Artikelarchiv der 1. Herren
16.12.2017
24. Weihnachtsturnier mit den Siegern Suhl und Gotha
Alle Jahre wieder - Bekannte Namen in den Siegerlisten

Beim dreitägigen Volleyball-Weihnachtsturnier des Schmalkalder Volleyball-Vereins in seiner 24. Auflage bildet der Samstag mit den aktiven Männer- und Damenteams das Hauptturnier. Unter den neun Herrenteams fanden sich viele Wiederholungstäter in Sachen Weihnachtsturnier. Neben der heimischen Vertretung, die in der Thüringenliga spielt, gesellten sich auch Teams aus der 2. Bundesliga (GSVE Delitzsch) und der dritten Liga (VC Gotha).

Die angetretenen Mannschaften wurden in zwei Staffeln aufgeteilt und ermittelten in der Vorrunde in zweimal 15 Minuten den Sieger. In Staffel A setzte sich Gotha klar durch. Dahinter waren die Entscheidungen um die Plätze sehr knapp. Das junge Team vom gastgebenden Schmalkalder VV schaffte es überraschend als zweites Team ins Halbfinale. Mit der nötigen Lockerheit, die oft im Ligabetrieb fehlte, gelang ihnen sogar ein Sieg gegen Delitzsch II und eine knappe Ein-Punkt-Niederlage gegen den VC Gotha.

In Staffel B qualifizierten sich der SV TU Dresden und Delitzsch I für die beiden Halbfinale. Dort setzte sich Dresden klar gegen Schmalkalden durch, Gotha reichten drei kleine Punkte Unterschied zum Einzug ins Finale. Die weiteren Platzierungsspiele waren ebenso eng und wurden meist erst über die Satzpunkte entschieden.

Nach dem Halbfinale, welches über zwei Gewinnsätze ausgespielt wurde, fehlte den Schmalkalder Jungs etwas die Kraft, dennoch konnten sie mit ihren vierten Platz zufrieden sein, stehen doch nur höherklassige Teams vor ihnen...

Das Finale am späten Nachmittag hieß VC Gotha gegen SV TU Dresden und wurde das erwartet spannende Spiel. Micha Henke ließ es sich nicht nehmen selbst die Leitung als erster Schiedsrichter zu übernehmen. Den ersten Satz sicherte sich Gotha 25:23. Im Folgenden agierten beide Teams weiter auf Augenhöhe und die Zuschauer spekulierten schon auf einen Tiebreak. Mit einem Sieg in der Satzverlängerung (26:24) konnte sich der VC Gotha am Ende dann doch verdient in die Siegerliste des Turniers eintragen.

Bei den Damen bekam es die Thüringenligavertretung des VfB 91 Suhl mit zwei Damenmannschaften aus Schmalkalden und der männliche U16-Mannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins zu tun. Der Turniersieg wurde im Modus „Jeder-gegen-jeden“ ermittelt. Die Schmalkalderinnen starteten etwas schwerfällig ins Turnier. Im ersten Spiel setzte sich SVV I somit erst im Tiebreak gegen SVV II durch.

Anschließend wurde Suhl seiner Favoritenrolle gerecht und gewann deutlich gegen die U16-Jungs. Ebenso deutlich fiel das Spiel gegen den SVV I aus. Die Schmalkalder Spielerinnen aus der Bezirksliga schlugen sich aber gut. Mit viel Einsatz und sehenswerten Aktionen versuchten sie dagegenzuhalten. Nachdem der SVV-Herren-Nachwuchs seine Scheu abgelegt hatte, erkämpften sie sich durch Siege gegen SVV I und SVV II den zweiten Platz. Mit einem Sieg im letzten Spiel gegen SVV II sicherte sich Suhl den Siegerpokal der Damen.

Diese Erfolge, ebenso wie ein gelungener und verletzungsfreier Turnierverlauf konnten am Abend bei der legendären Sportlerparty gefeiert, ausgewertet und begossen werden.

Ohne die zahlreichen Helfer vor und hinter den Kulissen wäre das sicher nicht möglich und gilt deshalb ein besonders großes Dankeschön, denn auch am dritten und letzten Turniertag mit dem Mixturnier gab es wieder viel zu tun.

Damen-Turnier:
1. VfB 91 Suhl
2. Schmalkalder VV U16 männlich
3. Schmalkalder VV

4. Die Verwirrten

Herren-Turnier:
1. VC Gotha
2. USV TU Dresden
3. GSVE Delitzsch I
4. Schmalkalder VV
5. SVV Weimar
6. Ohrdrufer SV Senioren
7. 1.Sonneberger VC
8. SV Fortuna Pößneck
9. GSVE Delitzsch II
15.12.2017
24. Weihnachtsturnier mit gelungenem Auftakt
Gelungener Auftakt zum WT

Traditionell am letzten Wochenende vor Heiligabend trägt der Schmalkalder Volleyballverein (SVV) sein Weihnachtsturnier aus. Los ging es zur 24. Auflage wie gewohnt am Freitagabend, als sich verschiedene Vereine und Förderer des SVV zum sportlichen Vergleich am Netz gegenüber standen. In vier Gruppen mit je drei Teams, die zu Beginn ausgelost wurden, begann die Vorrunde.

In der Staffel A setzte sich, wenn auch knapp, die Stadtverwaltung vor der Mannschaft von Ergo Michaels&Kollegen und den Fußballern vom FSV Mittelschmalkalden durch.

In Gruppe B machte NaDa Vital vor den DFB-Schiedsrichtern das Rennen. Etwas überraschend landeten die Freitagspatscher nur auf Platz drei.

Die Schmalibus hatten gegen die Judokas und die zweite Mannschaft der SVV-Jugend die Nase vorn, und in Gruppe D waren die Lehrer vom BBZ nicht zu schlagen. Hier landeten die Spieler vom Landratsamt und die erste Mannschaft der SVV-Jugend auf den Plätzen.

Danach spielten die Gruppenersten um die Podestplätze und die Zweiten und Dritten um die Ränge fünf bis zwölf. Im Finale setzte sich das BBZ gegen NaDa Vital mit 14:12 und 13:12 durch. Im Vergleich um den dritten Podestplatz mussten sich die Schmalibus nach gewonnenen ersten Satz (15:14) im zweiten Abschnitt mit 9:19 gegen die Stadtverwaltung geschlagen geben.

Organisator Micha Henke zog eine positive Bilanz am Ende. Das spielerische Niveau der Mannschaften steigt von Jahr zu Jahr und auch von Verletzungen blieb man diesmal verschont. So war auch dieses Mal das Turnier am Freitag ein gelungener Auftakt für das dreitägige Volleyballfest.

Platzierungen im Prominenten-Vergleich:

1. Berufsbildungszentrum Schmalkalden
2. NaDa Vital
3. Stadtverwaltung Schmalkalden
4. Schmalibus (SVV Freizeit)
5. Landratsamt Schmalkalden-Meiningen
6. ERGO Michaels & Kollegen
7. SV 04 Schmalkalden Abteilung Judo
8. DFB Schiedsrichterauswahl Thüringen
9. FSV Mittelschmalkalden
10. Schmalkalder VV Jugend U16 I
11. Freiteagspatscher (SVV Freizeit)
12. Schmalkalder VV Jugend U16 II
09.12.2017
Herren I in Ilmenau chancenlos
SV TU Ilmenau - Schmalkalder VV 3:1
(25:16; 25:13; 21:25; 25:16)

Keine Chance beim Tabellenführer

Nach den ersten Saisonpunkten im letzten Heimspiel wollte die Herrenmannschaft des SVV auch in der Fremde die ersten Zähler einfahren. Doch beim Tabellenführer aus Ilmenau war letztendlich nicht mehr als ein Satzgewinn drin. Spielertrainer Henke, der an diesem Tag den Liberopart übernahm, schickte neben sich Litzbarski auf Zuspiel, Weniger auf Diagonal, Keilhold und Stötzer auf die Außenbahn sowie Hergge und Seyfarth auf Mittelblock.

Volles Risiko lautete die Devise, wollte man gegen die in dieser Saison sehr konstant spielenden Gastgeber punkten. Doch die guten Vorsätze waren schnell dahin. Bereits die erste Annahme kann selten punktgenau zum Zuspieler, der dadurch wenig Spielraum in der Angriffsgestaltung hatte. Zudem waren die Angriffsaktionen zu hektisch und selten von Präzision gekrönt. So verlor man vom 6:6 an acht Punkte in Folge, wodurch die Vorentscheidung in diesem Satz gefallen war. Dazu
gesellten sich noch fünf Aufschlagfehler. Nur vier Punkte im Angriff waren einfach zu wenig, um den Gegner vor ernsthafte Probleme zu stellen. So war das 16:25 folgerichtig.

Im zweiten Abschnitt kam es noch dicker. Vom 4:6 an machte Ilmenau vierzehn Punkte in Folge, ehe die Aufgabe wieder
wechselte. Stötzer und Eff war es zu verdanken, dass sie mit gutem Service eine noch höhere Niederlage verhinderten (13:25).

Henke wechselte in der Satzpause auf den einzelnen Positionen.
Plötzlich sah man ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams im Gleichschritt durch den Satz marschierten (11:11; 15:15; 20:20). Jetzt stimmte die kämpferische Einstellung und auch das Risiko im Angriff wurde nun belohnt. Stötzer war es vorbehalten, mit gutem Service die Grundlage für den
25:21 Erfolg zu legen.

Und fast sah es so aus, als ob Schmalkalden noch für eine Überraschung sorgen könnte. Bis zum 9:9 in Durchgang vier schenkten sich beide Mannschaften nichts. Doch nach fünf
verlorenen Punkten in Folge war der letzte Hoffnungsschimmer verflogen. Mit teils überhasteten Aktionen produzierte man zu viele Eigenfehler, die es den Ilmenauern nicht schwer machten, den Sack beim 25:16 zuzubinden.

Abschließend bleibt zu sagen, dass die Konstanz über das gesamte Spiel hinweg fehlt. Will man die rote Laterne abgeben, müssen die Eigenfehlerquote minimiert werden. Sonst wird es ganz schwer, diese Saison den Klassenerhalt zu schaffen. (mey)

SVV: Eff, Henke, Hergge, Keilhold, Litzbarski, Schliewenz, Seyfarth, Stötzer, Weniger
18.11.2017
Herren I mit Fabi
Kapitän Fabi spielt in der 1.Herren-Mannschaft im Außenangriff.
Am BBZ Schmalkalden lernt Fabi in der 13. Klasse und wird nächstes Jahr sein Abitur erlangen.
Amerikanische Sportarten haben es Fabi angetan. Beim Football kann er den Fernsehen kaum ausschalten. Die wichtigsten Spielzüge werden zur Trainings-Erwärmung meist nachgespielt...
11.11.2017
Herren I mit ersten Punkten
Schmalkalder VV – SV Tröbnitz 3:2
(25:16; 28:26; 21:25; 19:25; 15:7)

Schmalkalder VV - Geraer VC 1:3
(12:25; 12:25; 25:20; 24:26)

Ersten Punkte eingefahren

Der Bann ist gebrochen. Am vergangenen Wochenende fuhren die Herren des SVV den ersten Sieg und damit die ersten Punkte der Saison ein.

Mit zwölf Spielern war der Kader so voll wie noch nie in dieser Spielzeit. Im ersten Spiel gegen den derzeitigen Überraschungszweiten Tröbnitz schickte Spielertrainer Henke
Litzbarski auf Zuspiel, Weniger auf Diagonal, Keilhold und Stötzer auf die Außenbahn, Hergge und Seyfarth auf Mittelblock, sowie Döttger auf die Liberoposition. Die bis dato punktlosen Hausherren legten los wie die Feuerwehr. Litzbarski, Stötzer und Weniger sorgten mit viel Druck dafür, dass ihr Team über 2:0 und 5:2 mit 15:6 komfortabel in Führung ging. Danach verwaltete man den Vorsprung bis zum sicheren 25:16-Satzgewinn.

Henke behielt die Aufstellung bei, sah aber nach abermals schneller Führung (3:0; 6:3) vermehrt Probleme in der Annahme. Tröbnitz drehte das Blatt zum 7:8 und lag bis kurz vor Ende des Durchgangs mit 24:21 in Front. Doch mit viel Kampf konnten alle drei Satzbälle abgewehrt werden (24:24). Beim 26:26
konnte Stötzer mit starkem Aufschlag und gleich danach ein erfolgreicher Block von Hergge den ersten
Punktgewinn für Schmalkalden eintüten.

Der dritte Abschnitt verlief zunächst sehr ausgeglichen
(5:5). Doch ab dem 9:10 konnten sich die Gäste Punkt für Punkt absetzen. Vor allem die erste Annahme und Unstimmigkeiten in der Feldaufteilung brachten den Gästen den Anschluss (21:25).

Auch in Satz vier änderte sich daran nichts. Beim 12:17 wechselte Henke durch, um seine Stammspieler für den Tiebreak zu schonen. Mit 19:25 war der Satzausgleich besiegelt.

Die Verschnaufpause hatte wohl sehr gut getan, denn im Tiebreak spielte nur noch Schmalkalden. Bereits zum Seitenwechsel beim 8:2 standen die Vorzeichen auf Sieg. Fast fehlerfrei und mit vollem Einsatz geriet das 15:7 nie in Gefahr.

Im zweiten Spiel gegen den unmittelbaren Konkurrenten im
Abstiegskampf aus Gera waren drei Punkte das klare Ziel. Doch anstatt den Schwung aus dem Tiebreak gegen Tröbnitz mitzunehmen, spielte man ohne Elan. Die Abstimmung im Hinterfeld stimmte nicht, der Angriff war zu harmlos, und der Block stand auch meist nicht an der richtigen Stelle. So verloren die Hausherren zweimal deutlich mit 12:25.

Henke stellte ab Satz drei um, was dem Spiel der Hausherren gut tat. Über 8:8 erreichte man beim 13:10 erstmals eine kleine Führung. Weniger mit gutem Service erhöhte auf 21:15. Zwar konnten die Gäste nochmal auf 20:21 verkürzen, doch abermals, diesmal durch Litzbarski, wurde mit druckvollen Aufgaben der Grundstein zum 25:20 Erfolg gelegt.

Schmalkalden wollte jetzt mit aller Macht das Spiel drehen. Einsatz und Spielfreude stimmten auch bis zum 20:18, als den Gastgebern bei eigenem Angriff ein angeblich unsauberes
Zuspiel abgepfiffen wurde. Nach den anschließenden Diskussionen war der Spielfaden gerissen. Ein Blockfehler und eine schlechte Annahme beim nächsten Spielzug beschlossen den Satz mit 24:26.

Der Frust war nach dem Spiel dementsprechend. Doch nach den ersten zwei Punkten auf der Habenseite sollte der Blick jetzt nach vorne gerichtet sein, um möglichst schnell in ruhigeres Fahrwasser zu kommen. (mey)

SVV: Döttger, Eff, Henke, Hartung, Hergge, Hinz, Keilhold, Litzbarski, Schliewenz, Seyfarth, Stötzer, Weniger
28.10.2017
Herrewn I wieder ohne Punkte
Stahl Unterwellenborn - Schmalkalder VV 3:0
(25:20; 25:18; 25:20)

Wieder keine Punkte

Auch am letzten Wochenende konnten die SVV-Herren nicht die ersten Punkte der Saison einfahren. Bei den Stahlwerkern in Unterwellenborn verlor man klar und deutlich mit 0:3.

Mit zehn Akteuren war der Kader gut bestückt, was viele Varianten in der Aufstellung ermöglichte. Spielertrainer Henke übernahm zunächst selbst das Zuspiel. Daneben gesellten sich Weniger auf Diagonal, Litzbarski und Stötzer auf der Außenbahn, Schliewenz und Eff im Mittelblock, sowie
Döttger auf der Liberoposition.

Schmalkalden fand in der ungewohnt kleinen Halle gut ins Spiel, führte sogar mit 7:6 und 12:9. Doch beim 17:17 wurden zwei Annahmen hintereinander vergeigt, was nicht ohne Folgen blieb. Plötzlich war der Kampfgeist weg und Henke musste bei 17:20 eine Auszeit nehmen. Doch die mahnenden Worte blieben ungehört, der Satz ging mit 20:25 verloren.

Henke stellte in der Pause um, beorderte Litzbarski ins Zuspiel, Keilhold auf Außen und Eff in die Mitte. Doch Unterwellenborn begann mit viel Druck und ließ die Gäste gar nicht erst zur Entfaltung kommen. Schmalkaldens Spiel war eine einzige Fehlerkette. Von der ersten Annahme über das Zuspiel bis zum Angriff reichten die Probleme. 1:7 und 3:12 war die zwischenzeitlich ernüchternde Bilanz. Henke hatte jetzt schon beide Auszeiten verbraucht und stellte wieder um. So konnte beim 18:25 wenigstens ein Debakel verhindert werden.

Im dritten Durchgang keimte beim 3:1 nur ein kurzer Hoffnungsschimmer auf. Denn in Folge bekam der Schmalkalder Annahmeriegel die Sprungaufschläge der Hausherren nicht in den Griff. Über 4:6 und 7:14 waren die Messen frühzeitig gelesen. Mit 20:25 verlor man Satz und Spiel und musste abermals ohne Punkte im Gepäck die Heimreise antreten.

Da Gera überraschend gegen Ilmenau gewann, ist man nun die einzige Mannschaft ohne Punktgewinn. Abermals konnte das Team seine guten Trainingsleistungen nicht im Spiel umsetzen. Nächste Gelegenheit, um die ersten Punkte einzufahren, besteht am 11.11. bei den Heimspielen gegen den Vorletzten Gera und den Überraschungszweiten aus Tröbnitz. (mey)

SVV: Döttger, Eff, Henke, Hergge, Keilhold, Litzbarski, Schliewenz, Seyfarth, Stötzer, Weniger
21.10.2017
Herren I mit Nullnummer zu Hause
Schmalkalder VV – SV Wartburgstadt Eisenach 1:3
(14:25; 22:25; 25:19; 18:25)

Schmalkalder VV – SV TU Ilmenau 0:3
(14:25; 20:25; 25:27)

Nullnummer zum Heimauftakt

Nach den zwei Auftaktniederlagen gegen Weimar und Jena kam es auch am ersten Heimspieltag knüppeldick für die erste Herrenmannschaft. Zwei klare Niederlagen gegen Eisenach und Ilmenau ließen die Hausherren am Ende ohne Punkte dastehen.

Spielertrainer Henke betrachtete sich zunächst das Geschehen von der Seitenlinie aus und schickte Litzbarski auf Zuspiel, Weniger auf Diagonal, Keilhold und Stötzer auf die Außenbahn, Schliewenz und Eff auf Mittelblock, sowie Döttger auf die Liberoposition. Nach kurzer Abtastphase mit einer 6:5-
Führung übernahmen die sich vor der Saison mit ehemaligen Drittligaspielern aus Gotha verstärkten Gäste das Ruder. Mit ihrem großen Block stellten sie nicht nur zu Beginn die Schmalkalder Angreifer vor große Probleme. Nach vier gegnerischen Punkte zum 6:9 musste Henke zur ersten Auszeit
greifen. Doch die mahnenden Worte halfen nichts. Über 7:14 ging Satz eins klar mit 14:25 verloren.

Ab Durchgang zwei übernahm Henke selbst das Zuspiel. Die Gastgeber bekamen die Gästeangreifer nicht in den Griff. Auch im Abwehrverhalten lief es nicht optimal. So lag man schnell 6:10 und 8:14 zurück. Doch ein Zwischenspurt der Hausherren, wo endlich mal mit mehr Mut und Risiko agiert wurde, brachte den 18:19-Anschluss. Eisenach nahm eine Auszeit, die den Schmalkalder Spielfluss unterbrach und den Gästen den 25:22-Satzerfolg bescherte.

In Abschnitt drei rissen sich die Spieler zusammen, waren jetzt sicherer in der Annahme, und vor allem Eff mit gutem Service brachte den nicht immer sattelfesten Eisenacher Libero in arge Nöte. So war über 10:5 und 19:15 der erste
Satzgewinn der Saison in trockenen Tüchern.

Doch dieser Schwung war gleich von Beginn des vierten
Satzes an vollkommen weg. Reihenweise Fehler in Annahme und Abwehr, verschlagene Angriffe und harmlose Aufgaben brachten die Eisenacher auf die Siegerstraße. Über 3:7 und 8:13 war beim 18:25 Endstation.

Im zweiten Spiel gegen den vorjährigen Vizemeister aus Ilmenau lief es nicht viel besser. Fehler in der Feldaufteilung brachten dem Gast den schnellen 25:14-Gewinn. Trotz deutlicher
Ansprache in der Satzpause blieben Annahme und Feldabwehr das Sorgenkind. Lediglich der Block war einige Male erfolgreich und sorgte für den einzigen Lichtblick. 20:25 hieß es am Ende.

Der dritte Durchgang war dann noch der Beste. Wiederum Eff mit gutem Service und Schliewenz mit mehreren erfolgreichen Blocks sorgten unter anderem dafür, dass beim 25:24 der erste Satzball der Begegnung erkämpft wurde. Doch bezeichnend für den ganzen Spieltag verlor man drei Punkte in Folge und
damit Satz und Spiel.

Somit bleibt Schmalkalden neben Gera das bisher einzige Team ohne Sieg und findet sich am Tabellenende wieder. Am kommendem Samstag müssen beim Tabellenfünften in Unterwellenborn unbedingt die ersten Punkte her, um nicht jetzt schon den Anschluss zum Mittelfeld zu verlieren. (mey)

SVV: Döttger, Eff, Henke, Keilhold, Litzbarski, Schliewenz, Seyfarth, Stötzer, Weniger
14.10.2017
Herren I mit zweiter Saison-Niederlage
1.VSV Jena II - Schmalkalder VV 3:0
(25:20; 25:21; 25:19)

Jena konstanter

Nach der 0:3-Auftaktniederlage in Weimar hatten die SVV-Herren am letzten Wochenende gleich den nächsten großen Brocken vor der Nase. Beim Staffelfavoriten aus Jena ging man als klarer
Außenseiter ins Rennen. Spielertrainer Henke übernahm zunächst selbst das Zuspiel. Neben ihm agierten Weniger auf Diagonal, Litzbarski und Stötzer auf der Außenbahn, Schliewenz und Seyfarth auf Mittelblock, sowie Döttger als Libero.

Schmalkalden fand recht gut ins Spiel. Über 7:5 und 10:10 bot man dem Favoriten ordentlich Paroli. Doch nach eigener 13:11-Führung offenbarten sich immer häufiger Fehler in der ersten Annahme, die kein kontrolliertes Angriffsspiel mehr möglich machten (13:15). Nach einer Auszeit fing man sich wieder und führte sogar 20:19. Doch Jena machte in den entscheidenden Momenten einfach keine Fehler. Schmalkalden dagegen brachte die Annahme
nicht nach vorne und kassierte sechs Punkte in Folge zum 20:25.

Henke stellte in der Pause um und beorderte Litzbarski ins Zuspiel. Dafür rückte Keilhold auf Außen und Eff in die Mitte. Hochmotiviert führte der SVV-Sechser schnell mit 5:0 und 9:4. Doch Jena erhöhte den Druck beim Aufschlag, was die Annahme sofort wieder ins Schwimmen brachte. So kassierte man binnen kurzer Zeit zehn Punkte und lag mit 11:14 hinten. Dieser Rückstand blieb bis zum Satzende und mündete im 21:25.

In Abschnitt drei sah man sich von Beginn an im Rückstand, scheiterte immer wieder am gut positionierten, großen Jenaer Block, und verlor über 8:10 und 13:19 mit 19:25.

Am kommenden Wochenende steht dann der erste Heimspieltag ins Haus. Gegen Eisenach und Ilmenau sollten die ersten Punkte eingefahren werden, um sich nicht gleich zu Saisonbeginn in Zugzwang zu bringen. Anpfiff ist am Samstag um elf Uhr in der Sporthalle der Regelschule Siechenrasen. (mey)

SVV: Döttger, Eff, Henke, Hardt, Keilhold, Litzbarski, Schliewenz, Seyfarth, Stötzer, Weniger
30.09.2017
Herren I mit klarem Fehlstart in Weimar
SVV Weimar - Schmalkalder VV 3:0
(25:20; 25:21; 25:16)

Klarer Fehlstart in Weimar

Mit einer 0:3-Auswärts-Niederlage beendete die erste Herrenmannschaft des SVV ihren ersten Spieltag der Saison 2017/18 in der Thüringenliga. Spielertrainer Henke schickte zunächst folgende Startsechs aufs Feld: Weniger auf Diagonal, Keilhold und Stötzer auf die Außenbahn, Schliewenz und Eff auf Mittelblock, sowie Döttger als Libero.

Zählbares hatte man sich hier schon ausgerechnet, liefen die Vorbereitungsspiele doch recht erfolgreich. Doch die Gastgeber, seit Jahren schon ein beständiger Anwärter auf die ersten Plätze, waren da ein anderes Kaliber.

Zunächst tasteten sich beide Teams ab (5:5), ehe Schmalkalden mit 5:9 ins Hintertreffen geriet. Trotz athletischer Überlegenheit konnte man den erfahrenen Hausherren hier wenig entgegensetzen. Bei 16:17 war der Anschluss zwar wieder hergestellt, doch die erste Annahme kam nicht mehr genau
nach vorne, um ein schnelles Angriffsspiel aufzuziehen. So ging Satz eins klar an die Gastgeber (21:25).

Davon ließen sich die jungen Schmalkalder Akteure aber nicht entmutigen. Lange Ballwechsel prägten das Bild jetzt, in denen die Gäste meist das bessere Ende für sich hatten (6:3, 11:8, 18:16). Allerdings verschlug man Aufgaben in Serie und hielt damit die Gastgeber im Rennen (19:19). Selbst zwei Auszeiten von Coach Henke brachten keine Verbesserung. Weimar spulte jetzt eiskalt, aber unspektakulär, sein Spiel ab und gewann noch klar mit 25:21.

Das brach den Gästespielern das Genick, die in Abschnitt drei ständig einem Rückstand hinterherliefen (5:7,11:16). So verlor man am Ende 16:25 und damit 0:3.

Die Enttäuschung war natürlich groß, hatte die Henke-Truppe doch mit dem einen oder anderen Punktgewinn geliebäugelt. Jetzt heißt es erstmal Mund abputzen und volle Konzentration auf die nächste Aufgabe. Am 14.10. kommt es gleich knüppeldick, muss man doch zum Vorjahresmeister nach Jena reisen, der seine Aufgabe in Weimar mit 3:1 souverän löste. (mey)

SVV: Döttger, Eff, Henke, Keilhold, Litzbarski, Schliewenz, Seyfarth, Stötzer, Weniger
29.07.2017
Schmalkalder Beach-Duo kommt bis ins Finale
Schmalkalder Beach-Cup 2017 des Schmalkalder VV

Am letzten Wochenende im Juli reisen die meisten Thüringer Beachvolleyball-Spieler ins Südthüringische Schmalkalden, um sich untereinander zu messen. Die Volleyballer des SVV richten traditionell ein Turnier der Kategorie C der Thüringer Beachserie aus.

Die nagelneue Dreifelder-Anlage wurde im Vorfeld zwar schon vielseitig für den Trainings- und Wettkampfbetrieb genutzt, aber eine feierliche Eröffnung gab es bisher noch nicht. Deshalb nutzte Bürgermeister Thomas Kaminski das Beachvolleyball-Event, um bei der Turniereröffnung dem Engagement des Städtischen Bauhofes und dem Schmalkalder VV für die Errichtung dieser schmucken Anlage zu danken.

Ein volles Starterfeld bei den aktiven Damen und Herren bewies, dass sich der Umbau auch unter den Sportlern herumgesprochen hat. Acht Damen- und 15 Herren-Duos hatten sich angemeldet und zelebrierten Sport auf höchstem Niveau.

Bei den Damen dominierten erwartungsgemäß die Ranglisten-Führenden Marschall/Fischer aus Jena und das Team um die ehemalige Erstliga-Akteurin Annika Müller, die mit der Jugendspielerin Vanessa Huth antrat. Die Vorrunden-Spiele wurden jeweils von beiden Teams klar gewonnen. Auch das Team Dietze/Seidel aus Jena überstand die Vorrunden-Phase ohne Satzverlust. Doch Müller/Huth waren an diesem Tag nicht zu schlagen. Zu druckvoll war ihr Spiel. Verdient holte sich das Team den Turniersieg bei den Damen vor Marschall/Fischer und Dietze/Seidel. Barner/Maschke aus Weimar holten sich noch Platz 4 nach klaren Siegen über Köhnen/Pilz (Thonhausen) und Wilhelm/Wulkau (Meiningen).

Auch die Herren spielten zunächst die Vorrunde in Gruppen und dann ein Single-Out-Baum für die Gruppenersten und besten Gruppenzweiten. Die Unterlegenen durften auch einen Lucky Looser im gleichen Modus ausspielen.

Die zwei Schmalkalder Teams Schliewenz/Weniger und Henke/Stötzer spielten hier munter mit. Als eine der besten Zweitplatzierten konnten Schliewenz/Weniger gerade so noch in den Oberen Achterbaum rutschen, nachdem sie relativ klar gegen die Ranglisten-Führenden Nitschke/Fiedler aus Jena 0:2 unterlegen waren. Hoch motiviert konnten sie hier nun ihre Trainingskollegen und überraschenderweise Unger/Schlöffel (Bad Liebenstein/Gotha) im Tiebreak ausschalten. Dann schienen die Körner im Finale gegen Stiehler/Schnathorst (Ilmenau) verbraucht. Man wollte vielleicht zu viel. Nach einem hervorragenden Turniertag durften sich die beiden mit Silber schmücken!

Henke/Stötzer konnten die Vorrundenspiele gegen Bartsch/Hergt (Sachsenbrunn) und Berke/Nowak (ohne Verein) für sich entscheiden. In der KO-Runde konnte man gegen Schliewenz/Weniger aber nicht viel entgegensetzen. Platz 5 bedeutete das in der Endabrechnung. Ähnlich erging es dem topgesetzten Team Rogow/Leis (St. Petersburg/Omsk), die ebenfalls in Stiehler/Schnathorst ihre Meister fanden.

Die Schüler-Weltmeisterschaftsteilnehmer Litzbarsky/Gebauer (Erfurt) hatten sich sicher mehr in der Fachwerkstadt ausgerechnet. Beide Vorrundenspiele, einmal gegen Spankowski/Freund (Ohrdruf) 0:2 und zum anderen gegen Landsiedel/Herbarth (Bad Salzungen/Römhild) 1:2 wurden knapp verloren. Am Ende mussten sie sich in dem starken Starterfeld mit Platz 10 begnügen…

Gut aufgelegt zeigte sich Richard Werner aus Gotha, der mit 11 Jahren der jüngste Beach-Spieler des Turniers war. Er durfte mit seinem Bruder Robert Werner, der als Jugend-Nationalspieler in Frankfurt am Main trainiert, ein echtes Erwachsenen-Beach-Turnier mitspielen. Am Ende kamen die beiden auf Platz 11.

Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig, dass sie auf alle Fälle wieder gerne nach Schmalkalden kommen, zur wahrscheinlich schönsten Beach-Anlage Thüringens!

Platzierungen:
Damen-Turnier

1. Lüttge/Huth (VC Blau-Weiß Gebesee)
2. Marschall/Fischer (1. VSV Jena)
3. Dietze/Seidel (1. VSV Jena)
4. Barner/Maschke (HSV Weimar)
5. Köhnen/Pilz (1. VSV Jena/Thonhausen)
6. Wilhelm/Wulkau (SV Medizin Bad Liebenstein)
7. Bräutigam/Obst (TSV Themar)
8. Heinz/Zaubitzer (SV Wartburgstadt Eisenach)

Herren-Turnier
1. Stiehler/Schnathorst (SV TU Ilmenau)
2. Schliewenz/Weniger (Schmalkalder VV)
3. Nitschke/Fiedler (1. VSV Jena)
4. Unger/Schlöffel (SV Medizin Bad Liebenstein/Gotha)
5. Henke/Stötzer (Schmalkalder VV)
5. Landsiedel/Herbarth (1. TSV Bad Salzungen/Römhild)
5. Rogow/Leis (Zenit St. Petersburg/Omsk)
5. Spankowski/Freund (VC Gotha/Ohrdruf)
9. Malinowski/Hille (VC Jena)
10. Litzbarski/Gebauer (VC Gotha/Erfurter VC)
11. Werner/Werner (VI Frankfurt/VC Gotha)
11. Braune/Renkwitz (VC Gotha)
13. Berke/Nowak (ohne Verein)
13. Bauer/Wolfram (SV Medizin Bad Liebenstein)
13. Bartsch/Hergt (SV Sachsenbrunn)
28.07.2017
Freitagspatscher gewinnen erstmals
3. Quadro-Fun-Beach-Cup 2017 des Schmalkalder VV

Nach der Dauerregenperiode letzte Woche zog es die Sandsportler am letzten Wochenende natürlich in das Schmalkalder Freibad Näherstille. Der Schmalkalder Beach-Cup wurde traditionell mit einem Quadro-Turnier für Freizeitsportler eingeläutet…

Sechs Vierer-Teams trugen sich in die Starterliste ein. Die drei neuen Beachfelder ließen es zu, dass im Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt werden konnte. Zwei Sätze bis 15 Feldpunkten mussten je Partie absolviert werden. Damit hatte jedes Team am Ende zehn Sätze ausgespielt. Konditionell und physisch war diese Herausforderung von den Freizeit-Beachern hervorragend bewältigt worden. Vielleicht weil so manche kuriose Ballaktion mit viel Humor und Beifall honoriert wurde…

Der Turnier-Neuling vom NaDa-Vital, welcher unter den Namen „Die drei sportlichen Vier“ an den Start ging überraschte mit vielen klaren Satzergebnissen. Letztendlich mussten sie sich nur den späteren Turniersieger „Freitagspatscher“ knapp geschlagen geben und landeten damit auf Platz 2.

Erstmalig in der Turniergeschichte der Beacher hatten zwei Teams nach Turnierablauf Punkt-, Satz- und Feldpunktgleichheit. Die „Zuspätkommer“ (gerade noch so ins Turniergeschehen reingerutscht) und die „Schmalibus“ teilten sich mit jeweils drei Unentschieden, einem Spielsieg und einer Niederlage den Platz 3. Dahinter reihten dich die „Teletubbies“ und die „Bitgiganten“ ein, die vorrangig aus Jugendlichen des Schmalkalder VV bestanden.

Natürlich werden die Quadro-Fun-Beach-Runden weiter fortgesetzt. Am Freitag, den 11.August soll ab 18 Uhr das nächste Freizeit-Turnier starten. Wer Lust und Laune hat, Strandvolleyball mal live mitzuerleben, kann sich bei Micha.Henke@gmx.net anmelden. Gaudi und der ein oder andere flotte Spruch sind garantiert wieder dabei…

Platzierungen:
1. Freitagspatscher
2. Die drei sportlichen Vier
3. Schmalibus
3. Die Zuspätkommer
5. Teletubbies
6. Bitgiganten
11.03.2017
Herren I in Ilemnau erfolglos
TU Ilmenau - Schmalkalder VV 3:0
(25:21; 25:15; 25:20)

Nicht konstant genug

Mit einer 0:3-Niederlage beim Tabellenzweiten Ilmenau kehrte die erste Herrenmannschaft des SVV von ihrem vorletzten Saisonspiel zurück. Spielertrainer Henke übernahm wieder selbst den Zuspielpart. Neben ihm agierten Weniger auf Diagonal, Hinz und Stötzer auf die Außenbahn, sowie Schliewenz und Eff auf Mittelblock.

Bereits vor dem Spiel hatte man durch einige Personalsorgen sich nicht allzu viele Hoffnungen auf einen Punktgewinn gemacht. Doch es begann recht ausgeglichen. Schmalkalden spielte munter mit, führte sogar 6:4, und hielt in der Folge Anschluss an den Favoriten (12:13, 18:19). Erst in der
entscheidenden Schlussphase erlaubte man sich kleine individuelle Fehler, die letztendlich den Ausschlag gaben. Ilmenau, die in Bestbesetzung antraten, wirkten insgesamt in ihren Aktionen variabler. Somit war das 21:25 keine Überraschung.

Auch im zweiten Durchgang hielt man das Geschehen bis zum 10:11 offen, ehe eine Fehlerserie den Schmalkalder Spielfluss unterbrach. Vier Punkte in Folge zum 10:15 durch fehlende Konsequenz im Angriff und Abstimmungsfehler in der Feldaufteilung sorgte für die Vorentscheidung. Zudem war das Blockverhalten an diesem Tag ungenügend. Nur ein einziger direkter Punkt in diesem Spielelement ist einfach zu wenig, um am Ende Zählbares einzufahren. So fiel das 15:21 sehr deutlich aus.

Im dritten Abschnitt war nach dem anfänglichen 6:6 das Pulver verschossen. Ein ums andere Mal scheiterten die Gästeangreifer am gut positionierten Ilmenauer Block. Der Gegner hingegen konnte selbst einfache Leger zu direkten Punkten verwerten. So kam das 20:25 nicht überraschend.

Hätte man den ersten Satz mit etwas mehr Konsequenz für sich entschieden, wäre hier mindestens ein Punkt möglich gewesen. Doch trotzdem sollte man in Anbetracht der dünnen Personaldecke und der wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten mit der Spielzeit zufrieden sein.

Am 25.03. geht es dann zum Saisonausklang nach Tröbnitz, wo es gegen den überraschend starken Aufsteiger gilt, mit einer vernünftigen Leistung das Thüringenligajahr 2016/17 ausklingen zu lassen. (mey)

SVV: Eff, Henke, Hinz, Keilhold, Schliewenz, Stengel, Stötzer, Weniger
04.03.2017
Herren I zu Hause ohne Überraschungen
Schmalkalder VV – Volley Juniors 3:0
(25:18; 25:23; 25:22)

Schmalkalder VV – SVV Weimar 0:3
(18:25; 23:25; 8:25)

Keine Überraschungen

Mit Sieg und Niederlage verabschiedete sich die erste Herrenmannschaft des SVV aus der Thüringenligasaison 2016/17 von ihrem eigenen Anhang. Nach einem 3:0 gegen Tabellenschlusslicht Volley Juniors folgte ein 0:3 gegen den Tabellendritten aus Weimar.

Spielertrainer Henke schickte gegen den Thüringer Volleyballnachwuchs Stengel auf Zuspiel, Weniger auf Diagonal, Hinz und den wiedergenesenen Stötzer auf die Außenbahn, sowie Schliewenz und Eff auf Mittelblock. Dass es nicht so leicht wie im Hinspiel werden würde, davor hatte Henke schon vor der Begegnung gewarnt. Erfahrungsgemäß werden die Nachwuchsspieler in der Saison durch ihr umfangreiches Training von Spiel zu Spiel besser. Dies sollte sich auch bewahrheiten.

Entsprechend gewarnt begann der SVV sehr konzentriert, führte wenn auch knapp, mit 6:5 und 9:7. Hinz konnte den Vorsprung mit einer guten Aufschlagserie auf 15:7 ausbauen. Doch die Ballwechsel wurden immer länger. Die Juniors waren hellwach und flink in ihren Aktionen. Schmalkaldens Angreifer mussten schon alles aufbieten, um die Bälle im gegnerischen Feld zu versenken. So hatten die Gäste beim 16:14 fast den Anschluss
wieder hergestellt. Doch die gewachsene mentale Stärke der Schmalkalder ließ keinen Einbruch zu und führte zum letztendlich klaren 25:18.

Die Hausherren spielten in Durchgang zwei konzentriert weiter (4:1; 14:10). Doch Abstimmungsprobleme auf Gastgeberseite und der unermüdliche Kampfgeist der Jungspunde führte zum 15:15. Abermals war es Hinz mit gutem Service, der seinem Team etwas Luft verschaffte (19:16). Doch selbst beim 24:20 gaben die Gäste noch nicht auf. Henke musste nach drei vergebenen Satzbällen eine Auszeit nehmen, um den Rhythmus der Gäste zu
unterbrechen. Dies zahlte sich aus, und der, wenn auch knappe 25:23-Erfolg, war gesichert.

Das Nervenspiel setzte sich in Satz drei fort. Selbst nach klaren Führungen, wie beim 18:13, ließ man den Gegner wieder auf 21:19 herankommen. Schliewenz mit gutem Block und Stötzer mit einem erfolgreichen Angriff war es vorbehalten, die Weichen auf den 25:22-Sieg zu stellen.

Im zweiten Spiel gegen die erfahrenen Göthestädter erwartete den SVV ein anderes Kaliber. Bis zum 5:5 konnte man das Geschehen ausgeglichen gestalten. Doch die gute Feldabwehr der Gäste und das fehlerhafte Block- und Angriffsspiel der Hausherren ließen den Vorsprung von Weimar kontinuierlich anwachsen (7:9; 17:23). 18:25 war das ernüchternde Ergebnis.

Der zweite Satz war dann wohl der Beste aus Schmalkalder Sicht. Sehenswerte Aktionen auf beiden Seiten vom 11:11 über 19:19 und 22:22 sorgten für Hochspannung bis zum Schluss. Doch die Gäste zeigten in der entscheidenden Schlussphase, warum sie in der Tabelle auf Platz drei stehen, machten den einen Fehler weniger, und siegten mit 25:23.

Nun war die Moral der Hausherren am Boden. Weimar legte in Satz drei gleich mit gutem Service auf 5:0 vor. Schmalkalden dagegen machte es dem Gegner mit leichten Fehlern in der
Annahme und überhasteten Angriffsaktionen nicht schwer, frühzeitig die Weichen auf Sieg zu stellen. Henke fehlten jetzt auch durch die dünn besetzte Ersatzbank Alternativen, um dem Spiel nochmal neue Impulse zu geben. So war das 8:25 zum Schluss mehr als deutlich.

Doch mit den drei Punkten aus dem ersten Spiel ist der Klassenerhalt in dieser Saison gesichert. In den zwei verbleibenden Auswärtsspielen in Ilmenau und Tröbnitz gilt es, sich mit ansprechenden Leistungen aus der Saison zu verabschieden. Mit Platz sechs in der Endabrechnung hätte man ein ordentliches Saisonergebnis abgeliefert. (mey)

SVV: Eff, Henke, Hinz, Keilhold, Schliewenz, Stengel, Stötzer, Weniger
25.02.2017
Herren I drehen Spiel in Bad Salzungen
1.TSV Bad Salzungen - Schmalkalder VV 2:3
(25:22; 26:24; 18:25; 19:25; 8:15)

Spiel noch gedreht

Da hat der SVV am letzten Samstag in Bad Salzungen gerade noch die Kurve gekriegt. Nach einem 0:2-Satzrückstand erwachte man noch rechtzeitig aus dem Tiefschlaf und sicherte sich mit 3:2 die entscheidenden Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Alles andere als ein Sieg beim Tabellenvorletzten stand vor dem Spieltag nicht zur Diskussion.

Mit einer Rekordbeteiligung von elf Spielern trat man die Reise an. Spielertrainer Henke schickte zu Beginn Michaels auf Zuspiel, Weniger auf Diagonal, Hinz und Hartung auf die Außenbahn, Schliewenz und Eff auf Mittelblock und Stötzer
auf die Liberoposition. Die Gastgeber hingegen brachten gerade so sechs Mann auf das Parkett.

Der erste Satz begann gleich mit einer Fehlaufgabe für die Schmalkalder, was kein gutes Omen sein sollte. Über 4:7 erreichte man erst beim 14:14 Gleichstand. Doch anstatt vorbeizuziehen und den Satz klarzumachen, begleitete man die Hausherren freundschaftlich bis zum 20:20, um ihnen dann durch
drei Fehler den Durchgang mit 22:25 zu schenken. Die Pausenansprache viel dementsprechend deutlich aus.

Zunächst schienen Henkes Spieler die Worte verstanden zu haben, agierten jetzt deutlich konzentrierter und agierten konsequenter im Abschluss. So ging es über 8:5 und 12:8 bis
zum 20:16. Doch anscheinend war dann der Kopf schon im nächsten Satz. Schlechte Annahmen wechselten sich mit Fehlern im Angriff und der Feldabwehr ab. So hatte Schmalkalden beim 24:23 nur einen Satzball. Doch ein verschlagener Angriff, sowie ein Ass und ein Block der Gäste, besiegelten
die 24:26-Satzniederlage.

Die darauf folgende dreiminütige Standpauke schien wohl dann in jedem Kopf angekommen zu sein. Wie ausgewechselt traten die Gäste jetzt auf, kratzten Bälle in der Feldabwehr, und auch die Abstimmung zwischen dem eingewechselten Stengel im Zuspiel und den Angreifern klappte besser. So war über 12:7 und 16:8 der 25:18-Satzgewinn nicht in Gefahr.

Bad Salzungen stemmte sich mit aller Macht gegen die drohende Wende, konnte aber nur bis zum 7:7 mithalten. Vor allem konditionell ließen die dünn besetzten Hausherren nach und mussten über 12:15 und 14:20 den Schmalkaldern den Satz überlassen (25:19).

Nach dem Ausgleich war man für den Tiebreak moralisch im Vorteil und sorgte von Anfang an für klare Verhältnisse. 3:1, 7:3 und 8:5 hießen die Stationen bis zum Seitenwechsel. Danach gewährte man den Gastgebern nur noch drei Punkte und
gewann mit 15:8. Der eine verlorene Punkt war allerdings unnötig, hätte Schmalkalden von Beginn an so gespielt wie die letzten drei Durchgänge.

Am kommenden Samstag finden dann die letzten beiden
Heimspiele der Saison statt. Gegen den Tabellendritten aus Weimar und Schlusslicht Volley Juniors soll sich dann mit einer ansprechenden Leistung vom heimischen Publikum verabschiedet werden. Spielbeginn ist wie gewohnt um elf Uhr in der Sporthalle der Siechenrasenschule. (mey)

SVV: Eff, Hardt, Hartung, Henke, Hinz, Keilhold, Michaels, Schliewenz, Stengel, Stötzer, Weniger
18.02.2017
Herren I zu Hause chancenlos
Schmalkalder VV – VSV Jena II 0:3 (18:25; 14:25; 21:25)
Schmalkalder VV – TU Ilmenau 1:3 (14:25; 17:25; 25:18; 15:25)

Zu Hausen chancenlos

Die Überraschung blieb aus am letzten Heimspieltag der Saison. Gegen die beiden Tabellenersten aus Jena und Ilmenau reichte es lediglich zu einem Satzgewinn. Mit Stengel für den angeschlagenen Henke im Zuspiel, Weniger auf Diagonal, Stötzer und Hartung auf Außen sowie Schliewenz und Eff in der Mitte begann es gegen den Tabellenführer aus Jena nicht gut.

Die großgewachsenen Gäste stürmten gleich auf 8:2 davon und wollten keinen Zweifel daran aufkommen lassen, wer als Sieger
das Feld verlässt. Zwar konnte man zwischenzeitlich auf 9:11 verkürzen, doch die Fehlerquote in Annahme und Angriff war einfach zu hoch. So war das 18:25 die logische Konsequenz.

Im zweiten Satz kam Hinz für den ebenfalls angeschlagenen Stötzer und Keilhold für Eff. Doch Jena zog unbeirrt
seine Kreise weiter. Beim 0:7 musste man Schlimmes befürchten. Die Gäste ließen ob des beruhigenden Vorsprungs auch nicht nach, kratzten fast jeden Ball vom Boden und siegten verdient mit 25:14.

Jena, die mit voller Kapelle angetreten waren, wechselten jetzt munter durch. Zwar war das Spiel jetzt ausgeglichener, doch Kapital konnten die Hausherren daraus nicht schlagen.
7:11, 12:14, 17:19 und 21:23 verdeutlichen, dass es Schmalkalden nicht schaffte, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Immer wieder scheiterte man am hohen Block der Gäste und verlor letztendlich mit 18:25 und damit 0:3.

Im Spiel gegen Ilmenau rechnete Schmalkalden sich schon etwas mehr aus. Doch die Gäste waren nicht gewillt, hier unnötige Punkte im Kampf um den Staffelsieg zu verschenken. Mit viel Druck geriet die Annahme der Gastgeber früh ins Schwimmen (0:4). Man merkte den Akteuren an, dass ihnen die deutliche Niederlage zuvor noch in den Köpfen steckte. Zu viele kleine Fehler und der fehlende Biss machten es den Ilmenauern nicht allzu schwer über 20:12 mit 25:14 zu triumphieren.

Im zweiten Abschnitt änderte sich nicht viel. Schmalkalden fand einfach keinen Zugriff auf das Spiel und rannte wieder einem Rückstand hinterher. 17:25 stand es am Ende.

Henke gab in der Satzpause Anweisungen, jetzt volles Risiko zu spielen. Schliewenz und Weniger mit konstant guten Aufschlagserien brachten die Gästeannahme gehörig unter Druck. Der völlig überraschte Gegner fand in diesem Moment auch kein Mittel und musste mit 18:25 den Kürzeren ziehen.

Doch Ilmenau legte in Durchgang vier los als ob nichts gewesen wäre. Spätestens beim 7:12 aus Sicht der Hausherren war die Moral am Boden. Schlechte Annahmen ließen kein schnelles Kombinationsspiel zu und machten die Angriffe für den Ilmenauer Block ausrechenbar (15:25). So blieb es beim kurzen Strohfeuer in Satz drei, und man musste sich mit 1:3 geschlagen geben.

Doch die Spieler sollte die Köpfe nicht hängen lassen, denn gegen die abstiegsbedrohten Bad Salzunger gilt es, die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. (mey)

SVV: Eff, Hartung, Henke, Hinz, Keilhold, Schliewenz, Stengel, Stötzer, Weniger
28.01.2017
Herren I in Jena Punkt verpasst
VSV Jena II - Schmalkalder VV 3:1
(25:21; 25:12; 17:25; 25:19)

Punkt verpasst

Das fällige Punktspiel der Thüringenliga beim Tabellenführer aus Jena begann am letzten Samstag für alle Beteiligten mit viel Unruhe. Die gastgebenden Zeissstädter hatten vergessen, die Hallenzeit zu beantragen. So musste kurzerhand auf die Campushalle ausgewichen werden, was den Zeitplan natürlich durcheinander brachte.

Zu Beginn des Spiels sah es aus, als ob Schmalkalden das ganze
Durcheinander am besten weggesteckt hätte. Mit Henke im Zuspiel, Weniger auf Diagonal, Hinz und Hartung auf Außen, sowie Schliewenz und Keilhold in der Mitte, ging man nach kurzem Abtasten mit 8:6 in Führung. Bis zum 14:10 lagen die Chancen recht gut, gleich zu Beginn für eine Überraschung zu
sorgen. Doch mit zunehmender Spielzeit wackelte die erste Annahme der SVV-ler immer mehr. So schmolz der Vorsprung dahin, und Jena zog über 16:16 auf 21:16 davon. So war das 21:25 eine relativ klare Sache.

Schmalkalden stellte ebenso wie die Gastgeber um, sollte damit aber keinen Erfolg haben. Die Gäste kamen überhaupt nicht in den Satz und waren beim 3:11 schon vorentscheidend im Rückstand. Ebenso deutlich fiel das Satzende mit 12:25 aus.

Doch anstatt in Hektik zu verfallen, analysierte man in der Satzpause haargenau die Probleme. Hinz begann in Satz drei furios, servierte gleich sieben Aufschläge hintereinander und erwischte die schon siegessicheren Gäste auf dem falschen Fuß.
Obwohl die Gastgeber wieder auf 8:10 herankamen, spielte Schmalkalden sehr klug, machte vor allem in der Feldabwehr kaum Fehler, und siegte hochverdient mit 25:17.

Die Gäste schnupperten jetzt natürlich am Punktgewinn, lieferten dem hohen Favoriten einen tollen Kampf, mussten aber
nach 8:7 Führung fünf Punkte in Folge abgeben. Diesen Rückstand konnte man trotz aller Versuche nicht mehr egalisieren und verlor mit 19:25.

Bereits am nächsten Spieltag am 18.02. kommt es zu Hause zum Rückspiel. Neben dem Tabellenführer empfängt man noch den momentanen Zweiten aus Ilmenau was ansprechende Volleyballkost verspricht. Jeder Punktgewinn wäre hier schon wie ein
Sieg. (mey)

SVV: Eff, Hartung, Henke, Hergge, Hinz, Keilhold, Schliewenz, Weniger
21.01.2017
Herren I mit gutem Jahresauftakt
Pflichtsieg in Erfurt

Volley Juniors Thüringen - Schmalkalder VV 1:3
(27:25; 20:25; 19:25; 18:25)

Von der Papierform her schien es eine der leichteren Aufgaben für den SVV in dieser Saison zu werden. Beim Tabellenletzten vom Thüringer Volleyballnachwuchs in Erfurt waren drei Punkte fest eingeplant. Dass es doch nicht so einfach werden würde, zeigte sich im ersten Spiel des Tages, als die Jungspunde dem Tabellendritten aus Weimar beim 2:3 einen Punkt im Aufstiegskampf abnahmen.

Dementsprechend mahnte Spielertrainer Henke, der zunächst das Geschehen von draußen betrachtete, seine Spieler, die Sache nicht zu unterschätzen und mit der nötigen Konzentration zu
Werke zu gehen. Der aus der zweiten Mannschaft geholte Routinier Stengel übernahm das Zuspiel. Diagonal zu ihm spielte Weniger, auf der Außenbahn Kapitän Hinz und Stötzer, sowie in der Mitte Schliewenz und Keilhold.

Der erste Satz verlief sehr ausgeglichen. Mehr als zwei Punkte konnte sich kein Team absetzen. 4:4, 10:8, 17:17 und 18:20 hießen die Zwischenstände. Als man beim 24:22 schon zwei Satzbälle hatte, knickte Stötzer um und die Ordnung auf dem Feld ging kurzzeitig verloren. Die gut eingespielten Nachwuchsspieler nutzten diesen Umstand und siegten mit 27:25 in der Verlängerung. Jetzt war wohl auch dem Letzten klar, dass dies kein Spaziergang werden würde.

Die Stimmung war aber nur kurzzeitig getrübt. Nach klarer Ansprache in der Satzpause wurde jetzt vor allem mit der Aufgabe mehr Druck ausgeübt. Dadurch geriet das Angriffsspiel der Hausherren ins Stocken. Die Gäste machten es, speziell im zweiten Teil des Durchgangs, besser. Aus einer immer stabiler werdenden ersten Annahme heraus wurde im Abschluss sehr effektiv gearbeitet. Harte Angriffe und variantenreiche Leger wechselten sich ab und machten es den Erfurtern kaum möglich,
gelungene Abwehraktionen zu zeigen. Über 15:13, 20:16 und 24:18 baute Schmalkalden den Vorsprung kontinuierlich aus und siegte hochverdient mit 25:20.

In Abschnitt drei kam Henke für Stengel, der sich nahtlos einführte und mit guter Übersicht seine Angreifer immer wieder blendend in Szene setzte (7:3). Schliewenz und Keilhold mit gutem Mittelblock entschärften in Serie die
Angriffe der Gastgeber. So war über 17:10 und 25:19 die 2:1 Satzführung unter Dach und Fach.

Fehler früherer Tage, als man nach scheinbar komfortabler Führung die Zügel schleifen ließ und so schon sicher geglaubte Siege aus der Hand gab, wurden heute nicht gemacht. Hochkonzentriert erledigte jeder seine Aufgabe. Hinz mit drei Aufschlägen vom 11:9 zum 14:9 und Weniger mit zwei Assen sorgten für eine komfortable Führung. Kapitän Hinz war es dann auch vorbehalten, mit einem erfolgreichen Angriff zum 25:18 und damit 3:1 drei wichtige Punkte zu sichern.

Mit nunmehr 15 Zählern rangiert Schmalkalden auf Platz sechs im Zehnerfeld. Am kommenden Wochenende geht es zum heimstarken Tabellenzweiten nach Jena. Doch mit der hier gezeigten Leistung sollte der ein oder andere Punktgewinn drin sein. (mey)

SVV: Eff, Henke, Hinz, Keilhold, Schliewenz, Stengel, Stötzer, Weniger
20.12.2016
Beachanlage fast fertig
Neue Sportoase in Schmalkalden

Plötzlich ging alles ganz schnell. Kurz vor dem Jahreswechsel gelingt es dem Schmalkalder Volleyballverein, eine große Etappe beim Bau einer neuen Beach-Anlage abzuschließen.

Kurz vor Weihnachten gab es beim Schmalkalder VV eine große Überraschung. Das Telefon klingelte und das Bauamt der Stadtverwaltung Schmalkalden teilte mit, dass noch vor dem Jahreswechsel die Möglichkeit besteht, Sand für die neue Beach-Anlage an der Schmalkalder Mehrzweckhalle anzuliefern. Zwar befand der Verein sich gerade in der finalen Phase der Vorbereitung auf sein traditionelles Volleyball-Turnier. Diese Veranstaltung über drei Tage mit einer Teilnehmerliste von 40 Mannschaften benötigte jede helfende Hand der Vereinsmitglieder, aber auch der Freunde des SVV. Kein Grund für die rührseligen Vereinsverantwortlichen, nicht auch diese Aufgabe mit Bravour zu bewältigen.

Die Idee, die Beachanlage von zwei auf drei Felder zu erweitern, entstand bei den Männern und Frauen beim Schmalkalder VV schon vor längerer Zeit. Im Frühjahr des vergangenen Jahres gab es erste Gespräche mit dem Bürgermeister von Schmalkalden, Thomas Kaminski, der für das Projekt seine Unterstützung zusagte. Der Beachwart der SVV, Thomas Hinz, übernahm als Mann vom Fach, er ist Architekt, die Material- und Ablaufplanung. Der Stein kam ins Rollen und vieles ging zeitnah über die Bühne.

Die Mitglieder des Schmalkalder VV schufen in den Vormonaten erst einmal die Grundlagen, um das Fundament mit Sand füllen zu können. Das alte Fundament entfernten die Männer und Frauen des Schmalkalder VV. Es wurde ausgebaggert und herausgesprengt. Um für bessere Lichtverhältnisse zu sorgen, drehten sie die alten Felder um 90 Grad. Eine neue Drainage wurde geschaffen und ein Lichtmast musste versetzt werden. Die Herbstferien blieben den SVV-lern für viele Arbeitseinsätze. "Ein großes Dankeschön geht von uns an den Bauhof Schmalkalden, der uns bei den Baumaßnahmen maßgeblich unterstützte. Tobias Krahn vom Bauhof stand uns immer als Ansprechpartner und aktiver Posten zur Verfügung. Ohne diese Hilfe wäre vieles so schnell gar nicht möglich gewesen", meint der Vorsitzende des Schmalkalder VV, Michael Henke.

Weit über 100 Kubikmeter mussten ausgehoben werden, bevor das neue Fundament mit 350 Kubikmeter Sand aufgefüllt wurde. Für die drei neuen Felder schufen die Volleyballer Fundamente für sechs neue Pfosten für die Netze. Wieviel Arbeit dahintersteckt, bis es zu diesem Bauzustand kam, kann Michael Henke in Zahlen nicht beziffern. Jedenfalls schafften es er und seine Vereinsmitglieder, dass noch vor dem Weihnachtsfest der wesentlich größte bauliche Teil für die neue Beach-Anlage bewältigt wurde. "Es zeigte sich wieder einmal, dass unser Vereinsleben intakt ist. Nur mit solchem Engagement und mit solcher Einsatzbereitschaft unserer Mitglieder war es möglich, dieses Schmuckstück zu schaffen", lobt Michael Henke seine Mitstreiter vom Schmalkalder VV.

Die neue Anlage soll zukünftig nicht nur für die Volleyballer eine neue Sportoase werden. Auch die befreundeten Sportvereine sind herzlich willkommen. So können die Fußballer ihrem Hobby auf Sand frönen oder die Anlage steht den Handballern für Beach-Handball zur Verfügung. Aber auch für Projekte der Fachhochschule stehen die Türen der neuen Anlage offen. "Was kann es Schöneres geben, als in der warmen Jahreszeit seinem Hobby auf Sand nachzugehen", stellt Michael Henke fest. Er freut sich, dass es gelungen ist, mit der Hilfe von vielen Ehrenamtlichen und zahlreicher Hilfe aus Wirtschaft und Politik solch ein Schmuckstück in Schmalkalden zu schaffen.

Zahlreiche der Beteiligten trafen sich auch beim Prominentenwettkampf am ersten Tag des Weihnachtsturniers in der Schmalkalder Mehrzweckhalle wieder. Dort zeigten sie an den Netzen ihr beachtliches Können, blickten aber auch auf die intensiven Monate zuvor an der Baustelle "Beach-Anlage" zurück.

Michael Henke sieht das als Weihnachtsgeschenk, wie er die neue Anlage nennt, mit weitem Blick. Und er richtet sein Augenmerk auf die zukünftigen Möglichkeiten mit der Drei-Felder-Anlage auf seinen Verein. Zukünftig kann der Schmalkalder VV auch Beach-Meisterschaften zu Hause durchführen. In der Vergangenheit war das nicht möglich, was aber die Mannschaften in den verschiedenen Altersklassen nicht hinderte, zahlreiche Erfolge auf Sand zu sammeln. Die Durchführung einer Thüringer Meisterschaft im Beachvolleyball gehört zu den Träumen von Michael Henke, die nun nicht mehr nur Träume bleiben müssen. Solch eine Veranstaltung würde der Vereinshistorie einen weiteren Höhepunkt hinzufügen. Und wer die engagierten Schmalkalder kennt, kann sich gut vorstellen, dass es nicht lange dauern wird, dass aus Träumen Tatsachen werden. Zu wünschen ist es Michael Henke und seinen Mitstreitern. (Thomas Dröge)
18.12.2016
Zum Weihnachtsturnier siegte "Wie immer"
"Bündnis 1,90 - die Hühnen" auf Platz drei

Traditionell den Abschluss des Weihnachtsturniers der Schmalkalder Volleyballer vollzogen die Mixed-Mannschaften. Zwölf Vertretungen aus Thüringen, Sachsen, Bayern und Niedersachsen gingen in der Schmalkalder Mehrzweckhalle auf die drei Spielflächen, um ihren Sieger zu ermitteln.

Viele Aktive waren kurz zuvor noch im Punktspieleinsatz für ihre Vereine gewesen. Sie reisten extra, einige erst spätabends, in Schmalkalden an, um sich diesen Leckerbissen nicht entgehen zu lassen. Sicherlich war auch die Party bis in die Nacht in der Sporthalle kein unwichtiger Grund für ihr Kommen. Aber am nächsten Morgen präsentierten sich alle hellwach und lieferten tollen Volleyballsport.

Neben großem Ehrgeiz und Siegeswillen herrschte viel Spaß an den Netzen. So manch lustige Einlage lieferten die Sportler ab. Nicht immer bitterernst, aber immer den Sieg im Kopf, garantierten sie tollen Volleyballsport. Zudem bereiteten die Frauen ihren männlichen Gegenspielern oft spielerisch "Kopfschmerzen".

Der Sieg blieb in Thüringen. "Wie immer" nennt sich die Mannschaft, die sich den Pokal sicherte. Die Spielerinnen und Spieler aus Blankenhain und Weimar überzeugten mit ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit und ihrem variablen Spiel sowohl im Angriff als auch in der Abwehr.

Der zweite Platz ging in diesem Jahr nach Bayern. "Bier gibts erst nach vier" ist der Name der Mannschaft aus Coburg, die sich an den Netzen, getreu ihrem Motto, stocknüchtern und konzentriert präsentierten und nur der Truppe aus Weimar und Blankenhain unterlegen waren.

Für den dritten Platz gab es verständlicherweise vor allem bei den Gastgebern große Freude. "Bündnis 1,90 - Die Hühnen" kommen vom Schmalkalder VV und präsentierten sich ebenfalls über die gesamte Turnierdauer topfit. Sie sammelten dafür den verdienten Lohn und sicherten sich den Platz auf dem Podest.

