Artikelarchiv der 2. Herren
14.01.2017
Herren II nun auf Platz fünf
Mit zwei Siegen auf Platz fünf

Zum ersten Spieltag im Neuen Jahr reiste die zweite Herrenmannschaft des SVV nach Herda. Gegen den gastgebenden Tabellendritten rechnete man sich nicht allzu große Chancen aus, wollte aber gegen Dorndorf etwas Zählbares einfahren.

Im ersten Spiel gegen Herda begann Stengel im Zuspiel, Koch auf Diagonal, Bernasowski und Michaels auf Außen, sowie Häfner und Bießmann auf Mitte. Schmalkalden fand gegen motiviert aufspielende Hausherren nicht ins Spiel. Nach schnellem 2:8 Rückstand konnte bei 8:8 wieder Gleichstand erreicht werden. Doch die Annahme blieb das Sorgenkind und war Hauptursache für den 10:13 und 14:21 Rückstand. Nach dem klaren 15:25 Satzverlust war auch in Durchgang zwei kein Aufbäumen erkennbar.

Zwei Auszeiten beim 8:12 und 13:21 brachten keine Besserung. Mit 16:25 ging Abschnitt zwei ebenfalls deutlich verloren, und man musste Schlimmes befürchten.

Doch nach einer deftigen Pausenansprache schienen alle Gästespieler aufgewacht zu sein. Wie ausgewechselt trat Schmalkalden nun auf, stabilisierte die Annahme und ging nun viel konzentrierter zu Werke. 13:5 war der Zwischenstand, der die bereits siegessicheren Gastgeber aufschreckte. Diese schafften beim 18:17 wieder den Anschluss. Nun entwickelte sich ein spannendes Spiel, bei dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Zweimal, beim 26:27 und 27:28 hatte man Matchball gegen sich, wehrte diese aber nervenstark ab und siegte seinerseits mit 31:29.

Nun hatten die Gäste um Kapitän Stengel endgültig Blut geleckt. Jetzt war auch von der Körpersprache und Einstellung eindeutig erkennbar, dass man dieses Spiel noch drehen wollte. Herda gab aber auch nicht klein bei, wodurch sich immer mehr ein kampfbetontes Spiel entwickelte. Man lag zwar in Satz vier immer mit eins, zwei Punkten zurück (16:18, 21:22) ließ aber nie abreißen. Entscheidend waren vier Punkte in Folge vom 21:22 zum 25:22, die den Satzausgleich sicherten.

Im Tiebreak konnte Schmalkalden stets eine kleine Führung behaupten. Auch die Feldabwehr steigerte sich, und im Angriff wurden spätestens im zweiten Anlauf die Punkte gemacht. So schaffte man den nach dem zweiten Satz nicht mehr für möglich gehaltenen 3:2 Sieg.

Das zweite Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Dorndorf sollte nicht minder spannend verlaufen. Nach den gewohnten Startschwierigkeiten (8:11, 9:16) schaffte Schmalkalden elf! Punkte in Folge zur 20:16 Führung. Doch anstatt diesen Schwung bis zum Satzende zu nutzen, ließ man sich in der Verlängerung noch mit 24:26 die Butter vom Brot nehmen. Vor allem die Feldaufteilung und Schwächen im Angriff führten zum Satzverlust.

Doch wie im Spiel zuvor, nur einen Satz eher, sah man plötzlich eine andere Mannschaft auf dem Spielfeld. Wie aus einem Guss spielend, fast fehlerfrei, spulte man über 9:1 und 16:5 den Satz herunter und gewann 25:16.

Auch zu Beginn von Durchgang drei schien sich die Dominanz fortzusetzen (9:4), doch einige Nachlässigkeiten wusste Dorndorf sofort zu nutzen und zum 11:11 auszugleichen. Aber mit dem gestiegenen Selbstbewusstsein aus Spiel eins zog Schmalkalden das Tempo wieder an und setzte sich Punkt für Punkt auf 22:18 ab und verteidigte diesen Vorsprung bis ins Ziel (25:22).

Doch anstatt den Sack zuzumachen, wurde in Satz vier zu nachlässig agiert. In keinem Spielelement konnte an die vorherigen Sätze angeknüpft werden. So war über 2:10 und 9:18 frühzeitig die Messe gelesen.

Wiederum hieß es Tiebreak, und abermals sollten die Schmalkalder die Nase vorn haben. Selbst vom 7:8 beim Seitenwechsel und 10:12 kurze Zeit später ließ man sich nicht nervös machen. Man konnte an diesem Tag über die schwankenden Leistungen urteilen wie man wollte. Aber im entscheidenden Moment war Schmalkalden hellwach, servierte gleich fünfmal hintereinander und siegte 15:12.

Mit vier von sechs möglichen Punkten an diesem Nachmittag kann man durchaus zufrieden sein, kletterte die Mannschaft doch damit auf Platz fünf und verschaffte sich etwas Abstand zum Tabellenende.

Am Samstag den 28.01. stehen dann schon die letzten zwei Heimspiele der Saison ins Haus. Gegen die zweitplatzierten Sportfreunde aus Gotha muss schon eine tadellose Leistung gebracht werden, um zu punkten. Das Hauptaugenmerk dürfte daher auf die Begegnung gegen Eisenach gerichtet sein, die im Moment auf Platz sieben stehen. Anpfiff zu den Heimspielen ist wie gewohnt um 11 Uhr in der Sporthalle der Siechenrasenschule. (mey)

SVV: Bernasowski, Bießmann, Häfner, Heuckeroth, Koch, Michaels, Stengel
19.11.2016
Herren II in Gotha ohne Punkt
Ein Punkt war möglich

Am vorletzten Wochenende reiste die zweite Herrenmannschaft des SVV nach Gotha. Im ersten Spiel gegen die gastgebenden Sportfreunde Gotha begann Stengel im Zuspiel, Koch auf Diagonal, Bernasowski und Michaels auf Außen, sowie Häfner und Bamberger auf Mitte.

Schmalkalden spielte zu Beginn recht konzentriert, führte schnell mit 7:5 und schien das Spiel offen zu gestalten. Doch nach und nach schlichen sich Annahmefehler ein, die ein wirkungsvolles Angriffsspiel nicht zuließen (8:16). Über 11:20 ging Satz eins mit 17:25 klar verloren.

Im folgenden Durchgang änderte sich kaum etwas. Die Gäste machten im Vergleich mit den Hausherren zu viele Eigenfehler und lagen dementsprechend mit 3:7 und 11:18 zurück. Beim Zwischenspurt auf 19:21 keimte nochmal kurz Hoffnung auf, die der Gastgeber aber schnell im Keim erstickte (20:25).

Im dritten Abschnitt erhöhte man das Risiko vor allem im Aufschlag. Nun hatten auch die Gastgeber sichtlich Probleme mit der niedrigen Hallendecke (11:8; 16:10), was die Schmalkalder zum 25:21-Erfolg führte.

Der vierte Satz verlief relativ ausgeglichen. Mehr als zwei oder drei Punkte konnte sich kein Team absetzen. Erst zum Ende hin sah es danach aus, als würden die Gäste zumindest einen Punkt mitnehmen. Doch selbst eine 21:17 Führung reichte nicht aus, um zum 2:2 auszugleichen. Gotha profitierte abermals von der schlechten Gästeannahme und drehte den Spieß zum 25:22 um.

Nach dieser durchaus vermeidbaren Niederlage ging es im zweiten Spiel gegen VC Gotha III. Die in die dritte Mannschaft zurückversetzten ehemaligen Zweitbundesliga- und Regionalligaspieler hatten keine großen Probleme, auch gegen Schmalkalden ihre weiße Weste zu behalten.

Nachdem Routinier Stengel vorzeitig abreisen musste, hatte man mit sechs verbliebenen Spielern keine Optionen für Veränderungen. Gegen den vereinzelt arrogant und überheblich auftretenden Gegner offenbarte sich auch hier die Annahme als Hauptproblem. So hatte Zuspieler Häfner kaum Möglichkeiten, seine Angreifer wirkungsvoll in Szene zu setzen. So gingen alle drei Durchgänge deutlich verloren (11:25; 16:25; 13:25) und man musste ohne Punktgewinn die Heimreise antreten.

Am kommenden Samstag sind die Chancen auf Zählbares um einiges höher. Gegen die direkt vor Schmalkalden platzierten Bad Salzunger und das bisher sieglose Schlusslicht aus Lauchröden sollen nun endlich wieder Punkte her, um sich im Mittelfeld festzusetzen. Anpfiff zu den Heimspielen ist um 11 Uhr in der Sporthalle der Siechenrasenschule. (mey)

SVV: Bamberger, Bernasowski, Häfner, Holland, Koch, Michaels, Stengel
29.10.2016
Herren II zweimal nervenstark
Zweimal nervenstark

Am letzten Oktoberwochenende empfing die zweite Herrenmannschaft des SVV die Mannschaften aus Vacha/Geisa und Dorndorf. Im ersten Spiel gegen Vacha/Geisa begann Stengel im Zuspiel, Koch auf Diagonal, Bernasowski und Schmidt auf Außen, sowie Häfner und Michaels auf Mitte.

Schmalkalden hatte einige Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen (2:8). Doch die Routiniers Stengel und Koch brachten mit gutem Service ihr Team wieder zurück in die Spur zur 14:12 Führung. Dadurch kam Ruhe und Sicherheit in die Mannschaft, die diesen Vorsprung bis zum 25:22 Erfolg verteidigte.

Im zweiten Abschnitt verschlief man nicht wieder den Start, und spielte konzentriert in allen Mannschaftsteilen, bis Vacha/Geisa beim 16:8 eine Auszeit nahm. Bereits jetzt schlichen sich Annahmeschwierigkeiten bei den Hausherren ein, die den Vorsprung auf 22:19 zusammenschmelzen ließen. Doch glücklicherweise behielt man die Nerven und rettete den Satz ins Ziel (25:21).

Aber die Gäste wurden jetzt immer stärker, und Schmalkalden baute ab. Bis zum 15:15 konnte man die hohe Eigenfehlerquote noch durch großen Kampf ausgleichen. Doch zum Schluss ging die Puste aus und Durchgang drei wurde mit 19:25 abgegeben.

Nun hatte Vacha/Geisa Oberwasser und spielte wie aus einem Guss. Schmalkalden bekam schon mit der Annahme große Probleme, was einen geordneten Spielaufbau nur selten zuließ. So ging man mit 10:25 unter.

Der entscheidende Tiebreak schien früh zu Gunsten der Gäste entschieden (2:7), doch Schmalkalden stemmte sich mit großem kämpferischen Aufwand dagegen und verkürzte psychologisch wertvoll bis zum Seitenwechsel auf 7:8. Nun ging es im Gleichschritt dem Ziel entgegen (14:14). Vacha/Geisa konnten den ersten Matchball nicht nutzen. Im Gegenzug hatten die Hausherren dreimal den längeren Atem und siegten mit 17:15.

Gegen den vermeintlich leichteren Gegner aus Dorndorf sollte es ein fast identischer Spielverlauf werden. Zunächst hatten die eingespielten Hausherren den besseren Start, nutzten die Startschwierigkeiten der Gäste und siegten über 12:6 und 15:11 sicher mit 25:20.

Doch die Gäste schlugen zurück, dominierten die erste Satzhälfte mit 12:7 und 13:11. Die Ballwechsel waren, wie im gesamten Spiel, sehr lange und kräftezehrend. Beim 17:16 ging Schmalkalden erstmals in Führung und brachte den Vorteil mit 25:23 knapp ins Ziel.

In Abschnitt drei sah es lange nach einer Vorentscheidung aus. Bis zum 18:16 lag man ständig in Front, um sich dann durch Annahmefehler und Abschlussschwächen um den vorzeitigen Sieg zu bringen (21:25).

Dies schien wohl noch im vierten Satz im Kopf rumzugeistern. Äußerst knapp ging es zu (9:10; 20:22), ehe am Ende das ernüchternde 23:25 stand.

Der Entscheidungssatz, wie sollte es anders sein, wurde eine enge Kiste. 8:7,14:12 und 15:13 verdeutlichen, dass es hauchdünn am Ende für die Gastgeber ausging. Mit diesen vier Punkten steht man nach vier Spieltagen auf Platz vier im Neunerfeld. Mit einem Sieg gegen die Gothaer Sportfreunde am 19.11. wäre ein Sprung auf Platz zwei oder drei sogar möglich. (mey)

SVV: Bernasowski, Häfner, Holland, Koch, Michaels, Schmidt, Stengel
01.10.2016
Herren II holen zwei Punkte zum Auftakt
Zwei Punkte zum Auftakt

Am ersten Oktobersamstag bestritt die zweite Herrenmannschaft des SVV ihre beiden Auftaktspiele der Saison 2016/17 in Eisenach. Gegen die gastgebenden Wartburgstädter und die zweite Gastmannschaft aus Herda wollte man zumindest ein Spiel siegreich gestalten.

Nach einigen Veränderungen in der Sommerpause, wo Hinz und Eff in die erste Mannschaft aufgerückt waren, sollen nun die Nachwuchsspieler immer mehr eingebunden werden und Verantwortung übernehmen.

Im ersten Spiel gegen Eisenach begann Häfner im Zuspiel, Koch auf Diagonal, Bernasowski und Schmidt auf Außen, sowie Bießmann und Bamberger auf Mitte. Schmalkalden agierte zu Beginn sehr nervös. Schnell stand es 1:6. Doch Stengel, der verletzungsbedingt nicht spielen konnte, aber von außen dirigierte, brachte seine Leute schnell wieder in ruhiges Fahrwasser.

Stück für Stück kämpfte man sich heran und übernahm beim 14:13 erstmals die Führung. Als der Vorsprung auf 17:14 ausgebaut wurde, sahen sich die sichtlich überraschten Gastgeber zu ihrer ersten Auszeit genötigt. Eisenach kam wieder heran, und von nun an ging es Kopf an Kopf bis zum Satzfinale. Beim 24:23 konnten die Gäste den ersten Satzball nicht nutzen, wehrten in der Folge derer zwei von den Gastgebern nervenstark ab und belohnten sich mit 28:26 für ihre kämpferisch und spielerisch gute Leistung.

Doch die Euphorie konnte nicht mit in Durchgang zwei übertragen werden. Eisenach erhöhte jetzt den Druck bei den Aufgaben und brachte den Schmalkalder Annahmeriegel in arge Bedrängnis. So verlor man ab dem 6:6 den Kontakt und lief ständig einem Rückstand hinterher. Zudem offenbarten sich noch Abschlussschwächen im Angriff. Auch zwei Auszeiten konnten das 20:25 nicht verhindern.

In Durchgang drei wechselten Bamberger und Bießmann die Positionen, was sich im Nachhinein als richtige Entscheidung herausstellen sollte. Die Annahme stand jetzt wieder stabiler und auch die Angriffe fanden ihren Weg ins gegnerische Feld. Mit 25:21 war so schon ein Punkt gesichert.

