Artikelarchiv der 1. Damen
27.01.2018
SVV-Damen starten mit zwei Siegen ins neue Jahr
FSV Gotha - Schmalkalder VV 0:3
(19:25, 20:25, 20:25)

Schmalkalder VV - SV Bad Liebenstein 3:2
(19:25, 25:12, 18:25, 25:12, 17:15)

Zwei Siege im neuen Kalenderjahr

Mit zwei Siegen startete die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) in das neue Jahr. In Gotha siegten sie klar 3:0 gegen den FSV und setzten sich nach viel Kampfgeist knapp 3:2 gegen SV Medizin Bad Liebenstein durch.

Nach dem gewonnen Hinspiel hofften die Schmalkalderinnen im ersten Spiel gegen den FSV 1950 Gotha natürlich auf eine Wiederholung des Erfolges. Nachdem sie ihre Anfangsnervosität abgelegt hatten, erspielten sie sich einen kleinen Vorsprung, der im Verlauf des ersten Satz ausgebaut werden konnte (20:15). Der Satzball zum 25:19 war nach langen Ballwechseln hart erkämpft, aber ebenso verdient.

Im zweiten Durchgang machten es die Schmalkalder Damen unnötig spannend. Zu viele Aufschläge wurden verschlagen und die Angreifer ließen zu viele Punkte liegen. So blieb der FSV lange in Schlagdistanz und der Satzausgang lange offen. Mit etwas Glück hieß es am Ende 25:20 für die SVV-Damen.

Im dritten Satz wollten sie die Entscheidung dann zu sehr erzwingen. Das ging schief und die Anfangsprobleme zogen sich (4:8). Erst eine Aufschlagserie von Lilly Böttger brachte die Mannschaft zurück ins Spiel (13:8). Die Gegnerinnen schienen sich aufzugeben, dass erleichterte es den Gästen aus Schmalkalden den Satz und damit das Spiel 25:20 für sich zu entscheiden.

Im zweiten Spiel gegen Bad Liebenstein, einen direkten Konkurrenten in der Tabelle, werden sich die jungen Schmalkalderinnen steigern müssen. Im ersten Satz hatten sie immer wieder Probleme mit der ersten Annahme, so kam kein Angriffsspiel zustande, um die erfahrenen Gegnerinnen unter Druck zu setzen. Bei 12:15 war die zweite Auszeit nötig bevor Bad Liebenstein vollends enteilte. Bei 19 hatten sich die SVV-lerinnen wieder rangekämpft, waren am Ende dennoch 19:25 unterlegen.

Das tat der Stimmung auf und neben dem Feld kein Abbruch. Bad Liebenstein schien beeindruckt und gab das Spiel aus der Hand. Schmalkalden beschäftigte die Gegnerinnen mit variablen Angriffsspiel, bewies Auge im Abschluss und siegte deutlich 25:12.

An diese Leistung konnten sie leider im folgenden Durchgang nicht anknüpfen. Früh verloren die Schmalkalder Damen den Anschluss (3:6). Wieder wackelte die Annahme. Der Rückstand konnte ab und an minimiert werden, trotz viel Einsatz blieb ihnen der Ausgleich aber verwehrt. Mit 18:25 gaben sie den Satz ab, aber noch nicht auf.

Diese Einstellung brachte ihnen eine 4:0-Führung im vierten Satz. Durch platzierte Angriffe und erfolgreiche Blockarbeit wurde der Vorsprung verteidigt (16:9). Nachdem sie die Bad Liebensteiner mit 25:12 in den fünften Satz zwangen, war den Schmalkalderinnen ein weiterer Punkt für die Tabelle schon sicher.

Durch Abstimmungsprobleme vermasselten sie sich den Beginn im entscheidenden fünften Durchgang (0:4). Beim Seitenwechsel stand es schon 4:8, keine ordentliche Hypothek für die SVV-Damen in dem verkürzten Satz. Mit viel Kampfgeist schafften sie gerade noch rechtzeitig bei 10 den Ausgleich und gingen später sogar 13:11 in Führung. Bei den knappen Spielstand flatterten die Nerven auf beiden Seiten und Aufgaben wurden verschlagen (14:13). In der Verlängerung des Satzes waren es dann zwei direkte Aufschlagspunkte von Lara Last die zum 17:15-Erfolg führten.

Die fehlende Konstanz im Spiel gleicht die Mannschaft durch viel Einsatz und Kampfgeist aus. Beim anstehenden Heimspieltag am 17.Februar gegen den SV TU Ilmenau und SV Concordia Lauchröden werden sie beides wieder brauchen.

SVV: A. Bastam, M. Kirchner, S. Heimann, J. Ritz, L. Eckhardt, L. Böttger, L. Last
28.10.2017
Damen I mit deutlichen Heimsiegen
Schmalkalder VV - VC Gotha II 3:0
(25:18, 25:14, 25:18)

Schmalkalder VV - FSV Gotha 3:0
(25:10, 25:16, 25:12)

Deutliche Siege zu Hause

Mit einer tollen Manschaftsleistung erkämpfte sich die Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) jeweils einen 3:0-Sieg gegen den VC Gotha II und den FSV 1950 Gotha.

Mit starken Aufschlägen setzten die Schmalkalderinnen den VC Gotha schon im ersten Satz unter Druck. Früh gingen sie in Führung und bauten diese bis 20:12 aus. Zum Ende schwächelte die Annahme etwas, der Vorsprung reichte aber bis zum 25:18 Satzgewinn.

In den zweiten Durchgang starteten die Mädels aus Gotha besser. Als erfahrene Mittelblockerin schaffte es Maria Kirchner aber zusammen mit einer aufmerksamen Abwehr viele gegnerische Angriffe zu entschärfen. So war der 25:14-Erfolg nie gefährdet.

Im folgenden Satz gaben die SVV-Mädels den Satz etwas aus der Hand. Eine Auszeit und die Aufschläge von Elli Luck brachten sie auf 8:8 heran. Es entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel. Mit viel Einsatz in der Abwehr und Augenmaß im Angriff ließen sich die Gastgeberinnen den Satz bis zum 25:18 nicht mehr abnehmen.

So ein deutlicher Erfolg beflügelte natürlich für die kommende Partie. Zu Beginn des ersten Satzes gegen den FSV herrschte aber noch etwas Unruhe auf dem Feld. Erst eine frühe Auszeit und erkämpften Punkte gaben Sicherheit und brachten die Schmalkalderinnen zurück in der Erfolgsspur. Zuspielerin Alina Bastam musste sich viele Bälle erlaufen, schaffte ihren Angreifern durch geschicktes Passspiel aber immer wieder Freiräume, welche diese nutzen konnten. Am Ende gehörte mit 25:10 der erste Satz deutlich den Fachwerkstädtern.

Nach erneuten Startschwierigkeiten im zweiten Satz, mit langen Ballwechseln, die viel Kraft kosteten, waren die Hausherrinnen bei 9:6 in Front. Die Gegnerinnen vom FSV hatten mehr mit sich zu tun. So konnten die SVV-lerinnen den Satz routiniert zum 25:16 runterspulen.

Dem Spielverlauf im dritten Durchgang sah man die nachlassenden Kräfte an. Alles etwas mühsamer und die Spielzüge, um zu punkten, zogen sich (10:8). Angefeuert von den zahlreichen Zuschauern und mit viel Kampfgeist gaben sie mit 25:12 auch im Spiel gegen FSV keinen Satz ab. Da war die Freude groß und jede Spielerin hatte ihren Anteil am Fortsetzen der Siegesserie.

Am letzten Spieltag in diesem Jahr sind am 2. Dezember die SSG Wechmar und VV Werratal Bad Salzungen die Gegner, vielleicht gehen sie dann weiter als Tabellenerste ins neue Jahr.