"Die heiligen 6 Könige" und "the unicorns", die Spielerinnen und Spieler beider Mannschaften sind ebenfalls für den Schmalkalder VV aktiv, beendeten das Weihnachtsturnier auf dem sechsten und dem zwölften Platz.

Das Mixed Turnier beendete die dreitägige Veranstaltung in Schmalkalden. Wie immer, war sie auch in diesem Jahr wieder ein toller Jahresabschluss für die Aktiven. Viele kündigten schon jetzt ihre Teilnahme im nächsten Jahr an. Bestes Zeichen, dass es dem Schmalkalder VV einmal mehr gelang, ein tolles Turnier auf die Beine zu stellen. (Thomas Dröge)
17.12.2016
23. Weihnachtsturnier wieder mit großem Erfolg
Zehn Stunden Spannung und Klasse

Die Volleyballer des VC Gotha gewannen das diesjährige Weihnachtsturnier des Schmalkalder VV. Der Gastgeber belegte einen guten sechsten Platz.

Schmalkalden Tollen Volleyballsport gab es im Herrenturnier in der Schmalkalder Mehrzweckhalle zu sehen. Über zehn Stunden dauerte es, bevor der Sieger feststand. Einmal mehr verlangte die lange Dauer von allen Beteiligten alles ab. Mit Gotha und dem USV TU Dresden schafften es die beiden Mannschaften, denen es am besten gelang, die Spannung hochzuhalten.

Auch in diesem Jahr gelang es den Veranstaltern, ein organisatorisch und sportlich sehr gutes Turnier auf die Beine zu stellen. Zahlreiche Regionalliga- und Thüringenligaspieler wollten kurz vor den Feiertagen, viele schon seit vielen Jahren Stammgäste in der Fachwerkstadt, ihre Kräfte messen. Mit Stefan Danz stand beim 1. Sonneberger VC sogar ein ehemaliger Bundesligaspieler auf dem Parkett.

Und die Aktiven demonstrierten in den Turnierspielen eindrucksvoll ihr Können. Mit viel Leidenschaft, Einsatzbereitschaft, Beweglichkeit und beeindruckender Athletik, vor allem aber individuellen technischen Fähigkeiten und hohem taktischen Verständnis, agierten die zehn Mannschaften an den 2,43 Meter hohen Netzen.

Micha Henke, Trainer der Männer des Schmalkalder VV, freute sich über die Leistungen seiner Vertretung. Der Gastgeber schickte die jüngste Mannschaft in das Traditionsturnier. "Wir nutzen solche Turniere, um zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. Wie auch in unseren Punktspielen, ging meine Mannschaft auch in unserem Turnier durch ein Wellental mit einigen Höhen, aber auch knappen Spielen, die ein noch besseres Abschneiden verhinderten", zog der Trainer zum Ergebnis seiner Mannschaft Bilanz.

In der Tat fehlten dem Gastgeber oft nur Millimeter, sprich einige kleine Punkte. Die Besonderheit des Turniermodus, die Spielzeit betrug zweimal 13 Minuten, ließ kaum eine Schwächephase zu. Unter Druck stehend, war so ein größerer Rückstand kaum noch zu kompensieren. In der Vorrunde traf der SVV auf den KK Tannenbaum, einer Mannschaft mit Thüringenliga-Spielern aus Jena, gegen die den Hausherren ein Zwei-Satz-Sieg gelang. Gute Aufschläge und konzentriert abgeschlossene Angriffe waren die Grundlage für den sicheren Erfolg.

Besonders spannend ging es in der Begegnung gegen die Bad Boys, ebenfalls aus Jena und mit Spielern aus der Thüringenliga gespickt, zu. Den ersten Satz gewannen die Gastgeber nach ständig wechselndem Spielverlauf knapp mit einem Punkt (19:18). Genauso lautete das Ergebnis des zweiten Durchganges, diesmal aber mit dem glücklicheren Ende für die Universitätsstädter. Den Entscheidungspunkt sicherten sich die Gastgeber.

Ohne Siegmöglichkeit verlief für den SVV der erste Satz gegen die Ohrdrufer Senioren (9:25). Die Gäste ließen mit ihrer Routine und ihrer taktischen Cleverness keine Zweifel am Satzgewinn aufkommen. In Durchgang zwei gelang es der Sechs von Michael Henke, hartnäckigen Widerstand zu leisten. Zwei Punkte fehlten nur zum Satzgewinn.

Der Höhepunkt für den Gastgeber sollte die Partie gegen den Turnierfavoriten VC Gotha werden. Den jungen Schmalkaldern gelang es als einzigen, den Kreisstädtern in der Vorrunde ein Unentschieden abzuringen. Mit viel Motivation, Selbstbewusstsein und dem Willen, die Überraschung zu schaffen, gingen die jungen Schmalkalder in die Begegnung. Zwar dominierten die Gäste mit guter Feldabwehr und enormem Angriffsdruck am Netz den ersten Satz. Die deutliche Niederlage (11:24) sollte aber nicht die Moral der Gastgeber brechen. Sie zogen in Durchgang zwei ein wahres Feuerwerk ab und die Zuschauer rieben sich erstaunt die Augen. Vor allem mit oft schön vorbereiteten Aktionen gelang es den Schmalkalder Männern, zu punkten. Die Freude über den 23:14-Satzsieg kannte keine Grenzen.

Als Gruppendritter hieß der Gegner in der Qualifikation für das Spiel um Platz fünf und sechs SVV Weimar. Die Spieler beider Mannschaften kannten sich gut aus den Spielen in der Thüringenliga. Der erste Satz verlief noch eng mit dem besseren Ende für die Hausherren (18:16). Danach steigerte sich die Sechs von Micha Henke und entschied den zweiten Durchgang deutlich für sich (23:15).

Im Platzierungsspiel um den fünften Platz stand der SVV abermals den Bad Boys gegenüber. Wieder ging es eng zu. Diesmal gelang es den Gästen, den ersten Satz, wieder knapp, für sich zu entscheiden (17:16). Im zweiten Durchgang wechselte die Führung ständig. Zwei Punkte mehr benötigte der SVV, um das Spiel noch zu drehen. Diesmal hielten die Universitätsstädter noch energischer dagegen, erzwangen ein Unentschieden und feierten ihre Abschlussplatzierung fast wie einen Sieg. Die Männer von Micha Henke ließen aber nur kurz die Köpfe hängen. Sie stellten ihr Leistungsvermögen unter Beweis und wissen, was in den nächsten Wochen noch in ihrem Spiel verbessert werden kann.

Hoch her ging es im Turnierfinale. Mit dem VC Gotha und der TU Dresden zogen die beiden besten Mannschaften der Vorrunde verdient in das Endspiel ein. Gotha hielt die Spannung bis zum Turnierende am höchsten, auch wenn Dresden den zweiten Satz für sich entschied. Nach engem Spielverlauf im Entscheidungssatz (15:13) jubelten die Gothaer, die sich ihren Erfolg mit ihren tollen Leistungen auch redlich verdienten. (Thomas Dröge)
03.12.2016
Herren I in Römhild ohne Punkte
TSV 1860 Römhild - Schmalkalder VV 3:0
(25:23; 25:22; 25:17)

Favorit zu stark

Nach dem Auswärtssieg in Tröbnitz wollten die Volleyballer des Schmalkalder VV auch bei den diese Saison stark
aufspielenden Römhildern wieder Zählbares mit auf die Heimreise nehmen. Ohne den verhinderten Weniger musste Spielertrainer Henke etwas umstellen. Neben ihm im Zuspiel beorderte er diesmal Hinz auf Diagonal, Hartung und Stötzer auf Außen, sowie Schliewenz und Eff in die Mitte. Die
Liberoposition blieb diesmal verwaist.

Römhild, deren Mittelangriff zu den Besten der Liga zählt,
wollte man erst gar nicht ins Spiel kommen lassen. Henke besorgte gleich mit viel Aufschlagdruck die 3:0-Führung, die Hartung zum 6:3 fortführte. Doch nach dem 9:5 schlichen sich vermehrt Annahmefehler ins Gästespiel, was den Hausherren beim 14:14 den Gleichstand brachte. Nun ging es im Gleichschritt dem Satzende entgegen, ehe Schmalkalden beim 23:23 wiederum zweimal in der Annahme patzte und den unglücklichen 23:25 Satzverlust hinnehmen musste.

Zu Beginn von Satz zwei tauschte Henke die Positionen von Hinz und Hartung, was nach einigen Startschwierigkeiten
(3:8) auch Früchte trug (9:10; 19:19). Doch abermals verbaute man sich am Satzende durch unnötige Eigenfehler den Erfolg und unterlag knapp mit 22:25.

Nun war die Moral am Boden, und die Grabfelder zogen ihr Spiel kompromisslos durch. Gleich am Anfang verlor man den Kontakt (6:9) und sollte auch nicht mehr in die Nähe eines Gleichstandes kommen (11:15; 15:20).

Schade, dass man in den ersten beiden Durchgängen nicht mehr aus seinen Möglichkeiten machen konnte. Ein Punkt wäre beim Drittplatzierten auf jeden Fall möglich gewesen. Nun verbleibt viel Zeit, ehe im Neuen Jahr am 17.01. der nächste Spieltermin ist. Beim Tabellenletzten Volley Juniors aus Erfurt sollten dann auf jeden Fall wieder Punkte eingefahren werden, um den derzeitigen Platz fünf zu festigen. (mey)

SVV: Eff, Hardt, Hartung, Henke, Hinz, Keilhold, Schliewenz, Stötzer
26.11.2016
Herren I mit deutlicher Leistungssteigerung
SV Tröbnitz - Schmalkalder VV 1:3
(25:19; 19:25; 14:25; 25:27)

Klare Leistungssteigerung

Nach der Nullnummer letzte Woche zu Hause wollten es die Volleyballer vom SVV diesmal besser machen. Beim Aufsteiger aus Ostthüringen, der im unteren Mittelfeld platziert ist, konnten nach leichten Startschwierigkeiten beim 3:1 alle drei Punkte eingetütet werden.

Abermals zu acht trat man am Samstagvormittag die Auswärtsreise an. Hinz und Stötzer waren wieder fit, so dass Spielertrainer Henke auf seine gewohnte Formation zurückgreifen konnte. Neben ihm im Zuspiel begann Weniger auf Diagonal, Schliewenz und Keilhold auf Mitte, Hinz und Stötzer auf Außen und Hartung als Libero.

Tröbnitz hatte bereits ein Spiel gegen Weimar (1:3) in den Knochen. Gegen Schmalkalden wollten sie es besser machen und setzten mit guten Aufgaben die Gästeannahme gleich unter Druck. So lagen die Henke-Männer schnell mit 8:11 zurück ehe Tröbnitz mit einer weiteren Serie auf 18:10 enteilte. Diesen Vorsprung verwalteten sie bis zum 25:19.

Nach dem Pausentee kehrten die Schmalkalder wie umgewandelt auf das Feld zurück. Druckvolle Aufgaben ließen kein schnelles Angriffsspiel über deren starke Mitte zu (8:4). Immer wieder konnten die Schmalkalder, allen voran Hinz, erfolgreich punkten. So war über 22:17 beim 25:19 der Satzausgleich hergestellt.

Die Gäste spielten in Durchgang drei wie im Rausch. Weniger
legte mit gefährlichen Aufgaben vom 5:2 zum 12:2 den Grundstein für die schnelle Entscheidung. Auch die Mittelblocker waren gleich viermal zur Stelle, um energisch zuzufassen. So endete der Abschnitt über 22:9 mit 25:14.

Warum zu Beginn von Satz vier der Faden verloren ging, war nicht nachvollziehbar. Tröbnitz spielte volles Risiko und hatte damit Erfolg (12:6). Erst als Henke zur Aufgabe kam, konnte der Anschluss wieder hergestellt werden (11:12). So ging es über 17:17 und 23:23 im Gleichschritt dem Satzende entgegen. Zwei erfolgreiche Blockpunkte gaben dann den Ausschlag, dass Schmalkalden in der Verlängerung mit 27:25 gewann.

Durch diese drei wichtigen Punkte und Rang fünf behält man Tuchfühlung zu den Podestplätzen und hat sich erst einmal ein kleines Polster zu den Abstiegskandidaten verschafft. Am kommenden Samstag geht es zum Tabellendritten nach Römhild. Die Heimniederlage vor zwei Wochen sollte Ansporn genug sein, es diesmal besser zu machen und mit Zählbarem heimzukehren. (mey)

SVV: Eff, Hartung, Henke, Hinz, Keilhold, Schliewenz, Stötzer, Weniger
19.11.2016
Herren I mit rabenschwarzen Samstag
Schmalkalder VV – TSV 1860 Römhild 1:3
(25:15; 12:25; 20:25; 13:25)
Schmalkalder VV – Stahl Unterwellenborn 0:3
(18:25; 17:25; 14:25)

Rabenschwarzer Samstag

Einen rabenschwarzen Tag erlebte die erste Volleyballmannschaft des SVV am vergangenen Samstag bei ihren Heimspielen gegen Römhild und Unterwellenborn. Alle sechs Punkte wurden beim 1:3 gegen Römhild und 0:3 gegen Unterwellenborn als Gastgeschenk mit auf die Heimreise gegeben.

Mit acht Akteuren war der Kader wiederum sehr schmal besetzt. Hinz fehlte krankheitsbedingt, Stötzer war nur bedingt fit, und Hauptangreifer Hartung muss sich, ebenfalls gehandicapt, nach wie vor mit der Liberorolle begnügen. So war der Außenangriff stark dezimiert, und Spielertrainer Henke
musste viel improvisieren. Henke begann im Zuspiel, Weniger auf Diagonal, Schliewenz und Stötzer auf Außen, Keilhold und Eff auf Mitte und Hartung wie bereits erwähnt als Libero.

Römhild, das war aus zahlreichen Begegnungen vorher bekannt, spielt hauptsächlich aus einer guten Annahme heraus über ihre starken Mittelangreifer. Henke ordnete so vor dem Spiel an, auch auf das Risiko einer hohen Fehlerquote hin, mit der Aufgabe viel Druck auszuüben. Dies ging im ersten Satz auch auf, als man die Gäste überhaupt nicht ins Spiel kommen ließ und folgerichtig mit 7:2 führte. Allein Henke machte vom 9:8 zum 16:8 gleich sieben Aufgaben hintereinander, was für die Vorentscheidung sorgte (16:8). So war der 25:15-Gewinn ungefährdet.

Doch anscheinend dachte man wohl, es wird jetzt ein Selbstläufer und schaltete gleich zwei Gänge zurück. Die Annahme kam so gut wie gar nicht nach vorne, und auch im Abschluss häuften sich die Fehler (1:5; 5:19). So war das 12:25 mehr als enttäuschend.

Die Pausenansprache schien zu Beginn von Durchgang drei Gehör gefunden zu haben (7:6). Doch Römhild konterte mit starken Aufschlägen und führte seinerseits mit 14:9. Nun war die Moral der Hausherren am Boden. Zwar keimte beim 19:22 nochmal kurz Hoffnung auf, doch Römhild behielt mit 25:20 die Oberhand.

Schmalkalden fand auch im vierten Satz nicht zurück ins Spiel, konnte lediglich bis zum 6:6 mithalten. Dann machten sich erneut Abstimmungsprobleme in der Feldaufteilung bemerkbar, die über 6:12 zum klaren 13:25 führten.

Und auch im zweiten Spiel gegen die im Tabellenkeller liegenden Stahlwerker sollte keine Besserung eintreten. Wie bereits vorher konnte man bis zur Satzmitte gut mitmischen (8:6), verlor dann aber völlig unerklärlich den Spielfaden (10:14) und beendete den Abschnitt mit 18:25.

Das Niveau Wurde jetzt zusehends schlechter. Taktische Vorgaben, bei der Aufgabe annahmeschwache Spieler des Gegners zu bearbeiten, wurden nicht umgesetzt. Alle Akteure spielten zu ängstlich und konnten den Gästen zu keiner Zeit mehr gefährlich werden. So gingen die Sätze zwei und drei deutlich mit 17:25 und 14:25 verloren.

Nun steht man statt des anvisierten dritten Platzes auf Rang sechs. Am kommenden Samstag geht es zum Aufsteiger nach Tröbnitz, die nur einen Platz schlechter stehen, und sicher alles daran setzen werden, an Schmalkalden vorbeizuziehen. (mey)

SVV: Eff, Hardt, Hartung, Henke, Keilhold, Schliewenz, Stötzer, Weniger
05.11.2016
Herren I mit zwei Heimsiegen
Schmalkalder VV – VC Gotha II 3:0
(25:18; 25:12; 25:13)

Schmalkalder VV – TSV Bad Salzungen 3:0
(26:24; 25:10; 26:24)

Makellose Bilanz

Dass zwei so klare Siege für die Schmalkalder Volleyballer am vergangenen Samstag herausspringen würden, hätte wohl kaum jemand vorher prophezeit. Mit jeweils 3:0 wurden die Gäste aus Gotha und Bad Salzungen auf die Heimreise geschickt.

In der ersten Begegnung gegen Gotha hatte man noch eine Rechnung zu begleichen, verlor man nämlich das Hinspiel deutlich. Mit acht Akteuren war der Kader wiederum sehr schmal besetzt. Spielertrainer Henke begann im Zuspiel, Weniger auf Diagonal, Hinz und Stötzer auf Außen, Schliewenz und Keilhold in der Mitte, und der angeschlagene Hartung übernahm den Liberoposten.

Wie bereits im Hinspiel machten die jungen Gäste mit der Aufgabe viel Druck und gingen sogleich mit 3:0 in Führung. Doch damit war deren Pulver schon verschossen. Mit einem erfolgreichen Blockpunkt wurde die Wende eingeleitet, die über 7:4, 12:9 und 17:12 im 25:18 Satzgewinn mündete.

Die Moral war in der Satzpause dementsprechend gut, wogegen die Gästeakteure in einem ziemlichen Tief steckten. Schmalkalden machte in Satz zwei sehr viel Druck mit den Aufgaben, womit die Gothaer Annahme überhaupt nicht zurechtkam und ihr schnelles Spiel über die Mittelangreifer praktisch ausfiel. Die so ausrechenbaren Spielzüge waren immer wieder eine leichte Beute für den an diesem Tag hervorragend arbeitenden Block in Verbindung mit der Feldabwehr. In jeder Aufstellung legten die Hausherren Punkteserien hin und gewannen über 6:1 und 20:8 ungefährdet 25:12. Dabei kam auch Nachwuchsspieler Eff für Hinz ins Spiel, um Kräfte für die zweite Begegnung zu schonen.

Im dritten Durchgang änderte sich nicht viel. Schmalkalden führte schnell mit 9:3. Nur beim 14:11 musste Henke eine Auszeit nehmen und seinen Mannen verdeutlichen, die sichtlich am Boden liegenden Gäste nicht wieder ins Spiel zu bringen. Dies wurde dann auch umgesetzt und ein ungefährdeter 25:13 Sieg eingefahren.

Nach diesem unerwartet klaren Erfolg wollte man gegen die
Salzunger nachlegen. Der Aufsteiger war jedoch nicht zu unterschätzen, hatten sie doch den ein oder anderen überraschenden Punkt im Saisonverlauf schon geholt. Schmalkalden setzte gleich dort fort, wo gegen Gotha aufgehört wurde. Mit viel Aufschlagdruck ließ man die Gäste kein geordnetes Angriffsspiel aufziehen und führte deutlich mit 18:10. Doch die Badestädter schlugen mit denselben
Waffen zurück, brachten den Annahmeriegel der Gastgeber in arge Nöte und glichen zum 21:21 aus. Zu allem Überfluss erkämpfte sich der Gegner zwei Satzbälle (24:22), was den Spielverlauf komplett auf den Kopf stellte. Doch Schliewenz mit nervenstarken Aufgaben brachte die Hausherren zurück,
und in Verbindung mit erfolgreichen Blocks und Feldabwehr den 26:24 Satzgewinn.

Henke fand in der Satzpause deutliche Worte und mahnte die Nachlässigkeiten bei scheinbar großen Vorsprüngen an. Beim 3:3 in Abschnitt zwei legte dann Weniger eine satzentscheidende Aufgabenserie zum 9:3 hin, von der sich die Gäste nicht mehr erholten. Über 13:6 und 19:6 war das 25:10 der schnellste Durchgang des Tages.

Doch jetzt zeigte sich, warum die Salzunger immer wieder ein unangenehmer Gegner sind. Niemals aufgebend, glaubten sie immer noch an eine Wende des Spiels und erkämpften sich über 6:6, 20:18 und 24:21 drei Satzbälle. Aber wiederum machte Schliewenz dem einen Strich durch die Rechnung, servierte erst zwei Asse, dazu einen Netzroller und zwang die Hintermannschaft zu zwei Annahmefehlern, was den glücklichen aber verdienten 3:0 Erfolg bescherte. Durch diese zwei
klaren Siege sprang man in der Tabelle von Platz neun auf fünf und befindet sich nun erst mal im gesichertem Mittelfeld.

Am 19.11. hat Schmalkalden erneut Heimrecht und empfängt mit Römhild und Unterwellenborn zwei ebenfalls schlagbare Gegner. (mey)

SVV: Eff, Hartung, Henke, Hinz, Keilhold, Schliewenz, Stötzer, Weniger
29.10.2016
Herren I wieder punktlos
SVV Weimar - Schmalkalder VV 3:1
(20:25; 25:10; 30:28; 25:13)

Wieder punktlos

Es läuft noch nicht rund für die erste Herrenmannschaft des SVV in dieser Saison. Wie bereits in Gotha konnte man keine Punkte mit auf die Heimreise nehmen. Spielertrainer Micha Henke zählte diesmal neben sich nur sechs Akteure, welche die Reise in die Göthestadt mit antraten. So stellte sich
die Mannschaft praktisch von alleine auf. Im Zuspiel Henke selbst, startete Schliewenz auf Diagonal, Hinz und Hartung auf Außen, sowie Stötzer und Keilhold in der Mitte.

Große Chancen auf einen Sieg rechnete man sich ob der Stärke Weimars sowieso nicht aus. Doch wenigstens einen Punkt wollte
man dem Mitfavoriten auf die Meisterschaft abnehmen. Das Unterfangen begann auch sehr vielversprechend. Schmalkalden fand überraschend schnell ins Spiel und zwang die Gastgeber beim 11:6 schon zu ihrer ersten Auszeit. Doch unbeeindruckt von der Pause gab sich der SVV kämpferisch, kratzte nach jedem Ball und agierte im Angriff mit viel Clevernis und Übersicht. So stand am Ende der ziemlich klare 25:20 Satzgewinn zu Buche.

Doch während nun auf Schmalkalder Seite die Nachlässigkeit um sich griff, wollte Weimar den nicht eingeplanten Satzverlust wettmachen. Die Gastgeber machten jetzt schon mit der Aufgabe richtig Druck und brachten den Annahmeriegel der Gäste in arge Bedrängnis (3:8). Dazu gesellte sich auch noch Pech mit einigen Netzrollern zu Gunsten der Weimarer, die uneinholbar auf 17:3 davonzogen. Wenigstens raufte man sich nochmal
zusammen und musste den Satz nicht einstellig abgeben (10:25).

Im dritten Abschnitt sah man dann wieder einen ganz anderen SVV. Schmalkalden minimierte seine Fehler und gestaltete somit das Spiel wieder offen. Die Zwischenstände 8:7, 14:15 und 22:22 zeigen, wie eng es in diesem vorentscheidenden Satz zuging. Beim 24:23 versäumte man es allerdings, den Sack zuzubinden und schon mal einen Punkt auf der Habenseite zu verbuchen. Stattdessen machte Weimar mit einem erfolgreichen Block und gutem Aufschlag die 2:1 Führung perfekt.

Nun war die Moral am Boden. Die Gastgeber, mit voller Kapelle von zwölf Spielern angetreten, wechselten jetzt frische Kräfte ein, die den konditionell nachlassenden Schmalkaldern von Beginn an davonzogen (5:7, 6:10, 8:15). So stand man am Ende beim 13:25 mit leeren Händen da und muss nun auf das kommende Wochenende hoffen, wo in heimischer Halle die Gäste aus Gotha und Bad Salzungen antreten werden. Hier müssen unbedingt zwei Siege her, will man sich nicht im Tabellenkeller festsetzen. Am Samstag um 11 Uhr werden in der Sporthalle der Siechenrasenschule die ersten Bälle gespielt. (mey)

SVV: Eff, Hartung, Henke, Hinz, Keilhold, Schliewenz, Stötzer
01.10.2016
Herren I mit Nullnummer
VC Gotha II - Schmalkalder VV 3:0
(25:13; 25:22; 25:23)

Nullnummer

Nach dem Auftaktsieg in Unterwellenborn musste die erste Herrenmannschaft des SVV eine unerwartet klare 0:3-Niederlage in Gotha hinnehmen. Spielertrainer Micha Henke bot neben sich im Zuspiel, Weniger auf Diagonal, Hinz und Stötzer auf Außen, Schliewenz und Keilhold in der Mitte und Michaels als Libero auf.

Gegen die stark verjüngten Gastgeber kamen die Schmalkalder nicht ins Spiel. Vor allem deren risikoreiche Aufschläge brachten die erste Annahme in arge Bedrängnis. Immer wieder konnten die Gothaer damit direkte Punkte erzielen und enteilten über 9:3 und 11:7 auf 19:8. Trotz zweier Auszeiten konnte man den Rhythmus des Gegners nicht unterbrechen und
verlor folgerichtig mit 13:25.

Henke brachte zu Beginn von Durchgang zwei Eff für Keilhold und rotierte mit der Aufstellung. Dies schien zu fruchten, denn das Spiel gestaltete sich nun ausgeglichener, auch weil die Hausherren mit ihren Aufgaben jetzt öfters patzten. So blieb es über 13:13 und 21:21 bis zum Ende ausgeglichen, ehe Gotha wieder mit gutem Service den Sack zum 25:22 zuband.

Im dritten Abschnitt lief es deutlich besser. Wenn die Annahme kam, war man mit dem ersten Angriff auch meist erfolgreich. Über 10:6 und 20:17 konnte stets eine Führung behauptet werden. Doch drei Punkte des Gegners zum 20:20 Ausgleich und nochmal vom 23:22 zum 23:25 besiegelten die Träume von einem Satzgewinn.

Insgesamt kann man bilanzieren, dass die erste Annahme viel zu schwach war und auch das Blockverhalten stark zu wünschen übrig ließ. Den größten Unterschied machte allerdings das Aufschlagspiel aus, wo die Gäste viel zu harmlos agierten.(mey)

SVV: Eff, Hartung, Henke, Hinz, Keilhold, Michaels, Schliewenz, Stötzer, Weniger
24.09.2016
Herren I mit Auftakt nach Maß
Stahl Unterwellenborn - Schmalkalder VV 1:3
(21:25; 19:25; 25:20; 22:25)

Auftakt nach Maß

Die erste Herrenmannschaft des SVV startete am vergangenen Wochenende ihre Saison mit einem Auswärtsspiel in Unterwellenborn. Da die Stahlwerker in der vergangenen Spielzeit der letzte Gegner waren, dürften die Erinnerungen an den Heimsieg noch nicht ganz verschwunden gewesen
sein. Mit den aus der zweiten Mannschaft aufgerückten Eff und Hinz sowie Neuzugang Keilhold hatte Spielertrainer Micha Henke noch C. Hartung, Weniger, Stötzer und Schliewenz an Bord.

Die taktische Vorgabe von Henke, den Gegner mit druckvollen Aufgaben zu bearbeiten, ging bis zum 9:7 auf. Doch dann wurden durch Abstimmungsprobleme sechs Punkte in Folge abgegeben (9:13). Beide Teams schafften es nicht, konstante Leistungen abzurufen. Nächster Beleg war eine gute
Aufschlagserie von Henke zum 16:14, die aber gleich darauf wieder verspielt wurde (16:18). Kurz darauf fiel die Vorentscheidung beim 20:20, als erst ein erfolgreicher Block gegen Unterwellenborns Hauptangreifer, und drei gute Aufgaben von Weniger und gelungene Blocks von Schliewenz für das
24:21 sorgten. Mit 25:22 band man dann den Sack zu.

Die sichtliche Unzufriedenheit und Frustration der Gastgeber, die bereits die erste Begegnung gegen Tröbnitz verloren hatten, wollte man nun mit ruhigem Spiel und geringer Eigenfehlerquote ausnutzen. Schnell führten die Gäste über 9:5 mit 13:8. Vor allem die Feldabwehr wusste hier zu gefallen. Doch wirklich konstant über das gesamte Spiel konnte kein Team agieren. So verspielte Schmalkalden auch diesen Vorsprung wieder (14:13), schaffte es aber, durch gutes Service von Schliewenz, auf 18:15 zu enteilen. Beim 22:17 kam dann Hinz für Henke, um den Block zu verstärken. So war Durchgang zwei trotz starker Schwankungen eine
klare Angelegenheit (25:19).

Doch wie so oft schlichen sich mit einem scheinbar beruhigenden Vorsprung leichte Fehler ins Gästespiel ein. Die Annahme kam selten sauber zum Zuspieler, was ein geordnetes Angriffsspiel unmöglich machte. Beim 6:14 hatte Henke schon beide Auszeiten verbraucht. Zählbares brachte dies aber nicht, und man verlor deutlich mit 20:25. Wie zuvor schon
war auch Abschnitt vier von großen Leistungsschwankungen geprägt. Beim 6:6 konnte Schmalkalden durch gute Flatteraufschläge vermeintlich vorentscheidend auf 12:6 davonziehen, ließ den Vorsprung aber ebenso schnell auf 15:14 schrumpfen. Ein Block von Eff brachte das 20:17. Diesen Abstand verwaltete man dann bis zum 25:22-Sieg.

Trotz einiger Probleme im Spiel war Henke mit seiner Mannschaft sehr zufrieden. Letztendlich zählen nur die Punkte, und davon kann man am kommendem Wochenende beim stark verjüngten Gothaer VC die Nächsten einfahren. (mey)

SVV: Eff, Hartung, Henke, Hinz, Keilhold, Schliewenz, Stötzer, Weniger
06.08.2016
Senioreneach - Klein, aber fein
Senioren-Beach-Cup 2016 des Schmalkalder VV

Unter dem Motto „Klein, aber fein!“ lief der Senioren-Beach-Cup 2016 des gastgebenden Schmalkalder VV im Rahmen der Thüringer Beach-Serien.

Nur vier Thüringer Teams machten sich auf in die Bergregionen, um im Sand ihren Meister zu küren, diesmal leider ohne ein Damen-Team. Um allen Mannschaften einen ausgeglichenen Wettkampftag zu bieten, wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit zwei Gewinnsätzen gespielt. Und das kleine Starterfeld hatte es in sich.

Das Team Bauer/Koppe aus Ohrdruf, welches sich in Schmalkalden schon mehrfach in die Siegerlisten eintragen konnte, bereitet sich momentan auf die Deutsche Meisterschaft der Senioren Ü54 vor. Daher nutzen sie jede Turnier-Möglichkeit, um sich zu verbessern. Mit viel Feldübersicht dominierten Bauer/Koppe über Weise/Schulze aus Erfurt mit 21:10 und 21:13.

Lokalmatador Micha Henke vom Schmalkalder VV spielt dieses Jahr die Senioren-Runde mit Axel Zander aus Eisenach. Ohne gemeinsames Training in dieser Saison suchen sie momentan ihre Form, um bei den Thüringer Landesmeisterschaften in Pößneck weit vorne zu landen. Gegen Oettel/Hempel von den Volleyballfreunden Erfurt lief es anfangs erstaunlich gut. Platzierte Aufschläge forderten die Landeshauptstädter und das damit durchsichtige Aufbauspiel nutzte Henke, um immer wieder zu punkten. 21:16 ging der erste Satz an Henke/Zander. Unerklärlich ist daher der Einbruch im zweien Satz. Der anfängliche Rückstand von 3:12 konnte nicht mehr aufgeholt werden und folglich ging der zweite Durchgang mit 11:21 verloren. Der anschließende Tiebreak entwickelte sich zum wahren Krimi. Mit 5:3 konnten Henke/Zander einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Bei 10:10 gab es den Ausgleich. Nun ging es im Gleichschritt zum 14:14. Zwei Feldpunkte Vorsprung waren nötig, um nun den Entscheidungssatz zu gewinnen. Leider fehlte diesmal die nötige Routine. Mit zwei fehlerhaften Annahmen wurde der letzte Durchgang 14:16 an die Erfurter abgegeben.

Gegen Bauer/Koppe rechneten sich Henke/Zander nicht viel aus. Zu überlegen agierten sie auf dem Sand und produzierten kaum eigene Fehler. Auch das risikovolle Spiel wurde nicht belohnt und der erste Satz klar mit 8:21 abgegeben. Spannender war der zweite Satz, der jedoch nach 25 Minuten Spielzeit ebenfalls 27:29 abgeschenkt wurde. Oettel/Hempel dominierten im Erfurter Duell gegen Weise/Schulze mit 21:13 und 21:9.

Damit kam es zu einem echten Finale zwischen den Vorjahressiegern Bauer/Koppe und Oettel/Hempel, die bisher beide siegreich waren. Zunächst gingen die Ohrdrufer 21:18 vom Feld. Der zweite Satz ging 21:16 an die Erfurter. Im Tiebreak wirkten Oettel/Hempel frischer und gewannen dort 15:9 überraschend klar. Somit standen sie als Turniersieger fest. Im kleinen Finale überzeugten Henke/Zander mit 21:16 und 21:11 über Weise/Schulze, was in der Endabrechnung Platz 3 bedeutete.

Letztendlich waren alle Teilnehmer begeistert von der Beach-Anlage und dem fairen Umgang miteinander. Für eine erneute Ausrichtung solch einer Senioren-Runde in der nächsten Saison sollte sich der Schmalkalder VV unbedingt bemühen, waren sich alle einig.

Für die Freizeit-Beacher wartet der Schmalkalder VV noch mit einem Feierabend-Turnier auf. Am Freitag, den 12.August wird das 6.Quadro-Fun-Beach-Turnier ab 18:00 Uhr im Schmalkalder Freibad Näherstille ausgetragen. Interessenten können sich über die Internetseite des Schmalkalder VV informieren.

Platzierungen:
1. Oettel/Hempel (Volleyballfreunde Erfurt)
2. Bauer/Koppe (Ohrdrufer SV)
3. Henke/Zander (Schmalkalder VV)
4. Weiße/Schulze (ASV Erfurt)
31.07.2016
Mixed-Beacher ließen es krachen
Mixed-Beach-Cup 2016 des Schmalkalder VV

Mit dem Mixed-Beach-Turnier hat der Schmalkalder VV auch für den Sonntag ein weiteres Event für die Thüringer Beach-Serie geschaffen. Ein Mixed-Team, bestehend aus einer Frau und einem Mann, muss bei einer Netzhöhe von 2,35m zeigen, wie die 64 Quadratmeter Feldhälfte zusammen verteidigt werden.

Gleich sechzehn Teams stellten sich der Herausforderung bei durchwachsenen Wetterbedingungen. Doch wurden diese gerne in Kauf genommen. Immerhin fuhr jedes Team mit einem Preis nach Hause und die besten 12 Duos wurden sogar mit einem Teilnehmer-Shirt ausgestattet.

Wie am Vortag auch konnte aufgrund der enormen Anmeldeflut nur ein Doppel-KO-System für dieses Turnier ausgetragen werden. Elisabeth Kämpfer mit ihrem Partner Felix Schliewenz waren dabei die einzige Schmalkalder Vertretung. Leider lief bei den beiden nichts richtig zusammen an dem Tag. So mussten Sie nach zwei Begegnungen das Turnier mit Platz 13 abschließen.

Die Ranglistenführenden Toth/Kresse (Erfurt) spielten dagegen ihre Klasse aus und gaben bis zum Finale keinen einzigen Satz ab. Dabei blieben Topteams wie Nitschke/Pößel (Erfurt), Dören/Leis (Omsk) und Minks/Minks (Erfurt) auf der Strecke. Auch Fiedler/Marschall (Jena), die Ranglistenzweiten, kamen ungeschadet ins Finale. Sie schalteten Hoffmann/Hoffmann (Dresden), Renkwitz/Heinz (Gotha), Schmidt/Guba (Ohrdruf) und Döhren/Leis (Omsk) aus.

Im kleinen Finale sicherten sich Döhren/Leis (Omsk) zwei knappe Gewinnsätze über Minsk/Minsk die Bronze-Medaille. Das Finale wurde durch die zwei Topteams der diesjährigen Serie bestritten. Ein sehenswertes Final, welches in zahlreichen Rettungsaktionen auf beiden Seiten von den Zuschauern mit viel Beifall honoriert wurde. Mit 15:13 und 15:12 konnten sich Toth/Kresse über Fiedler/Marschall knapp durchsetzen.

Zur Siegerehrung bekamen die Organisatoren des Schmalkalder VV viel Lob für die Ausrichtung und Sandqualität. In zahlreichen Arbeitseinsätzen wurde der Untergrund mehrfach umgewälzt, damit auch kleine Verletzungen nicht auftreten können.

Wer Lust und Laune hat, Strandvolleyball mal live mitzuerleben, kann dies noch einmal kommenden Samstag (06.08.) erleben. Hier trägt der Schmalkalder VV ein thüringenoffenes Senioren-Beach-Turnier aus. In den Altersklassen Ü35, Ü47 und Ü55 werden wieder spannende Spiele im Freibad Schmalkalden erwartet.


Platzierungen:
1. Tóth/Kresse (Bischlebener SV)
2. Fiedler/Marschall (1. VSV Jena)
3. Döhren/Leis ...(HK Awangard Omsk)
4. Minks/Minks (SWE/Erfurter VC)
5. Schmidt/Guba (Ohrdrufer SV)
5. Nitschke/Pößel (Erfurter VC)
7. Schmidt/Klöpfel (VC Gebesee/Erfurter VC)
7. Rogow/Dietze (St. Petersburg/Jena)
9. Unger/Wilhelm (SV Bad Liebenstein)
9. Renkwitz/Heinz (VC Gotha)/BaSa)
9. Landsiedel/Herbst (Bad Salzungen/BaLie)
9. Fischer/Ullmann (Ohne Verein)
13. Kämpfer/Schliewenz (Schmalkalder VV)
13. Lorenz/Lieb (TSV Römhild/Sonneberg)
13. Schlöffel/Baldauf (VC Goth)
13. Hoffmann/Hoffmann (SV - Ilmenau/TU Dresden)
30.07.2016
Beach-Volleyball vom Feinsten
Schmalkalder Beach-Cup 2016 des Schmalkalder VV

Volleyballer fühlen sich in Schmalkalden anscheinend gut aufgehoben. Denn die begehrten Startplätze für den Schmalkalder Beach-Cup der Aktiven in der Kategorie C waren schnell vergeben. Acht Damen- und 12 Herren-Teams waren das Maximum, was Beachwart Thomas Hinz der Zwei-Felder-Beach-Anlage des Näherstiller Freibades zumuten konnte. Dabei flogen die ersten Bälle kurz nach neun Uhr. Erst 12 Stunden später wurden die Sieger gekürt.

Die Damen wie die Herren spielten im bewährten Doppel-KO-System zwei Sätze bis 15 Feldpunkte aus. Bei Satzgleichheit entschied die Feldpunktdifferenz über Gewinn oder Niederlage der Partie. Gleich zu Beginn wurde das top-gesetzte Team Meyer/Ollarius (Gotha) von den U17-Spielerinnen Taubert/Lieb (Suhl/Sonneberg), die sich auf die Deutsche Meisterschaften vorbereiten, gefordert. Die Erfahrung setzte sich hierbei durch und Taubert/Lieb mussten in die Verliererrunde. Dort kämpften sie sich bis ins Halbfinale vor. Die auf Rangliste 2 gesetzten Marschall/Fischer (Jena) zogen im Winnerpool einsam ihre Kreise und erreichten über Roth/Möller (Friedrichroda) sowie Seidel/Dietze (Jena) ungefährdete Siege bis ins Halbfinale. Mengs/Hoffmann (Erfurt/Ilmenau) kamen mit kraftraubenden Spielen über den Loserpool ebenfalls bis zum Halbfinale. Nun wurden die Spiele mit zwei Gewinnsätzen ausgetragen. Meyer/Ollarius trafen erneut auf Taubert/Lieb und waren im Tiebreak mit 14:16 denkbar knapp unterlegen, was schon eine echte Überraschung war. Marschall/Fischer triumphierten über Mengs/Hoffmann ebenfalls mit einem Tiebreak-Sieg im zweiten Halbfinale. Der lange Wettkampftag zollte seinen Tribut. Im Spiel um Platz drei waren Meyer/Ollarius platt und mussten sich 0:2 gegen Mengs/Hoffmann geschlagen geben. Im Finale nutzten Marschall/Fischer ihre Erfahrungen und zwangen die U17-Spieler zu langen Laufwegen. Der erste satz wurde mit 15:9 relativ klar eingefahren. Der zweite Durchgang wurde erst bei 22:20 zugunsten der Jenaer beendet, was den turniersieg bedeutete.

Bei den Herren war das Starterfeld schon eine Augenweide. Beachwart Andreas Fiedler sah hier sportlich verglichen schon ein Beach-Turnier der B-Kategorie. Drei Schmalkalder Teams mischten munter mit und zeigten, dass sie athletisch wie taktisch ebenbürtige Gegner sind. Julian Eff mit Partner Fabian Stötzer (beide Jahrgang 1999) wehrten sich lange gegen die Ohrdrufer Seyfarth/Freund und Lorenz/Landsiedel (Bad Salzungen), mussten sich letztendlich aber mit Platz 9 begnügen. Routinier Micha Henke sprang kurzfristig für Pierre Michaels ein, der familiär verhindert war. Mit seinem Partner Felix Schliewenz konnte er zunächst Herbarth/Reif (Römhild) ausschalten. An den topgesetzten Russen Rogow/Leis (St. Petersburg/Omsk) war leider kein Satz zu holen. Über die Verlierer-Runde kamen Henke/Schliewenz mit Siegen über Zimmer/Würfel (Weimar) und Seyfarth/Freund (Ohrdruf) noch bis ins Viertelfinale. Bei dem portugiesischem Team Kärner/Hall, die für den Geraer VC aufliefen war dann aber Endstation und Platz 5 war das mehr als erhoffte Endresultat. Kevin Hoffmann und Chris Hartung scheiterten zunächst an den auf Ranglistenplatz eins gesetzten Fiedler/Pleßmann (Jena), kämpften sich aber im Verliererpool bis ins Halbfinale. Dort trafen sie erneut auf Fiedler/Pleßmann und waren 0:2 unterlegen. Im Spiel um Platz drei hatten sie gegen die Portugiesen ebenfalls keine Chance und kamen somit auf Platz 4.

Das Herren-Finale zeigte noch einmal die ganze Klasse des Beach-Volleyballsports. Vorjahressieger Rogow/Leis überzeugten mit enormer Dynamik im Sand. Das Jenaer Topteam Fiedler/Pleßmann versuchten mit Taktik und Raffinesse ihre Punkte einzufahren. Mit 15:13 und 19:17 für Fiedler/Plessmann gingen die Sätze zu Ende und minutenlanger Applaus der zahlreichen Zuschauer zeigte den Respekt der von beiden Teams demonstrierten Leistung!

Kommendes Wochenende wird der Schmalkalder VV wieder Gastgeber eines Turniers des Thüringer Volleyballverbandes sein. Diesmal werden Senioren in den Altersklassen Ü35, Ü47 und Ü55 ihr Können im Beachvolleyball untereinander messen. Interessierte Beachvolleyballer egal welcher Leistungsklasse können sich gerne noch beim Schmalkalder VV per E-mail bei Micha.Henke@gmx.net anmelden.

Platzierungen:
Damen
1. Marschall/Fischer (1.VSV Jena)
2. Tauchert/Lieb (VfB Suhl/Sonneberger VC)
3. Mengs/Hoffmann (Erfurter VC/SV Ilmenau)
4. Meyer/Ollarius (VC Gotha)
5. Willhelm/König (VV Meiningen/Bad Liebenstein)
5. Seidel/Dietze (1.VSV Jena)
7. Rothh/Möller (SV Friedrichroda)
7. Heinz/Zaubitzer (1.TSV Bad Salzungen)

Herren
1. Fiedler/Plessmann (1.VSV Jena)
2. Rogow/Leis (St. Petersburg/Omsk)
3. Kärner/Hall (SSV St. Egidien)
4. Hartung/Hoffmann (Schmalkalder VV)
5. Henke/Schliewenz (Schmalkalder VV)
5. Unger/Schlöffel (SV Bad Liebenstein)
7. Seyfarth/Freund (Ohrdrufer SV)
7. Lorenz/Landsiedel (TSV Römhild)
9. Stötzer/Eff (Schmalkalder VV)
9. Zimmer/Würfel (HSV Weimar)
9. Renkwitz/Braune (VC Gotha)
9. Herbarth/Reif (TSV Römhild)
29.07.2016
5.Quadro-Fun-Beach-Turnier
Das große Schmalkalder Beach-Wochenende wurde traditionell mit einem Quadro-Turnier eröffnet. Es war mittlerweile in diesem Jahr die 5.Auflage dieser Art der Spaßturniere, die im 14-tägigen Rhythmus immer Freitagabend ausgetragen werden.

Fünf 4-er-Teams haben sich in die Starterlisten eingetragen, um sich gegeneinander zu messen. Dabei wurde der Modus „Jeder gegen Jeden“ mit zwei Gewinnsätzen bis 15 Feldpunkten ausgelobt. Durch den einsetzenden Dauerregen war dieser Turniermodus eine echte Härteprobe! Aber für Beacher gibt es kein schlechtes Wetter, sondern höchstens schlechte Kleidung…

Das Spitzenspiel kam durch die Starterfeld-Auslosungen gleich in der ersten Spielrunde zustande. Die „Bitgiganten“, welche sich in dieser Saison schon dreimal als Turniersieger vom Feld gingen, trafen auf ihre Dauerrivalen „Freitagspatscher I“. Die Freitagspatscher sicherten sich den ersten Durchgang 15:13, hatten aber im zweiten Satz mit 17:19 das Nachsehen. Beide Teams schenkten sich nichts. Im anschließenden Tiebreak kamen die Bitgiganten mit ihren drei Jungspielern zu einem knappen Sieg.

Der Regen lies nicht nach und erste Kräfteverschleiße wurden sichtbar. Die Bitgiganten blühten dagegen auf und gaben keinen Satz mehr ab. Klare Siege über die Schmalibus, Freitagspatscher II und die Blondies brachten den vierten Turniertriumph.

Die Blondies waren die Turnierüberraschung. Mit Siegen über Freitagspatscher II und Schmalibus kamen sie erstmalig in die Medaillenränge. Die Freitagspatscher I machten sich es an diesem Abend nicht leicht und gingen gleich in drei Spielen in den Tiebreak. Am Ende wurde der zweite Platz eingefahren. Die Jungspunde (alle U13-Spieler) um Felix Schliewenz mischten munter mit und zeigten ihr Können im Sand. Ein Spielsieg blieb ihnen leider verwehrt, aber die „Großen“ konnten sie am 2,43m hohem Netz einige Male ärgern!

Spaß hat es auf alle Fälle allen gemacht. Deshalb fiebern schon alle auf das nächste Quadro-Turnier entgegen. Am Freitag den 12.August, fliegen ab 18:00 Uhr wieder die Bälle im Freibad Näherstille (Schmalkalden). Interessenten bekommen nähere Informationen über die Internetseiten des Schmalkalder Volleyballvereins. Wer Lust und Laune auf Spaß und Bewegung hat, ist herzlich willkommen!

Platzierungen:
1. Die Bitgiganten
2. Freitagspatscher I
3. Die Blondies
4. Schmalibus
5. Freitagspatscher II
27.07.2016
C-Beacher in Schmalkalden
Beachvolleyball: Schmalkalder Beach-Cup 2016 des Schmalkalder VV

Sommerzeit ist Beach-Volleyballzeit! Das gilt erst recht für die Netzkünstler des Schmalkalder VV. Und diese richten auch in diesem Jahr wieder ein thüringenoffenes Turnier (Kategorie C) aus, bei dem sich bisher 10 Damen- und 13 Männerteams aus dem ganzen Freistaat in die Starterlisten eingetragen haben.

Kommendes Wochenende sorgen zwei extra präparierte Beach-Felder im Freibad Schmalkalden für das richtige Urlaubsfeeling. Schon am Freitag wird ein Quadro-Fun-Beach-Turnier für Freizeitsportler die Spielrunden eröffnen. Anmeldungen können noch über den Schmalkalder VV oder am Freitag bis 17:30 Uhr spontan vor Ort erfolgen. Neun Vierer-Teams werden maximal zugelassen, die sich vordergründig aus Spaß an der Bewegung untereinander messen.

Am Samstag sind dann ab 9:00 Uhr die Profis dran. Die Damen wie die Herren spielen im Doppel-KO-Modus jeweils zwei Spielsätze aus. Um die 40 Spiele werden somit auf den zwei Beachfeldern des Schmalkalder Freibades absolviert. Bei den Damen werden die Ranglistenführenden Meyer/Ollarius vom VC Gotha erwartet. Auch ein Team des VC Offenburg Erdtmann/Kühlmann wird sich in der Fachwerksstadt zeigen. Das Herren-Turnier wird vom Team Fiedler/Pleßmann aus Jena angeführt. Die Vorjahressieger Rogow/Leis von Zenit St. Petersburg sind auch wieder am Start. Auch drei Schmalkalder Teams werden bei den Herren kräftig mitmischen. Zuschauer sind deshalb jederzeit willkommen, um die heimischen Ballkünstler anzufeuern. Die Finalspiele werden erst in den Abendstunden sein.

Das Mixed-Turnier der Profispieler wird am Sonntag das Beach-Wochenende abrunden. Hier wird ein Team immer aus einer Frau und einem Mann gebildet. Thomas Hinz als Beachwart des Schmalkalder VV hat noch schwere Aufgaben vor sich. Für das für 16 Teams ausgeschriebene Turnier haben sich mehr als 20 Mannschaften angemeldet. „Kein anderer Spielort in Thüringen hat bei einem C-Turnier solch einen Ansturm zu verzeichnen“, weiß Vereins-Chef Micha Henke. Es werden sicher deshalb Absagen erteilt, da die Zwei-Felder-Beach-Anlage leider nicht mit mehr Mannschaften bespielt werden kann. 9:00 Uhr wird ebenfalls gestartet, um gegen 18:00 Uhr die Sieger zu küren.
19.03.2016
Herren I holen Punkt in U-born
Stahl Unterwellenborn - Schmalkalder VV 3:2
(25:22; 21:25; 22:25; 25:21; 15:0)

Verdienter Punkt zum Abschluss

Zum abschließenden Spiel der Saison trat das Team um Micha Henke mit dem letzten Aufgebot in Unterwellenborn an. Nachdem die Gastgeber ihr erstes Spiel gegen Weimar mit 3:0 gewonnen hatten, hieß es für Schmalkalden, angesichts des ausgedünnten Kaders nur, Schadensbegrenzung zu betreiben. Es fehlte der komplette Mittelblock mit Hardt, Schliewenz und Kasper. Weiterhin waren noch Wolter und Stötzer krankheitsbedingt nicht mit am Start. So übernahm Henke das Zuspiel, Michaels rückte auf Diagonal, Bießmann aus der 2. Mannschaft und Volk standen auf Mittelblock sowie Hartung und Stötzer auf Außen.

Für beide Teams ging es um nichts mehr. Schmalkalden rangierte auf Platz vier und die Stahlwerker hatten mit dem Erfolg gegen Weimar den Klassenerhalt fast perfekt gemacht. Trotz personeller Notbesetzung ohne Wechselmöglichkeit hielt man nach anfänglichen Abstimmungsfehlern (2:8) erstaunlich gut mit. Beim 19:20 hatte man den Anschluss wieder hergestellt, konnte die 22:25 Niederlage aber nicht mehr abwenden.

Vielleicht war es die Lockerheit, dass man nicht gewinnen musste, denn ab Durchgang zwei minimierten sich die Eigenfehler. Schmalkalden drehte den Spieß um und siegte über 16:10 und 20:18 mit 25:21.

Auch in Satz drei änderte sich nichts daran. Die Abstimmung funktionierte immer besser und der Block griff jetzt energisch zu und machte viele direkte Punkte. So hatte Schmalkalden beim 25:22 völlig überraschend schon einen Punkt in der Tasche.

Doch so leicht wollten sich die Hausherren nicht geschlagen geben. Verbissen wurde um jeden Punkt gekämpft. Beim 15:15 und 18:18 sah alles nach einem spannenden Satzfinale aus. Doch dann verletzte sich ein Schmalkalder Akteur unglücklich und der Satz ging mit 21:25 weg.

Da die Gäste nur mit sechs Spielern angereist waren, musste der Tiebreak den Gastgebern kampflos überlassen werden. Trotzdem gebührt der Mannschaft Respekt für ihr engagiertes Auftreten. Nicht nur in diesem Spiel hat man eine ordentliche Leistung abgeliefert und am Ende einen nie erwarteten vierten Tabellenplatz erreicht. Mit dieser jungen Truppe, Lohn einer guten Nachwuchsarbeit im Verein, erntete man nun die Früchte und ließ so etablierte Teams wie Gotha, Weimar oder Römhild hinter sich.

Wie es in der nächsten Saison weiter geht, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Einige arbeits- oder studienbedingte Abgänge wird es sowohl in der ersten als auch zweiten Mannschaft geben. Diese Lücken werden dann Nachwuchsspieler füllen und erste Erfahrungen im Erwachsenenbereich machen. (mey)

SVV: Bießmann, Hartung, Henke, Michaels, Volk, Weniger
05.03.2016
Herren I zu Hause mit Sieg und Niederlage
Schmalkalder VV – TSV Römhild 3:1
(25:18; 21:25; 25:23; 25:22)

Schmalkalder VV – VC Gotha II 0:3
(22:25; 20:25; 20:25)

Zu Hause mit Sieg und Niederlage

Am letzten Heimspieltag der Saison 2015/16 empfing der SVV die Gäste aus Römhild und Gotha. Zwei Siege hatte man sich zum Abschluss vorgenommen, verlor aber nach gutem Spiel und Sieg gegen Römhild völlig unnötig gegen Gotha.

Michaels agierte wie gewohnt im Zuspiel. Neben ihm starteten Wolter auf Diagonal, Schliewenz und Kasper auf Mitte, Hartung und Stötzer auf Außen und Volk als Libero. Im ersten Spiel gegen die Grabfelder begann der SVV sehr konzentriert. Spielertrainer Henke stellte seine Mannschaft so ein, mit risikoreichen Aufgaben die Annahme der Gäste zu destabilisieren, um ihre starken Mittelangreifer aus dem Spiel zu nehmen.

Diese Vorgabe setzten die Spieler um, führten nach gutem Service von Schliewenz schnell 8:2. Dieser Vorsprung wurde im weiteren Verlauf gehalten (13:9, 17:10) und mündete im 25:18 Erfolg.

Nach diesem guten Start ließ die Konzentration aber nach. Die Annahme der Hausherren wackelte nun immer wieder, und das Spiel wurde deshalb sehr durchsichtig. Römhild ging mit 9:3 in Führung und gab diese auch bis zum Schluss nicht mehr ab (21:25). Vor allem die Blockarbeit blieb harmlos, machte es den Gästeangreifern nicht schwer, Punkte zu erzielen.

Nach der entsprechenden Pausenansprache von Henke wurde in Durchgang drei der nicht immer sattelfeste Libero der Gäste mit Aufschlägen eingedeckt. Doch wirklich Kapital konnte man daraus nicht schlagen. Spannend bis zum Ende ging es im Gleichschritt dem Satzfinale entgegen (9:9, 17:17, 22:22). Dann schlug Hartung im Angriff richtig zu und bescherte seiner Mannschaft das 25:23.

Genauso spannend ging es in Abschnitt vier zu. Schmalkalden führte zwar (10:8, 20:19), konnte sich aber nicht vorentscheidend absetzen. So machte man letztendlich mit einem erfolgreichen Block zum 25:22 den Sack zu und fuhr drei wichtige Punkte ein.

Das gute Spiel konnte aber danach gegen Gotha nicht fortgesetzt werden. Die wie bereits im Hinspiel sehr überheblich auftretenden Gäste sollten das bessere Ende für sich haben. Damals hatte Gotha einen Spieler eingesetzt, der weder Spiel- noch Personalausweis vorweisen konnte, aber trotzdem spielte. Nach einem Einspruch der Schmalkalder wurde am „Grünen Tisch“ das Spiel mit 3:0 für sie gewertet, was die Gothaer unverständlicherweise nicht nachvollziehen konnten.

Nun aber zum Spiel. Nach anfänglichem Abtasten (4:4) konnten sich die Gäste Stück für Stück absetzen (6:8, 16:19) und mit 25:22 gewinnen. Schmalkalden machte zu viele einfache Fehler, was letztendlich den Ausschlag gab.

Im zweiten Abschnitt lief es zunächst besser (8:6, 10:9). Aus einer guten Annahme heraus punkteten Schmalkaldens Angreifer sehr effektiv bis zum 13:11. Doch dann bekam man Probleme in der Annahme, das Spiel wurde durchsichtiger, und die Fehler häuften sich. Die Gäste machten dadurch fünf Punkte in Folge zum 16:13. Diesen Vorsprung verwalteten sie bis zum 25:20 Erfolg.

Auch im dritten Abschnitt hatten die Hausherren den besseren Start, waren jetzt im Block erfolgreich und konnten über 5:1 und 11:8 bis zum 18:16 die Führung behaupten. Doch der Gästeblock hatte nun öfters Erfolg, weil Schmalkalden zu ausrechenbar spielte. So schmolz der Vorsprung dahin und Gotha konnte auch hier triumphieren (25:20).

Am 19.03. kommt es dann zum letzten Spiel der Saison, wo man nach Unterwellenborn reisen muss. Nach dem 3:0-Heimsieg im Hinspiel sollte ein Punkterfolg, in welcher Höhe auch immer, das erklärte Ziel sein. (mey)

SVV: Hardt, Hartung, Henke, Kasper, Michaels, Schliewenz, Stötzer, Volk, Wolter
01.03.2016
Herren I waren nervenstark
Schmalkalder VV – Stahl Unterwellenborn 3:0
(29:27; 25:14; 26:24)

Nervenstark

Zu ungewohnter Zeit am Dienstagabend fand in der Mehrzweckhalle das Nachholspiel der Thüringenliga zwischen Schmalkalden und Unterwellenborn statt. Ziel war ein Sieg mit drei Punkten, der die Podestplätze wieder in Reichweite bringen würde. Michaels agierte wie gewohnt im Zuspiel. Neben ihm starteten Weniger auf Diagonal, Schliewenz und Kasper auf Mitte, Hartung und Stötzer auf Außen und Volk als Libero.

Für die Gäste als Tabellenvorletzter zählt jeder Punkt gegen den Abstieg. Dementsprechend motiviert traten sie auch auf, übernahmen nach anfänglichem Abtasten (11:11) das Ruder und spielten sich einen komfortablen Vorsprung heraus (16:20). Trainer Henke musste seine Akteure mehrmals ermahnen und korrigieren. Beim 20:24 schien der Satz schon verloren, als Schliewenz beim Aufschlag die Keule auspackte und den Gästen vier Sprungaufgaben entgegenschmetterte. Nach dem Gleichstand (24:24) wechselte die Führung ständig, und beide Seiten hatten die Möglichkeit den Sack zuzumachen. Erst beim 29:27 hatten die Hausherren das Glück auf ihrer Seite.

Dieser Satz war wohl der richtige Wachrüttler, denn in Durchgang zwei präsentierte sich der SVV hellwach. Nun wurde auch die Strategie geändert und Unterwellenborns Hauptangreifer mehr in der Annahme beschäftigt, um ihn im Angriff nicht mehr so energisch zur Entfaltung kommen zu lassen. Über 9:7 und 13:8 baute Hartung mit guten Sprungaufgaben den Vorsprung auf 19:12 aus. Angesichts des Rückstandes wechselten die Gäste jetzt ihre zweite Reihe ein. Schmalkalden hatte wenig Mühe, den Sack zum 25:14 zuzubinden.

Doch die Ostthüringer steckten nicht auf. Gleich zu Beginn von Abschnitt drei enteilten sie, auch der Nachlässigkeit der Gastgeber ob des deutlichen 25:14 geschuldet, auf 11:5. Nach einer Standpauke von Henke stellte abermals Hartung mit gutem Service den Anschluss her (9:11). Doch dies war nur ein kurzes Strohfeuer. Wiederum enteilten die Gäste auf 24:20 und sahen schon wie der sichere Satzgewinner aus. Und parallel zum Ende von Durchgang eins kam Schliewenz zum Service und schenkte den Gästen abermals vier Punkte ein (24:24). Psychologisch nun im Vorteil machten die Hausherren auch die letzten zwei Punkte im Spiel und siegten 26:24.

Trotz der vereinzelten Nachlässigkeiten im Spiel muss man der Mannschaft wieder ein Kompliment für ihren Kampfgeist machen, in zwei Durchgängen gleich vier Satzbälle abzuwehren und noch zu siegen. Somit hat man sich auf Tabellenplatz vier vorgearbeitet und kann vor heimischer Kulisse gegen Gotha und Römhild sogar aufs Podest steigen. (mey)

SVV: Hartung, Kasper, Michaels, Schliewenz, Stötzer, Volk, Weniger
27.02.2016
Herren I - Revanche knapp verpasst
Schmalkalder VV – SVC Nordhausen 2:3
(25:23; 13:25, 25:22; 21:25, 12:15)

Revanche knapp verpasst

Am vergangenen Samstag verpasste die erste Herrenmannschaft des SVV nur knapp die Revanche für die in letzter Woche erlittene klare 0:3-Auswärtsniederlage beim Tabellenführer aus Nordhausen. Da die zweite Gastmannschaft Unterwellenborn in Schmalkalden nicht antrat und es auch nicht für nötig erachtete ein Schiedsgericht zu stellen, fand nur das Einzelspiel gegen die Nordthüringer statt, welches Spielertrainer Henke leitete.

Michaels agierte nach überstandener Krankheit wieder im Zuspiel. Neben ihm starteten Weniger auf Diagonal, Schliewenz und Kasper auf Mitte, Hartung und Stötzer auf Außen und Volk als Libero. Nordhausen war mit voller Kapelle angereist, um den Staffelsieg perfekt zu machen.

Gleich zu Beginn merkte man den Gastgebern an, dass sie nicht gewillt waren, sich wie im Hinspiel abservieren zu lassen. Trotz verschlagener Aufgabe zu Beginn legten Henkes Spieler los wie die Feuerwehr. Die Devise, mit Risikoaufgaben das schnelle Angriffsspiel der Gäste zu unterbinden, ging voll auf (6:1). Ab dem 14:7 konnte der Gegner Punkt für Punkt vom komfortablen Vorsprung der Hausherren abknabbern (23:20). Doch Schmalkalden rettete sich mit 25:23 ins Ziel.

Nordhausen fand in Durchgang zwei besser ins Spiel. Vor allem mit ihren Sprungaufschlägen erzeugten sie viel Druck, was die Gastgeber gleich in Rückstand gerieten ließ. Bis zum 6:7 konnte man noch mithalten, dann enteilten die Gäste auf 8:19. Die Messen waren nun gelesen. Mit 13:25 fiel das Ergebnis sehr deutlich aus.

Satz drei war wohl einer der besten und spannendsten Abschnitte im ganzen Spiel. Ständig wechselte die Führung, und kein Team konnte sich entscheidend absetzen (5:5, 13:13). Erst beim 20:20 konnte Kasper viermal in Folge zum vorentscheidenden 24:20 Polster servieren. 25:22 hieß es am Ende und damit ein Punkt auf der Habenseite.