Doch Höhen und Tiefen wechselten sich in schöner Regelmäßigkeit ab. Schmalkalden wollte nun den Sack zubinden, Eisenach stemmte sich mit aller Macht gegen die Niederlage. Bis zum 17:17 war noch alles offen, ehe Schmalkalden die entscheidenden Fehler mehr machte und den Satzausgleich hinnehmen musste.

Der Tiebreak war dann nichts für schwache Nerven. Den 9:11 Rückstand wandelten die Gäste zur 12:11 Führung, um im Gegenzug ihrerseits mit 12:14 zwei Matchbälle gegen sich zu haben. Doch nach letzten taktischen Anweisungen in der Auszeit schaffte Schmalkalden das Unmögliche und machte vier Punkte in Folge zum vielumjubelten 16:14 Sieg.

Die Euphorie erhielt aber im zweiten Spiel einen leichten Dämpfer. Der Gegner zeigte sich in allen Spielelementen deutlich besser als die neuformierten Schmalkalder. Herda siegte letztendlich klar mit 25:15, 25:19 und 25:15 und dürfte damit zu den Staffelfavoriten gehören.

Alles in allem kann man mit dem Auftakt zufrieden sein. Vor allem die jungen Nachwuchskräfte spielten unbefreit auf und konnten schon einige Akzente setzen. Am 29.10. ist dann der erste Heimspieltag gegen die SG Vacha/Geisa und Dorndorf. Wenn hierbei mindestens ein Sieg herausspringt, sollte ein Platz im Mittelfeld gesichert sein. (mey)

SVV: Bamberger, Bernasowski, Bießmann, Häfner, Heuckeroth, Koch, Obst, Stengel
12.03.2016
Herren II mit Licht und Schatten zum Abschluss
Sieg und Niederlage zum Abschluss

Am vergangenen Samstag bestritt die zweite Herrenmannschaft des Schmalkalder VV ihre letzten zwei Saisonspiele in Gotha. Gegen die gastgebenden Sportfreunde und die zweite Gastmannschaft aus Lauchröden wollte man sich mit zwei Siegen verabschieden. Im ersten Spiel gegen den Tabellendritten aus Gotha begann Stengel im Zuspiel, Koch auf Diagonal, Häfner und Michaels auf Außen, Bießmann und Eff auf Mitte sowie Mey als Libero.

Schmalkalden hatte einige Probleme, sich an die niedrige Halle zu gewöhnen. Nach wenigen Minuten musste bereits die erste Auszeit genommen werden (5:10). Nach einer weiteren Pause (12:18) konnte beim 20:23 fast der Anschluss hergestellt werden. Doch die Aufholjagd kam zu spät, und Gotha gewann Satz eins mit 25:22. Ab Durchgang zwei wurde das Risiko beim Aufschlag erhöht. Gotha konnte nur bis zum 12:12 mithalten. Vor allem in der Feldabwehr kratzte Schmalkalden viele Bälle vom Boden und zog Punkt für Punkt davon. Beim 25:21 war der Satz in trockenen Tüchern.

Der dritte Abschnitt war ein Auf und Ab auf beiden Seiten. 4:2, 4,7, 11:7, 15:18, 17:20 waren die Stationen, welche zeigten, wie unkonstant beide Teams agierten. Doch die Gäste holten jetzt jeden Ball in der Feldabwehr und punkteten zuverlässig im Angriff. Dazu kam ein immer besser positionierter Block. Somit gewann man knapp aber verdient mit 25:23.

Doch in Satz vier war plötzlich Sand im Getriebe. Weder die Annahme, noch der Angriff wussten zu überzeugen. Beim 4:4 sah man das letzte Mal die Rücklichter des Gegners. Uneinholbar enteilten die Gastgeber über 14:6 auf 22:15 und siegten klar mit 25:16.

So war wie schon so oft in dieser Saison Tiebreakzeit. Die Gastgeber behielten auch hier kühlen Kopf. Schmalkalden konnte nicht an die Leistung von Durchgang zwei und drei anknüpfen und verlor deutlich mit 7:15.

Nachdem Gotha Lauchröden im Schnelldurchgang mit 3:0 abgefertigt hatte, spielte Schmalkalden das letzte Spiel gegen den Tabellenletzten. Die stark ersatzgeschwächten Gäste aus Lauchröden hatten erhebliche Probleme mit ihrem Spielaufbau und konnten die Männer um Kapitän Stengel in keiner Situation des Spiels in Bedrängnis bringen. In rekordverdächtigen 41 Minuten Spieldauer siegte man mit 25:6, 25:10 und 25:12. Damit beendete die Mannschaft die Saison 2015/16 mit acht Siegen und zehn Niederlagen auf Platz sechs in der Zehnerstaffel. (mey)

SVV: Bießmann, Eff, Häfner, Koch, Mey, Michaels, Stengel
27.02.2016
Herren II ohne Überraschungen
WSV Oberhof - Schmalkalder VV II 3:0
(25:19, 25:21, 25:20)

VfB Vacha - Schmalkalder VV II 0:3
(0:25, 0:25, 0:25)

Keine Überraschungen

Am letzten Samstag reiste die zweite Herrenmannschaft des SVV zu ihren fälligen Auswärtsspielen nach Oberhof. Doch bei der Ankunft stellte man überraschend fest, dass die zweite Gastmannschaft aus Vacha nicht anreist. So blieb es bei einem kurzen Gastspiel gegen den Tabellenführer. Trotz der klaren Favoritenrolle der Hausherren wollte Schmalkalden nicht ohne Zählbares die Heimreise antreten.

Die Gäste begannen mit Stengel im Zuspiel, Koch auf Diagonal, Häfner und Michaels auf Außen, Bamberger und Eff auf Mitte sowie Mey als Libero. Es sollte das erwartet schwere Spiel werden. Oberhof agierte aus einer sicheren Annahme heraus, machte auch sonst kaum Fehler in den anderen Spielelementen und gewann den ersten Satz dank einer kurzen Schwächeperiode der Gäste mit 25:19.

Man merkte aber, dass zumindest ein Satzgewinn kein unmögliches Vorhaben war. Mit noch mehr Risiko bei den Aufschlägen konnte in Durchgang zwei der Gastgeber ins Wanken gebracht werden. Doch wiederum schafften es die Schmalkalder nicht, daraus Kapital zu schlagen. Entweder kam die Annahme zu ungenau, oder im Angriff konnte der Punkt nicht gemacht werden. So endete es diesmal mit 21:25.

Zu verlieren hatte Schmalkalden nichts mehr. Jetzt wurde Alles oder Nichts gespielt. Mit einigen direkten Punkten beim Aufschlag und verbesserter Feldabwehr konnte eine 20:18 Führung herausgespielt. Doch Unkonzentriertheiten in der Feldaufteilung und mangelnde Durchschlagskraft im Angriff ließen Oberhof noch vorbeiziehen und mit 25:20 triumphieren.

Zumindest ein Satzgewinn wäre im Bereich des Möglichen gewesen. So will man nun in den beiden abschließenden Spielen in Gotha gegen die gastgebenden Sportfreunde und Tabellenschlusslicht Lauchröden das Punktekonto aufbessern und die Saison mit zwei Erfolgen beenden. (mey)

SVV: Bamberger, Eff, Häfner, Koch, Mey, Michaels, Stengel
20.02.2016
Herren II - Aufholjagt nicht belohnt
Aufholjagd nicht belohnt

Am letzten Samstag hatte die zweite Herrenmannschaft des SVV die Sportfreunde Gotha und den VC Gotha III zu Gast. Gegen den Zweit- und Drittplatzierten konnte man vorher nicht unbedingt die volle Punktausbeute erwarten, den einen oder anderen Satz- bzw. Spielgewinn hatte man aber doch im Auge. Für alle drei Mannschaften ging es um nichts mehr, da Auf- bzw. Abstieg rechnerisch nicht mehr möglich sind.

Im ersten Spiel gegen die junge Mannschaft des VC begann Mey für den verletzten Stengel im Zuspiel, Koch auf Diagonal, Häfner und Michaels auf Außen sowie Bamberger und Hartung auf Mitte. Der Anfang sah recht vielversprechend aus. Mit druckvollen Aufgaben sorgte man dafür, dass Gotha durch ungenaue Annahme kein schnelles Kombinationsspiel aufziehen konnte. Auch die Vorgabe, möglichst wenige Eigenfehler zu produzieren, konnte umgesetzt werden. So wurden zum Beispiel in den ersten zwei Sätzen trotz hohen Risikos nur zwei Aufgaben verschlagen. Über Außen und die Mitte hatten die Gäste wenig Erfolg im Angriff. Einzig ihren Diagonalangreifer bekam die Schmalkalder Abwehr nicht in den Griff. Zum Satzende schlichen sich unnötigerweise einfache Fehler ins Schmalkalder Spiel, die letztendlich den Satzgewinn kosteten (22:25).

Der zweite Abschnitt verlief fast identisch. Schmalkalden spielte munter mit, behielt aber am Ende wieder nicht die nötige Konzentration, um den Ausgleich perfekt zu machen (22:25).

Doch wahrscheinlich waren die Gäste schon in Siegerlaune, denn in Satz drei überließen sie den Hausherren vollständig die Initiative. Immer öfter hatte der Schmalkalder Block jetzt Erfolg, und auch die Feldabwehr entschärfte die meisten Angriffe. So war der 25:18 Gewinn nur folgerichtig.

Auch im vierten Durchgang ließ man nicht locker, schlug das ein oder andere Aufgabenass und wusste auch im Angriff immer besser zu gefallen. Zu betonen ist hier die ausgeglichene Mannschaftsleistung und die gegenseitige Unterstützung auf dem Feld, die zum 25:18 und damit Satzausgleich führten.

Der Tiebreak war nichts für schwache Nerven. Nachdem man durch fehlerhafte Annahme und Angriffe fast aussichtslos zurücklag (2:7), kämpften sich die Gastgeber mit toller Moral und Kampf zurück und konnten sogar in Führung gehen (12:11). Doch Gotha hatte jetzt auch das nötige Glück, um den Satz und das Spiel nicht unverdient mit 15:13 und damit 3:2 zu gewinnen. So stand zumindest ein Punktgewinn am Ende auf der Habenseite.

In der zweiten Begegnung gegen die Sportfreunde Gotha konnten die SVV-Akteure nicht mehr an ihre gute Leistung von Spiel eins anknüpfen. Diese sehr erfahrene und eingespielte Mannschaft machte von Beginn an wenig Fehler, punktete zuverlässig aus einer stabilen Annahme heraus und brauchte nur auf die Fehler der Hausherren zu warten. Schmalkaldens Aufschlagdruck war nicht mehr vorhanden, die Fehlerquote stieg. So wurde Durchgang eins mit 21:25 abgegeben.

Im zweiten Satz lief fast gar nichts zusammen. Schnell lag man mit 1:7 und 5:13 im Hintertreffen, konnte in keinem Spielelement sein Leistungsvermögen abrufen. So war das 13:25 mehr als deutlich.

Und auch im dritten Satz hatte man nicht das Gefühl, dass sich hier noch etwas spielentscheidendes ändern sollte. Gotha zeigte kaum Schwächen, Schmalkalden sündigte zu oft im Angriff. Am Ende stand das 21:25 und damit 0:3.

Am 5.3. reist man zum bereits feststehenden Bezirksligameister nach Oberhof, wo ein Punktgewinn schon eine große Überraschung wäre. Gegen den Vorletzten aus Vacha sollte allerdings ein Sieg Pflicht sein. (mey)

SVV: Bamberger, Bießmann, Häfner, Hartung, Koch, Mey, Michaels
16.01.2016
Langer Samstag für die Herren II
Langer Samstag

Zum ersten Spieltag des neuen Jahres empfing die zweite Mannschaft des SVV die zweite Mannschaft aus Bad Salzungen und die Gäste aus Herda. Zwei Siege wollte man einfahren, um sich im Mittelfeld fest zu etablieren.

Im ersten Spiel gegen Bad Salzungen begann Stengel wie gewohnt im Zuspiel, Koch auf Diagonal, Häfner und Michaels auf Außen, Schmidt und Hartung auf Mitte und Mey als Libero. Doch den Anfang verschlief man komplett. Ehe man es sich versah, waren schon zwei Auszeiten genommen, und ein 5:15 die ernüchternde Realität. Vor allem die Annahme und mangelnde Durchschlagskraft im Angriff waren die Gründe. Zwar konnte durch besseres Service noch etwas Boden gut gemacht werden, doch am Ende stand ein klares 18:25.

Im zweiten Abschnitt verlief es endlich ausgeglichener. Die Fehlerquote wurde minimiert und ab dem 11:10 die Führung nicht mehr abgegeben. 25:20 stand letztendlich auf der Anzeigetafel.

Doch anstatt den Schwung mitzunehmen, brachte man sich mit schwächelnder Annahme und fehlerhaften Angriffen wieder ins Hintertreffen (22:25).

Wie unkonstant beide Teams agierten, zeigte sich zu Beginn von Durchgang vier. Nach schneller 5:0 Führung glich Bad Salzungen zum 5:5 aus. Doch jetzt hatten die Hausherren ihre beste Phase, setzten sich über 9:6 auf 18:10 ab und siegten mit 25:20.

So ging es in den Entscheidungssatz, wo zuerst alles nach einem glücklichen Ende aussah. 8:5 hieß es zum Seitenwechsel. Doch dann bekam man kaum noch den Angriff durch, schlug ins Aus oder in den Block und verlor noch knapp mit 13:15.

Nach dieser ärgerlichen Niederlage sollte gegen Herda alles besser werden. Doch anstatt befreit aufzuspielen, wirkten die Aktionen sehr verkrampft. Ab dem 5:5 lief man permanent einem Rückstand hinterher. Der Block war zu durchlässig, und auch in der Feldabwehr stand man des Öfteren falsch. So verlor man völlig zu Recht mit 18:25.

Im nächsten Satz war das einzig Positive die Spannung. Beide Mannschaften übertrafen sich in Sachen Eigenfehlern. Doch am Ende hatte man Glück, den wichtigen 1:1 Ausgleich gemacht zu haben (25:23).

Dieses fehlte dann in Durchgang drei. Eine 19:18 Führung vergeigten die Gastgeber, erzielten nur noch einen Punkt und mussten den Gästen den 25:20 Gewinn überlassen.

In Satz vier roch es beim 8:11 schon sehr nach einer Niederlage. Doch mit verbessertem Block und Feldabwehr kaufte man den Gästen den Schneid ab und kam mit einer kämpferisch überzeugenden Leistung zum 25:20 Erfolg.

Wiederum musste der Tiebreak entscheiden. Zum Seitenwechsel führte man knapp mit 8:7. Der Block stand jetzt sehr gut und die Angriffe fanden ihr Ziel im Herdaer Feld. So stand am Ende ein 15:11 und damit 3:2 Erfolg. (mey)

SVV: Bießmann, Eff, Häfner, Hartung, Koch, Mey, Michaels, Schmidt, Stengel
05.12.2015
Herren II mit glanzvollem Auftritt
Volle Punktzahl

Mit zwei wichtigen Siegen kehrten die Bezirksligavolleyballer des SVV von ihrem Auswärtsspiel in Gerstungen zurück. Mit nur sechs Spielern stellte sich die Mannschaft fast von alleine auf mit Stengel im Zuspiel, Koch auf Diagonal, Häfner und Michaels auf Außen, sowie Schmidt und Bießmann auf Mitte.