Aufstellung Schmalkalder VV: Alina Bastam, Lea Eckhardt, Sarah Heimann, Lara Last, Sabrina Leutbecher, Elli Luck, Annalena von Nessen, Julia Ritz, Lisa Schubert, Maria Kirchner, Lilly Böttger
23.09.2017
Damen I mit gelungenem Saisonstart
SV Concordie Lauchröden - Schmalkalder VV – 1:3
(23:25, 25:22, 15:25, 15:25)
Schmalkalder VV – SSG Wechmar 3:1
(25:18, 25:13, 24:26, 25:9)

Erfolgreicher Start in die neue Saison

Am Wochenende ging es für die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyballvereins nach Gerstungen. Dort traf die junge Mannschaft an ihrem ersten Spieltag der Bezirksliga Süd-West auf den SV Concordia Lauchröden und die SSG Wechmar. Dank einer guten Saisonvorbereitung mit Kraft- und Konditionseinheiten waren die Mädels fit und motiviert.

Das erste Spiel des Tages bestritten die Fachwerkstädter gegen die Heimmannschaft und Kreisklasse-Aufsteiger aus Lauchröden. Die SVV-Damen hatten es anfangs nicht leicht mit dieser für sie unbekannten und schwer einschätzbaren Mannschaft. Dennoch konnte der erste Satz knapp 25:23 gewonnen werden.

Vor allem der zweite Satz trieb Trainer Micha Henke fast zur Verzweiflung. Einfache Anweisungen und Tipps wurden erst nach mehreren Versuchen erfolgreich umgesetzt. Weshalb es nicht verwunderlich ist, dass dieser Satz leider mit 22:25 an die Gastgeberinnen abgegeben wurde.

Erst im dritten Satz fanden die SVV-Mädels richtig ins Spiel. Wenig eigene Fehler, präzise positionierte Aufschläge und Angriffe brachten die Schmalkalder Damen in eine souveräne Führungsposition, die sie bis zum Satzende hielten (25:15).

Auch im vierten Satz war eine weitere Steigerung erkennbar. Die gute Ballverteilung durch Zuspielerin Alina Bastam erlaubte ein variables Spiel, wodurch die Gastgeberinnen noch mehr unter Druck gesetzt wurden und zu mehr eigenen Fehlern neigten. Mit einem Satzende von 25:15 konnten die Damen ihren ersten Sieg der neuen Saison feiern. Die Neuzugänge Julia Ritz und Sarah Heimann von der Schmalkalder Freizeitabteilung bekamen ebenfalls erste Spielanteile und punkteten mit Angriff und sehenswerten Blockaktionen.

In der zweiten Tagespartie musste der Gastgeber gegen die SSG Wechmar ran. 3:0 überzeugten die Mädchen aus dem Waretburgkreis.

Die dritte Begegnung des Tages war dann Wechmar gegen Schmalkalden. Die schwach besetzten Randgothaer kamen nicht richtig ins Spiel und hatten in den ersten beiden Sätzen ständig das Nachsehen. Angriffe wurden von den SVV-lern platziert geschlagen und mit Übersicht in die Lücken gespielt. 25:18 und 25:13 waren die verdienten Satzerfolge.

Zu siegessicher begannen die Schmalkalder den dritten Satz. Unnötigerweise gerieten die Henke-Schützlinge in einen 9:16-Rückstand, was Wechmar natürlich beflügelte. Die Souveränität der ersten Sätze wich. Abspracheprobleme und Annahmefehler kosteten Punkte, die zu einem Punkterückstand von 15:21 führte. Doch die SVV-Damen hatten sich noch nicht aufgegeben und starteten konzentriert nach der nötigen Auszeit. Punkt für Punkt kämpften sie sich mit gewohntem Kampfgeist und Ehrgeiz auf einen Spielstand von 24:24 heran. Jedoch wurde dieser Einsatz nicht belohnt. Zwei unglückliche Ballaktionen besiegelte den dritte Satz mit 26:24 für Wechmar.

Trainerin Tina Henke und Co-Trainerin Kathleen Ulrich motivierten ihre Mädels jetzt nochmal. Die Damen starteten wie ausgewechselt in den vierten Durchgang. Eine Aufschlagserie von Lisa Schubert brachte die SVV-Mädels in eine 19:6 Führung und der Sieg rückte in greifbare Nähe. Diszipliniert, mit viel Ruhe und in gewohnter SVV-Manier wurden die letzten Punkte ausgespielt, sodass sich die Damen mit einem klaren Satzgewinn (25:9) von ihren Gegnerinnen verabschieden konnten.

Somit startet die erste Damenmannschaft des SVV ungeschlagen mit 6 Punkten in die neue Saison. Ein perfekter Start für die noch junge Mannschaft. Drücken wir die Daumen, dass zum kommenden Heimspieltag am 28. Oktober die Mädels ähnlich erfolgreich agieren!

Aufstellung SVV: A. Bastam, L. Eckhardt, S. Heimann, L. Last, S. Leutbecher, E. Luck, A. von Nessen, J. Ritz, L. Schubert
25.02.2017
Damen punkten in Wechmar
Endlich wieder Punkte

Wechmar – Nach drei Spieltagen in Folge ohne Punkte in der Bezirksliga Süd-West konnte die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) endlich wieder zählbares mitnehmen. Gegen SSG Wechmar gaben sie sich erst im Tiebreak geschlagen (2:3) und gegen FSV 1950 Gotha gelang ihnen sogar ein 3:1-Erfolg.

Schon im ersten Satz gegen Wechmar zeigten die jungen Schmalkalderinnen sich hochmotiviert und gingen fulminant 13:9 in Führung. Erst zwei aufeinanderfolgende Aufstellungsfehler brachte sie etwas aus den Tritt. Bei 17 mussten sie den Ausgleich hinnehmen und fanden nicht in die alte Erfolgsspur zurück, mit 21:25 waren sie knapp unterlegen.

Im zweiten Durchgang liefen die SVV-Damen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Die Abwehr war zu statisch und im Abschluss agierten sie zu ungenau. So konnten sie nicht entscheidend aufholen und gingen 16:25 unter.

Der folgende Satz war die letzte Chance das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Die Angreifer spielten plötzlich befreiter auf und der 9:3-Zwischenstand brachte weitere Sicherheit. Mit druckvollen Aufschlägen bauten die Schmalkalder Damen ihren Vorsprung aus und fertigten Wechmar 25:10 regelrecht ab.

Im vierten Satz agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe und es entwickelten sich lange Ballwechsel (9:7). Im Verlauf konnten die SVV-lerinnen den erspielten Vorsprung nicht halten, ließen sich aber auch nicht abschütteln (15:18), so wurde Wechmar in die Satzverlängerung gezwungen. Mit 26:24 sicherten sich die Gäste den Satz verdient.

Im Tiebreak erwischten die Hausherrinnen aus Wechmar den besseren Start. Die SVV-Damen versuchten dagegenzuhalten, lagen zum Seitenwechsel aber 6:8 zurück. Bis auf 9:10 und 12:13 kamen sie noch einmal heran, dann landeten zwei Angriffe im Aus, der Satz und damit das Spiel gingen knapp 12:15 verloren.

Der erkämpfte Punkt für die Tabelle motiviert auch für das zweite Spiel gegen FSV Gotha. Entsprechend gut gelang den Schmalkalderinnen der Einstieg in die Partie. Ihren Vorsprung konnten sie von 13:11 über 18:14 stetig ausbauen, bis zum sicheren 25:15-Satzgewinn.

Dieser klare Erfolg führte aber zu Nachlässigkeiten im zweiten Durchgang. Mit einem kleinen Zwischenspurt setzte sich Gotha ab (6:11). Den Schmalkalder Damen fehlte die nötige Konzentration im Abschluss und schon ging der Satz ebenso klar 15:25 verloren.

Das sollte nicht erneut passieren und nach einer Ansprache in der Satzpause war eine deutliche Steigerung im Spiel der Schmalkalderinnen zu erkennen. Bis neun Feldpunkte blieben beide Mannschaften noch gleichauf. Nach einer Aufschlagserie zum 20:12 war der Satz zu Gunsten der SVV-lerinnen entschieden (25:14).