Doch irgendwie hatte man das Gefühl, dass die Hausherren jetzt zu viel wollten, übertrieben es mit dem risikovollen Spiel. Allein elf Aufschlagfehler sind einfach zu viel, um einen Satz zu gewinnen. So konnte Nordhausen mit 25:21 zum 2:2 ausgleichen. Somit musste wie so oft schon der Tiebreak die Entscheidung bringen.

Nach knappem Rückstand von 7:8 beim Seitenwechsel schien es wieder eine ganz enge Kiste zu werden. Doch die Gäste produzierten im entscheidenden Moment weniger Fehler, enteilten auf 12:8 und ließen sich diesen Vorsprung auch nicht mehr nehmen (15:12).

Trotzdem muss man der Mannschaft ein Kompliment für ihren Einsatz und die tolle Moral machen. Mit nun 19 Punkten auf der Habenseite hat man alle Trümpfe selbst in der Hand, noch in dieser Woche den Klassenerhalt perfekt zu machen. Da findet zur Trainingszeit das Nachholspiel gegen Unterwellenborn statt, ehe am Samstag die Mannschaften aus Gotha und Römhild zu Gast sind. (mey)

SVV: Hartung, Kasper, Michaels, Schliewenz, Stötzer, Volk, Weniger
20.02.2016
Herren I als Kanonenfutter
VC Nordhausen – Schmalkalder VV 3:0
(25:15; 25:19; 25:18)

1.Herren-Truppe ohne Chance

Am letzten Wochenende hatten die SVV-Herren das schwierige Auswärtsspiel beim Tabellenführer in Nordhausen zu absolvieren. Spielertrainer Micha Henke lief diesmal selbst auf, ersetzte den fehlenden Michaels im Zuspiel. Neben ihm starteten Weniger auf Diagonal, Schliewenz und Kasper auf Mitte, Hartung und Stötzer auf Außen und Volk als Libero.

Und es sollte das erwartet schwere Spiel für den Außenseiter werden. Nordhausen erzeugte bereits mit dem Aufschlag so viel Druck, dass Zuspieler Henke weite Wege gehen musste, um die nicht sauber nach vorn gespielten Bälle zu erreichen. Dadurch war das Angriffsspiel der Schmalkalder sehr durchsichtig und wenig effektiv. Zudem erwies sich das Blockspiel als wenig erfolgreich. Alles in allem erreichte man in keinem Spielelement Normalform und machte es dem Gegner ziemlich leicht, in drei Sätzen klar zu gewinnen (15:25, 19:25, 18:25).

Doch bereits am nächsten Spieltag besteht die Möglichkeit, etwas mehr Gegenwehr zu leisten, wenn die Nordthüringer neben dem Tabellenvorletzten Unterwellenborn zu Gast beim SVV sind. (mey)

SVV: Hartung, Henke, Kasper, Schliewenz, Stötzer, Volk, Weniger
23.01.2016
Herren I zeigen Moral in Weimar
SVV Weimar – Schmalkalder VV 2:3
(25:23; 25:20; 24:26; 25:27; 10:15)

Moral bewiesen

Nach der Niederlage in Jena wollten es die SVV-Volleyballer am letzten Wochenende in Weimar besser machen. Der in Jena noch schmerzlich vermisste Schliewenz war wieder mit von der Partie, um den Mittelblock zu verstärken. Ansonsten änderte Coach Henke nichts an der Aufstellung, schickte Michaels auf Zuspiel, Volk auf Diagonal, Schliewenz und Kasper auf Mitte, Hartung und Wolter auf Außen und Stötzer als Libero.

Nach anfänglichem Abtasten konnte sich Schmalkalden zu Mitte des Satzes leicht absetzen (13:10; 18:17). Doch beim 21:20 brachte man vier Angriffe in Folge nicht im Weimarer Feld unter und hatte plötzlich vier Satzbälle gegen sich (21:24) Entweder landeten die Bälle im Block, oder die Leger kratzte die flinke Abwehr der Hausherren vom Boden. Zwar konnte man nochmal verkürzen, den knappen 23:25 Satzverlust aber nicht mehr verhindern.

Im zweiten Durchgang war man bis zum 10:10 auf Augenhöhe. Henke kam nun für den leicht angeschlagenen Volk ins Spiel. Doch immer wieder brachte man sich durch leichte Fehler ins Hintertreffen (17:21) und verlor letztendlich mit 20:25.

Und auch im dritten Abschnitt sah alles nach einer klaren Angelegenheit für die Göthestädter aus. Schier aussichtslos lagen die Gäste mit 10:17 zurück. Henke appellierte an seine Spieler, nicht aufzustecken. Die Worte schienen Gehör gefunden zu haben, denn die Jungspunde knabberten Punkt um Punkt vom Rückstand ab und schafften mit viel Kampf und Moral den 22:22 Ausgleich. Jetzt klappten auch die Angriffe aus der Feldabwehr heraus und führten zum 26:24 Erfolg.

Der vierte Satz verlief fast identisch. Früher Rückstand (3:8), Gleichstand beim 10:10, 12:16 im Hintertreffen und wiederum Ausgleich beim 21:21. Jetzt behielt man kühlen Kopf, wehrte einen Matchball ab, und siegte in der Verlängerung mit 27:25.

Moralisch war Schmalkalden für den abschließenden Tiebreak im Vorteil. Selbst ein 5:7 brachte den SVV nicht aus der Bahn. Danach klappte wirklich alles. Egal welche Varianten man spielte, sie brachten Erfolg. Acht Punkte in Folge zum 13:7 sorgten für die Vorentscheidung. Auch zwei Auszeiten der Weimarer konnten den Schmalkalder Auswärtssieg nicht gefährden.

Nach 124 Minuten Spielzeit war die Überraschung perfekt und Platz fünf in der Tabelle gefestigt. Nun bleiben vier Wochen Zeit, ehe es am 20.02. zum Tabellenführer nach Nordhausen geht. Frei aufspielen sollte das Motto heißen, denn zu verlieren gibt es nichts. (mey)

SVV: Hartung, Henke, Kasper, Michaels, Stötzer, Volk, Weniger, Wolter
16.01.2016
Spitzenduell der Thüringenliga verloren
1.VSV Jena II – Schmalkalder VV 3:1
(28:26; 21:25; 25:19; 25:20)

1. Satz entscheidend

Am vorletzten Samstag reiste der SVV zum fälligen Gastspiel nach Jena. Im Hinspiel hatte man dem Zweitplatzierten eine 2:3 Niederlage beigefügt. Ähnliches wollten die Henke-Schützlinge nun auch im Rückspiel erreichen. Kurzfristig verletzt fiel Mittelblocker Schliewenz aus. So begann Spielertrainer Henke mit Michaels im Zuspiel, Volk auf Diagonal, Kasper und Weniger auf Mitte, Wolter und Hartung auf der Außenbahn und Stötzer auf der Liberoposition.

Der erste Satz war hart umkämpft. Schmalkaldens Annahme war sehr sicher. Jena dagegen konnte seine Größenvorteile am Netz nutzen. Etwas unglücklich verlor man in der Verlängerung mit 26:28. Doch davon ließ man sich nicht entmutigen, spulte weiter aus einer sicheren Annahme heraus sein Angriffsspiel ab und belohnte sich mit dem 25:21 Erfolg.

Doch Jena stellte sich ab Durchgang drei besser auf die Gästeangreifer ein und war nun immer öfter beim Block erfolgreich. Auch die Leger der Schmalkalder kratzte die Jenaer Abwehr vom Boden und siegte zweimal deutlich mit 25:19 und 25:20.

Der erste Satz war wohl der Knackpunkt. Hätte man hier das nötige Glück gehabt, wäre der Spielausgang vielleicht anders gewesen. Im nächsten Spiel in Weimar wird die Aufgabe mit Sicherheit nicht einfacher, doch sollte angesichts des engen Mittelfeldes um jeden Zähler gekämpft werden. (mey)

SVV: Hartung, Henke, Kasper, Michaels, Stötzer, Volk, Weniger, Wolter
29.12.2015
Volleyballer überzeugten mit dem Fuß
Am späten Silvestervorabend schafften es die Schiedsrichter aus Westthüringen sich im dritten Anlauf erstmals mit der Goldenen Ananas zu schmücken. Ausgetragen in der Schmalkalder Sporthalle schafften es die Organisatoren der Schiedsrichtergruppe Rhön-Rennsteig wieder einmal eine sehr gute Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Es war die 13. Auflage und die Organisatoren um Sandy Hoffmann stellten das Turnier unter das Motto „Kinder stark machen“ und spendeten die Einnahmen für einen guten Zweck.

Über das gesamte Turnier hinweg zeigten die angetretenen Schiedsrichter,- und Freizeitteams tolle Fußballkost, mit schönen Kombinationen, schönen Einzelaktionen und sehenswerten Toren. Der Spass stand im Vordergrund und insgesamt agierten alle Akteure äußerst fair und die Schiedsrichter hatten kaum Grund zum Eingreifen.
Am Ende setzte sich das spielerisch beste Team aus Westthüringen mit Fußball-Oberligaschiedsrichter Steven Greif an der Spitze souverän durch.

Das erste Turnierspiel sollte am Ende auch das Finale werden. Hier trafen die Westthüringer auf die von Oberligaschiedsrichter Stefan Reuter angeführte Schiedsrichterauswahl Südthüringens und konnte schon früh mit 1:0 in Führung gehen. Südthüringen konnte aber fast im Gegenzug durch Stefan Reuter ausgleichen. 30 Sekunden vor Ende der Spielzeit ließ Steve Kropfelder dann erstmals seine Klasse aufblitzen. Einen hohen Ball stoppte er gekonnt und schob mit einem gezielten Abschluss ins lange Ecke zur wiederholten Führung für die Westthüringer Auswahl ein. Es sollte bei diesem Ergebnis bleiben.

Im nächsten Spiel konnte Pokalverteidiger Rhön-Rennsteig I die Geraer Vertretung klar mit 3:0 besiegen. Das Firmenteam von Eurogate Erfurt überraschte die zweite Vertretung des Gastgebers und gewann das 1. Spiel der Gruppe B mit 1:0. Die Volleyballer mussten sich dem Freizeitteam aus Mittelschmalkalden (FC Tüten dicht) im Anschluss nach großem Kampf mit 0:1 geschlagen geben.

Nun stand die Begegnung der Westthüringer gegen die erste Vertretung des Gastgebers auf dem Programm. Diese konnten ihr erstes Turnierspiel klar mit 3:0 gegen die Schiedsrichterauswahl aus Gera gewinnen. Von Beginn an dominierten die „Westthüringer“ und nach einem Foulspiel an Daniel Martjuschew blieb dem sehr guten Schiedsrichter Fritz Möller keine andere Wahl als auf den 7 Meter Punkt zu zeigen. Diese Chance ließ sich der Gothaer Torwart Jörg Tischer nicht nehmen und schob sicher zum frühzeitigen 1:0 ein. Nur wenige Sekunden später waren die Gäste erneut erfolgreich. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff stand erneut Steve Kropfelder goldrichtig und schob zum 2:0 ein. Paul Drößler erhöhte auf 3:0, ehe die Gastgeber durch Chris Erbe auf 1:3 verkürzen konnten.

Im Anschluss daran siegten die Südthüringer Schiedsrichter sicher und souverän gegen die Geraer Vertretung, auch dank ihres überragenden Spielmachers Stefan Reuter. In ihrem letzten Vorrundenspiel trotzten sie dem späteren Gewinner gar ein 2:2 Unentschieden ab.

Für Spannung sorgten dann die letzten drei Begegnungen in den beiden Vorrundengruppen. In Gruppe A duellierten sich die Mannschaften von Südthüringen und Rhön-Rennsteig I um den zweiten Halbfinalplatz von Gruppe A. Die Auswahl des südlichsten Schiedsrichterkreises hatte hierbei den längeren Atem und gewann am Ende mit 2:0.

Die Parallelgruppe B war nicht weniger spannend. Hier war vor den letzten beiden Vorrundenspielen bereits die Mannschaft FC Tüten dicht für das Halbfinale qualifiziert (6 Punkte), da sie auch ihre Partie gegen Rhön-Rennsteig II erfolgreich gestalten (1:0) konnten. Dahinter lauerten mit jeweils 3 Punkten die Mannschaften der Firma Eurogate Erfurt und die Volleyballer aus Schmalkalden auf den anderen Halbfinalplatz.
Im Endeffekt konnten sich, wenn auch denkbar knapp, die Volleyballer durchsetzen. Ihre 1:0 Siege gegen Eurogate und im letzten Spiel gegen Rhön-Rennsteig II reichten den Minimalisten zum Erreichen des Halbfinals.

Die Firma Eurogate Erfurt belegte einen beachtlichen dritten Platz in Vorrunde B. Am Ende fehlte die Kraft und mit dem 1:1 gegen den FC Tüten dicht erzielten sie ein wiederum sehr gutes Ergebnis, aber leider fehlte am Ende ein Tor zum weiterkommen.

Somit kam es zu den Halbfinalbegegnungen Südthüringen gegen FC Tüten dicht und Westthüringen gegen die Volleyballer aus Schmalkalden. Südthüringen machte im ersten Spiel kurzen Prozess und zog mit einem klaren und ungefährdeten 3:0 ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale sollte die Westthüringer Vertretung auf die körperlich präsenteste Mannschaft des gesamten Turnieres treffen. Die Schmalkaldener Volleyballer verlangten hier ihrem Gegner alles ab und mussten sich nach großem Kampf mit 0:1 geschlagen geben.

Im Spiel um Platz 7 konnte sich Gera klar mit 5:0 gegen die 2. Vertretung des Gastgebers durchsetzen. Das Spiel um Platz 5 entschied Rhön-Rennsteig I für sich.

Das Spiel um Platz 3 gewannen die Volleyballer um Chef Michael Henke souverän mit 2:0 gegen die Freizeittruppe FC Tüten dicht, denen am Ende etwas die Luft ausging und zeigten erneut, dass sie es auch verstehen mit anderen Bällen umzugehen.

Das Finale begann dabei taktisch geprägt und beide Teams waren mehr darauf bemüht möglichst keinen Fehler zu machen. Nach einem schnellen Gegenstoß war es dann soweit. Johannes Drößler konnte den Ball auf den mitlaufenden Sturmkollegen Kropfelder spielen, welcher sich die Chance nicht nehmen ließ und mit Hilfe des linken Innenpfostens zum viel umjubelten 1:0 für Westthüringen traf. Doch noch waren vier Minuten zu spielen und Südthüringen kam nun zu ihren zwei größten Chancen, welche aber leider nicht genutzt wurden. Zwei Minuten vor Ende sollte dann die Entscheidung fallen. Lukas Bethmann eroberte in der Defensive den Ball, spielte Diagonal auf Johannes Drößler. Dieser konnte den Ball noch einmal kurz annehmen und sah dann auf der linken Bahn den alleine stehenden Steve Kropfelder. Mit einer gekonnten Finte umspielte er den Torwart und schob zum 2:0 für Westthüringen ein. Dies war sein sechster Turniertreffer und die Entscheidung im Finale.

Es folgten die Auszeichnungen durch KSO und Turnierverantwortlicher Sandy Hoffmann. Dabei wurde Steve Kropfelder mit seinen sechs Turniertreffern als erfolgreichster Schütze geehrt. Stefan Reuter von den Südthüringer Schiedsrichtern wurde als bester Spieler und Dirk Zickler vom Volleyballverein als bester Torwart geehrt.

Alle waren sich nach dem Turnier einig. Es war eine tolle Veranstaltung und man freut sich schon auf die 14.Auflage im Dezember 2016.

Aufstellung Schmalkalder VV: Micha Henke, Mirko Henke, Timo Mey, Ronny Schönfelder, Mathias Mäder, Daniel Quiram, Sascha Erb, Michael Krone, Dirk Zickler
22.12.2015
Ein buntes Gewimmel zum Weihnachtstraining
Das Volleyball-Weihnachtsturnier als sportliches Großevent zum Jahresabschluss war wieder ein enormer Erfolg. Viele fleißige Hände sind notwendig, um so eine Veranstaltung problemlos über die Bühne zu bringen. Spieler und Spielerinnen aller Altersgruppen, Eltern, Verwandte und Fans haben mitgeholfen, um den Mannschaften aus ganz Mitteldeutschland unvergessliche Eindrücke zu bieten.

Als Dankeschön-Veranstaltung für alle Helfer wurde zum letzten Training vor den Feiertagen ein Weihnachtstraining organisiert. Da zum 22.Weihnachtsturnier logischerweise nicht alle Vereinsmitglieder sportlich mitwirken konnten, war dieses Training die beste Möglichkeit, sich noch einmal so richtig auszutoben. Alle SVV-ler, von jung bis alt, groß bis klein, Anfänger bis Aktive wurden zu bunten Mannschaften ausgelost. Gleich 64 Vereinsmitglieder folgten dem Aufruf des Vereinsvorstandes.

Acht Teams wurden kurzerhand gebildet, die sich untereinander spaßige Mannschaftsnamen gaben. Vier Stunden lang wurde gepritscht, gebaggert, geblockt und gehechtet bis Cheftrainer Micha Henke die Siegerehrung zur Bescherung nutze, um jeden Teilnehmer ein kleines Geschenk zu überreichen.

Platzierung:
1. Die Sieger
2. Alle wieder zusammen kommen
3. Die Weiberei
4. Sieben sind vier
5. Die Fruchtzwerge
6. Die Agrozwerge
7. Die Frisöre
8. Keine Ahnung
20.12.2015
Bündnis 1,90 beherschen das Mixed-Turnier
22.Schmalkalder Weihnachtsturnier in Schmalkalden (Mixed)

Der 4.Advent ist vorüber und damit ist die 22.Auflage des Schmalkalder Volleyball- Weihnachtsturniers schon wieder Geschichte. Und wieder haben die Mitglieder des gastgebenden Schmalkalder Volleyballvereins eine großartige Veranstaltung auf die Beine gestellt.

Den Abschluss der Volleyball-Großveranstaltung machte wie immer das Mixed-Turnier. Hier werden nur „Misch-Teams“ zugelassen, die wenigstens drei Frauen auf dem Spielfeld haben. Schon alleine die Teambenennungen wie „Die straffen Giraffen“, „Bier gibt’s erst nach vier“ oder „Allerleialergischeallergologen“ zeigten, dass der Spaß wieder ganz groß geschrieben wurde. Und nebenbei wurde Volleyball vom Feinsten zelebriert. Und das war nach der Spielerparty, die wenig Nachtruhe bis zum sonntäglichen Turnierbeginn zuließ, nicht unbedingt zu erwarten…

Sechzehn nimmermüde Mixed-Teams wurden in vier Vierer-Staffeln ausgelost. Dort musste „Jeder gegen jeden“ zwei Zeitsätze à 12 Minuten bestreiten. Im KO-Platzierungs-Modus kämpften die Gruppenplatzierten untereinander die Zwischenrunde aus. So musste jedes Team in den Platzierungsspielen noch zwei Matches absolvieren. Am Ende hatte jede Mannschaft fünf Spiele in den Beinen. Es wurde allen Teilnehmern also noch einmal alles abverlangt.

Verdient schafften die mit Regionalliga-Spielern bespickten Mannschaften den Weg bis in die Endrunde. Die Gastgeber, die mit dem Namen „Bündnis 1,90 – die Hühnen“ (Schmalkalden/Erfurt) ins Rennen gingen, mussten gegen „Die Thüringer Landesauswahl“ (Erfurt) zuerst ran, um sich eine gute Ausgangsposition für die begehrte Trophäe zu sichern. Am Ende waren sie nach ausgeglichenem Satzverhältnis nur mit den kleinen Feldpunkten knapp vorn. Die „Coburger Zwerge“ waren gegen „Wie immer“ (Weimar/Leipzig), die extra für das Turnier T-Shirts anfertigen ließen, ebenfalls nur knapp unterlegen. Zwar schafften die „Zwerge“ den Satzausgleich, doch die kleinen Feldpunkte reichten nicht für den Spielsieg. Damit kam es zum Finale zwischen „Bündnis 1,90 – die Hühnen“ und „Wie immer“. Ein sportlicher Augenschmauß zum Turnierende brachte noch einmal viel Applaus für die tollen Aktionen am Netz. Mit riesigem Jubel konnten „Bündnis 1,90 – die Hühnen“ durch zwei knappe Siegsätze den Weihnachtspokal entgegennehmen.

Natürlich wird es auch eine 23.Auflage des Turniers geben. Gleich zwei Interessenten haben direkt nach der Siegerehrung für 2016 gemeldet. Ein besseres Lob kann der ausrichtende Schmalkalder VV nicht bekommen…

Platzierungen:
1. Bündnis 1,90 - die Hühnen (Schmalkalden/Erfurt)
2. Wie immer (Weimar)
3. Thüringer Landesauswahl (Erfurt)
4. Coburger Zwerge (Coburg)
5. Die Grolschevisten (Wasungen)
6. Die straffen Giraffen (Bad Liebenstein)
7. Sechs auf dem Feld (Meiningen)
8. Volleybitches (Bad Salzungen)
9. Vom Harz bis an die Elbe (Pöhlde)
10. Interception (Pößneck)
11. Allerleialergischellergologen (Römhild)
12. Dekila Abriss (Deggendorf)
13. Bier gibts erst nach vier (Coburg)
14. Spielfeld 2 (Pößneck)
15. Dürfen die das (Steinach)
19.12.2015
10 Stunden Volleyballkost vom Feinsten
Viel Einsatz, schöne Angriffskombinationen, starke Feldabwehr und oft enge Ergebnisse gab es beim 22. Damen-Volleyballturnier des Schmalkalder VV kurz vor dem Weihnachtsfest zu sehen. Auf einem der drei Felder spielten neun Mannschaften aus Thüringen, Sachsen und Bayern zunächst in drei Vorrundengruppen die Teilnehmer für die Finalrunde und die Platzierungsrunden aus. Fast zehn Stunden dauerte es, bis der Sieger feststand.

Aus der Region nahmen in diesem Jahr keine Mannschaften teil. So verzeichnete der Schmalkalder VV in diesem Jahr einige Abgänge in seinen Reihen, sodass der Verein über keine eigene spielfähige Damen-Vertretung verfügte. Er ist aber bemüht, im nächsten Jahr wieder einen Sechser an den Start zu schicken. Einige verbleibende weibliche Volleyballenthusiasten fanden sich mit Spielerinnen aus Jena zusammen und bildeten das Wunschteam Schmalkalden/Jena.

In der Vorrundengruppe dominierten die Damen des TSV Leipzig, Lokomotive Eisenbahn, eine Mannschaft mit Spielerinnen aus Weimar und Jena sowie das SWE Volley-Team Erfurt. In der Erfurter Mannschaft standen Talente aus ganz Deutschland, die sich am Erfurter Gymnasium auf ihre Aufgaben in den deutschen Nachwuchsnationalmannschaften vorbereiten und die bestrebt sind, eine leistungssportliche Karriere in einer Bundesligamannschaft zu realisieren.

Die Zweitplatzierten der verschiedenen Vorrundengruppen kamen in diesem Jahr vom VC Gotha, dem SV Fortuna Pößneck und dem 1. VSV Jena. Diese belegten in dieser Rangfolge die Plätze vier, fünf und sechs. Den Gothaer Damen gelangen zwei klare Siege in den jeweils über zwölf Minuten gespielten zwei Sätzen. Spannend ging es im Spiel zwischen Pößneck und Jena zu, welches die Damen aus dem Saale-Orla-Kreis nach 1:1-Sätzen aufgrund der mehr erzielten kleinen Punkte gewann.

Die Plätze sieben bis neun gingen an den SV TU Dresden, dem Wunschteam Schmalkalden/Jena und der VSG Coburg. Auch in diesen Platzierungsspielen zeigten die Damen aus Sachsen, Thüringen und Bayern noch einmal ihr ganzes Können und gaben keinen Punkt ohne energischen Widerstand her.

In der Finalrunde dominierte schließlich die Vertretung des TSV Leipzig. Die Messestädterinnen spielten ihre Routine aus und ihnen gelangen mit viel Spielintelligenz, gutem technischen Vermögen sowohl in der Feldabwehr als auch bei den Angriffsaktionen und der nötigen Geduld zwei, wenn auch knappe Siege, die ihnen den Turniersieg sicherten. Über den zweiten Platz freute sich die Vertretung von Lokomotive Eisenbahn Weimar/Jena, die sich im entscheidenden Spiel gegen Leipzig nur knapp nach klienen Feldpunkten gerechnet geschlagen gab. Dahinter platzierten sich die jungen Erfurterinnen, die auch für das nächste Jahr schon ihr Kommen zusagten. Sie enttäuschten nicht und zeigten vieles von dem, was sie sportartspezifisch im abgelaufenen Jahr am Erfurter Sportgymnasium lernten.

Für alle Beteiligten war das Schmalkalder Turnier ein schöner Abschluss für das Volleyballjahr 2015. Sie zollten dem Gastgeber Schmalkalder VV viel Anerkennung für die perfekte Organisation dieser Mammutveranstaltung. Viele freuen sich schon heute auf ihre Teilnahme im nächsten Jahr.
19.12.2015
22.Weihnachtsturnierwar ein gelungenes Volleyballfest
16 Herren-Mannschaften zeigten auf Einladung des Schmalkalder Volleyballvereins beim 22. Weihnachtsturnier guten Sport. Der Gastgeber belegte bei der stimmungsvollen Veranstaltung den vierten Platz.

Gute Volleyballkost, gepaart mit einer freundschaftlichen Atmosphäre, prägten das Bild des Traditionsturniers. Nicht nur der sportliche Reiz lockte die Mannschaften in die Schmalkalder Mehrzweckhalle. Auch der Spaßfaktor kam nicht zu kurz. "Leider konnten wir nicht alle Anmeldungen berücksichtigen", informierte Micha Henke, der Vereinsvorsitzende des Schmalkalder Volleyballvereins. Und fügte an: "Alle 150 Vereinsmitglieder, von den Kindern bis zu den Erwachsenen, waren an den Vorbereitungsarbeiten beteiligt. Allen gilt ein großes Dankeschön!"

So war es nicht verwunderlich, dass neben den vielen Thüringer Vertretungen auch Aktive aus Sachsen, Niedersachsen und Bayern anreisten, darunter viele Stammgäste.

In vier Vorrundengruppen spielten die Mannschaften die Platzierungen aus, die zur Teilnahme an den Halbfinales berechtigten. Pro Partie gab es zwei Sätze über jeweils zwölf Minuten. Der Sieger erhielt drei Punkte. Bei Satzgleichstand kamen die kleinen Punkte in die Wertung und die bessere Mannschaft erhielt in diesem Fall einen Punkt.

In der Staffel D trafen die Aktiven des Gastgebers und des 1. TSV Bad Salzungen aufeinander. Den Sieg sicherte sich der SVV in zwei Gewinnsätzen. Im ersten Abschnitt entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich der Thüringenligist gegen den Verbandsligavertreter aus der Kurstadt mit 19:16 Punkten die Oberhand behielt. Auch in Satz zwei agierte der SVV druckvoller in seinen Angriffsaktionen, fabrizierte weniger Fehler bei der Ballannahme und im Defensivbereich und siegte mit 17:13 Punkten.

Gegen die erste Vertretung aus Delitzsch gab es für den Gastgeber ein 1:1-Unentschieden. Die kleinen Punkte gingen an die Schmalkalder und brachten zwei weitere Zähler. Da sie auch ihre Partie gegen Pößneck klar in zwei Sätzen gewannen, qualifizierten sie sich als Gruppenerster für die Runde der besten vier. "Ich hätte gar nicht gedacht, dass sich unsere junge Truppe so gut schlägt und dass sie es sogar in die Finalrunde schafft", freute sich Henke, der die Mannschaft in der Thüringenliga betreut.

Der Verbandsligist aus Bad Salzungen beendete seine Spiele als Gruppendritter. Die Männer aus dem Wartburgkreis belegten in der Endabrechnung nach einem klaren Zwei-Satz-Sieg gegen den Erfurter VC den elften Platz.

Der Gastgeber traf im Halbfinale auf die zweite Mannschaft aus Delitzsch, die in der Vorrundengruppenphase die Vertretungen aus Coburg, Dresden und gegen die Ohrdrufer Senioren klar gewann. Es wurde eine spannende Begegnung. Im ersten Satz dominierten beide Angriffsreihen. Die Führung bis zum 6:6-Zwischenstand wechselte ständig. Danach übernahmen die Gäste die Initiative, ohne sich entscheidend abzusetzen. Sekunden vor dem Abpfiff besaß der Gastgeber noch einmal die Möglichkeit zum Ausgleich. Delitzsch zeigte sich aber abgeklärt und vollendete den letzten Angriff mit einem präzisen Schlag von Spielertrainer Sebastian Reichenstein von der linken Außenposition. Im zweiten Durchgang beherrschten die routinierten Gäste und zogen somit in das Finale ein, während der SVV im Spiel um Platz drei auf Lokomotive Eisenbahn Weimar traf.

Gegen Weimar verspielten die Schmalkalder den Sieg vor allem im ersten Satz. Sie führten vier Minuten vor Schluss mit vier Punkten. Die Gäste kämpften sich aber wieder heran und erzielten dreißig Sekunden vor Abpfiff den Ausgleich. Mit der letzten Aktion gelang ihnen sogar der Satzsieg (15:14). Mit dem gleichen Ergebnis endete der zweite Durchgang, jedoch zugunsten der Gastgeber. Ein Entscheidungspunkt wurde ausgespielt, den sich die Eisenbahner und damit den dritten Platz holten.

200 Aktive und Zuschauer sahen ein spannendes Finale. Tolle Stimmung herrschte am Spielfeld bei der Partie zwischen dem Ohrdrufer SV, der sich im Halbfinale klar gegen Weimar durchsetzte, und der Vertretung aus Delitzsch. Es gewann der Ohrdrufer SV, die stabilere Mannschaft mit den besseren Wechselmöglichkeiten.

Für den Gastgeber war sein Weihnachtsturnier noch nicht die letzte Aktion in diesem Jahr. Er sagt noch einmal ein Dankeschön an alle, die diese Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder zu einem Höhepunkt werden ließen. So gibt es am 27. Dezember ein Turnier für Kinder und am 22. Dezember findet ein gemeinsames Training der ersten Männermannschaft mit all denjenigen statt, die am Wochenende nicht als Aktive auf dem Parkett standen.

Schmalkalden: Hartung, P. Michaels, T. Michaels, Schliewenz, Volk, Stürzer, Hardt, Henke, Pfeifer, Weniger, Eff
18.12.2015
Die Promis zeigten zum WT ihr Können
Zur 22.Auflage des Schmalkalder Volleyball-Weihnachtsturniers haben sich wieder einmal namhafte Mannschaften aus ganz Mitteldeutschland in die Starterlisten eingetragen. Doch auch für die Freizeit-Sportler ist das Volleyball-Event fest im Terminkalender verankert.

Das Prominententurnier am Freitagabend läutete wie immer das sportliche Großereignis des Schmalkalder VV ein. Zwölf Mannschaften, darunter ein Team des Landratsamtes Schmalkalden-Meiningen und der Stadtverwaltung Schmalkalden mit Bürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung Thomas Kaminski, wollten sich mit verschiedenen Sponsoren-Mannschaften, den Freizeitteams und der U16-Jugend des Schmalkalder VV messen.

Hierzu wurden die Mannschaften in vier Dreierstaffeln gelost, die im Modus „Jeder gegen jeden“ in Zeitspielen von zweimal zehn Minuten spielen mussten. Dabei entschied die Anzahl der erzielten Feldpunkte über Spielsieg oder –Niederlage. Um die Ernsthaftigkeit und Verbissenheit in diesem Freizeit-Turnier zu nehmen, musste jedes Team mindesten zwei Frauen „einbauen“. In der Staffel A kamen die SchMalibus (Freizeitsportler des SVV) mit einem knappen Sieg über die Freiwillige Feuerwehr Schmalkalden noch zum Staffelsieg vor dem SV Heringssalat (FSV Weidebrunn). Die Feuerwehr unterlag leider den Weidebrünnern und musste sich mit Tabellenplatz drei begnügen.

In der Staffel B bewiesen die Freitagspatscher, Elternteile der Schmalkalder Jugend, viel Spielübersicht. Die waren gegen das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen und gegen ERGO Michaels & Kollegen siegreich, die dritte und zweite in der Staffel wurden.

Wie jedes Jahr durften auch die 14- und 15-jährigen Jugendlichen des Schmalkalder VV eine Mannschaft ins Rennen schicken. Als Dankeschön sozusagen für die zahlreichen Arbeitsstunden, die alle miteinander leisteten, damit Schlafräume für die übernachtenden Sportler, die Spielfelder oder Verpflegungsstellen hergerichtet werden konnten. Zwar waren sie körperlich den Erwachsenenteams (noch) unterlegen, doch zelebrierten sie sehr gekonnten Volleyballsport in Sachen Feldabwehr und Spielaufbau. Jugend-Übungsleiter Fabian Stötzer versuchte mit taktischen Tipps, die Gegnerschaft vor Probleme zu stellen. Alle Satzergebnisse waren recht knapp, aber leider zu Ungunsten der Kids. Sie kamen auf Platz drei in der Staffel. Der Staffelsieg ging an Turnier-Neuling vr-Bank Schmalkalden, der auch die DFB-Schiedsrichterauswahl hinter sich ließ.

Mit zwei ehemaligen Turniersiegern (BBZ und Judo-Abteilung) war die Staffel D bestückt. Die Judokas vom SV 04 Schmalkalden konnten sich gegen die Stadtverwaltung knapp durchsetzen, fanden aber in der Lehrersportgruppe vom Berufsbildungszentrum Schmalkalden ihre Meister. Das BBZ gewann die Staffelspiele klar und verwies die Judokas und die Stadtverwaltung auf die Plätze.

Im KO-System wurden im Anschluss die Platzierungen ausgespielt. Beide Halbfinals waren hart umkämpft und endeten jeweils 1:1. Nur die kleinen Feldpunkte entschieden letztendlich über den Finaleinzug. Die Freitagspatscher waren im 1.Satz klar mit 17:7 über die SchMalibus siegreich, verloren jedoch im zweiten Satz ihre klare Linie und gingen mit 13:18 regelrecht ein. Trotzdem reichten die kleinen Feldpunkte zum Finaleinzug. Im zweiten Halbfinale dominierte das BBZ Schmalkalden mit 18:13 klar über die vr-Bank, mussten sich aber mit 12:14 im zweiten Satz knapp geschlagen geben. Nur das bessere Punkteverhältnis brachte die Lehrer ins Finale.

Im kleinen Finale erspielten sich die SchMalibus fast ohne große Mühe mit 14:12 und 17:9 über die vr-Bank den dritten Platz in der Gesamtwertung. Im Finale stehend hatten nun die Pädagogen des BBZ mittlerweile so viel Selbstvertrauen getankt, dass nun fast jeder Spielzug gelang. Mit Freude verfolgte der ehemalige Volleyball-Weltmeister und Trainer dieser Lehrersportgruppe Kurt Zimmermann den 16:13 und 16:10-Spielsieg seiner Zöglinge über die Freitagspatscher.

Der Auftakt für das 22.Weihnachtsturnier war also aus Gastgebersicht schon mehr als gelungen und machte schon Appetit auf die nächsten zwei Tage. Über das Hauptturnier wurde schon in den letzten Tagen berichtet.


Platzierungen:

1. Berufsbildungszentrum Schmalkalden
2. Freitagspatscher (SVV-Freizeit)
3. SchMalibus (SVV-Freizeit)
4. VR-Bank Bad Salzungen - Schmalkalden eG
5. SV Heringssalat (FSV Weidebrunn)
6. SV 04 Schmalkalden Abteilung Judo
7. ERGO Michaels & Kollegen
8. DFB Schiedsrichterauswahl Bereich Schmalkalden
9. Landratsamt Schmalkalden-Meiningen
10. Schmalkalder VV Jugend U16
11. Freiwillige Feuerwehr Schmalkalden
12. Stadtverwaltung Schmalkalden
12.12.2015
Herren I auf Platz drei in der TL
Schmalkalder VV – TU Ilmenau 2:3
(25:23; 19:25; 25:22; 23:25; 8:15)

Schmalkalder VV – 1. Sonneberger VC 3:0
(25:9; 25:14; 25:20)

Platz drei mit kleinem Schönheitsfehler

Zwei Siege wurden am letzten Samstag in heimischer Halle gegen Liganeuling Ilmenau und Sonneberg angestrebt. Dass am Ende nur vier von sechs möglichen Punkten auf der Habenseite standen, war wohl wieder einmal den nachlassenden Kräften zum Ende hin geschuldet.

Im ersten Spiel des Tages gegen Ilmenau wollte man sich für die vor drei Wochen erlittene 2:3 Hinspielschlappe revanchieren. Spielertrainer Henke, der sich das Geschehen wiederum von draußen betrachtete, schickte zunächst Michaels auf Zuspiel, Weniger auf Diagonal, Kasper und Hardt auf Mitte, Stötzer und Hartung auf die Außenbahn und Wolter auf die Liberoposition.

Doch irgendwie schien gleich zu Beginn diese Niederlage noch in den Köpfen rumzugeistern. Als es 11:3 für die Gäste stand, hatte Coach Henke schon seine zweite Auszeit in Anspruch nehmen müssen. Aber irgendwie schien es geholfen zu haben, denn die Hausherren kamen nun besser ins Spiel. Ilmenau agierte ob des deutlichen Vorsprungs auch etwas zu selbstsicher und unterstützte die Schmalkalder bei ihrer Aufholjagd. Tatsächlich schafften die noch beim 22:22 erstmals Gleichstand und einige Augenblicke später auch mit viel Glück den nicht mehr für möglich gehaltenen 25:23-Erfolg.

Doch anstatt dort weiterzumachen, schaltete der Henke-Sechser zu Beginn von Durchgang zwei abermals in den Schlafmodus. Von außen wirkte das Spiel sehr lethargisch, keine schnellen überraschenden Aktionen. So verlor man über 5:8 und 16:20 mit 19:25.

Henke beließ zwar die Aufstellung, rotierte aber um zwei Positionen. Dieser Zug war goldrichtig. Bestes Spielelement der Schmalkalder an diesem Tag war wohl die Feldabwehr, welche nahezu fehlerlos agierte und viele Gästeangriffe entschärfte. Auch mit der Blockarbeit konnte man zufrieden sein. So war über die Stationen 10:6 und 19:15 der 25:22-Sieg allemal verdient.

Doch wirkliche Sicherheit brachte auch dieser Erfolg nicht. Ab dem 3:3 verfiel man wieder in die Muster des Anfangssatzes. Ideenloses Spiel und mangelnde Durchschlagskraft führten binnen Minuten vom 3:3 zum 3:10. Zwar schaffte man abermals den 18:18-Ausgleich, machte aber beim Stand von 23:23 zwei Fehler, die den Dreipunktesieg kosteten.

Im Tiebreak hatten die Gastgeber dann nichts mehr zuzusetzen. Ilmenau wirkte spritziger und mit mehr Durchschlagskraft, führte zum Seitenwechsel bereits 8:4 und baute diesen Vorsprung bis zum Spielende aus (15:8).

Doch Köpfe hängen lassen galt nicht. Gegen die bisher sieglosen Spielzeugstädter musste ein klarer Erfolg her. Diese waren nur mit einer Rumpftruppe angetreten und kamen in Durchgang eins gleich unter die Räder. Mit viel Wut im Bauch ließen die Gastgeber ihrem Gegner keine Chance, führten schnell mit 19:6, was Coach Henke viel Gelegenheit gab, munter durchzuwechseln. Mit 25:9 hielt man den Gegner sogar einstellig.

Die Stimmung war nun wieder besser auf dem Feld. Die Devise von Henke, mit risikoreichen Aufgaben die Gästeannahme ins Wanken zu bringen, und damit ihre gefährlichen Mittelangreifer aus dem Spiel zunehmen, ging auf. So waren die Sätze zwei und drei im Schnelldurchgang mit 25:14 und 25:20 beendet.

Damit schob man sich in der Tabelle auf Platz drei, nur drei Punkte hinter Spitzenreiter Nordhausen, die völlig überraschend in Römhild 1:3 unterlagen. Nun hat man Zeit, an der einen oder anderen Schwachstelle zu arbeiten und wieder frische Kräfte zu tanken. Am 16.01. kommt es dann zum Spitzenspiel beim Tabellenzweiten 1.VSV Jena, wo ein Sieg den Podestplatz festigen würde. (mey)

SVV: Hardt, Hartung, Henke, Kasper, Michaels, Schliewenz, Stötzer, Volk, Weniger, Wolter
29.11.2015
Herren I mit Glück zum Sieg
TSV 1860 Römhild - Schmalkalder VV 2:3
(22:25; 25:17; 25:16; 15:25; 13:15)

Über Kampf zum Sieg

Eine Woche nach der ärgerlichen und unnötigen Tiebreak-Niederlage bei Neuling Ilmenau machte es die erste Herrenmannschaft des SVV am letzten Samstag besser und siegte mit 3:2 in Römhild. Spielertrainer Henke, der sich das Geschehen von draußen betrachtete, schickte zunächst Michaels auf Zuspiel, Volk auf Diagonal, Kasper und Hardt auf Mitte, Weniger und Hartung auf Außen und Wolter auf die Liberoposition. Leichter Vorteil war, dass Römhild zuvor schon gegen Jena über fünf Sätze gehen musste.

Das Spiel begann vor fast 100 Zuschauern ausgeglichen (8:8) ehe Hartung mit gefährlichen Sprungaufgaben für den ersten größeren Vorsprung sorgte. Eine weitere Serie beim Service von Hardt erhöhte den Abstand auf 20:13. Doch anscheinend war das Polster zu groß, denn plötzlich wurde nicht mehr mit der letzten Konsequenz agiert, und Römhild wurde für sein risikovolles Spiel belohnt (22:23). Henke zog die Notbremse und nahm eine Auszeit. Mit einem Blockpunkt konnte der 25:22 Erfolg gerade noch gesichert werden.

Trotz der Führung kehrte völlig unnötig Unruhe ins Schmalkalder Spiel ein, die sich in Abschnitt zwei mit 6:14 in Rückstand sahen. Zwar konnte durch gute Aufgaben der Rückstand auf 14:19 verkürzt werden, doch der Abstand war letztendlich zu groß (17:25).

Spätestens jetzt war erkennbar, dass es wohl wieder ähnlich eng werden könnte wie zuvor in Ilmenau. Bis zum 10:8 im dritten Satz zeigten beide Teams ansehnlichen Volleyball. Doch was dann kam, lässt sich nur schwer erklären. Die nächsten elf Punkte gingen allesamt an die Gastgeber, die, angefeuert von ihren Fans, auf einer Euphoriewelle schwammen. Bei Schmalkalden lief dagegen so gut wie gar nichts zusammen. Weder die Abstimmung untereinander noch das Pass- und Angriffsspiel funktionierten. So verlor man folgerichtig mit 16:25.

Der vierte Durchgang war von vielen Hochs und Tiefs geprägt. Zunächst erholte sich Schmalkalden und führte mit 9:6 und 13:8. Dann schlugen die Römhilder zurück und machten ihrerseits sechs Punkt in Folge (13:14). Mit Hartungs Service eroberte man die Führung zurück, ehe eine weitere Serie von guten Aufgaben durch Hardt auf den zu diesem Zeitpunkt nicht sattelfesten Libero der Gastgeber, gepaart mit guter Blockarbeit, den 25:15 Erfolg brachte.

So musste wieder einmal der Tiebreak die Entscheidung bringen. Beide Teams spielten mit offenem Visier. Jetzt gab es kein Geplänkel und Abtasten mehr. Null oder eins hieß die Devise. Dementsprechend spannend ging es somit zu. Schmalkalden legte mit 4:1 vor, lag aber beim Seitenwechsel wieder 7:8 hinten. Doch unbeeindruckt schlugen die SVV-Akteure im Angriff zu, holten sich den entscheidenden 13:10 Vorsprung. Als dieser auf 14:13 schmolz, gab es nochmal eine Auszeit, wo Henke letzte taktische Anweisungen gab. Nach guter Annahme versenkte Stötzer den entscheidenden Angriff im Feld der Gastgeber.

So konnte nach den letzten Auswärtsniederlagen endlich wieder in der Fremde gejubelt werden. Mit Platz sechs hat man sich damit im Mittelfeld festgesetzt, kann aber mit zwei Siegen am übernächsten Wochenende vor heimischer Kulisse gegen Ilmenau und Sonneberg den Anschluss an die Podestplätze herstellen. (mey)

SVV: Hardt, Hartung, Henke, Kasper, Michaels, Stötzer, Volk, Weniger
21.11.2015
Herren I mit verschenktem Sieg
SV TU Ilmenau - Schmalkalder VV 3:2
(25:18; 24:26; 25:21; 25:27; 16:14)

Sieg verschenkt

Auswärts scheint der SVV-Motor diese Saison noch arg zu stottern. Mit der 2:3 Niederlage beim Aufsteiger Ilmenau verschenkten die Männer um Spielertrainer Henke zwei wertvolle Punkte. Da die etatmäßigen Mittelblocker Hardt und Schliewenz wiederum fehlten, musste umgestellt werden. Michaels übernahm das Zuspiel. Diagonal dazu kam Volk zum Einsatz. Im Mittelblock agierten Kasper und Stötzer sowie Außen Weniger und Hartung.

Der gastgebende Tabellenvorletzte brauchte dringend Punkte, um sich aus den Abstiegsgefilden zu verabschieden. So spielten sie dementsprechend motiviert auf und brachten die Gäste aus Schmalkalden gleich in arge Bedrängnis. Trotz zweier Auszeiten beim 6:10 und 13:20 konnte der Spielfluss der Hausherren nicht unterbrochen werden, die am Ende klar mit 25:18 siegten.

Dies war wohl der erste Wachrüttler für die Henke-Männer, die nun einsehen mussten, dass dies hier kein Selbstläufer werden würde. Doch irgendwie schienen die Worte in der Satzpause zunächst nicht angekommen zu sein. Erst beim scheinbar aussichtslosen Rückstand von 11:17 und einer weiteren Auszeit fruchteten die Ansagen der Verantwortlichen. Ilmenau, die so gut wie gar nicht über die schnelle Mitte agierten, dafür aber bis zu diesem Zeitpunkt über Außen und Diagonal konstant punkteten, sahen sich nun einer verbesserten Blockarbeit der Gäste gegenüber. Diese schafften beim 20:20 den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich, um kurz darauf mit 26:24 den Satzausgleich herzustellen.

Doch wer dachte, dass nun der Knoten geplatzt sei, sah sich in Durchgang drei eines Besseren belehrt. Von Beginn an rannten die Schmalkalder einem Rückstand von drei bis vier Punkten hinterher. Hatte man das Gefühl, durch gute Aktionen wieder heranzukommen, folgte prompt eine Fehlerkette. Insgesamt vermisste man den letzten Biss, um hier für klare Verhältnisse zu sorgen. Ilmenau hingegen spielte einfach aber effektiv. So war das 21:25 keine Überraschung.

Eins konnte man aber beiden Mannschaften nicht vorwerfen. An Spannung ließen sie es nicht mangeln. So war Satz vier von ständigen Führungswechseln geprägt, die sich bis in die Verlängerung hinzogen. Erst beim 27:25 konnten die Gäste die vorzeitige Niederlage abwenden und sich zumindest schon mal einen Punkt sichern.

Bis zum Seitenwechsel im Tiebreak sah auch alles danach aus, dass daraus zwei Zähler werden würden. Michaels brachte mit gefährlichen Aufgaben die Ilmenauer Annahme in arge Bedrängnis. Beim 7:0 dachte wohl keiner der Beteiligten noch an eine Ilmenauer Wiederauferstehung. Doch schon beim Seitenwechsel (8:4) deutete sich an, dass das Spiel mit dem letzten Ball entschieden wird. Beim 14:12 und zwei Matchbällen für Schmalkalden nahm man nochmal eine Auszeit, um die volle Konzentration auf den letzten fehlenden Punkt zu richten. Doch durch mehrere unnötige Patzer in Angriff, Block und Feldaufteilung drehten die Gastgeber den Entscheidungssatz noch zu ihren Gunsten (16:14).

Die Enttäuschung im Schmalkalder Lager war dementsprechend groß, war hier doch deutlich mehr zu holen. Dem einen oder anderen Akteur war wie schon in den Spielen zuvor zum Ende hin ein Kräfteverschleiß anzumerken. Hier sollten wohl einige Spieler ihre Spielvorbereitung bzw. Regeneration überdenken, um solche ärgerlichen Punktverluste in Zukunft zu vermeiden. (mey)

SVV: Hartung, Henke, Kasper, Michaels, Stötzer, Volk, Weniger
14.11.2015
Herren I mit erster Niederlage
VC Gotha II - Schmalkalder VV 3:1
(15:25; 25:17; 25:20; 25:19)

Erste Niederlage

Nach dem guten Saisonstart mit drei Siegen mussten die SVV-Herren in Gotha ihre erste Niederlage hinnehmen. Personell arg dezimiert durch das Fehlen von Hardt, Hartung und Schliewenz musste Spielertrainer Henke wieder kräftig improvisieren. Diesmal entschied man sich für ein System mit zwei Zuspielern, dessen Part neben Henke noch Michaels übernahm. Daneben agierten Stötzer und Kasper auf Mitte, sowie Weniger und Wolter auf Außen.

Gegen die in voller Stärke antretenden Gastgeber begannen die Schmalkalder sehr mutig, führten schnell 6:2, und schienen auf einem guten Weg, den Lauf der letzten Wochen fortzusetzen. Doch die Hausherren stellten beim 10:10 Gleichstand her, der aber nur von kurzer Dauer sein sollte. Da bei Gotha die Trikotnummer eines Spielers nicht mit der Aufstellung im Protokoll übereinstimmte, wurden ihnen laut Reglement alle bisher erzielten Punkte abgezogen, wodurch die Gäste mit 11:0 führten. Diesen Vorspring verwalteten Henke & Co souverän bis zum Satzende (25:15).

Gotha hatte wegen dieses Missgeschickes viel Wut im Bauch und wollte nun mit Emotion und Leidenschaft das Spiel wenden. Die Schmalkalder dagegen spielten nicht mehr mit so viel Biss und lagen folgerichtig mit 6:11 und 8:14 im Rückstand. Vor allem im Abschluss fehlte die notwendige Entschlossenheit, dem Satz noch eine Wende zu geben (17:25).

Im dritten Abschnitt änderte sich nichts Grundlegendes. Den Gästen fehlte die nötige Konstanz im Spiel. Immer wieder taten sich Schwächen im Angriff und der Feldabstimmung auf. Keiner der Akteure konnte sein wahres Leistungsvermögen abrufen, was im erneuten Satzverlust resultierte (20:25).

Nach einer Änderung der Aufstellung gestaltete sich das Spiel in Durchgang vier ausgeglichen. Bis zum 16:16 war nicht absehbar, wer das bessere Ende für sich haben würde. Doch plötzlich wackelte die Schmalkalder Annahme, wodurch das Angriffsspiel zu ausrechenbar wurde und Gotha auf 22:16 enteilte. Diese unnötige Schwächephase kostete mindestens einen Punkt, der an diesem Tag allemal möglich gewesen wäre.

Zeit zum Wunden lecken bleibt kaum, denn am kommenden Samstag geht es zum Tabellenvorletzten nach Ilmenau. Hier bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung, und wohl auch eines größeren Kaders, um nicht wieder mit leeren Händen die Heimreise antreten zu müssen. (mey)

SVV: Henke, Kasper, Michaels, Stötzer, Volk, Weniger, Wolter
08.11.2015
Herren I ohne Überraschung im Pokalauftritt
Schmalkalder VV – VSV Jena 0:3
18:25; 21:25; 20:25)

Erwarteter Ausgang

Nach den drei Auftaktsiegen in der Thüringenliga wollten die SVV-Herren auch im Pokal ein positives Ergebnis erzielen. Allerdings stand diesem Vorhaben kein geringerer Gegner als Regionalliga-Spitzenreiter 1.VSV Jena im Wege.

Zu ungewohnter Zeit am Sonntag um 16 Uhr fanden sich nur sechs Spieler auf dem Protokoll der Schmalkalder. Dementsprechend blieb kein Spielraum für Wechsel und taktische Maßnahmen.

Jena versuchte von Anfang an klarzustellen, wer dieses Spiel gewinnen wird. Mit starken Sprungaufschlägen setzten sie die Schmalkalder Annahme so unter Druck, dass kein schneller Spielaufbau möglich war. Die Gäste hatten das Spiel unter Kontrolle und siegten über 12:6 und 16:12 verdient mit 25:18.

Im zweiten Abschnitt hatten die Gastgeber ihre beste Zeit. Mit erhöhtem Risiko in allen Spielelementen konnte man sogar 3:0 und 6:4 in Führung gehen. Jenas Trainer, der wohl keine Unruhe aufkommen lassen wollte, nahm eine Auszeit, um den Spielfluss der Hausherren zu unterbrechen. Dies brachte den gewünschten Effekt (8:8). In der Folgezeit drehte sich das Blatt zugunsten der Jenaer, die mit viel Übersicht und Raffinesse ihre Punkte erzielten. Schmalkalden dagegen verfiel immer mehr in Hektik, produzierte zu viele Aufschlagfehler und spielte damit dem Gegner in die Karten (10:14; 18:21). Immerhin schaffte man in der Endabrechnung 21 eigene Punkte.

Der Verlauf des dritten Satzes ist schnell erzählt. Bis zum 7:7 konnte man noch mithalten, dann zog Jena Stück für Stück weg (9:7; 18:14). Trotz großen kämpferischen Einsatzes war die 20:25 Niederlage nicht zu vermeiden.

Zu grämen brauchen sich die Spieler nicht, haben sie doch im Bereich ihrer Möglichkeiten gut mitgehalten. Der Blick ist nun gen Gotha gerichtet, wo man am nächsten Wochenende den vierten Saisonsieg einfahren will. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, Kasper, Michaels, Stötzer, Volk
31.10.2015
Herren I wieder im Tiebreak erfolgreich
1.Sonneberger VC - Schmalkalder VV 2:3
(18:25; 26:28; 25:21; 25:16; 12:15)

Tiebreakkönige!

Eine Woche nach den beiden Auftaktsiegen gegen Jena und Weimar ging es zum ersten Mal in dieser Saison auf Auswärtsfahrt nach Sonneberg. Personell standen die Vorzeichen keinesfalls gut, denn unter der Woche verletzte sich Schliewenz im Training am Sprunggelenk und fällt für unbestimmte Zeit aus. Des weiterem waren Hardt und Pfeifer privat beziehungsweise beruflich verhindert. Somit stellte sich die Mannschaft praktisch von selbst auf mit Kapitän Michaels im Zuspiel, Stötzer und Kasper auf Mitte, Weniger und Hartung auf Außen, Volk auf Diagonal und Wolter als Libero.

Sonneberg, die das erste Spiel des Tages gegen Jena glatt mit 0:3 verloren, wollten auf jeden Fall gegen Schmalkalden punkten, um am Ende des Tages nicht mit leeren Händen dazustehen. Doch Spielertrainer Henke, der wiederum von der Seitenlinie seine Truppe dirigierte, verlebte zunächst einen ruhigen Nachmittag. Nicht spektakulär, aber mit geringer Fehlerquote, brachte der SVV Punkt um Punkt zwischen sich und die Gastgeber (16:10). Doch plötzlich auftretende Annahmeprobleme ließ die Hausherren nochmal herankommen (21:18). Henke zog die Reißleine, nahm eine Auszeit, beruhigte seine Schützlinge und unterbrach den Spielfluss der Sonneberger. Eine goldrichtige Entscheidung, wie sich im Nachhinein herausstellte, denn vier Punkte in Folge für Schmalkalden brachte die 1:0-Satzführung (25:21).

Obwohl die Spielzeugstädter verbissen kämpften, behaupteten die Gäste auch in Durchgang zwei ihre Führung (12:10, 18:16). Als Schmalkalden beim 22:18 schon wie der sichere Satzgewinner aussah, nahm Sonneberg eine Auszeit. Anscheinend waren die Schmalkalder schon gedanklich beim Pausentee, denn nach Wiederanpfiff stellten sie den Spielbetrieb fast ein. Das Angriffsspiel war nicht variabel genug. Zu oft hatten die Angreifer einen Doppelblock vor sich und konnten nicht erfolgreich abschließen. So schaffte der Gegner tatsächlich noch den Anschluss zum 23:23. In der Verlängerung konnte bis zum 26:26 kein Satzball genutzt werden, ehe zwei erfolgreiche Blocks von Stötzer und Weniger das 28:26 perfekt machten.

Fast parallel verlief Satz drei. Nur hatten die Schmalkalder nicht das bessere Ende für sich. 16:12 war man bereits enteilt, ehe wohl, den Sieg greifbar vor Augen, der Spielfluss brach. Viel zu zögerlich im Angriff baute man den Gegner wieder auf und verlor völlig unnötig mit 21:25.

Sonneberg hatte nun Oberwasser und lief zu keiner Zeit Gefahr, den vierten Satz zu verlieren. Über 5:8 und 15:20 hatte Schmalkalden beim 16:25 nicht den Hauch einer Chance.

Der entscheidende Tiebreak versprach Spannung pur. Einerseits hatten die Schmalkalder die Woche zuvor zweimal im Tiebreak gewonnen, andererseits Sonneberg Aufwind durch den Satzausgleich und das Publikum im Rücken. Coach Henke mahnte nochmal jeden einzeln an, alles zu geben, und sich auf seine Stärken zu konzentrieren. Erwartet eng ging es zu. Schmalkalden behauptete nervenstark stets eine leichte Führung (8:7, 11:9). Dann servierte Hartung einen direkten Punkt per Aufschlag zum vorentscheidenden 14:11. Diese Führung gab man nicht mehr her und siegte verdient 15:12.

Damit kann der Saisonstart endgültig als erfolgreich betrachtet werden. Am kommenden Sonntag wird es allerdings wesentlich schwieriger. Regionalligaspitzenreiter VSV Jena gibt sich zum Pokalspiel in Schmalkalden die Ehre. Ab 16 Uhr werden die SVV-Recken in der Mehrzweckhalle „Am neuen Teich“ alles versuchen, um den hochfavorisierten Gästen das Leben so schwer wie möglich zu machen. (mey)

SVV: C. Hartung, Henke, Kasper, Michaels, Stötzer, Volk, Weniger, Wolter
24.10.2015
Herren I mit grandiosem Heimauftritt
Schmalkalder VV – SVV Weimar I 3:2
(18:25; 20:25; 25:23; 25:17; 15:9)

Schmalkalder VV – VSV Jena II 3:2
(19:25; 25:15; 23:25; 25:23; 15:8)

Gelungener Saisonstart

Gleich am ersten Spieltag der Saison 2015/16 hatte der SVV zwei schwierige Aufgaben in der Thüringenliga zu meistern. Gegen Weimar und Jena war man vor heimischer Kulisse keinesfalls in der Favoritenrolle. Nach intensiven Wochen der Vorbereitung setzte Spielertrainer Micha Henke im Zuspiel auf Michaels, im Mittelblock auf Hardt und Schliewenz, Außen auf Volk und C. Hartung, Diagonal auf Weniger und als Libero auf Wolter.

Weimar, die mit voller Kapelle angereist waren, zeigten gleich im ersten Satz, dass sie nicht zum Punkte verschenken angereist waren. Bis 7:7 tasteten sich beide Teams noch ab, ehe sich bei Schmalkalden Unkonzentriertheiten einschlichen und auch der Angriff nicht mehr so druckvoll kam. Über 10:15 ging Durchgang eins mit 18:25 klar verloren.

Trotz alledem vertraute man weiterhin der Aufstellung. Doch die Göthestädter nutzten ihre Chancen konsequent und zogen Punkt für Punkt weg (20:25). Nun musste reagiert werden, wollte man nicht gleich das erste Spiel vergeigen.

Stötzer, der wegen Knieproblemen geschont werden sollte, übernahm den Liberopart, Volk rückte in die Diagonale und Weniger auf Außen. Damit kamen die Gäste anfangs nicht klar und lagen schnell mit 4:14 hinten. Doch die Hausherren verspielten den ganzen Vorsprung (19:19). Weimar war nun obenauf und psychologisch im Vorteil. Doch durch einen geschickten Wechsel kurz vor Ende konnte Schmalkalden die glatte 0:3 Niederlage abwenden (25:23).

Dies gab der Mannschaft neuen Mut. Vor allem Hartung und Schliewenz riefen jetzt ihr volles Potential ab (12:7; 20:16), sodass der Satzgewinn mit 25:17 nie in Gefahr geriet. So war zumindest schon ein Punkt sicher. Doch die Jungspunde wollten jetzt mehr, ließen Weimar im Tiebreak nur beim 5:4 einmal in Führung gehen, übernahmen aber nach dem Wechsel (8:7) die volle Kontrolle über das Spiel und siegten dank großem Kampfgeist deutlich mit 15:9.

So war die Stimmung danach entsprechend gut, und ein Sieg gegen Jena das klare Ziel. Doch gegen die regionalligaerfahrene Truppe sollte es kein Spaziergang werden. Dies bekamen die SVV-Akteure gleich in Durchgang eins zu spüren. Unspektakulär aber erfolgreich spulten die Gäste ihren Stiefel runter und siegten verdient mit 25:19.

Coach Henke fand wohl die richtigen Worte in der dreiminütigen Pause, denn nun lief mit leicht veränderter Aufstellung der Schmalkalder Motor von Beginn an wie ein Uhrwerk. Aus einer sehr sicheren Annahme heraus konnte Zuspieler Michaels immer wieder seine Angreifer gut in Szene setzen, die es mit erfolgreichen Abschlüssen dankten. 25:15 war der Lohn für eine tadellose Leistung.

Doch die erfahrenen Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken. In Satz drei ging es von Beginn an sehr eng zu. Über 17:17 und 20:20 bis zum 23:23 schenkte man sich nichts, ehe Jena zweimal das bessere Ende für sich hatte und knapp gewann (25:23).

Der Frust ob des Satzverlustes war den Schmalkalder Akteuren Anfang des vierten Abschnitts noch anzumerken. Über 5:8, 16:18 und 19:23 schien das Spiel schon sicher verloren. Doch ein erfolgreicher Block zum 20:23 war die Initialzündung für eine Aufholjagd. Hartung sorgte mit gefährlichen Aufgaben für reichliche Probleme in der Gästeannahme. Diese Verunsicherung griff nun auch auf die anderen Jenaer über, die keinen Punkt mehr machten und Schmalkalden mit 25:23 den vierten Durchgang überlassen mussten.

Die kurze Satzpause reichte den Gästen nicht, um sich von diesem Schock zu erholen. Die Hausherren hingegen, mit der Euphorie und den Zuschauern im Rücken, spielten wie im Rausch, führten zum Seitenwechsel schon 8:3 und ließen schlussendlich mit 15:8 nichts mehr anbrennen.

Auf diese zwei nicht unbedingt erwarteten Siege lässt sich aufbauen. Am kommenden Samstag geht es nach Sonneberg, die nach zwei Niederlagen unbedingt ihren ersten Sieg einfahren wollen. Doch mit einer ähnlich engagierten Leistung sollte auch hier etwas Zählbares herausspringen, um den jetzigen dritten Tabellenplatz zu verteidigen. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, Henke, Michaels, Schliewenz, Stötzer, Volk, Weniger, Wolter
15.08.2015
4. Senioren-Beach-Cup in Schmalkalden
Klein, aber fein. Unter diesem Motto lief der vierte Senioren-Beach-Cup des gastgebenden Schmalkalder VV im Rahmen der Thüringer Beach-Serien.

Sechs Herren-Teams und eine Damen-Mannschaft aus ganz Thüringen machten sich auf in die Bergregionen, um im Sand ihren Meister zu küren. Normalerweise werden in verschiedenen Altersklassen Spiele ausgetragen, doch war dies aufgrund der geringen Teilnehmerzahl nicht möglich. Aber alle waren sich einig, möglichst viele Sätze untereinander auszutragen, damit die Landesmeisterschaften in Pößneck gut gerüstet angegangen werden können.