Im ersten Spiel gegen den Gastgeber war ein Sieg fest eingeplant. Schmalkalden begann sich auch gleich in Durchgang eins abzusetzen (10:7; 17:13). Doch rund lief längst nicht alles. Vor allem in Annahme und Abwehr schlichen sich immer wieder Fehler ein. Trotzdem reichte es zum 25:20.

In Satz zwei schaffte man vom 3:3 zum 11:3 mit guten Aufgaben von Koch den entscheidenden Vorsprung, um wiederum mit 25:20 zu triumphieren. Im Angriff zeigten sich alle Spieler gut aufgelegt, versenkten reihenweise die guten Pässe von Zuspieler Stengel.

Lauchröden gab sich aber noch nicht geschlagen. Immer wieder fanden sie Lücken in der Schmalkalder Abwehr, die nicht glücklich agierte. So wurde es nochmal richtig spannend, ehe Schmalkalden im Finale mit 28:26 kühlen Kopf bewahrte und 3:0 triumphierte.

Gegen den zweiten Gegner aus Dorndorf sollte es etwas schwieriger werden. Diese setzten den SVV mit gefährlichen Aufgaben unter Druck, was wenig Gestaltungsspielraum im Angriffsspiel ließ. Erstmals beim 17:16 konnte man die Führung erobern. Dorndorf nahm in Folge zwei Auszeiten, die aber nichts am 25:20 der Schmalkalder änderten.

Satz zwei war hart umkämpft, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Diesmal hatte man aber weniger Glück in der Verlängerung und verlor unnötig mit 26:28.

Durchgang drei war eine einzige Berg- und Talfahrt. Punkteserien auf beiden Seiten zeugen von hohen Fehlerquoten vor allem in der Annahme. So war es auch am Ende, als der SVV-Sechser dreimal in Folge punktete (25:22).

Das Geschehen im letzten Abschnitt ist schnell erzählt. Kopf an Kopf ging es bis zum Ende zu. Vor allem im Block setzte man immer wieder Akzente. 23:19 führte man bereits, bis Dorndorf zweimal punktete und der SVV noch eine Auszeit nahm. Nach kurzem Durchatmen erspielte man sich die zwei fehlenden Punkte zum 25:22. Die Freude war groß, hatte man doch zwei unmittelbare Tabellennachbarn bezwungen und Platz sieben gefestigt. (mey)

SVV: Bießmann, Häfner, Koch, Michaels, Schmidt, Stengel
21.03.2015
Herren II sind Bezirksmeister
SV Dorndorf 03 - Schmalkalder VV II 2:3
(25:19; 25:16; 14:25; 21:25; 10:15)

Hurra Bezirksmeister!

Daran hatte wohl nach dem verkorksten Saisonbeginn keiner mehr geglaubt. Von Platz sechs am zweiten Spieltag ausgehend, wurde die Aufholjagd der zweiten Schmalkalder Herrenmannschaft buchstäblich in letzter Sekunde mit dem Bezirksmeistertitel belohnt.

Die Konstellation vor dem letzten Spieltag war klar. Schmalkalden benötigte aus den letzten beiden Spielen gegen Oberweißbach und Dorndorf fünf von sechs möglichen Punkten, um die über die ganze Saison führenden Eisfelder noch abzufangen. Da Oberweißbach zum Spieltag in Dorndorf auf Grund Personalmangels nicht antrat, musste im einzigen Spiel des Tages gegen den Gastgeber mindestens ein 3:2-Sieg eingefahren werden.

Schmalkalden konnte aber nur mit sieben Akteuren antreten, da Kapitän Hinz bereits zweimal in der ersten Mannschaft aushalf und damit gesperrt war, sowie Bamberger, der ebenfalls passen musste. Somit stellte sich die Mannschaft fast von alleine auf mit Stengel im Zuspiel, Koch auf Diagonal, Volk und Bernasowski auf Außen, sowie Schmidt und Mey auf Mitte.

Wie schwer die Aufgabe werden würde, zeigte sich gleich im ersten Satz. Dorndorf als Tabellenvierter, die bisher noch kein Heimspiel verloren hatten, machten von Beginn an viel Druck mit der Aufgabe. So waren die Gäste bereits beim 9:12 zu ihrer ersten Auszeit gezwungen. Zwar konnte nochmal auf 13:14 verkürzt werden, doch Dorndorf hatte meist das bessere Ende für sich (17:22). Mit 19:25 ging der Abschnitt deutlich verloren.

Auch in Durchgang zwei wurde es nicht besser. Die Hausherren servierten weiter sehr druckvoll und fast fehlerfrei. Selbst wenn die Annahme gut kam, konnten die Angreifer zu wenig Kapital daraus schlagen (1:8). Die Abwehr der Gastgeber entschärfte fast jeden Angriff der Gäste und hatte auch bei den langen Ballwechseln meist das bessere Ende für sich (10:17). So fiel das Satzergebnis hier noch deutlicher aus (16:25).

In der Satzpause wurden einige Dinge geändert. Da jetzt sowieso nur noch drei Satzgewinne halfen, stellte man auf volles Risiko um. Die Aufgaben, mit der die Dorndorfer Annahme bisher kaum Probleme hatte, sollten jetzt, auch auf die Gefahr von Fehlern hin, mit vollem Risiko geschlagen werden. Weiterhin wurde der Block umgestellt, um dem Gegner das Angriffsspiel zu erschweren. Diese Maßnahmen brachten in Satz drei nach kurzem Abtasten den gewünschten Erfolg. Gleich neun Punkte in Folge machten die Schmalkalder Spieler vom 7:6 zum 16:6, was vor allem auf den verbesserten Aufschlag zurückzuführen war. Die bereits siegessicheren Gastgeber mussten den Satz klar abgeben (14:25).

In Durchgang vier sah man zunächst ein ausgeglichenes Spiel (10:10). Zwar musste Schmalkalden durch schlechte Annahme nochmal kurz abreißen lassen (13:16), ließ sich davon aber nicht beirren, und kaufte mit mehreren guten Blockaktionen von Volk und Schmidt den gegnerischen Angreifern den Schneid ab (21:19). Jetzt wurden auch die langen Ballwechsel gewonnen, die dank verbesserter kämpferischer Einstellung vollauf verdient waren. Dorndorf versuchte zwar der Rhythmus durch eine Auszeit zu unterbrechen, hatte damit allerdings keinen Erfolg. So glichen die Gäste nach Sätzen 2:2 aus.

Die nach dem zweiten Abschnitt schon fast verloren geglaubte Begegnung musste damit im Tiebreak entschieden werden. Die nervliche Anspannung auf Schmalkalder Seite war unübersehbar. Reihenweise patzte die Annahme, und auch im Angriff fand man kein Rezept gegen die vielbeinige Dorndorfer Feldabwehr. 3:9 lag man bereits hoffnungslos zurück, als die Hausherren mit der Aufgabe patzten und danach Schmalkaldens kleinster Spieler Volk, Dorndorfs größten Akteur und Hauptangreifer abblockte. Psychologisch kamen diese Aktionen genau zum richtigen Zeitpunkt, denn Dorndorf versagten jetzt die Nerven im Angriff. Vor allem die großgewachsenen Schmidt und Koch bauten jetzt einen Block am Netz auf, der für die Hausherren unüberwindbar schien. Mit jedem gewonnenen Punkt wurden die Schmalkalder sicherer in ihren Aktionen, waren in der Feldabwehr hellwach, und schlossen im Angriff kompromisslos ab. So machte man 11:1 Punkte in Folge und brachte buchstäblich in letzter Sekunde den so wichtigen Sieg unter Dach und Fach.

Damit rückte Schmalkalden mit nunmehr 40 Punkten noch an Eisfeld (39) vorbei und kann sich somit letztmaliger Bezirksmeister nennen. Ab nächster Saison gibt es nämlich strukturelle Veränderungen im Thüringer Spielbetrieb. Wegen schwindender Anzahl von Mannschaften wird von fünf auf vier Ligen abgespeckt. Danach wird sich die zweite Mannschaft ab nächster Saison in der Bezirksliga Süd-West wiederfinden und dort auf Punktejagd gehen. (mey)

SVV: Bernasowski, Bießmann, Koch, Mey, Schmidt, Stengel, Volk
28.02.2015
Herren II mit zwei weiteren Siegen
Schmalkalder VV II – SV 03 Eisfeld 3:1
(25:19; 25:23; 22:25; 25:19)

Schmalkalder VV II – TSV 1860 Römhild II 3:2
(20:25; 18:25; 25:19; 25:22; 15:7)

Einen Punkt verschenkt

Mit zwei weiteren Erfolgen hat die zweite Herrenmannschaft des SVV am letzten Samstag ihre Siegesserie in der Bezirksklasse Süd fortgesetzt und sich bis auf einen Punkt an Spitzenreiter Eisfeld herangekämpft. Die Vorzeichen standen allerdings nicht gut, da Kapitän Hinz und Bamberger krankheits- bzw. arbeitsbedingt verhindert waren. So hatte man nur eine Wechseloption, was wenig Spielraum für taktische Veränderungen bot.

Im ersten Spiel gegen Tabellenführer Eisfeld wollte der SVV sich für die Hinspielniederlage revanchieren. Dementsprechend motiviert ging die Mannschaft mit Stengel im Zuspiel, Koch auf Diagonal, Volk und Bernasowski auf Außen, sowie Schmidt und Mey auf Mitte in die Begegnung. Dass die Gäste keine Geschenke verteilen wollten, war von Beginn an zu sehen. Verbissen wurde um jeden Punkt gekämpft, und keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen (7:7; 13:13). Erst zum Ende hin konnten die Hausherren in der Feldabwehr mehr Akzente setzen und die sich daraus ergebenden Chancen eiskalt nutzen (25:19).

Auch in Durchgang zwei ging es wieder knapp zu. Eisfeld erhöhte jetzt den Druck mit der Aufgabe und brachte die Schmalkalder Annahme in arge Schwierigkeiten (11:15). Doch diese konnten trotz schlechten Spielaufbaus ihre Angriffsbälle verwerten und blieben somit im Spiel (19:19). Bis zum 23:23 war der Satzausgang völlig offen, ehe die Gastgeber erst im Block erfolgreich waren und die Gäste ihren nächsten Angriff ins Netz schlugen (25:23).

Doch die Eisfelder waren nicht gewillt, das Spiel nun abzuschenken. Abermals machten sie gehörig Druck mit der Aufgabe und standen jetzt auch beim Block goldrichtig. Vom 11:9 zum 17:9 machten sie sechs Punkte in Serie. Die Hausherren fanden zu diesem Zeitpunkt keine Mittel, um den Satz noch zu drehen (22:25).

Doch Schmalkalden wollte unbedingt alle drei Punkte. In Abschnitt vier wurde die Annahme umgestellt und auch beim Aufschlag höheres Risiko gegangen. Die Gäste hatten nun ihrerseits Probleme mit einem geordneten Spielaufbau. So konnten sich die Gastgeber frühzeitig deutlich absetzen (6:1; 16:7). Beim 23:11 hatte man das Spiel offenbar schon abgehakt, denn Eisfeld bäumte sich noch einmal auf und machte Punkt um Punkt gut. Doch mit Glück und Geschick konnte eine Zitterpartie vermieden und das 25:19 perfekt gemacht werden.

Die Freude ob des Sieges war natürlich riesengroß, hatte aber auch mit Blick auf das zweite Spiel viel Substanz gekostet. Nach einer kurzen Pause ging es gegen den Tabellenfünften Römhild. Dass diese Mannschaft sehr unbequem zu spielen ist, hatte man bereits im Hinspiel erlebt, als man zwar 3:0 gewann, aber die Satzergebnisse zweimal sehr knapp ausgefallen waren.

Nach anfänglichem Abtasten konnte Schmalkalden seine Vorteile im Angriffsspiel ausnutzen und auf 17:11 davonziehen. Doch mit zunehmender Spieldauer machten sich die physischen Nachwirkungen aus Spiel eins bemerkbar. Römhild schlug gut auf, stand jetzt im Block sicherer und drehte völlig überraschend den Satz noch zu seinen Gunsten (25:20).

Auch im folgenden Abschnitt änderte sich das Spielgeschehen kaum. Die Gäste zogen gleich davon (6:2; 15:11), nutzten sich jede bietende Gelegenheit und kamen gegen die behäbig wirkenden Hausherren zu einem ungefährdeten 25:18 Erfolg.

Selbst bei den Gastgebern dachte jetzt wohl keiner mehr an eine Wende, und als es 14:18 in Durchgang drei stand, war die Überraschung sehr nahe. Mit dem Mute der Verzweiflung kam jetzt die Order, volles Risiko zu gehen. Volk servierte nun riskante Sprungflatteraufschläge, die aber zum Glück alle ihren Weg ins gegnerische Feld fanden. Die Gäste hatten damit ihre liebe Mühe und Not, konnten nur noch reagieren statt agieren, und gaben den Satz noch aus der Hand.

Die Gastgeber witterten jetzt natürlich Morgenluft und konnten nochmal Kräfte freisetzen. Zudem kam jetzt Bießmann ins Spiel, der mit guten Annahme- und Abwehraktionen das Spiel belebte. Zwar blieb der Satz gegen die gut spielenden Gäste bis zum 21:21 offen, doch am Ende hatte Schmalkalden mit den besseren Argumenten im Angriff die Nase vorn.

So musste zum ersten Mal in dieser Saison die Entscheidung im Tiebreak fallen. Wiederum mit guten Aufgaben, diesmal von Stengel und Bernasowski, war bereits zum Seitenwechsel ein kleines Polster geschaffen (8:4). Auch die Feldabwehr war jetzt hellwach bei Römhilds Angriffen und legte den Grundstein für die entscheidenden Abschlüsse am Netz. So war das 15:7 hochverdient, ein Punkt aber im Kampf um den Staffelsieg verschenkt worden.

Alles in allem können die Hausherren angesichts der Personalnot mit den erreichten Ergebnissen zufrieden sein und am 21.3. mit viel Zuversicht zu den beiden letzten Saisonspielen in Dorndorf gegen den Gastgeber und Oberweißbach reisen. (mey)

SVV: Bernasowski, Bießmann, Koch, Mey, Schmidt, Stengel, Volk
17.01.2015
Herren II mit zwei klaren Angelegenheiten
SV Concordia Lauchröden - Schmalkalder VV II 0:3
(8:25; 9:25; 17:25)

Schmalkalder VV II - SV 08 Steinach II 3:0
(25:10; 25:11; 25:11)

Quasi im Schnelldurchgang absolvierte die zweite Herrenmannschaft des SVV ihre Pflichtspiele am vergangenen Samstag in Gerstungen. Gegen Gastgeber Lauchröden und Steinach gab es zwei klare 3:0 Erfolge und als Belohnung Tabellenplatz zwei. Dass die Siege fest eingeplant waren, stand außer Frage, jedoch in dieser Deutlichkeit hat wohl kaum jemand damit gerechnet.