Der Willen zum Sieg zeigten die Schmalkalder Damen mit Beginn des vierten Satzes. Obwohl die Kräfte schwanden wurde die frühe Führung mit viel Einsatz verteidigt (15:7). Am Ende ging es dann ganz schnell und alle waren überglücklich über den 25:9-Erfolg.

Das stimmt optimistisch und lässt auf weitere Punkte hoffen für den letzten Spieltag. Am 18. März treffen die SVV-Damen zu Hause auf ihre Tabellennachbarn Volley Juniors Thüringen II und den Volleyballverein Werratal Bad Salzungen.

SVV: A. Bastam, L. Eckhardt, S. Leutbecher, E. Luck, A. v. Nessen, M. Schöneburg, K. Ulrich, L. Schubert
17.12.2016
Eisenbahner gewannen Weihnachtsturnier
Turniersieg an Eisenbahner-Frauen

Das Weihnachtsturnier des Schmalkalder Volleyballvereins für Frauen gewann mit Lok Eisenbahn eine Mannschaft, die sich speziell für die Spiele in der Kreisstadt alljährlich aus verschiedenen Orten in Deutschland trifft. Erfurt elektronic sicherte sich den zweiten Platz. Die Vertretung aus Jena, Bäm Bitches, beendete das Weihnachtsturnier auf dem dritten Platz.

Sechs Mannschaften gingen in der Schmalkalder Mehrzweckhalle an die Netze. Die Turnierveranstalter mussten kurzfristig noch einmal den Spielplan ändern, da die Dresdnerinnen einen Tag vor Beginn krankheitsbedingt die Teilnahme absagten. So ermittelten die Damen im Modus "Jeder gegen jeden" in zwei auf 13 Minuten begrenzten Sätzen ihren Sieger und ihre Platzierten.

Viele der Teilnehmerinnen stehen in der Regionalliga oder in der Thüringenliga auf dem Parkett. Allein diese Tatsache garantierte auch in diesem Jahr bestes sportliches Niveau. Alle Aktiven glänzten mit einer hohen Einsatzbereitschaft, sodass sich in dem über zehn Stunden dauernden Turnier eine spannende, zeitweise hochklassige Veranstaltung entwickelte.

"Auf das Frauenturnier war ich besonders gespannt. Was dann aber an den Netzen abging, war schon super. Vor allem beeindruckte mich, wie schnell die Spielerinnen aus unterschiedlichen Mannschaften eine einheitliche Spielphilosophie entwickelten und diese dann mit ihrer hohen taktischen Variabilität umsetzten", meinte der Vereinsvorsitzende des Schmalkalder VV, Micha Henke.

In der Tat gab es in den mit viel Leidenschaft geführten Spielen so manches Kabinettstück zu sehen. Starken Angriffsaktionen folgten postwendend spektakuläre Szenen in der Defensive. Keinen Punkt ließen die Frauen ohne die entsprechende Gegenwehr liegen.

Den sechsten Platz belegte etwas überraschend die Reserve vom Bundesligisten VfB Suhl. Die jungen Mädchen zeigten zwar schon ihr gutes technisches Können, mussten sich aber in einigen ihrer Spiele in den Schlussphase ihrer routinierten Konkurrenz geschlagen geben. Immerhin gelang den Spielerinnen aus der Waffenstadt ein Satzgewinn gegen den VC Altenburg und zwei Satz-Unentschieden gegen den VSV Jena und den VC Gotha.

Auch für den VC Altenburg, der den fünften Platz belegte, gab es überwiegend knappe Spiele. Wie gegen Suhl gingen die Partien gegen Schmutz VC Gotha und den VSV Jena nach Sätzen unentschieden aus.

Auf Rang vier landete der VC Gotha. Besetzt mit Aktiven, die in der Regionalliga spielen, schrammte der VC, nach knappen Siegen gegen den VC Altenburg, gegen den VfB Suhl und einem Satzgewinn gegen Erfurt elektronic knapp am Podest vorbei.

Den Sprung aufs Treppchen gelang dem VSV Jena. Die Universitätsstädterinnen freuten sich über den Pokal für den dritten Platz. Siege gegen Suhl und Gotha und zwei Satzgewinne gegen Erfurt und Altenburg reichten den Regionalliga- und Thüringenligaspielerinnen, um sich vor dem VC Gotha zu platzieren.

Für die Mannschaft Erfurt elektronic spielten die Frauen, die in der Thüringenliga zum Jahreswechsel den ersten Platz belegen. Sie marschierten mit Siegen gegen Suhl und Altenburg sowie zwei Satz-Unentschieden gegen Gotha und Jena durch das Turnier. Damit belegten die Erfurterinnen den zweiten Platz.

Ihren Turniersieg vereitelte die Vertretung Lok Eisenbahn, die alle Spiele in zwei Sätzen gewann und mit makelloser Weste den umjubelten Sieg holten. (Thomas Dröge)
26.11.2016
Damen I mit Heimsieg und Niederlage
Sieg und Niederlage zu Hause

Mit Unterstützung der Fans konnten die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) bei ihrem ersten Heimspiel einen 3:2-Sieg gegen die SSG Wechmar erkämpfen. Im zweiten Spiel mussten sie sich leider 0:3 dem favorisierten VV 70 Meiningen II geschlagen geben.Mit einem Kader von neun Spielerinnen konnten die Schmalkalderinnen aus dem Vollen schöpfen.

So waren im Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Wechmar fest Punkte eingeplant. Leider agierten die SVV-Damen zu Beginn des ersten Satzes etwas zurückhaltend, so konnte sich Wechmar 13:6 absetzen. Erst im weiteren Spielverlauf erlangten sie mehr Sicherheit und konnten mit starken Angriffen punkten. Zum Ende starteten die Schmalkalderinnen sogar eine kleine Aufholjagd, der Ausgleich blieb ihnen aber verwehrt. Lange Ballwechsel konnten sie trotz vollem Einsatz nicht in Punkte ummünzen und unterlagen im ersten Satz 20:25.

Im zweiten Durchgang blühten alle auf. Nach ausgeglichenem Beginn waren es vor allem Aufschlagserien, welche den Gegner verzweifeln ließen (11:6). Zudem wurde die eigene Annahme stabiler und die Angreifer setzten sich klarer am Netz durch. Ein deutlicher 25:13-Satzgewinn war der Lohn.

So sollte es im dritten Satz weitergehen. Es entwickelte sich aber eine Begegnung mit viel Kampf, bei dem der SVV versuchte gegenzuhalten (14:17). Diesmal patzten die sicheren Aufschlagspielerinnen und die erste Annahme wackelte. Der Rückstand wuchs und die Köpfe wurden hängen gelassen, so war keine Wende im Spiel zu schaffen, 18:25 gaben sie den Satz ab.

Nach diesem Ab folgte im vierten Durchgang wieder ein Auf. Lange Ballwechsel entschieden die SVV-Mädels für sich und Rückstände wurden schnell egalisiert. Die Abwehr stand gut, damit war ein stabiler Spielaufbau möglich und die Gäste aus Wechmar wurden unter Druck gesetzt (20:12). Erst zum Ende war eine Auszeit nötig um Kleinigkeiten im Spiel der Schmalkaderinnen, die unnötig Punkte kosten, zu korrigieren. Mit 25:20 sicherten sie sich den Tiebreak und damit einen Punkt für die Tabelle.

Bei diesem kurzen Satz waren sie von Beginn an gefordert. Stimmung und Einstellung auf dem Feld stimmten und beim Seitenwechsel hieß es 8:6 für Schmalkalden. Bei 10:8 verschlug Wechmar zweimal die Angabe. Dass sollte doch die Entscheidung sein? Die SVV-lerinnen zeigten Nerven und mussten den Ausgleich bei 13:13 hinnehmen. Erst in der Satzverlängerung setzten sie sich wieder entscheidender durch und so konnten sie sich ausgelassen mit Trainerin Tina Henke über einen 16:14-Erfolg freuen.