Im Modus „Jeder gegen jeden“ sollten zwei Gewinnsätze bis 15 Feldpunkte ausgetragen werden. Damit käme jedes Team auf sechs Spiele. Kondition und Durchhaltevermögen war an dem schwülen Sommertag, der mit etlichen Regengüssen durchsetzt war, gefordert, um ganz vorne mitmischen zu können. Am Ende kamen alle Aktive zusammen auf einen achtstündigen Wettkampftag, der alles abverlangte…

Lokalmatador Micha Henke musste aus Verletzungsgründen kurzfristig auf seinen letztjährigen Partner Dr. Alexander Bernasowski verzichten und ging mit seinem Trainingskameraden Oliver Schmidt (aus der Freizeit-Trainingsgruppe) ins Rennen. Mit Abstand bestritt das Heim-Duo die meisten Sätze, da fünf der sechs zu absolvierenden Spiele erst im Tiebreak entschieden wurden. Leider wurde konnten am Ende nur ein Sieg gegen die Erfurter Weise / Schulze und gegen das Damenteam Tobias / Köhler (Schmalkalder VV) eingefahren werden, was in der Endabrechnung Platz 5 bedeutete.

Da bei den Damen nur eine Team-Meldung von den Schmalkalder Mädels Jule Tobias und Katrin Köhler vorlag, wurden die beiden auf eigenem Wunsch in das Herren-Turnier integriert. Und die beiden zeigten an dem 20cm höheren Männernetz beachtliche Ballsicherheit. Zwar blieb letztendlich ein spielerischer Satzsieg aus, doch zollte die Männerriege den beiden höchsten Respekt, da fast alle Sätze mit zweistelligen Gegenpunkten entschieden wurden.

Thomas Koppe / Bert Bauer vom Ohrdrufer SV zeigten an diesem Tag die solidesten Leistungen. Bis zur vorletzten Spielrunde sind sie nur gegen Henke / Schmidt mit einem Satzverlust mal kurz ins Straucheln geraten. Steffen Hüther / Holger Kühlmann vom VC Gotha waren bis dato ebenfalls fast schadlos durch das Turnier gekommen, mussten allerdings auf Grund einer Rückenverletzung von Kühlmann das Turnier vorzeitig beenden. Beste Genesungswünsche an dieser Stelle noch mal an den rührigen Sportfreund! Damit stand der Turniersieger aus Ohrdruf schon vorzeitig fest.

Doch dahinter blieb es spannend. Axel Zander / Jörg Krause (SV Wartburgstadt Eisenach) konnten im letzten Spiel gegen die Turnier-Veteranen Pit Büttner / Jürgen Kühn (beide über 60 Jahre als, SV Pößneck) zwei knappe Sätze für sich entscheiden und sicherten sich somit den Silber-Rang. Weise / Schulze (Sportfreunde Erfurt) kamen auf Rang 3.

Letztendlich waren alle Teilnehmer begeistert von der Beach-Anlage und dem fairen Umgang miteinander. Für eine erneute Ausrichtung solch einer Senioren-Runde in der nächsten Saison sollte sich der Schmalkalder VV unbedingt bemühen, waren sich alle einig.

Platzierungen:
Herren Ü46 :
1. Bert Bauer / Thomas Koppe (Ohrdrufer SV)
2. Axel Zander / Jörg Krauße (SV Wartburgstadt Eisenach)
3. Jörg Weise / Mario Schulze (Sportfreunde Erfurt)
4. Steffen Hüther / Holger Kühlmann (VC Gotha)
5. Micha Henke / Oli Schmidt (Schmalkalder VV)

Herren Ü56 :
1. Peter Büttner / Jürgen Kühn (SV Fortuna Pößneck)

Damen :
1. Jule Tobias / Katrin Köhler (Schmalkalder VV)
26.07.2015
Mixed-Beach-Cup mit Rekordbeteiligung
Ein weiteres Event für die Thüringer Beach-Serie war das Mixed-Beach-Turnier des Schmalkalder VV. Ein Mixed-Team, bestehend aus einer Frau und einem Mann, muss bei einer Netzhöhe von 2,35m zeigen, wie die 64 Quadratmeter Feldhälfte zusammen verteidigt werden.

Sechzehn Teams stellten sich der Herausforderung bei besten Wetterbedingungen, was auch in dieser Wettkampfdisziplin Teilnehmerrekord bedeutete. Im Doppel-KO-Modus wurden jeweils zwei Sätze bis 15 Feldpunkte ausgetragen. Kondition und Durchhaltevermögen war in dem weichen und tiefen Sand der Schmalkalder Freibadanlage gefordert, um ganz vorne mitmischen zu können. Am besten bewältigten dies das Duo Marcel Toth / Carolin Kresse (Bischlebener SV) und das Team aus der Landeshauptstadt Enrico Protze / Christine Eisold (Erfurter VC). Beide kamen ungeschlagen in die Halbfinals und bewältigten auch diese ohne Satzverlust. Das Finale wurde mit zwei Gewinnsätzen gespielt. Hier wurde Volleyball-Kost vom Feinsten geboten. Lange Spielzüge mit vielen Rettungsaktionen und dynamischen Angriffen am Netz zollten die Zuschauer mit viel Beifall. Nach dem Satzausgleich waren Protze / Eisold im Entscheidungssatz 15:13 vorne und freuten sich überglücklich über den ersten Turniererfolg in der Fachwerkstadt. Die heimischen Teams Micha Henke / Marie Böttger und Chris Hartung / Elli Kämpfer kamen auf den 13.Rang und Marko Henke / Franzi Lesser erzielten sogar einen 5.Platz.

Besonderen Dank galt der Turnierleitung Thomas Hinz und Jan Messerschmidt, die mit viel Übersicht und Ruhe das Turnier ohne Schwierigkeiten durchführten.

Wer Lust und Laune hat, Strandvolleyball mal live mitzuerleben, kann dies noch einmal am Samstag, den 15.08. erleben. Hier trägt der Schmalkalder VV ein thüringenoffenes Senioren-Beach-Turnier aus. In den Altersklassen Ü35, Ü47 und Ü55 werden wieder spannende Spiele im Freibad Schmalkalden ausgetragen. Meldungen hierfür (auch für Freizeitsportler) können noch entgegen genommen werden.

Platzierungen:
1. Enrico Protze / Christine Eisold (Erfurter VC)
2. Marcel Toth / Carolin Kresse (Bischlebener SV)
3. Christian Schumann / Bianca Meinhardt (Ohrdrufer SV)
4. Diana Marschall / Andreas Fiedler (USV Jena)
5. Christiane Döhren / Evgeni Leis (Omsk)
5. Marko Henke / Franziska Lesser (Schmalkalder VV)
7. Anton Rogow / Carolin Seidel (Petersburg)
7. Marcel Adolph / Sophie Müller (Erfurt electronic)
9. Steve Landsiedel / Anna Krumbholz (Bad Salzungen)
9. Finny Anton / Stefan Hellmuth (Bad Salzungen)
9. Alexander Unger / Anne Wilhelm (SV Bad liebenstein)
9. Alexander Steinz / Theresa Hering (VV Bad Salzungen)
13. Marie Böttger / Micha Henke (Schmalkalder VV)
13. Elli Kämpfer / Chris Hartung (Schmalkalder VV)
13. Ina Heinz / Benjamin Renkwitz (Bad Salzungen)
13. Christian Bauer / Ina Kornhaass (Bad Liebenstein)
25.07.2015
Beach-Cup Schmalkalden mit Rrekordbeteiligung
Beachvolleyball: Schmalkalder Beach-Cup 2015 des Schmalkalder VV

Sommerzeit ist Beach-Volleyballzeit! Das gilt erst recht für die Netzkünstler des Schmalkalder VV. Nach erfolgreichen Wochenenden der Jugend-Abteilung wollten nun auch die Erwachsenenteams ihr Können im Sand unter Beweis stellen.

Traditionell richtet der SVV zum letzten Juli-Wochenende ein thüringenoffenes Turnier (Kategorie C) aus, bei dem sich gleich 10 Damen- und 13 Männerteams aus dem ganzen Freistaat in die Starterlisten eintrugen. Organisatorisch ist das auf einer Zwei-Felder-Anlage schon eine echte Herausforderung. Zum einen freut man sich natürlich um das ständig ansteigende Starterfeld, zum anderen muss es für die Teams noch ein attraktives Turnier bleiben. Lange Wartezeiten stören dabei…

Der Beachwart des SVV, Thomas Hinz, ist jedoch turniererfahren genug, solch ein Doppelturnier mit Ruhe und Sachverstand durchzuführen. Gespielt wurde bei den Damen wie bei den Herren ein Doppel-KO-System mit zwei Sätzen bis 15 Punkten. Selbst die Regen- und Sturmeinlagen während des Turniers hielten die Sportler nicht ab, Topleistungen abzurufen und Abwehraktionen vom Feinsten zu zelebrieren.

Gleich zu Beginn konnte bei den Damen das einzige Heimteam Katrin Köhler / Elli Kämpfer einen knappen Sieg gegen Hering / Kornhaaß (Bad Salzungen) einfahren. Im zweiten Spiel gegen die späteren Turniersieger Feierabend / Bühring (VC Gotha) war man dagegen chancenlos. Mit einem weiteren Sieg über Czerch / Möller (Friedrichroda) und einer Niederlage gegen Döhren / Maurer (Jena) beendeten die SVV-ler das Turnier auf Platz 5.

Die top-gesetzten Teams Trull / Scharpf (Erfurt) und Feierabend / Bühring (Gotha) zogen im Winnerpool einsam ihre Kreise und konnten ohne Satzverlust sich auch in den Halbfinals durchsetzen. Im kleinen Finale um Platz drei sicherten sich die Bundesligisten Franz / Soloninkina (Erfurt) in einem „Regenspiel“ die Medaille. Das Finale gewannen Feierabend / Bühring erwartungsgemäß 2:0 über Trull / Scharpf.

Bei den Herren waren die Vergleiche von Anfang an ausgeglichener. Fast die Hälfte aller Spiele wurden 1:1 beendet und die kleinen Feldpunkte mussten über Sieg oder Niederlage entscheiden. Eine Sensation bahnte sich an, als das Top-Team Rogow / Leis (St. Petersburg) von Adolph / Eckers (Erfurt) 16:14 und 15:13 in den Looser-Pool geschickt wurde. Doch die jungen Studenten aus Russland kämpften sich über den ungeplanten „Umweg“ bis ins Halbfinale, welches sie mit 2:0 über Franz / Protze (Erfurt) knapp für sich entscheiden konnten. Adolph / Eckers scheiterten leider im Halbfinale über Schumann / Jewtschuk (Ohrdruf) nach kleinen Punkten, konnten sich am Ende über einen Sieg über Franz / Protze über den 3.Platz freuen. Das Finale war eine Augenweide für alle Beach-Fans. Sehenswerte Abwehraktionen und krachende Angriffe am hohem Netzwurden mit viel Beifall von den Zuschauern honoriert. Rogow / Leis setzten sich frühzeitig ab und sicherten sich den Turniersieg.

Auch die Schmalkalder schlugen sich wacker. Weniger / Stötzer landeten in den gutklassigem Starterfeld auf Platz 7 und Hartung / Sesselmann freuten sich mit drei Siegen über Platz 5 in der Endabrechnung.

Am 15.August wird der Schmalkalder VV wieder Gastgeber eines Turniers des Thüringer Volleyballverbandes sein. Diesmal werden Senioren in den Altersklassen Ü35, Ü47 und Ü55 ihr Können im Beachvolleyball untereinander messen. Interessierte Beachvolleyballer egal welcher Leistungsklasse können sich gerne noch beim Schmalkalder VV per E-mail bei Micha.Henke@gmx.net anmelden.

Platzierungen:

Damen-Turnier:
1. Denise Feierabend / Katharina Bühring (VC Gotha)
2. Karolin Trull / Stefanie Scharpf (SWE Volley-Team)
3. Katja Franz / Ekaterina Soloninkina (SWE Volley-Team)
4. Chrisatiane Döhren / Julia Maurer (1.VSV Jena)
5. Katrin Köhler / Elli Kämpfer (Schmalkalder VV)
5. Saskia Rug / Anna Krumbholz (1.TSV Bad Salzungen)
7. Anne Wilhelm / Alina Fischer (SV Bad Liebenstein)
7. Juliane Czerch / Anja Möller (SV Friedrichroda)
9. Theresa Hering / Ina Kornhaass (VV Bad Salzungen)
9. Finny Anton / Ina Heinz (1.TSV Bad Salzungen)

Herren-Turnier:
1. Anton Rogow / Evgeni Leis (Zenit St. Petersburg)
2. Chris Schumann / Michael Jewtschuk (Ohrdrufer SV)
3. Marcel Adolph / Christopher Eckers (Erfurt electronic)
4. Christian Franz / Enrico Protze (Erfurter VC)
5. Chris Hartung / Robert Sesselmann (SVV)
5. Patrick Freund / Cristian Seyfarth (Ohrdufer SV)
7. Alex Steinz / Christian Bauer (SV Bad Liebenstein)
7. Sebastian Weniger / Fabian Stötzer (SVV)
9. Rick Herbarth / Benjamin Renkwitz (TSV Römhild)
9. St. Hellmuth / Steve Landsiedel (SV Bad Salzungen)
9. Alex Unger / Rico Siegmund (SV Bad Liebenstein)
9. Nicky Gutberlet / Peter Möckel (VV Meiningen)
13. Felix Schliewenz / Konrad Volk (Schmalkalder VV)
24.07.2015
4.Quadro-Turnier mit Neuling als Sieger
Sonnenschein pur und dazu Strandfeeling im Schmalkalder Freibad, wie will man besser ein Wochenende einläuten? Gleich sieben unverwüstliche Vierer-Teams fanden sich zum 4.Quadro-Fun-Turnier 2015 des Schmalkalder Volleyballvereins ein, um am hohem Netz ihre Meister zu finden.

Nach ein paar Begrüßungsworten nahm Micha Henke die Auslosung der Spielreihenfolge vor. Mit mindestens einer Frau in der Vierer-Mannschaft war man spielberechtigt. Zwei Sätze bis 15 Punkte musste je Spiel im Modus „Jeder gegen jeden“ in zwei Staffeln ausgetragen werden. Und die Mannschaften schenkten sich nichts… Jeder Punkt musste hart erkämpft werden und die Summe der Spielpunkte war am Ende meist ausschlaggebend für eine bessere oder schlechtere Platzierung in der Gruppe.

Alle Vergleiche waren recht ausgeglichen, so dass ein Favorit zunächst nicht erkennbar war. Doch das „Team Köstritzer“ aus Bad Liebenstein, erstmals bei den Feierabend-Turnieren am Start lies nichts anbrennen. Ohne Satzverlust in der Gruppenphase wie auch im Finale kamen sie zum Turniersieg. Das Team „Schmalibu‘s“ haderte mit einem schwachen Turnierstart, konnten aber im weiteren Turnierverlauf überzeugen und fanden erst im Finalspiel ihren Meister.

Jedes Team hatte am Ende mindestens drei Spiele zu absolvieren, welche allesamt mit viel Gaudi und lustigen Parolen ausgetragen wurden. Natürlich werden die Quadro-Fun-Beach-Runden weiter fortgesetzt. Am Freitag, den 07.August soll das nächste Freizeit-Turnier starten. Wer Lust und Laune hat, Strandvolleyball mal live mitzuerleben, kann sich bei Micha.Henke@gmx.net anmelden.

Platzierungen:
1. Team Köstritzer
2. Schmalibus
3. Old Schmetterhand
4. Die Bitgiganten
5. Freitagspatscher
6. Sunblocker
7. Sand in Po
20.07.2015
Beach-Spektakel im Freibad Näherstille
Sommer, Sonne, Strandfeeling – kommendes Wochenende möchte der Schmalkalder Volleyballverein e.V. im Freibad Näherstille ein wenig Urlaubs-Atmosphäre aufkommen lassen. Im Rahmen der Thüringer Beach-Serie wird ein ganzes Wochenende Beach-Volleyballsport vom Feinsten angeboten.

Natürlich darf auch die Beach-Party am Samstag-Abend nicht fehlen. Die Ilmenauer Band „Don’t stop“ wird mit rockigen Rhythmen die Stimmung ordentlich anheizen. Ab 20 Uhr ist Einlass im Schmalkalder Schwimmbad. Für die Badewütigen wird die Schwimmzeit bis in die Nachtstunden ausgeweitet…

Sportlich wird es am Freitag, den 24.07., ab 18 Uhr mit einem Quadro-Fun-Beach-Turnier für Freizeit-Sandsportler losgehen. Vierer-Teams, die mindestens eine Frau in ihren Reihen haben müssen, treten hier zu einem Feierabend-Turnier an. Der Spaß an der Bewegung soll hier im Vordergrund stehen. Interessenten können sich noch bei Micha Henke unter Micha.Henke@gmx.net anmelden.

Am Samstag, den 25.07., wird es dann schon ein wenig ehrgeiziger. Zum Schmalkalder Beach-Cup der Kategorie C der Beach-Serie des Thüringer Volleyballverbandes werden Regionalliga- und Bundesliga-Spieler aus ganz Süd-Deutschland erwartet. Sogar ein Herren-Duo aus Petersburg (Russland) hat sich in das Starterfeld eingeschrieben. Zwölf Herren- und neun Damen-Teams werden in der Fachwerkstadt ihre Kräfte messen und um wertvolle Ranglistenpunkte kämpfen. Auf die abendlichen Beach-Party mit „Don’t stop“ auf dem Gelände des Freibades freuen sich nicht nur die aktiven Sportler. Schmalkalden und Umgebung ist herzlich eingeladen, bei Live-Musik das Tanzbein zu schwingen!

Mit einem Mixed-Turnier, bei dem jeweils eine Frau und ein Mann eine Mannschaft bilden, wird es am Sonntag, den 26.07. noch mal spannend. Die Ranglisten-Führenden Christine Eisold (VC Gotha) und Enrico Protze (Erfurter VC) werden erwartet. 16 Mannschaften haben sich bisher angemeldet, um Beach-Volleyball in Perfektion zu zelebrieren.

Auch Spieler des heimischen Schmalkalder Volleyballvereins haben sich in die Turniere eingeschrieben. Drücken wir ihnen für viele vordere Platzierungen die Daumen!
12.06.2015
Ladykracher dominieren das 1.Quadro-Beach-Turnier
Sonnenschein pur und dazu Strandfeeling im Schmalkalder Freibad, wie will man besser ein Wochenende einläuten? Gleich acht unverwüstliche Vierer-Teams fanden sich zum 1.Quadro-Fun-Turnier des Kalenderjahres ein, um die Freizeit-Runden im Sand-Volleyball zu eröffnen.

Nach ein paar Begrüßungsworten nahm Micha Henke die Auslosung der Spielreihenfolge vor. Mit mindestens einer Frau in der Vierer-Mannschaft war man spielberechtigt. Um in den Abendstunden das Turnier vor dem Dunkelwerden zu beenden wurde jeweils ein Satz bis 21 Punkte je Spiel im Modus „Jeder gegen jeden“ in zwei Staffeln ausgetragen. Und die Mannschaften schenkten sich nichts… Jeder Punkt musste hart erkämpft werden und die Summe der Spielpunkte war am Ende meist ausschlaggebend für eine bessere oder schlechtere Platzierung in der Gruppe.

Alle Vergleiche waren recht ausgeglichen, so dass ein Favorit zunächst nicht erkennbar war. Die spaßige Namensgebung der Teams zeigte jedoch schon im Vorfeld, dass das fröhliche Miteinander am hohem Netz im Vordergrundsteht. In Staffel A zeigten die SVV-Damen als „Ladykracher“ ihr Können und holten sich mit drei Siegen den Staffelsieg vor den Bitgiganten, Team Klein und VC Bratwurst. In Staffel B ging es wesentlich knapper zu. Gleich drei Teams hatten letztendlich zwei siege und eine Niederlage verbucht. Nur die Dinos der „Freitagspatscher“ waren abgeschlagen. Nach Auszählung der kleinen Feldpunkte landeten Schmalibus ganz vorne. Team Heike und „So viel Sand und keine Förmchen“ reihten sich ein.

Auch die Platzierungsspiele bei untergehender Sonne waren eine Augenweide. Auch hier zeigten die Ladykracher ihr Können aus vergangenen Thüringenligazeiten und siegten überraschend klar mit 21:13 über die Schmalibus.

Jedes Team hatte am Ende vier Spiele zu absolvieren, welche allesamt mit viel Gaudi und lustigen Parolen ausgetragen wurden. Natürlich werden die Quadro-Fun-Beach-Runden weiter fortgesetzt. Am Freitag, den 26.Juni soll das nächste Freizeit-Turnier starten. Wer Lust und Laune hat, Strandvolleyball mal live mitzuerleben, kann sich bei Micha.Henke@gmx.net anmelden.

Platzierungen:
1. Lady-Kracher
2. Schmalibus
3. Team Heike
4. Die Bitgiganten
5. So viel Sand und keine Förmchen
6. Team Klein
7. VC Bratwurst
8. Freitagspatscher
28.03.2015
Herren I mit Sieg im Nachholespiel
SV Rot-Weiß Knau – Schmalkalder VV 2:3
(25:17; 25:17; 18:25; 20:25; 16:18)

Gelungener Saisonabschluss

Am letzten Spieltag der Saison 2014/15 musste der SVV zum langjährigen Ligakonkurrenten nach Knau in Ostthüringen reisen. Dass es ein Abschied für mindestens eine Spielzeit werden würde, konnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnen. Die Gastgeber benötigten noch drei Punkte, mussten also mindestens 3:1 gewinnen, um noch an Sonneberg vorbeizuziehen.

Doch die Gäste um Trainer und Zuspieler Micha Henke waren nicht gewillt, vorösterliche Geschenke zu verteilen. Ein Sieg wie im Hinspiel sollte her, damit die durchwachsen verlaufene Saison ein versöhnliches Ende finden würde. Henke, der den fehlenden Michaels im Zuspiel ersetzte, schickte neben sich, Hardt und Schliewenz in den Mittelblock, Hinz und C. Hartung auf Außen, Weniger auf Diagonal, und Kretzer auf die Liberoposition.

Die Gastgeber legten gleich los wie die Feuerwehr, überrumpelten die zu verhalten beginnenden Gäste, und gingen über 8:6 und 17:11 deutlich in Führung. Viele Bälle landeten an der niedrigen Hallendecke, wogegen die Schmalkalder zunächst kein Mittel fanden. So ging Satz eins folgerichtig an die Hausherren (25:17). Im nächsten Abschnitt konnten die Gäste zunächst gut mithalten, verloren aber ab dem 9:9 den Anschluss und mussten über 9:13 und 13:18 wie zuvor mit 17:25 klein beigeben.

In der Satzpause fielen deutliche Worte von Henke. Hartung rückte jetzt auf Diagonal und für ihn Stötzer auf die Außenbahn. Diese Maßnahme, verbunden mit der Kopfwäsche des Trainers, sollte sofort Früchte tragen. Vom 3:3 zum 8:3 machte man mächtig Betrieb, erhöhte den Druck mit der Aufgabe und stand bei der Blockarbeit goldrichtig. So war über 14:10 und 22:16 der Satzgewinn nie in Gefahr (25:18).

Die Gastgeber wussten, dass sie sich keinen weiteren Satzverlust leisten konnten, wollten sie den Kopf noch aus der Abstiegsschlinge ziehen. Dementsprechend umkämpft ging es in Durchgang vier. Bis zum 10:10 konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Dann schien das Nervenkostüm der Hausherren immer dünner zu werden. Schmalkalden profitierte von den zunehmenden Fehlern der Gastgeber und enteilte über 15:11 auf 21:13. Die Knauer, mit dem Rücken zur Wand, gaben nicht auf, kämpften sich beherzt auf 18:22 heran, hatten aber im Schlussspurt nicht mehr die Luft, um den Satz noch umzubiegen (20:25).

Trotz des zu diesem Zeitpunkt bereits feststehenden Abstiegs gaben sich die Hausherren im entscheidenden Tiebreak nicht so leicht geschlagen, führten über 4:0 beim Wechsel mit 8:5 und wollten sich wenigstens für die 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Schmalkalden hatte keinen Druck und kam mit dieser Situation gut zurecht. Beim 13:13 erzielten Henke & Co den Gleichstand. Danach hatten beide Teams bei eigenem Satzball die Möglichkeit, die Begegnung für sich zu entscheiden. Erst beim 16:16 servierte Henke zunächst ein Ass, und beim folgenden Ballwechsel schlug der Angreifer von Knau ins Aus, was den vielumjubelten 3:2-Auswärtserfolg bedeutete.

So endete diese Spielzeit mit einem gelungenen Abschluss. Ab nächster Saison wird man allerdings nach 14 Jahren auf die Duelle mit den Ostthüringern verzichten müssen, die immer etwas Besonderes waren, von Emotionen und Kampfgeist geprägt, Wortgefechten am Netz, und an Spannung oft nicht zu überbieten. Doch mit ihrer Erfahrung und Routine werden sie wohl im nächsten Jahr ein heißer Kandidat für den sofortigen Wiederaufstieg ins Thüringer Oberhaus sein.

Die Männer um Micha Henke haben den Abstieg dank eines starken Endspurtes noch verhindern können, müssen aber in Sachen Konzentration und Zusammenspiel zulegen, um auch in den kommenden Jahren Stammgast in der Thüringenliga zu bleiben. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, Henke, Hinz, Kretzer, Schliewenz, Stötzer, Weniger
21.03.2015
Herren I ohne Glanz
SV Stahl Unterwellenborn – Schmalkalder VV 3:1
(15:25; 25:20; 25:22; 25:22)

Spannung war raus

Zum vorletzten Saisonspiel reiste die erste Herrenmannschaft des SVV nach Unterwellenborn. Im Spiel des Siebten gegen den Neunten hatten beide Teams im Voraus nichts mehr mit Auf- oder Abstieg zu tun.

Spielertrainer Micha Henke brachte zunächst Michaels im Zuspiel, Stötzer und Schliewenz in der Mitte, Wolter und C. Hartung auf Außen, Weniger auf Diagonal und Kretzer als Libero. Die Gastgeber setzten zunächst auf ihre Jugend, die allerdings einige Anlaufzeit brauchte, um ins Spiel zu kommen. Schmalkalden erwischte dagegen den besseren Beginn und legte mit Sprungaufgaben von Michaels einen Bilderbuchstart hin (7:0). Doch anscheinend war der Vorsprung zu beruhigend, denn plötzlich ließ die Konzentration nach, und in Annahme und Angriff ging so gut wie nichts (9:6). Aber zum Glück blieb es ein kurzes Strohfeuer der Hausherren, und Schmalkalden fand zurück in die Erfolgsspur (17:9). Auch zum Satzende hin wurde konsequent durchgezogen und Wolter mit guten Aufschlägen ebnete den Weg zum klaren 25:15 Erfolg.

Doch wie so oft bereits in dieser Saison wiegte man sich nach dem gewonnenen Abschnitt zu sehr in Sicherheit. Trotz mahnender Worte von Coach Henke in der Satzpause ging Schmalkalden Durchgang zwei zu locker an. Die Gastgeber brachten jetzt ihre Bestbesetzung. Deren Hauptangreifer sorgte beim 11:11 mit fünf Aufschlägen in Folge für die Vorentscheidung. Sowohl in Annahme als auch der Feldabwehr konnten die Gäste nur noch reagieren statt zu agieren. Der 20:25-Verlust war die logische Konsequenz.

Damit hatte man die Hausherren wieder ins Spiel gebracht. Trotz guten Beginns in Durchgang drei, in dem Michaels mit gutem Service für das 4:0 sorgte, bekam man in der Folgezeit immer weniger Zugriff auf das gegnerische Spiel. Beim 18:18 flatterten den Akteuren die Nerven, denn Unterwellenborn sorgte wieder mit starken Aufgaben und einem abschließenden Doppelblock für die 25:22-Satzentscheidung.

Im vierten Durchgang setzte sich das zu zaghafte Spiel der Gäste fort. In keinem Spielelement konnte man den Gastgebern Paroli bieten und lag mit 12:16 bzw. 17:24 hoffnungslos im Hintertreffen. Zwar konnte nochmals durch gutes Service auf 22:24 verkürzt werden, doch bezeichnend für das ganze Spiel landete ein einfacher Rettungsball der Gastgeber im Schmalkalder Feld, die sich in der Feldaufteilung nicht klar positioniert hatten.

Wie so oft in dieser Spielzeit wurden auch hier leichtfertig Punkte vergeben. Vielleicht war auch schon, ob des sicheren Klassenerhaltes, die Spannung raus. Doch hier war, wie Trainer Henke nach dem Spiel anmerkte, mindestens ein Punktgewinn drin. So fährt man am nächsten Wochenende zum letzten Saisonspiel nach Knau, die unbedingt noch zwei Siege brauchen, um den Klassenerhalt zu sichern. Doch Geschenke will man hier mit Sicherheit nicht verteilen, trifft man doch auf einen langjährigen Ligarivalen, wo es immer heiße Duelle und oft knappe Spielausgänge gab. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, Henke, Kretzer, Michaels, Schliewenz, Stötzer, Weniger, Wolter
14.03.2015
Herren I sichern Klassenerhalt
VC Gebesee – Schmalkalder VV 1:3
(16:25; 25:23; 24:26; 21:25)

Klassenerhalt geschafft

Am letzten Samstag schaffte die erste Herrenmannschaft des SVV den dringend benötigten Auswärtserfolg beim Tabellenschlusslicht Gebesee und sicherte sich damit vor den zwei letzten Saisonspielen den Klassenerhalt in der Thüringenliga.

Spielertrainer Micha Henke, der auf fast alle Kräfte zurückgreifen konnte, brachte zunächst Michaels im Zuspiel, Hardt und Schliewenz in der Mitte, Stötzer und C. Hartung auf Außen, Weniger auf Diagonal und Kretzer als Libero. Die Hausherren traten mit lediglich sieben Akteuren an, was sich im Spielverlauf als Nachteil herausstellen sollte.

Den SVV-Spielern wurde vor Anpfiff von Spielertrainer Henke nochmals die Wichtigkeit des Spiels eingeimpft. So begannen die Gäste sehr konzentriert, lagen schnell mit 7:2 und 9:3 in Front und bauten den Vorsprung bis zum 17:6 weiter aus. Doch dann nahm man sich eine kleine Schaffenspause, ließ die Zügel etwas schleifen, und kassierte fünf Punkte in Folge (17:11). Dies gefiel Henke ganz und gar nicht und bat seine Spieler zu einer Auszeit. Dort schienen die richtigen Worte gefallen zu sein. Die Nachlässigkeiten verschwanden, und Schmalkalden zog über eine gute Annahme und Feldabwehr sein schnelles Kombinationsspiel auf, was im 25:16 Erfolg mündete.

Zu Beginn von Durchgang zwei lief alles wie geplant (6:3). Doch Gebesee, die bereits als Absteiger feststehen, wollten die Punkte nicht einfach so herschenken (7:7). Verbissen kämpften sich die Hausherren nach zwischenzeitlichen Rückständen (14:17) immer wieder heran (19:19), wodurch sich Schmalkalden zu einer weiteren Auszeit genötigt sah. Doch als beim 23:21 schon alles nach einem weiteren Satzerfolg aussah, versagten die Nerven. Gleich vier Punkte in Serie gab man durch schlechte Annahme und Angriffe sowie Abstimmungsschwierigkeiten ab und verlor völlig unnötig mit 23:25.

Die Gastgeber liefen jetzt natürlich heiß, wodurch sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Beim 16:14 wurde Hinz eingewechselt, um dem Spiel neue Impulse zu geben. Doch die Spannung blieb bis zum Schluss. Erst im dritten Versuch konnte der Satzball genutzt und damit der wichtige 26:24-Gewinn eingefahren werden.

Nun war die Moral der Hausherren gebrochen und Schmalkalden legte in Durchgang vier los wie die Feuerwehr. Hartung mit druckvollen Sprungaufgaben legte früh den Grundstein zum Spielgewinn (8:1). Zum Ende hin musste beim 23:20 nochmals eine Auszeit genommen werden, um nicht den Sieg noch aus der Hand zu geben. Doch drei Spielzüge später waren die Gäste erlöst und mit dem erreichten Punktedreier der Klassenerhalt gesichert.

Bei genauer Analyse des Spiels muss allerdings festgestellt werden, dass der Sieg hätte deutlicher ausfallen müssen. Immer wieder schlichen sich Nachlässigkeiten ein, die bei einem stärkeren Gegner wohl bestraft worden wären. So kann man in den zwei letzten Begegnungen in Unterwellenborn und Knau völlig befreit aufspielen und den einen oder anderen Punkt noch holen. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, Henke, Hinz, Kretzer, Michaels, Pfeiffer, Schliewenz, Stötzer, Weniger
21.02.2015
Herren I mit starken Schwankungen
TSV 1860 Römhild – Schmalkalder VV 3:1
(25:14; 13:25; 25:18; 27:25)

Zu große Leistungsschwankungen

Ein Spiel mit ständigem Auf und Ab präsentierte sich den Außenstehenden am vergangenen Samstag beim Thüringenligaauftritt in Römhild. Abermals gingen die Schmalkalder am Ende leer aus und mussten die Heimreise ohne Punkte im Gepäck antreten.

Spielertrainer Micha Henke, der wiederum von außen dirigierte, brachte zunächst Michaels im Zuspiel, Hardt und Schliewenz in der Mitte, Stötzer und C. Hartung auf Außen, Weniger auf Diagonal und Kretzer als Libero. Da Römhild im ersten Spiel des Tages gegen Gebesee über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen musste, um am Ende zu triumphieren, rechnete man sich, ob des Kräfteverschleißes der Gastgeber, durchaus Chancen auf etwas Zählbares aus.

Doch gleich im ersten Abschnitt wurden alle guten Vorsätze über den Haufen geschmissen. 0:5 und 4:9 hieß es bereits nach wenigen Minuten. Bedingt durch viele Eigenfehler, allein in diesem Satz acht bei der Aufgabe, und fehlende Abstimmung, schenkte man viele Punkte leicht her. Römhild wirkte trotz des vorangegangenen Matches dynamischer und konsequenter in seinen Aktionen. So war über 9:17 beim 14:25 die Messe gelesen.

Die drei Minuten Satzpause nutzte Coach Henke reichlich aus, um seinen Jungspunden den Kopf zu waschen. Anscheinend war die Standpauke angekommen, denn nun verlief die Begegnung genau nach den Vorstellungen der Gäste. Fast fehlerfrei bei der Aufgabe, sicher in der Annahme und variabel am Netz agierend, zogen die Schmalkalder ihre Kreise und siegten über 10:4 letztendlich verdient mit 25:13.

Römhild reagierte darauf, rotierte um drei Positionen, und hatte Erfolg damit. Dagegen wirkten die Gäste zu nachlässig und waren wohl in der Annahme, dass Spiel würde jetzt ein Selbstläufer werden. Ab dem 7:7 zogen die Hausherren kontinuierlich davon (17:13; 21:15) und triumphierten am Ende mit 25:18).

Der vierte Durchgang verlief wohl am spannendsten. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen (9:9; 23:23). Drei Matchbälle wehrte man erfolgreich ab, ehe beim 25:26, nach guter Feldabwehr der Pass zu dicht am Netz stand, und Schmalkaldens Angreifer abgeblockt wurde.

Wiederum eine vermeidbare und ärgerliche Niederlage, die den SVV auf Platz neun festsitzen lässt. Nächste Woche ist spielfrei, ehe im März die letzten drei Auswärtsspiele in Knau, Gebesee und Unterwellenborn über die Bühne gehen und die Saison 2014/15 beschließen. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, Henke, Kretzer, Michaels, Pfeiffer, Schliewenz, Stötzer
14.02.2015
Herren I haben wieder Punkte liegen lassen
Schmalkalder VV – Erfurter VC 0:3
(23:25; 17:25; 22:25)

Schmalkalder VV – SVV Weimar 2:3
(25:15; 25:21; 20:25; 19:25; 13:15)

Zweites Spiel aus der Hand gegeben

Ein Punkt stand am Ende des Spieltages gegen Tabellenführer Erfurt und den Viertplatzierten Weimar auf der Habenseite. Doch vor allem im zweiten Spiel sündigte man mit seinen guten Möglichkeiten und gab noch eine 2:0-Satzführung aus der Hand.

Im ersten Spiel gegen die Landeshauptstädter schickte Spielertrainer Micha Henke, der hier die Beobachterrolle einnahm, Michaels ins Zuspiel, Hardt und Pfeiffer in die Mitte, Stötzer und C. Hartung auf Außen, Schliewenz auf Diagonal und Volk aus der zweiten Mannschaft als Libero.

Das Spiel verlief erstaunlich ausgeglichen. Kein Team konnte entscheidende Akzente setzen, um eine frühzeitige Entscheidung zu erzwingen. Doch zum Ende hin brachten sich die Gastgeber durch unnötige Abstimmungsprobleme um eine Überraschung. So hatten die Gäste am Ende das glücklichere Ende (25:23).

In Durchgang zwei verlor man den Faden, patzte des Öfteren in der Annahme und fand auch im Abschluss nicht zum gewünschten Erfolg. So war der 17:25 Satzverlust relativ deutlich.

Nachdem der dritte Durchgang zu Beginn völlig verschlafen wurde, ging viel zu spät ein Ruck durch die Mannschaft. Gegen die in der Konzentration nachlassenden Gäste konnten durch gute Aufschläge und Angriffe Boden gut gemacht werden. Doch der Rückstand war letztendlich zu groß, um eine Wende herbeizuführen (22:25).

Im zweiten Spiel gegen Weimar wurde umgestellt. Henke ging jetzt selbst ins Zuspiel und Michaels dafür auf Außen. Routinier Stengel aus der zweiten Mannschaft übernahm den Liberopart. Da Weimar seinen Hauptangreifer auf Mitte stellte, war die Devise klar. Mit risikoreichen Aufgaben sollte der Gegner in der Annahme unter Druck gesetzt werden, um die Wirkungskreise der Schnellangreifer einzuschränken. Diese Rechnung ging auch voll auf. Die Goethestädter fanden nicht ins Spiel und mussten zusehen wie Schmalkalden Punkt für Punkt davonzog (15:10). So war das 25:15 mehr als deutlich.

Die nur zu sechst angereisten Gäste hatten auch keine Möglichkeit zu wechseln, so dass der zweite Abschnitt fast identisch verlief (25:21). Vor dem Spiel wäre man mit einem Punkt zufrieden gewesen, doch jetzt sollten es alle drei sein.

Aber der Motor kam ab Satz drei ins Stottern. Die Annahme kam zwar meist gut nach vorne, aber die Angreifer vergaben Chance um Chance. Entweder landete der Ball im Netz oder Aus beziehungsweise stand der Block der Gäste im Weg. Dies wirkte sich auch zunehmend auf die anderen Spielelemente aus (20:25).

Der vierte Satz war eine Parallele zum Vorherigen. Zu ängstlich und ohne Mut zum Risiko war gegen die erfahrenen Gäste nichts zu holen. Diese witterten natürlich Morgenluft und spielten all ihre Routine aus (19:25).

Doch im Tiebreak schien sich das Blatt wieder zu wenden. Eine 8:5 Führung zum Seitenwechsel konnte bis zum 13:10 verteidigt werden. Doch abermals sündigten die Hausherren in Annahme und vor allem Angriff und gaben fünf Punkte in Folge ab (13:15).

Die Enttäuschung danach war natürlich groß ob der vergebenen Chancen. Nun stehen noch vier Auswärtsbegegnungen auf dem Spielplan. Am kommenden Samstag geht es zum Fünftplatzierten Team aus Römhild, die im Mittelfeld der Tabelle weder mit Auf- noch Abstieg was zu tun haben. Ab jetzt gibt es nur noch Endspiele, in denen sich das Fernduell mit Jena um den begehrten Platz acht von Woche zu Woche zuspitzen wird. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, Henke, Michaels, Pfeiffer, Schliewenz, Stengel, Stötzer, Volk
31.01.2015
Herren I Punkte verschenkt
Schmalkalder VV – TSV Römhild 0:3
(18:25; 18:25; 22:25)

Schmalkalder VV – SV Rot-Weiß Knau 3:2
(25:19; 24:26; 25:19; 25:27; 16:14)

Einen Punkt verschenkt

Zwei von sechs möglichen Punkten hört sich erst mal nicht viel an. Doch im Kampf um den begehrten achten Platz wird mittlerweile nicht nur auf die Punkte, sondern auch auf das Satzverhältnis geschielt. Nach der nicht unerwarteten 0:3-Niederlage gegen Römhild zum Auftakt des Spieltages hätte die Begegnung gegen Dauerrivale Knau nicht erst im Tiebreak zu Gunsten der Hausherren entschieden werden müssen (3:2).

Spielertrainer Micha Henke beobachtete das erste Spiel gegen Römhild zunächst von der Seitenlinie. Er schickte Michaels ins Zuspiel, Hardt und Stötzer für den fehlenden Schliewenz in die Mitte, Wolter und C. Hartung auf Außen, Weniger auf Diagonal und Volk als Libero. Das Römhild in Bezug auf Klassenerhalt alles klar machen wollte, war schon an der zahlenmäßigen Anwesenheit zu sehen. Gleich zehn Spieler standen auf dem Protokoll, was ihnen zahlreiche Optionen in der Spielgestaltung offen ließ.

Nach anfänglichem Abtasten (6:6) erhöhten die Gäste allmählich den Druck. Vor allem mit dem Aufschlag und Kombinationsspiel waren sie den Hausherren überlegen (6:9). Schmalkalden dagegen ließ wirklich sicheres Spiel vermissen, verlor unnötige Punkte durch Abstimmungsprobleme in der Feldaufteilung und entwickelte selbst zu wenig Druck am Netz. So war die 18:25 Pleite keine Überraschung.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich nichts. Die Grabfelder behielten ihr druckvolles Spiel bei und führten schnell mit 3:0 und 14:6. Dies war für Trainer Henke zu viel, der seine Mannen zur Auszeit zitierte und auch die richtigen Worte zu schienen find. Plötzlich zeigten seine Spieler wider mehr Elan, agierten statt reagierten, und kamen bis auf 16:20 heran. Doch immer wieder schlichen sich kleine Fehler ein, die auch hier zum 18:25 führten.

Als es im dritten Satz 7:11 aus Gastgebersicht stand, sah alles nach einer Vorentscheidung aus. Doch dann stellte man um. Henke kam für Michaels auf Zuspiel, der nun auf die Diagonalposition rückte, und Weniger verstärkte den Mittelblock. Ab diesem Zeitpunkt hieß die Devise volles Risiko. Jetzt hatte Römhild Probleme in der Annahme und konnte nicht mehr so variantenreich sein Angriffsspiel aufziehen. Doch bei eigener 21:19-Führung brachten sich die Gastgeber um den verdienten Satzgewinn. Zwar kam die Annahme gut ans Netz, doch die Angreifer schlugen in den Block oder ins Aus, beziehungsweise die Feldabwehr der Gäste kratzte den Ball vom Boden. Somit ging das Spiel glatt mit 0:3 verloren.

Doch die Truppe bewies Moral und blendete die Niederlage im Spiel gegen Knau aus. Henke blieb jetzt im Zuspiel, Michaels übernahm den Liberopart, C. Hartung und der aus der Bezirksklasse reaktivierte Hinz spielten auf Außen und Hardt und Stötzer im Mittelblock. Dass es für beide Teams um die Wurst ging, war unübersehbar. Ständig wechselte die Führung (5:4, 5:8, 9:9), ehe Schmalkalden am Satzende mit risikoreichen Aufgaben Erfolg und 25:19 das bessere Ende für sich hatte.

Im zweiten Abschnitt bestimmten die Hausherren das Geschehen, führten meist mit drei Punkten (8:5) und hatten beim 24:21 drei Chancen zur 2:0 Führung. Doch drei Fehler in Folge (Fehlaufgabe, Abstimmungsproblem, Blockangriff) brachten die Gäste wieder ins Spiel und zum nicht mehr erwarteten 26:24 Erfolg.

Aber völlig unbeeindruckt von diesem Nackenschlag trumpften die Henke-Männer in Satz drei auf. Über 5:0 und 7:3 waren beim 25:19 die Verhältnisse wieder klargestellt.

Doch die Ostthüringer ließen nicht locker, kämpften unermüdlich weiter und hielten das Spielgeschehen offen. Vor allem, wenn Schmalkalden nicht druckvoll servierte, und Knaus Zuspieler das Spiel schnell machen konnte, bekam man deren Mittelangreifer nicht in den Griff. Und wie im zweiten Satz vergab Schmalkalden die Chance auf ein schnelles Ende. Zwei Satzbälle konnten nicht genutzt werden was Knau dankend annahm und seinerseits eiskalt zurückschlug (25:27).

Dass es im finalen Tiebreak ebenfalls knapp zugehen würde, hatten wohl Zuschauer und Spieler vorausgeahnt. Selbst eine 8:5 Führung zum Seitenwechsel reichte Schmalkalden nicht, um den Sack vorzeitig zuzubinden. Als man bei 14:13-Führung abermals die Entscheidung nicht erzwingen konnte, musste man das Ärgste befürchten. Doch Routinier Hinz konnte mit zwei geschickten Angriffen den Sieg herstellen und somit wertvolle Punkte retten.

Am übernächsten Wochenende (14.02. um 11 Uhr) steht wiederum ein Heimspieltag an. Dann geben sich der ungeschlagene Tabellenführer VC Erfurt und der Viertplatzierte SVV Weimar in der Siechenrasenhalle die Ehre. Auch wenn die Favoritenrolle klar verteilt ist, sollten sich alle der derzeitigen Lage bewusst sein und um jeden Punkt kämpfen. In Erfurt konnte man in der Hinrunde als einziges der wenigen Teams einen Satz gewinnen und auch gegen Weimar war man nicht so weit weg. Warum sollte also nicht der eine oder andere Punktgewinn drin sein. In der Endabrechnung könnte jeder Satz entscheidend sein, denn zu Platz acht, den derzeit Jena innehat, ist es nur ein Punkt Rückstand bei identischem Satzverhältnis. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Henke, Hinz, Michaels, Stötzer, Volk, Weniger, Wolter
24.01.2015
Herren I hofft weiter
1.Sonneberger VC – Schmalkalder VV 2:3
(23:25; 25:23; 24:26; 25:17; 15:17)

Noch bleibt Hoffnung

Nach einer guten kämpferischen Leistung und dem 3:2-Sieg im Gepäck kehrte die erste Herrenmannschaft am vergangenen Samstag von ihrem Gastspiel in Sonneberg zurück. Spielertrainer Micha Henke setzte im Zuspiel zunächst auf Michaels. Neben ihm standen Hardt und Schliewenz in der Mitte, Stötzer und C. Hartung auf Außen, Weniger auf Diagonal und Kretzer als Libero im Aufgebot.

Gleich zu Beginn machte man mächtig Druck. Weniger servierte gefährliche Aufgaben, die zum 7:4 führten. Dann lief das Spiel relativ ausgeglichen. Keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen (16:16, 22:21). Erst zum Ende hin konnten die Gäste durch sehenswerten Block von Hartung und Schliewenz den entscheidenden Vorsprung erzielen (25:23).

Im zweiten Abschnitt verlor man aber nach schneller 3:0 Führung den Faden (3:0), patzte vor allem in der Annahme, und geriet dadurch in Rückstand (10:15, 19:23). Henke kam dann kurz vor Schluss für Michaels ins Spiel. Zwar konnte nochmal auf 23:23 ausgeglichen werden, doch eine Fehlaufgabe und schlechte Annahme führten zum 23:25.

An Spannung fehlte es nicht. Auch im dritten Durchgang blieb es bis zum Ende hin offen. Als Schmalkalden 20:24 zurück lag, schien die Messe bereits gelesen. Doch Stötzer mit gefährlichem Service und Hartung mit guten Block- und Angriffsaktionen drehten den Satz noch zum 26:24.

Als Schmalkalden im vierten Abschnitt bereits 5:2 und 7:4 führten, schien alles auf einen 3:1 Sieg hinauszulaufen. Doch unerklärlicherweise verlor der Schiedsrichter dann seine Linie, pfiff vier Bälle in Folge wegen angeblich unsauberem Zuspiel ab, und sorgte damit für Verunsicherung in den Reihen der Gäste. So verlor man den Spielfaden und auch den Satz relativ klar mit 17:25.

Im entscheidenden Tiebreak lief zunächst alles für Sonneberg. Die Annahme schwächelte, und auch im Angriff wurde mit zu wenig Entschlossenheit agiert, sodass man beim Wechsel schon 5:8 hinten lag. Doch dass die Spieler gewillt waren, die Niederlagenserie hier und heute zu beenden, war nun nicht zu übersehen. Mit großem Kampf schafften sie beim 13:13 Gleichstand. Als beim 14:14 Schmalkalden erfolgreich blockte und im nächsten Ballwechsel nach langem hin und her das glücklichere Ende hatte, fiel eine große Last vom Rücken der Spieler.

Mit diesen zwei wichtigen Punkten hat man es nach wie vor selbst in der Hand, Platz acht zu erreichen. Am kommenden Samstag empfängt der SVV mit Römhild und Dauerrivale Knau zwei unmittelbare Konkurrenten um den Klassenerhalt. Sollten hier zwei 3:0 oder 3:1 Siege eingefahren werden, könnte man an Jena vorbeiziehen. Spielbeginn ist wie gewohnt um 11 Uhr in der Sporthalle der Siechenrasenschule. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, Henke, Kretzer, Michaels, Schliewenz, Stötzer, Weniger, Wolter
10.01.2015
Glanzloser Jahresauftakt
Volley Juniors Thüringen – Schmalkalder VV 3:0
(25:17; 25:23; 25:20)

Mit einer enttäuschenden 0:3-Niederlage im Gepäck kehrte die erste Herrenmannschaft des SVV am Samstag von ihrem Gastspiel in Erfurt zurück. Gegen die mit einem Sonderspielrecht in der Thüringenliga ausgestatteten Nachwuchsspieler fand man zu keinem Zeitpunkt des Spiels auch nur annähernd Normalform. Dabei war das Team mit neun Spielern im Aufgebot im Vergleich zu vorherigen Begegnungen relativ komfortabel besetzt. Micha Henke schaute sich das Geschehen von außen an und überließ Michaels den Part im Zuspiel. Neben ihm standen K. Hartung und Schliewenz in der Mitte, Günther und C. Hartung auf Außen, Weniger auf Diagonal und Kretzer als Libero im Aufgebot.

Nach anfänglichem Abtasten (4:4) fanden die Jungspunde vom Sportgymnasium besser ins Spiel. Trotz drei wichtiger Stammkräfte, die zu einem Nachwuchsländerspiel abgestellt waren, agierten sie fast fehlerfrei und ließen den Schmalkalder Gästen wenige Entfaltungsmöglichkeiten. Diese hatten schon bei der Annahme erhebliche Probleme, was ein schnelles Angriffsspiel unmöglich machte (8:14, 11:16). So war der Satzverlust mit 17:25 die logische Konsequenz.

Nach deutlichen Worten in der Pause lief es nun etwas besser. Zumindest konnte man das Ergebnis ausgeglichen gestalten (6:6, 11:11). Doch beim 14:18 waren die Gastgeber wieder enteilt. Vor allem deren Hauptangreifer, vom Zuspieler immer wieder bestens in Szene gesetzt, bekam der Schmalkalder Block nie in den Griff. Zwar konnte der SVV beim Stand von 20:24 noch drei Satzbälle abwehren, musste sich aber dennoch knapp geschlagen geben (23:25).

Ähnlich wie im zweiten Durchgang lag man im dritten Abschnitt lange gleichauf (7:7, 15:15). Doch wie bereits im gesamten Spiel vermochten es die Schmalkalder Angreifer nicht, kontinuierlich zu punkten. Immer wieder wurde in den Block geschlagen, oder die flinken Abwehrspieler kratzten die Bälle vom Boden. Die Gäste verstanden es nicht, die ohne Wechselmöglichkeiten agierenden Juniors entscheidend in Bedrängnis zu bringen, und deren Schwachstellen auszunutzen (20:25).

Nun wird das Eis langsam bedrohlich dünn. Um den rettenden achten Platz am Saisonende zu sichern, müssen schnellstens Punkte her. So ist die nächste Begegnung in Sonneberg gegen den unmittelbaren Mitkonkurrenten fast schon wie ein Endspiel. Alle Spieler im Team sind jetzt gefordert, sowohl im Training als auch im Spiel an ihre Leistungsgrenzen zu gehen, um das Projekt Thüringenliga nicht nach vielen erfolgreichen Jahren zu beenden. (mey)

SVV: Günther, Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Henke, Kretzer, Michaels, Schliewenz, Weniger
07.12.2014
Herren I mit desolater Leistung
SG Erfurt electronic – Schmalkalder VV 3:1
(25:16; 18:25; 25:18; 25:21)

Mit ihrer bislang schlechtesten Saisonleistung kehrten die SVV-Herren von ihrem Spieltag in Erfurt zurück. Gegen den Tabellenvorletzten setzte es eine empfindliche 1:3 Niederlage, wodurch man in der Tabelle auf den achten Platz abrutschte. Diesmal musste man auf K. Hartung und Schliewenz verzichten, was den Mittelblock merklich schwächte. Micha Henke startete wie gewohnt als Zuspieler. Neben ihm standen Hardt und Pfeiffer in der Mitte, Stötzer und C. Hartung auf Außen, Weniger auf Diagonal und Michaels als Libero im Aufgebot.

Von Beginn an lief der Motor im Gästespiel nicht rund. Viele Eigenfehler, vor allem im Aufschlag, sorgten dafür, dass der SVV frühzeitig in Rückstand geriet (7:9). Im weiteren Verlauf sah man auch keine Besserung, was den 16:25 Satzverlust zur Folge hatte.

Zum zweiten Durchgang wechselten Pfeiffer und Weniger die Positionen, was sich umgehend positiv auswirkte (4:0, 17:14, 23:14). Hier waren die einzigen Momente im Spiel, wo die Mannschaft annähernd Normalform erreichte (25:18).

Doch ab dem 7:7 im dritten Abschnitt lief nichts mehr. Vor allem in Aufschlag, Block und Angriff konnten so gut wie keine Akzente gesetzt werden. Drei erfolgreiche Blockpunkte im ganzen Spiel sprechen dabei eine deutliche Sprache. So ging auch dieser Satz klar verloren (18:25).

Dass an diesem Tag mehr drin war, zeigen die Zwischenstände im letzten Durchgang. 9:11 und 18:18 stand es, als zwei Asse der Erfurter und ein Abstimmungsfehler auf Schmalkalder Seite das schnelle Ende besiegelten (21:25).

In dieser Form wird es wohl schwierig werden, den rettenden achten Platz zu verteidigen. Zeit genug, die Wunden zu lecken ist bis zum 10.01., wenn man bei der Juniorenauswahl in Erfurt antreten muss. Dass dies kein leichtes Unterfangen werden wird, unterstreicht deren fünfter Platz und Sieg im Hinspiel (3:2). (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, Henke, Michaels, Pfeiffer, Stötzer, Weniger, Wolter
29.11.2014
Herren I mit schwer verdientem Punkt
1. VSV Jena II – Schmalkalder VV 3:2
(17:25; 25:21; 25:18; 27:29; 15:13)

Nachdem Schmalkalden noch vorletzte Woche Jena mit 2:3 auf die Heimreise schickte, ereilte die Henke-Männer im Rückspiel am letzten Wochenende das gleiche Schicksal. Dass die Gäste überhaupt etwas Zählbares erreichten, verlangt aber schon allen Respekt ab, denn Hauptangreifer Chris Hartung musste ebenso passen (Verletzung) wie Mittelblocker Hardt und Außenangreifer Stötzer. So stellte sich die Mannschaft praktisch von selbst auf.

Micha Henke startete wie gewohnt als Zuspieler. Neben ihm standen K. Hartung und Schliewenz in der Mitte, Wolter und Michaels auf Außen sowie Weniger auf Diagonal zur Verfügung. Somit blieb der Liberopart diesmal verwaist, was natürlich einiger Umstellungen in Annahme und Abwehr bedurfte.

Den Schmalkaldern war vom Spiel eine Woche zuvor die nicht immer sattelfeste Annahme der Jenaer in Erinnerung. So hieß das Motto, dem Gegner mit risikovollen Aufgaben ein schnelles Angriffsspiel unmöglich zu machen. Diese Vorgaben wurden perfekt umgesetzt, und über die Stationen 5:0 und 7:1 enteilte man auf 14:7. Auch der Block griff jetzt immer häufiger energisch zu und entschärfte die Jenaer Angriffe. So war der 25:17 Erfolg eine klare Sache.

Auch im folgenden Abschnitt konnte man diese Strategie bis zum 14:9 gut fortführen. Doch plötzlich schlichen sich unverständlicherweise Fehler in Annahme und Angriff ein. Die Gastgeber witterten ihre Chance, glichen bei 16:16 aus, und drehten den Satz noch zu ihren Gunsten (21:25).

Doch die Gästespieler wollten gleich wieder alles gut machen und fanden zu ihrer Sicherheit zurück (10:7, 14:10). Doch wiederum kriegten sie ab Mitte des Satzes weiche Knie, produzierten Eigenfehler in Serie, und verloren noch deutlich mit 18:25.

Spielertrainer Henke stellte nun taktisch um. Dies sollte sich auszahlen. Nach einem Blitzstart der Schmalkalder (5:1) konnte sich ab dem 7:7 keine Mannschaft entscheidend absetzen. Erst beim 24:22 für Jena hatte man plötzlich zwei Matchbälle gegen sich. Doch mit großem Kampfgeist wurde die Verlängerung erzwungen (24:24). Erst beim 27:27 konnten die Gäste mit einem Block und einem Ass den Satzausgleich perfekt machen (29:27).

Die Stimmung im Schmalkalder Lager war ob des nun schon sicheren Punktes natürlich bestens. Im Tiebreak nutzte man diese Euphorie und wechselte mit 8:4 die Seiten. Doch Jena, die dank eines 12-er Kaders alle Wechseloptionen hatten, knapperten Punkt für Punkt vom Rückstand ab. Den Gästen schwanden jetzt zunehmend die Kräfte, so dass sie beim 12:12 den Ausgleich hinnehmen mussten. Mit einem verschlagenen Angriff beendete man das Spiel zu seinen Ungunsten (13:15).

Positiv sollte aber vermerkt werden, dass die Mannschaft niemals die Köpfe hängen ließ und bis zum Schluss bravourös kämpfte. Belohnung dafür war ein Punkt, den man mitnehmen konnte, und der in der Endabrechnung vielleicht Goldwert sein kann.

Am kommenden Wochenende geht es zum Tabellenvorletzten Erfurt electronic. Wenn hier drei Punkte eingefahren werden, ist der Traum vom Klassenerhalt wieder ein Stück näher. (mey)

SVV: K. Hartung, Henke, Michaels, Schliewenz, Weniger, Wolter
22.11.2014
Herren I mit wichtigen Punkten
Schmalkalder VV – SG Erfurt electronic 3:1
(25:21; 25:18; 22:25; 25:17)
Schmalkalder VV – 1. VSV Jena II 3:2
(25:23; 25:20; 22:25; 21:25; 15:9)

Dem Auswärtssieg in Gotha ließen die SVV-Herren am vergangenen Wochenende die nächsten zwei Spielgewinne vor heimischer Kulisse folgen. Mit dem 3:1 gegen Erfurt und dem 3:2 gegen Jena hat man sich nun auf Platz sieben vorgeschoben. Im ersten Spiel gegen die Landeshauptstädter setzte Spielertrainer Henke auf seine bewährte Aufstellung vom Spieltag zuvor. Neben ihm im Zuspiel agierten C. Hartung und Stötzer auf Außen, Hardt und Schliewenz in der Mitte, Weniger auf Diagonal und Michaels als Libero.

Der Start verlief wie so oft sehr schleppend. Mit schwacher Annahme hielt man die Erfurter zu Beginn im Spiel (4:7, 8:8). Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch C. Hartung und wurde durch seinen Bruder K. Hartung ersetzt. Doch dieser Wechsel sollte sich im Verlauf des Spieltages nicht als negativ auswirken. Die Annahme stabilisierte sich allmählich, und der Gegner wurde beim 16:13 zu einer Auszeit gezwungen. Die Gäste hatten dabei mehr mit dem Schiedsgericht zu tun als mit dem Gegner, lamentierten bei fast jedem Ballwechsel, und vergaßen sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Schmalkalden nutzte die Situation eiskalt aus, spielte schnell über die Mittelangreifer, und gewann sicher mit 25:21.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts lief man zunächst einem Rückstand hinterher (1:4). Doch nun wurde das Risiko im Aufschlag erhöht. Allein Stötzer durfte vom 8:8 zum 13:8 gleich fünfmal servieren. Dieser Abstand konnte sogar noch ausgebaut werden und ein souveräner 25:18 Erfolg verbucht werden.

Jetzt wollten die Hausherren den Sack zubinden und zogen das Tempo nochmal an. Aus einer sicheren Annahme heraus konnte Zuspieler Henke seine Angreifer gut in Szene setzen (9:5, 16:10). Was dann allerdings passierte, konnte wohl niemand nachvollziehen. Zu zaghaft agierte man in allen Spielelementen und baute so den Gegner wieder auf. Aus einer komfortablen Führung resultierte dann ein unnötiger 22:25 Satzverlust.

Die anschließende Pausenansprache verfehlte aber nicht ihre Wirkung. Die Zusatzschicht erledigten die Gastgeber dann wieder hochkonzentriert. Über 14:9 und 20:13 triumphierte Schmalkalden klar mit 25:17 und fuhr die ersten drei Punkte des Tages ein.

Im zweiten Spiel gegen Jena sollte es enger zugehen. Die Gäste kamen mit voller Kapelle von 12 Mann. Dies zeigte schon, dass sie gewillt waren, hier nicht ohne Zähler die Halle verlassen zu wollen. Die Begegnung verlief von Beginn an sehr spannend. Ständig wechselte die Führung, und bis zum Satzende war noch keine Vorentscheidung getroffen (9:6, 9:10, 19:19, 20:22). Doch in der entscheidenden Schlussphase setzten die Gastgeber die Akzente. Mit einem Block, einem Ass und einer erfolgreich abgeschlossenen Angriffskombination von C. Hartung war der erste Satz, wenn auch knapp, mit 25:23 in trockenen Tüchern.

Die Hausherren nahmen den Schwung gleich mit und knüpften in Durchgang zwei nahtlos an ihre vorherige Leistung an. Vor allem Abwehr und Annahme waren nun die Garanten für den Satzgewinn (25:20). Jena konnte daran auch durch Auszeiten nichts mehr ändern.

Die Gäste waren aber nicht gewillt, das Spiel hier abzuschenken. Vor allem an deren Block bissen sich die Schmalkalder Angreifer immer wieder die Zähne aus. Konsequenz war das 22:25.

Doch obwohl man mit letztem Einsatz kämpfte, hatte Jena meist die besseren Argumente. Auch Durchgang vier ging verloren (21:25).

So musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Bis zum Wechsel stand das Spiel auf Messers Schneide (8:7). Doch drei Asse von Schliewenz sorgten mit dafür, dass beim 14:8 sechs Matchbälle zur Verfügung standen. Im zweiten Anlauf verwertete Henke per Leger den entscheidenden Ball zum vielumjubelten 15:9 Erfolg.