Schmalkalden begann gegen den Gastgeber mit Stengel im Zuspiel, Bernasowski und Hinz auf Außen, Schmidt und Mey im Mittelblock und Koch auf Diagonal. Gleich zu Beginn wollte man dem Gegner enteilen, was mit einem 7:0-Lauf auch gelang. Druckvolle Aufgaben und ein fast perfektes Block-Abwehr-Verhalten waren im weiteren Verlauf die Garanten, dass der Vorsprung ausgebaut werden konnte (13:2, 20:5). Auch zwei Auszeiten der Hausherren vermochten nichts daran zu ändern, dass Schmalkalden mit 25:8 siegte.

Der zweite Abschnitt glich einer Kopie zum Satz davor. Sechs Ballwechsel brauchte es, ehe Lauchröden erstmals punkten konnte. Bei komfortabler 13:5 Führung wechselte Schmalkalden und brachte für Hinz und Mey jetzt Bießmann und Bamberger. Beide fügten sich auch gleich mit guten Block- und Angriffsaktionen ins Spielgeschehen ein. So war auch dieser Durchgang eine klare Angelegenheit (25:9).

Einzig zu Beginn des dritten Satzes konnte Lauchröden das Spiel bis zum 5:6 offen gestalten. Doch spätestens beim 12:6 für die Gäste war das Spiel so gut wie entschieden. Letztendlich siegte Schmalkalden nach einer knappen Stunde mit 25:17 und damit 3:0.

Im letzten Spiel des Tages gegen Tabellenschlusslicht Steinach sollte es ähnlich gut laufen. Ziel war es, deren gute Mittelangreifer aus dem Spiel zu nehmen. So wurde gleich mit viel Aufgabendruck die gegnerische Annahme zu Fehlern gezwungen, was deren Angriffsspiel ausrechenbarer machte. Über 7:0 und 16:2 waren die Fronten früh geklärt und der 25:10 Erfolg nach 10 Minuten Spielzeit die logische Konsequenz.

Auch in Durchgang zwei legte der SVV-Sechser einen Sahnestart hin (5:0). Die Annahme kam fast immer perfekt zu Ballverteiler Stengel, der seine Angreifer nach Belieben gut in Szene setzen konnte. Auch hier war mit 25:11 die Sache eindeutig.

Zum dritten Abschnitt kamen wieder Bießmann und Bamberger zum Einsatz. Über 4:1 und 12:5 lautete auch hier das Ergebnis 25:11. Positiv zu bemerken ist, dass alle Schmalkalder Akteure in beiden Spielen vom ersten bis zum letzten Ballwechsel sehr konzentriert zu Werke gingen und die beiden Siege nie in Frage standen. Vor allem die geringe Eigenfehlerquote war mit dafür verantwortlich, dass die Siege so deutlich ausfielen. Somit hat man sich die Chance auf den Staffelsieg erhalten.

Am 28.2. kommt es dann zum wohl vorentscheidenden Spiel, wenn Tabellenführer Eisfeld in Schmalkalden zu Gast ist. Hier will man sich für die 1:3 Niederlage in der Hinrunde revanchieren und die Tabellenspitze erklimmen. (mey)

SVV: Bamberger, Bernasowski, Bießmann, Hinz, Koch, Mey, Schmidt, Stengel
06.12.2014
Herren II wieder mit maximaler Ausbeute
Volleybären Hellingen - Schmalkalder VV II 0:3
(14:25; 17:25; 16:25)

SV 08 Steinach II - Schmalkalder VV II 0:3
(16:25; 24:26; 10:25)

Am letzten Samstag konnte die zweite Herrenmannschaft des SVV ihre beiden Auswärtsspiele in Hellingen gegen den Gastgeber und Steinach jeweils 3:0 gewinnen. Bis auf Mittelblocker Schmidt waren alle Mann an Bord, so dass man variabel agieren konnte. Zwei klare Erfolge waren das Ziel gegen die beiden Schlusslichter der Tabelle. Die niedrige Halle war sehr gewöhnungsbedürftig, doch sollte dies im Verlauf des Spieltages keinen entscheidenden Einfluss auf die Ergebnisse nehmen.

Stengel, der sonst als Libero agierte, übernahm das Zuspiel, Bamberger und Mey den Mittelblock, Hinz und Bernasowski die Außenbahn und Koch die Diagonale.

Die Hausherren hatten zunächst den besseren Start (4:2). Schmalkalden fand aber dann immer besser ins Spiel und zwang den Gegner beim 8:4 zur ersten Auszeit. Vor allem die Angriffschancen wurden konsequent genutzt und dem Gastgeber zum Ende hin keine Chance gelassen (25:14).

Ab dem zweiten Durchgang kam Nachwuchsspieler Bießmann für Kapitän Hinz ins Spiel. Auch er fügte sich, ebenso wie Volk, der beim 17:9 eingewechselt wurde, mit einigen guten Angriffen nahtlos ins Spiel ein, so dass der 25:17-Gewinn nie in Gefahr geriet.

Nur zu Beginn des letzten Satzes, als die Annahme patzte und einige Angriffsfehler unterliefen, wurde beim 3:8 eine Auszeit genommen. Dies schien zu helfen, denn ab da spielte nur noch der SVV-Sechser. Vor allem mit den Aufgaben und einem verbesserten Blockspiel zog man den Gastgebern den Zahn. So war das 25:16 letztendlich noch eine klare Angelegenheit.

Im zweiten Spiel gegen Steinach begann man fast mit der gleichen Aufstellung wie gegen Hellingen. Lediglich Stengel überließ Nachwuchsakteur Bierstädt das Zepter im Zuspiel. Das Zusammenspiel funktionierte hervorragend, und die Schmalkalder ließen mit gutem Angriffsspiel aus einer sicheren Annahme heraus den Steinachern keine Chance (10:5, 21:12). Selbst eine Auszeit des Gegners konnte daran nichts mehr ändern (25:16).

Doch im zweiten Abschnitt lief der Motor nicht so rund wie gewünscht. Bis zum 11:11 konnte Steinach durch mehrere erfolgreiche Blocks im Spiel bleiben. Schmalkalden legte dank guter Feldabwehr seinerseits einen Zwischenspurt zum 18:12 hin. Doch warum dann der Spielfaden riss, und der Gegner neun Punkte in Folge zur 21:18 Führung erzielte, war nur schwer zu verstehen. Abstimmungsfehler im Spielaufbau, vergebene Angriffe und schlechte Annahme bauten den Gegner wieder auf. Doch eine Auszeit stoppte deren Euphorie. Zwar musste beim 23:24 sogar ein Satzball abgewehrt werden, doch ein Block, ein Ass und ein erfolgreicher Angriff sorgten für den knappen, aber wichtigen 26:24 Erfolg.

Im dritten Satz spielten dann nur noch die Männer um Kapitän Hinz. Beim 2:2 sahen sich die Steinacher letztmalig auf gleicher Höhe. Jetzt wurde vor allem mit der Aufgabe ordentlich Druck gemacht, was den Gegner kein geordnetes Angriffsspiel aufziehen ließ. Über 9:4 und 17:8 sicherte man sich den 25:10 Gewinn.

Lohn dafür war der Sprung auf Tabellenplatz zwei. Abschließend bleibt zu sagen, dass bis auf zwei kurze Schwächeperioden alle Akteure ihr Leistungsvermögen abrufen konnten. Jetzt bleibt bis zum 17.01. Zeit, um sich auf die nächsten zwei Auswärtsspiele gegen Lauchröden und abermals Steinach vorzubereiten. Mit zwei klaren Erfolgen dort würde man sich weiterhin die Chance erhalten, am Ende der Saison vom obersten Treppchen zu grüßen. (mey)

SVV: Bamberger, Bernasowski, Bierstädt, Bießmann, Hinz, Koch, Mey, Stengel, Volk
25.11.2014
Herren II - Siegesserie hält an
Schmalkalder VV II – Concordia Lauchröden 3:0
(25:18; 25:18; 25:20)

Am letzten Dienstag gewann die zweite Herrenmannschaft des SVV ihr Nachholspiel in heimischer Halle gegen die Gäste aus Lauchröden sicher mit 3:0. Kapitän Hinz, der diesmal verletzungsbedingt nur von außen dirigierte, schickte Routinier Stengel als Zuspieler, Bamberger und Mey auf Mittelblock, Schmidt und Bernasowski auf Außen und Koch in die Diagonale.

Das Spiel war zu Beginn von Hektik und Nervosität auf beiden Seiten geprägt. Meist wurden die Punkte durch Fehler des Gegners, als durch eigene klare Aktionen erzielt (4:4, 8:7). Erst im weiteren Verlauf konnten die Hausherren ihre Vorteile im Angriffsspiel in Zählbares umsetzten (13:9). So sicherte man über die Stationen 16:11 und 22:17 den Satz mit 25:18.

Im folgenden Durchgang starteten die Gastgeber mit derselben Formation. Durch eine Aufgabenserie konnte Schmalkalden auf 6:1 enteilen. Doch einfache Fehler in der Feldabwehr und beim Spielaufbau brachten die Gäste immer wieder ins Spiel. Erst nach einer Auszeit beim 10:9 wurde konzentriert gearbeitet und die Chancen besser verwertet. So ging auch dieser Satz mit 25:18 an die Gastgeber.

Im dritten Durchgang wechselte man nochmal durch. Doch die Abstimmungsprobleme ließen auch jetzt nicht nach. Kein Team konnte sich entscheidend absetzten. Vor allem die Hausherren gingen sehr fahrlässig mit ihren Chancen um. So war der Satzausgang bis zum 17:17 vollkommen offen. Erst dann konnte durch gute Aufgaben und erfolgreiche Blocks der Satz zugemacht werden (25:20).

Obwohl der Sieg nie wirklich in Gefahr geriet, tat man sich relativ schwer mit dem Gegner. Am 6.12. bedarf es dann einer konzentrierteren Spielweise, um beim Auswärtsspiel gegen Hellingen und Steinach sechs Punkte einzufahren. (mey)

SVV: Bamberger, Bernasowski, Bierstädt, Koch, Mey, Schmidt, Stengel, Volk
15.11.2014
Herren II - Podestplatz erkämpft
Schmalkalder VV II – Volleybären Hellingen 3:1 (25:13; 25:16; 0:25; 25:20)
Schmalkalder VV II – VC HiLa I 3:1 (22:25, 25:22; 25:23; 25:19)

Die zweite Herrenmannschaft des SVV konnte am letzten Samstag ihren Heimvorteil nutzen, Hellingen und Spitzenreiter Hildburghausen jeweils klar mit 3:1 besiegen.

Man begann im ersten Spiel gegen Hellingen mit Nachwuchsspieler Bierstädt im Zuspiel, Volk für den fehlenden Koch auf Diagonal, Hinz und Bießmann auf Außen sowie Schmidt und Mey im Mittelblock. Routinier Stengel agierte als Libero in Annahme und Feldabwehr.

Zu Beginn war die erste Annahme noch instabil (4:4) ehe die Hausherren ins Spiel fanden und mit guten Angriffs- und Blockspiel über 9:5 und 20:10 den ersten Satz eine klare Angelegenheit werden ließen (25:13).

Im zweiten Abschnitt wechselte Schmalkalden durch und brauchte einige Zeit, um sich zu ordnen (6:8, 9:10). Beim 15:14 servierte Neuzugang Bamberger acht Aufgaben in Serie (23:14) und legte den Grundstein für den 25:16 Erfolg.

Im dritten Durchgang ließ Schmalkalden nichts mehr anbrennen (11:6, 17:12) und hatte beim 24:19 sechs Matchbälle. Dann fiel dem Hildburghäuser Schiedsgericht auf, dass bei den Gastgebern zwei Spieler dieselbe Trikotnummer hatten, worauf das Spiel unterbrochen wurde. Beide Spielführer einigten sich darauf, dass der Satz mit 25:0 für die Gäste gewertet wurde.

So musste noch eine extra Schicht geschoben werden, in der sich Schmalkalden aber nicht beirren ließ, und den Hellingern mit 25:20 das Nachsehen gab.

Nach dieser Panne war man absolut gewillt, dem Spitzenreiter eine Niederlage zuzufügen. Jetzt ging der erfahrene Stengel ins Zuspiel und Bierstädt auf Diagonal. Doch mit den Aufgaben der Gäste tat man sich schwer und konnte so kein schnelles Spiel am Netz aufziehen. Zu oft stand der gegnerische Block richtig, um die Schmalkalder Angriffe zu entschärfen (22:25).

Im nächsten Abschnitt bekamen die Hausherren die erste Annahme in den Griff und waren dadurch auch am Netz nicht mehr so berechenbar. Von Beginn an konnte eine knappe Führung behauptet werden (8:6, 20:18), die im 25:22 Erfolg mündete.

Beim 5:6 im dritten Satz verletzte sich Zuspieler Stengel und wurde durch Volk ersetzt. Bierstädt rückte wieder auf die Zuspielposition. Die Gastgeber hatten mit dieser Situation kurzzeitig ihre Schwierigkeiten (16:21) konnten aber durch großen Kampf in der Feldabwehr auf 23:23 ausgleichen und wenig später 25:23 triumphieren.

Nun wollte man alle drei Punkte und erhöhte beim Aufschlag das Risiko. Immer wieder streuten die Hausherren ein Ass mit ein und vergrößerten dadurch den Vorsprung kontinuierlich (21:14). Hildburghausens Steller musste weite Wege gehen, um die unpräzisen Annahmen zu erreichen. Jetzt stand auch der Schmalkalder Block goldrichtig und der 25:19 Erfolg wurde eine klare Angelegenheit.

Durch diese sechs Punkte machte man in der Tabelle einen Sprung auf Platz drei und hat nächste Woche im Nachholspiel gegen Lauchröden weiter Gelegenheit, Boden gut zu machen. (mey)

SVV: Bamberger, Bernasowski, Bierstädt, Bießmann, Hinz, Mey, Schmidt, Stengel, Volk
08.11.2014
Herren II mit voller Punktzahl
TSV 1860 Römhild II - Schmalkalder VV II 0:3 (24:26; 15:25; 23:25)
Schmalkalder VV II - SV 1860 Oberweißbach 3:0 (25:14; 25:19; 25:10)

Die zweite Herrenmannschaft des SVV reiste am letzten Samstag nach Römhild, um gegen den Gastgeber und Oberweißbach Punkte auf die Spitze gut zu machen. Der SVV begann mit Nachwuchsspieler Bierstädt im Zuspiel, Koch auf Diagonal, Hinz und Bernasowski auf Außen sowie Schmidt und Mey im Mittelblock. Auf einen Liberoeinsatz verzichtete man.