Mit dem bisher ungeschlagene VV 70 Meiningen II wartet im zweiten Spiel ein ganz anderes Kaliber auf die Schmalkalder Damen. Der Gegner stand im ersten Satz gut in der Abwehr und es viel den Gastgeberinnen schwer den Ball zu versenken. Lange Ballwechsel kosteten Kraft. Nach dem 6:14 kämpften sie sich allmählich zurück ins Spiel und verbesserten sich noch auf 18:25.

Auch im zweiten Satz taten sich die Schmalkalderinnen weiter schwer zu punkten. Die Meiningerinnen nutzen diese Schwächephase zur Führung und spielten den Satz routiniert zu Ende (15:20). Am Ende nahmen sie es wohl zu leicht und die SVV-Damen kamen noch bis auf 23:25 heran.

Diesen Schwung nahmen die Gastgeberinnen mit in den dritten Durchgang (7:3). Sie übernahmen die Spielführung und spielten befreit auf (12:8). Aber auch die Meiningerinnen steigerten sich und glichen bei 15 aus. Erst bei 15:20 erkämpften sich die Hausherrinnen das Aufschlagsrecht zurück. Entscheidend aufholen konnten sie aber bis zum 20:25-Spielende nicht. Das war schade, nach dem guten Start in den Satz.

Damit bleiben die Schmalkalderinnen auf dem achten Platz in der Bezirksklasse Süd-West, aber nur einen Punkt vom 5. Platz entfernt. Für ihr nächstes Spiel müssen sie dann erst am 14. Januar nach Gotha.

Aufstellung SVV: K. Ulrich, L. Eckhardt, S. Leutbecher, A. von Nessen, A. Bastam, L. Nguyen, E. Luck, M. Schöneburg, L. Schubert
05.11.2016
Damen I mit erstem Sieg
Ersten Sieg erkämpft

Am Zweiten Spieltag der Bezirksliga Süd-West trafen die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) auf die Volley Juniors Thüringen II und den SV TU Ilmenau. Da keines der drei Teams bisher Punkte einfahren konnte, waren die Erwartungen der drei Liga-Neulinge entsprechend hoch.

Im ersten Spiel der Schmalkalder gegen den 2004-er Jahrgang vom Erfurter Sportgymnasium konnten beide Kontrahenten ihre Nervosität nicht verbergen. Durch gelungene Aktionen am Netz fanden die Fachwerkstädter aber langsam ins Spiel. Durch gute Aufschläge konnten sie ihre Führung auf 11:7 ausbauen. Aber die Abwehr war immer wieder gefordert, da der Gegner geschickt versuchte, Finten in die Feldlücken zu platzieren. Der Vorsprung wurde aber bis zum 25:18 aber relativ gut verwaltet.

Der zweite Durchgang begann umkämpft und die Erfurter Mädels ließen sich nicht so leicht abschütteln. Bei einem 13:15-Rückstand war eine Auszeit nötig. Im Abschluss gab es zu viele Probleme. Eine Aufschlagserie von Elisabeth Luck brachte den SVV-lern den ersehnten Ausgleich und Spielsicherheit. Mit 25:21 konnten die Schmalkalder diesen Spielsatz noch für sich entscheiden.

Der nächste Spielabschnitt begann gleich mit einer Aufschlagserie von Luck zur 4:1-Führung. Mit viel Kampfgeist und Moral wurde der Vorsprung verteidigt. Das Schmalkalder Team agierte geschlossen und mit Spielfreude wurde bei 18:13 die Vorentscheidung erarbeitet. Eine weitere Serie von Aufschlägen brachte den 25:15-Satzsieg und den verdienten ersten Spielgewinn in der Saison.

Beim SV TU Ilmenau mussten sich die Schmalkalder ziemlich umstellen. Von den Aufschlägen bis zu den Angriffen waren sie ständig unter Druck. Ein geordneter Spielaufbau war selten möglich und man lief von Anfang an einem Rückstand hinterher (5:11). Die Satzniederlage von 14:25 war nicht abzuwenden.

Für den zweiten Durchgang wurde von Trainerin Tina Henke mehr Risikobereitschaft im Abschluss und eine aktivere Spielgestaltung gewünscht. Leider waren die SVV-Mädels von Beginn an mit den körperlich überlegenen Ilmenauern überfordert und bei 3:13 war der Satz eigenzlich schon fast entschieden. Aber der Schmalkalder Kampfgeist fachte auf und Punkt für Punkt arbeiteten sich die Fachwerkstädter heran (13:17). Kraftvolle Angriffe und Aufschläge brachten tatsächlich den Punktausgleich und zogen vorbei. Mit 25:23 erkämpften sich die Schmalkalderinnen überraschend diesen Satz.

Im dritten Abschnitt begegneten sich die Teams auf Augenhöhe (8:8). Erst im Verlauf erspielte sich Ilmenau leichte Vorteile im Angriff. Die Schmalkalder Damen kämpften sich aber immer wieder heran (19:20). Diesmal blieb aber die Überraschung aus und der Satz ging 20:25 verloren.

In den gespielten Sätzen haben die Henke-Schützlinge zu viele Körner gelassen. Früh gerieten sie in Rückstand (1:7). Es gab kaum noch Gegenwehr und der Gegner konnte zu leicht punkten, mit 8:25 war das Spiel eigentlich zu schnell entschieden. Eine Verbesserung in fast allen Spielelementen ist zu erkennen und bis zum ersten Heimspieltag am 26. November wird mit viel Spaß weiter im Training daran gearbeitet.

Aufstellung: A. Bastam, T. Neumann, L. Eckhardt, E. Luck, L. Nguyen, K. Ulrich, M. Schöneburg
01.10.2016
1.Damen-Mannschaft - eine neue Ära beginnt
Eine neue Ära beginnt!

Eine neue Ära beginnt. Nachdem sich die erfolgreiche Schmalkalder Damenmannschaft vor zwei Jahren leider aufgelöst hatte, gibt es nun einen Neustart im Damenbereich oberhalb der Kreisklasse. Das war eine große Herzensangelegenheit für den Vereinsvorsitzenden des Schmalkalder VV Michael Henke.

Nun sollte unter der Obhut seiner Tochter Tina, die bereits in der vergangenen Saison als neue Trainerin agierte, das Projekt „Damenmannschaft“ in Angriff genommen werden. Die ehemalige Thüringenligaspielerin soll „seine Küken“ mit kleinen Schritten an das erhöhte Leistungsniveau im Erwachsenenbereich heranführen. Mit Hilfe der ehemaligen Kreisklasse und der Mädchen aus der U14 und U16 bildet sich das Team für die Bezirksliga. Ein 12-er-Kader versucht sich nun als Damenmannschaft zu beweisen.

Eine besondere Herausforderung wird hierbei auch sein, dass die Mädels an manchen Wochenenden „Doppelspielbelastung“ im Erwachsenen- und Jugendbereich haben. Hier ist neben fleißigen Trainingseinheiten vor allem Teamgeist gefragt!

Am ersten Oktoberwochenende ging es für die SVV-Mädchen mit Trainerin Tina Henke nach Bad Salzungen. Vorsatz war zum ersten Spieltag, gelernte Laufwege und Techniken umzusetzen und vor allem in der neuen Leistungsklasse mitzuhalten. Die Gastgeber vom SV Werratal Bad Salzungen und der VC Gotha als zweiter Tagesgegner waren jedoch erfahrene Teams in dieser Liga. Jedoch wollten die SVV-Mädchen ihre Konkurrenten so gut wie möglich „ärgern“ und versuchen ein gutes Spiel zu bieten. Immerhin braucht man sich nicht zu verstecken, wenn man sich im Jugendbereich mit den Thüringer Leistungszentren Suhl und Erfurt messen darf.