Am kommenden Samstag folgt bereits das Rückspiel in Jena. Hier heißt es kühlen Kopf bewahren, um mit den nächsten Punkten Abstand zu den Abstiegsplätzen zu gewinnen. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Henke, Michaels, Pfeiffer, Schliewenz, Stötzer, Weniger
15.11.2014
Herren I - wichtige Punkte in Gotha geholt
VC Gotha II - Schmalkalder VV 1:3 (25:22; 20:25; 17:25; 18:25)

Die erste Herrenmannschaft des SVV bleibt weiterhin im Rennen um Platz acht in der Tabelle. Dieser berechtigt nämlich nächste Saison zum Verbleib in Thüringens höchster Spielklasse. Durch einen verdienten 3:1 Sieg beim unmittelbaren Mitkonkurrenten aus Gotha konnte der positive Trend der letzten Wochen fortgesetzt werden. Spielertrainer Henke agierte wieder auf Zuspiel. Ihm standen auf Mitte Hardt und K. Hartung zur Seite, auf Außen C. Hartung und Stötzer, Weniger in der Diagonalen und Michaels als Libero.

Gotha hatte im ersten Spiel des Tages gegen den Tabellenzweiten Weimar bereits 1:3 verloren und wollte somit gegen Schmalkalden endlich Punkte einfahren.

Im ersten Satz sah es auch zunächst danach aus. Bis zum 7:7 tasteten sich beide Teams ab, ehe der Gastgeber ab dem 11:9 den Druck erhöhte. Vor allem die erste Annahme war alles andere als optimal, was Zuspieler Henke viele Extrameter abspulen ließ. Eine Auszeit beim 16:20 brachte auch nicht die erhoffte Besserung. Selbst wenn die Annahme kam, vergab man im Angriff leichtfertig beste Möglichkeiten (22:25).

Ab dem zweiten Durchgang stellte der SVV im Aufschlag auf Flatteraufgaben um, was auch gleich Wirkung zeigte (3:0, 9:4). Auch der Annahme- und Abwehrriegel um Libero Michaels wurde mit zunehmender Spieldauer sicherer. Zum Ende des Satzes waren es dann die Mittelblocker, die mit Schnellangriffen und guten Blockaktionen für den Satzausgleich sorgten (25:20).

Im dritten Abschnitt legten die Gäste einen Raketenstart hin. Gleich elfmal hintereinander durfte Henke zu Beginn zur Aufgabe schreiten (11:0), was schon so gut wie die Vorentscheidung war. Zwar konnten die Hausherren noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, hatten aber vor allem wegen ihrer nicht immer sattelfesten Annahme keine Chance mehr, das Ruder herumzureißen.

Im vierten Satz ging es bis zur Mitte sehr eng zu (5:5, 9:9, 14:12). Und wieder war es eine Aufgabenserie, diesmal von Stötzer, die den Schmalkaldern den entscheidenden Vorsprung brachte (22:12). Gotha konnte noch leicht verkürzen, die zweite Heimniederlage an diesem Spieltag aber nicht mehr verhindern.

Durch diesen guten Auftritt verbleibt man zwar auf Platz zehn, hat aber auf Rang acht Boden gut gemacht. Am kommenden Samstag ist vielleicht der wichtigste Spieltag der Saison. Wenn gegen die am Tabellenende stehenden Gäste aus Jena und Erfurt zwei klare Siege eingefahren werden, könnte man in Abhängigkeit von den anderen Begegnungen bis auf Platz fünf vorspringen. Dann hätten es die Spieler um Käpt’n Hardt wieder selbst in der Hand, am Saisonende das gesteckte Ziel zu erreichen. Ab 11 Uhr erwartet die Mannschaft ihren Anhang in der Sporthalle der Siechenrasenschule, um gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Henke, Michaels, Pfeiffer, Stötzer, Weniger
08.11.2014
Herren I - Großen Kampf geboten
Schmalkalder VV – SVC Nordhausen 2:3 (19:25; 16:25; 25:19; 25:21; 13:15)
Schmalkalder VV – 1. Sonneberger VC 2:3 (23:25; 25:21; 25:23; 15:25; 15:17)

Die Voraussetzungen waren nicht allzu günstig am letzten Samstag zum Heimspiel der ersten SVV-Herrenmannschaft. Nur acht Spieler standen auf dem Spielberichtsbogen, was nicht viel Freiraum für Veränderungen ließ. Spielertrainer Henke agierte wieder auf Zuspiel. Ihm standen auf Mitte Hardt und Schliewenz zur Seite, auf Außen C. Hartung und Stötzer, Weniger in der Diagonalen und Michaels als Libero.

Im ersten Spiel gegen den Favoriten Nordhausen agierten die Hausherren zunächst mit zu viel Respekt. Die ebenfalls personell sehr dünn besetzten Südharzer wirkten athletischer und sicherer in ihren Aktionen. So rannte Schmalkalden ständig einem Rückstand hinterher (10:13, 12:19), der bis zum Satzende nicht mehr wettgemacht werden konnte (19:25).

In Durchgang zwei hatte man mit der ersten Annahme erhebliche Probleme. Die risikoreich aufschlagenden Gäste legten immer wieder Serien hin, welche der Annahmeriegel der Gastgeber nicht in den Griff bekam. So kam kein konstruktives Angriffsspiel zustande, und der Satz endete dementsprechend mit 16:25.

Im nächsten Abschnitt galt die Devise, bei der Aufgabe volles Risiko zu gehen. Jetzt hatten auch die Nordhäuser einige Annahmeschwierigkeiten, die Schmalkalden ausnutzen konnte (10:5, 20:15). Mit 25:19 geriet der Satzgewinn nicht mehr in Gefahr.

Nordhausen legte nun, angesichts des drohenden Punktverlustes, wieder eine Schippe drauf. Doch auch die Gastgeber hatten Lunte gerochen, hatten plötzlich einen unerwarteten Punktgewinn vor Augen. So konnte sich auch kein Team absetzen (12:12, 18:18). Erst beim 20:21 servierte Schmalkaldens Chris Hartung fünf starke Aufgaben in Folge und legte somit den Grundstein zum Satzausgleich (25:21).

Nun musste der Tiebreak entscheiden, den wohl keiner der Beteiligten nach den ersten zwei Durchgängen erwartet hätte. Wie im Abschnitt zuvor schenkten sich beide Mannschaften nichts (11:11, 13:13). Erst ein erfolgreicher Block der Gäste und ein Abwehrfehler bei den Hausherren ließen die Südharzer am Ende glücklich triumphieren. Doch auch die Gastgeber bewiesen Moral, gaben nie auf, und zeigten eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Hinspiel.

Sonneberg, die sich im Tabellenmittelfeld tummeln, reiste mit einer erfahrenen Truppe an, wo einige Spieler mit reichlich Zweitligaerfahrung ausgestattet sind. Schmalkalden hatte sich trotz der knappen Niederlage gegen Nordhausen schnell erholt und legte über 11:6 und 17:12 los wie die Feuerwehr. Doch unerklärlicherweise schlichen sich Annahmefehler ein, welche Sonneberg auf 20:20 ausgleichen und wenig später 25:23 triumphieren ließen.

Durchgang zwei verlief sehr ausgeglichen (11:11, 15:15). Erst zum Ende hin konnten die Gastgeber mit guten Aufgaben den 25:21 Erfolg klar machen.

In Satz drei spielten sich die Hausherren einen 18:14 Vorsprung heraus. Die mit Erfahrung und Raffinesse spielenden Gäste ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und schafften bei 23:23 den Ausgleich. Doch Hardt und Weniger mit zwei erfolgreichen Blocks in Folge sorgten für die 2:1 Satzführung.

Anstatt den Schwung mitzunehmen, legten die Einheimischen einen Katastrophenstart in Durchgang vier hin. 1:10 lautete die ernüchternde Zwischenbilanz, die hauptsächlich der schlechten Annahme und dem daraus resultierenden wenig überraschenden Angriffsspiel geschuldet war. Somit hieß die Devise Schadensbegrenzung, um den Durchgang nicht gar zu deutlich abzugeben (15:25).

Der Schock saß tief, denn Sonneberg nutzte die Gunst der Stunde und lag zum Wechsel im Tiebreak 8:5 in Front. Chris Hartung mit starken Sprungaufgaben sorgte aber postwendend für Gleichstand (8:8). Beim 10:12 aus Schmalkalder Sicht sorgte Schliewenz ebenfalls mit gefährlichem Service für Verwirrung in der Sonneberger Annahme. Zudem griffen Hartung und Hardt im Block energisch zu und bescherten ihrem Team zwei Matchbälle. Doch beide blieben ungenutzt, und die Spielzeugstädter spielten all ihre Routine aus, produzierten keine Eigenfehler mehr und siegten in der Verlängerung mit 17:15.

Aber auch in diesem Spiel muss die Moral der Henke-Truppe hervorgehoben werden. Nach der Maximaldistanz von zehn gespielten Sätzen kann man der Mannschaft keinen Vorwurf ob der knappen Niederlage machen. Am nächsten Wochenende geht es zum derzeitigen Tabellenfünften nach Gotha. Hier sollte man sich an den 3:2 Erfolg im Hinspiel erinnern und mit einer ähnlich couragierten Leistung den einen oder anderen Punkt entführen. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, Henke, Michaels, Schliewenz, Stötzer, Weniger, Wolter
02.11.2014
Herren I - Zwei Punkte verschenkt
Schmalkalder VV – Volley Juniors Thüringen 2:3 (27:25; 25:19; 16:25; 23:25; 10:15)
Schmalkalder VV – VSV Gebesee 3:0 (25:15; 25:19; 25:19)

Vier von sechs möglichen Punkten aus zwei Spielen liest sich erst mal nicht schlecht. Doch beim genaueren Betrachten der Spielergebnisse hätte die Maximalpunktzahl am letzten Samstagnachmittag in heimischer Halle herausspringen müssen. Neben der Thüringer Nachwuchsauswahl, die ein Sonderspielrecht in der Thüringenliga genießt, gastierte der Tabellenletzte aus Gebesee in Schmalkalden. Mit neun Akteuren hatte Spielertrainer Henke diesmal deutlich mehr Optionen als die Woche zuvor noch in Nordhausen. Er übernahm auch gleich selbst das Zepter im Zuspiel, wollte seine Jungspunde direkt an die Hand nehmen. Ihm standen auf Mitte Hardt und Schliewenz zur Seite, auf Außen C. Hartung und Wolter, Weniger in der Diagonalen und Michaels als Libero.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten (1:5) kam der Motor langsam in Schwung. Beim 7:7 hatte man wieder Gleichstand erreicht und lieferte sich mit der Nachwuchsauswahl ein Kopf an Kopf Rennen. Über 15:15 dauerte es bis in die Satzverlängerung, ehe zwei erfolgreiche Blocks der Schmalkalder die 1:0 Führung brachten.

Auch im nächsten Durchgang änderte sich das Bild kaum. Kein Team konnte sich mehr als zwei Punkte absetzen. Beim 18:19 brachte Schliewenz mit sieben gefährlichen Aufgaben in Folge die Gastgeber zum erneuten Satzgewinn. Gleich fünfmal stand hier der Block wieder goldrichtig. Nun änderten die Gäste ihre Strategie. Mit druckvolleren Aufgaben als bisher brachten sie den Schmalkalder Annahmeriegel in arge Bedrängnis. Daraus resultierte ein durchsichtiges Angriffsspiel, das es den Gegnern in der Feldabwehr nicht schwer machte. 16:25 war das ernüchternde Ergebnis.

Auch in Satz vier änderte sich zunächst nichts. Über 5:8 enteilten die Gäste auf 11:16. Nach einer Auszeit mit den passenden Worten schaffte man mit einem 7:2 Lauf den Ausgleich (18:18). Doch anstatt den Sack zuzumachen, vergab man beste Angriffschancen und verlor unnötig 23:25.

Im Tiebreak fehlte den Hausherren dann die Spritzigkeit. Schon beim Wechsel (3:8) ließ man die Köpfe hängen und verlor mit 10:15.

Nach dieser Enttäuschung musste der Kopf frei werden für den nächsten Gegner. Gegen den Tabellenletzten waren drei Punkte Pflicht. Nach anfänglichem Abtasten (7:8) schafften Henke und später Weniger mit einer Aufgabenserie den entscheidenden Vorsprung zum ungefährdeten 25:15.

Im zweiten Satz setzte sich das einseitige Spiel fort. Vom Gegner kam nicht mehr viel Gegenwehr (12:5, 18:7), so dass man munter durchwechseln konnte und sicher mit 25:19 gewann.

Im dritten Abschnitt ließen die Gastgeber anfangs die Zügel schleifen ehe Henke und Schliewenz mit Aufgabenserien den Grundstein zum abermaligen 25:19 Gewinn legten.

Am kommenden Samstag um 11 Uhr ist man gleich wieder Gastgeber in der Siechenrasenhalle. Diesmal geben sich Nordhausen und Sonneberg die Ehre. Dann wird aber eine Leistungssteigerung unausweichlich sein, um ähnlich erfolgreich zu bestehen. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, K.Hartung, Henke, Michaels, Pfeiffer, Schliewenz, Weniger, Wolter
25.10.2014
Keine Konstanz
SVC Nordhausen - Schmalkalder VV 3:0 (25:17; 25:21; 25:13)

Mit nur sieben Spielern reiste das SVV-Team zum fälligen Punktspiel nach Nordhausen. Spielertrainer Henke schaute sich diesmal das Geschehen von außen an. Michaels begann im Zuspiel, Schliewenz und Hardt auf Mittelblock, C. Hartung und Wolter auf Außen und Weniger in der Diagonalen. Nordhausen dagegen konnte mit voller Kapelle antreten. Elf Spieler boten die stark besetzten Hausherren auf und hatten so von vornherein alle Möglichkeiten, auf jede Spielsituation zu reagieren.

Gleich im ersten Satz kam Schmalkaldens leidiges Problem mit der ersten Annahme wieder zum Vorschein. Michaels konnte wegen der langen Laufwege seine Angreifer nicht effektiv einsetzen. So wirkte das Gästespiel leicht ausrechenbar, was sich in den Zwischenständen auch wiederspiegelte (1:4, 7:10, 15:21). Der 17:25 Satzverlust war die logische Konsequenz.

In Durchgang zwei sah es etwas besser aus. Zwar lag man auch hier ständig in Rückstand, konnte die Differenz aber immer in Grenzen halten. Beim 18:19 nahm Nordhausen eine Auszeit, die nicht ohne Folgen bleiben sollte. Gleich drei Punkte in Folge machten die Gastgeber mit Sprungaufgaben und legten damit den Grundstein zum 25:21 Erfolg.

Zu Beginn des dritten Satzes wurde der Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt. Zur Überraschung aller legte Schmalkalden einen 6:0 Start hin. Druckvolle Aufgaben ließen den Gegner nicht zur Entfaltung kommen und sein Kombinationsspiel aufziehen. Doch die Hausherren bewahrten die Ruhe, verkürzten stetig den Vorsprung und rissen das Ruder herum. Den Gästen schwanden nun zusehends die Kräfte, was die Gastgeber eiskalt ausnutzten. Diese wirkten mit zunehmender Spieldauer deutlich frischer, machten mit Sprungaufgaben gehörig Druck und siegten schließlich ungefährdet mit 25:13.

Das Auftreten seines Teams sah Trainer Henke nach dem Spiel sehr kritisch. In dieser Verfassung wird es sehr schwer werden, die Klasse zu halten. Mit der Umstrukturierung der Spielklassen ab der nächsten Saison ist mindestens Tabellenplatz acht notwendig, um die Klasse zu halten. Doch dafür bedarf es einer enormen Steigerung in den nächsten Partien. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, Henke, Michaels, Schliewenz, Weniger, Wolter
04.10.2014
Zittersieg und klare Pleite
Schmalkalder VV – VC Gotha II 3:2
(27:25; 25:21; 25:27; 21:25; 15:12)

Schmalkalder VV – Stahl Unterwellenborn 0:3
(21:25; 20:25; 18:25)

Mit zwei von sechs möglichen Punkten blieb der SVV am letzten Samstag vor heimischer Kulisse unter seinen Erwartungen. Spielertrainer Henke agierte wiederum als Spielgestalter. Neben ihm spielten wie zuletzt Neuzugang Pfeiffer und Hardt auf Mittelblock, C. Hartung und Michaels auf Außen und Schliewenz in der Diagonalen.

Zunächst sah alles danach aus, dass man an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen könnte. Mit druckvollen Aufgaben auf Gothas Libero verschafften sich die Hausherren einen vermeintlich beruhigenden Vorsprung (4:0; 9:4; 11:6). Auch der Block griff mehrmals erfolgreich zu. Doch wie aus heiterem Himmel riss der Spielfaden und Gotha kam auf 14:14 heran. Ab jetzt wechselte ständig die Führung ohne dass sich dabei eine der Mannschaften mit spielerischen Glanzleistungen hervortat. Zuspieler Henke musste oft weite Wege gehen, um die oft schlechte Annahme zu erreichen. Zum Glück für Schmalkalden machten die Gäste in der Satzverlängerung den einen Fehler mehr und zogen mit 25:27 den Kürzeren.

Doch wer Besserung erwartete, wurde bitter enttäuscht. Beim 1:8 zog Henke die Notbremse und nahm eine Auszeit. Die Kopfwäsche schien gewirkt zu haben weil beim 12:12 Gleichstand erzielt werden konnte. So ging es hin und her bis zum 22:21. Die Hausherren hatten dank drei starker Aufschläge wiederum das bessere Ende für sich (25:21).

Trotz 2:0 Führung fehlte dem SVV-Spiel eine gewisse Konstanz. So dachten wohl einige Akteure beim 10:5 und 14:11, das Spiel sei bereits entschieden. Doch Gotha erhöhte den Druck in der Aufgabe und drehte den Satz noch zum 27:25. Der vierte Abschnitt war zum Vergessen. Über 6:12 und 11:17 fand man keinerlei Bindung zum Spiel und unterlag mit 21:25.

Das Auf und Ab setzte sich auch im Tiebreak fort. Schmalkalden führte mit 8:4 und 12:7, verspielte fast den Vorteil durch schlechte Annahme und Angriffe (13:12). Doch mit Glück und Geschick konnten wenigstens zwei Punkte eingefahren werden (15:12).

In der zweiten Begegnung des Tages ging es gegen Regionalligaabsteiger Stahl Unterwellenborn. Dass es hier einer klaren Leistungssteigerung bedurfte, um etwas Zählbares zu erreichen, war wohl jedem klar. Die Gäste brauchten auch anfangs etwas Eingewöhnungszeit ehe sie aus einem 2:6 Rückstand eine 13:11 Führung machten. Vor allem mit deren Aufgaben hatte die Schmalkalder Annahme erhebliche Probleme. In Summe machten die Ostthüringer einfach weniger Fehler was sich im Satzergebnis wiederspiegelte (21:25).

Auch im zweiten Abschnitt war keine Besserung in Sicht. Zuspieler Henke musste weite Wege gehen und konnte so kein schnelles Angriffsspiel aufziehen. Der Block der Stahlwerker hatte dadurch leichtes Spiel und entschärfte so manchen Angriff (20:25).

Der Tiefpunkt kam dann in Durchgang drei, als vierzehn Gästeaufgaben in Folge nicht abgewehrt werden konnten. Somit war die Vorentscheidung gefallen. Da Unterwellenborn jetzt durchwechselte, betrieb der Gastgeber wenigstens Ergebniskosmetik. Somit fiel das Ergebnis von 18:25 nicht ganz so deutlich aus. Jetzt bleiben drei Wochen Spielpause, um die Fehler zu analysieren und abzustellen, denn mit dem Gastspiel beim SVC Nordhausen wartet bereits der nächste Brocken. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, K.Hartung, Henke, Michaels, Pfeiffer, Schliewenz, Weniger
27.09.2014
Herren I - Überraschung blieb aus
Erfurter VC - Schmalkalder VV 3:1
(25:17, 25:22, 22:25, 25:19)

Am letzten Samstag verlor der SVV-Sechser auch sein zweites Saisonspiel erwartungsgemäß beim Regionalligaabsteiger und ersten Favoriten auf den Staffelsieg, Erfurter VC, mit 1:3. Doch die Tatsache, dass sogar ein Satzgewinn erreicht wurde, sollte der stark verjüngten Truppe Mut für die weiteren Aufgaben machen.

Den Weg in die Landeshauptstadt traten allerdings nur sieben Akteure an, da Kevin Hartung und Sebastian Weniger fehlten. So verzichtete Spielertrainer Micha Henke, der an diesem Tag wieder das Zuspiel übernahm, auf einen Liberoeinsatz. Neben ihm agierten Neuzugang Matthias Pfeiffer und Sebastian Hardt auf Mittelblock, Chris Hartung und Pierre Michaels auf Außen und Georg Kretzer in der Diagonalen.

Im ersten Durchgang waren die Aktionen der Gäste noch von viel Nervosität geprägt. Bis zum 8:10 hielt man aber noch Tuchfühlung ehe Erfurt mit vier Aufgaben in Folge auf 16:10 enteilte. An diesem Rückstand änderte sich auch bis zum Satzende nur wenig (17:25).

In der Satzpause beschwor Spielertrainer Henke seine Truppe, mit mehr Risiko zu agieren. Dies setzten seine Spieler auch um, wodurch der Satzausgang lange Zeit spannend blieb. Über 8:8 und 12:10 Führung konnte Schmalkalden beim 18:16 vier Punkte in Folge machen und so die Vorentscheidung erzwingen. Völlig überraschend, auch für die Gastgeber, hieß es Satzausgleich (25:22).

Die Hausherren, für die es im fünften Spiel erst der zweite Satzverlust war, zogen nun, ob des drohenden Punktverlustes, die Zügel an. Doch die jungen Gäste wehrten sich nach Kräften, hielten bis zum 16:16 Gleichstand und gerieten erst beim 16:22 mit sechs verlorenen Ballwechseln am Stück entscheidend ins Hintertreffen. Der Satz wurde aber noch nicht verloren gegeben. Bis auf 21:23 kam man nochmals heran, musste dann jedoch die abgeklärtere Spielweise des Tabellenführers in den entscheidenden Momenten anerkennen (22:25).

Im vierten Abschnitt hielt der SVV wieder lange mit, führte gar mit 11:10. Doch wiederum eine Punkteserie der Erfurter sollte die Niederlage besiegeln (19:25).

So konnte Henke nach dem Spiel resümieren, dass man über weite Strecken des Spiels dem Gegner ebenbürtig war. Doch die Konstanz, auf diesem Niveau möglichst wenige Eigenfehler zu produzieren, ist der entscheidende Vorteil, den Mannschaften wie Weimar und Erfurt gegenüber unserem Team haben.

Daran gilt es unter der Woche im Training weiter zu arbeiten, um am kommenden Samstag endlich die ersten Punkte einzufahren. Ab 11 Uhr sind in der Sporthalle der Siechenrasenschule die Dritt- und Viertplatzierten, VC Gotha II und Stahl Unterwellenborn zu Gast. Mit tatkräftiger Unterstützung der Fans will man dann die Abstiegsplätze verlassen. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, Henke, Kretzer, Michaels, Pfeiffer, Schliewenz
20.09.2014
Herren I - Erwartete Niederlage zum Saisonauftakt
Schmalkaldens erste Herrenmannschaft beendete das erste Saisonspiel mit einer 0:3 Niederlage in Weimar. Nach den berufsbedingten Abgängen der Stammkräfte Günther und Hoffmann und dem Einbau neuer Spieler aus dem Nachwuchsbereich steht an allererster Stelle der Klassenerhalt. So reiste man als krasser Außenseiter zum Vorjahresdritten in die Goethestadt.

Spielertrainer Henke übernahm selbst das Zuspiel, setzte den sonst etatmäßigen Steller Michaels neben C. Hartung auf Außen ein, während Hardt und K. Hartung in der Mitte agierten und Weniger den Diagonalpart übernahm.

Beide Teams schenkten sich von Beginn an nichts, spielten auf hohem Niveau, und ließen ständig die Führung wechseln. So ging es bis zum 20:20, ehe man bei Aufgabe und Annahme patzte, und Weimar diese Situation eiskalt ausnutzte. 25:23 hieß es für die Hausherren.

Doch anstatt sich am guten ersten Satz aufzubauen, konnte man zu Beginn von Durchgang zwei seine erste Annahme nicht zum Punktgewinn nutzen und ließ den Gegner auf 2:8 bzw. 8:16 davonziehen. Eine Auszeit brachte zumindest Besserung und ließ das Satzergebnis etwas freundlicher aussehen (20:25). Vor allem das Kombinationsspiel wusste jetzt besser zu gefallen.

Im dritten Abschnitt nahm man den Schwung mit, führte mit 6:3 und 10:8, und wollte es den Gastgebern so schwer wie möglich machen. Doch die Weimarer, mit erfahrenen Regionalligaspielern besetzt, spielten in den entscheidenden Situationen cleverer und variantenreicher. Die geringere Anzahl an Eigenfehlern verhalf ihnen letztendlich zum 25:21 Satz- und damit Spielerfolg.

Doch entmutigt sollten die Schmalkalder nicht sein, hat man doch gesehen, dass sie trotz nicht optimal verlaufener Vorbereitungszeit durchaus auf Augenhöhe mit dem Podestanwärter mithalten können.

Die nächste Bewährungsprobe steht gleich am kommenden Samstag an, wo man beim Regionalligaabsteiger und Staffelfavoriten VC Erfurt zu Gast ist. Doch Bange machen gilt nicht. Die wichtigen Punkte muss man später gegen die Teams aus dem Mittelfeld und dem Tabellenkeller holen. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Henke, Michaels, Pfeiffer, Schliewenz, Weniger
26.07.2014
Schmalkalder Beach-Cup
Sommerzeit ist Beach-Volleyballzeit! Das gilt erst recht für die Netzkünstler des Schmalkalder VV. Und diese richteten auch in diesem Jahr wieder ein thüringenoffenes Turnier (Kategorie C) aus, bei dem sich 10 Damen- und 12 Männerteams aus dem ganzen Freistaat in die Starterlisten eintrugen. Das war Teilnehmerrekord!

Zwei extra präparierte Beach-Felder im Freibad Schmalkalden sorgten für das richtige Urlaubsfeeling, wenn nicht ständig die Regengüsse gewesen wären… doch für richtige Beach-Volleyballer gibt es kein schlechtes Wetter! Erst im Regen zeigt sich, wer sich durchbeißen kann.

Die Damen wie die Herren spielten im Doppel-KO-Modus jeweils zwei Spielsätze bis 15 Punkte aus. Bei Satzgleichheit mussten die kleinen Spielpunkte über Sieg und Niederlage entscheiden. Somit mussten insgesamt 40 Spiele auf den zwei Beachfeldern des Schmalkalder Freibades absolviert werden.

Das heimischen Team Hanke / Lesser gewannen ihre erste Begegnung gegen Meier / Hering (Bad Salzungen) mühelos, mussten sich dann jedoch gegen das topgesetzte Team Meyer / Ollarius (Gotha) geschlagen geben. Im Looser-Pool wurden im Anschluss Ulrich / Wilhelm (Vacha) klar besiegt. Im Viertelfinale gegen Schröder / Maschke (Suhl/Weimar) war dann allerdings die Luft raus. Platz 5 hieß es für die beiden dann in der Endabrechnung.

Die zweite Schmalkalder Vertretung Tobias / Köhler überzeugten mit zwei Siegen im Winnerpool, wurden aber auch durch Meyer / Ollarius in die Hoffnungsrunde geschickt. Mit einem Sensationssieg über das Top-Zwei-Team Czerch / Möller (Friedrichroda) zogen die Fachwerkstädter ins Halbfinale ein. Die kurze Verschnaufpause reichte nicht, um noch einmal genügend Kraft zu tanken. Gegen Gerstner / Bornkessel fehlten die nötigen Körner und das Spiel musste abgegeben werden. Im kleinen Finale traf man erneut auf Meyer / Ollarius, die überraschenderweise gegen Schröder / Maschke verloren. Im Dauerregen holten die Schmalkalder den ersten Satz mit 15:12. Der zweite Satz wurde 11:15 an die Gothaer abgegeben. Im Entscheidungssatz war es lange ausgeglichen bevor es denkbar knapp mit 12:15 gegen die heimische Truppe ausging. Platz 4 ist jedoch ein beachtliches Ergebnis für die Schmalkalder Thüringenligisten. Gerstner / Bornkessel gewannen überraschend das Regenfinale gegen Schröder / Maschke.

Bei den Herren versuchten gleich drei Schmalkalder Teams ihr Glück und zeigten beachtliche Ergebnisse. Das Team Henke / Weniger fuhren auf Platz 7 ein. Kretzer / Schliewenz mussten frühzeitig in die Hoffnungsrunde, kamen dort aber noch bis ins Viertelfinale und beendeten als jüngstes Team das Turnier auf Platz 5. Hoffmann / Hartung vom Schmalkalder VV zogen mit drei Siegen und ohne Satzverlust ins Halbfinale ein. Dort mussten sie sich knapp dem Team Leis / Rogow (St. Petersburg) geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei zeigten die Fachwerkstädter noch einmal ihr Können und gewannen dort klar gegen Siegmund / Unger (Bad Liebenstein). Die größte Überraschung des Tages zeigte das Finale. In einer hochklassigen Partie gewannen Leis / Rogow, die auf den letzten Drücker ins Starterfeld gerutscht sind, gegen das topgesetzte Team Renkwitz / Braune (Gotha).

Platzierungen:
Damen-Turnier:
1. Gerstner / Bornkessel (Gera / Weimar)
2. Schröder / Maschke (Suhl / Weimar)
3. Meyer / Ollarius (Gotha)
4. Tobias / Köhler (Schmalkalder VV)
5. Hanke / Lesser (Schmalkalder VV)
5. Czerch / Möller (Friedrichroda)
7. Ulrich / Wilhelm (Vacha / Bad Liebenstein)
7. Scharpf / Sydow (Erfurt)
9. Burghart / Hoffmann (Ilmenau)
9. Meier / Hering (Bad Salzungen)

Herren-Turnier:
1. Leis / Rogow (St. Petersburg)
2. Renkwitz / Braune (Gotha)
3. Hoffmann / Hartung (Schmalkalder VV)
4. Siegmund / Unger (Bad Liebenstein)
5. Kretzer / Schliewenz (Schmalkalder VV)
5. Seyfarth / Löchner (Ohrdruf)
7. Henke / Weniger (Schmalkalder VV)
7. Lukas / Scheibke (Bischleben)
9. Bauer / Rösler (Bad Salzungen)
9. Zander / Kökow (Eisenach / Sonneberg)
9. Nebe / Grabaum (Erfurt)
9. Steinz / Bertram (Bad Salzungen)
27.06.2014
Herren I - Erfolgreiche Saison beendet
Das Ende der Hallensaison der ersten Herrenmannschaft des Schmalkalder Volleyballvereins liegt mittlerweile einige Wochen zurück. Zeit, die seit September des vergangenen Jahres absolvierten Spielrunden Revue passieren zu lassen.

Die Saison begann für die wiederum verjüngte Truppe um Volleyballurgestein Micha Henke mit einigen Veränderungen zur Spielzeit davor. Mit Marko Henke und Sascha Günther verließen zwei wichtige Stützen den SVV. Henke zog es zum fränkischen Drittligisten VC Eltmann, die mit ihm den Aufstieg in die zweite Bundesliga anpeilten und dies auch letztendlich schafften. Glückwunsch dazu vom ganzen Verein. Günther hingegen fiel mit Kreuzbandriss für unbestimmte Zeit aus. So musste, wie die Saison zuvor schon, der eigene Nachwuchs integriert werden und auch Verantwortung auf dem Feld übernehmen.

Aber auch ein Neuzugang aus Kölleda gesellte sich zum Team. Kevin Hoffmann war über die ganze Saison einer der wichtigen Pfeiler im Team. Im Regelwerk des Hallenvolleyballs tat sich ebenfalls einiges. Bisher bekam der Sieger zwei Punkte pro Sieg. Jetzt wurde aber die Dreipunkteregel eingeführt. Bei einem Sieg mit 3:0 oder 3:1 bekommt der Gewinner drei Punkte und der Verlierer geht wie bisher leer aus. Bei einem 3:2 Spiel erlangt der Sieger zwei Punkte und das unterlegene Team einen Punkt.

Doch nun zur Mannschaft und ihrer Saison. Schmalkalden begann die Spielzeit mit Spielertrainer Micha Henke auf Zuspiel, Kevin Hoffmann auf Diagonal, Andy Stengel als Libero, Pierre Michaels und Chris Hartung auf Außen/Annahme, Kevin Hartung und Sebastian Hardt auf Mittelblock, Sebastian Weniger und Tim Seeber als Universalspieler sowie den Nachwuchsspielern Felix Schliewenz und Fabian Stötzer. Da der FSV Gotha seine Mannschaft zurückzog, sollte es nur einen Absteiger am Ende der Saison geben. Dadurch war der Klassenerhalt ein realistisches Ziel. Henke gab als Devise aus, gleich zu Saisonbeginn so viele Punkte wie möglich einzufahren, um zum Ende hin nicht unter Zugzwang zu geraten. Seine junge Truppe setzte die Vorgabe perfekt um, und gewann fünf der ersten sechs Spiele, was kurzzeitig sogar die Tabellenführung bedeutete.

Doch danach gab es einen Bruch, als sich Henke verletzte und mit Knie-OP auf unbestimmte Zeit ausfiel. Außen-/Annahmespieler Michaels übernahm nun das Zepter in der Spielgestaltung. Obwohl er seine Sache sehr gut machte, waren die Spielzüge und die Abstimmung untereinander noch nicht so eingespielt wie zuvor. Fünf, teils sehr unglückliche Tiebreak-Niederlagen folgten im Spätherbst. Doch die junge Mannschaft zeigte Moral, setzte die Vorgaben des verletzten Henke mustergültig um, und übernahm mehr und mehr Verantwortung. Auch das Zusammenspiel der Akteure funktionierte immer besser, und so leitete man mit drei Siegen (Sonneberg, Erfurt, Römhild) im Januar die Wende ein. Gegen Gotha unterlag man unnötig im Tiebreak 2:3, revanchierte sich aber eine Woche später im Pokal gegen die gleiche Truppe.

Dann folgten zwei einkalkulierte Niederlagen gegen den späteren Thüringenmeister Altenburg und den Tabellendritten Weimar. Der Klassenerhalt war aber zu diesem Zeitpunkt schon sicher. Im jedes Jahr wiederkehrenden, prestigeträchtigen Derby gegen den Dauerrivalen Knau aus Ostthüringen gab es zu Hause ein 3:1 und gegen Vizemeister Nordhausen ein 0:3. Kevin Hartung fiel nun öfters berufsbedingt aus, was die Nachwuchskräfte aber hervorragend zu kompensieren wussten.

Eines seiner besten Saisonspiele machte das Team in der letzten Begegnung der Spielzeit. Mit dem Regionalligameister und Drittligaaufsteiger VC Gotha hatte man den dicksten Brocken für das Pokalviertelfinale erwischt. Hier gab Henke als Devise volles Risiko aus. Man hatte nichts zu verlieren, setzte mit druckvollen Aufgaben den Gegner unter Druck und verlor in allen drei Sätzen nur mit dem Minimalabstand von zwei Punkten. Trotz dieser Niederlage verabschiedete sich die Mannschaft mit einer tollen Leistung mehr als würdig aus dieser Saison, die sie auf Rang fünf abschloss. Kevin Hoffmann und Sascha Günther werden den Verein berufsbedingt verlassen, wodurch wiederum der Nachwuchs gefordert ist, schnellstmöglich an das Niveau der Thüringenliga zu gelangen. Die Staffel wird in der kommenden Saison durch die beiden Regionalligaabsteiger Unterwellenborn und Erfurt aufgestockt und dadurch keinesfalls leichter. Nun heißt es, nach der Beachsaison, sich konzentriert und zielgerichtet auf 2014/15 vorzubereiten, um ein ähnliches Ergebnis wie dieses Jahr zu erreichen. (mey)
01.05.2014
Gelungener Arbeitseinsatz
Pünktlich zur Schwimmbaderöffnung trafen sich einige Mitglieder des Schmalkalder Volleyballvereins an der Beachanlage des Schwimmbades Näherstille zum gemeinsamen Arbeitseinsatz. Bewaffnet mit Spaten und Schaufel wurden die zwei Felder von den gut zwanzig Helfern schnell bearbeitet. Trotz der Anstrenungen kam der Spaß dabei natürlich nicht zu kurz. So blieb am Ende sogar noch etwas Zeit für den ersten Test der Beachanlage.
Ein großes Dankeschön an die zahlreichen Helfer, denn nun sind die Felder bereit für die Schwimmbadbesucher sowie die Beacherinnen und Beacher des SVV.
Auch dieses Jahr werden wieder einige Beach-Turniere auf den Näherstiller Beachfeldern ausgetragen:
- ein TVV-Turnier der Kategorie C (Damen und Herren)
- ein Mixedturnier
- ein Jugendcup U18
- sechs Freizeit-Turniere (jeweils Freitag)
- ein Senioren-Turnier (in den Kategorien Ü35, U47, Ü55, Ü65)
Es ist also für jeden etwas dabei. Informiert euch bitte über den Jahreskalender!
29.03.2014
Herren I - Zum Pokal teuer verkauft
VOLLEYBALL LANDESPOKAL 5. RUNDE

Schmalkalder VV – VC Gotha 0:3 (25:27; 23:25; 25:27)

In der fünften Runde des Thüringer Landespokals war kein geringerer, als der frischgebackene Regionalligameister und Aufsteiger in die 3. Liga, der VC Gotha, zu Gast. Das ebenfalls angesetzte Team aus Unterwellenborn verzichtete auf seine Spiele, sodass es nur zu der einen Begegnung kam.

Als krasser Außenseiter gab Spielertrainer Micha Henke die Devise aus, frei aufzuspielen, und sich nicht selber unter Druck zu setzen. Diese Vorgabe sollten seine Spieler an diesem Tag auch größtenteils umsetzen. Mit Henke im Zuspiel, Hoffmann auf Diagonal, C. Hartung und Günther auf Außen, Schliewenz und Hardt auf Mitte und Stengel als Libero nahm das Spiel zu Beginn seinen erwarteten Gang.

Gotha konnte sich schnell 6:3 absetzen. Nach und nach legten die Hausherren aber ihre Anfangsnervosität ab und schafften beim 10:10 Gleichstand. Mit druckvollen Aufgaben, hier durch Chris Hartung, stellte man die Gäste vor unerwartete Probleme, die sich beim 12:17 zu ihrer ersten Auszeit genötigt sahen. Die Pausenansprache schien gewirkt zu haben, denn der Favorit erhöhte nun deutlich den Druck und schaffte kurz vor Satzende den 23:23 Ausgleich. Schmalkalden fehlte jetzt die Abgezocktheit, die Überraschung zu schaffen, und musste sich in der Verlängerung knapp mit 25:27 geschlagen geben.

Fast unverändert ging man in Durchgang zwei. K. Hartung kam nun im Mittelblock für Schliewenz zum Einsatz. Die Gäste wollten jetzt gar nicht erst Spannung aufkommen lassen und führten fast den ganzen Satz mit zwei bis drei Punkten Vorsprung. Die Gastgeber ließen aber nicht locker, produzierten am Ende aber wieder den einen Fehler mehr als die Gäste und unterlagen knapp mit 23:25.

Zum dritten Abschnitt brachte Henke Weniger für Günther auf Außen. Auch Gotha wechselte jetzt durch, was aber an dem ausgeglichenen Spiel nichts ändern sollte. Wie eng es war, zeigt die Punktfolge ab dem 16:16. Beide Mannschaften brachten ihr Sideout bis zum 25:25 durch, was die geringe Fehlerquote in erster Annahme und Angriff verdeutlicht. Beim 26:25 für Gotha konnten Diese einen erfolgreichen Block zum 27:25 und damit 3:0 Erfolg setzen.

Alles in allem war der Gästesieg verdient. In den entscheidenden Situationen agierten sie abgeklärter und machten den einen Fehler weniger als die Gastgeber. Enttäuscht brauchen die Schmalkalder nicht sein, haben sie doch eine ordentliche Leistung abgeliefert, die für die nächste Saison zuversichtlich stimmen sollte. (mey)

SVV: Günther, Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Henke, Hoffmann, Schliewenz, Seeber, Stengel, Weniger
02.04.2014
Der Blockbrecher
Mein Vater hat mir mit 10 Jahren ein wenig Volleyball spielen beigebracht. Mit 13 Jahren bin ich in den SVV eingetreten und seit dem unter Michas Aufsicht stetig weiter entwickelt. Ich habe viele Höhen und einige Tiefen im Volleyball hinter mir, zumal es für mich nicht immer einfach ist, mein zweites Hobby Feuerwehr mit Volleyball zu kombinieren. Mehrere Thürigenmeistertitel und eine Deutsche Meisterschaft im Beachvolleyball mit Brüderchen Chris waren meine größten Erfolge bisher. Auch in der Halle haben wir es mit der U20 bis zum Bundesfinale geschafft. Ein Riesending war es, als mich Micha mit 16 Jahren in die 1.Herrenmannschaft holte. Mit der Truppe haben wir uns bis in Thüringens Eliteklasse gespielt. Wahnsinn!
22.03.2014
Herren I - Sieg und Niederlage zum Abschluss
Schmalkalder VV – SV Rot-Weiß Knau 3:1 ( 19:25; 25:18; 25:20; 25:23)
Schmalkalder VV – SVC Nordhausen 0:3 ( 13:25; 22:25; 22:25)

Schmalkaldens erste Herrenmannschaft beendete vor heimischer Kulisse die Saison 2013/14 mit einem Sieg gegen Knau und einer Niederlage gegen Nordhausen. Mit Hardt, Michaels, K. Hartung und Günther fehlten gleich vier Stammkräfte zum Finale. Spielertrainer Henke ging volles Risiko und spielte mit Libero. Dadurch blieb die Ersatzbank verwaist, und jedes verletzungsbedingte Ausscheiden hätte das Spielende bedeutet. Doch zum Glück kam es dazu nicht.

Gegen den Dauerrivalen Knau begann der SVV mit Henke im Zuspiel, C. Hartung und Weniger auf Außen, Seeber und Schliewenz in der Mitte, Hoffmann auf Diagonal und Stengel als Libero. Beide Teams tasteten sich zunächst ab (12:12), ehe Knau, begünstigt durch Eigenfehler der Hausherren in Aufschlag und Angriff, auf 20:14 davon zog. An diesem Abstand änderte sich auch nichts mehr, und die Gäste gewannen verdient mit 25:19.

Im folgenden Durchgang besserte sich das Gastgeberspiel. Die anfangs ungewohnte Formation stellte sich immer besser aufeinander ein und enteilte auf 13:7. Vor allem im Angriff steigerte sich das Team deutlich und siegte klar mit 25:18.

Schmalkalden ließ nicht locker, lag im 3. Satz ständig leicht in Führung, und gab Diese auch nicht wieder her. C. Hartung mit guter Feldabwehr und Libero Stengel mit 1a-Annahme sorgten unter anderem dafür, dass es am Ende 25:20 hieß.

Im 4. Durchgang setzte sich das gute Spiel fort. Über 20:14 hatte man mit 24:18 sechs Matchbälle. Doch anstatt das Spiel konsequent zu Ende zu führen, wollten die Hausherren den letzten Ball ins gegnerische Feld zaubern. Sage und schreibe fünf Chancen ließ man verstreichen, ehe doch noch in allerletzter Sekunde der Vorsprung über die Ziellinie gerettet werden konnte (25:23). So wären die drei sicher geglaubten Punkte fast noch verspielt worden.

Gegen Vizemeister Nordhausen wurde die Sache natürlich schwieriger. Mit identischer Aufstellung spielte die Henke-Truppe anfangs gut mit und konnte sogar 11:9 in Führung gehen. Doch acht Aufgaben der Gäste in Folge, welche der Annahmeriegel nicht kontrollieren konnte, sorgten für die Vorentscheidung (11:17). Der Spielfluss war dahin, und der Favorit siegte 25:13.

Auch im zweiten Abschnitt kam der Gastgeber zunächst nicht richtig in Schwung. Zu ängstlich und mit wenig Selbstvertrauen liefen die Aktionen (12:18). Erst nach einer Auszeit platzte der Knoten, und das erhöhte Risiko wurde belohnt. Allerdings reichte es nicht, um den Rückstand zu kompensieren.

Der 3.Durchgang sollte am spannendsten verlaufen. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch auf gutem Niveau (12:11; 17:16; 19:20). Zwei gut platzierte Aufschläge der Nordhäuser brachten die Vorentscheidung (20:23). Diese retteten den Vorsprung zum 25:23 Erfolg.

Zusammenfassend konnte ein positives Fazit an diesem Spieltag gezogen werden. Die bis auf Henke, Hoffmann und Stengel alle noch im Jugendbereich spielenden Schmalkalder bewiesen, dass die gute Nachwuchsarbeit im Verein sich langfristig positiv auswirkt. So braucht der Truppe nicht Bange sein vor der kommenden Spielzeit, da sie mit Platz fünf ein mehr als beachtliches Ziel erreicht hat.

Am Samstag kommt es dann zum Saisonhöhepunkt, wenn in der Sporthalle der Siechenrasenschule der frischgebackene Regionalligameister und Drittligaaufsteiger aus Gotha im Landespokal zu Gast ist. Allein das sollte noch mal Motivation genug sein, die letzten Reserven aus sich heraus zu kitzeln, um es dem haushohen Favoriten nicht allzu leicht zu machen. (mey)

SVV: C. Hartung, Henke, Hoffmann, Seeber, Schliewenz, Stengel, Weniger
08.03.2014
Herren I - Die Luft ist raus
SVV Weimar I - Schmalkalder VV 3:0 (25:15; 25:23; 25:14)

Die erste Herrenmannschaft des SVV trat am letzten Samstag zum letzten Auswärtsspiel der Saison beim Tabellendritten aus Weimar an. Weil mit Henke, Hardt, Hoffmann, Weniger und Stengel gleich fünf wichtige Spieler krankheits- oder berufsbedingt fehlten, rechnete man sich nicht allzu große Chancen aus. Weimar dagegen hatte die volle Kapelle am Start und konnte aus dem Vollen schöpfen.

Zu Beginn sah es gar nicht so schlecht aus, denn bis 5:5 hielt man recht gut mit. Doch dann häuften sich die Fehler. Vor allem die erste Annahme ließ jetzt sehr zu wünschen übrig und machte ein Kombinationsspiel unmöglich. Weimar mit all seiner Routine spielte fast fehlerfrei und zog unaufhaltsam davon (13:7, 20:11). Mit 15:25 aus Gästesicht endete Durchgang eins.

Auch im nächsten Satz sah es zunächst nach einer klaren Sache für die Göthestädter aus (9:5). Doch Schmalkalden fand über den Kampf zurück ins Spiel, profitierte dabei auch von einigen Eigenfehlern auf Gastgeberseite. Beim 16:16 schaffte man tatsächlich Gleichstand und lieferte sich bis zum Ende (23:23) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Aber ausgerechnet in der entscheidenden Situation verbaute man sich den Satzgewinn durch Blockfehler und fehlende Abstimmung (23:25).

Danach war die Moral im Keller und im letzten Abschnitt kein Aufbäumen mehr erkennbar. Fast identisch zu Satz eins verlor man über 5:12 und 7:15 ziemlich klar mit 14:25. Ärgerlich im Nachhinein war der knappe zweite Durchgang, der bei anderem Ausgang vielleicht nochmal Kräfte freigemacht hätte.

Am 22.3. trägt die Mannschaft ihre zwei letzten Ligaspiele aus. Vor heimischem Publikum treffen sie dann auf Vizemeister Nordhausen und den Dauerrivalen aus dem ostthüringischen Knau. Hier sollte nochmal Vollgas gegeben werden, um die Saison auf einem guten vierten Platz abschließen zu können.

Doch am Wochenende darauf (29.03.) hat der SVV wohl sein Jahreshighlight vor sich. Die Auslosung zur 5. Runde im Thüringenpokal bescherte der Henke-Truppe zwei ganz dicke Brocken. Mit dem bereits feststehenden Regionalligameister und Drittligaaufsteiger aus Gotha und den ebenfalls eine Liga höher spielenden Unterwellenbornern hat man zwei ganz dicke Brocken erwischt. Doch gerade diese Konstellation sollte nochmal Ansporn genug sein, in eigener Halle unbeschwert aufzuspielen, um es den Favoriten nicht allzu leicht zu machen. (mey)

SVV: Günther, C. Hartung, K. Hartung, , P. Michaels, T. Michaels, Seeber, Schliewenz
02.03.2014
Herren I - Pokalhürde genommen
SV Ultramöbel Sachsenbrunn - Schmalkalder VV 0:3 (30:32; 20:25; 10:25)

In der vierten Runde des Thüringer Landespokals wurde die erste Mannschaft des SVV zusammen mit dem Ligakonkurrenten VC Gotha II dem Drittplatzierten der Oberliga, SV Ultramöbel Sachsenbrunn, zugelost. Unterschätzen durfte man die eine Klasse tiefer spielenden Gastgeber keinesfalls. Immerhin stehen sie dort auf Platz 3.

Schmalkalden musste gleich drei Ausfälle kompensieren. Neben dem berufsbedingt fehlenden Hardt mussten auch Hoffmann und Seeber krankheitsbedingt absagen. So gab Spielertrainer Henke nach überstandener Verletzung sein Debüt als Zuspieler. Neben ihm agierten K. Hartung und Weniger im Mittelblock, Michaels und Günther auf Außen und C. Hartung auf Diagonal. Der etatmäßige Libero Stengel fungierte zwecks Personalmangel diesmal als Wechselspieler.

Schmalkalden begann gleich, ohne den Gegner zu unterschätzen, mit viel Dampf. Über 6:2, 15:8 und 18:10 stellte man schon früh die Weichen auf Satzgewinn. Doch dass dieser erst in der Verlängerung gelingen sollte, ahnte wohl zu diesem Zeitpunkt niemand in der Halle. Nach und nach häuften sich bei den Gästen unnötige Fehler, die der Gastgeber ausnutzte und beim 24:24 den Ausgleich schaffte. Trotz dieser vermeidbaren Situation behielt der SVV-Sechser die Nerven, konnte einen Satzball gegen sich abwehren, und gewann mit 32:30.

In der Satzpause wurde einigen Spielern der Kopf gewaschen, um ein ähnliches Szenario zu vermeiden. Die Reaktion kam prompt auf dem Spielfeld. Über 16:8 und 20:13 verspielte man diesmal nicht den komfortablen Vorsprung. Mit 25:20 war Durchgang zwei eine klare Angelegenheit für Schmalkalden.

Vor Beginn von Satz drei forderte Henke eindringlich, die Schwachpunkte der Gastgeber konsequenter auszunutzen. Vor allem mit Sprung-Flatter-Aufgaben sollte die nicht sattelfeste Annahme des Gegners auseinander genommen werden. Und seine Spieler setzten die Vorgabe eindrucksvoll um. Alle Akteure servierten Aufgaben gleich in Serie und ließen beim 25:10 zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel daran aufkommen, wer als Sieger den Platz verlässt.

Gotha wollte es im Anschluss dem Ligakonkurrenten gleich tun, erlebte aber sein blaues Wunder. Diese brauchten einigen Anlauf, um nach 0:1 Satzrückstand die nächsten beiden Durchgänge zu gewinnen. Doch als alles nach einem ungefährdeten Sieg der Gäste aussah, bekam Sachsenbrunn die zweite Luft und siegte noch 15:13 im Tiebreak.

Da Gotha verletzungsbedingt gegen Schmalkalden passen musste, waren die Männer um Micha Henke automatisch eine Runde weiter. Hier wird es am 29.03. mit ziemlicher Sicherheit gegen ein Regionalligateam gehen, wo vor allem die jungen Spieler viel Erfahrung sammeln und vielleicht sogar eine Überraschung schaffen können. (mey)

SVV: Günther, C. Hartung, K. Hartung, Henke, Michaels, Stengel, Weniger
01.03.2014
Der blonde Flieger der 1.Herren
Mit meinem 10. Lebensjahr lernte ich über einen Schulfreund das erste mal Volleyball kennen. Dieser erzählte mir, dass es für diesen Weltklassesport auch einen Verein namens Schmalkalder VV gleich um die Ecke gibt. Mit voller Begeisterung trat ich der Jugendtruppe von Micha Henke bei. Als kleiner Schlüpfer in der F Jugend lernte ich schnell über viele Turniere und Spieltage bis hin zur A Jugend wie der Sport richtig funktioniert.
Mit 15 Jahren wurde ich als Außenangreifer das erste mal von Micha zum Spieltag der 1.Herren-Mannschaft mitgenommen. Am Anfang mit der immer währenden Angst, nicht vom gegnerischen Angreifer "erschossen" zu werden, lernte ich Stück für Stück mich in der Thüringenliga der 1.Herren
zurechtzufinden und meinen Beitrag für mein Team zu leisten.
Seit der aktuellen Saison etabliere ich mich wieder aktiver in der Herrenmannschaft, mit der Hoffnung und Aussicht auf eine großartige Spielzeit.
17.02.2014
Der Meistermacher
Durch ein defektes Innenohr musste ich meine Karriere als Schwimmer mit 15 Jahren an den Nagel hängen. Im Studium kam ich über meinen damaligen Hochschultrainer Jochen Heller zur weltbesten Mannschaftssportart Volleyball, die mich seitdem nicht mehr losgelassen hat.
1989 kam ich als frischgebackener Lehrer nach Schmalkalden und versuchte natürlich gleich talentierte Kinder für die Sportart am hohem Netz zu begeistern. Zahlreiche Meistertitel konnte der SVV vor allem im Kinder- und Jugendbereich schon gewinnen. Aus den Kindern wurden begeisterte Volleyballer, die jeweils die Damen- und Herren-Riege des SVV bis in die Landesligen brachte. Und wenn mich meine Jungs lassen, darf ich auch noch ein wenig die Bälle am Netz verteilen...
08.02.2014
Herren I - Deftige Klatsche in Altenburg
VC Altenburg - Schmalkalder VV 3:0 ( 25:11; 25:20; 25:12)

Die erste Herrenmannschaft erlebte am letzten Samstag die wohl deftigste Klatsche der bisherigen Saison. Die Niederlage gegen den Ostthüringer Tabellenprimus und ersten Aufstiegskandidaten war jetzt nicht überraschend, doch die Art und Weise wie sie zustande kam, ließen bei Coach Henke die Anzahl der grauen Haare sprunghaft anwachsen. Bis auf K. Hartung, der durch Weniger im Mittelblock vertreten wurde, standen alle Spieler zur Verfügung.

Gleich zu Spielbeginn waren aber alle guten Vorsätze dahin, als Altenburgs Hauptangreifer Münchow mit einer Aufschlagskanonade die Schmalkalder Annahme auseinander nahm (1:11). Dies wurde im Verlauf des Satzes auch nicht besser, denn selbst wenn die Annahme mal funktionierte, versagten den Angreifern die Nerven. Entweder schlug man in den Block oder gleich ins Aus. So konnte man von Glück sagen, dass am Ende wenigstens elf Punkte zu Buche standen.

Das Selbstbewusstsein war dahin, und auch im zweiten Durchgang sollte es nur geringfügig besser werden. Altenburg spielte an diesem Tag nun auch nicht alles überragend, nein, die Gäste produzierten einfach zu viele Eigenfehler. Beim 4:13 zog Henke die Notbremse und nahm sich in der Auszeit seine Akteure zur Brust. Dies schien wenigstens so weit Früchte zu tragen, dass das Satzergebnis etwas freundlicher gestaltet werden konnte (20:25).

Doch anstatt darauf aufzubauen, fiel man im dritten Abschnitt wieder in ein Loch. Beim 5:12 war die Moral im Keller und auch kein Aufbäumen mehr erkennbar. Am Ende schienen die Spieler wohl froh, dass das Spiel beendet war (12:25).

Nun haben alle Beteiligten reichlich Zeit, den Spieltag zu analysieren, denn erst in vier Wochen geht es am vorletzten Spieltag der Saison zum Tabellendritten nach Weimar. Dann bedarf es einer enormen Leistungssteigerung, will man mit etwas Zählbaren die Heimreise antreten. (mey)

SVV: Günther, Hardt, C. Hartung, Hoffmann, Michaels, Stengel, Weniger
01.02.2014
Herren I - Zu viele Fehler
VC Gotha II - Schmalkalder VV 3:2 (23:25; 25:19; 25:19; 21:25; 15:6)

Am vergangenen Samstag trat die erste Herrenmannschaft des SVV zum fälligen Punktspiel in Gotha an und verlor unnötig mit 2:3. Abermals nicht dabei war Mittelblocker K. Hartung, für den Schliewenz und Stötzer nachrückten. Dass es nicht leicht werden würde, hier zu bestehen, war allen klar. Die zwar in die Jahre gekommenen, aber immer noch mit viel Spielwitz und Erfahrung ausgestatteten ehemaligen Zweitliga- und Regionalligaakteure auf Gastgeberseite waren keinesfalls gewillt, den Schmalkalder Jungspunden die Punkte einfach so zu überlassen.

Dies bekamen die Gäste auch gleich im ersten Satz zu spüren. Nach zerfahrenem Beginn auf beiden Seiten (8:8) fanden die Hausherren besser ins Spiel und zogen durch gutes Service auf 14:9 davon. Als alle schon den Satz abgehakt hatten, packte Günther den Aufschlaghammer aus und sorgte mit sechs Aufgaben in Folge für die knappe 22:21 Führung. Dieser Vorsprung reichte Schmalkalden zum schmeichelhaften 25:23 Erfolg.

Doch dies sollte keine Sicherheit ins Gästespiel bringen. Ganz im Gegenteil verschärften sich die Annahmeprobleme, die keinen geordneten Spielaufbau zuließen. Über 12:17 und 15:22 ging Durchgang zwei mit 19:25 verloren.

Auch im dritten Abschnitt sollte sich das Bild nicht ändern. Gotha hatte jetzt Oberwasser, machte vor allem mit dem Block viele direkte Punkte, und ließ sich die Führung (18:14, 23:18) nicht mehr entreißen. Zu gering war einfach die Gegenwehr der Südthüringer.

Beim 6:10 in Satz vier sah alles bereits nach einer klaren Niederlage aus. Durch die überfällige Auszeit unterbrach man den Lauf der Gothaer und kam auf 11:11 heran. So lief es ausgeglichen bis zum Satzende wo Weniger mit guten Aufgaben für den entscheidenden Vorsprung sorgte, der für Schmalkalden zum schmeichelhaften 25:23 Erfolg reichte.

Doch anstatt den Schwung mitzunehmen, überließ man Gotha im Tiebreak die Initiative und lag zum Seitenwechsel mit 6:8 in Rückstand. Die Hausherren nutzten die Schmalkalder Annahmeschwächen jetzt schonungslos aus und gestatteten diesen keinen einzigen Punkt mehr (6:15). Der eine gewonnene Punkt bleibt damit das einzig Positive, was man von diesem Spieltag mitnehmen konnte.

Am kommenden Wochenende wird die Aufgabe um einiges schwieriger. Nach der längsten Anreise der ganzen Saison wartet mit dem ungeschlagenen Tabellenprimus und ersten Aufstiegskandidaten aus Altenburg ein Gegner, dem man nur mit einer Topleistung in allen Spielelementen gefährlich werden kann. (mey)

SVV: Günther, Hardt, C. Hartung, Hoffmann, Michaels, Schliewenz, Stengel, Stötzer, Weniger
25.01.2014
Herren I - Pflichtaufgabe erfüllt
Geraer VC - Schmalkalder VV 0:3 (21:25; 19:25; 22:25)

Am letzten Samstag wurde die erste Herrenmannschaft des SVV ihrer Favoritenrolle gerecht und bezwang Tabellenschlusslicht Gera auswärts glatt mit 3:0. Diesmal musste auf Spielertrainer Henke sowie K. Hartung und Seeber verzichtet werden. Dafür rückte Schliewenz aus der Bezirksklassemannschaft ins Team.

Coach Micha Henke hob vor der Abfahrt ins Ostthüringische nicht ohne Grund den Zeigefinger, und mahnte nochmals an, die bisher sieglosen Gastgeber nicht zu unterschätzen. Und er sollte nicht Unrecht haben mit seiner Vermutung, allerdings nicht bezüglich seiner Mannschaft, sondern der des unmittelbaren Tabellennachbarn und Dauerrivalen aus Knau, der das erste Spiel des Tages gegen die Gastgeber bestritt. Dabei konnten sich die Henke-Schützlinge überzeugen, wie richtig dessen Worte waren. Der Tabellenletzte spielte munter drauf los und besiegte Knau glatt mit 3:0. Dass es den Hausherren, ob ihres ersten Saisonerfolges, jetzt nicht an Selbstvertrauen und Spielfreude mangeln würde, sollte dann jedem SVV-Akteur klar geworden sein.

Dementsprechend lautete die Devise, gleich von Anfang an Druck zu machen, um den Gegner erst gar nicht ins Spiel kommen zu lassen. Schmalkalden begann mit Hardt und Weniger in der Mitte, C. Hartung und Günther auf Außen/Annahme, Hoffmann auf Diagonal, Michaels im Zuspiel und Stengel als Libero. Wie erhofft, legte man mit gutem Service von Michaels einen Bilderbuchstart hin und führte schnell mit 4:0. Diesen Vorsprung verwaltete der SVV bis zum Satzende (25:21), was unter anderem auch auf eine starke Blockarbeit zurückzuführen war.

Doch wer dachte, die Moral der Gastgeber sei gebrochen, sah sich getäuscht. Schnell führten sie mit 5:2 und 9:7. Doch beim 11:11 konnte wieder Gleichstand erzielt werden. Abermals Michaels war es, der mit druckvollen Aufgaben den Grundstein für einen Zwischenspurt auf 20:11 legte. Nun kam auch Schliewenz für Hardt zu seinem Einsatz und fügte sich gleich mit gelungenem Blockspiel ein. Gera wirkte zu diesem Zeitpunkt harmlos. So konnte Michaels seine Angreifer immer wieder gut in Szene setzen (25:19).

Doch wie schon fast gewohnt, schlichen sich bei deutlicher Führung und sicher geglaubtem Sieg Nachlässigkeiten in allen Spielelementen ein. Die Gastgeber, die wohl selbst nicht mehr an eine Wende glaubten, wurden nun von den Gästen zum munteren Punktesammeln eingeladen. 7:15 war die Konsequenz, ehe mit einer Auszeit die Reißleine gezogen wurde. Erst jetzt wurde wohl klar, dass das Spiel noch zu kippen drohte. So stellte man im Aufschlag von harten Sprungservice auf Flatteraufgaben um. Der Erfolg stellte sich prompt ein, denn die Geraer Annahme kam mit dieser Variante überhaupt nicht zu recht. Unglaubliche elf Mal in Folge brachte C. Hartung sein Service hintereinander durch, was den Satzverlauf völlig auf den Kopf stellte (18:15). Damit war die Moral der Ostthüringer endgültig gebrochen. Nun klappte auch das Kombinationsspiel wieder und brachte letztendlich den 25:22 Satzgewinn.

Nach dem vierten Erfolg in Serie hat man jetzt wieder Tuchfühlung zum Tabellendritten Weimar aufgenommen. Mit einem Heimsieg gegen Gotha am nächsten Samstag wäre ein großer Schritt Richtung Podestplatz getan. Spielbeginn ist wie immer um 11 Uhr. Diesmal wird aber in der Mehrzweckhalle am Gymnasium gespielt, was den Hausherren wegen ihrer dort stattfindenden Trainingseinheiten entgegen kommen sollte. (mey)

SVV: Günther, Hardt, C. Hartung, Hoffmann, Michaels, Schliewenz, Stengel, Weniger
18.01.2014
Herren I - 3.Sieg in Folge
TSV 1860 Römhild - Schmalkalder VV 1:3 (21:25; 18:25; 25:17; 22:25)

Nach dem erfolgreichen Jahresauftakt mit den zwei Heimsiegen gegen Sonneberg und Erfurt gastierte man am letzten Wochenende in Römhild. Schmalkalden musste diesmal auf die etatmäßigen Stammkräfte Kevin Hartung und Sebastian Weniger verzichten. Dafür stieß der nach langer Verletzungspause wiedergenesene Sascha Günther ins Team zurück. Dieser wurde auch gleich ins Feuer geworfen und bildete mit Chris Hartung den Außen/Annahmeriegel. In der Mitte spielten Sebastian Hardt und Tim Seeber, Pierre Michaels gab den Passverteiler, Kevin Hoffmann agierte auf Diagonal und Andy Stengel sorgte als Libero für die Organisation in Annahme und Abwehr.