Zu Beginn lief es recht holprig, die Annahme kam nicht wie erhofft und Römhild setzte sich Punkt für Punkt ab. Zu allem Übel musste dann auch noch Bernasowski beim Stand von 5:11 vom Feld. Für ihn kam Volk in die Begegnung, der sich auch kurze Zeit später gleich gut einfügte. Mit gefährlichen Aufgaben konnte er den Rückstand von 6:16 auf 12:16 verkürzen. Da half auch die Auszeit der Gastgeber nichts. Beim 21:21 konnte man den schon abgeschriebenen Satz wieder ausgeglichen gestalten. Das Spiel war jetzt an Spannung kaum zu überbieten. Beide Teams brachten ihr Service durch, ehe beim 24:24 ein erfolgreicher Gästeblock und ein verschlagener Angriff der Römhilder den 26:24 Erfolg sicherten.

In der folgenden Pause wurde klargestellt, dass man sich so einen Satzbeginn nicht nochmal erlauben kann. Dementsprechend konzentriert ging man nun zu Werke und baute die Führung kontinuierlich aus (6:4, 10:6, 15:9). Zwischendurch kam, wie schon in Satz eins, Stengel für Mey in Abwehr und Annahme zum Einsatz. Römhild konnte trotz Auszeit nichts mehr entgegensetzen und verlor folgerichtig mit 15:25.

In Durchgang drei änderte sich das Bild kaum. Schmalkalden hatte vor allem in Aufgabe und Angriff seine Vorteile. Schnell schaffte man sich ein scheinbar beruhigendes Punktepolster bis zum 20:15. Aber anscheinend hatten einige Akteure das Spiel schon abgehakt. Plötzlich wackelte die Annahme, und auch der Angriff kam nicht mehr so wirkungsvoll (23:23). Doch wie in Satz eins machte Römhild zwei Fehler und verhalf den Gästen zum 3:0 Erfolg.

Im zweiten Spiel gegen Oberweißbach stellte man die Aufstellung um. Bamberger kam jetzt für Mey auf Mittelblock und Stengel agierte als Libero. Im ersten Abschnitt stellte man gleich klar wer Herr im Haus ist. Nach wenigen Minuten musste der Gegner bereits die erste Auszeit nehmen (1:5). Doch trotz optischer Überlegenheit schaffte es der Gegner mit seiner unorthodoxen Spielweise, den Anschluss bis zum 13:15 zu halten. Aber Schmidt brachte mit gefährlichen Aufgaben die Oberweißbacher Annahme in arge Nöte und sorgte somit für die Vorentscheidung (23:13). Mit 25:14 fiel das Ergebnis doch noch recht deutlich aus.

Im zweiten Satz setzte sich die Überlegenheit der Schmalkalder fort. Oberweißbach konnte nur vereinzelt mit guten Angriffsaktionen glänzen. Wie bereits gegen Römhild war es wiederum Volk, der vom 5:4 bis zum 14:4 neun Aufgaben in Serie servierte. Zwar kam der Gegner durch einige Unkonzentriertheiten im Schmalkalder Spiel nochmal auf 18:23 heran, konnte den 25:19 Erfolg jedoch nicht mehr verhindern.

Mit unveränderter Aufstellung ging es in Durchgang drei. Abermals ließ man von Anfang an keinen Zweifel daran aufkommen, wer das Feld als Sieger verlassen würde. Über 10:5 und 15:8 zog man auf 20:10 davon. Schmalkalden wusste jetzt in jedem Spielelement zu überzeugen und war vor allem in Abwehr und Blocksicherung hellwach. Mit 25:10 gewann man nach nicht mal einer Stunde Spielzeit verdient mit 3:0.

Durch diese sechs Punkte schoben sich die Männer um Kapitän Hinz auf Platz vier in der Tabelle. Am jetzigen Samstag ist Heimspieltag. Ab 11 Uhr erwartet man dann Hellingen und Hildburghausen in der Sporthalle der Siechenrasenschule. Sollten beide Spiele klar gewonnen werden, wäre Platz drei die Belohnung. (mey)

SVV: Bamberger, Bernasowski, Bierstädt, Hinz, Koch, Mey, Schmidt, Stengel, Volk
27.09.2014
Herren II - Auftakt nach Maß
Schmalkalder VV II - SV 03 Dorndorf 3:1
(25:16; 25:20; 19:25; 25:21)

Einen Auftakt nach Maß erwischte die zweite Herrenvertretung des Schmalkalder Volleyballvereins in die Saison 2014/15. Gegen die in den letzten Jahren stets im vorderen Tabellendrittel spielenden Dorndorfer hatte der Gastgeber nur im dritten Satz Probleme. Die zweite Begegnung gegen Lauchröden mussten die Gäste absagen. Dieses Spiel wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Der SVV begann mit Routinier Stengel im Zuspiel, Koch auf Diagonal, Hinz und Bernasowski auf Außen sowie Schmidt und Mey im Mittelblock. Auf einen Liberoeinsatz verzichtete man. Schmalkalden begann mit starken Aufschlägen und konnte sich gleich ein Punktepolster verschaffen (3:0). Dorndorf konnte durch Abstimmungsschwierigkeiten der Hausherren zwar nochmals ausgleichen (6:6), doch mit zunehmender Spieldauer lief der Spielfluss immer besser. Über eine gute Annahme konnte Zuspieler Stengel seine Angreifer wirkungsvoll einsetzen. So geriet der Satzgewinn von 25:16 nie in Gefahr.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich nicht viel. Schmalkalden war vor allem im Angriff den Gästen überlegen, die bis dahin kein Rezept fanden, dem Spiel mehr Spannung zu verleihen (25:20). Auch die Auswechselspieler fügten sich bei ihren Kurzeinsätzen gut ins Geschehen ein.

Ab dem dritten Satz schlich sich dann die eine oder andere Nachlässigkeit ein. Die Annahme kam nicht immer gut nach vorne, wodurch das Angriffsspiel der Hausherren ausrechenbarer war. Jetzt griffen die Gäste im Block mehrmals erfolgreich zu, hatten bei einigen Situationen auch das Quäntchen mehr Glück und enteilten bis auf 20:12. Erst als die Messen schon gelesen schienen, kehrte der Kampfgeist zurück. Mit guter Arbeit in Block und Feldabwehr kam man noch mal auf 19:22 heran, konnte den Satzverlust aber nicht mehr verhindern.

Schmalkalden kehrte in Satz vier zu seiner Stammformation zurück und zeigte den euphorischen Gästen wer Herr im Hause ist. Mehrere sehenswerte Angriffe über Außen und die Mitte bescherten den 25:21 Erfolg. Somit sind die ersten drei Punkte eingefahren.

Die Gegner werden allerdings nicht einfacher. Bereits am Samstag geht es zum Auswärtsspiel gegen die beiden Tabellenersten Eisfeld und Hildburghausen. Dies wird kein leichtes Unterfangen, sind doch nicht alle Akteure an Bord. Doch Bange machen gilt nicht. Mit der entsprechenden Einstellung sollte der eine oder andere Punktgewinn drin sein. (mey)

SVV: Bernasowski, Bierstädt, Bießmann, Hinz, Koch, Mey, Schmidt, Stengel, Stötzer
15.03.2014
Herren II - Maximalpunktzahl geholt
Schmalkalder VV II – TSV Römhild II 3:1 (25:17; 25:15; 22:25; 25:22)
Schmalkalder VV II – SV Steinach II 3:0 (25:19; 25:20; 25:22)

Mit zwei klaren Heimsiegen gegen Römhild und Steinach am letzten Samstag sicherte sich die zweite Herrenmannschaft des SVV vorzeitig Platz vier in der Endabrechnung der laufenden Saison.

Im ersten Spiel gegen Römhild begann man mit Bierstädt im Zuspiel, Schliewenz und Adler auf Mitte, Bernasowski und Michaels auf Außen, und Koch auf Diagonal. Vor allem mit den Aufgaben wurden die ersten Akzente gesetzt (12:8). Römhild konnte selten kombinieren und verlor dementsprechend mit 17:25.

Im zweiten Satz änderte sich das Spielgeschehen nicht. Mit unveränderter Besetzung übte man permanent Druck auf die Gäste aus und wies sie mit 25:17 in die Schranken. Im dritten Durchgang wurde die Aufstellung geändert, was zu Schwierigkeiten in der ersten Annahme und der Feldaufteilung führte. Bei 12:16 brachte man wieder die Anfangsformation, die aber trotz 16:16-Gleichstand den Sieg nicht unter Dach und Fach bringen konnte (22:25).

Im vierten Satz startete der SVV wie zu Spielbeginn. Römhild, die nochmal Morgenluft witterten, hielten bis zum Ende mit, mussten dann aber die Abgeklärtheit der Gastgeber anerkennen. Alles in allem war es ein verdienter Erfolg, der aber ohne Satzverlust hätte enden müssen.

Im zweiten Spiel gegen das bisher sieglose Tabellenschlusslicht aus Steinach war ein Sieg fest eingeplant. Nun kamen auch die Nachwuchsspieler Bießmann und Volk zum Einsatz, die ihre Sache sehr gut meisterten und wertvolle Erfahrungen sammeln konnten. Mit guter Technik in Annahme und Verteidigung sorgten sie mit dafür, dass die Eigenfehlerquote der Hausherren sehr gering blieb. Auch mit den Aufgaben konnte so viel Druck ausgeübt werden, dass der klare 3:0 Erfolg zu keiner Zeit in Frage stand.

Am kommenden Samstag geht es nun darum, die Saison in Eisfeld gut zu beenden. Da Platz vier bereits sicher ist, kann man ungezwungen aufspielen und mit zwei Siegen gegen den drittplatzierten Gastgeber und den Tabellenzweiten Dorndorf sogar noch die Vizemeisterschaft realisieren. Diese sich bietende Gelegenheit sollte man versuchen zu nutzen, wäre sie doch ein gelungener Abschluss der Saison 2013/14. (mey)

SVV: Adler, Bernasowski, Bierstädt, Bießmann, Koch, Michaels, Schliewenz, Volk
01.03.2014
Herren II - Zu viele Eigenfehler
Schmalkalder VV II – VfB 1919 Vacha 1:3 (25:22; 20:25; 15:25; 14:25)
Schmalkalder VV II – VC HiLa 08 I 3:1 (25:15; 25:17; 24:26; 25:19)

Mit einem Sieg und einer Niederlage beendete die zweite Herrenvertretung des SVV ihren Heimspieltag am ersten Märzwochenende. Im ersten Spiel gegen den Tabellenführer aus Vacha rechnete man sich keine großen Chancen auf einen Erfolg aus.

Mit Bierstädt im Zuspiel, Schliewenz und Stötzer auf Mitte, Bernasowski und Koch auf Außen, Malsch auf Diagonal und Bießmann als Libero lief der erste Satz besser als gedacht. Über eine sichere Annahme und gute Angriffe konnte man stets eine Führung behaupten. So fuhr man über 20:16 und 21:19 den überraschenden 25:22 Erfolg ein.

Auch in der ersten Hälfte von Durchgang zwei bis zum 12:9 sah alles nach einer Überraschung aus. Doch zunehmend schlichen sich Annahmefehler ein, die auch auf die anderen Spielelemente übergriffen. So konnten Angriffe selbst ohne gegnerischen Block nicht verwertet werden. Vacha nutzte dies eiskalt aus und zog über 15:19 auf 20:25 davon.

Die Gäste waren nun obenauf und setzten Satz drei fort, wie sie den Vorherigen beendet hatten. Beim 3:3 machten sie zehn Punkte in Folge (13:3) und sorgten damit für die Vorentscheidung im Spiel (25:15).

Schmalkalden erholte sich davon nicht, konnte zu keiner Zeit an das gute Spiel von Satz eins anknüpfen und unterlag klar mit 14:25. Die Niederlage kam nicht überraschend, doch die Art und Weise wie sie zustande kam, war doch enttäuschend.

In der zweiten Begegnung gegen Hildburghausen waren drei Punkte die klare Vorgabe. Schliewenz wechselte jetzt auf Diagonal und Schmidt kam auf Mitte. Unbeeindruckt von der vorherigen Niederlage spulten die Hausherren ihr Programm runter. Über 12:5 und 17:9 ließ man keine Zweifel am 25:19 Satzgewinn aufkommen.

So spielte man auch im nächsten Abschnitt mit dieser Aufstellung erfolgreich weiter. Über 5:0 und 13:6 war der 25:17 Erfolg fast eine Kopie zu Satz eins.

Nun gab man auch den anderen Spielern Einsatzzeiten. Das Spiel verlief jetzt ausgeglichener (8:8, 11:11). Allerdings vermisste man es, den Sack rechtzeitig zuzubinden (21:19) und sündigte vor allem in der Feldabwehr und der Blocksicherung. Auch bei den Aufgaben schlichen sich durch unnötiges Risiko zu viele Fehler ein. Der erste Matchball beim 24:23 blieb ungenutzt, was den Gästen mit drei Punkten in Folge völlig überraschend den 26:24 Erfolg brachte.

Schmalkalden stellte wieder auf seine Startaufstellung um, wodurch umgehend die Sicherheit zurückkehrte. Über 8:3 und 18:14 sorgte man beim 25:19 für klare Verhältnisse und drei wichtige Punkte.

Am kommenden Samstag besteht die Möglichkeit, vor eigenem Publikum, zwei wichtige Siege gegen die in der Tabelle dahinterliegenden Gegner aus Römhild und Steinach einzufahren und Platz vier zu festigen. (mey)

SVV II: Bernasowski, Bierstädt, Bießmann, Koch, Malsch, Schliewenz, Schmidt, Stötzer, Volk
18.01.2014
Herren II - Wieder zwei Siege
TSV 1860 Römhild II - Schmalkalder VV II 0:3 (15:25; 20:25; 19:25)
Schmalkalder VV II – SV03 Dorndorf 3:2 (28:26; 17:25; 16:25; 25:23; 15:13)

Am letzten Wochenende reiste die zweite Herrenmannschaft des SVV zum Spitzenspiel nach Römhild. Da zwei wichtige Stammkräfte (Bernasowski, Schliewenz) fehlten, rechnete man sich keine großen Chancen auf einen Sieg aus.

So brauchte der SVV-Sechser einige Anlaufzeit, um ins Spiel zu finden (8:10). Doch wie schon so oft, machte man mit dem Aufschlag viel Druck, und ließ den Gegner erst gar nicht zur Entfaltung kommen. So servierte Ben Bierstädt zum Beispiel am Satzende sieben Aufgaben in Folge und brachte den 25:15 Satzerfolg unter Dach und Fach.

Der zweite Durchgang verlief zunächst etwas ausgeglichener. Bis zum 18:18 war der Ausgang völlig offen. Diesmal war es Konrad Volk vorbehalten, mit sechs Aufgaben hintereinander (24:19) die Weichen zum 25:20 Sieg zu stellen.

Die Schmalkalder, deren Team aus gestandenen Thüringenligaspielern und dem Nachwuchs gebildet wird, fand immer besser ins Spiel und ließ auch im dritten Abschnitt nichts mehr anbrennen. Mit 7:0 legte man einen Raketenstart hin von dem sich die Gastgeber nicht mehr erholten (25:19).