Im ersten Satz gegen Bad Salzungen zeigten sich die Mädchen in ihrer Bestbesetzung, die mit dem Neuzugang Kathleen Ulrich aufgewertet wurde. Die Sechs machten ihre Sache prima, sodass der erste Satz ausgeglichen war und sogar knapp mit 27:25 für die Fachwerkstädter entschieden wurde. Der Bezirksklasseneinstieg war mit der 1:0-Satzführung gelungen. Zwar gingen dann die kommenden zwei Sätze 19:25 und 20:25 verloren, aber Kampfgeist und Wille waren zu spüren. Eine Steigerung war deutlich erkennbar.

Das erste Spiel sollte spannend bleiben, denn die jungen Damen erkämpften sich den Tiebreak durch einen klaren Gewinn des vierten Satzes (25:14). Besonders herausragend war Katharina Beez´s Aufschlagserie, die den Gegner im vierten Satz in die Knie zwang. Die Spielfreude war nach klarer Führung natürlich groß. Der Sieg sollte nun im Tiebreak nach Hause gehen. Dazu sollte sich der SVV-Nachwuchs konzentrieren, um im kurzen Satz durch klare Spielzüge zu dominieren. Dazu appellierte nochmal die Trainerin. Im Entscheidungssatz machten es sich beide Mannschaften nicht leicht. Ein Fehlaufschlag nach einer Auszeit bei 13:13, bescherte Bad Salzungen den Matchball. Diese nutzten ihre Chance mit einem harten „Risikoaufschlag“ und machten den Sack für sich zu (15:13). Obwohl das Spiel 2:3 verloren wurde, erkämpften sich die Schmalkalder durch das Satzverhältnis einen Punkt für die Tabelle. Ein guter Einstieg für die jüngste Truppe der Liga!

Gegen den VC Gotha konnten die Spielerinnen des SVV-Nachwuches leider nichts ausrichten und mussten sich deutlich mit 0:3 (17:25, 13:25, 17:25) geschlagen geben. Der Leistungsunterschied war hier (noch) zu groß.

Trainerin Tina Henke zeigte sich nach dem ersten Auftritt ihrer Mädchen über weite Strecken zufrieden. Jedes Spiel bringt Erfahrungen. Mit der richtigen Einstellung und dem berühmten Schmalkalder Kampfgeist werden die jungen Damen sicher ihren Weg gehen.

Spielerinnen:
Alina Bastam, Tina Neumann, Katharina Beez, Lea Eckhardt, Sabrina Leutbecher, Elisabeth Luck, Annalena von Nessen, Linh Ngyen, Kathleen Ulrich
21.03.2015
Damen I mit erfolgreichem Saison-Ausklang
Noch ein Sieg zum Abschluss

Mit dem 3:1-Sieg über den SVC Nordhausen im letzten Spiel der Thüringenligasaison konnten die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins ihren dritten Platz verteidigten.
Vor dem Spiel war klar, dass nur mit einem Sieg der Platz auf dem Treppchen zu verteidigen war, denn die die Mannschaften lagen in der Tabelle eng zusammen. So war von Platz drei bis fünf alles möglich, auch jenachdem wie die direkte Konkurrenz aus Erfurt und Jena ihre letzten Partien bestreiten.

Erneut nur mit sechs Spielerinnen angereist würde es für die Schmalkalder schwer werden, denn für Nordhausen war es ein Kampf gegen den Abstieg. Bei den SVV-lerinnen fehlte zudem eine echte zweite Mittelblockerin. Diesen Part übernahm an diesem Tag Ramona Schmölling, die ihre Sache gut machte und sich am Netz einige Male gegen den gegnerischen Block durchsetzte.

So wurde mit Beginn des ersten Satzes von den Schmalkalderinnen viel Druck im Angriff erzeugt. Sie nahmen früh das kampfbetonte Spiel in die Hand (10:5). Die Damen aus Nordhausen hatten ebenfalls Besetzungsprobleme und ohne Stammzuspielerin waren krachende Aufschläge ihr Mittel zum Erfolg. Das brachte die Schmalkalder Annahme in Bedrängnis (11:9). Die Führung gaben sie aber nicht aus der Hand und blieben bis zum 25:18 in Front.

Im zweiten Durchgang ließen die Schmalkalderinnen die Zügel etwas schleifen. Zu den Annahmeproblemen kamen noch eine Reihe verschlagener Aufschläge (6:8). Es blieb bis zum Ende ein enges Spiel mit echtem Herzschlagfinale. Erst lagen die Schmalkalder leicht in Front, bei 22 mussten sie allerdings den Ausgleich hinnehmen. Sie wollten zu viel, agierten zu hektisch im Abschluss und wurden von Geschehnissen außerhalb des Spielfeldes abgelenkt. So konnten die Gastgeberinnen ihren zweiten Satzball verwandeln und Schmalkalden kassierten den Satzausgleich (23:25).

Der unnötige Satzverlust wurde im folgenden Durchgang wieder mit mehr Dynamik wettgemacht. Die SVV-Damen wollten nicht mehr nur mitspielen und setzten wieder voll auf Angriff. Der frühe Vorsprung (9:6) wurde mit allen Mitteln bis zum 25:18 verteidigt.

Weiter zielgerichtet ging es auch im vierten Satz, am Siegeswillen sollte kein Zweifel aufkommen. Mit viel Spaß und Mobilisierung der letzten Kräfte wurde jeder erfolgreiche Angriffe gefeiert. Die erste Annahme stabilisierte sich und der Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut, bis zum klaren 25:18-Erfolg.

Damit hat die Saison für die Schmalkalder Damen ein gutes Ende gefunden. Drei Punkte waren für die Verteidigung des dritten Platzes gefordert. Das wurde erfüllt, alle hatten zudem noch Spaß dabei und können stolz auf das Erreichte sein.

SVV: S. Ilgen, R. Schmölling, E. Kämpfer, K. Köhler, M. Holland-Moritz, J. Tobias
14.03.2015
Damen I nicht überzeugend
Die Luft ist schon raus...

Schmalkalden – Die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) konnten sich nicht mit einem Sieg von ihren Fans verabschieden. In heimischer Halle unterlagen sie in der Thüringenliga dem Erfurter VC klar 0:3.

Durch den Sieg im Hinspiel und seit längerem mal wieder personell gut besetzt, hofften die Schmalkalderinnen auf einen Erfolg. Doch noch vor Spielbeginn verletzte sich Maria Kirchner und fiel damit für diese Partie aus. Trotz dieses Schreckmoments versuchten die Schmalkalder Damen sich auf den ersten Satz gegen die Erfurterinnen zu konzentrieren.

Zu Beginn des Satzes konnten sie sogar einen kleinen Vorsprung behaupten (8:5). Im Verlauf stellten sich die Damen des VC gut auf ihre Gegnerinnen ein. Schmalkalden fiel es schwer, den Ball im gegnerischen Feld auf den Boden zu bringen. Überwanden sie den Block stand die Erfurter Abwehr gut. Leider gelang das den SVVlerinnen selber nicht so gut. Sie gerieten in Rückstand (17:19) und holten erst am Ende durch einige gelungen Aktionen am Netz etwas auf. Den 22:25-Satzverlust mussten sie dennoch hinnehmen.

Der zweite Durchgang gestaltete sich ähnlich. Bis 13:13 blieben die Schmalkalderinnen in Front. Durch Annahme- und Abwehrprobleme wurde das Angriffsspiel der SVV-Damen ausrechenbarer und sie gaben das Spiel aus der Hand. Erfurt punktete sicher über außen, legte noch eine Serie von guten Aufschlägen nach und schon war auch der zweite Satz für Schmalkalden mit 20:25 verloren.

Im dritten Satz taten sich die Schmalkalderinnen weiter schwer. Leider kam noch etwas Pech hinzu, sodass selbst gute Aktionen nicht mit Punkten belohnt wurden. So kam nicht wirklich Spielfreude auf. Nach einem kleinen Zwischenspurt setzte sich Erfurt ab (12:16). Die Damen aus der Landeshauptstadt kontrollierten das Spiel, ließen nur vereinzelt Punkte für die Gastgeberinnen zu. Mit 18:25 verloren die Schmalkader Damen den letzten Satz und damit auch das Spiel deutlich.