Schmalkalden merkte man zu Beginn des Spiels die veränderte Aufstellung nicht an. Hochkonzentriert in allen Spielelementen nahm man den Hausherren gleich den Anfangsschwung (12:6). Vor allem Günther und Hartung erwischten einen Sahnetag im Angriff, stellten mit ihren harten und platzierten Angriffen die Gastgeberabwehr vor vielerlei Probleme. So war der 25:21 Satzerfolg nur folgerichtig. Auch im zweiten Durchgang hielt man das Niveau. Libero Stengel, der Zuspieler Michaels die Annahme perfekt servierte, ermöglichte diesem alle Optionen in der Angriffsgestaltung. Über 16:10 und 19:14 machten die Gäste beim 25:18 kurzen Prozess.

Die Hausherren, die mehr mit sich als dem Gegner beschäftigt waren, schienen auf verlorenem Posten. Doch die alte Weisheit, dass angeschlagene Boxer am gefährlichsten sind, sollte sich in Abschnitt drei bewahrheiten. Schmalkalden sah sich wohl, wie schon so oft, auf der Siegesstrasse oder dachte, den Satz mit halber Kraft zu schaffen. Doch die zu laxe Einstellung einiger Akteure mündete beim 5:10 im der ersten Auszeit. Trainer Micha Henke war stinksauer und ließ dies auch seine Spieler spüren. Doch Besserung trat vorerst nicht ein. In keinem Spielelement konnte an die Leistungen der vorangegangenen Sätze angeknüpft werden. Allein acht verschlagene Aufgaben nur in diesem Durchgang sprechen eine deutliche Sprache.

In der dreiminütigen Pause wurde mit Kritik und Schelte nicht gespart. Römhild dagegen war jetzt obenauf und hundertprozentig gewillt, dass schon verloren geglaubte Spiel zu drehen. So entwickelte sich der am härtesten umkämpfte Satz des Tages. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend Absetzen (10:10, 18:18). Erst zum Schluss, als man den Libero der Gastgeber als Schwachpunkt ausmachte und ihn zielgerichtet bei Aufgabe und Angriff bombardierte, konnte der 25:22 Satz- und damit Spielerfolg klar gemacht werden.

So kam man mit einem blauen Auge davon und konnte drei wichtige Punkte entführen, die der Mannschaft am Ende des Spieltages Platz vier in der Tabelle bescherte. Am nächsten Wochenende geht es zum bisher sieglosen Schlusslicht nach Gera. Doch gerade dieser Umstand, gepaart mit den öfters auftretenden Nachlässigkeiten, sollte Warnung genug sein, diese Begegnung nicht schon vorher als sicheren Sieg gebucht zu haben. Denn bereits im Heimspiel in der Hinrunde hatte man trotz des Sieges alle Mühe und Not, den Erfolg zu sichern. Wenn man sich aber auf die eigenen Stärken besinnt, müssen am Ende des Spieltages drei Punkte auf der Habenseite stehen. (mey)

SVV: Günther, Hardt, C. Hartung, Henke, Hoffmann, Michaels, Seeber, Stengel
18.01.2014
Der kleine Schmetterkünstler
Mein Vater hat mir in der 5. Klasse ein wenig Volleyball spielen beigebracht. In der 7. Klasse (also mit 13 Jahren) bin ich dann in den Schmalkalder VV eingetreten. Vorher war ich begeisterter Leichtathlet in den Disziplinen Sprint und Sprung. Micha erkannte irgendwie ein Talent in mir und förderte mich mit meinem Bruder Kevin bis zur Thüringer Landesauswahl. Auf die Sportschule wollte ich aber nie...
Mit 15 Jahren durfte ich dann endlich in der ersten Herren-Mannschaft spielen. Hier fühle ich mich pudelwohl!
Nach etlichen Landesmeistertiteln in der Jugend und im Beach-Volleyball hoffe ich, dass wir mit der Herren-Mannschaft viele Siege feiern und vielleicht mal den Sprung in die Regionalliga schaffen...
11.01.2014
Herren I - Jahresstart nach Maß
Schmalkalder VV – 1. Sonneberger VC 3:1 (22:25; 25:21; 25:20; 25:23)
Schmalkalder VV – SG Erfurt electronic 3:2 (18:25; 25:16; 16:25; 25:16; 15:9)

Einen Start nach Maß erwischte die erste Herrenmannschaft des SVV zu ihren Auftaktspielen in 2014. Zwei Heimsiege gegen Sonneberg und Erfurt katapultierten das Team von Platz neun auf vier in der Tabelle. Spielertrainer Micha Henke hatte die komplette Mannschaft an Bord.

Mit der gewohnten Startaufstellung ging es ins erste Spiel gegen Sonneberg. Die Hausherren begannen zu ängstlich, fanden nicht ihren gewohnten Spielrhythmus. Die Gäste brauchten meist nur auf die Fehler der Schmalkalder warten. Auch Auszeiten konnten den vorentscheidenden Rückstand nicht verhindern (20:23). Symptomatisch für den ganzen Satz gingen die letzten beiden Punkte durch Annahme- und Angriffsfehler an die Sonneberger.

Doch die Pausenansprache von Coach Henke schien wie eine Initialzündung zu sein. Nach anfänglichem Gleichstand (7:7) setzte man sich auf 22:17 ab und gewann den Durchgang sicher mit 25:21. Durch den Satzausgleich gewannen die Gastgeber an Sicherheit. Vor allem die Mittelblocker, gut eingesetzt von Zuspieler Michaels, markierten wichtige Punkte. Aber auch Sonneberg punktete kontinuierlich und führte sogar mit 20:18. Doch sieben Aufgaben in Folge vom gut aufgelegten Chris Hartung sorgten in Verbindung mit guter Blockarbeit für den sicheren Sieg (25:20).

Die Stimmung im Lager der Gastgeber war jetzt oben auf. Über 14:12 und 18:13 schienen die Messen schon gelesen. Doch wie schon so oft bei komfortablen Vorsprüngen schlichen sich Nachlässigkeiten ins Spiel ein, die fast noch die drei Punkte gekostet hätten (22:21). Dank Kevin Hartung mit risikoreichem Service war der Weg zum ersten Sieg seit langem geebnet.

Umso unverständlicher war, dass der Beginn des zweiten Spiels vollkommen verschlafen wurde (4:10, 11:14). Trotz Auszeit bekam das Team die Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen nicht in den Griff und unterlag folgerichtig mit 18:25.

Erst eine laute Ansprache in der Satzpause schien zu wirken. Vollkommen ausgewechselt agierte der SVV-Sechser in allen Spielelementen und gewann in nur 15 Minuten mit 25:16. Doch wie gewonnen so zerronnen. Auf die Euphorie folgte die Lethargie. Schnell lag man 4:12 zurück. Keiner nahm das Heft in die Hand und gab der Mannschaft einen Ruck (16:25). Für die Zuschauer war es eine Achterbahn der Gefühle.

Gemäß dem Gesetz der Serie folgt auf einen schlechten ein guter Satz. Und so war es auch. Die Hausherren drehten wieder auf und gewannen Durchgang vier genauso schnell wie sie zuvor verloren hatten (25:16).

Im entscheidenden Tiebreak hatten der SVV seine Nerven im Griff. Mit 8:3 wechselte man die Seiten und hatte beim 13:4 den Sieg schon so gut wie in der Tasche. Doch bezeichnend für das ganze Spiel brachte man die Gäste durch eigene Fehler zurück ins Spiel (13:9). Eine Auszeit konnte schlimmeres verhindern und den Weg zum 15:9-Gewinn sichern.

Wichtig war, dass sich die Mannschaft in beiden Spielen trotz großer Leistungsschwankungen durchgebissen hat und zwei auch für die Psyche wichtige Siege eingefahren hat. Doch nächstes Wochenende in Römhild gilt es, sich auf die eigene Stärken zu konzentrieren und vor allem die Eigenfehlerquote zu senken. (mey)

SVV mit: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Henke, Hoffmann, Michaels, Seeber, Stengel, Weniger
22.12.2013
20.WT - Hollerudidudeldö gewinnt erneut
Die Damen und Herren von „Hollerudidudeldö 2.0“ sind die Siegermannschaft des abschließenden Mixturniers der 20. Auflage des Schmalkalder Weihnachtsturniers.

Nach der gelungenen Party mit mehreren Höhepunkte am Samstag Abend schloss das Turnier mit dem traditionellem Mix-Wettkampf am Sonntag ab. Da treffen meist viele alte Bekannte aufeinander. Viele, im ganzen Bundesgebiet verstreute finden sich extra für dieses eine Turnier zusammen. Das Starterfeld ist auf zwölf Mannschaften beschränkt und es werden Zeitspiele angesetzt, um zu gewährleisten, dass die Auswertigen noch vor den Abendstunden die Heimreise antreten können.

Leider fielen kurzfristig zwei Teams aus, sodass nur zehn Mannschaften den Wettbewerb aufnahmen. Das ist schade, denn im Vorfeld des Turniers mussten anderen Interessierten eine Absage erteilt werden. Auch der Spielablauf musste von Spielleiterin Katrin Köhler und dem Rechenzentrum Jan Messerschmidt umgestellt werden. Nach der Einteilung in drei Staffeln konnte pünktlich begonnen werden. Die Beschränkung der Partien auf zweimal zwölf Minuten sorgt für zusätzliche Spannung. Im weiteren Verlauf werden die Gruppenersten und-zweiten im Kreuzvergleich die Sieger für die Plätze 1-3 ermitteln. Die Verlierer der Vergleiche spielen um 4-6 und die letztplatzierten der Gruppen um die Plätze 7-10.

Über den Spielverlauf konnten sich erstmals Spieler und Zuschauer mit technischer Unterstützung direkt auf dem Laufenden halten: welche Spiele aktuell laufen, welche Spiele folgen und wie die Ergebnisse in den Staffeln lauten. Dafür standen Monitore in der Halle, im Foyer und auf der Tribüne, verwaltet vom Rechenzentrum Jan Messerschmidt.

So konnten dann auch alle den Siegeszug von "Hollerudidudeldö 2.0“ verfolgen. Der Mix aus Vorjahressiegern und erfahrenen Spielerinnen zur Unterstützung der Herren dominierte die Staffel und setzte sich auch souverän in den Zwischenrunden durch. Im Finale trafen sie auf die Gothaer Mannschaft „Nie wieder Alkohol“. Bei den Damen- und Herrenspielen am Samstag holten sich die Vertretungen vom Thüringer Volleyballstützpunkt die Siegerpokale. Im Mixturnier hatten sie das Nachsehen und musste sich „Hollerudidudeldö 2.0“ geschlagen geben.

Die anderen Schmalkalder Vertretungen landeten im Mittelfeld und die Sieger vom Prominententurnier am Freitag mussten Lehrgeld zahlen und ließen als Schlusslicht den Profis den Vortritt. Am Ende waren sich alle einige, dass Dank der vielen Helfer auch die zwanzigste Auflage gelungen war und die ersten Anmeldungen für das kommende Turnier konnten schon notiert werden.

Platzierungen Mixed
1. Hollerudidudeldö 2.0 (SVV)
2. Nie wieder Alkohol (Gotha)
3. In youre face (Coburg)
4. Die Sehrgays (Unterwellenborn)
5. Bommschlaberlaber (SVV)
6. Lisas Lila Laune Looser (SVV)
7. Die einzigen 2 Drillinge... (Bad Salzungen)
8. Grotten Schlecht (Weimar)
9. Freibier gibts bei der Turnierleitung (Coburg)
10. SMarties (SVV)
21.12.2013
20.WT - Gotha mit Doppelerfolg
Nach packendem Finale besiegte der VC Gotha den höherklassigeren VC Bitterfeld-Wolfen beim 20. Schmalkalder Weihnachtsturnier im Volleyball mit 2:0 (25:21, 25:22). Der andere Siegerpokal ging an die erfolgreichen Damen aus Gotha.

Der in die 3. Liga strebende Spitzenreiter der Regionalliga Ost beendete somit ausgerechnet beim Jubiläumsturnier des Schmalkalder Volleyball-Vereins die jahrelange Dominanz von GSVE Delitzsch, die als scheinbar unbesiegt galten. Überraschungsdritter wurde "KK Tannenbaum", eine Mixtur aus den beiden Jenaer Volleyballvereinen, von denen der VSV 90 in der 3. Liga spielt.

Bei den Damen belegte Gastgeber Schmalkalden hinter Gotha und dem Zweiten HSV Weimar einen beachtlichen dritten Platz unter den neun Mannschaften. Ebenso prima schlugen sich die Schmalkalder Männer mit Rang sechs im 16er-Feld.

Die "Tannenbäume" hatten zu Beginn der knapp zehn Stunden feinsten Volleyballsports in der stimmungsvollen Atmosphäre der Schmalkalder Mehrzweckhalle für den ersten Paukenschlag gesorgt, als sie sich gegen Delitzsch beim 1:1-Satzausgang mit einem Punkt Vorsprung (35:34) durchsetzten und den Seriensieger somit frühzeitig auf die Verliererstraße drängten. Weil die Jenaer Mixtur gegen die weiteren Gruppengegner Sonneberg und Weimar ebenfalls nichts anbrennen ließ, blieb den Sachsen nur Rang zwei und die Spiele um die Plätze fünf bis acht.

Dorthin schafften es auch die Gastgeber. In ihrem ersten Gruppenspiel überstanden sie in Satz eins beim 17:16 gegen den hessischen Stammgast TVG Hattorf/Pöhlde einige bange Minuten, gewannen Satz zwei aber klar 20:10. Das war die Grundlage für Rang zwei, weil HSV Weimar II relativ eindeutig 2:0 beherrscht wurde. Gegen die in der 2. Bundesliga aufschlagenden Männer aus Bitterfeld und Wolfen konnten die Schmalkalder freilich nichts ausrichten, schlugen sich aber achtbar.

Enttäuschend verlief der diesjährige Auftritt des Turnier-Dauergastes TSV Bad Salzungen. Allerdings hatten es die Badestädter auch mit zwei Regionalligisten (Ohrdruf I und Erfurter VC) zu tun, gegen die sie nichts bestellen konnten. Da blieb mit einem knapp ausgefallenen Sieg gegen Fortuna Pößneck nur Platz drei. In der Zwischenrunde gelang immerhin ein Sieg gegen Hattorf/Pöhlde, der die Option auf Rang neun eröffnete. Diesen verspielten die Bad Salzunger mit einem unambitionierten Auftritt gegen Unterwellenborn und belegten so nach einigen guten Platzierungen in den Vorjahren nur Rang zehn.

Mit einem deutlichen Mehr an Begeisterung für ihr eigenes Spiel schalteten die Schmalkalder in der Zwischenrunde Ohrdruf I aus. Der etatmäßig in Gotha spielende Marko Henke, der aber auch mit seinem Heimatteam auflief und so Schwerstarbeit leistete, hatte gehörigen Anteil am Erfolg, der im ersten Satz mit 21:11 sehr eindeutig ausfiel, während Satz zwei glücklich eben so 16:15 nach Hause ging. Seine in der Halle weilende fünf Wochen junge Tochter Frieda und deren ebenfalls beim SVV Volleyball spielende Mutter Franziska Lesser werden ihn zusätzlich beflügelt haben.

Der Sieg gegen Ohrdruf machte "das Spiel möglich, worauf wir jahrelang gewartet haben", kommentierte Turnierleiter Michael Henke. Es war die Begegnung gegen Delitzsch, aber eben "nur" um Platz 5. Diese wurde zum nervenaufreibenden Knüller, in dem der SVV in Satz eins einen zeitweiligen Vier-Punkte-Vorsprung fast wieder zu verspielen schien. Zum Schluss gab Marko Henke mit aggressiver Blockarbeit aber alles und rettete den knappen 18:17-Sieg. Auch in Satz zwei ging es hin und her, doch da setzte sich zum Ende hin Delitzsch besser in Szene, gewann mit 20:18 Punkten und damit einem winzigen Pünktchen Rang 5.

Während KK Tannenbaum gegen den Erfurter VC im Spiel um Rang drei keine Mühe hatte, wurde es im Finale der beiden besten Teams VC Gotha und VC Bitterfeld-Wolfen spannender. Dieses wurde nicht wie alle bisherigen Begegnungen als Zeitspiel zweimal 12 Minuten, sondern im "regulären Modus" ausgetragen, mit zwei Gewinnsätzen bis 25 Punkte. Als Zweitligist wollten die Bitterfelder die Halle als Sieger verlassen, mussten aber die Überlegenheit von Gotha anerkennen. Bitterfeld-Wolfen lag im ersten Satz nach gelungenen Angriffsaktionen nahezu ständig mit einem bis drei Punkten vorn, hatte aber nichts zum Zusetzen, als Gotha den 20:21-Rückstand in einen 25:21-Sieg verwandelte. Fast ebenso verlief Satz zwei. Beide Mannschaften verzichteten auf spektakuläre lange Ballwechsel, sondern suchten im direkten Zug den sofortigen Erfolg.

Vor ihren Gothaer Männern konnten die Damen aus der Volleyballhochburg Gotha ihren Turniersieg gegen Weimar und Schmalkalden bejubeln. Die jungen Gastgeberinnen hatten beachtlicherweise gegen den 1. Sonneberger VC 04 und den Erfurter VC den Gruppensieg geschafft. Im Finalturnier hatte die Frauenmannschaft des SVV aber nichts mehr zum Zusetzen.

Eine Schippe drauflegen konnten alle Turnierteilnehmer wieder unmittelbar nach dem Finale, als das schon legendäre Abendevent des SVV startete, mit einigen ganz besonderen Überraschungen.

Rainer Koch
15.12.2013
Der Kapitän der Herren
Bedingt durch die familiäre Begeisterung für die Sportart Volleyball kam ich nicht umhin, mich auch darin auszuprobieren. Über die Schul-AG und das Damentraining des VV70 Meiningen gelangte ich in die Meininger Herren-Kreisklasse. Da ich nebenbei auch noch 2x die Woche zum Leichtathletiktraining ging, reichte mir das Dillern. Als ich 2006 zum Studium nach Jena aufbrach, lernte ich ein neues Volleyball-Niveau kennen. Ich bekam Lust auf mehr.
So begann ich kurz nach Beginn der Saison 2009/10 in der 1. Herrenmannschaft des Schmalkalder VV. Ich versuche mich aber nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch einzubringen. Sei es als Materialverantwortlicher, Co-Trainer oder inzwischen auch Mannschaftskapitän, so gebe ich stets mein Bestes im besten Verein der Welt!
07.12.2013
Der Zuspieler der Herren
Mit 9 Jahren hatte ich das erste mal einen Volleyball in der Hand. Als ich nach einigen Wochen endlich in Michas Trainingsgruppe kam, dachte ich, dass ich damit den Volleyballolymp bereits erklommen habe. Schnell wurde ich jedoch vom großen Mann auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt. Von der F-Jugend bis zur A-Jugend habe ich in jeder Altersklasse mehrfach gespielt. Manchmal war ich Außenangreifer, manchmal Zuspieler. Mit 14 Jahren agierte ich das erste Mal in der Thüringenliga und besetzte hierbei die Position des Außenangreifers. Wenig eingeschüchtert von den vielen großen Männern versuchte ich, mein Bestes zu geben und möglichst wenig falsch zu machen.
Auch auf der Liberoposition spielte ich einige Saisons.
In der aktuellen Saison ging ein Traum in Erfüllung. Als Zuspieler versuche ich nun jedes Training und jedes Spiel dazuzulernen, um die Angreifer glücklich zu machen...
30.11.2013
Herren I - Ernüchternder Jahresausklang
VC Blau Weiß Gebesee - Schmalkalder VV 3:2 (15:25; 25:23; 14:25; 25:11; 15:10)

Zum letzten Spieltag im Jahre 2013 reiste die erste Herrenmannschaft des SVV nach Gebesee. Ein Sieg war das klare Ziel, hatte man doch in der Vorbereitung gegen diesen Gegner auch schon gewonnen. Tim Seeber musste diesmal verletzungsbedingt passen, dafür war wieder Diagonalspieler Kevin Hoffmann mit am Start. Trainer Micha Henke entschied sich vor dem Spiel für Andy Stengel im Zuspiel und verzichtete auf den Liberoeinsatz. Ansonsten stand die gewohnte Startformation.

Schmalkalden begann konzentriert, legte los wie die Feuerwehr, und ließ mit guten Angriffen aus einer sicheren Annahme heraus die Hausherren gar nicht zur Entfaltung kommen. Der beruhigende Vorsprung zum Satzende hin erlaubte es, mit Pierre Michaels und dem sein Thüringenligadebüt gebenden Nachwuchsspieler Fabian Stötzer, frische Kräfte zu bringen, um Stammspieler zu schonen. Dies tat dem Spielfluss keinen Abbruch und sicherte den klaren 25:15 Erfolg.

Doch die Satzpause schien den Gästen nicht bekommen zu sein. Die bisher so sichere Annahme geriet ins Wanken, sodass Trainer Henke bereits beim 7:14 die zweite Auszeit nehmen musste. Die Ansprach schien zu fruchten, denn Punkt für Punkt kämpfte man sich auf 23:24 heran. Doch Gebesee rettete sich mit 25:23 zum Satzausgleich.

Im dritten Abschnitt wechselte Michaels auf Zuspiel. Die Gäste agierten nun wie in Durchgang eins souverän und enteilten auf 21:13. Wieder vollzog man einen Doppelwechsel und gewann sicher mit 25:14.

Aber so ähnlich wie sich Satz eins und drei waren, wiederholte sich das Spiel mit Abschnitt zwei und vier. Schmalkalden patzte mehrfach in der Annahme und lag schnell mit 4:13 zurück. Zu allem Überfluss verletzte sich Mittelblocker Kevin Hartung am Knie und musste ausgewechselt werden. Sang- und klanglos ging man mit 11:25 unter.

Im entscheidenden Tiebreak wurde abermals umgestellt. Außenangreifer Weniger rückte für den verletzten Hartung auf Mittelblock, Michaels auf Außen und Stengel auf Zuspiel. Bis zum 6:3 sah alles sehr vielversprechend aus, doch eine Aufgabenserie der Hausherren brachte beim Wechsel den 6:8 Rückstand. Nun war der Faden gerissen und auch kein Aufbäumen mehr erkennbar. Wiederum blieb nur die Erkenntnis, dass man trotz athletischer Vorteile wenig Zählbares erreichte.

Nun hat die Mannschaft über den Jahreswechsel genug Zeit, die Wunden zu lecken, und die aufgetretenen Fehler abzustellen. So steht nach gutem Saisonstart im Moment nur ein ernüchternder achter Tabellenplatz im Elferfeld zu Buche. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Hoffmann, Michaels, Stengel, Stötzer, Weniger
29.11.2013
Der Jüngste bei den Herren
Nach Fussball, Handball und Langlauf kam ich erst ziemlich spät über Freunde zum Volleyball. Micha erkannte das balltalent in mir und es folgte ein ziemlich schneller Aufstieg von der Kreisklasse über die Oberliga, mit dem Landeskader Thüringen, bis hin zur Thüringenliga mit den Herren des SVV. Das letzte Jahr war bis jetzt mein erfolgreichstes in Sachen Volleyball: Thüringenmeistertitel in der U18 und in der U20, Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft (Platz 15) und den Sprung in die 1.Herren-Truppe!
Für diese Saison erhoffe ich mir den Klassenerhalt in der Thüringenliga und natürlich wieder große Erfolge im Jugendbereich, sodass ich sportlich einen weiteren Schritt nach vorne machen kann.
23.11.2013
Herren I - Nicht clever genug
SV Rot-Weiß Knau - Schmalkalder VV 3:0 (25:22, 25:21, 25:12)

Am letzten Samstag musste die erste Herrenvertretung des SVV beim ostthüringischen Dauerrivalen aus Knau antreten. Bis auf Hoffmann und Henke, die krankheits- beziehungsweise verletzungsbedingt fehlten, waren alle Kräfte an Bord. Einen klaren Favoriten konnte man vor der Begegnung in Pößneck nicht ausmachen. Die Gastgeber waren zu Beginn der Saison nicht so richtig aus den Startlöchern gekommen, haben sich aber mittlerweile in die obere Tabellenhälfte vorgeschoben. Schmalkalden dagegen hatte bis vor einigen Wochen noch Tuchfühlung zur Spitze, aber spätestens mit den zwei Heimniederlagen gegen Nordhausen und Weimar wertvollen Boden eingebüßt und dümpelt mittlerweile im Niemandsland der Tabellenmitte.

Schmalkalden begann mit Michaels im Zuspiel, Seeber auf Diagonal, Kevin Hartung und Hardt im Mittelblock und Chris Hartung und Weniger auf der Außenbahn. Im ersten Satz tasteten sich beide Teams zunächst vorsichtig ab. Niemand konnte sich entscheidend absetzen, so dass die Führung ständig wechselte (8:10, 14:12, 18:18). Zum Satzende gab es drei kritische Schiedsrichterentscheidungen zu Ungunsten der Gäste. Die routinierten Knauer nutzten die Gelegenheit und gewannen mit 25:22.

Wohl noch mit dem unglücklichen Satzverlust im Kopf legte der SVV im folgenden Durchgang einen klassischen Fehlstart hin (3:11). Die Hausherren agierten einfach dynamischer in ihren Aktionen, nutzten jeden Fehler des Gegners aus und enteilten auf 21:14. Schmalkalden übte sich in Schadensbegrenzung und kam bis auf 21:24 ran. Doch eine Auszeit der Gastgeber verschaffte diesen wieder die notwendige Konzentration, um den fehlenden Punkt mit einem Schnellangriff über die Mitte zur 2:0 Führung einzufahren.

Auch im dritten Satz keimte nur kurzzeitig Hoffnung auf. Bis zum 5:5 konnte Gleichstand gehalten werden, doch eine Aufgabenserie der Knauer brach die Moral der Gäste (6:13). Schmalkalden verstand es nicht, teils klarste Chancen in Punkte zu verwandeln. Dazu gesellten sich Abstimmungsprobleme in der Feldaufteilung und eine nicht ganz sattelfeste Annahme. Die Hausherren konnten so den Vorsprung noch ausbauen und mit 25:12 triumphieren.

Am kommenden Wochenende bietet sich letztmalig im Kalenderjahr 2013 die Möglichkeit, die Niederlagenserie zu beenden. In Gebesee steht die Mannschaft vor einer durchaus lösbaren Aufgabe. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Michaels, Seeber, Stengel, Weniger
20.11.2013
Der Neue bei den Herren
Zum Volleyball bin ich mit 14 Jahren über meine volleyballbegeisterte Familie im Kölledaer SV 90 gekommen. In der damaligen Kreisliga-Mannschaft durfte ich als Zuspieler auflaufen. Volleyball richtig gelernt habe ich erst ab 2001 durch den Wechsel nach Sömmerda (nun als Mittelblocker in der Landesklasse). 2007 wechselte ich zurück nach Kölleda (nun schon Diagonalspieler). Dort spielten wir in der Oberliga. Seit 2011 pausierte ich mit Hallenvolleyball und konzentrierte mich auf das Studium. Gelegentlich versuchte ich, meine Spuren im Sand zu hinterlassen...
Das volleyballverrückte Schmalkalden hat mich aufs Parkett zurück geholt. Seit September 2013 stelle ich mich auf meine alten Tage noch mal der neuen Herausforderung Thüringenliga! Mit der jungen Truppe ist das ein Riesenspaß!
16.11.2013
Herren I - Rabenschwarzer Heimspieltag
Schmalkalder VV – SVC Nordhausen 1:3 (15:25, 27:25, 10:25, 22:25)
Schmalkalder VV – SVV Weimar 0:3 (18:25, 19:25, 23:25)

Leider blieben die Überraschungen aus

In der Volleyball-Thüringenliga der Herren empfingen die Schmalkalder den SVC Nordhausen und die Spielvereinigung Weimar. Um im vorderen Tabellendrittel weiter mitzumischen war mindestens ein Sieg notwendig. Doch es kam leider anders als alle dachten…

Schmalkalden. Zum dritten Heimspieltag der Saison hatte der Gastgeber aus Schmalkalden zwei gestandene Thüringenligisten am Start, die in „voller Kapelle“ natürlich auch punkten wollten. Dabei wollte Nordhausen mit dem erklärten Ziel, endlich die Regionalliga zu erreichen, die Schlappe der Vorwoche wettmachen als der Tiebreak gegen Altenburg knapp abgegeben werden musste.

Der Respekt der jungen Schmalkalder Ballkünstler war anzumerken. Harmlose Netzaktionen und ein unsicherer Abwehrriegel brachte den Gastgeber mit 0:5 klar ins Hintertreffen. Die Forderung des Trainers Henke nach mehr Mut im Abschluss ließ die SVV-Jungspunde unbekümmerter agieren. Punkt für Punkt kämpfte man sich heran. Bei 8:9 war der Anschluss wieder hergestellt. Doch Nordhausen schaffte es immer wieder mit den platzierten Sprungaufschlägen den SVV-Riegel unter Druck zu setzen. 11:20 enteilten die Gäste, was im ersten Durchgang eine Vorentscheidung bedeutete. 15:25 wurde der erste Satz abgegeben.

Im zweiten Satz stellte Henke die Angriffsreihe um und brachte Kevin Hartung als Außen-Annahmespieler. Die Rechnung schien aufzugehen. Die erste Angriffswelle konnte zielgerichteter ausgespielt werden und bei Stand 16:11 zwang man die Gäste zur Auszeit. Mit dem Gefühl des sicheren Vorsprungs schlichen sich in Folge unnötige Fehler ein und Nordhausen kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Bei 22:22 wurde sogar der Ausgleich zugelassen. Drei Satzbälle konnten sich die Fachwerkstädter schwer erarbeiten bis der knappe 27:25-Satzsieg in der Tasche war. Es war wieder alles offen.

Trotz des scheinbar moralischen Vorteils gerieten die SVV-ler erneut mit 7:12 ins Hintertreffen. Mahnende Worte in der Auszeit wurden leider nicht erhört und das Spiel der Gastgeber schient wie verhext. In keinem Spielelement konnten zählbare Aktionen registriert werden. Mit 10:25 wurden die Schmalkalder regelrecht vom Tabellenzweiten vorgeführt.

Ein Aufbäumen gab es allerdings zur Freude der zahlreichen Zuschauer im vierten Satz. Bis 20:21 war es ein Spiel auf Augenhöhe und zahlreiche Rettungsaktionen auf beiden Spielfeldseiten entlockten so manchen Szenen-Beifall. Zwei gut gestellte Blockaktionen besiegelte die knappe, aber einkalkulierte 22:25-Satzniederlage.

Im zweiten Spiel des Tages mussten die Fachwerkstädter gegen die neu formierte Spielgemeinschaft aus Weimar antreten. Spielerfahrene Akteure des ehemaligen HSW und VfL Weimar agieren nun zusammen, um ebenfalls langfristig eine Regionalliga-Mannschaft aufzubauen. Gegen den Spielwitz und die überragende Feldübersicht der Goethestädter hatten die Schmalkalder wenig entgegenzusetzen. Gut herausgespielte Kombinationen wurden abgefangen und irgendwie spielten die Gastgeber gegen eine scheinbare Gummiwand. 18:25 und 19:25 wurden die ersten beiden Durchgänge unerwartet klar abgegeben.

Im dritten Satz wurden noch einmal alle Kräfte mobilisiert. Wieder entwickelten sich achtbare Spielzüge auf beiden Seiten. Bis zum 21:21 war der Satzausgang völlig offen. Durch zwei gezielte Aufschläge konnte sich Weimar mit zwei Punkten absetzen und hatte in Folge bei 24:22 zwei Spielbälle. Ein knüppelharter Angriff von Chris Hartung bescherte den 23:24-Anschluss. Auch die erste Angriffswelle der Weimarer konnte glücklich abgewehrt werden und der direkten Folge ertönte ein Schiedsrichterpfiff, den keiner in der Halle nachvollziehen konnte. Eine Mehrfachberührung wurde vom Spieleiter erkannt, welches letztendlich die 0:3-Niederlage besiegelte. Natürlich untröstlich über den ausgebliebenen Lohn muss man nun in Ruhe die Fehler analysieren, um in Zukunft vor Satzende die Weichen für einen erfolgreichen Spielverlauf zu stellen.

Damit rutschen die Jungs vom Schmalkalder VV zunächst auf den vierten Tabellenplatz ab. Doch hätte im Vorfeld jemand geglaubt, dass die Herrentruppe des Schmalkalder VV mit einem Durchschnittsalter von 22,3 Jahren in der Landesliga ganz vorne mitmischen kann?

Kommendes Wochenende müssen die Schmalkalder gegen den Dauerrivalen Rot Weiß Knau ran. Vielleicht können beim ehemaligen Regionalligisten Punkte mit nach Hause entführt werden…

SVV mit: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Hoffmann, Weniger, Seeber, Michaels, Stengel
09.11.2013
Herren I - es läuft noch nicht alles rund
VC Gotha II - Schmalkalder VV 3:2 (23:25; 15:25; 25:18; 25:17; 15:11)

Am letzten Samstag reiste die erste Herrenmannschaft des SVV zum fälligen Auswärtsspiel nach Gotha. Gegen den mit meist regionalligaerfahrenen Spielern gespickten Kader sollte es das erwartet schwere Spiel werden.

Schmalkalden begann diesmal ohne Libero, um mehr Wechseloptionen zu haben. Neu ins Spiel kam auf Außen Tim Seeber, der seine Sache sehr gut machte. Das Spiel begann sehr ausgeglichen, beide Teams tasteten sich ab (15:15 und 20:20), bis Gotha plötzlich scheinbar vorentscheidend auf 23:20 enteilte. Doch die Auszeit von Coach Micha Henke kam goldrichtig. Pierre Michaels konnte mit vier starken Aufgaben den Grundstein für den nicht mehr geglaubten 25:23 Erfolg legen.

Diesen Schwung nahm der SVV-Sechser auch in den zweiten Abschnitt mit. Durch gute Aufgaben von Hoffmann wurde die Gothaer Annahme dermaßen unter Druck gesetzt, dass kein geordnetes Angriffsspiel der Gastgeber mehr möglich war. Schmalkalden setzte die einstudierten Kombinationen aus dem Training perfekt um und enteilte Punkt für Punkt. Die fällige Auszeit beim 5:12 brachte den Hausherren aber auch nichts Zählbares. Über 11:20 gerieten diese mit 15:25 arg unter die Räder.

Doch der Volleyball schreibt manchmal verrückte Geschichten. Die erfahrenen Gothaer stellten ihr Team um und wurden damit prompt belohnt. Schmalkladen hatte jetzt Probleme mit der ersten Annahme und lag schnell mit 2:5 und 6:12 in Rückstand. Zudem ließ man sich auf sinnlose Diskussionen mit den Gegenspielern und dem Schiedsgericht ein, was dem Spielfluss nicht förderlich war. So ging der dritte Durchgang mit 25:18 an die Gastgeber.

Im vierten Satz änderte sich trotz mahnender Worte in der Pause wenig. Beim 7:8 verlor man den Kontakt zum Gegner. Der Kopf war nicht mehr frei und die Eigenfehler häuften sich. Auch Auswechslungen brachten nicht den gewünschten Erfolg weswegen dieser Satz ebenfalls deutlich mit 17:25 verloren ging.

Im entscheidenden Tiebreak lag man schnell mit 0:3 und zum Seitenwechsel 4:8 zurück. Die Annahme funktionierte jetzt zwar wieder besser, dafür ließ das Block/Abwehrverhalten sehr zu wünschen übrig. So gab der SVV letztendlich eine 2:0 Satzführung noch aus der Hand.

Man konnte zwar Platz drei in der Tabelle halten, versäumte es aber, auf die beiden Erstplatzierten Altenburg und Nordhausen, die sich im direkten Vergleich 3:2 trennten, mit einem klaren Erfolg Boden gut zu machen. Am kommenden Samstag haben die SVV-Spieler Gelegenheit, diese unnötige Pleite vergessen zu machen. Im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten aus Nordhausen und danach gegen den unmittelbaren Verfolger aus Weimar können vorentscheidende Punkte im Kampf um einen Podiumsplatz gesammelt werden. Spannung und hochklassige Ballwechsel sind garantiert wenn das Schiedsgericht um 11 Uhr in der Sporthalle der Siechenrasenschule das erste Spiel anpfeift. Mit dem hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauern im Rücken sollten zwei Siege nicht unmöglich sein. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Henke, Hoffmann, Michaels, Seeber, Stengel, Weniger
12.10.2013
Herren I - Keine Überraschungen
Schmalkalder VV – Geraer VC 3:1 (25:14; 23:25; 25:17; 25:22)
Schmalkalder VV – VC Altenburg 0:3 (20:25; 22:25; 21:25)

Am zweiten Heimspieltag gewann der SVV-Sechser gegen den Tabellenletzten Gera mit 3:1 und verlor im Anschluss sein erstes Saisonspiel gegen Regionalligaabsteiger Altenburg mit 0:3.

Wie bereits am vorletzten Wochenende schaute sich Spielertrainer Micha Henke das Geschehen vom Spielfeldrand aus an. Gegen die bisher punktlosen Geraer experimentierte er und schickte die Hartung-Zwillinge auf die wichtigen Außen-Annahme-Positionen. Im Zuspiel führte wieder Pierre Michaels Regie, die Mittelblockerpositionen besetzten Sebastian Weniger und Sebastian Hardt, diagonal agierte Kevin Hoffmann, und als Libero fungierte Andy Stengel.

Schmalkalden begann gleich hochkonzentriert, setzte mit aggressiven Sprungaufgaben von Pierre Michaels und Chris Hartung die Gästeannahme unter enormen Druck und wollte keinen Zweifel aufkommen lassen, wer das Feld als Sieger verlassen wird. So war das 25:14 in dieser Höhe verdient.

Auch im zweiten Satz dominierten die Hausherren das Geschehen, wenn auch nicht so deutlich wie zuvor. Vor allem mit dem schwachen Block der Gäste hatten die Schmalkalder Angreifer wenig Mühe. Bis zum 21:16 lief alles programmgemäß. Doch dann spielte man zu kompliziert, schwächelte im Angriff und weckte damit die Gäste wieder auf. Selbst ein 23:20 vermochte der SVV nicht ins Ziel zu bringen. Ungewohnt viele Fehler in allen Spielelementen bescherten den Ostthüringern fünf Punkte in Folge und damit den überraschenden Satzgewinn.

Die deutlichen Worte in der anschließenden Pausenansprache schienen ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. Henke mahnte an, die in der Woche trainierten Sachen konsequent umzusetzen und nicht zu kompliziert zu spielen. So wurde ab dem dritten Satz wieder gehörig Druck mit der Aufgabe gemacht. Die Geraer konnten nur noch vereinzelt ein geordnetes Angriffsspiel aufziehen. So hatte die vielbeinige Abwehr um Regisseur Stengel wenig Mühe, die Bälle zu entschärfen. Die Gastgeber erlaubten sich jetzt auch keine Schwächephasen mehr, sondern erkämpften sich Satz drei und vier mit 25:17 und 25:22.

Nach diesem Pflichtsieg stand die weitaus schwierigere Hürde mit dem VC Altenburg noch im Wege. Coach Henke gab als Devise volles Risiko in allen Spielelementen aus. Nur so könne man dem Ligafavoriten in Bedrängnis bringen. Die mit voller Kapelle von zwölf Spielern angereisten Skatstädter zeigten gleich ihr ganzes Können. Mit scharfen Sprungaufgaben wurde der SVV-Annahmeriegel permanent unter Druck gesetzt. Selbst wenn die Annahme sauber zum Zuspieler kam, hatten die Angreifer ihre liebe Mühe, die Bälle zu versenken. Die Feldabwehr der Gäste zeigte sich hellwach und machte den Unterschied an diesem Tage aus. Selbst wenn die Altenburger in Bedrängnis gerieten, hatten sie mit ihrem baumlangen Hauptangreifer Münchow meist eine Antwort parat. Doch mit großem Kampf hielt man alle drei Sätze lange offen, machte erst am Ende die entscheidenden Fehler mehr als der Gegner und zog sich achtbar aus der Affäre. Mit 20:25, 22:25 und 21:25 verlor man am Ende das erste Saisonspiel.

Dass man allerdings nach sechs Spielen fünf Siege eingefahren hat und Tabellenplatz drei behauptet, hätte wohl vor der Saison keiner erwartet. So kann man mit Vorfreude auf die nächsten Aufgaben blicken. Am 9.11. geht es zum Aufsteiger VC Gotha II. Doch ein leichter Gang wird es bestimmt nicht. Die mit einigen ehemaligen Regionalliga-Akteuren gespickte Mannschaft wird all ihre Routine in die Waagschale werfen, um die Punkte für sich zu verbuchen. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Henke, Hoffmann, Michaels, Seeber, Stengel, Weniger
28.09.2013
Herren I - Beste Saisonleistung
1.Sonneberger VC – Schmalkalder VV 0:3 (20:25; 21:25; 13:25)

Mit einem unerwartet klaren 3:0-Sieg in der Tasche traten die Volleyballer des Schmalkalder VV am Samstag die Heimreise an. Bis auf einige wenige Momente lieferte man eine tadellose Vorstellung ab, die den SVV nach vier Spieltagen weiterhin hinter den ebenfalls noch ungeschlagenen Nordhäusern auf Platz zwei verweilen lässt.

Wie bereits beim Heimspieltag vor einer Woche getestet, schaute sich Spielertrainer Micha Henke das Geschehen von draußen an. Für ihn agierte Pierre Michaels auf Zuspiel, Kevin Hoffmann auf Diagonal, Sebastian Hardt und Kevin Hartung im Mittelblock, Chris Hartung und Sebastian Weniger auf Außen/Annahme und Andy Stengel als Libero.

Zu Beginn tat sich Schmalkalden schwer. Bereits beim 5:11 nahm Henke eine Auszeit, um den Spielfluss der Sonneberger zu unterbrechen. Nach ein paar passenden Worten waren seine Schützlinge ab diesem Zeitpunkt hellwach und drehten den Satz durch gute Aufgaben von Pierre Michaels und Chris Hartung (19:14). Doch durch unnötige Fehler gab man den Gastgebern wieder Hoffnung (20:22) Abermals zog Henke mit einer Auszeit die Notbremse, welche den SVV-Sechser wieder in die Spur brachte. Mit drei Punkten in Folge sicherte man sich Durchgang eins 25:20. Bis auf wenige Aussetzer gab es nichts zu beanstanden.

So beließ es Coach Henke bei der Aufstellung und sollte damit recht behalten. Über 10:4, 14:7 zog man scheinbar sicher auf 18:11 davon. Doch eine Auswechslung (Seeber für Weniger) brachte Unruhe ins Gästespiel. Beim 21:20 erfolgte der Rückwechsel, der sich sofort positiv auswirkte und den 25:21 Erfolg klarstellte.

In der Satzpause wurde nochmals angemahnt, das Spiel nicht wie in den Begegnungen zuvor nochmal unnötig spannend zu machen, sondern das eigene Spiel konzentriert bis zum Ende durchzuziehen. Diese Worte fanden offenbar Gehör, denn die Schmalkalder zogen bereits zu Beginn auf 6:1 davon. Vor allem das Block- und Abwehrverhalten, in den ersten Partien noch ein Schwachpunkt, kristallisierte sich an diesem Tag als bestes Spielelement heraus. Hier machte sich das speziell auf diese Spielsituation fokussierte Training unter der Woche bezahlt. Als Sebastian Hardt mit sieben Aufschlägen in Folge das 19:9 machte, waren die Messen gelesen. Neben dem wiederum gut aufgelegten Chris Hartung agierte Sebastian Weniger kaltschnäuzig und abgeklärt sowohl in Annahme als auch im Angriff. Dieser Spieltag war wohl der endgültige Beweis, dass die gute Nachwuchsarbeit im SVV Früchte trägt. Als Mannschaft mit dem geringsten Durchschnittsalter in der Thüringenliga war so ein Saisonstart nicht unbedingt zu erwarten.

Am übernächsten Wochenende erwartet Schmalkalden als Gastgeber die Mannschaften aus Gera und Altenburg. Gegen Erstere, die nach großem personellen Aderlass mit vier Niederlagen in die Saison gestartet sind, muss ein Sieg das klare Ziel sein. Im zweiten Spiel gegen den Regionalligaabsteiger und ersten Aufstiegskandidaten aus der Skatstadt wird sich zeigen, in wie weit die Mannschaft schon gereift ist, um im Konzert der Großen mitzuspielen. Zahlreiche Unterstützung von den Rängen hätte sich die junge Truppe auf jeden Fall verdient. (mey)

SVV: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Henke, Hoffmann, Michaels, Seeber, Stengel, Weniger
21.09.2013
Herren I - Doppelsieg, aber Punkte verschenkt
Schmalkalder VV – TSV1860 Römhild 3:2 (25:15; 20:25; 25:23; 23:25; 15:8)
Schmalkalder VV – VC Gebesee 3:2 (25:20; 18:25; 25:20; 24:26; 15:12)

Zwei Heimsiege am vergangenen Spieltag der noch jungen Saison hören sich zunächst einmal gut an. Doch bei genauerer Betrachtung muss man wiederum feststellen, dass, wie schon am letzten Samstag in Erfurt, klarere Siege möglich gewesen wären. Aber der Reihe nach.

Vor Spielbeginn hatte wohl kaum jemand mit einem Doppelsieg gerechnet. In die erste Begegnung gegen Römhild ging man nicht unbedingt als Favorit und hatte sich somit nur wenige Chancen auf etwas Zählbares ausgerechnet. Doch entgegen den sonst üblichen Startschwierigkeiten hatten die Hausherren diesmal den besseren Beginn. Vor allem mit der Aufgabe wurde viel Druck ausgeübt, was in der Römhilder Annahme nicht ohne Folgen blieb. Kontinuierlich baute man den Vorsprung aus (21:14), so dass sogar noch Spielraum für Spielerwechsel blieb. Mit 25:15 geriet der Satzgewinn nie in Gefahr.

Im zweiten Durchgang drehte sich das Blatt. Nun hatten die Schmalkalder arge Annahmeprobleme und lagen schnell über 3:8 und 4:12 mit 11:21 im Hintertreffen. Zwar konnte man noch etwas Ergebniskorrektur betreiben, letztendlich aber war beim 20:25 Satz zwei beendet.

Im dritten Abschnitt spielten beide Teams mit offenem Visier. Jeder hatte sich nun einigermaßen auf die Spielweise des Gegners eingestellt. So entwickelten sich spannende Ballwechsel, wobei sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Erst beim 20:20 flatterten den Grabfeldern die Nerven, denn drei gute Aufgaben von Sebastian Weniger verschafften den Hausherren den entscheidenden Vorsprung, um beim 24:23 mit einem gelungenen Block den Satz zuzumachen.

Doch anstatt den Schwung in den nächsten Durchgang mitzunehmen, wurden durch fehlende Konzentration und Konsequenz in den Aktionen die Gäste im Spiel gehalten. Diese konnten sich beim 20:16 entscheidend absetzen und den Vorsprung knapp über die Ziellinie retten. So musste wie bereits die Woche zuvor der Tiebreak entscheiden.

Spielertrainer Henke stellte nun taktisch um und sollte damit goldrichtig liegen. Wie ausgewechselt spielte der SVV-Sechser plötzlich fehlerfrei und führte beim Seitenwechsel mit 8:3. Die Gäste verstrickten sich mehr und mehr in Diskussionen, was den Gastgebern natürlich in die Karten spielte. So war der Sieg beim 15:8 unter Dach und Fach.

Doch im vermeintlich leichteren Spiel gegen Gebesee sollte es auch spannend bis zum Schluss bleiben. Nun probierte man einige Aufstellungsvarianten. So kam Pierre Michaels für Micha Henke ins Zuspiel, der sich die Sache vom Spielfeldrand anschaute und gegebenenfalls eingreifen konnte. Doch dafür bestand im ersten Durchgang kein Anlass. Schmalkalden spulte hochkonzentriert sein Programm ab, während die Gäste keine Bindung zum Spiel fanden. Vor allem Chris Hartung mit seinen Angriffen über die Außenposition war in dieser Phase von der gegnerischen Abwehr nicht in den Griff zu bekommen. Das 25:20 war die logische Konsequenz.

Doch anstatt weiter Druck zu machen, ließ man sich vom Gegner sein Spiel aufzwingen. Die Fehler mehrten sich, und Beobachter Henke musste mehr und mehr Anweisungen von außen geben, die aber nicht umgesetzt wurden (18:25).

Nach einer Standpauke in der Satzpause stellte man wieder auf die Anfangsformation vom ersten Spiel um. Dies brachte gleich die gewohnte Sicherheit zurück und bescherte den Hausherren den 25:20 Erfolg.

Im vierten Abschnitt schenkten sich beide Teams nichts. Niemand konnte sich entscheidend absetzen, ehe Schmalkalden beim 24:22 zwei Matchbälle hatte. Doch im entscheidenden Moment versagten in Angriff und Annahme die Nerven, und Gebesee machte mit vier Punkten in Folge den 2:2 Satzausgleich. Nach einer erneuten Schelte in der Satzpause wurde abermals umgestellt. Für den verletzten Kevin Hartung rückte Sebastian Weniger in die Mitte, Pierre Michaels kam dafür auf Außen.

Anders als gegen Römhild blieb der Entscheidungssatz bis zum Ende offen. Nach der 8:7 Führung zum Seitenwechsel lag man kurz darauf mit 10:12 im Hintertreffen. Doch Schmalkaldens wohl bester Akteur an diesem Tag, Chris Hartung, machte mit mehreren gelungenen Angriffen hintereinander den Sack zum 15:12 zu.

Positiv hervorzuheben ist, dass die Truppe, trotz der engen Spielausgänge, bis jetzt in drei Spielen immer die Oberhand behielt. Auf der anderen Seite muss aber auch erwähnt werden, dass bei mehr Konzentration und Fokussierung auf das Spiel, die Maximalpunktzahl von neun Zählern auf der Habenseite stände. Doch der momentan zweite Tabellenplatz ist mehr als man erwarten konnte. Von daher sollten die zumeist jungen Spieler in den nächsten Partien versuchen, ihr wahres Potential von Anfang bis zum Ende abzurufen und sich nicht mit zwischenzeitlichen Nachlässigkeiten um den Lohn ihrer Mühen bringen. Am nächsten Samstag geht es zum Gastspiel beim Aufsteiger Sonneberg der noch mit einigen Akteuren aus der Zweitligazeit gespickt ist. Da dürfte wohl jedem Spieler klar sein, dass nur mit hundertprozentiger Einstellung die Punkte entführt werden können. (mey)
14.09.2013
Herren I - Unnötiger Punktverlust
SG Erfurt electronic –Schmalkalder VV 2:3 (25:22; 25:27; 16:25; 25:23; 12:15)

Mit einem Sieg starteten die Spieler um Kapitän Micha Henke in die neue Thüringenligasaison. Doch der 3:2 Gewinn in der Landeshauptstadt hätte um einiges deutlicher ausfallen müssen, zumal nach der neuen Punkteregelung, die nun für alle Spielklassen gilt, bei einem Tiebreakerfolg nur zwei statt drei Punkte auf der Habenseite stehen. Danach bekommt nämlich jedes Team für einen 3:0 oder 3:1 Sieg drei Punkte. Der Verlierer geht leer aus. Bei einem 3:2 Erfolg erhält der Gewinner zwei Zähler, der Unterlegene bekommt noch einen Punkt.

Und genau das ist es, was insbesondere Volleyballurgestein Henke nach dem Spiel hadern ließ. Denn der Samstagnachmittag hätte um einiges geruhsamer und entspannter ablaufen können, wenn die SVV-Akteure ihr Spiel konsequent durchgezogen hätten. Zu alledem reiste die zweite Gastmannschaft aus Sonneberg erst eine halbe Stunde nach offiziellem Spielbeginn an, obwohl sie das Schiedsgericht stellen musste. Der SVV begann das Spiel mit Dirigent Micha Henke im Zuspiel, Kevin Hartung und Sebastian Hardt auf Mittelblock, Chris Hartung und Sebastian Weniger auf Außen/Annahme und Neuzugang Kevin Hoffmann auf Diagonal. Als Libero fungierte Andy Stengel. Schmalkalden konnte seine üblichen Startschwierigkeiten nicht verbergen und sah sich gleich dem enormen Druck der Erfurter Sprungaufgaben ausgesetzt. Viel zu ängstlich agierte die Annahme im Vergleich zu den Vorbereitungsspielen. Zwar konnte man den zwischenzeitlichen 12:20 Rückstand verkürzen, den 22:25 Satzverlust aber nicht vermeiden. Nach deutlichen Worten in der Satzpause besserte sich das Spiel zu Beginn des zweiten Durchgangs. Durch schöne Kombinationen ging das Team schnell 4:1 in Führung, verspielte aber den Vorsprung leichtfertig (8:10). Dann begann ein nervenaufreibendes Zitterspiel, das bis um Ende spannend blieb. Vor allem im Blockverhalten waren erhebliche Defizite unüberschaubar. Doch mit viel Glück zog man beim 25:23 Erfolg den Kopf aus der Schlinge und verhinderte so etwas wie eine Vorentscheidung. Im dritten Satz rotierte der SVV-Sechser um drei Positionen und stellte sein Aufgabenspiel von Sprung- auf Flatteraufschläge um. Damit hatte die Erfurter Hintermannschaft erhebliche Probleme und konnte kein geordnetes Angriffsspiel mehr aufziehen. Über 11:6 und 19:13 war der Satz beim 25:16 Sieg nie in Gefahr. Jetzt sah alles nach einem 3:1 Erfolg aus. Von 17:15 zog man auf 21:16 im vierten Durchgang davon. Doch nach einer Erfurter Auszeit war die Konzentration wie weggefegt. Einige Schmalkalder Akteure wähnten sich wohl schon als sichere Sieger. Doch dass sich dies im Volleyball ganz schnell ändern kann, bekamen die Gäste nun zu spüren. Mit 23:25 verschenkte man den Satz und damit einen Punkt. Zudem verletzte sich noch Kevin Hartung und wurde durch Tim Seeber ersetzt, der seine Sache im Tiebreak wie die anderen Schmalkalder Spieler sehr gut machte. Zwar führte Erfurt zum Seitenwechsel mit 8:7, doch deren Pulver war damit verschossen. Wenn auch nicht immer volleyballerische Feinkost geboten wurde, so kämpfte man doch um jeden Ball und wendete die drohende Niederlage mit dem 15:12 ab.

Alles in allem muss aber angemerkt werden, dass es eher ein Punktverlust als ein Zweipunktgewinn war. Nächstes Wochenende muss die Leistung auf jeden Fall stabiler sein, denn die kommenden Aufgaben werden keinesfalls leichter. Am Samstag empfängt der SVV die Mannschaften aus Römhild und Gebesee. Gegen Letztere hat man in der Vorbereitung schon gewonnen. Mindestens ein Sieg aus zwei Spielen ist die Vorgabe von Spielertrainer Micha Henke. Daher ist ab 11 Uhr in der Sporthalle der Siechenrasenschule jede Unterstützung der Zuschauer notwendig, um einen Doppelerfolg landen zu können. (mey)
12.09.2013
Sarke letzte Saison der 1.Herren-Mannschaft
Am kommenden Samstag startet die erste Herrenmannschaft des Schmalkalder Volleyballvereins in die Thüringenligasaison 2013/2014. Nach intensiver Vorbereitung sollen am Wochenende in Erfurt die ersten Punkte eingefahren werden. Doch zunächst ein Rückblick.

Nach einigen Abgängen wurde das Team mit dem zurückgekehrten bundesligaerfahrenen Marko Henke und Nachwuchsspielern aus dem Jugendbereich verstärkt. So ergab sich eine bunte Mischung aus langjährig verdienten Akteuren um Spielertrainer Micha Henke und talentierten Youngstern wie den Hartung-Zwillingen. Ziel war der Klassenerhalt und die Integration und Heranführung der jungen Spieler an das Leistungsniveau in der höchsten Thüringer Spielklasse. Nach zwei klaren so nicht erwarteten 3:0 Heimsiegen gegen Römhild und Ohrdruf am ersten Spieltag wurde man beim späteren Thüringenligameister aus Unterwellenborn auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt (0:3). Hier zeigte sich die fehlende Ausgeglichenheit im Kader und die mangelnde Erfahrung der neuen Spieler. Nach der knappen 2:3 Niederlage beim Staffelmitfavoriten Nordhausen bewies die Mannschaft gegen Gebesee erstmals, dass sie auch enge Spiele für sich entscheiden kann (3:2). Das auf und ab setzte sich mit der knappen 2:3-Pleite in Gera fort, ehe man in eigener Hall wieder Punkte sammelte. Mit vier klaren Heimsiegen Anfang November machte man bereits vor dem Hinrundenende den Klassenerhalt perfekt. Damit fiel vor allem von den jungen Spielern eine große Last ab. Sie bekamen nun mehr Spielanteile und konnten somit wertvolle Erfahrung sammeln. Unbekümmert aufspielend folgten zwei deutliche Auswärtserfolge in Gebesee und Weimar. Nach einer abermaligen knappen 2:3 Niederlage in Nordhausen verlor man im Dezember das erste Heimspiel gegen Römhild. Die zwei Heimsiege zu Beginn des Jahres sollten die letzten Erfolge bleiben. Die Verletzungen von Oliver Strecker und Sascha Günther konnten nun nicht mehr kompensiert werden. Zu dünn war die Personaldecke geworden, um in den Spielen auf bestimmte Situationen taktisch reagieren zu können. Hier fehlte auch teilweise die Abgebrühtheit und Erfahrung. Des Weiteren wurden schon sicher geglaubte Siege in Knau und Weimar leichtfertig abgeschenkt. Nach zwei erwarteten Niederlagen in Gera und Unterwellenborn beendete die jüngste Mannschat der Liga die Saison mit einem nicht erwarteten fünften Platz.

Doch angesichts der neuformierten Truppe und den Verletzungssorgen kann ein positives Resümee gezogen werden. Vor allem die jungen Spieler machten große Fortschritte und konnten in den parallel stattfindenden Jugendwettbewerben den Thüringenmeistertitel in der U18 und U20 Klasse einfahren. Somit ist der SVV durch seine gute Nachwuchsarbeit für die Zukunft gerüstet. Für die kommende Saison stehen personell einige Veränderungen an. Hauptangreifer Marko Henke hat ein Angebot vom Drittligist Eltmann (Bayern) angenommen, um dort den angestrebten Zweitligaaufstieg realisieren zu können. Sascha Günther und Oliver Strecker werden berufsbedingt ebenfalls den Verein verlassen. Dafür rücken neben Kevin Hoffmann aus Kölleda weitere Jugendspieler wie Felix Schliewenz oder Georg Kretzer ins Team nach. Durch den Abgang der erfahrenen Kräfte müssen die Nachwuchsspieler nun beweisen, dass sie auch selbst schon Verantwortung übernehmen können.

Ziel kann daher vorrangig nur der Klassenerhalt sein. Alles andere wäre Zugabe. Dass die Mannschaft das Potential dazu hat, bewies sie jüngst beim Vorbereitungsturnier in Pößneck und dem Turniersieg in Gebesee, wo unter anderem die Ligakonkurrenten Gebesee und Nordhausen geschlagen werden konnten. In der letzten Woche wurde im Training nochmal an kleinen Details gefeilt, um am Samstag beim ersten Pflichtspiel in der Landeshauptstadt bestehen zu können. (mey)
07.09.2013
Schmalkalder testen erfolgreich in Gebesee
Zur Vorbereitung der neuen Spielsaison nutzt der Schmalkalder VV mit seinen Erwachsenen-Teams verschiedene Turniere, um den Wettkampfcharakter der anstehenden Punktspiel-Wochenenden zu schulen. So können verschiedene Spielelemente probiert und gefestigt werden. Die Turnier-Platzierungen sind dabei zunächst zweitrangig…

Traditionsgemäß organisiert der VC Gebesee ein gut besetztes Damen- und Herren-Turnier, welches bei den Schmalkaldern schon immer fest im Wettkampfkalender steht. Die 1.Damen-Mannschaft musste dabei in einem Sechser-Starterfeld entgegen treten und kam letztendlich auf den 5.Platz. Die stark verjüngte Mannschaft musste sich in der Vorrunde den Liga-Konkurrenten aus Nordhausen und Gebesee knapp geschlagen geben. Im Spiel um Platz 5 war man allerdings gegen VfB Suhl II klar dominierend. Viel Fleiß und Einsatzbereitschaft werden bei den SVV-lern in der Saison nötig sein, um die höchste Spielklasse des Freistaates halten zu können.

Bei den Schmalkalder Herren lief es dagegen schon recht optimistisch. Die fünf gemeldeten Mannschaften spielten im Modus „jeder gegen jeden“ zwei Gewinnsätze aus. Schmalkalden überraschte mit zwei knappen Tiebreak-Siegen über Gastgeber Gebesee und den SVC Nordhausen. Auch gegen Concordia Erfurt und TSV Arnstadt wurden Siege eingefahren, so dass die Schmalkalder sich erstmals in der Turniergeschichte als Sieger eintragen durften.

Den Schwung müssen die Fachwerkstädter am besten gleich mitnehmen zu den ersten Punktspielen. Gleich kommenden Samstag müssen sie beim Ligastart gegen den SV Erfurt electronic ran. Wünschen wir auch hier den Südthüringern viel Erfolg!