Im vermeintlich leichteren zweiten Spiel ging es gegen Dorndorf. Völlig unnötig geriet man gleich ins Hintertreffen, konnte aber wie im Spiel zuvor, durch gute Aufgaben von Bierstädt auf 16:16 ausgleichen. Doch Dorndorf schlug seinerseits zurück und sah beim 23:19 schon wie der Gewinner des Satzes aus. Doch über Kampfgeist und Moral schaffte der SVV den 24:24 Gleichstand und behielt in der Verlängerung die Nerven (28:26).

Der Gegner nahm einige Änderungen in der Aufstellung vor, die auch gleich Wirkung zeigen sollten. Schmalkalden hatte jetzt große Probleme mit der ersten Annahme und damit einem geregelten Spielaufbau. 17:25 war das ernüchternde Ergebnis.

Auch im nächsten Durchgang änderte sich nichts. Zwar kam die Annahme jetzt besser, dafür sündigte man im Angriff zu oft. Mit 16:25 stand die Mannschaft mit dem Rücken zur Wand.

Doch der SVV bewies Moral, kam über den Kampf zurück ins Spiel, agierte mit mehr Risiko und wurde dafür belohnt (17:12, 25:23).

So musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Es war ein Spiel auf Messers Schneide. Fast schien die Aufholjagd schon vergebens zu sein, denn beim Seitenwechsel (5:8) und später beim 9:12 sah alles nach einer Niederlage aus. Doch abermals das gute Aufgabenspiel, diesmal von Routinier Dietmar Koch, ebnete den Weg zum knappen aber verdienten 15:13 Erfolg.

Die Freude ob der zwei nicht erwarteten Siege war riesengroß. Vor allem den Nachwuchsspielern, die das erste Jahr in der Bezirksklasse spielen und längerfristig an das Niveau der ersten Mannschaft herangeführt werden sollen, merkt man die zunehmende Sicherheit mit jedem weiteren Sieg an. So sollte die Truppe mit viel Selbstvertrauen zum nächsten Spiel gegen Lauchröden und Hellingen Anfang Februar fahren. (mey)

SVV: Bierstädt, Bießmann, Koch, Malsch, Michaels, Schmidt, Volk
16.11.2013
Herren II - Mit Minimalbesetzung zwei Siege
SV08 Steinach II - Schmalkalder VV II 2:3 (25:21; 23:25; 27:25; 12:25; 6:15)
VC Hildburghäuser Land 08 - Schmalkalder VV II 0:3 (21:25; 20:25; 13:25)

Mit lediglich sechs Spielern reiste die zweite Herrenmannschaft des SVV zu ihren Nachholespielen nach Steinach. Mit Erstaunen mussten die Akteure feststellen, dass die Begegnungen nach Hildburghausen verlegt wurden. So erreichte man erste eine halbe Stunde vor Spielbeginn die Halle. Dies merkte man den zumeist jungen Spielern im ersten Durchgang an. Mit der so noch nicht gespielten Aufstellung mit Bernasowski und Michaels auf Außen, Schmidt und Schliewenz auf Mittelblock, Bierstädt auf Zuspiel und Volk auf Diagonal brauchte man eine kurze Eingewöhnungsphase, ehe man den Spielfaden fand.

Steinach nutzte dies für den ersten Satzgewinn. Nachdem die Nervosität abgelegt war, zeigten alle SVV-Spieler ihr wahres Leistungsvermögen. Bierstädt, der mit sehr guten Pässen immer wieder die Außenangreifer bediente, Schmidt und Schliewenz, die jetzt im Block energisch zufassten und Volk als wieselflinker Abwehrspieler bescherten den knappen aber verdienten 25:23 Satzgewinn.

Doch Steinach hielt gut mit und wollte sich nicht geschlagen geben. Einige Blockfehler auf Gästeseite führten zum knappen 25:27.

Doch unbeeindruckt startete der SVV in Durchgang vier. Von der Aufgabe über Block, Abwehr, Zuspiel und Angriff leistete man sich keine Fehler. Steinach, deren Konzentration jetzt merklich nachließ, geriet mit 13:25 arg unter die Räder.

Auch im entscheidenden Tiebreak spielten die Nerven den zumeist jungen Nachwuchsakteuren keinen Streich, und man behielt mit 15:6 klar die Oberhand.

Nach diesem vielumjubelten Sieg nahm man den Schwung und die Euphorie mit in die zweite Begegnung gegen Hildburghausen. Diese ebenfalls junge Mannschaft machte dem SVV-Sechser nur zu Beginn Schwierigkeiten. Nach und nach steigerte man sich aber über eine an diesem Tag durchgängig sichere Annahme und variables Zuspiel. Die Angreifer nutzten ihre Chancen resolut, und was der Block nicht zufassen bekam, kratzte die Abwehr vom Boden. So spielte man sich in einen Rausch, der in drei klaren Satzgewinnen mündete.

Die Freude über diesen Doppelsieg war danach unübersehbar. Mit dieser Einstellung ist am jetzigen Samstag beim Heimspiel gegen Eisfeld und Lauchröden einiges möglich. Anpfiff zum ersten Spiel ist um 11 Uhr in der Sporthalle der Siechenrasenschule. (mey)

SVV: Bernasowski, Bierstädt, Michaels, Schliewenz, Schmidt, Volk
09.11.2013
Herren II - ein Punkt war drin
VfB 1919 Vacha - Schmalkalder VV II 3:1 (25:22; 25:13; 22:25; 25:14)

Zu ihren ersten Punktspielen der Saison reiste die zweite Herrenmannschaft zum Staffelfavoriten aus Vacha. Da die zweite Gastmannschaft aus Hellingen nicht antrat, gab es nur diese eine Begegnung.

Schmalkalden hatte ebenfalls mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen. So kam man anfangs mit der neuen Aufstellung nur schwer in Tritt und lag schnell mit 1:4 zurück. Doch die Gäste fingen sich, legten ihre Anfangsnervosität ab, und konnten den Rückstand beim 18:19 fast egalisieren. Aber zum Satzgewinn sollte es wegen Abstimmungsproblemen bei der Feldaufteilung und mangelnder Durchschlagskraft im Angriff nicht reichen (22:25).

In der Satzpause wurden die richtigen Worte gefunden, denn der SVV führte jetzt mit 8:6. Doch eine Aufgabenserie von Vacha bescherte denselben elf Punkte in Folge. Entweder war die Annahme oder der Angriff der Schmalkalder fehlerhaft, was den Hausherren den deutlichen 25:13 Satzgewinn bescherte.

Doch die zumeist jungen Nachwuchsspieler des SVV spielten jetzt mutiger und wurden für ihr Risiko belohnt. Vor allem mit der Aufgabe konnte viel Druck erzeugt werden, was den Gastgebern kein druckvolles Angriffsspiel gestattete. Bezeichnenderweise war es ein Aufgabenass, mit dem Konrad Volk den 25:22 Satzerfolg unter Dach und Fach brachte.

Jedoch stellten sich die Hausherren im vierten Durchgang besser auf die Gästeaufgaben ein. Beim 5:5 war die Luft raus. Vacha hatte den längeren Atem, baute seine Führung kontinuierlich aus und siegte mit 25:14.

Doch die neuformierte Schmalkalder Mannschaft hat in dieser Konstellation keineswegs enttäuscht. Die notwendigen Punkte müssen gegen andere Teams geholt werden. Positiv erwähnt seien nochmals die guten Aufgaben. Trotz hohem Risiko in diesen Spielelement produzierte man in den vier Sätzen nur fünf verschlagene Bälle. (mey)

SVV: Bernasowski, Bierstädt, Malsch, Mey, Michaels, Schliewenz, Volk
09.03.2013
Herren II - Überraschung verpasst
Schmalkalder VV II – SV Steinach II 3:2 (25:19, 25:23, 22:25, 20:25, 15:13)
Schmalkalder VV II – SV 03 Eisfeld 2:3 (17:25, 25:18, 23:25, 25:16, 14:16)

Am letzten Spieltag dieser Saison hatte es die zweite Herrenmannschaft des SVV im Heimspiel mit Schlusslicht Steinach II und Tabellennachbar Eisfeld zu tun. Mit elf Mann im Kader war man so gut wie die ganze Saison nicht aufgestellt. Somit ergaben sich zahlreiche Möglichkeiten, von Anfang an flexibel auf den Spielverlauf reagieren zu können. Im ersten Spiel gegen Steinach war ein Sieg fest eingeplant. Mit druckvollen Aufgaben ließ man den Gegner erst gar kein wirkungsvolles Angriffsspiel aufziehen und führte schnell mit 10:0. Doch anscheinend war der Vorsprung zu groß, denn durch Nachlässigkeiten und einfache Fehler brachte man die Gäste wieder ins Spiel zurück. Deshalb endete der Satz nur mit 25:19. Steinach kämpfte mit all seinen zur Verfügung stehenden Mitteln, hielt den zweiten Durchgang jederzeit offen, und verlor am Ende unglücklich gegen den SVV-Sechser mit 23:25. Dabei deutete sich schon an, dass die Schmalkalder mehr und mehr das Heft des Handelns aus der Hand gaben und dem Gegner die Initiative überließen. Steinach probierte es des Öfteren mit Legern und überraschte so die Abwehr die Gastgeber. Doch anstatt aus einer klaren Annahme ein schnelles Kombinationsspiel aufzuziehen, ließ man sich von der Spielweise des Gegners anstecken. Dazu gesellten sich ungewöhnlich viele Aufgabenfehler. So gingen die Sätze drei und vier vollkommen unnötig mit 22:25 und 20:25 an den Tabellenletzten. Nach einigen Umstellungen funktionierte das Spiel im entscheidenden Tiebreak besser. Trotzdem steckten die Gäste nie auf. Schmalkalden sah beim 9:4 schon wie der sichere Sieger aus, zitterte sich aber letztendlich nach zwei Stunden Spielzeit zu einem äußerst glücklichen 15:13 Sieg. Im zweiten Spiel gegen Eisfeld musste sich das Spiel der Hausherren deutlich bessern, um hier eine Siegchance zu haben. Doch der Gast machte sofort Druck mit der Aufgabe, so dass beim 0:5 die erste Auszeit fällig war. Zwar kam man wieder auf 5:7 heran, wusste aber in keinem Spielelement zu überzeugen. So war das 17:25 eine klare Sache. Ab dem zweiten Satz stellte man auf allen Positionen um, brachte frische Kräfte ins Spiel und wurde gleich dafür belohnt. Plötzlich funktionierten die Annahmen, wodurch Zuspieler Kretzer alle Möglichkeiten in der Angriffsgestaltung offen blieben. Auch bei den Aufgaben wurde das Risiko erhöht, was Eisfeld vor arge Probleme stellte. Und wenn der Gast einmal zum Angriff kam, griffen die gut aufgelegten Mittelblocker energisch zu (25:18). Eisfeld verfiel angesichts des Satzverlustes nicht in Lethargie sondern erhöhte nun selbst mit dem Service den Druck. Beim 10:18 aus Schmalkalder Sicht schien der Durchgang gelaufen, doch nach mahnenden Worten in der Auszeit, den Satz nicht einfach abzuschenken, spielte jeder Akteur mit vollem Einsatz. Selbst schon verloren geglaubte Bälle kratzte die Hintermannschaft vom Parkett und hätte tatsächlich noch fast die Wende geschafft. Doch Eisfeld nutzte mit einem Angriff die Chance zum knappen 25:23. In der Satzpause konnte die Betriebstemperatur beibehalten werden. Vorgabe war nun, die nicht immer sattelfeste Annahme des Gegners auseinanderzunehmen, und somit ihre Hauptangreifer zu neutralisieren. Die Rechnung ging auf. Beim 6:6 gestattete man dem Gast letztmalig den Ausgleich. Danach zogen die Hausherren kontinuierlich davon und siegten klar mit 25:16. So musste wiederum der Tiebreak entscheiden. Zu Beginn setzte sich das druckvolle Spiel der Gastgeber fort. Doch ab dem 7:3 schien sich in einigen Köpfen die Angst vorm Gewinnen breit zu machen. Vor allem die Annahme sündigte nun mehrmals, und auch die Aufgaben landeten entweder im Netz oder Aus. So schafften die Gäste beim 9:9 den Gleichstand. In der Auszeit gab es nun die Order, im Angriff alles oder nichts zu spielen. Die Gastgeber wurden für ihr Risiko prompt belohnt und hatten beim 14:12 zwei Matchbälle. Doch wiederum wackelte die Annahme und im Angriff wurde zu zaghaft agiert. Die erfahreneren Eisfelder nutzten dies gnadenlos aus, spielten im entscheidenden Moment fehlerfrei und machten vier Punkte in Folge zum 16:14 Erfolg. Verärgert trauerte man der vergebenen Siegchance hinterher, hätte man doch mit einem Erfolg Platz vier, anstatt jetzt Platz sechs, im Achterfeld belegt. Bezeichnend für diesen Spieltag war, dass in der dritten Begegnung zwischen Eisfeld und Steinach die Entscheidung ebenfalls erst im fünften Satz fiel. Steinach landete hier im letzten Saisonspiel den ersten Erfolg (3:2). Dies zeigt, dass alle drei Mannschaften an diesem Tag mit argen Leistungsschwankungen zu kämpfen hatten. (mey)

SVV II: Adler, Dannhauer, Koch, Kretzer, Matthay, Michaels, Schliewenz, Schmidt, Seeber, Vollmer, Weniger
02.03.2013
Herren II - Zu unkonstant
VC Hildburghäuser Land I - Schmalkalder VV II 3:1 (10:25, 27:25, 25:19, 28:26)
Herdaer VC - Schmalkalder VV II 3:2 (23:25, 25:17, 17:25, 25:14, 15:7)