Am letzten Spieltag der Thüringenliga geht es für die SVVlerinnen zum SVC Nordhausen. Nach einer durchwachsenen Saison wollen sie am Ende nochmal Punkte mit nach Hause bringen.

SVV: F. Lesser, K. Köhler, S. Ilgen, E. Kämpfer, M. Holland-Moritz, M. Kirchner, T. Kowarsch, J. Tobias
07.03.2015
Damen I mit gutem Pokal-Auftritt
Raus aus dem Pokalgeschehen

Erfurt – In der 2. Runde um den Thüringenpokal siegten die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) zwar mit 3:0-Sätzen gegen den VfB 91 Suhl II, verloren aber gegen den Erfurter VC mit 1:3 und verpassten damit den Einzug in die nächste Runde.

Im ersten Spiel besiegte Suhl die Gastgeberinnen des VC erst im Tiebreak. Mit einem weiteren Sieg gegen Schmalkalden wären die jungen Suhlerinnen somit direkt für die dritte Runde qualifiziert. In der Thüringenliga hatten die Schmalkalderinnen ihre beiden Partien gegen Suhl verloren. Da die Suhler Mädels aber in der Pokalrunde nicht in voller Stärke antraten, machten sich die Schmalkalder Hoffnung auf einen Sieg.

Mit viel Risiko im Aufschlag konnte sich Schmalkalden gleich absetzen (4:0). Die Führung gaben sie aber gleich wieder ab, da im Spielaufbau noch Probleme auftraten. Doch Suhl gab ihnen genug Raum, um langsam ins Spiel zu finden. Bei 19:14 hatten sie sich eine weitere Führung erspielt. Dennoch war der Satz nicht entschieden und bis zum 25:21 mussten sich die SVV-Damen weiter bemühen.

Im zweiten Durchgang übernahmen sie von Beginn an die Spielkontrolle und gingen erneut früh in Front (10:6). Bei deutlichem Vorsprung und viel Spaß am Spiel schlichen sich aber auch Leichtsinn ein. So war kurz vor Ende eine Auszeit (21:19) nötig, um die Konzentration wiederzufinden, sich den Satz 25:19 zu sichern.

Mit vielen gelungenen Angriffen und wenig Gegenwehr dominierten die Schmalkalder auch den dritten Satz. Durch Punkte in Serie wurde der Vorsprung (13:10) ausgebaut und mit 25:14 der Satz und damit das Spiel souverän gewonnen.

Mit diesem Ergebnis musste die Partie VC Erfurt gegen SVV die Entscheidung bringen. Am vergangenen Samstag behielten die Schmalkalderinnen mit 3:0 die Oberhand. Entsprechend selbstbewusst gingen sie in die Partie, eroberten sich das Aufschlagsrecht sofort und zogen bis auf 6:0 davon. Sie setzten nach, spielten variabler und produzierten weniger Eigenfehler. Mit 25:17 sicherten sie sich den ersten Satz.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs fand das ganze seine Fortsetzung. Durch Punkte in Serie setzten sich die Schmalkalder Damen schnell ab (10:7). Die Erfurterinnen hielten jetzt aber besser dagegen, fand Lücken in der Schmalkalder Abwehr und holte auf. Das brachte Unruhe in das Schmalkalder Team. Sie lagen zwar in Front, grübelten aber über Fehler. Diese Unzufriedenheit zog weitere Fehler nach sich. Die Stimmung auf Seiten der SVV-lerinnen kippte und damit auch das Spiel. Bei 21 glich Erfurt aus, ließ keine weiteren Punkte für Schmalkalden zu, welche mit 21:25 diesmal unterlagen.

Dieser Abwärtstrend im Schmalkalder Spiel setzte sich im dritten Durchgang fort und so war Mitte des Satzes schon der vorentscheidende Rückstand da (12:16). Zu den Unsicherheiten im Aufschlag kam noch Pech im Abschluss und damit gab es keine Möglichkeit aufzuholen. Am Ende kam durch vier Punkte in Folge Hoffnung auf, aber Erfurt ließ sich nicht verunsichern (23:25).

Im vierten Satz wollten die Schmalkalderinne nochmal attackieren. Durch schlechte Annahme und Abwehr kam aber kein oder nur ein zu zaghaftes Angriffsspiel zustande. Die Damen aus der Landeshauptstadt lief alles über die Außenangreifer. Die bekamen die Schmalkalder nicht in den Griff. Mit 9:14 gerieten sie früh in Rückstand und musste sich am Ende deutlich geschlagen geben (13:25).

Damit sind die SVV-Damen im Kampf um den Thüringenpokal ausgeschieden. Am kommenden Samstag können sie sich beim Rückspiel in der Thüringenliga gegen den Erfurter VC für die Niederlage revanchieren und sich mit einem Sieg in der vorderen Tabellenhälfte festsetzen.

SVV: F. Lesser, M. Kirchner, S. Ilgen, E. Kämpfer, R. Schmölling, J. Tobias
28.02.2015
Damen I mit überzeugendem Heimauftritt
Tabellenplatz drei erobert

Mit den Punkten vom vierten Heimspieltag in der Thüringenliga sind die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) mehr als sehr zufrieden. Gegen den Erfurter VC siegten sie klar 3:0 und gegen den favorisierten Geraer VC gaben sie sich erst im Tiebreak geschlagen (2:3).

Das Spiel gegen der Erfurter VC war das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften, entsprechend zaghaft waren die ersten Spielzüge. Im Verlauf kam der Spielaufbau auf Seiten der Gastgeberinnen in Schwung und bei 19:14 hatten sie die Gegnerinnen scheinbar im Griff. Doch die erfahrenen Erfurterinnen gaben sich nicht so leicht geschlagen. Nach dem unverhofften Ausgleich konnten die Schmalkalderinnen aber noch eine Schippe drauflegen, eroberten sich die Führung zurück und sicherten sich den ersten Satz 25:21.

Die Damen aus der Landeshauptstadt fanden im zweiten Durchgang endlich zu ihrem Spiel. Die SVV-Damen hatten das Nachsehen und mussten bis Mitte des Satze auf den Ausgleich warten. Dann folgte ein Spiel auf Augenhöhe mit langen Ballwechseln, da die Abwehrreihen auf beiden Seiten viele Bälle „hochkratzten“. Mit mehr Druck im Angriff konnten sich die Hausherrinnen erstmals leicht absetzen (21:18). Aber auch danach mussten sie weiter zittern und retteten einen hauchdünnen Vorsprung (25:23).

Zu Beginn des dritten Satzes kontrollierten die Schmalkalderinnen das Spiel. Mit viel Einsatz verteidigten sie ihren deutlichen Vorsprung (13:7). Dann gingen sie mit ihren Punktechancen etwas leichtfertig um und Erfurt holte auf (15:15). Erst nach einer Auszeit fanden sie zu alter Konzentration zurück und sicherten sich den Satz und damit das Spiel (25:21).

Nach der Pflicht folgte mit dem Spiel gegen den VC Gera die Kür. Im Hinspiel unterlagen die SVV-Damen knapp gegen den ungeschlagenen Thüringenmeister und machte sich damit berechtigte Hoffnungen auf weitere Punkte. Mit Beginn des ersten Satzes entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel mit ständigen Führungswechseln. Mit sicheren Aufschlägen von Elli Kämpfer fiel es Gera schwer das gewohnte Angriffsspiel aufzubauen (14:10). Aber die Ostthüringerinnen konterten ebenfalls mit einer Punkteserie und so lag Schmalkalden kurz vor Ende 21:23 zurück. Sie spielten weiter mutig, verwehrten Gera den Satzball ab und wurden mit dem 25:23-Satzgewinn belohnt.