Damen:
1. SVC Nordhausen
2. Erfurter VC
3. VC Blau Weiß Gebesee
4. VfB 91 Suhl II
5. Schmalkalder VV
6. VfB 91 Suhl III

Herren:
1. Schmalkalder VV
2. SVC Nordhausen
3. VC Blau Weiß Gebesee
4. SV Concordia Erfurt
5. TSV Arnstadt
09.03.2013
Herren I - Kampfgeist nicht belohnt
Geraer VC – Schmalkalder VV 3:0 (26:24, 25:16, 35:33)

Trotz der vom Satzergebnis her klaren 0:3-Niederlage am letzten Spieltag beim Tabellenzweiten aus Gera hat sich das Team von Spielertrainer Micha Henke mit Bravour aus der Saison verabschiedet. Nach der knappen 2:3-Niederlage in der Hinrunde war man auch an diesem Tag nicht chancenlos. Denn in Satz eins und drei vergab man gleich mehrfach Satzbälle. Doch der Reihe nach. Schmalkalden begann neben Micha Henke im Zuspiel mit Marko Henke auf Diagonal, Chris Hartung und Pierre Michaels auf Außen/Annahme, Kevin Hartung und Sebastian Hardt auf Mittelblock und Andy Stengel als Libero. Gera dagegen trat mit dem vollen 12er Kader an und hatte damit von Beginn an mehr Möglichkeiten in der Aufstellung. Die Gäste begannen engagiert und führten schnell mit 10:7. Doch Gera, die noch minimale Chancen auf den Staffelsieg hatten und unbedingt gewinnen mussten, glichen prompt zum 13:13 aus. Dann brachte Marko Henke mit starken Aufschlägen sein Team mit 22:17 in Front. Beim 23:18 schienen die Messen gelesen, doch Unsicherheiten in der Annahme und daraus resultierende durchsichtige Angriffe brachten den Südthüringer Sechser noch um den verdienten Lohn. Das 24:26 war die bittere Konsequenz. Dies gab einen Knacks in der Mannschaft. Trotz schneller 3:0 Führung verlor man danach acht Punkte in Folge und hatte den nun oben auf spielenden Hausherren nichts entgegenzusetzen. Vor allem die druckvollen Aufschläge der Geraer bekam die Schmalkalder Hintermannschaft nicht in den Griff und zog mit 16:25 den Kürzeren. Im dritten Durchgang wechselten Chris Hartung und Marko Henke die Positionen, was sich auch gleich bezahlt machte. Nun war es wieder ein Spiel mit ständig wechselnden Führungen, ehe sich die Gäste am Satzende mit 24:21 drei Chancen zum Satzanschluss erarbeiteten. Doch weder diese drei Chancen noch zwei weitere vermochte man zu verwerten. So kam es wie es kommen musste. Mit 33:35 unterlag man schließlich nach hartem Kampf. Trotzdem konnten die Spieler mit hoch erhobenem Haupt das Spielfeld verlassen, hatten sie doch dem Aufstiegsaspiranten über weite Strecken einen großen Kampf geliefert. So beendet der SVV die Aufstiegssaison mit einem beachtlichen fünften Platz und hat am nächsten Wochenende zwei lösbare Aufgaben vor sich, wenn man in der vierten Pokalrunde gegen Martinus Erfurt und Gebesee antreten muss. (mey)

SVV: Sebastian Hardt, Chris Hartung, Kevin Hartung, Marko Henke, Micha Henke, Pierre Michaels, Andy Stengel
02.03.2013
Herren I - Eine erwartete Niederlage
SV Stahl Unterwellenborn – Schmalkalder VV 3:0 (25:19, 25:21, 25:10)

Das Erwartete war eingetreten. Mit 0:3 unterlagen die SVV-Herren am vorletzten Spieltag der Saison 2012/13 beim Aufstiegskandidaten Nummer eins aus Unterwellenborn. Bis auf Mittelblocker Kevin Hartung traten alle Spieler die Auswärtsreise nach Ostthüringen an. Bei sieben Akteuren stellte sich die Mannschaft praktisch selbst auf. Neben Spielertrainer Micha Henke im Zuspiel agierten Marko Henke und Pierre Michaels auf Außen/Annahme, Sebastian Hardt und Sebastian Weniger im Mittelblock, Chris Hartung auf Diagonal und Andy Stengel als Libero. Trotz der Rolle des Underdogs hielten die Gäste die Partie zu Beginn recht ausgeglichen. Über 7:9 und 8:11 bestand bis zum 19:22 immer noch die Chance auf den Satzgewinn. Doch Unterwellenborns Hauptangreifer Bierwirth, der schon einige Zweitligaspiele vorweisen kann, machte an diesem Tag vor allem mit seinen Sprungaufgaben den Unterschied aus. Gleich drei Aufgaben versenkte er am Satzende zum 25:19 im Gästefeld. Doch Schmalkalden ließ sich davon nicht entmutigen. Nachdem Chris Hartung und Marko Henke die Positionen getauscht hatten, spielten sie zu Beginn des zweiten Durchgangs frech auf und führten sogar mit 5:3 und 6:5. Doch lange konnte man dieses Level nicht halten. Die fast fehlerfrei agierenden Hausherren konnten sich vor allem dank ihrer starken Aufschläge auf 20:14 absetzen. Zwar kam man nochmal auf 18:20 heran, doch dabei sollte es auch bleiben. Die kurz vor dem Aufstieg stehenden Stahlwerker banden den Sack mit 25:21 zu. Hatte man die ersten beiden Abschnitte noch gut mitgehalten, so ergaben sich die Gäste in Durchgang drei förmlich in ihr Schicksal. Weder Angriff noch Annahme klappte. Dazu fehlte jetzt auch das Quäntchen Glück in der einen oder anderen Situation. Die Unterwellenborner zogen ihr Spiel konsequent durch und triumphierten schließlich mit 25:10. Trotz der Niederlage wollen sich die SVV-Akteure nächste Woche in Gera würdig aus der Saison verabschieden. Nach der knappen Tiebreakniederlage in der Hinrunde will man diesmal zurückschlagen und Tabellenplatz vier endgültig unter Dach und Fach bringen. (mey)

SVV: Sebastian Hardt, Chris Hartung, Marko Henke, Micha Henke, Pierre Michaels, Andy Stengel, Sebastian Weniger
09.02.2013
Herren I - Der Tiebreakfluch
Rot-Weiß Knau – Schmalkalder Volleyballverein 3:2 (20:25, 18:25, 25:18, 25:18, 15:9)

Nach der unnötigen Pleite vor einer Woche in Weimar wollte man beim Dauerrivalen Knau den Hinspielsieg wiederholen. Da die Halle in Pößneck belegt war, musste man direkt in der Höhle des Löwen in Knau antreten. Die Ausmaße der Sporthalle, die fast identisch mit der eines Volleyballfeldes sind, sollten zu Beginn des Spiels überraschenderweise den Gästen entgegen kommen. Die unbedingte Konzentration auf das Spiel, die Spielertrainer Micha Henke vor Beginn nochmal angemahnt hatte, wurde zunächst auf dem Feld eins zu eins umgesetzt. Mit der gewohnten Aufstellung, Pierre Michaels und Chris Hartung auf Außen/Annahme, Sebastian Hardt und Kevin Hartung im Mittelblock, Marko Henke auf Diagonal und Andy Stengel als Libero, startete man druckvoll ins Spiel (10:4). In allen Elementen wussten die Gäste zu überzeugen und hatten über 20:12 beim 24:14 zehn Satzbälle. Dass man aber nicht gleich den Sack zuband, war der Nachlässigkeit in der Annahme geschuldet. Sechs Anläufe brauchte man, ehe die 1:0 Satzführung perfekt war. Der zweite Durchgang verlief nahezu identisch. 15:6 und 24:12 führte man bereits, bevor unnötige Fehler im Angriff den Satz verlängerten. Erst im siebten Versuch gelang der erlösende Punkt zum 25:18. Nach diesem Spielverlauf rechnete wohl kaum jemand mit einer Wende des Spiels. Zu dominant stellte sich das Geschehen auf dem Feld dar. Doch die Gastgeber stellten ihre Formation um und hatten damit prompt Erfolg. Zusätzlich schien der Einmarsch der ortsansässigen Karnevalsgesellschaft die Gastgeber zu beflügeln und die Gäste zu lähmen. Mit 0:4 und 1:6 erwischte Schmalkalden einen Fehlstart nach Maß. Die sonst so sicheren Abläufe waren nun von Unkonzentriertheit geprägt. In keiner Phase des Satzes konnte der Anschluss wiederhergestellt werden, und man verlor mit 18:25. Im vierten Durchgang konnte das Spiel bis zum 10:11 noch offen gestaltet werden. Dann verschafften sich die Hausherren mit Sprungaufgaben in Serie (16:12) den nötigen Vorsprung zum Satzgewinn (25:18). Außerdem agierten die Gäste viel zu zaghaft im Angriff, was den Gegner zusätzlich aufbaute. Die Knauer nahmen den Schwung in den Tiebreak mit und hatten sich zum Seitenwechsel bereits ein kleines Polster erarbeitet (8:6). Wiederum waren es Sprungaufgaben der Gastgeber, die vom 11:9 zum 15:9 die Schmalkalder Niederlage besiegelten. Die geringen Hallenausmaße und die niedrige Deckenhöhe sollen keine Ausrede für das 2:3 sein. Nach den zwei klaren ersten Satzgewinnen hätte man den Sack zumachen müssen und nicht den Gegner durch Nachlässigkeiten wieder aufbauen sollen. Zwei Möglichkeiten bleiben dem SVV-Sechser noch, um das Punktekonto in dieser Saison aufzubessern. Allerdings warten da die zwei dicksten Brocken der Liga, Tabellenführer Unterwellenborn und Verfolger Gera, die im Gleichschritt das Klassement anführen. So könnte der SVV zum Ende der Saison hin die Meisterschaft mitentscheiden. Befreit aufspielen kann man auf jeden Fall, hat man doch trotz der Niederlagen in der jüngsten Vergangenheit noch ein kleines Punktepolster auf die Verfolger. Platz vier als Aufsteiger wäre auf jeden Fall ein kaum erwartetes Ergebnis. (mey)

SVV: Dannhauer, Hardt, Chris Hartung, Kevin Hartung, Marko Henke, Micha Henke, Michaels, Stengel
26.01.2013
Herren I - Sieg leichtfertig verspielt
VfL Weimar – Schmalkalder Volleyballverein 3:2 (25:17, 16:25, 14:25, 25:21, 15:8)
Nach dem gelungenen Heimspielabschluss wollten die Spieler der 1. Herrenmannschaft des SVV in Weimar abermals punkten. In der Hinrunde hatte man die Göthestädter noch klar bezwungen und war sich wohl zu sicher, wieder als Sieger vom Feld zu gehen. Mit der erfolgreichen Aufstellung vom Wochenende zuvor sollten die nächsten Punkte eingefahren werden. Neben Zuspieler Micha Henke agierten Marko Henke auf Diagonal, Pierre Michaels und Chris Hartung auf Außen, Sebastian Hardt und Kevin Hartung im Mittelblock und Andy Stengel als Libero. Doch diese Rechnung ging zunächst nicht auf. Vor allem mit den starken Sprungaufgaben von Weimars Hauptangreifer Traut, dem Dreh- und Angelpunkt der Gastgeber, hatten die Gäste ihre liebe Mühe. Kaum eine Annahme gestattete es Spielertrainer Micha Henke, seine Angreifer wirkungsvoll einzusetzen. So ist der erste Satz schnell erzählt. Mit 17:25 wechselte man die Seiten. In der Satzpause wurde umgestellt. Marko Henke tauschte mit Chris Hartung die Position, was der Annahme mehr Stabilität geben sollte. Dieser Wechsel sollte sich bezahlt machen. Die deutlich verbesserte Annahme strahlte auf das ganze Team Ruhe und Sicherheit aus. Schmalkalden hatte nun das Heft vollkommen in der Hand und überrannte die Hausherren in den Sätzen zwei und drei mit 25:16 und 25:14. Doch mit der Überlegenheit kam wieder einmal Bruder Leichtfuß ins Spiel. Beim 6:4 im vierten Satz sah alles noch nach einem Auswärtssieg aus. Doch zunehmend schlichen sich Unkonzentriertheiten und Überheblichkeit ins Spiel ein, was den Gastgebern nicht verborgen blieb. Beim 20:20 nahm man eine Auszeit, um alle wachzurütteln. Doch anscheinend bewirkte die kurze Pause genau das Gegenteil. Viel zu harmlos spielte der SVV, legte Angriffsbälle anstatt konsequent abzuschließen und baute Weimar so wieder auf. Die erkannten ihre Chance und wurden für ihr risikoreiches Spiel belohnt. Völlig unnötig ging damit Durchgang vier 21:25 verloren. Von diesem Schock erholte man sich nicht mehr. Angeführt von ihrem überragenden Angreifer Traut spielten sich die Hausherren in einen Rausch und überrannten die Schmalkalder mit 15:8. So wurde ein schon sicher geglaubter Sieg nicht das erste Mal verspielt. Hier merkte man, dass der hauptsächlich jungen Truppe noch die Erfahrung fehlt, um ein Spiel bis zum Ende konsequent durchzuziehen und den Gegner in keiner Phase des Spiels zu unterschätzen. Da am kommenden Wochenende spielfrei ist, hat man nun genug Zeit, das Spiel aufzuarbeiten, um sich zum Auswärtsspiel beim Dauerrivalen Knau anders zu präsentieren. Diese werden nach der 0:3 Klatsche im Hinspiel besonders motiviert sein. Dann sollten die SVV-Akteure auf einen heißen Tanz gut vorbereitet sein. (mey)
SVV: Sebastian Hardt, Chris Hartung, Kevin Hartung, Marko Henke, Micha Henke, Pierre Michaels, Andy Stengel
19.01.2013
Herren I - Gelungener Heimabschluss
Schmalkalder VV – FSV 1950 Gotha 3:0 (26:24, 29:27, 25:13)
Schmalkalder VV – Ohrdrufer SV II 3:0 (25:0, 25:0, 25:0)

Nach der 0:3 Pleite am letzten Wochenende in Weimar war die 1. Herrenvertretung des SVV auf Wiedergutmachung bedacht. Mit zwei Siegen gegen Tabellennachbar Gotha und Schlusslicht Ohrdruf krönte man am letzten Heimspieltag die erfolgreiche Bilanz von neun Siegen bei nur einer Niederlage auf eigenem Parkett. Dabei muss allerdings erwähnt werden, dass das zweite für diesen Tag angesetzte Spiel gegen Ohrdruf gar nicht stattfand. Die mit nur drei Akteuren angereisten Gäste stellten lediglich das Schiedsgericht in der ersten Begegnung. So konnte man von vornherein alle Kräfte für das Spiel gegen Gotha bündeln. Leicht sollte es aber trotzdem nicht werden, waren die Gäste doch auf Revanche für die 2:3 Hinspielniederlage aus. Spielertrainer Micha Henke überraschte gleich zu Spielbeginn Gäste und Zuschauer mit einer in dieser Saison noch nicht praktizierten Aufstellungsvariante. Der am letzten Spieltag gut aufgelegte Pierre Michaels, sonst mit dem Liberopart betraut, bekam wiederum das Vertrauen im Außenangriff geschenkt, wo er zusammen mit dem wiedergenesenen Marko Henke das Duo bildete. Dafür rückte Chris Hartung auf Diagonal. Kevin Hartung und Sebastian Hardt starteten wie gewohnt auf Mittelblock, und neben Zuspieler Micha Henke agierte Andy Stengel erstmals als Libero. Mit dieser Neuformierung hatte man gleich im ersten Satz große Schwierigkeiten. Schlechte Feldaufteilung, fehlerhafte erste Annahme und harmlose Angriffe ließen die Gäste auf 6:12 enteilen. Dieser Rückstand blieb bis zum 12:18 konstant, ehe risikoreiche Aufgaben die Gothaer Hintermannschaft vor arge Probleme stellten. So war beim 18:19 der Anschluss hergestellt. Danach ging es Kopf an Kopf dem Satzende entgegen, wo Schmalkalden den entscheidenden Fehler weniger machte und mit 26:24 siegte. Der zweite Durchgang sollte fast identisch verlaufen. Wieder waren es Mängel in der ersten Annahme, die Zuspieler Henke weite Wege gehen ließen und somit ein schnelles Kombinationsspiel unmöglich machten. Dadurch hatten die Gäste leichtes Spiel, um auf 12:9 zu enteilen. Doch mit zunehmender Spieldauer minimierten sich die Fehler, und die Hausherren fanden immer besser ihren Rhythmus. So schaffte man beim 19:19 erstmals den Gleichstand. Wieder ging es in die Verlängerung, wo beide Mannschaften ihre ersten Satzbälle nicht nutzten. Erst bei 28:27 Führung hatten die Gastgeber das bessere Nervenkostüm und gewannen 29:27. Im dritten Durchgang wurde nochmal fleißig umgestellt. Nachwuchsspieler Sebastian Weniger kam im Mittelblock für Hardt zum Einsatz, und Marko Henke wechselte mit Chris Hartung die Positionen. Diese Konstellation lief erstaunlich gut. Alle Spieler konnten ihr wahres Leistungsvermögen abrufen und stellten schon früh die Weichen auf Sieg (7:5 und 13:9). Zwei Aufschlagserien von Micha Henke und Chris Hartung brachten dann die endgültige Vorentscheidung (21:10). Mit 25:13 fiel dieser Satzgewinn mehr als deutlich aus. Nach dem Spiel bedankten sich die Spieler bei den Fans für die gute Unterstützung bei den Heimspieltagen in dieser Saison. Mit diesen zwei Siegen wurde Tabellenplatz vier gefestigt. Nächstes Wochenende geht es zum VfL Weimar, wo das erste von noch vier ausstehenden Auswärtsspielen über die Bühne geht. Sollten dann alle Spieler ihre Normalform abrufen, stände einem Sieg nichts im Wege . (mey)
SVV: Hardt, Chris Hartung, Kevin Hartung, Marko Henke, Micha Henke, Michaels, Stengel, Weniger
12.01.2013
Herren I - Keine echte Chance
HSV Weimar – Schmalkalder VV 3:0 (25:20, 25:20, 25:12)

Einen herben Dämpfer musste die erste Herrenmannschaft des SVV am vergangenen Samstag in Weimar einstecken. Mit drei klaren Satzverlusten hatte man zu keiner Zeit eine echte Chance, das Spiel erfolgreich zu gestalten. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass die Mannschaft von argen Personalsorgen geplagt ist. Neben dem langzeitverletzten Sascha Günter fielen Oliver Strecker und Marko Henke aus, was den kompletten Annahme-/Angriffsriegel auseinanderfallen ließ. Neben Micha Henke und Andy Stengel, die abwechselnd im Zuspiel agierten, kamen im Mittelblock die etatmäßigen Kräfte Sebastian Hardt und Kevin Hartung zum Einsatz. Doch auf den wichtigen Außenpositionen musste fleißig umdisponiert werden. Auf den Liberoposten verzichtete man vollständig, da Pierre Michaels neben Chris Hartung in den Außenangriff rückte. Auf Diagonal kam Nachwuchsspieler Sebastian Weniger zum Einsatz. Zu Beginn des ersten Satzes konnte man das Spiel recht ausgeglichen gestalten (10:10). Doch dann schlichen sich mehr und mehr Fehler ins Gästespiel ein. Im Angriff wurden selbst beste Gelegenheiten ohne gegnerischen Block nicht verwertet. Das wird in der Thüringenliga umgehend bestraft, und Weimar setzte sich entscheidend mit 15:11 ab. Diesen Vorsprung verwalteten sie routiniert bis zum 25:20 Erfolg. Im zweiten Durchgang gesellten sich zu den Unkonzentriertheiten im Angriff noch Fehler in der ersten Annahme hinzu. Hier wurden die fehlenden Spieler schmerzlich vermisst. Weimar nutzte diese Schwächen konsequent und sicherte sich über 8:4 und 18:12 den zweiten Abschnitt ebenfalls mit 25:20. Im dritten Satz versuchte man mit Umstellungen in der Formation eine Wende herbeizuführen. Doch auch dieser Schuss ging nach hinten los. Über 0:5 und 7:18 geriet man arg unter die Räder und verlor mit 12:25. Dass die Niederlage nicht überraschend kam, war wegen der angespannten Personalsituation vorauszusehen. Positiver Lichtblick an diesem Tag war Pierre Michaels, der als etatmäßiger Libero auf die Außenposition rückte und trotz seiner Größennachteile am Netz viele Angriffspunkte erzielte. Die fehlende Erfahrung und Abgeklärtheit der jungen Akteure machte sich allerdings deutlich bemerkbar. Doch nur mit solchen Spielen, wo sie selbst Verantwortung übernehmen müssen, können sie in ihre zukünftige Rolle als Stützen der Mannschaft hineinwachsen und in dieser Spielklasse bestehen. Bereits am kommenden Samstag bietet sich die Möglichkeit, die Niederlage vergessen zu machen. Zum letzten Heimspieltag in dieser Saison empfängt man ab 11.00 Uhr in der Sporthalle der Siechenrasenschule die Mannschaften vom FSV Gotha und Ohrdrufer SV. Dann wird wohl voraussichtlich Hauptangreifer Marko Henke wieder mit von der Partie sein, was Spielertrainer Micha Henke mehr Möglichkeiten bei der Aufstellung bietet. (mey)
SVV: Sebastian Hardt, Chris Hartung, Kevin Hartung, Micha Henke, Pierre Michaels, Andy Stengel, Sebastian Weniger
08.12.2012
Herren I - Erste Heimniederlage
Schmalkalder VV – SG Erfurt electronic 3:1 (25:13, 19:25, 25:12, 25:14)
Schmalkalder VV – TSV 1860 Römhild 1:3 (25:22, 19:25, 18:25, 20:25)

Am vergangenen Samstag endete die makellose Heimspielbilanz der 1. Herrenmannschaft in dieser Saison. Nach dem 3:1 Sieg gegen die abstiegsbedrohten Erfurter folgte eine unnötige 1:3 Niederlage gegen Römhild. Schmalkalden begann im ersten Spiel gegen Erfurt mit seiner bewährten Aufstellung. Lediglich auf der Zuspielposition übernahm zunächst Andy Stengel das Zepter für Spielertrainer Micha Henke, der seine Akteure vom Spielfeldrand dirigierte. Der SVV-Sechser begann hochkonzentriert, wirkte sehr souverän, und beherrschte die Landeshauptstädter klar. Einziger Kritikpunkt war wieder einmal die Aufgabe, die dem Gegner unnötige Punkte bescherte. Nach dem 25:13 wurden die Spieler im zweiten Durchgang nachlässiger in ihren Aktionen. Die Erfurter, die mit erhöhtem Aufgabendruck starteten, wurden für ihr Risiko belohnt. Die Schmalkalder Hintermannschaft brachte die Annahme meist nur sehr ungenau zum Zuspieler, der dadurch keine Überraschungsmomente ins Angriffsspiel einbauen konnte. Auch nach einer Auszeit beim 2:8 schienen die mahnenden Worte kein Gehör gefunden zu haben. Einige Spieler waren sich wohl nach dem klaren Satzgewinn zuvor so sicher, dass man gar nicht mitbekam, wie der Gegner aufgebaut wurde. Mit 19:25 endete der Satz schließlich. Erst nach der folgenden dreiminütigen Pause schien auch der letzte Spieler aufgewacht zu sein, um sich der Gefahr des drohenden Spielverlustes klar zu sein. Jetzt spielte man wieder Volleyball, agierte konzentriert und vermied weitestgehend unnötige Diskussionen auf dem Feld. Über 13:3 wurde Satz drei mit 25:12 nach Hause gefahren. Auch danach spielte man druckvoll weiter und entschied auch Durchgang vier mit 25:14 zu seinen Gunsten. Gegen die deutlich besser in der Tabelle als Erfurt platzierten Römhilder begann man, wie man das Spiel zuvor beendet hatte. Zwar setzten die Gäste mehr Widerstand gegen das Schmalkalder Angriffsspiel entgegen, konnten den 22:25 Satzverlust gegen den SVV-Sechser aber nicht verhindern. Doch nach der 5:3 Führung im nächsten Satz war es vorbei mit der Schmalkalder Herrlichkeit. Die auf Wiedergutmachung für die im Hinspiel erlittene 0:3-Niederlage bedachten Gäste wurden nun immer sicherer in ihren Aktionen. Zusätzlich spielte ihnen die hohe Fehlerquote (Aufgaben, Block) der Gastgeber in die Hände. Auch im Angriff scheiterte man immer öfter am Block. So war das 19:25 eine logische Konsequenz. Römhild war nun obenauf und witterte seine Chance. Mit schnellem Spiel waren sie ein ums andere Mal erfolgreich, und übernahmen gegen die mehr mit sich selbst als mit dem Spiel beschäftigten Gastgeber die Oberhand. Mit 18:25 zog man abermals den Kürzeren. Auch im vierten Abschnitt war kein Aufbäumen erkennbar. Zwar wurde bis zum 12:12 das Spiel noch offen gestaltet, doch spätestens beim 16:19 war klar, dass dieses Spiel wohl verloren ist. So war das 1:3 die erste Heimniederlage, die aber bei entsprechender Einstellung der Akteure hätte vermieden werden können. So hatte man sich den Jahresabschluss wohl nicht vorgestellt. Am 12. Januar hat man dann die Chance, den Jahreseinstand mit einem Sieg in Weimar zu beginnen. (mey)

SVV: Sebastian Hardt, Chris Hartung, Kevin Hartung, Marko Henke, Micha Henke, Pierre Michaels, Andy Stengel, Oliver Strecker, Sebastian Weniger
01.12.2012
Thüringenliga Herren - Zum zweiten Mal 2:3
SVC Nordhausen - Schmalkalder VV 3:2 (23:25, 21:25, 25:21, 25:10, 15:7)
Die erste Herrenmannschaft des SVV konnte auch im zweiten Anlauf die Nordhäuser Volleyballfestung nicht stürmen. Wie bereits in der Hinrunde gab es eine knappe 2:3 Niederlage. Mit seiner gewohnten Formation mit Micha Henke im Zuspiel, Oliver Strecker auf Diagonal, Kevin Hartung und Sebastian Hardt auf Mittelblock, Marko Henke und Chris Hartung auf Außen, sowie Pierre Michaels als Libero, begann die Mannschaft hochkonzentriert. Schon nach den ersten Ballwechseln war klar, dass man nahezu fehlerfrei agieren musste, um hier die Punkte zu entführen. Mehr als zwei Zähler konnte sich zunächst keine Mannschaft absetzen, da beide Seiten ihr Annahme-Angriff- Spiel so gut wie immer durchbrachten. Doch eine Aufgabenserie von Chris Hartung brachte den kleinen Vorsprung, um den Satz mit 25:23 einzufahren. Auch im zweiten Satz schenkte man sich nichts. Schmalkalden konnte nach anfänglichem Rückstand auf 19:15 davonziehen, was letztendlich zum 25:21 reichte. Doch der eine nun fehlende Satz zum Spielgewinn sollte den Gästen nicht glücken. Nordhausen spielte jetzt volles Risiko. Vor allem beim Aufschlag waren die Gastgeber nun klar im Vorteil. Was nicht als direktes Ass im Schmalkalder Feld landete, konnte die SVV-Annahme nur ungenau Richtung Zuspieler bugsieren. Folge dessen war ein leicht ausrechenbares Angriffsspiel, was dem großgewachsenen Nordhäuser Block immer wieder Erfolgserlebnisse bescherte. So war schon früh klar (1:8), dass dieser Durchgang verloren geht (21:25). Nordhausen nahm nun seine Chance wahr, das schon verlorengeglaubte Spiel noch zu drehen. Wieder bauten die Gastgeber mit harten Sprungaufschlägen enormen Druck auf die Schmalkalder Annahme aus. Mit 10:25 kam man hier arg unter die Räder. So musste wie schon im ersten Aufeinandertreffen der Tiebreak entscheiden. Da Nordhausen zu Beginn einige Fehler mit dem Aufschlag produzierte, konnten die Henke-Männer wieder agieren statt nur zu reagieren. Mit 8:6 wurden die Seiten gewechselt. Beim 10:7 sah es gut aus, den Spieß diesmal umzudrehen. Doch zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt fand der Gastgeber zu seiner Aufschlagstärke zurück. Acht Punkte in Folge durch Asse oder schlechte Annahmen kippten den Satz noch zu Gunsten der Südharzer. So blieb hier diesmal wieder nur die Erkenntnis, dass zwei gute Sätze eben nicht reichen, um die Punkte zu behalten. Trotz alledem bescheinigte Spielertrainer Henke seiner jungen Truppe eine klasse Leistung. Am kommenden Samstag besteht dann die Chance, mit zwei Heimsiegen gegen Erfurt und Römhild, Platz vier zu festigen. Anpfiff zum ersten Spiel ist um 11 Uhr in der Hans-Dieter-Clemen-Sporthalle am Siechenrasen. (mey)

SVV: Sebastian Hardt, Chris Hartung, Kevin Hartung, Marko Henke, Micha Henke, Pierre Michaels,
Andy Stengel, Oliver Strecker
24.11.2012
Thüringenliga Herren - mit grandiosem Sieg
SV Blau-Weiß Gebesee - Schmalkalder VV 0:3 (20:25, 10:25, 9:25)

Die erste Herrenmannschaft setzte auch am letzten Samstag ihre Siegesserie in der Thüringenliga fort und gewann hochverdient mit 3:0 in Gebesee. Mit seiner gewohnten Anfangsformation (Micha Henke im Zuspiel, Oliver Strecker auf Diagonal, Kevin Hartung und Sebastian Hardt auf Mittelblock, Marko Henke und Chris Hartung auf Annahme/Außen, Pierre Michaels als Libero) begann der SVV wie schon letzte Woche in Weimar sehr schwerfällig. Bis zum 15:15 war die Begegnung ausgeglichen, bedingt auch diesmal wieder durch sechs Aufschlagfehler. Doch nachdem die Fehler nach und nach abgestellt werden konnten, verschaffte man sich beim 22:19 ein kleines aber entscheidendes Punktepolster. Auch eine Auszeit auf Gastgeberseite sollte diesen Vorsprung nicht mehr in Gefahr geraten lassen (25:20). Nachdem in der Pausenbesprechung die aufgetretenen Mängel analysiert wurden, lief im zweiten Durchgang der Motor von Anfang an wie geschmiert. Mit 11:3 wurden schon früh die Weichen auf Satzgewinn gestellt. Auch die Einwechslung von Stengel für Henke im Zuspiel tat dem Spielfluss keinen Abbruch. Aus einer sicheren Annahme heraus wurden die Zuspiele schnell auf die Angreifer verteilt, die es mit sehenswerten Abschlüssen dankten. So war das 25:10 mehr als deutlich. Auch im dritten Durchgang suchte man schnell die Satz-und damit Spielentscheidung. Über 8:1und 15:3 waren die Messen frühzeitig gelesen. Vor allem die Mittelblocker Hartung und Hardt erwischten einen Sahnetag und brachten die Angreifer aus Gebesee ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Schmalkalden zog sein Spiel konsequent durch und gestattete den Hausherren lediglich neun Punkte (25:9). Ganze 46 Minuten dauerte somit das Gastspiel in der Fremde. Nach diesem auch für die Moral so wichtigen Sieg geht es nächste Woche nach Nordhausen. Dort will man sich für die knappe 2:3 Niederlage in der Hinrunde revanchieren und an den Podestplätzen kratzen. (mey)

SVV: Sebastian Hardt, Chris Hartung, Kevin Hartung, Marko Henke, Micha Henke, Pierre Michaels, Andy Stengel, Oliver Strecker
17.11.2012
Thüringenliga Herren - Glücklicher Sieg der Herren I
HSV Weimar – Schmalkalder VV 1:3 (24:26, 19:25, 25:19, 23:25)

Nach der bisher makellosen Heimbilanz konnte der SVV-Sechser auch am Wochenende in der Fremde punkten. Bei dem im unteren Mittelfeld platzierten HSV Weimar reichte eine allenfalls durchschnittliche Leistung zum 3:1 Erfolg. Schmalkalden begann mit seiner gewohnten Formation. Nach verschlafenem Beginn (2:5) kam man beim 14:15 wieder in Reichweite des Gegners. Vor allem mit Aufschlagfehlern, allein sieben an der Zahl in diesem ersten Satz, bescherte man den Hausherren einige vorweihnachtliche Geschenke. Die Annahme war im Gegensatz zu den vorherigen Partien alles andere als sattelfest. Immer wieder musste Zuspieler Micha Henke, der abwechselnd mit Andy Stengel das Spiel gestaltete, weite Wege gehen, was das Spiel sehr ausrechenbar machte. Aber zum Glück konnte Weimar daraus kein Kapital schlagen, machte selbst etliche Fehler, so dass es bis zum Satzende spannend blieb. Doch wenn die SVV-Akteure eins im Vergleich zur letzten Saison besser machen, dann ist es die Abgeklärtheit in den entscheidenden Situationen. Trotz mäßigem Spiel ging der Satz mit 26:24 an Schmalkalden. Der zweite Durchgang war fast eine Kopie zum ersten Satz. Nach schwachem Start (4:7) war man beim 11:11 wieder im Geschäft. Abermals hielt man den Gegner mit zahlreichen Fehlaufschlägen im Spiel. Der Angriff war an diesem Tag noch das beste Spielelement. Mit einem Zwischenspurt von 14:14 auf 20:16 verschaffte man sich den entscheidenden Vorsprung zum deutlichen 25:19 Satzgewinn. Im dritten Satz stellte Weimar um, brachte frische Kräfte, und hatte damit prompt Erfolg. Immer wieder schlugen sie den Schmalkalder Block geschickt von außen an, und sammelten damit fleißig Punkte. Als sich beim 15:20 der Satzverlust abzeichnete, kam Sebastian Weniger für Chris Hartung ins Spiel, um diesen für den kommenden Satz zu schonen. Er konnte zwar auch nicht mehr die Wende in diesem Durchgang herbeiführten, wurde aber mit seinem Einsatz für die zuletzt starken Leistungen in der Bezirksklasse belohnt. Mit 18:25 ging der Satz schließlich verloren. Der vierte Satz war nichts für schwache Nerven. Ständig wechselte die Führung, und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Wieder war es knapp am Ende (23:23), und wieder agierten die Schmalkalder abgezockter im entscheidenden Augenblick, fuhren den Satz (25:23) und damit das Spiel mit 3:1 nach Hause. Doch der scheinbar klare 3:1 Erfolg soll nicht über die aufgetretenen Schwachstellen an diesem Tag hinwegtäuschen. Leicht hätten die Sätze eins und vier auch verloren gehen können, und man hätte mit leeren Händen dagestanden. So wird wohl im Training an einigen Sachen gefeilt werden müssen, um auch am kommenden Wochenende erfolgreich zu sein. Das Gastspiel beim bisher sieglosen Team aus Gebesee sollte keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden, hatte man doch im Hinspiel beim knappen 3:2 mit viel Glück das Feld als Sieger verlassen. (mey)
SVV: Sebastian Hardt, Chris Hartung, Kevin Hartung, Marko Henke, Micha Henke, Pierre Michaels, ...Andy Stengel, Oliver Strecker, Sebastian Weniger
10.11.2012
Thüringenliga Herren - Klassenerhalt frühzeitig gesichert
Schmalkalder VV – SV Rot-Weiß Knau 3:0 (25:23, 25:16, 25:19)
Schmalkalder VV – VfL Weimar 3:1 (25:17, 19:25, 25:18, 25:14)

Mit vier Heimsiegen innerhalb einer Woche hat sich die 1. Herrenmannschaft als Aufsteiger bereits aller Abstiegssorgen entledigt. Nach den zwei Siegen am Wochenende zuvor gegen Gotha und Erfurt schaffte man es, den Dauerrivalen aus Knau, nach vielen Jahren wieder zu besiegen. Dass dies deutlich mit 3:0 gelang, lag wohl an beiden Mannschaften. Die Gäste aus Ostthüringen dümpeln nach einem klassischen Fehlstart in die Saison im unteren Mittelfeld vor sich hin. Verletzungssorgen einiger Stammkräfte machen ihnen schwer zu schaffen, sodass sie seit Jahren erstmals wieder ohne Punkte die Heimreise antreten mussten. Schmalkalden begann in seiner gewohnten Aufstellung, diesmal auch wieder mit dem zuletzt fehlenden Libero P. Michaels. Aus einer stabilen Annahme heraus verschafften sich die Hausherren mit schnellem Angriffsspiel ein beruhigendes Punktepolster (5:2 und 15:12). Doch zum Ende hin schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ein (21:21), die der SVV dank gewachsener Nervenstärke ausgleichen konnte. Wenn auch knapp gelang so die psychologisch wichtige Satzführung (25:23). Nachdem Spielertrainer Micha Henke die nachlassende Konzentration in der Satzpause anmahnte, lief der Motor im zweiten Durchgang noch besser. Die an diesem Tag bis auf einige wenige Aussetzer gut funktionierende Annahme ermöglichte es Zuspieler Henke, alle Angreifer mit schnellem Zuspiel wirkungsvoll in Szene zu setzen. Diese dankten es ihm mit einer hohen Erfolgsquote im Angriff. Beim 11:11 sahen sich die Gäste das letzte Mal auf Augenhöhe mit den Hausherren. Mit 25:16 endete Durchgang zwei. Auch im 3. Satz behielt man die Spannung, punktete von allen Positionen und packte auch im Block des Öfteren energisch zu. So war bereits zur Satzmitte eine Vorentscheidung gefallen (14:7). Auch der verletzungsbedingte Wechsel von A. Stengel für K. Hartung unterbrach den Spielfluss nicht, und endete schließlich mit einem 25:19 Satzerfolg. Gegen die etwas besser als Knau in der Tabelle platzierten Weimarer wurde die Angelegenheit etwas schwieriger. Da K. Hartung noch passen musste stellte man um. Stengel spielte nun diagonal und O. Strecker wechselte auf Mittelblock. Doch Auswirkungen auf das Schmalkalder Spiel hatte das zunächst nicht. Lediglich beim 6:7 geriet man kurz in Rückstand. Ansonsten agierte man fast fehlerfrei, spulte seine Angriffe aus einer wiederum guten Annahme heraus runter und ließ den immer wieder am Schmalkalder Block scheiternden Gästen keine Gelegenheit, den Satz ausgeglichen zu gestalten (25:17). Nur im zweiten Abschnitt verlor man kurzzeitig den Faden, als Weimar mit erhöhten Aufgabendruck den Spielfluss der Hausherren unterbrach, und selbst mit vielen Legern im Angriff den Schmalkalder Abwehrriegel knackte (19:25). Doch es blieb nur ein Strohfeuer der Gäste. Zwar hielten die Göthestädter bis Mitte des Satzes den Anschluss, mit zunehmender Spieldauer wurde der Schmalkalder Block aber fast unüberwindbar, und selbst was den Block passierte, angelte sich die vielbeinige Abwehr mit gelungenen Rettungsaktionen (25:18). Der Henke-Sechser spielte weiter hochkonzentriert, wollte den Tiebreak unbedingt vermeiden, und verschaffte sich auch gleich ein beruhigendes Polster (15:7). Bei Weimar ließ die Gegenwehr und der letzte Wille nach, was es den Hausherren erleichterte, den vierten Sieg in Folge einzufahren (25:14). Damit hat man Platz vier in der Tabelle gefestigt, und muss nun auf Ausrutscher an der Tabellenspitze hoffen, um in den Kampf auf dem Podest eingreifen zu können. Voraussetzung dafür ist, dass die Mannschaft nach dem erreichten Klassenerhalt nicht nachlässt und weiterhin hochkonzentriert agiert. Nächste Gelegenheit das Punktekonto zu verbessern ist bereits am nächsten Samstag in Weimar, dann aber gegen den gastgebenden HSV Weimar. Eine durchaus lösbare Aufgabe, angesichts der im unteren Mittelfeld platzierten Göthestädter. (mey)

SVV: Sebastian Hardt, Chris Hartung, Kevin Hartung, Marko Henke, Micha Henke, Pierre Michaels, ...Andy Stengel, Oliver Strecker
03.11.2012
Thüringenliga Herren- Vier wichtige Punkte für den Klassenerhalt
Vier wichtige Punkte für den Klassenerhalt eingefahren

In der Volleyball-Thüringenliga Herren nutzte der Aufsteiger vom Schmalkalder Volleyballverein seinen Heimvorteil und feierte einen Doppelsieg.

Schmalkalden. Mit dem zweiten Heimspieltag der Saison hatte der Gastgeber aus Schmalkalden zwei gestandene Thüringenligisten am Start, die in „voller Kapelle“ beim Aufsteiger punkten wollten. Die Fachwerkstädter wollten mit ihrer jungen Truppe an die guten Leistungen der letzten Auswärtsspiele anknüpfen und zumindest kampfbetonte Spiele liefern, um eventuell wichtige Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Gegen den Tabellen-Nachbarn vom FSV Gotha war eine Truppe zu Gast, deren Einzelspieler sogar Regionalliga-Erfahrung hatten.

Der Respekt der Schmalkalder war ihnen anzumerken. Harmlose Netzaktionen und ein unsicherer Abwehrriegel brachte den Gastgeber mit 10:17 klar ins Hintertreffen. Die Forderung des Spielertrainers Micha Henke nach mehr Mut im Abschluss ließ nun die SVV-Jungspunde unbekümmerter agieren. Punkt für Punkt kämpfte man sich heran, doch blieb der Satzsieg mit 23:25 den SVV-lern knapp verwährt. Auch im zweiten Satz lief nicht viel zusammen. Am Ende stand man mit 19:25 mit einer weiteren Satzniederlage kurz vor dem Spielende. Da durch die Verletzung von S.Günther und das studienbedingte Fehlen von P.Michaels nur 7 Feldspieler zur Verfügung standen, war auch taktisch nicht viel zu verändern. Trainer Henke drehte die Anfangsformation um 3 Positionen, um die Abwehrriegel neu aufzustellen. Und die Rechnung ging auf! In einer sicheren ersten Annahme konnte nun ein variables Angriffsspiel aufgebaut werden, welches nun zwei sichere Satzsiege mit 25:21 und 25:13 einbrachte. Die Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Hier schenkten sich beide Teams wenig Spielraum. Zum Seitenwechsel war Gotha denkbar knapp mit 8:7 vorn, doch Schmalkalden konnte immer wieder ausgleichen. Durch zwei gelungene Blockaktionen durch Kevin Hartung kamen die SVV-ler zu einem kleienn Vorsprung, der bis zum 14:12-Spielball anhielt. Die zahlreichen Zuschauer hielt es nicht mehr auf den Sitzplätzen. Gotha konnte mit einem gelungenen Angriff auf 13:14 verkürzen und durch einen Annahmefehler der Fachwerkstädter sogar ausgleichen. Chris Hartung markierte den 15 Punkt für den SVV und wieder hieß es Spielball für den Gastgeber. Auch dieser wurde leider abgewehrt. Durch zwei Eigenfehler des FSV Gotha konnte letztendlich Schmalkalden mit 17:15 den Entscheidungssatz zumachen und mit seinen Fans jubeln!

Im zweiten Spiel des Tages mussten die Fachwerkstädter gegen Erfurt electronic antreten, die mit nur einem Saisonsieg bisher nicht an ihre Vorjahresleistungen anknüpfen konnten. Mit 11 Spielern waren sie zahlenmäßig deutlich den gastgebern überlegen. Doch am Ende zählt in dieser Technik- und Athletik-Sportasrt die Qualität. Mit 13 Aufschlägen in Folge brachte Chris Hartung die SVV-ler zu einer deutlichen 14:1-Punkteführung. Beruhigt wurde dieser Vorsprung mit einem 25:18-Satzsieg nach Hause gebracht. Noch deutlicher war der zweite Satz. Mit 25:11 wurde Erfurt regelrecht vom Feld geschossen. Diesen Schwung und die Spielfreude nahmen die Gastgeber mit in den letzten Satz des Tages. Zuspieler Andreas Stengel konnte kombinationsfreudig agieren und mit seinen Jungs auch den dritten Durchgang erfolgreich mit 25:19 beenden.

Damit schieben sich die Jungs vom Schmalkalder VV auf den vierten Tabellenplatz vor. Damit hat wohl zunächst keiner zu Saisonbeginn gerechnet. Kommendes Wochenende sind die Schmalkalder wieder Gastgeber in der Hans-Dieter-Clemen-Sporthalle. Diesmal sind mit dem SV Rot Weiß Knau und dem VfL Weimar zwei alte Erzrivalen am Start. Deshalb hoffen die Fachwerkstädter auch diesmal mit viel Publikum, um vielleicht schon vorzeitig den Klassenerhalt im Thüringer Oberhaus zu sichern. Den engagierten Volleyball-Jungs wäre es zu wünschen!

Schmalkalder VV: Andy Stengel, Oli Strecker, Basti Hardt, Micha Henke, Kevin Hartung, Chris Hartung, Marko Henke
13.10.2012
THÜRINGENLIGA HERREN - Wieder knapp unterlegen
Geraer VC – Schmalkalder VV 3:2 (17:25, 25:22, 30:28, 23:25, 19:17)
Nach dem Sieg in Gebesee wollten die SVV-ler am letzten Wochenende in Gera gegen den Tabellenführer nachlegen. Mit nur sechs voll einsatzfähigen Spielern und ohne Libero musste man gegen die mit voller Kapelle angetretenen Ostthüringer ran. Schmalkalden legte los wie die Feuerwehr und führte schnell mit 12:8. Die Konzentration hielt man ebenso wie die Stimmung hoch und konnte den Satz klar mit 25:17 nach Hause bringen. Die Geraer drehten nach diesem überraschenden Satzverlust auf, vermochten es aber nicht, sich gegen die tapfer wehrenden Schmalkalder abzusetzen. Erst gegen Ende des Durchgangs hatten die Gäste mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen und ließen auch im Angriff die letzte Konsequenz vermissen (22:25). Gera nahm den Schwung in den 3. Satz mit, führte schnell mit 5:1 und 8:2, und schien das Blatt zu wenden. Doch in der Auszeit der Schmalkalder fielen einige klärende Worte, die nicht ihre Wirkung verfehlten. Aus der Lethargie erwacht, machten die SVV-Spieler aus dem 2:8 ein 11:11. Nun ging es Kopf an Kopf weiter bis zum Satzfinale. Bei 24:23-Führung übersah der Schiedsrichter eine Blockberührung der Geraer, die Schmalkalden um den Satzgewinn brachte. Gera seinerseits nutzte nach vielem hin und her seine Chance zum 30:28. Dies war bitter, ließ die Spieler aber nicht in ein Loch fallen. Im 4. Satz konnte sich wiederum kein Team entscheidend absetzen. Am Ende hatten die Schmalkalder dank guter Leger und Feldübersicht mit 25:23 das bessere Ende für sich. Damit stand der dritte Tiebreak in Folge an, den die Henke-Männer anfangs voll verschliefen. Beim 8:4 für Gera zum Seitenwechsel schienen die Messen gelesen, doch gute Aufschläge vor allem von Chris Hartung bescherten beim 14:13 den ersten Matchball. Nach einem Leger der Schmalkalder, der auf der Geraer Linie landete und auch noch von einem Spieler berührt wurde, lagen sich die Schmalkalder in den Armen. Doch der Schiedsrichter sah den Ball zur Verwunderung der Akteure im Aus. Durch die anschließenden Diskussionen, die allerdings nichts brachten, verlor man die Konzentration und den Spielfaden und unterlag sehr bitter mit 17:19. Es wäre das Sahnehäubchen auf eine gute Mannschaftsleistung gewesen. Nach dieser Niederlage hat man den Kontakt zur Tabellenspitze verloren, verweilt aber trotzdem noch auf einem respektablen vierten Platz. (mey)

SVV: Sebastian Hardt, Chris Hartung, Kevin Hartung, Marko Henke, Micha Henke, Oliver Strecker
06.10.2012
THÜRINGENLIGA HERREN - Wochenende gerettet
VC BW Gebesee – Schmalkalder VV 2:3 (25:21, 25:17, 21:25, 15:25, 10:15)

Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in Unterwellenborn und Nordhausen sollte am vergangenen Samstag der erste Sieg in der Fremde her. Die Chancen dafür standen recht günstig, gastierte man doch beim bisher sieglosen Tabellenschlusslicht aus Gebesee. Neben Stengel im Zuspiel begannen Ma. Henke auf Diagonal, Strecker und C. Hartung auf Außen und K. Hartung und Hardt auf Mittelblock. Ohne den etatmäßigen Libero P. Michaels begann das Spiel sehr ausgeglichen (9:9, 15:15). Doch bereits hier war zu erkennen, dass der Biss der letzten Spiele nicht vorhanden war. Abstimmungsprobleme in der Feldabwehr und geringe Durchschlagskraft der Angreifer führten zum Satzverlust von 21:25. Im zweiten Durchgang kam Micha Henke im Zuspiel. Doch massive Annahmeprobleme und einige zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen brachten den SVV voll aus dem Konzept. Variantenreiches Kombinationsspiel war unmöglich, sodass der Schnellangriff über die Mitte gar nicht stattfand. Noch klarer als zuvor ging auch dieser Satz mit 17:25 verloren. Im dritten Satz wechselten Ma. Henke und Strecker die Positionen. Dies bewirkte zumindest ein ausgeglichenes Spiel (15:15). Die Annahme kam jetzt, aber Gebesee wollte unbedingt die Entscheidung. Doch drei kluge Aufgaben von Henke brachten die 22:19 Führung. Diesen Vorsprung verwaltete man bis zum 25:21 Satzerfolg. Im folgenden Abschnitt blieb die Aufstellung. Der Spielfluss verbesserte sich, und Strecker konnte mit gefährlichen Aufgaben eine 10:4 Führung erarbeiten. Die Moral der Hausherren schien gebrochen. Im Angesicht des kommenden Satzverlustes wechselte Gebesee munter durch. 25:15 triumphierte schließlich Schmalkalden. So musste wie zuvor in Nordhausen der Tiebreak die Entscheidung bringen. Mit derselben Aufstellung startete man zur 3:1 Führung durch. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch wo Ma. Henke im Angriff und K. Hartung mit super Aufgaben die entscheidenden Akzente zum 15:10 Satz- und damit Spielerfolg setzten. So kam man nochmal mit einem blauen Auge davon und wurde mit Tabellenplatz vier belohnt. Als positiv und moralisch gut für das junge Team ist der 3:2 Sieg nach dem 0:2 Satzrückstand zu werten. Doch mit dem Geraer VC als Tabellenführer wartet nächste Woche ein anderes Kaliber. Hier ist vollste Konzentration und Einsatz von Beginn an unerlässlich, will man für eine Überraschung sorgen. Dann kann die Mannschaft zeigen, dass sie mit Recht in der oberen Tabellenhälfte platziert ist. (mey)

SVV: Hardt, Hartung C., Hartung K., Henke Ma., Henke Mi., Stengel, Strecker
22.09.2012
THÜRINGENLIGA HERREN - In der Fremde kein Glück
SVC Nordhausen – Schmalkalder VV 3:2 (25:15, 23:25, 23:25, 25:15, 15:8)

Nach der klaren 0:3 Niederlage vom Vorwochenende in Unterwellenborn war die 1. Herrenvertretung des SVV auf Widergutmachung bedacht. Mit dem SVC Nordhausen stand da aber ein dicker Brocken im Weg, der diese Saison um den Regionalligaaufstieg mitspielen will. Bis auf Außenangreifer Sascha Günther, der auf unbestimmte Zeit verletzungsbedingt fehlen wird, waren im Südharz alle Mann an Bord. Mit Micha Henke im Zuspiel, K. Hartung und Hardt auf Mittelblock, Strecker und C. Hartung auf Außen/Annahme, Marko Henke als Diagonalspieler und Michaels als Libero sah man sich gleich im 1. Satz den druckvollen Aufgaben der Gastgeber ausgesetzt. 4 Asse der Gastgeber, verbunden mit Problemen im Schmalkalder Annahmeriegel bescherten gleich einen 1:7 Rückstand. Selbst ein Wechsel im Zuspiel (Stengel für Henke) brachte nichts Zählbares. Über 9:19 verlor man gegen die mit 12 Spielern angetretenen Nordhäuser klar mit 15:25. Im 2. Durchgang verlief die Angelegenheit sehr ausgeglichen. Da nun auch die Hausherren nicht ganz fehlerfrei agierten, konnte sich kein Team frühzeitig entscheidend absetzen. Erst als Nordhausen einige Unkonzentriertheiten im Gästespiel zur 22:19 Führung nutzen konnte, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch Kevin Hartung brachte mit klugen Aufschlägen die Gäste wieder mit 23:22 in Front. Dank guter Feldabwehr reichte der knappe Vorsprung zum 25:23 Satzerfolg. Diesen Schwung konnte Schmalkalden mit in den 3. Satz nehmen, führte mit 9:6 und 21:18, und brachte mit deutlich verringerter Fehlerquote auch diesen Durchgang mit 25:23 nach Hause. Nordhausen stand nun unter Zugzwang und brachte seine Anfangsbesetzung wieder aufs Feld. Bis zum 7:7 verlief der Satz noch ausgeglichen. Doch dann servierten die Gastgeber fünf Asse am Stück, worauf es im Gästespiel einen deutlichen Bruch gab. So ging der 4. Satz über 10:16 und 11:20 mit 15:25 deutlich verloren. Schmalkalden versuchte im Tiebreak mit allen Mitteln die Niederlage abzuwenden. Doch nach dem Seitenwechsel (7:8) servierten die Südharzer mit ihren guten Aufgaben abermals drei Asse. Damit war die Vorentscheidung gefallen und die 2:3 Niederlage besiegelt. Der Sieg der Hausherren war verdient. Trotz alledem war Spielertrainer Henke nicht vollkommen unzufrieden. Vor allem die Nachwuchsspieler, in ihrem ersten Jahr Thüringenliga, werden durch solche Spiele wichtige Erfahrungen für die Zukunft sammeln. Nächstes Wochenende haben die SVV-Männer spielfrei und greifen erst am 6. Oktober beim Tabellenschlusslicht in Gebesee wieder ins Geschehen ein. Dort sollte die Zielstellung ganz klar ein Sieg sein, um sich nach bisher zwei Siegen und zwei Niederlagen im Mittelfeld festzusetzen. Das Saisonziel als Aufsteiger bleibt aber ganz klar der Klassenerhalt. (mey)


SVV: Hardt, Hartung C., Hartung K., Henke Ma., Henke Mi., Michaels, Stengel, Strecker
15.09.2012
THÜRINGENLIGA HERREN SV Stahl Unterwellenborn – Schmalkalder VV 3:0 ...
Nach dem optimalen Saisonauftakt mit zwei glatten 3:0 Heimsiegen gegen Ohrdruf und Römhild wollten die Aufsteiger des SVV diesmal in der Fremde punkten. Kein leichtes Unterfangen, hatte doch der SV Stahl Unterwellenborn als letztjähriger Neuling eine respektable Saison hingelegt. Die schwere Verletzung von Außenangreifer Sascha Günther im ersten Heimspiel war nicht der einzige Ausfall, den Schmalkalden kompensieren musste. Sebastian Hardt fehlte ebenfalls berufsbedingt. Dadurch rückte Chris Hartung vom Außenangriff auf Mittelblock und Libero Pierre Michaels auf dessen Position. Mit dieser Formation fand man aber zu keiner Zeit ins Spiel. Bester Beleg sind die gerade mal zwei Blockpunkte im Vergleich zu 14 letzte Woche gegen Ohrdruf. Dazu kamen viele verschlagene Aufgaben. Die schlechte erste Annahme tat ihr übriges, und ließ Zuspieler Micha Henke keine Möglichkeit, Überraschungsmomente ins Angriffsspiel einzubauen. Dagegen brachten die Gastgeber mit ihrem Hautangreifer voran fast jeden Angriff im Gästefeld unter. Dementsprechend lag die Moral der Mannschaft am Boden, und man hatte nicht den Eindruck, dass sich die Einstellung zum Spiel noch ändern sollte. Auch taktische Veränderungen (Zuspieler Stengel auf Mittelblock, Hartung auf Außen) zeigten keine Wirkung. Der aus der 2. Mannschaft mitgereiste T. Michaels sollte nur im Verletzungsfall einspringen, um kein Festspielen in der höheren Spielklasse zu riskieren. So blieben keine großen Alternativen, und das Spiel ging glatt mit 0:3 weg. Nach dieser Schlappe muss der Spieltag nun aufgearbeitet und ausgewertet werden. Viel Zeit bleibt nicht, den verschenkten Punkten hinterher zu trauern. Am kommenden Wochenende geht es zum aufstiegsambitionierten SVC Nordhausen, wo es mindestens genauso schwer werden wird wie in Unterwellenborn. Das Training unter der Woche wird zeigen, welche Variante dem SVV im Moment am weitesten weiter hilft. (mey)
08.09.2012
Vielversprechender Auftritt
Mit zwei souveränen 3:0-Erfolgen über den Ohrdrufer SV und den TSV Römhild starteten die Schmalkalder Volleyballer in die neue Thüringenliga-Saison.







Mit Wucht und Präzession schmettert der Schmalkalder Marko Henke (gelbes Trikot) am Ein-Mann-Block der Römhilder vorbei zum Punktgewinn. Foto: Liane Reißmüller.




Nach gut vier Stunden feierten die Männer vom Schmalkalder Volleyball-Verein ihren gelungenen Saisoneinstand. Der Aufsteiger präsentierte sich in bester Verfassung und hatte auch in seinem zweiten Spiel am Tage genügend Kraftreserven, um den TSV Römhild in die Schranken zu weisen. Eine erfolgreiche Rückkehr in seine Mannschaft feierte auch Marko Henke, der es vor nicht allzu langer Zeit mit dem VC Gotha in die deutsche Eliteliga schaffte. Zuletzt spielte der Schwarzschopf in Coburg in der dritten Liga. Seit vergangenem Wochenende steht er gemeinsam mit seinem Vater und Trainer Michael Henke im Aufgebot des SVV und gibt nicht nur den jungen Spielern seine Erfahrungen gern weiter.
Den Start in ihr erstes Thüringenliga-Spiel der Saison 2012/13 verschliefen die Schmalkalder jedoch und sie gerieten mit 1:4 in Rückstand. Davon ließ sich das aus einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern bestehende Team nicht beeindrucken. Die Hausherren steigerten sich in der Annahme und brachten dadurch die Bälle präziser zurück ins gegnerische Feld. Schließlich gewannen die SVVler den ersten Satz klar mit 25:15 Punkten. Im zweiten Durchgang fast das gleiche Bild. Die Schmalkalder begannen mit einem 1:4-Rückstand, um sich über die Stationen 3:9, 5:10 auf 9:10 heranzuarbeiten. Den Schwung der Fachwerkstädter konnte die Auszeit der Gäste nur kurzzeitig stoppen. Nach dem 10:14 rief Michael Henke seine Mannen zum Gespräch. Kurz danach mussten die Schmalkalder eine Schrecksekunde verkraften. Sascha Günther verdrehte sich das Knie und wurde ins Krankenhaus gebracht (Verdacht auf Meniskuseinriss). Dass weckte den Kampfgeist in den Reihen des SVV, der zum 18:18 aufschloss. Die Schlussphase der Partie verlief spannend, die Führung wechselte. Beim 22:24 schien der Satz verloren. Doch mit prächtiger Blockarbeit und schönen Angriffen drehten sie den Satz und gewannen 26:24. Den dritten Durchgang erledigten die Schmalkalder im Schnelldurchgang (25:11).
Vor dem zweiten Spiel gegen die seit Längerem zusammenspielende Mannschaft des TSV Römhild mahnte Henke seine Männer noch einmal zur vollen Konzentration. "Es wird eine Kraft- und damit auch eine Willensfrage". Seine Mannen wollten. Sie legten einen Blitzstart hin (7:4, 13:9, 16:10) und ließen sich den Satz nicht mehr nehmen (25:19). Im zweiten Satz leisteten die Römhilder größeren Widerstand, wobei ihnen die Hausherren mit kleinen Unachtsamkeiten im Blockspiel das Punkten leichter machten. Es kamene unglückliche Aktionen im Abwehrverband hinzu, sodass der SVV lange einem Rückstand hinterherlief (5:8; 6:11; 10:5). Trainer Henke, der nach dem Ausfall von Ma. Henke selbst mitspielen musste, redete besonnen auf sein Team ein, sprach ihnen das Vertrauen aus, den Satz noch drehen zu können. Mit einer Leistungssteigerung im Block sowie schönen Angriffen, von Michael Henke als Zusteller eingeleitet, holten sie Punkt für Punkt auf. Dabei zeigte Marko Henke seine ganze Routine, aber auch die erst 16-Jährigen Chris und Kevin Hartung, der sprunggewaltige Sebastian Hardt oder der ebenfalls noch 16-jährige Libero Pierre Michaels trugen mit gelungenen Aktionen zum 25:21-Satzsieg bei. Im dritten Satz spielten die Schmalkalder ihre athletischen Vorteile aus und schlossen ihn schnell mit 25:14 ab.
"Ich hätte nicht gedacht, dass wir beide Spiele mit 3:0 gewinnen würden. Das Zusammenspiel war schon gut. Es zeigt sich, dass unsere gute Jugendarbeit ihre ersten Früchte trägt und wir künftig länger in der Thüringenliga spielen können", freute sich Michael Henke gemeinsam mit seinem Sechser, und auch Pechvogel Sascha Günther, der nach seiner Erstversorgung im Klinikum zurück in die Halle kam, wurde beim Freudentanz mit in die Mitte genommen. Das spricht für die gute Stimmung in der Mannschaft, die eine vielversprechende Vorstellung ablieferte.