Am vorletzten Spieltag der Saison 2012/13 gastierte die zweite Herrenmannschaft des SVV in Hildburghausen. Schätzte man die Chancen gegen Tabellenführer Herda eher gering ein, so sollte doch gegen den Gastgeber und Tabellennachbar ein Sieg her. Doch die Vorzeichen standen alles andere als gut, reiste man doch nur mit der Minimalbesetzung von sechs Spielern zum Auswärtsspiel. Doch die Gäste legten im ersten Spiel gegen Hildburghausen los wie die Feuerwehr. Mit einem Bilderbuchstart von 5:0 schockte man den Gegner gleich zu Beginn. Mit den druckvollen Aufgaben, guter Feldabwehr und erfolgreichen Angriffen der Schmalkalder waren die Hausherren zunächst vollkommen überfordert. Über 18:5 und 21:9 wurde ein in dieser Höhe nicht erwarteter Satzgewinn eingefahren (25:10). Zu Beginn des zweiten Durchgangs setzte sich das gute Gästespiel bis zum 6:2 fort. Doch dann traten vermehrt Annahmeprobleme auf, die sich auch auf den Angriff auswirkten. Die Gastgeber übernahmen mehr und mehr das Zepter und konnten ihrerseits auf 13:8 enteilen. Doch die Gäste fanden über den Kampf zurück ins Spiel und waren beim 23:21 kurz vor der 2:0 Satzführung. Abermals leichte Fehler verhalfen jedoch Hildburghausen zum unnötigen 27:25 Satzgewinn. Diese nahmen den Schwung auch gleich mit in Abschnitt drei. Vom frischen, unbekümmerten Spiel der Schmalkalder vom Beginn war nichts mehr zu sehen. So lag man gleich mit 1:7 in der Hinterhand. Nur beim 17:19 keimte nochmals Hoffnung auf, die man sich aber mit zu vielen Eigenfehlern kaputt machte (19:25). Im vierten Satz wogte das Spiel lange hin und her. Beim 24:23 hatten die Gäste Satzball, der aber nicht verwertet werden konnte. Dagegen nutzten die Hausherren ihren Matchball zum 28:26. Zu häufig war die Feldabwehr mangelhaft beziehungsweise die Feldaufteilung ungeordnet, so dass man im Nachhinein von einer unnötigen Niederlage sprechen muss. Im zweiten Spiel gegen Tabellenführer Herda änderte sich das Auftreten auf dem Feld. Zunächst dominierten die Favoriten, die einen Teil ihres Stammsechsers schonten. Aber auch der zweite Anzug von Herda konnte sich mit 17:11 absetzen. Doch die Schmalkalder Blockspieler stellten sich immer besser auf das Angriffsspiel der Gäste ein und schafften beim 21:21 erstmals Gleichstand. Die etwas überraschten Gegner hatten vorerst nichts entgegenzusetzen und gaben den Satz mit 23:25 an den SVV ab. Herda reagierte und schickte nun seine Stammsechs aufs Parkett. Bis zum 8:8 blieb das Geschehen noch offen, ehe Herdas Hauptangreifer mehr und mehr die Schmalkalder Abwehr vor Rätsel stellte. Der Zwischenspurt zum 14:8 sollte diesmal reichen und beim 25:17 den 1:1 Satzausgleich folgen lassen. Doch der SVV gab sich nicht geschlagen, spielte nun im Angriff volles Risiko und wurde dafür belohnt. Mit 25:17 stand man nun vor einer großen Überraschung. Allerdings spielten die Leistungsschwankungen und die dünne Personaldecke, die keinen Spielraum für taktische Änderungen bot, dem Tabellenführer in die Hände. Über 5:8 und 7:16 machte sich Resignation im Team breit. 14:25 hieß es schließlich. Der entscheidende Tiebreak sah Schmalkalden zunächst im Vorteil. Doch nach der 5:2 Führung ging nichts mehr. In keinem Spielelement konnte man überzeugen und schaffte nur noch magere zwei Punkte beim deutlichen 7:15 Satz- und Spielverlust. Am kommenden Samstag bietet sich letztmalig die Gelegenheit, in dieser Saison Punkte einzufahren. Gegen Eisfeld und Steinach heißt es dann ab 11 Uhr in der Sporthalle der Siechenrasenschule, nochmal die letzten Reserven zu mobilisieren, und den Zuschauern einen versöhnlichen Saisonausklang zu bescheren. (mey)

SVV II: Adler, Dannhauer, Kretzer, Matthay, Schliewenz, Seeber

26.01.2013
Herren II - Knapp gewonnen, knapp verloren
TSV 1860 Römhild II – Schmalkalder Volleyballverein II 2:3 (25:15, 25:19, 31:33, 18:25, 10:15)
Schmalkalder Volleyballverein - VfB 1919 Vacha 2:3 (25:27, 25:18, 18:25, 25:19, 9:15)

In ihrem ersten Jahr Bezirksklasse nach dem Kreismeistertitel in der Vorsaison halten sich gute und durchwachsene Leistungen die Waage. So war es auch am letzten Spieltag beim Tabellennachbarn in Römhild. Im ersten Spiel gegen die Grabfelder war ein Sieg Pflicht, um sich im Tabellenmittelfeld festzusetzen. Doch am Anfang lief so gut wie nichts zusammen. Bedingt durch schlechte erste Annahmen konnte kein druckvolles Angriffsspiel aufgebaut werden. Römhild spulte sein Programm ohne nachzulassen runter und gewann sicher mit 25:15. Als man dachte, dass es viel schlimmer nicht mehr kommen könnte, verletzte sich Koch beim 16:22 im zweiten Durchgang und musste durch den ebenfalls angeschlagenen Kretzer ersetzt werden. Beim Angriff trat der gegnerische Blockspieler über die Mittellinie, wodurch Schmalkaldens Hauptangreifer bei der Landung dessen Fuß erwischte und umknickte. Doch trotz des folgenden Satzverlustes (19:25) rappelte sich die Mannschaft auf und kämpfte vorbildlich. Die Annahme wurde ab dem dritten Satz immer besser und eröffnete damit auch im Angriff mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Mit 33:31 in der Verlängerung schaffte man die Spielwende. Durch das gestiegene Selbstvertrauen in die eigenen Stärken agierte man im vierten Abschnitt immer druckvoller, fasste jetzt auch im Block energischer zu und zog den Römhilder Angreifern den Zahn. Diese versuchten es dann mit Legern, welche die umsichtige Feldabwehr meist zu entschärfen wusste. Nach dem 25:18 war man im alles entscheidenden Tiebreak psychologisch im Vorteil. Die Gäste wollten erst gar keine Spannung aufkommen lassen und machten dort weiter, wo sie im Satz zuvor aufgehört hatten. Vor allem die Feldabwehr, sonst nicht unbedingt das Paradestück der Mannschaft, wusste zu überzeugen. Nach dem 8:5 beim Seitenwechsel war die Vorentscheidung gefallen. Mit 15:10 siegte man und zeigte eine tolle Moral trotz 0:2 Satzrückstand und Verletzung. Nach diesem kräftezehrenden Spiel musste man gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Vacha antreten. Hier konnte man nach dem Sieg völlig befreit, und ohne die Favoritenbürde zu tragen, aufspielen. Und so baute man über eine wiederum gute Annahme kontinuierlich die Führung aus. Beim 17:9, als Vacha eine Auszeit nahm, schien die Satzentscheidung schon gefallen. Doch die kurze Pause brachte einen Bruch ins Schmalkalder Spiel. Punkt für Punkt holten die Favoriten auf und drehten tatsächlich noch den Satz zum 27:25. Doch dieses Spiel sollte auf beiden Seiten mit Höhen und Tiefen weitergehen. Die Spieler um Kapitän Adler haderten nicht lange mit dem unglücklichen Satzverlust, sondern schossen nun im Angriff aus allen Rohren. Für ihr risikoreiches Angriffsspiel wurden sie auch prompt belohnt und entschieden Durchgang zwei klar mit 25:18 für sich. Im dritten Abschnitt waren es die Vachaer, die alles daransetzten, das Spiel wieder an sich zu reißen. Schmalkalden produzierte jetzt einige einfache Fehler, die der Gegner sofort bestrafte (18:25). So ging es mit dem Auf und Ab weiter. Jetzt waren es die Schmalkalder, die das Heft des Handelns wieder in die Hand nahmen. Wiederum wusste vor allem die Feldabwehr zu gefallen und legte den Grundstein zum 25:19 Erfolg. Doch im mittlerweile zehnten Satz des Tages ging dem Außenseiter die Luft aus. Da man nur noch sechs Feldspieler hatte, waren keine Wechsel möglich. Vacha führte schnell 6:3 ehe Schmalkalden eine Auszeit nahm. Doch auch die Pause sollte keine Wende mehr herbeiführen. Mit 9:15 musste man sich letztendlich dem Tabellenführer geschlagen geben. (mey)
SVV II: Adler, Koch, Kretzer, Matthay, Michaels, Seeber, Vollmer, Weniger
15.12.2012
Herren II Bezirksklasse Süd - Schwere Kost
Schmalkalder VV II – Herdaer VC67 1:3 (26:24, 19:25, 13:25, 18:25)
Schmalkalder VV II - SV Concordia Lauchröden 3:2 (16:25, 18:25, 15:25)

Eine Woche vor Weihnachten hatte die 2. Herrenmannschaft endlich ihren 1. Heimspieltag. Doch dieser Spieltag war von vielen Veränderungen geprägt. Zum einen musste man kurzerhand in die Sporthalle Walperloh umziehen, zum anderen reiste Lauchröden erst kurz vor 13 Uhr an, obwohl um 11 Uhr Spielbeginn war. So wurde das Schiedsgericht der ersten Begegnung zwischen Aufstiegsaspirant Herda und den Gastgebern aus einem Mix von Auswechselspielern gestellt. Die Hausherren erwischten einen guten Start und führten schnell mit 6:1. Doch Herda schien nach einer Auszeit die richtige Mischung gefunden zu haben, denn sie drehten den Rückstand in eine 12:9 Führung. Beim 14:20 und 18:23 schienen die Messen aus Schmalkalder Sicht gelesen. Doch zu aller Überraschung drehte der SVV dank starken Spiels den Satz noch zum 26:24. Dieser Stachel saß tief bei den Gästen, die nun über ihre druckvollen Außenangreifer beliebig punkteten. Über 9:2 und 21:14 überrannten sie die Gastgeber förmlich beim 25:19, die ihre gute Leistung aus Satz eins nicht fortsetzen konnten. Herda ließ auch in Satz drei nicht locker, führte wieder von Beginn an deutlich (8:2), und gewann wieder dank der besseren Angriffsleistung mit 25:13. Erst im vierten Satz keimte noch mal etwas Hoffnung auf, als der SVV mit 14:12 führte. Doch das konstant, druckvollere Spiel der Gäste setzte sich letztendlich durch (25:18). Im zweiten Spiel ging es gegen Lauchröden, die man am Spieltag zuvor auswärts 3:0 bezwingen konnte. Doch so klar sollte es diesmal nicht werden. Volleyballerische Feinkost bekam man von beiden Teams nicht geboten. Eher hatte man den Eindruck, beide Mannschaften wollten sich im Produzieren von Eigenfehlern überbieten. Das einzig Interessante war der spannende Spielverlauf, da sich niemand entscheidend absetzen konnte. Im Angriff landeten die Bälle oft im Aus, der Block war nicht im Bilde, und auch in der Abwehr stimmte die Organisation nicht. So verloren die Gastgeber völlig unnötig Satz eins mit 24:26 und Satz zwei mit 25:27. Und auch im dritten Spielabschnitt schien sich das behäbige Spiel fortzusetzen. Beim 14:20 war das Spiel eigentlich gelaufen, doch mit sage und schreibe elf Aufgaben in Folge drehte man den Spieß noch zum 25:20 um. Erst im vierten Durchgang fanden die SVV-Spieler zu einem einigermaßen geordneten Spiel. Doch fast hätte man sich den 20:10 Vorsprung noch nehmen lassen, als die Gäste sieben Punkte in Folge machten. Beim 24:19 hatte man dann sechs Satzbälle, von denen allerdings erst der Letzte zum 25:23 Gewinn genutzt werden konnte. So musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Hier rissen sich die Gastgeber noch mal zusammen, konnten mit viel Einsatz den 8:6 Vorsprung beim Seitenwechsel ausbauen und siegten deutlich mit 15:11. Es war kein schöner Sieg, aber enorm wichtig, um sich von den Abstiegsplätzen fernzuhalten. (mey)
SVV II: Adler, Dannhauer, Koch, Matthay, Michaels, Schliewenz, Schmidt, Seeber, Vollmer, Weniger
01.12.2012
Bezirksklasse Herren II - Es geht aufwärts
SV Concordia Lauchröden - Schmalkalder VV II 0:3 (16:25, 18:25, 15:25)
Mit dem zweiten Sieg nacheinander fassen die Spieler der 2. Mannschaft des SVV allmählich Fuß in der Bezirksklasse Süd. Nachdem die Woche zuvor in Steinach ein klarer 3:0 Sieg eingefahren wurde, reiste man am vergangenen Samstagnachmittag mit dem gleichen Ergebnis aus Lauchröden nach Hause. Personell mit einer Rumpftruppe ging die Fahrt nach Gerstungen. Da die zweite Gastmannschaft aus Hildburghausen wegen Personalsorgen nicht antrat, sollte es das einzige Spiel des Tages bleiben. Mit Matthay im Zuspiel, Koch und Weniger auf Außen, Adler und Dannhauer auf Mittelblock, Michaels auf Diagonal und Libero Vollmer ließ man von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer das Parkett als Sieger verlassen sollte. Die Annahme, in den ersten Saisonspielen noch ein Sorgenkind, agierte wie schon in Steinach nahezu fehlerlos. Dies ermöglichte es Zuspieler Matthey, seine Angreifer wirkungsvoll in Szene zu setzen, die es mit sehenswerten Angriffen dankten. Auch die Aufgabe war eine sichere Bank. Mit druckvollem Service setzte man die Gastgeberannahme gleich unter Druck und ließ so gar nicht erst einen geordneten Spielaufbau zu. Und selbst wenn ein Angriff von Lauchröden am gut positionierten Block vorbeikam, war die Feldabwehr zur Stelle. Dieses Spielelement war das Sahnestück an diesem Spieltag. Immer wieder wurden Gegenangriffe vom Boden gekratzt und im gleichen Spielzug von den Angreifern versenkt. So baute man in allen drei Durchgängen von Beginn an die Führung kontinuierlich aus und fuhr nach nur 57 Minuten Spielzeit mit den Satzergebnissen von 25:16; 25:18 und 25:15 einen hochverdienten Sieg ein. Damit kletterte der Bezirksklasseneuling auf Tabellenplatz sechs. Dieser auch für die Moral so wichtige Erfolg sollte die mannschaftliche Geschlossenheit festigen und ein gutes Omen sein, wenn das Team am 15.12. die Mannschaften aus Herda und Lauchröden zu Gast hat. Bereits ab 11.00 Uhr fliegen die Bälle in der Hans-Dieter Clemen Halle am Siechenrasen. Wenn die Mannschaft ihre Form beibehält, sollte ein Sieg gegen Lauchröden möglich sein. Das bisher ungeschlagene Team aus Herda wird da wohl schon ein anderes Kaliber sein. Erst einen Satz gaben diese in der laufenden Saison ab, was aber Ansporn genug sein sollte, diese Serie zu brechen. (mey)
SVV II: Adler, Dannhauer, Koch, Matthay, Michaels, Vollmer, Weniger
24.11.2012
Bezirksklasse Herren II - Ist der Knoten geplatzt?
SV 08 Steinach II - Schmalkalder VV II 0:3 (20:25, 9:25, 20:25)