Im zweiten Durchgang gab es einen Einbruch im Schmalkalder Spiel und Gera konnte locker davonziehen (5:12). Mit zu vielen Abstimmungsproblemen in der Abwehr und halbherzigen Aktionen im Angriff stieg der Rückstand weiter an (13:20). Erst, als der Satz verloren schien wurde wieder mehr riskiert, das Spiel wurde variabler. Am Ende reichte es dennoch nicht (21:25).

Trotz Rückstand ging der Spaß am Spiel nicht verloren und so war im dritten Satz kein Abwärtstrend zu erkennen. Schmalkalden hielt das Spiel ausgeglichen, auch wenn es viel Kraft kostete, überwog die Freude über jeden einzelnen Punkt. Mit einer kleinen Serie durch gelungene Blockaktionen konnten sie sich etwas absetzen (16:13). Unter Einsatz der letzten Kräfte und aller psychologischen Raffinessen konnten sie die Favoriten bis 25:20 auf Abstand halten.

Der Start in den folgenden Satz misslang den Gastgeberinnen erneut (8:16). Gera war mit dem Satzrückstand eigentlich unter Druck, spielte aber befreiter auf. Die Schmalkalder mühten sich, konnte den Rückstand aber nicht entscheidend minimieren. Sie unterlagen denkbar knapp (22:25).

Wie schon im Hinspiel musste erneut der Tiebreak die Entscheidung bringen. Hoffentlich reichen die Kräfte nach fast zwei Stunden Spielzeit und ohne Wechselmöglichkeiten. Zu Anfang war Verunsicherung weiter zu spüren und am Punktestand zu erkennen (1:5). Hektische Spielzüge und unüberlegt Aktionen wurden erst nach den Auszeiten abgestellt. Am Ende wurde es sogar noch einmal spannend (12:13). Mit der besseren Durchschlagskraft am Netz holte sich Gera den Satz. Die Schmalkalderinnen hatten zwar das Nachsehen (13:15), lagen sich aber trotzdem zufrieden in den Armen.

Mit den erzielten Punkten konnten sie auf den dritten Platz in der Thüringenliga vorrücken.

SVV: S. Ilgen, E. Kämpfer, M. Holland-Moritz, M. Kirchner, F. Lesser, J. Tobias
14.02.2015
Damen I mit starkem Spiel gegen Gera
Die knappe 2:3-Niederlage der Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) gegen den favorisierten Geraer VC II ist als Erfolg zu werten. Die Schmalkalderinnen liegen aktuell auf dem fünften Platz in der Thüringenliga, hatten somit nichts zu verlieren im Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer in Thüringens höchster Spielklasse.

Entsprechend locker fanden sie in den ersten Satz und führten überraschend 7:4. Die Aufstiegsaspiranten aus Gera nutzten aber ihren Heimvorteil in der flachen Spielhalle und hatte bei 10 den Ausgleich geschafft. Bis 18 war es ein ausgeglichenes Spiel. Zum Satzende erkämpften sich die Schmalkalder Damen einen kleinen Vorsprung und konnte diesen bis zum 25:22 sogar halten.

Mit einem Satzgewinn hatten die SVV-Damen nicht gerechnet, das brachte aber einen zusätzlichen Motivationsschub für den zweiten Satz. Mit guten Aufschlägen gingen sie 6:1 in den Satz und feierten jeden weiteren Punkt wie einen Spielsieg. Die Tabellenführerinnen aus Ostthüringen waren gefordert und kämpften sich erneut zurück ins Spiel, übernahmen Mitte des Satzes die Führung. Immer zwei Punkte zurück, aber damit auch auf Schlagdistanz, konterte die Schmalkalder Abwehr einen Satzball der Geraerinnen und nutzte ihrerseits den Vorteil in der Verlängerung zum 27:25. Damit war ihnen als erstes Team der Liga schon mindestens ein Punkt gegen den VC sicher.

Im dritten Durchgang war es zu Beginn erneut ein Spiel auf Augenhöhe. Nach der 14:11-Führung, dem Satz- und Spielgewinn vor Augen verloren die Schmalkalderinnen aber etwas den Faden. Zu passiv setzten sie den Gegner nicht mehr genügend unter Druck und Gera kam so zu guten Angriffsmöglichkeiten und damit sicheren Punkten. Mit dem Ausgleich bei 19 hielten sie sich nicht lange auf, zogen vorbei und die SVV-lerinnen hatten mit 20:25 das nachsehen.

Der Start in den vierten Satz gelang durch gute Aufschläge und tollen Blockaktionen (6:1). Mit viel Schwung wurde die Führung behauptet. Das kostete natürlich viel Kraft und ohne Wechselmöglichkeiten, war das den Schmalkalderinnen in manchen Situationen schon anzumerken. Gera holten Stück für Stück auf, um jeden Punkt wurde schwer gekämpft. Mit 23:25 waren die Schmalkalder denkbar knapp unterlegen.

Im entscheidenden Tiebreak agierten die Schmalkalder Damen bis zum 4:0-Vorsprung selbstbewusst. Nachdem sie das Aufschlagsrecht abgeben mussten und plötzlich 4:6 hinten lagen, schwanden Mut und Kraft merklich. Beim Seitenwechsel (7:8) schien noch alles möglich, aber mit dem Selbstbewusstsein bisher ungeschlagen zu sein, machte Gera Punkte in Serie und entschied damit das Spiel. Zwar verloren die SVV-Damen 8:15, mit der gezeigten Leistung und dem Wissen, die Favoriten mehr als nur geärgert zu haben, können sie aber zufrieden sein.

Am 28. Februar folgt schon das Rückspiel, dann in eigener Halle und mit dem Erfurter VC als zweiten Gegner.

SVV: K. Köhler, M. Kirchner, S. Ilgen, R. Schmölling, T. Kowarsch, J. Tobias
24.01.2015
Damen I mit dritter Niederlage in Folge
Die 1:3-Niederlage gegen das SWE Volley-Team III war die dritte in Folge für das Thüringenliga-Damenteam des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV).

Der Start in den ersten Satz war etwas verhalten (5:11). Die Spieldominanz der Erfurterinnen und die Nachwirkungen der beiden Heimspielniederlagen vom vergangenen Spieltag machten er schwierig für die Schmalkalderinnen ins Spiel zu finden. Erst langsam holten sie sich das nötige Selbstvertrauen durch gelungen Aktionen. Leider landete nach hart erkämpften Bällen zu oft der Aufschlag im Netz. So war es nicht möglich aufzuholen. Mit 16:25 ging der erste Durchgang deutlich an die Hauptstädterinnen.

Mit 0:6 im zweiten Satz misslang der Start durch fehlende verwertbare Annahmen. Erst nach einer Auszeit begann das Spiel für SVV-Damen (5:6). Es entwickelte sich das erwartet enge Spiel. Lange Ballwechsel kosteten Kraft und Nerven. Im Verlauf stellte sich die Erfurter Abwehr immer besser ein und es wurde schwer für die Schmalkalder Angreifer den Block zu überwinden und noch eine Lücke in der gegnerischen Abwehr zu finden. Mit 14:18 hatten sie das Nachsehen und konnten bis 18:25 keine entscheidenden Punkte gutmachen.

Die Schmalkalder Damen probierten im dritten Durchgang eine andere Aufstellung, um den Angreifern am Netz mehr Raum zu ermöglichen. Das gelang und nach 12:3 kam das Spiel langsam in Schwung. Block und Abwehr war beweglicher und die Angreifer spielten befreiter auf. Doch der große Vorsprung brachte den Leichtsinn mit sich. Chancen wurden vergeben und mit einem Zwischenspurt an Punkten kam SWE bis auf 22:20 heran. Am Ende konnten die Schmalkalder den Satz gerade noch in der Verlängerung mit 26:24 retten.