Schmalkalden: Michaels, Stengel, Strecker, Hardt, Mi. Henke, K. Hartung, Ma. Henke, Ch. Hartung, Günther

Quelle: Freies Wort - Liane Reißmüller
14.01.2012
HERREN I - Unnötig Punkte verschenkt
SVV – Ohrdrufer SV II 1:3 (25:22, 23:25, 19:25, 20:25)
SVV – Wildenbörten 3:2 (20:25, 24:26, 25:12, 25:10, 15:8)

Es hätte am letzten Samstag fast ein perfekter Spieltag für die 1. Herrenmannschaft des SVV werden können. Doch zum wiederholten Male schaffte man es nicht, beide Spiele siegreich zu gestalten. Im ersten Spiel gegen Ohrdruf begannen die Spieler um Kapitän Micha Henke sehr ordentlich. Mit konzentriertem Spiel riss man gleich eine Lücke zu den Gästen (3:0, 8:4). Eigenfehler zum Satzende hin hätten aber fast noch den Satzgewinn gekostet. Doch Chris Hartung mit einer Aufgabenserie stellte den 25:22 Erfolg sicher. Auch im zweiten Durchgang lief bis zum 10:8 alles nach Plan. Doch einige Akteure schienen sich ihrer Sache zu sicher, denn plötzlich wurden Annahmefehler in Serie produziert, und auch der Angriff landete öfters im gegnerischen Block. So verlor man sieben Punkte am Stück (10:15). Mühevoll kämpfte man sich auf 18:18 heran, bis am Ende die Gäste mit 25:23 das glücklichere Ende für sich hatten. Nach diesem vermeidbaren Satzverlust begann man wieder konzentrierter, allerdings nur bis zum 8:5. Zu lässig und inkonsequent in ihren Aktionen verspielte man wie im Satz zuvor eine Führung und lag mit 9:11 im Hintertreffen. Beim 16:16 verlor man in derselben Aufstellung wie im Satz zuvor Punkte in Serie (17:22), was die Satzentscheidung bedeutete. Auch im vierten Satz setzte sich das fehlerhafte Spiel der Hausherren fort. Ohrdruf verwaltete seinen Vorsprung (12:8, 22:19) bis zum Ende und gewann verdient das Spiel. Allein sieben Fehlaufgaben im letzten Satz auf Schmalkalder Seite waren zu viel, um dem Spiel noch eine entscheidende Wende zu geben. Nach dieser ernüchternden Niederlage wollte man zumindest gegen die im Tabellenkeller platzierten Ostthüringer aus Wildenbörten zählbares erreichen. Doch gegen die mit Minimalbesetzung von sechs Spielern angetretenen Gäste spielte der SVV zunächst ohne Biss und Konzentration. Das Spiel plätscherte ohne sehenswerte Aktionen auf beiden Seiten vor sich hin. Der Unterschied war nur, dass Schmalkalden gegenüber den Gästen Eigenfehler am Stück machte. Leichte Bälle in der Annahme landeten beim Gegner oder die Angriffe flogen ins Aus. Damit war der Satzverlust folgerichtig. Auch im zweiten Satz änderte sich fast nichts. Die Gäste, die nun auch keine Bäume ausrissen, brauchten nur auf die Fehler der Gastgeber zu warten. Über 6:12 und 10:17 verlor man am Ende 24:26. Nun platzte Käpt’n Henke in der Satzpause der Kragen. Nach einer Standpauke und einer Umstellung im Aufgebot spielte man auf einmal wie ausgewechselt. Einige schienen erst jetzt nach der Ansprache aus ihrem samstäglichen Tiefschlaf erwacht zu sein. Fast fehlerlos und hochkonzentriert wurde in allen Mannschaftsteilen wieder Volleyball gespielt. Dietmar Koch leitete mit einer Aufgabenserie vom 4:5 zum 14:5 die Wende ein. 25:12 hieß es am Ende. Und der SVV-Sechser knickte nun auch nicht wieder ein, sondern spulte gnadenlos effektiv sein Spiel herunter. Nun klappte auch das Kombinationsspiel, und die Moral der Gegner war beim 25:10 Satzgewinn gebrochen. Der Tiebreak verlief wie die beiden Durchgänge zuvor. Schmalkalden ließ nichts mehr anbrennen und siegte mit 15:8 und damit 3:2 nach Sätzen. Dieser Sieg war eminent wichtig, vergrößerte man doch damit den Abstand zum Tabellenkeller. Doch wenn man beide Spiele zusammen betrachtet, muss sich die Einstellung einiger Akteure in Sachen Konzentration und Fokussierung auf das Spiel verbessern. Nur so kann man die Trainingsleistungen auch im Spiel umsetzen und vielleicht nächste Saison vom Wiederaufstieg in die Thüringenliga träumen. (mey)
07.01.2012
Überraschung verpasst
SV Eisfeld – SVV 0:3 (17:25, 20:25, 14:25)
TSV Römhild – SVV 3:0 (25:23, 25:19, 25:23)

Zur 2. Runde des Thüringer Landespokales reiste die 1. Herrenmannschaft des SVV zum Landesklassenvertreter nach Eisfeld. Neben dem Spiel gegen die Gastgeber stand außerdem noch die Begegnung gegen Oberligakonkurrent Römhild auf dem Programm. Im 1. Spiel des Tages siegte Römhild erwartungsgemäß 3:1 gegen Eisfeld. Im 2. Spiel griffen die SVV-Herren gegen die Eisfelder ins Geschehen ein. Schmalkalden hatte einige Startprobleme. Licht und Schatten wechselten sich bis zum 10:10 ab. Dann funktionierte das Angriffsspiel, und man enteilte mit variantenreichem Kombinationsspiel auf 20:11. Der Satzgewinn von 25:16 spiegelte den Klassenunterschied wieder. Im 2. Satz kam Michaels für Henke im Zuspiel, um auch im Hinblick auf die nächsten Punktspielaufgaben mehrere Aufstellungsvarianten auszuprobieren. Das Match war sehr kampfbetont. Eisfeld hielt mit viel Einsatz bis zum 16:16 dagegen. Doch dann brachte eine Aufschlagserie die Entscheidung zu Gunsten der Schmalkalder (25:16). Im 3. Durchgang zog man im Vergleich zu den vorangegangenen Sätzen gleich davon (6:1 und 9:2). Jetzt kam kaum noch Gegenwehr von Seiten der Gastgeber, was im 25:16 Satz- und damit 3:0 Spielerfolg mündete. Im 3. Spiel des Tages kam es zum Entscheidungsspiel um den Einzug in die 3. Pokalrunde gegen Römhild. Diese waren wegen ihrer guten Tabellenposition in der Oberliga leicht favorisiert. So begann der SVV-Sechser wohl mit etwas zu viel Respekt. Römhild fand gleich ins Spiel und führte 8:2. Zwar konnte man den Rückstand im Verlaufe des Satzes verkleinern, machte sich aber mit Annahmeproblemen immer wieder selbst Schwierigkeiten. So wäre die knappe 23:25 Niederlage durchaus vermeidbar gewesen. Zum 2. Satz hin stellte man wieder um, probierte neue Varianten, die aber wegen der weiterhin anhaltenden Annahmeprobleme nicht den gewünschten Erfolg brachten. Mit 19:25 fiel dieser Satz deutlich aus. Im 3. Durchgang bekam Schmalkalden seine Probleme in den Griff, hatte aber oft Pech und ließ auch die nötige Cleverness vermissen. Abermals ging der Satz knapp und unnötig mit 23:25 verloren. So ging das Spiel mit 0:3 deutlicher verloren, als es der Spielverlauf wiederspiegelte. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft die richtigen Schlüsse für die nächsten zwei Heimspiele am kommenden Wochenende zieht. Am Samstag um 11.00 Uhr sind dann die Mannschaften aus Ohrdruf und Wildenbörten in der Sporthalle Siechenrasenschule zu Gast. An der Unterstützung der Fans wird es bestimmt nicht fehlen, um vier wichtige Punkte einzufahren. (mey)
SVV: Günther, Hardt, C. Hartung, Henke, Koch, P. Michaels, T. Michaels, Sesselmann, Strecker, Vollmer
03.12.2011
Nächsten Doppelsieg knapp verpasst
Geraer VC II – SVV 3:2 (25:20, 22:25, 25:21, 23:25, 15:7)
SVV – SVW Eisenach 3:1 (25:21, 26:24, 22:25, 25:18)


So langsam scheint die 1. Herrenvertretung des SVV in dieser Saison in Fahrt zu kommen. Nur ganz knapp schrammte man am vergangenen Samstag in Gera am 2. Doppelsieg in Folge vorbei. Ohne drei Stammspieler setzte Spielertrainer Henke auf das Konzept „Jugend forscht“. Das Spiel plätscherte am Anfang vor sich hin, ohne dass sich ein Team entscheidend absetzen konnte. Auf Schmalkalder Seite hatte man zunächst mehr mit Abstimmungsproblemen als mit dem Gegner zu tun. Doch glücklicherweise agierten die Gastgeber auch nicht überragend, so dass bis zum 17:17 Gleichstand herrschte. Doch dann ließen Annahmeschwierigkeiten die Hausherren auf 20:17 davoneilen. Routiniert brachten diese den Vorsprung mit 25:20 nach Hause. Auch der 2. Durchgang verlief sehr ausgeglichen. Schmalkalden senkte das Risiko bei den Aufgaben was die Fehlerquote erheblich drückte. Die Annahme zeigte sich nun, da neu geordnet, sehr stabil. Dafür ließen die Angreifer eine Reihe von Chancen ungenutzt, sich deutlich abzusetzen. Aber am Ende machte sich das bessere Nervenkostüm auf Schmalkalder Seite bezahlt. Die in letzter Zeit häufig trainierten Spielsituationen unter Druck am Satzende konnte der SVV-Sechser klug umsetzen (25:23). Dieses Spiel vermochte man aber nach der Satzpause nicht fortzusetzen. Ab Mitte des Satzes ließ die Konzentration nach, und viele leichte Fehler brachten einen 15:24 Rückstand ein. Auch sechs Punkte in Folge zum 21:24 kamen zu spät, um den Satz zu drehen (21:25). Gera wollte nun mit aller Macht den Sieg. Beim 19:14 schienen die Messen schon gelesen, doch die junge SVV-Truppe bewies Moral und zwang die Hausherren mit 25:23 in den Tiebreak. Diesem Hoch folgte allerdings wieder ein Tief. Kaum noch etwas gelang im Entscheidungssatz. Viele Eigenfehler, allein vier Fehlaufgaben, und ein miserabler Block brachte den routinierten Hausherren den 15:7 Erfolg. Die Enttäuschung vor allem bei den jungen Spielern war groß. Doch die Konstanz über das ganze Spiel hat gefehlt. Viele teilweise überragende Spielabschnitte wechselten sich zu häufig mit Abstimmungsproblemen und leichten, vermeidbaren Fehlern ab. Im 2. Spiel schlug Eisenach die konditionell nicht mehr 100 Prozent agierenden Geraer mit 3:1. Im abschließenden Spiel wollte Schmalkalden die vermeidbare Niederlage aus der ersten Begegnung vergessen machen. Eisenach erwies sich als eingespielte Truppe, die wenig Eigenfehler produzierte. Doch der Henke-Sechser hielt mit tollem Kampfgeist dagegen. Ab Mitte des Satzes wurde der entscheidende Vorsprung herausgespielt (19:16), der am Ende auch Bestand haben sollte. Der 2. Abschnitt war von viel Kampf geprägt. Lange Ballwechsel mit guten Abwehraktionen auf beiden Seiten kennzeichneten die Spielzüge. Mit 26:24 bewies die junge Truppe abermals kühlen Kopf am Satzende. Jetzt wollte man sich auf keine Experimente einlassen und legte los wie die Feuerwehr. Doch der Anfangsschwung (3:1 und 7:5) war bis zum 20:20 Ausgleich wieder dahin. Bei 22:21 Führung verschenkte man den schon sicher geglaubten Satzgewinn mit einer Fehlaufgabe und drei Annahmefehlern in Folge. Doch Eisenach musste im 4. Satz dem intensiven Spiel Tribut zollen. Zuspieler Henke setzte seine Angreifer mit schnellen Pässen in Szene. Die nun nachlassende Blockarbeit auf Seiten der Wartburgstädter nutzte man zu gelungenen Angriffen. So war der 25:18 Satz- und damit Spielgewinn perfekt. Die Freude war riesengroß, hat man sich doch nach diesem Spieltag endgültig im Tabellenmittelfeld festgesetzt. Der nächste Spieltag, dann wieder in eigener Halle, findet im kommenden Jahr am 14.01. statt. Genug Zeit, um die Fehlerquellen zu analysieren, wird in den nächsten Wochen vorhanden sein. (mey)
SVV: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Henke, Seeber, Sesselmann, Strecker, Vollmer
19.11.2011
Erster Doppelsieg
Volley Juniors Thüringen – SVV 0:3 (14:25, 17:25, 9:25)
SVV – 1. VSV Jena 90 II 3:1 (21:25, 25:12, 25:22, 25:18)


Mit einem kaum erwarteten Doppelsieg gegen Erfurt und Jena reisten die SVV-ler am Samstag aus der Landeshauptstadt heim. Waren die zwei Punkte gegen die Juniors fest eingeplant, so konnte man nach der vor Wochen erlittenen Heimniederlage gegen Jena nicht unbedingt mit einem Sieg rechnen. Doch der Reihe nach. Im 1. Spiel gegen die Thüringer Nachwuchsauswahl begann man konzentriert und wollte erst gar keine Zweifel an einem klaren Erfolg aufkommen lassen. Was es heißt, die Juniors wieder ins Spiel zu bringen, wäre den Henke-Männern letzte Woche fast zum Verhängnis geworden, als man am Rande einer Satzniederlage stand. Bereits mit risikoreichen Aufgaben setzte man den Gegner unter Druck, der dadurch kein geordnetes Angriffsspiel aufziehen konnte. Dadurch baute man den Vorsprung kontinuierlich aus was letztendlich im 25:14 Satzgewinn mündete. Einziger fader Beigeschmack waren sechs Aufgabenfehler, die aber auch dem hohen Risiko geschuldet waren. Im 2. Satz stellte sich fast dasselbe Bild dar. Schmalkalden übernahm sofort das Zepter und spulte sein Programm routiniert herunter. Auch Auswechslungen und Auszeiten auf Erfurter Seite änderten daran nichts (25:17). Im 3. Durchgang war der Widerstand bei 12:9 Führung endgültig gebrochen. Mit 13 Punkten in Folge, vom 12:9 zum 25:9 machte man den jederzeit verdienten 3:0 Erfolg klar. Im 2. Spiel besiegte Jena ebenfalls Erfurt mit 3:0. In der 3. Begegnung des Tages traf man auf die im oberen Tabellendrittel stehenden Jenaer. Zu Beginn konnten die Unistädter den Schwung aus dem Spiel zuvor gegen die Juniors mitnehmen. Bei Schmalkalden gelang zunächst gar nichts. Beim 2:8 zog Kapitän Henke die Notbremse und nahm eine Auszeit. Die schien gewirkt zu haben. Es reichte zwar nicht, den Rückstand aufzuholen, wohl aber das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Nach dem 18:25 Satzverlust gingen in der Pause deutliche Worte gen Mannschaft. Diese präsentierte sich nun wie ausgewechselt. Über eine blitzsaubere Annahme konnte Zuspieler Micha Henke seine Angreifer bestens in Szene setzen. Diese dankten es ihm mit sehenswerten Angriffen. Und was nicht den Weg auf den Jenaer Boden fand konnte der Block bzw. die Feldabwehr beim Gegenangriff entschärfen. Wie im Rausch, unbeeindruckt von zwei Auszeiten der Gegner beim 9:3 und 16:7, ließ der SVV nicht locker und fuhr einen klaren 25:12 Gewinn ein. „Nur nicht nachlassen!“ waren die deutlichen Worte von Henke, die seine Spieler nicht überhörten. Sofort übernahm man wieder das Ruder. Vor allem das Service, es gab nur zwei Fehlaufgaben im ganzen Spiel, war der Grundstein für eine schnelle Führung (11:7). Lediglich beim 18:18 kam Jena nochmal gefährlich nah, doch die im Training immer wieder durchgespielten Stresssituationen am Ende des Satzes trugen nun Früchte. So ließ man sich nicht, wie schon so oft, die Butter vom Brot nehmen und siegte dank kühlem Kopf mit 25:22. Mit diesem psychologisch wichtigen Erfolg im Rücken wurde auch der 4. Durchgang zum Erfolg. Jena musste ab Mitte des Satzes abreißen lassen und sich mit 18:25 geschlagen geben. Die Freude ob des kaum erwarteten Triumphes war natürlich riesengroß. Damit hat der SVV den Anschluss zum Tabellenmittelfeld hergestellt. Am 03.12., zum nächsten Auswärtsspieltag, hat man die Möglichkeit, mit zwei Siegen gegen die in der Tabelle schlechter platzierten Teams aus Gera und Eisenach weiter Boden gut zu machen. Mit der hier gezeigten Leistung sollte dies kein Wunschdenken bleiben. (mey)
SVV: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Henke, Koch, P. Michaels, Seeber, Sesselmann, Strecker, Vollmer
12.11.2011
Weder Fisch noch Fleisch
SG Erfurt electronic – SVV 3:1 (17:25, 25:13, 25:21, 25:22)
SVV – Volley Juniors Thüringen 3:0 (25:17, 25:23,25:16)


Mit Sieg und Niederlage kehrte die 1. Herrenmannschaft am Samstagabend von ihrem Auswärtsspieltag in Erfurt zurück. Dem 3:0 Pflichtsieg gegen den Thüringer Auswahlnachwuchs stand eine vermeidbare Niederlage gegen die Elektroniker gegenüber. Der Tag begann schon turbulent, denn die im Ansetzungsheft ausgeschriebene Spielhalle war keineswegs der Ort des Spielgeschehens. So erreichte man erst eine halbe Stunde vor Spielbeginn die richtige Halle. Doch dieser Umstand sollte den Südthüringer Gästen zunächst nicht zum Nachteil sein. Nach der Hinspielniederlage in eigener Halle war Wiedergutmachung angesagt. Der 1. Satz lief erstaunlich gut. In allen Spielelementen zeigte man sich auf der Höhe des Geschehens. So war nach 19 Minuten der 25:17 Satzerfolg perfekt. Das sollte es aber auch gewesen sein mit der Schmalkalder Herrlichkeit in diesem Spiel. Trotz unveränderter Aufstellung ging ab Durchgang zwei so gut wie nichts mehr. Zwar blieb die Annahme stabil, doch im Angriff wirkte man erschreckend harmlos. Kaum ein Ball fand Bodenkontakt auf Erfurter Seite. So war das 13:25 nur folgerichtig. Auch in den folgenden beiden Sätzen änderte sich nicht viel zum Positiven. Man gestaltete das Spiel zwar offener, gab aber in einigen Situationen ganze Punktserien am Stück ab. Diese Rückstände waren zum Satzende hin nicht mehr zu kompensieren und der SVV verlor mit 21:25 und 22:25. In ihrem 2. Spiel des Tages trafen die Henke-Männer auf den Tabellenletzten Volley Juniors. Schmalkalden spielte zwar keineswegs überragend, konnte aber mit guten Aufgaben verhindern, dass die Nachwuchsauswahl ihr Spiel aufziehen konnte. So blieben diese ziemlich ausrechenbar und der SVV gewann Durchgang eins mit 25:17. Im folgenden Satz aber hielten die Juniors einen ständigen 2-3 Punktevorsprung. Vor allem in der Abwehr holten sie viele Bälle und kämpften verbissen um jeden Punkt. Beim 20:23 aus Schmalkalder Sicht waren sie dem Satzgewinn sehr nah, doch im entscheidenden Moment rappelte sich der SVV auf und siegte noch glücklich mit 25:23. Doch die Moral der Erfurter war noch nicht gebrochen. Auch im 3. Satz legten sie los wie die Feuerwehr und hielten bis zur Satzmitte kontinuierlich einen Vorsprung. Doch dann ließ Kraft und Konzentration nach und Schmalkalden legte mit 10 Punkten in Folge vom 14:14 zum 24:14 den Grundstein zum dennoch verdienten 3:0 Spielgewinn. Bereits am kommenden Wochenende sind die SVV-Männer wieder Gegner der Volley Juniors, die als Gastgeber noch den VSV Jena II empfangen. Gegen die Nachwuchsspieler ist dann ein Sieg Pflicht. Jena, im oberen Tabellendrittel angesiedelt, wird wohl von der Papierform her eine weitaus schwierigere Aufgabe werden. (mey)
SVV: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Henke, Koch, P. Michaels, T. Michaels, Sesslemann, Stengel, Strecker
05.11.2011
Selbstvertrauen für Punktspiel getankt
1.Sonneberger VC 04 III - SVV 0:3 (16:25, 12:25, 13:25)
SV 08 Steinach I – SVV 2:3 (19:25, 25:20, 16:25, 25:19, 14:16)

Nach dem Abstieg in die Oberliga müssen die Spieler der 1. Herrenmannschaft in dieser Spielzeit bereits in der 1. Runde des Thüringer Landespokals antreten. Daher ging die Fahrt am ersten Novemberwochenende nach Sonneberg, wo es gegen den Vertreter der Bezirksklasse Süd, 1. Sonneberger VC 04 III, und den Landesklassen verein SV 08 Steinach I zu bestehen galt. Schmalkalden ging, trotz Fehlen einiger Stammkräfte, als Favorit in die Begegnungen. Dieser Umstand hatte aber keinen Einfluss auf den Spielverlauf. Zu klar waren die Unterschiede in allen Spielelementen. Bereits mit den Aufgaben setzte man die Sonneberger Gastgeber unter Druck und ließ somit kein geordnetes Spiel zu. Schmalkalden spielte seinen Stiefel konsequent runter und siegte auch in der Höhe verdient klar in drei Sätzen. Auch die anderen Gäste aus Steinach hatten in der 2. Begegnung des Tages wenig Mühe, ihre Pflicht zu erfüllen und besiegten die Sonneberger ebenfalls mit 3:0. So kam es im abschließenden Spiel zum entscheidenden Aufeinandertreffen für den Einzug in die 2. Pokalrunde zwischen Steinach und Schmalkalden. Schmalkalden begann mit seinem Stammsechser hochkonzentriert. Geordnetes Aufbauspiel und kaum Fehler ließen den 1. Satz zu einer klaren 25:16 Angelegenheit werden. Zum 2. Satz wechselte man munter durch, was dem Schmalkalder Spiel nicht gut tun sollte. Abstimmungsprobleme und eine zu laxe Einstellung einiger Akteure brachten die Steinacher unnötigerweise zurück ins Spiel. So ging dieser Durchgang mit 19:25 völlig daneben. Zum 3. Satz trat die Formation des erfolgreichen 1. Durchgangs auf das Parkett. Sofort wurde wieder das Zepter übernommen, um die Steinacher erst gar nicht in einen Lauf kommen zu lassen. Mit 25:16 ging man in den 4. Abschnitt. Doch es sollte eine Kopie zum Beginn dieses Spiels werden. Abermals dachte man, die nie aufgebenden Gegner im Griff zu haben und schaltete zwei Gänge zurück. Die Steinacher bedankten sich ihrerseits mit dem 2:2 Satzausgleich (19:25). So musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Der Gegner nahm den Schwung aus dem vorangegangenen Satz mit und sah beim Seitenwechsel mit einer 8:4 Führung schon wie der sichere Sieger aus. Annahmeschwächen auf Schmalkalder Seite waren der Hauptgrund. Doch der SVV-Sechser zog sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf. Mit großem Kampf kam man auf 13:14 heran und musste sogar einen Matchball abwehren. Tim Seeber mit zwei guten Aufschlägen und der gute Block sorgten für den knappen 16:14 Satz- und Spielgewinn der Schmalkalder. Alles in allem war es ein verdienter Sieg und Einzug in die nächste Runde. Doch man hätte sich den Nachmittag mit einer durchgängig konzentrierteren Vorstellung wesentlich ruhiger und kürzer gestalten können. Auf jeden Fall sollte es aber einen zusätzlichen Schub für das nächste Punktspiel am Samstag in Erfurt geben. Die 2. Pokalrunde findet am 7. Januar statt. Die Auslosung dafür erfolgt noch. (mey)
SVV: Hardt, C. Hartung, K. Hartung, Koch, P. Michaels, T. Michaels, Seeber, Sesselmann, Strecker, Vollmer
01.10.2011
Erste Punkte eingefahren
SVV – Erfurter VC II 3:0 (25:15, 25:15, 25:13)
SVV – TSV 1860 Römhild 0:3 (17:25, 19:25, 22:25)

Mit wiederum veränderter Aufstellung starteten die SVV-Männer in ihren 2. Spieltag der Saison. Abermals Gastgeber, empfingen sie den Erfurter VC II und den TSV Römhild. Da Römhild unverständlicherweise erst um 12.30 Uhr anreiste, musste der verletzte Schmalkalder Hinz die Partie gegen Erfurt pfeifen. Die nur mit sechs Mann angereisten Landeshauptstädter erwiesen sich als ein dankbarer Gegner. Obwohl Schmalkalden selbst nicht überragend spielte, zog man schnell auf 10:4 davon. Diese Führung gab man auch nicht mehr aus der Hand und gewann sicher mit 25:13. Im 2. Durchgang zog zunächst der Schlendrian ein, denn Erfurt führte schnell mit 7:5. Erst eine Auszeitansprache führte zum gewünschten Erfolg. So gelang die Wende zum 12:8. Der Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut und wie im 1. Satz mit 25:13 nach Hause gebracht. Im 3. Satz wollte man schnell klare Verhältnisse schaffen, kam aber nicht entscheidend weg (12:9). Erst eine Aufschlagserie, eigentlich das Problemkind der Schmalkalder, sorgte für neun Punkte in Folge und den klaren 25:13 Satzgewinn. So klar, wie es das Ergebnis aussagt, war der Spielverlauf allerdings nicht, denn immer wieder schlichen sich Unkonzentriertheiten ins Spiel ein, die im 2. Spiel bestraft werden sollten. Dort traf man mit Römhild auf eine eingespielte Mannschaft, die letzte Saison nur knapp den Aufstieg in die Thüringenliga verpasste. Sie setzten die Hausherren gleich mit Sprungaufgaben unter Druck (2:9). Nach einer Auszeit kämpfte sich Schmalkalden Stück für Stück heran (16:19), konnte aber den Rückstand nicht ganz kompensieren. Allein sieben Aufschlagfehler in einem Satz sprechen eine deutliche Sprache. Im 2. Durchgang hielt man zu Beginn gut mit (11:11), wurde aber für zu viele leichte Fehler bitter bestraft. 19:25 war der Endstand. Der 3. Satz schien eine Kopie zum vorherigen zu werden. Römhild verwaltete einen Vorsprung, den Schmalkalden aber diesmal beim 22:22 egalisieren konnte. Doch der immense, kämpferische Aufwand, den man betrieb, machte man sich durch Aufschlagfehler selbst zunichte. Mit 22:25 und damit 0:3 ging der Satz und das Spiel verloren. Um solche Spiele zu gewinnen, fehlt im Moment die Konstanz. Der Umbau der Mannschaft und die ständig wechselnden Aufstellungen werden in solchen Spielen deutlich sichtbar. Doch mit dem ersten Saisonsieg sollte der Knoten geplatzt sein und für einen zusätzlichen Schub sorgen. (mey)
SVV: Hardt, Henke, Koch, Linser, P. Michaels, T. Michaels, Sesselmann, Stengel, Strecker
17.09.2011
Klassischer Fehlstart
VOLLEYBALL - OBERLIGA HERREN
SVV – SG Erfurt electronic 0:3 (11:25, 25:27, 18:25)
SVV – VSV Jena II 0:3 (20:25, 16:25, 23:25)

So hatten sich die Spieler um Kapitän Henke den Start in die Oberligasaison wahrlich nicht vorgestellt. Nach jahrelanger Zugehörigkeit in der Thüringenliga und dem folgenden Abstieg letzte Saison, sollte mit Beginn dieser Spielzeit ein Neuanfang erfolgen. Während einige Akteure vor Beginn den sofortigen Wiederaufstieg als Ziel ausgaben, scheinen diese Vorgaben vorerst in weite Ferne gerückt zu sein. Trotz eines Kaders von 15 Spielern waren am Samstag nur 9 Akteure am Start. Fast der komplette Stammsechser fehlte. Neben Hardt (verletzungsbedingt) und Linser, fehlten die für den Thüringer Nachwuchskader abgestellten Hartung-Brüder, Kretzer und Vollmer. Zudem verletzte sich Hinz gleich beim ersten Ballwechsel und fiel aus, sowie Stengel und Strecker, die ebenfalls angeschlagen ins Spiel gingen. So blieben keine Spielräume für taktische Varianten. Der Aufsteiger aus der Landesklasse Nord, Erfurt electronic, präsentierte sich im 1. Spiel als eingespielte Truppe mit einer geringen Fehlerquote. Die Landeshauptstädter brauchten nur auf die Fehler der Schmalkalder warten, die zu Beginn wenig homogen wirkten. Die Folge war der deutliche 11:25 Satzverlust. Im 2. Satz kamen die Hausherren besser ins Spiel, agierten nun aggressiver, und holten einige Bälle in der Abwehr. Doch in der Endphase wurden sie dafür nicht belohnt und unterlagen in der Verlängerung knapp mit 25:27. Im 3. Durchgang zog Erfurt das Tempo wieder an, spulte über eine fast fehlerfreie Annahme sein Angriffsspiel herunter. Schmalkalden verursachte zu viele Eigenfehler, die nicht mehr zu kompensieren waren. So war man am Ende, abgesehen vom 2. Satz, relativ chancenlos, dass Spiel für sich zu entscheiden.
Im 2. Spiel des Tages ging es gegen Jena II. Gegen die vorher stärker eingeschätzte Mannschaft boten sich im Verlaufe der Begegnung mehr Chancen, die Punkte zu behalten. Jena agierte zwar nicht so souverän wie Erfurt, ließ sich aber die Butter nicht vom Brot nehmen. Schmalkalden kämpfte zwar verbissen, doch die Big Points machten die Saalestädter. Zudem kamen Abstimmungsprobleme in der Feldabwehr hinzu. Satz eins verbuchte Jena mit 25:16 für sich. Auch im nächsten Durchgang wurde es nicht besser. Vor allem im Angriff ließ der Gastgeber reihenweise Chancen aus, ließ die nötige Durchschlagskraft vermissen. Mit 16:25 war der Satzverlust mehr als deutlich. Doch die Jenaer, wohl im Gefühl des sicheren Sieges leisteten sich einige Unkonzentriertheiten. Der Schmalkalder Block entschärfte einige Angriffe der Gäste, und auch die Aufgaben, bis dahin eine der größten Fehlerquellen im Schmalkalder Spiel, machten der Jenaer Hintermannschaft einige Probleme. Doch wie schon im 1. Spiel waren die Gäste am Ende abgezockter und siegten knapp mit 25:23. Ein herber Rückschlag zu Saisonbeginn, der schnell vergessen werden sollte, um die nächsten Spiele mit dann hoffentlich voller Besetzung siegreich gestalten zu können. An der Unterstützung der Fans lag es nicht, die wie immer ihre Mannschaft zahlreich unterstützten.
Im 3. Spiel des Tages gewann Aufsteiger Erfurt mit 3:1 gegen Jena II.
SVV: Henke, Hinz, Mey, P. Michaels, T. Michaels, Seeber, Sesslemann, Stengel, Strecker
15.10.2011
Oberliga Herren in Waltershausen
Mit zwei weiteren Niederlagen der 1.Herren-Mannschaft gegen Gastgeber Ohrdrufer SV und 1.TSV Bad Salzungen verpassten die Fachwerkstädter in der Oberliga Boden gegenüber den Mitkonkurrenten gut zu machen. Mit nur einem Sieg aus 6 Spielen befinden sich die Mannen um Spielertrainer Micha Henke auf den vorletzten Tabellenplatz.

Dabei gestalteten die SVV-ler ihr Spiel vielversprechend und zeigten der Ohrdrufern ein beherzten Punktekampf. Bis 22:22 war das Spiel ständig ausgeglichen. Nur knapp konnten die Schmalkalder mit 26:24 den ersten Satz sichern. Mit einem Altersdurchschnitt von 24,8 Jahren auf dem Spielfeld war zunächst nicht damit zu rechnen. Auch der zweite Satz war hart umkämpft und man sah zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber stehen. Diesmal behielt Ohrdruf mit 26:24 die Oberhand.

Unverständlich ist deshalb der Einbruch im dritten Satz. ganze Serien von Annahmefehlern ließen kein geordnetes Spiel der Fachwerkstädter aufkommen. Selbst taktische Wechsel brachten keinen Motivationsschub im Schmalkalder Quadrat. Mit 10:19 kam die Truppe unter die Räder. Mahnende und beruhigende Worte beim Seitenwechsel sollte noch einmal ein Aufbäumen bewirken. Bis 17:15 hatte der SVV sogar leichte Vorteile herausgespielt. Nach einem Fehlaufschlag und wieder drei folgenden Patzern in der ersten Annahme war der Siegeswille der Schmalkalder gebrochen. Mit 19:25 ging auch der vierte Durchgang verloren.

Gegen Mitabsteiger aus der Landesliga und Dauerkonkurrent Bad Salzungen sollte alles besser gelingen. Konzentriert begann das Spiel und durch die sicheren Annahmen war ein kombinationsfreudiges Angriffsspiel der SVV-ler möglich. 25:21 ging der erste Satz an den SVV. Doch dann kam wieder der obligatorische Einbruch. Ohne Kampfgeist und Siegeswillen gelang kaum eine Blockaktion am Netz und die Durchgänge zwei und drei endeten jeweils 25:14 für den 1.TSV Bad Salzungen. Doch so einfach wollte man das Spiel nicht abgeben. Im vierten Satz entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel. Die Führung wechselte ständig. Schmalkalden glaubte mit einer 20:17-Führung sich wahrscheinlich im sicherem Fahrwasser, denn nun punkteten die Routiniers der Heilbadstädter. Der Ausgleich bei 21:21 wurde auf Seiten der Schmalkalder nicht verkraftet. Zu passiv im Abschluss am Netz erleichterte den Salzungern die Feldabwehr und im Gegenzug knallten sie ihre Bälle ins gegnerische Feld. Mit 25:21 ging Bad Salzungen als Satz- und 3:1-Spielsieger vom Feld.

Bis Mitte November haben nun die Schmalkalder Zeit, ihre Probleme in den Grundelementen abzustellen. Die junge Truppe birgt viel Potential in sich, doch muss dies langsam auch einmal abgerufen werden!


Aufstellung Schmalkalder VV: Tim Seeber, Andreas Stengel, Oliver Strecker, Sebastian Hardt, Robert Sesselmann, Micha Henke, Dietmar Koch, Dominik Vollmer, Chris Hartung, Kevin Hartung
01.10.2011
OBERLIGA HERREN - Erste Punkte eingefahren
Mit wiederum veränderter Aufstellung starteten die SVV-Männer in ihren 2. Spieltag der Saison. Abermals Gastgeber, empfingen sie den Erfurter VC II und den TSV Römhild. Da Römhild unverständlicherweise erst um 12.30 Uhr anreiste, musste der verletzte Schmalkalder Hinz die Partie gegen Erfurt pfeifen. Die nur mit sechs Mann angereisten Landeshauptstädter erwiesen sich als ein dankbarer Gegner. Obwohl Schmalkalden selbst nicht überragend spielte, zog man schnell auf 10:4 davon. Diese Führung gab man auch nicht mehr aus der Hand und gewann sicher mit 25:13. Im 2. Durchgang zog zunächst der Schlendrian ein, denn Erfurt führte schnell mit 7:5. Erst eine Auszeitansprache führte zum gewünschten Erfolg. So gelang die Wende zum 12:8. Der Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut und wie im 1. Satz mit 25:13 nach Hause gebracht. Im 3. Satz wollte man schnell klare Verhältnisse schaffen, kam aber nicht entscheidend weg (12:9). Erst eine Aufschlagserie, eigentlich das Problemkind der Schmalkalder, sorgte für neun Punkte in Folge und den klaren 25:13 Satzgewinn. So klar, wie es das Ergebnis aussagt, war der Spielverlauf allerdings nicht, denn immer wieder schlichen sich Unkonzentriertheiten ins Spiel ein, die im 2. Spiel bestraft werden sollten. Dort traf man mit Römhild auf eine eingespielte Mannschaft, die letzte Saison nur knapp den Aufstieg in die Thüringenliga verpasste. Sie setzten die Hausherren gleich mit Sprungaufgaben unter Druck (2:9). Nach einer Auszeit kämpfte sich Schmalkalden Stück für Stück heran (16:19), konnte aber den Rückstand nicht ganz kompensieren. Allein sieben Aufschlagfehler in einem Satz sprechen eine deutliche Sprache. Im 2. Durchgang hielt man zu Beginn gut mit (11:11), wurde aber für zu viele leichte Fehler bitter bestraft. 19:25 war der Endstand. Der 3. Satz schien eine Kopie zum vorherigen zu werden. Römhild verwaltete einen Vorsprung, den Schmalkalden aber diesmal beim 22:22 egalisieren konnte. Doch der immense, kämpferische Aufwand, den man betrieb, machte man sich durch Aufschlagfehler selbst zunichte. Mit 22:25 und damit 0:3 ging der Satz und das Spiel verloren. Um solche Spiele zu gewinnen, fehlt im Moment die Konstanz. Der Umbau der Mannschaft und die ständig wechselnden Aufstellungen werden in solchen Spielen deutlich sichtbar. Doch mit dem ersten Saisonsieg sollte der Knoten geplatzt sein und für einen zusätzlichen Schub sorgen. (mey)
SVV: Hardt, Henke, Koch, Linser, P. Michaels, T. Michaels, Sesselmann, Stengel, Strecker
19.09.2011
OBERLIGA HERREN - Klassischer Fehlstart
So hatten sich die Spieler um Kapitän Henke den Start in die Oberligasaison wahrlich nicht vorgestellt. Nach jahrelanger Zugehörigkeit in der Thüringenliga und dem folgenden Abstieg letzte Saison, sollte mit Beginn dieser Spielzeit ein Neuanfang erfolgen. Während einige Akteure vor Beginn den sofortigen Wiederaufstieg als Ziel ausgaben, scheinen diese Vorgaben vorerst in weite Ferne gerückt zu sein. Trotz eines Kaders von 15 Spielern waren am Samstag nur 9 Akteure am Start. Fast der komplette Stammsechser fehlte. Neben Hardt (verletzungsbedingt) und Linser, fehlten die für den Thüringer Nachwuchskader abgestellten Hartung-Brüder, Kretzer und Vollmer. Zudem verletzte sich Hinz gleich beim ersten Ballwechsel und fiel aus, sowie Stengel und Strecker, die ebenfalls angeschlagen ins Spiel gingen. So blieben keine Spielräume für taktische Varianten. Der Aufsteiger aus der Landesklasse Nord, Erfurt electronic, präsentierte sich im 1. Spiel als eingespielte Truppe mit einer geringen Fehlerquote. Die Landeshauptstädter brauchten nur auf die Fehler der Schmalkalder warten, die zu Beginn wenig homogen wirkten. Die Folge war der deutliche 11:25 Satzverlust. Im 2. Satz kamen die Hausherren besser ins Spiel, agierten nun aggressiver, und holten einige Bälle in der Abwehr. Doch in der Endphase wurden sie dafür nicht belohnt und unterlagen in der Verlängerung knapp mit 25:27. Im 3. Durchgang zog Erfurt das Tempo wieder an, spulte über eine fast fehlerfreie Annahme sein Angriffsspiel herunter. Schmalkalden verursachte zu viele Eigenfehler, die nicht mehr zu kompensieren waren. So war man am Ende, abgesehen vom 2. Satz, relativ chancenlos, dass Spiel für sich zu entscheiden.
Im 2. Spiel des Tages ging es gegen Jena II. Gegen die vorher stärker eingeschätzte Mannschaft boten sich im Verlaufe der Begegnung mehr Chancen, die Punkte zu behalten. Jena agierte zwar nicht so souverän wie Erfurt, ließ sich aber die Butter nicht vom Brot nehmen. Schmalkalden kämpfte zwar verbissen, doch die Big Points machten die Saalestädter. Zudem kamen Abstimmungsprobleme in der Feldabwehr hinzu. Satz eins verbuchte Jena mit 25:16 für sich. Auch im nächsten Durchgang wurde es nicht besser. Vor allem im Angriff ließ der Gastgeber reihenweise Chancen aus, ließ die nötige Durchschlagskraft vermissen. Mit 16:25 war der Satzverlust mehr als deutlich. Doch die Jenaer, wohl im Gefühl des sicheren Sieges leisteten sich einige Unkonzentriertheiten. Der Schmalkalder Block entschärfte einige Angriffe der Gäste, und auch die Aufgaben, bis dahin eine der größten Fehlerquellen im Schmalkalder Spiel, machten der Jenaer Hintermannschaft einige Probleme. Doch wie schon im 1. Spiel waren die Gäste am Ende abgezockter und siegten knapp mit 25:23. Ein herber Rückschlag zu Saisonbeginn, der schnell vergessen werden sollte, um die nächsten Spiele mit dann hoffentlich voller Besetzung siegreich gestalten zu können. An der Unterstützung der Fans lag es nicht, die wie immer ihre Mannschaft zahlreich unterstützten.

SVV – SG Erfurt electronic 0:3 (11:25, 25:27, 18:25)
SVV – VSV Jena II 0:3 (20:25, 16:25, 23:25)


Im 3. Spiel des Tages gewann Aufsteiger Erfurt mit 3:1 gegen Jena II.
SVV: Henke, Hinz, Mey, P. Michaels, T. Michaels, Seeber, Sesslemann, Stengel, Strecker
00.00.0000
Spielplan Saison 2010/2011
06.03.2010
SVV – Post SV Erfurt 1:3 und SVV – HSV Weimar 3:1
SVV – Post SV Erfurt 1:3 (24:26, 12:25, 25:20, 21:25)


SVV – HSV Weimar 3:1 (25:14, 25:23, 18:25, 25:23)

Überraschung verpasst und Revanche geglückt
Den vorletzten Heimspieltag beendeten die Hausherren mit einer erwarteten 1:3 Niederlage gegen den Tabellenzweiten Erfurt und der angestrebten Wiedergutmachung für die klare Hinrundenpleite mit einem 3:1 gegen Weimar. Trotz des zunächst verletzungsbedingt nicht eingesetzten Kapitän Hinz war der SVV ein gleichwertiger Gegner und ließ Erfurt dank guter Aufgaben nicht ihr schnelles Spiel über die Mitte aufziehen. So hatten die Schmalkalder zur Überraschung aller beim 24:22 zwei Satzbälle. Doch diese wurden leichtfertig durch fehlende Abstimmung und Abschlußschwächen vergeben. Erfurt drehte den Satz noch mit Glück und Geschick zum 26:24. Diese verpasste Überraschung zu Spielbeginn geisterte den Hausherren wohl den ganzen 2. Satz im Kopf herum, denn die Gäste konnten, ohne sich sonderlich ein Bein auszureißen, von dannen ziehen. Schlechte Annahmen und durchsichtiges Angriffsspiel ließen die Landeshauptstädter schnell mit 15:5 führen. Zwar kam man nun allmählich wieder in Tritt, verlor aber klar mit 12:25. Die Erfurter schienen das Spiel wohl schon abgehakt zu haben, denn im 3. Durchgang kam der SVV nochmal aus der Versenkung. Ab dem 15:16 machte Schmalkalden 8 Punkte in Folge zum 23:16. Die gute Annahme und Feldabwehr ermöglichte es Zuspieler Henke, ein schnelles Angriffsspiel aufzuziehen. In dieser Phase hatten die Gäste nichts entgegenzusetzen, scheiterten mehrfach am nun gut postierten Block. So blieb den Hausherren nach dem 25:18 Satzgewinn noch die Chance erhalten, dass Spiel zu kippen. Beim 20:18 war auch die Chance da, den Satzausgleich zu schaffen. Doch Erfurt spielte nun seine Erfahrung aus, machte durch gutes Aufgaben- und Blockspiel 6 Punkte in Serie (24:20) und sorgte somit für die Vorentscheidung. Trotz der leicht vergebenen Chancen konnte die seit dieser Saison neu zusammengestellte Mannschaft zufrieden sein.
Im zweiten Spiel gegen Weimar, galt es nun, die bittere 0:3 Hinrundenpleite wieder wettzumachen. Die Hausherren begannen wie die Feuerwehr. Fast fehlerfrei in allen Spielelementen ließen sie die Gäste erst gar nichts ins Spiel kommen, Über 7:1 und 16:7 war der erste Satz nach nur 18 Minuten mit 25:14 eine klare Angelegenheit. Erst zu Beginn des 2. Satzes stabilisierten sich die Weimarer. Bis zum 11:11 ausgeglichen, startete Schmalkalden eine Serie zum 15:11. Beim 24:21 hieß es noch einmal zittern, denn die Gäste fanden nun immer besser zu ihrem Spiel. Doch gerade noch konnte man den 3. Satzball zur wichtigen 2:0 Satzführung nutzen (25:23). Der nächste Durchgang war geprägt von vielen Fehlern auf beiden Seiten. Die meisten Punkte kamen durch Fehler des Gegners zustande. Schmalkalden produzierte davon aber einige zu viel und verlor klar mit 18:25. Und auch im 4. Satz sah es lange so aus als ob die Entscheidung erst im Tiebreak fallen würde. Gleich zu Beginn lag man 2:7 in Rückstand, und auch die Auszeit sollte keine wirkliche Besserung bringen. Als sich schon alles auf einen 5. Satz einrichtete, ergriffen die Hausherren beim 13:20, unterstützt vom nimmermüden Anhang, die Initiative. Eine gelungene Feldabwehr und ein Block gaben die Initialzündung zur Aufholjagd. Beide Spielelemente waren nun auch die Garanten für die Wende. So verwandelte Schmalkalden beim 24:23 den 2. Satz- und Spielball zum umjubelten 3:1 Sieg. Der Abstieg ist damit zwar rechnerisch nicht mehr vermeidbar, doch war wohl auch den meisten bereits vor der Saison klar, dass es sehr schwer werden würde, die Klasse zu halten. Der letzte Heimspieltag am nächsten Samstag muss kurzfristig nach Schwallungen verlegt werden, da sowohl die Siechenrasen- als auch die Mehrzweckhalle belegt sind. Spielbeginn ist aber wiederum um 11.00 Uhr.
Zu Gast sind der SVC Nordhausen und FSV Gotha. (mey)


Schmalkalden: Apel, Hardt, Henke, Hinz, Koch, Linser, Mey, Michaels, Stengel, Strecker, Tobias
20.02.2010
SVV - TU Ilmenau 0:3 und SVV - VC Altenburg 0:3
SVV – TU Ilmenau 0:3 (17:25, 16:25, 20:25) SVV – VC Altenburg 0:3 (21:25, 15:25, 23:25)
Zu spätes Aufbäumen
Mit zwei 0:3 Heimniederlagen beendete die 1. Herrenmannschaft ihren Spieltag. Daß wenig zu holen sein würde, war dem Tabellenvorletzten von vornherein klar. Doch im Nachhinein muß man sagen, daß der eine oder andere Satzgewinn möglich gewesen wäre. Bis auf den arbeitsbedingt fehlenden Linser waren alle an Bord. Gleich im ersten Spiel gegen Ilmenau taten sich die Hausherren schwer. Zwar kam die Annahme meist gut zum Zuspieler nach vorne, doch war der Angriff nicht so durchschlagskräftig wie erhofft. Dazu gesellten sich Schwächen im Block und in der Feldabwehr, die fast gar keinen gegnerischen Angriff entschärfen konnte. So war natürlich nicht viel zu erreichen und die Sätze fielen dementsprechend deutlich aus. Dies setzte sich auch im Spiel gegen Altenburg fort. Erst im 3. Satz gegen Altenburg wachten die Gastgeber auf. Nun kam auch der Angriffsmotor in Schwung, und man konnte Punkt für Punkt aufholen. Die Tabellenführer aus Ostthüringen im Gefühl des sicheren Sieges, sahen sich jetzt zu zwei Auszeiten genötigt. Doch am Ende sollte es knapp nicht reichen, um zumindest einen Satzgewinn zu erzielen. Beim 24:23 gelang den Gästen mit einem Angriff der entscheidende Punkt zum Spielgewinn. So stand man am Ende wieder mit leeren Händen da und muß sich wohl selbst den Vorwurf machen, erst viel zu spät mutiger agiert zu haben. Den treuen Fans wiederum ein Dank für ihre Unterstützung an diesem Spieltag. Am 6. März bietet sich die Möglichkeit, gegen Erfurt und den in der Tabelle unmittelbar vor Schmalkalden liegenden HSV Weimar, es besser zu machen. Spielbeginn ist wiederum um 11.00 Uhr in der Sporthalle „Am Siechenrasen“. (mey)
Schmalkalden: Apel, Hardt, Henke, Hinz, Koch, Mey, Michaels, Seeber, Stengel
13.02.2010
Volley Juniors Thüringen - SVV 0:3
Volley Juniors Thüringen – SVV 0:3 (14:25, 22:25, 20:25)

Pflicht erfüllt
Die Devise vor dem Spiel bei der Thüringer Nachwuchsauswahl in Erfurt war klar. Alles andere als ein Sieg gegen die bisher sieglosen Junioren wäre eine Enttäuschung. Bis auf Linser und Seeber waren alle Spieler an Bord. Zudem pausiert noch Spielertrainer Micha Henke nach seiner Fußverletzung und dirigierte das Spiel von der Außenlinie. Im 1. Satz begannen beide Teams recht verhalten. Bis zum 11:11 profitierte meist der eine vom Fehler des anderen. Erst dann wurden die Schmalkalder sicherer, entwickelten jetzt mehr Druck mit den Aufgaben, was sich sofort auszahlte. Zwei Erfurter Auszeiten taten dem auch keinen Abbruch. Durch deren schlechte Annahme war das Angriffsspiel leicht ausrechenbar, und so konnte sich der Gästeblock ein ums andere Mal erfolgreich in Szene setzen. Der 25:14 Satzgewinn geriet dadurch nie in Gefahr. Der 2. Durchgang verlief da wesentlich spannender. Schmalkalden führte zwar ständig mit zwei bis drei Punkten, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Vor allem durch die nun besseren Aufgaben der Erfurter war die Annahme nicht immer sattelfest. Trotzdem machte man die wichtigen Punkte und gewann mit 25:22. Spielertrainer Henke mahnte in der Satzpause seine Spieler an, nicht durch nachlassende Konzentration das Spiel aus der Hand zu geben und wie gegen Gera eine 2:0 Satzführung zu verspielen. Doch diese Worte schienen nicht Gehör gefunden zu haben, denn gleich zu Beginn des 3. Durchgangs geriet man mit 2:7 ins Hintertreffen. Doch durch risikoreiche Aufgaben kämpfte man sich wieder heran. Über die Station 6:10 ging der SVV beim 13:12 erstmals in Führung. Diese baute man durch konzentrierte Abwehrarbeit und Durchschlagskraft im Angriff auf 19:13 aus. Letztendlich setzte man sich auch hier mit 25:20 durch und gewann klar mit 3:0. Dieses Spiel sollte jedoch nicht der Maßstab für die am kommenden Samstag stattfindenden zwei Heimspiele sein. Mit dem Tabellenführer aus Altenburg und den Dritten aus Ilmenau warten dann andere Kaliber. Bereits um 11.00 Uhr ist am Samstag Spielbeginn in der Siechenrasenhalle. (mey)

Schmalkalden: Apel, Hardt, Hinz, Koch, Mey, Stengel, Michaels
23.01.2010
Post SV Erfurt - SVV 3:0
Post SV Erfurt – SVV 3:0 (25:19, 25:17, 25:18)

VIELE LEICHTE FEHLER
Zum Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten aus der Landeshauptstadt reisten die Schmalkalder mit sieben Spielern an. Neben dem langzeitverletzten Spielertrainer Henke fehlten die arbeitsbedingt verhinderten Linser und Seeber. Die Favoritenrolle lag klar bei den Erfurtern, die allerdings zu Beginn nicht richtig in Tritt kamen. Der Block der Gäste war gut positioniert und auch im Angriff standen meist gelungene Aktionen zu Buche. So plätscherte das Spiel vor sich hin, ohne dass sich eine Mannschaft absetzen konnte. Erst beim 18:18 produzierte man Fehler in der Annahme, die den Satzverlust zur Folge hatten. Im 2. Durchgang das gleiche Bild. Bis zum 13:13 ausgeglichenes Spiel, ehe dann ein Bruch ins Schmalkalder Spiel kam. Nach dem 14:17 verlor man fünf Punkte hintereinander (14:22) was auch den zweiten Satzverlust besiegelte. Im 3. Satz wurde es etwas besser, weil man mit risikoreicheren Flatteraufgaben die Erfurter aus ihrem Spielrhythmus brachte. Das bis dahin schnelle und erfolgreiche Angriffsspiel über die Mitte fand nun nicht statt, da die Annahme nur das Spiel über die Außen- und Diagonalposition zuließ. Hier offenbarten die Gastgeber ihre einzigen Schwächen, die Schmalkalden aber zu wenig bzw. nicht konsequent genug ausnutzte. Ein weiteres Manko auf Seiten der Spieler um Kapitän Hinz war die Feldabwehr, die durch fehlende Absprache viele einfache Angriffe der Erfurter nicht entschärfen konnte. Letztendlich war die Fehlerquote insgesamt zu hoch, was die letzten Ballwechsel des Spiels belegten. Beim Stand von 18:19 verlor man wieder leichtfertig sechs Punkte in Serie was den 18:25 Satz- und Spielverlust besiegelte. In den kommenden drei spielfreien Wochen bietet sich die Möglichkeit, die häufig auftretenden Fehler im Training zu minimieren, um dann im nächsten Spiel beim Tabellenletzten Volley Juniors Erfurt die nötigen Punkte einzufahren.

Schmalkalden: Apel, Hardt, Hinz, Koch, Mey, Stengel, Michaels
05.12.2009
VSV Gößnitz – SVV 3:0 (25:17, 25:22, 25:19)
WIEDER DIE ANNAHME
Mit einem 0:3 kehrte die 1. Herrenmannschaft von ihrem Auswärtsspiel in Gößnitz zurück. So klar wie das Ergebnis ausfiel, verlief auch das Spiel. Bereits im 1. Satz offenbarte sich das derzeitige Hauptproblem der Gäste - die Annahme. Zu Beginn konnte man dies noch mit kämpferischen Einsatz und guter Angriffsquote ausgleichen, Aber eben nur bis Mitte des Satzes, als sich zu den Annahmeschwächen noch Abstimmungsprobleme gesellten und die Gastgeber von 16:12 auf 21:12 davonzogen. Damit war dieser Durchgang zu Gunsten der Hausherren entschieden (25:17). Im 2. Satz sah es schon besser aus. Der Angriff funktionierte überraschend gut, weil auch Zuspieler Henke jetzt, dank besserer Annahme, seine Angreifer effektiv einsetzen konnte. Doch wie schon im vorherigen Durchgang gab man am Ende wieder zwei Serien von jeweils drei Punkten ab, die den Unterschied ausmachten (22:25). Im 3. Durchgang konnte man nicht an die Leistung des vorangegangenen Satzes anschließen. Schnell lag man wegen ungenauer Annahmen mit 4:11 hinten. Selbst wenn die Angreifer eingesetzt werden konnten, kratzte die vielbeinige Abwehr der Gößnitzer schwierigste Bälle vom Boden. Beim 8:12 keimte zwar nochmal kurz Hoffnung auf, wurde aber bei den nächsten Ballwechseln durch eine zu hohe Fehlerquote wieder zunichte gemacht. So stand das Team am Ende wieder mit leeren Händen da. Am nächsten Wochenende geht es zum letzten Spiel des Jahres nach Gotha. Eine sicherlich nicht leichtere Aufgabe, haben sich doch diese als Aufsteiger fest im Mittelfeld etabliert. (mey)
Schmalkalden: Apel, Hardt, Henke, Hinz, Koch, Linser, Stengel
28.11.2009
SVV – VSV Jena 2:3 (26:24, 11:25, 9:25, 25:19, 10:15) SVV – SVC Nordhausen 0:3 (21:25, 19:25, 19:25)
Mit zwei Niederlagen beendete die 1. Herrenmannschaft des SVV ihren Heimspieltag am letzten Samstag. Im 1. Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Jena begann man sehr nervös und lag schnell mit 1:7 im Rückstand. Vor allem die schlechte Annahme war hier ausschlaggebend. Doch nach und nach fand die Mannschaft ins Spiel, erzielte Gleichstand beim 12:12, machte aber immer wieder vermeidbare Fehler, die Jena schon wie den sicheren Satzgewinner aussehen ließen (24:20). Doch just in diesem Moment gelang den Gastgebern so gut wie alles. Die Gästeangreifer scheiterten immer wieder am gut positionierten Block. So schaffte es Schmalkalden, den schon abgeschriebenen Satz noch zu drehen (26:24). Doch im 2. und 3. Durchgang deckten die Gäste, die nun wesentlich konzentrierter zu Werke gingen, die Annahmeschwächen der Hausherren gnadenlos auf. Und auch im Angriff zeigten die seit dieser Saison mit Regionalligaspielern verstärkten Gäste ihr wahres Potential. Die Gastgeber wirkten in dieser Phase ideenlos und verloren folgerichtig mit 11:25 und 9:25. Doch das Spiel schien wie eine Achterbahnfahrt. Nachdem nun jeder mit einem schnellen Ende rechnete, bündelte Schmalkalden nochmal alle Kräfte. Mit mehr Risiko bei den Aufgaben unterbrach man das schnelle Kombinationsspiel der Gäste. Fast jeder Angriff war ein Punkt, und die Gäste fanden in dieser Phase kein Gegenmittel. So holten sich die Männer um Kapitän Hinz diesen Satz klar mit 25:19. So musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Hier hatten die Jenaer die besseren Nerven, Der Knackpunkt war, als Schmalkalden bei 5:4 Führung drei Punkte in Folge abgab. Abstimmungsfehler in der Annahme und fehlende Konsequenz im Abschluss brachten die Gäste auf die Siegerstrasse, die ihrerseits die Eigenfehlerquote sehr gering hielten. Das Spiel zeigte, dass man trotz der vielen Abgänge mithalten kann, Doch die arbeits- bzw. studienbedingt fehlenden gemeinsamen Trainingseinheiten führen im Spiel zwangsläufig immer wieder zu Abstimmungsproblemen.
Im 2. Spiel des Tages ging es gegen den Regionalligaabsteiger aus Nordhausen. Die im Tabellenmittelfeld angesiedelten Gäste erwischten nach kurzen Startschwierigkeiten (0:4) den besseren Start. Mit gefährlichen Aufgaben und gutem Block drehten sie binnen Minuten den Spielstand ihrerseits zum 12:7. Die Gastgeber fanden keine richtigen Mittel gegen die gut stehenden Nordthüringer. Dieser Rückstand blieb auch nahezu bestehen, so dass der 1. Satz mit 21:25 verloren ging. Auch im nächsten Satz änderte sich das Spielgeschehen kaum. Nur wenn die nun risikoreicheren Aufgaben der Gastgeber in der Nordhäuser Annahme für Probleme sorgten, war deren schnelles Spiel unterbrochen und ausrechenbarer. Doch dies geschah zu selten, um die Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. Zu viele Fehlerserien mit mehreren Punkten in Folge für den Gegner konnten auch durch erhöhten kämpferischen Einsatz nicht wettgemacht werden. So ging auch dieser Satz deutlich mit 19:25 verloren. Im 3. Durchgang konnte man nicht mehr viel zusetzen. Die Fehlerquote im Angriff stieg an und machte es den Gästen nicht schwer, auch diesen Satz mit 25:19 einzufahren.
Am nächsten Wochenende geht es zum Auswärtsspiel nach Gößnitz. Nach der klaren 0:3 Heimpleite vor Wochen gegen die Ostthüringer bedarf es einer Leistungssteigerung, um hier etwas Zählbares zu erreichen. (mey)
Schmalkalden: Apel, Hardt, Henke, Hinz, Koch, Linser, Mey, Michaels, Seeber, Stengel
14.11.2009
SVV – VSV Gößnitz 0:3 (18:25, 20:25, 22:25) SVV – Volley Young Stars 3:0 (25:20, 25:19, 25:19)
Erster Saisonsieg

Nach den ersten vier verlorenen Spielen wollte der SVV unbedingt seine ersten Punkte dieser Saison holen. Doch der bis auf den verletzten Linser in Bestbesetzung antretende Sechser erwischte einen klassischen Fehlstart. Bereits nach wenigen Minuten lag man mit 1:7 zurück. Die Annahme war so gut wie nicht vorhanden, und so mussten die Ostthüringer gar nicht viel tun, um sich diesen beruhigenden Vorsprung zu erarbeiten. Erst nach einer Auszeit kam man besser in Tritt, doch nach dem 9:11 war das Pulver der Gastgeber verschossen (18:25). Auch eine Umstellung zum 2. Satz brachte keine Besserung. Längst vergessen geglaubte Abstimmungsprobleme und Angriffsschwäche machten es den wieselflinken Gästen einfach, ihr Spiel abzuspulen. Nach sieben verlorenen Punkten in Folge vom 8:8 zum 8:15 war der Satz gelaufen (20:25). Auch der 3. Durchgang brachte nicht den erhofften Durchbruch. Trotz des besseren Starts (10:5) konnte auch hier nicht der Erfolg erzwungen werden. Immer wieder Annahmeprobleme und daraus mangelnde Durchschlagskraft im Angriff führten die Gäste auf die Siegerstrasse (25:22).
Nun galt es wenigstens, gegen die ebenfalls bisher sieglosen Nachwuchsspieler aus Erfurt, etwas zählbares zu erreichen. Trotz kaum verbesserten Spiels gegenüber der ersten Begegnung hatte man den besseren Start. Das Gästespiel war von großer Nervosität geprägt, so dass die Schmalkalder nur auf die Fehler der Erfurter warten mussten (15:8). Daran änderte sich auch im weiteren Verlauf nichts. Die Gäste produzierten eine Unmenge Aufgabenfehler, wodurch sie sich keinen Vorteil erspielen konnten. Obwohl das Schmalkalder Spiel nicht so gut war wie bei der Niederlage in Altenburg, reichte es auch in den Sätzen 2 und 3 zu klaren Erfolgen (jeweils 25:19). Mit dem Ergebnis konnte man zufrieden sein, doch das Spiel offenbarte noch viele Schwachpunkte, was wohl hauptsächlich dem fehlenden gemeinsamen Training geschuldet ist. Im Moment lebt man hauptsächlich von der Substanz. So wird es sicherlich nicht einfacher, wenn man am 28.11. zum nächsten Heimspieltag die Teams aus Jena und Nordhausen empfängt. An den Fans sollte es aber nicht liegen, die an diesem ersten Heimspieltag zahlreich erschienen waren. (mey)

Schmalkalden: Apel, Hardt, Henke, Hinz, Koch, Mey, Michaels, Seeber, Stengel
07.11.2009
VC Altenburg – SVV 3:0 (25:21, 25:17, 25:22)
LETZTE KONSEQUENZ FEHLTE
Etwas unter Wert geschlagen wurde der SVV am Samstag beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer in Altenburg. Mit erhobenem Haupt konnten die Gäste das Spielfeld verlassen, hatten sie doch bis auf die zweite Hälfte des zweiten Satzes guten Volleyball geboten und sich den Gastgebern als ebenwürdiger Gegner erwiesen. Gleich zu Beginn brachte man die Altenburger Annahme in Schwierigkeiten mit riskanten Flatteraufschlägen. Die vor dem Spiel ausgegebene Devise des vollen Risikos in allen Spielelementen zahlte sich hier bereits aus. Denn nur dadurch konnte man das schnelle Altenburger Angriffsspiel unterbinden. Auf der anderen Seite hatten die Schmalkalder die Annahme ziemlich gut im Griff, was es Henke im Zuspiel immer wieder ermöglichte, die neuen Mittelblocker Apel und Hardt wirkungsvoll in Szene zu setzen. Mit ihnen scheint nach den Abgängen von Tobias und Madera auf dieser Position ein echter Ersatz gefunden worden zu sein. Am Schluss des ersten Satzes fehlten vier Punkte, die allesamt auf vermeidbare Abstimmungsfehler zurückzuführen sind. Auch im 2. Durchgang legte man munter los, führte dank gut getimter Aufgaben und toller Feldabwehr 10:7. Doch dann ließ die Genauigkeit und Durchschlagskraft nach und die Gastgeber machten fünf Punkte in Folge (12:10). Dies blieb nicht ohne Folgen, denn die Gäste verstanden es nicht, ihre gute Leistung vom Satzbeginn wieder abzurufen. So verlor man folgerichtig mit 17:25. Doch der Widerstand war noch nicht gebrochen. Die Annahme stabilisierte sich wieder, und vor allem Hinz und Linser über Außen brachten fast jeden Angriff im gegnerischen Feld unter. Und auch Michaels, der als 15-jähriger die Liberoposition übernahm, machte seine Sache mehr als gut. Am Ende war es wohl wieder eine Kopfsache, die den Satzgewinn verhinderte. Drei unnötige Fehler machten letztendlich den Unterschied aus beim 22:25 Satzverlust. Doch Mut sollte das Spiel den Schmalkaldern trotzdem machen. Dass man nicht chancenlos ist, konnte man erkennen. Am kommenden Wochenende hat man die Chance, bei den Heimspielen gegen die Junioren von Erfurt und die ebenfalls schlecht gestarteten Gößnitzer, die ersten Punkte einzufahren. Mit der nötigen Unterstützung der Fans sollte am Samstag ab 11 Uhr in der Sporthalle „Am Siechenrasen“ mehr als der erste Satzgewinn möglich sein. (mey)


Schmalkalden: Apel, Hardt, Henke, Hinz, Koch, Linser, Mey, Michaels
31.10.2009
TU Ilmenau – SVV 3:0 (25:13, 25:21, 25:22)
CHANCEN NICHT GENUTZT
Auch im dritten Saisonspiel blieben die Herren des SVV ohne Erfolg und mussten ohne Punkte die Heimreise aus Ilmenau antreten. Zu Beginn war unübersehbar, dass den Schmalkaldern die Spielpraxis fehlte. Annahmeprobleme und Abstimmungsschwierigkeiten machten es den Hausherren ziemlich einfach, den ersten Satz mit 25:13 einzufahren. Erst mit Durchgang zwei wurde es besser. Der Block stand jetzt besser und auch mit der Aufgabe wurde mehr Druck erzeugt. Dies schlug sich auch gleich im Ergebnis nieder. 14:8 führten die Gäste, obwohl auch bei ihnen nicht alles reibungslos funktionierte. Doch die Gäste erkannten den Ernst der Situation und sorgten mit gefährlichen Aufgaben sofort wieder für Druck. So kamen sie wieder Punkt für Punkt heran und schafften beim 19:19 den Ausgleich. Schmalkalden fehlte auch in dieser Situation etwas das Glück, so dass die Gastgeber noch mit 25:21 triumphieren konnten. Der 3. Durchgang war fast eine Parallele zum vorherigen Satz. Wieder erwischte Schmalkalden den besseren Start, lag mit 17:11 in Führung, und schnupperte am ersten Satzgewinn. Doch wiederum fehlte die Konstanz und Abgeklärtheit, diesen Satz nach Hause zu fahren. Ilmenau legte eine 8:2 Serie hin und schaffte abermals beim 19:19 den Gleichstand. Nun war der Widerstand gebrochen, und man musste auch diesen Satz mit 22.25 abgeben. Mit etwas mehr Durchschlagskraft und Glück, was den Ilmenauern mehr als einmal zur Seite stand, wäre hier einiges mehr drin gewesen. Die Aufgabe nächste Woche wird wohl ungleich schwieriger werden, muss man doch bis zum dato ungeschlagenen Tabellenführer nach Altenburg reisen.


Schmalkalden: Apel, Henke, Hinz, Koch, Linser, Mey, Stengel, Michaels
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