Nach vier Niederlagen aus den ersten vier Spielen hat der Aufsteiger aus Schmalkalden seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Das Kellerduell beim bisher ebenfalls sieglosen Team aus Steinach entschied man klar mit 3:0 für sich. Trotz der verletzungsbedingt fehlenden Spieler Kretzer, Mey und Bernasowski war ein Sieg die klare Vorgabe. Schmalkalden musste abermals in einer neuen Formation antreten. Nachdem Mey und Kretzer fehlten, übernahm Daniel Matthay den Part des Zuspiels und erfüllte diesen auch bravourös. Dietmar Koch und Tim Seeber bildeten mit Libero Dominik Vollmer den Annahmeriegel. Auf Diagonal spielte erstmals Oliver Schmidt, und im Mittelblock agierten Kapitän Ronny Adler und Neuzugang Nico Dannhauer. Zu Beginn wirkte das Spiel noch etwas hölzern. Abstimmungsprobleme in der Feldaufteilung konnten mit einer guten Angriffsquote einigermaßen wettgemacht werden. Nachdem man sich in der neuen Aufstellung gefunden hatte, konnte der anfängliche Rückstand Mitte des Satzes egalisiert werden. Die Annahme und Feldabwehr wirkte nun sicherer, und vor allem Koch und Schmidt stellten mit ihren Angriffen die Steinacher Abwehr immer wieder vor Probleme. So war das 25:20 eine klare Angelegenheit. Im zweiten Durchgang behielt man die Aufstellung bei. Koch und Matthey verschafften den Gästen mit gefährlichen Aufschlägen zu einem beruhigenden Vorsprung. Doch selbst die Bälle, welche die Steinacher Annahme einigermaßen in den Griff bekam, wurden ein Opfer des sehr gut positionierten Blocks. Vor allem Dannhauer, mit einer enormen Reichhöhe im Block ausgestattet, stellte für die Steinacher Angreifer eine unüberwindliche Wand dar. Ganze neun Punkte stand man den Gastgebern zu, was der nicht nachlassenden, konsequenten Spielweise in den Schmalkalder Reihen geschuldet war. Doch der klare Satzerfolg ließ einige Akteure leichtsinnig werden. Durch nachlassende Konzentration brachte man den Gegner im dritten Durchgang wieder unnötig ins Spiel. Kapitän Ronny Adler und der thüringenligaerfahrene Dietmar Koch fanden in der Auszeit die richtigen Worte, um sich das Spiel nicht mehr aus den Händen reißen zu lassen. So kam man in den folgenden Ballwechseln wieder zurück in die Spur und konnte aus einer sicheren Annahme heraus erfolgreich punkten (25:20). Der Sieg war trotz der zwischenzeitlichen Aussetzer hochverdient und sollte dem Team das nötige Selbstvertrauen gegeben haben, um auch nächste Woche bei dem im Mittelfeld platzierten Team aus Lauchröden erfolgreich bestehen zu können. (mey)

SVV II: Adler, Dannhauer, Koch, Matthay, Schliewenz, Schmidt, Seeber, Vollmer, Weniger
10.11.2012
Bezirksklasse Herren II - Weiterhin sieglos
VfB 1919 Vacha - Schmalkalder VV II 3:1 (23:25, 25:22, 25:18, 25:14)
VC Hildburghäuser Land 08 - Schmalkalder VV II 3:1 (25:23, 25:20, 13:25, 25:21)

Am zweiten Spieltag ihrer ersten Bezirksklassensaison mussten die Spieler der 2. Mannschaft abermals Lehrgeld zahlen. Mehr als ein Satzgewinn gegen den Gastgeber aus Vacha und den Gast aus Hildburghausen war an diesem Tag nicht drin. Im ersten Spiel des Tages behaupteten sich die leicht favorisierten Vachaer gegen Hldburghausen mit 3:1. In der zweiten Begegnung traf der SVV auf den Gastgeber. Die legten los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 11:5. Hier waren Abstimmungsprobleme zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen unübersehbar. Doch mit zunehmender Spieldauer fand man den Rhythmus. Zuspieler und Angreifer harmonierten jetzt besser. Resultat war der Ausgleich beim 15:15. Nun blieb es eng bis zum Satzfinale, wo die jungen Schmalkalder mehr Nervenstärke bewiesen und knapp mit 25:23 erfolgreich waren. Bis Mitte des zweiten Durchgangs sah es bei 15:11 Führung vielversprechend aus. Die Annahme stand gut, und im Block wurde ein ums andere Mal energisch zugegriffen. Doch mit fortschreitendem Spiel gab man immer mehr das Zepter aus der Hand. Die Gastgeber agierten nun wegen des gut positionierten Schmalkalder Blocks im Angriff mit Legern auf die Hinterfeldpositionen. Hier offenbarten sich Defizite in der Feldaufteilung, die der Gegner schonungslos ausnutzte. So wurde aus dem 15:11 ein 17:20 Rückstand. Diesen Vorsprung verwalteten die Gastgeber bis zum 25:22 Satzerfolg. In den Durchgängen drei und vier ließen die Hausherren nun nichts mehr anbrennen. Mit der Euphorie des Sieges im schon verloren geglaubten zweiten Satz bestraften sie jeden kleinen Fehler der Gäste. Mit 18:25 und 14:25 waren die Satzniederlagen mehr als deutlich. Im Spiel gegen Hildburghausen wollte man Wiedergutmachung für die Niederlage zuvor. Bis zum 12:12 wogte das Spiel im ersten Abschnitt hin und her. Doch mit einer Aufgabenserie zum 21:16 verschafften sich die Hildburghäuser den entscheidenden Vorsprung zum knappen 25:23 Erfolg. Den knappen Satzverlust wohl noch im Kopf verschlief man den Beginn in Durchgang zwei (2:6). Dieser Abstand blieb dann auch bis zum Ende und bescherte dem Gegner die 2:0 Führung. Mit dem Rücken zur Wand und einigen klärenden Worten in der Satzpause ging man nun aggressiver und entschlossener zu Werke. Ab dem 8:8 wurde dies auch mit Zählbarem belohnt. Beim Stand von 18:13 machte man sieben Punkte in Folge und drehte den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf (25:13). Diesen Schwung nahm man auch in den vierten Satz mit. Bis zum 21:21 schenkten sich beide Teams nichts. Doch vier Punkte in Folge für Hildburghausen besiegelten die zweite Niederlage an diesem Tag. Dass es die Schmalkalder Spieler besser können, haben die jeweiligen Satzgewinne verdeutlicht. Nur fehlt die nötige Konstanz über das ganze Spiel hinweg. Vor allem im Spielelement Block/Feldabwehr machten sich Defizite bemerkbar, die aber nur mit kontinuierlichem Training beseitigt werden können. Die Gelegenheit, den ersten Saisonsieg einzufahren, ergibt sich am 24.11. bei dem ebenfalls bisher sieglosen Team aus Steinach. (mey)

SVV: Adler, Kretzer, Matthay, Michaels, Schliewenz, Schmidt, Seeber, Vollmer, Weniger
13.10.2012
Bezirksklasse Herren II - In der Pokalrunde viel Erfahrung gesammelt
Schmalkalder VV II - TU Ilmenau 1:3 (20:25, 25:23, 21:25, 15:25)
Schmalkalder VV II – Wartburgstadt Eisenach 2:3 (21:25; 20:25; 25:23; 25:22; 7:15)

In der 1. Pokalrunde empfing die 2. Mannschaft des SVV den Oberligisten aus Eisenach und die Landesklassenvertretung aus Ilmenau. Als krasser Außenseiter hatten die Schmalkalder nichts zu verlieren und agierten im 1. Spiel gegen Ilmenau munter mit. Nach dem verletzungsbedingten Saisonaus ihres Stammzuspielers begann man zunächst mit zwei Stellern. Trotz der ungewohnten Aufstellung und Systemumstellung war ein Klassenunterschied zu Beginn nicht auszumachen. Mit viel Kampfgeist hielt man gegen die besser organisierten Uni-Städter dagegen. Doch zu viele Aufgabenfehler und eine nicht immer sattelfeste Annahme bescherten das 20:25. Im 2. Satz zunächst dasselbe Bild. Schmalkalden hielt gut mit, brachte sich aber durch Stellungsfehler und fehlende Absprachen selbst in Bedrängnis. Beim 15:21 schien der Satz gelaufen, doch auch Ilmenau produzierte nun, im Gefühl des sicheren Satzgewinns, unnötige Fehler. Schmalkalden nutzte diese Chance und sorgte für den alles überraschenden Ausgleich (25:23). Als man im 3. Satz 9:3 führte, schien sich eine Überraschung anzubahnen. Doch leichtfertig vergab man diesen Vorsprung durch schlechte Annahmen. Das Spiel besserte sich auch nach einer Auszeit nicht. Vereinzelt gute Aktionen im Angriff oder Block waren zu wenig, um Ilmenau zu gefährden (21:25). Auch im 4. Durchgang war kein Aufbäumen mehr erkennbar. Ilmenau holte sich diesen Satz deutlich mit 25:15. Im 2. Spiel gegen Eisenach stellte man um, und gab den Nachwuchsspielern Gelegenheit zur Bewährung. Diese nutzten ihre Einsatzchance gegen die zwei Klassen höher spielenden Wartburgstädter. Gute Annahme, saubere Pässe und eine hohe Erfolgsquote im Angriff ließen die Gastgeber lange gut mithalten. Erst zum Satzende hin fehlte das eine oder andere Mal die letzte Konzentration, die den weitaus erfahreneren Gästen das 25:21 bescherte. Fast eine Kopie war der zweite Satz. Schmalkalden spielte anfangs erfrischenden Volleyball, vermochte es aber nicht, diesen Vorsprung ins Ziel zu retten (20:25). Und täglich grüßt das Murmeltier schien es auch im 3. Satz zu heißen. Mit viel Selbstbewusstsein und geringer Fehlerquote enteilte man zunächst über 14:7 auf 17:10. Doch anscheinend löste der mögliche Satzgewinn wieder eine Blockade im Kopf aus. Mit viel Glück und Geschick siegte man aber doch noch mit 25:23. Erst im 4. Durchgang änderte sich der Spielverlauf. Nun setzten die Eisenacher die ersten Akzente und sahen beim 19:14 schon wie der sichere Sieger aus. Doch die Junghunde des SVV nahmen noch einmal Witterung auf und drehten wie im Rausch den Satz zum 25:22 Satzerfolg. Im anschließenden Tiebreak war dann aber die Luft raus. Die Aufholjagd hatte viel Kraft gekostet, was die erfahreneren Eisenacher eiskalt zum Spielgewinn ausnutzten (15:7). Trotzdem sollten die Satzgewinne gegen höherklassige Mannschaften der jungen Truppe Selbstvertrauen für die kommenden Punktspielaufgaben geben. (mey)

SVV II: Schmidt, Bernasowski, Michaels, Kretzer, Koch, Adler, Matthay, Schliewenz, Weniger, Vollmer
22.09.2012
Bezirksklasse Herren II - Da war mehr drin
SV 03 Eisfeld – SVV II 3:0 (25:21, 25:20, 25:17)

TSV 1860 Römhild II – SVV II 3:2 (25:23, 17:25, 25:18, 8:25, 15:5)


Mit zwei Niederlagen zum Saisonauftakt startete der Aufsteiger SVV II in die Bezirksklasse. War die Niederlage gegen Eisfeld noch deutlich, so ist das 2:3 gegen Römhild durchaus vermeidbar gewesen. Schmalkalden begann mit Mey im Zuspiel, Bernasowski und Schmidt auf Außen, Adler und Weniger auf Mitte und Matthay auf Diagonal. Dazu gesellte sich Vollmer als Libero. Das Spiel begann sehr zerfahren. Fehler auf beiden Seiten prägten das Bild. Die jungen SVV-Akteure hatten sichtlich Mühe, sich nach dem Aufstieg im neuen Fahrwasser zurechtzufinden. Die erste Annahme kam meist ungenau, was das Angriffsspiel der Schmalkalder sehr ausrechenbar machte. So konnte man trotz einiger gelungener Aktionen im Angriff und Block den Satzerfolg der Eisfelder nicht verhindern (21:25). Im zweiten Durchgang wurden die in der Satzpause angesprochenen Veränderungen gleich umgesetzt. Verbesserte Annahme und eine gute Angriffsquote brachte sogleich die Führung (7:4), die der eingewechselte Kretzer mit starken Sprung-Flatter-Aufschlägen auf 15:7 ausbaute. Doch selbst dieses beruhigende Polster vermochten die Spieler nicht nach Hause zu bringen. Abstimmungsprobleme in der Annahme und Feldabwehr sowie ein löchriger Block ließen die Eisfelder tatsächlich noch zu einem 25:20 Erfolg kommen. Nach diesem herben Rückschlag war die Moral der meisten Akteure gebrochen. Nur vereinzelt zeigten die Spieler ihr wahres Potential was gegen die landesklasseerfahrenen Eisfelder aber zu wenig war (17:25). Der Sieg der Heimmannschaft war verdient, hätte aber, speziell im zweiten Satz, enger ausfallen können. Gegen Römhild war man fest gewillt, die ersten Punkte einzufahren. Vor allem in Angriff legte man los wie die Feuerwehr. Über 6:2 konnte ein beruhigender 13:8 Vorsprung herausgespielt werden. Doch abermalige Annahmeprobleme brachte den Römhildern beim 18:18 den Ausgleich. Dazu gesellte sich ein Schiedsrichterfehler. Der in der Schmalkalder Annahme stehende Spieler stand auf der Linie, was der Referee irrtümlicherweise als Fehler deklarierte. Die Linie gehört laut Regelwerk zum Spielfeld. Die berechtigten Proteste der Schmalkalder Spieler fanden beim Schiedsgericht allerdings keine Anerkennung. Dies soll aber keine Rechtfertigung für die knappe Satzniederlage sein, hatte man doch vorher schon leichtfertig einen großen Vorsprung verspielt. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch setze man die Römhilder gleich mit den Aufgaben unter Druck. Nun griffen auch die Mittelblocker Weniger und Dannhauer ein ums andere Mal im Block zu und versenkten zusätzlich ihre Angriffsbälle im gegnerischen Feld. Doch der 25:17 Erfolg war nur von kurzer Dauer. Vor allem in der Feldabwehr klappte die Abstimmung noch nicht so recht. Zu oft fielen leichte Bälle ins Feld und machten es den Gegnern relativ leicht, den Satz mit 25:18 zu entscheiden. Es war ein auf und ab. Wenn man das Ergebnis von Satz vier betrachtet (25:8), fragt man sich, wie man dieses Spiel verlieren konnte. Ganze acht Punkte gestattete man den Römhildern, die vor allem im Angriff immer wieder am Schmalkalder Block scheiterten. Doch der Tiebreak hat halt seine eigenen Gesetze. Römhild stellte um, die drei größten Spieler zu Beginn am Netz und ihren besten Aufgabenspieler auf Service. Schmalkalden bekam die Annahme nicht in den Griff oder scheiterte am Block und lag schnell 0:5 zurück. Von diesem Schock erholte man sich nicht mehr, und Römhild gewann mit 15:5 und damit 3:2. Unnötiger konnte eine Niederlage nicht sein. Die Eigenfehlerquote in Annahme und Feldabwehr muss in Zukunft deutlich gesenkt werden. Angriff, Block und Service waren dagegen bis auf einige Ausnahmen in Ordnung. Bis zum 10.11. hat man nun Zeit, die Fehler abzustellen und gegen Vacha und Hildburghausen die ersten Punkte einzufahren. (mey)


SVV: Adler, Bernasowski, Dannhauer, Kretzer, Matthay, Mey, Schmidt, Vollmer, Weniger
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