Im vierten Satz zeigte sich, dass die Schmalkalderinnen endlich im Spiel angekommen waren. Sie erkämpften sich erneut eine Führung (13:9). Die Gastgeberinnen hielten diesmal früher und stärker dagegen und so war der Satzausgang lange offen. Bei 17:16 gaben die Schmalkalder dann das Aufschlagsrecht ab und bekamen es dann lange nicht zurück. Die Probleme in der Annahme waren trotz Auszeiten, Umstellung und Auswechslung einfach nicht in den Griff zu bekommen. Es wurden sieben Punkte in Folge abgeben. Es wurde weiter gekämpft aber diese Serie sorgte für Verunsicherung in allen Spielelementen. So verloren die SVV-Damen den Satz mit 19:25.

Nach einer Pause geht es am 14. Februar zum bisher ungeschlagenen Tabellenführer Geraer VC II.

SVV: E. Kämpfer, M. Holland-Moritz, M- Kirchner, R. Schmölling, F. Lesser, S. Ilgen, J. Tobias
10.01.2015
Damen I mit schlechtem Jahresauftakt
Die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) verloren beim ersten Spieltag der Thüringenliga in diesem Jahr gegen den VfB 91 Suhl II (1:3) und gegen den 1. VSV Jena (0:3).

Die SVV-Damen erwarteten zwei schwere Spiele vor heimischer Kulisse. Problematisch ist der von Saisonbeginn an kleine Kader von nur neun Spielerinnen. Durch erneutes Mutterglück und einer schweren Knieverletzung wurde dieser weiter dezimiert. Der Zusammenhalt und Einsatz jeder einzelnen Spielerin ist für die restlichen Spieltage somit noch wichtiger geworden. Dennoch lagen sie nach acht Spieltagen mit Platz zwei in Thüringens höchster Spielklasse sehr gut im Rennen. Hinter dem Team aus Gera trennen die Mannschaften aber nur wenige Punkte. Die Schmalkalder Damen hatten die Hinspiele gegen Suhl und Jena im Tiebreak jeweils verloren, wollten aber unbedingt zu Hause punkten, um vorne weiter mit dabei zu sein.

Die junge Truppe aus Suhl war ihr direkter Verfolger, mit nur einem Punkt Rückstand und ging entsprechend motiviert in die Partie. Die Schmalkalderinnen hielten gut dagegen. Der Spielaufbau gelang, einzig der erfolgreiche Abschluss fehlte (7:11). Strittige Schiedsrichterentscheidungen zum Nachteile der Gastgeberinnen kamen hinzu und so wuchs der Rückstand an. Die Suhlerinnen nutzten die Verunsicherung geschickt aus. Mit 18:25 hatten die Schmalkalderinnen das Nachsehen.

Nach einer Steigerung in allen Spielelementen im zweiten Satz gingen sie erstmals in Führung (9:6). Sie nahmen das Spiel in ihre Hände, setzten die Suhler Spielerinnen unter Druck und siegten ungefährdet 25:21.

Mit langen Ballwechseln, sehenswerten Angriffskombinationen und ebensolcher Abwehrleistung wurde es im dritten Durchgang ein Spiel auf Augenhöhe. Erst als Suhl im Aufschlag mehr riskiert gerieten die Schmalkalder in Rückstand (13:18). Sie mühten sich, schafften es aber nicht diesen zu minimieren. Mit 18:25 gerieten sie in Satzrückstand.

Suhl wirkte im vierten Satz viel selbstsicherer und feuerte aus jeder Lage. Nur noch mit der Abwehr beschäftigt gelang den SVV-lerinnen nur selten ein gezielter Spielaufbau. Aus eigener Kraft konnten sie zu selten den Ball erobern und bei 8:17 schien der Satzausgang schon entschieden. Am Ende konnten sie das Ergebnis noch aufhübschen, fanden aber nicht die nötige Motivation um die 19:25 Niederlage zu verhindern.

Mit nur noch sechs Spielerinnen zum zweiten Spiel mussten alle auf die Zähne beißen, um für das Spiel gegen Jena durchzuhalten. Im ersten Satz fanden sie nicht gut in ihren Spielrhythmus. Bis zum Satzende blieben sie immer leicht in Rückstand. Auch als sie bei 21:22 kurz vor dem Ausgleich standen, schafften sie es nicht ihre Gegner zu verunsichern. Mit 22:25 gaben sie den ersten Durchgang ab.

Nach starkem Beginn im folgenden Satz hatten die Schmalkalderinnen ihre Führung bis auf 14:7 ausgebaut. Aber der VSV erobert sich Punkte in Serie und kämpfte sich zurück in die Partie. Die Schmalkalderinnen mühen sich, glauben an den Sieg doch bei 22 war der Vorsprung dahin. Jena hielt sich nicht lange auf und zog vorbei. Nach gutem Start gab der SVV den Satz 23:25 ab.

Trotz des 0:2-Satzrückstandes und Verschleißerscheinungen gelang wieder ein toller Start in den dritten Satz (6:0). Gute Aufschläge, ein solider Block und variable Angreifer ließen sie bis auf 19:11 davonziehen. Der Satz schien entschieden. Dann wollten eigentlich gute Aktionen, die einen sicheren Punkt bedeuten nicht mehr gelingen. Warum das in so einer Serie passiert hinterließ fragende Gesichter. Nach zehn abgegebenen Punkten war die Luft raus. Der Satz und damit auch das zweite Spiel wurde 22:25 verloren.

Trotz der beiden Niederlagen stehen die SVV-Damen auf dem dritten Platz in der Tabelle.

SVV: F. Lesser, K. Köhler, M. Kirchner, E. Kämpfer, R. Schmölling, M. Holland-Moritz, J. Tobias
13.12.2014
Damen I mit gelungenem Jahresausklang
Mit einem 3:0-Sieg über den HSV Weimar II verabschieden sich die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) in die Feiertagspause der Volleyball-Thüringenliga. Das Hinspiel konnten sie mit 3:0-Sätzen gewinnen. Zum Rückspiel am vergangenen Samstag waren sie nur mit sechs Spielerinnen angereist, aber alle waren motiviert, Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Die Damen aus der Goethestadt begegneten den Schmalkalderinnen im ersten Satz mit viel Respekt, wodurch diese genügend Zeit hatten, um ins Spiel zu finden. Ein früher Vorsprung konnte durch sichere Aufschläge ausgebaut werden (15:7). Die SVV-Damen erspielten sich Punkte in Serie und so hatten ihre Gegnerinnen am Ende noch Mühe ein zweistelliges Ergebnis zu erzielen (25:13).

Zu Beginn des zweiten Satzes gab es lange Ballwechsel und die Partie wurde ausgeglichener. Die Schmalkalderinnen spielten jetzt mehr mit, statt zu dominieren. Nur mit Glück blieben sie in Front. Durch zu viele Eigenfehler der HSV-Damen wurden die Nachlässigkeiten auf Seiten der SVV-lerinnen nicht bestraft. Eine Aufschlagsserie von Tina Henke bescherte die erste deutlichere Führung und damit die Spielentscheidung zum 25:17.

Im dritten Durchgang schien sich der HSV schon früh aufzugeben und der SVV kam leicht zu Punkten (14:8). Dann verfehlten mehrere Angriffe der Schmalkalder Damen ihr Ziel, die erste Annahme zeigte Schwächen und so holten die Damen aus Weimar auf. Kurz vor dem Ausgleich retteten erneut gute Aufschläge und eine Serie erfolgreicher Blocks den Vorsprung (18:17). So konnte im gesamten Spiel auf eine Auszeit verzichtet werden. Eine Punkteserie am Ende bedeutete einen 25:20-Sieg.

Damit „überwintern“ die Schmalkalderinnen auf dem zweiten Rang in der Thüringenliga, bis es am 10. Januar mit den Rückspielen gegen den VfB Suhl und VSV Jena vor heimischer Kulisse weitergeht.

SVV: T. Henke, F. Lesser, E. Kämpfer, R. Schmölling, M. Kirchner, J. Tobias
06.12.2014
Damen I - Heimstarke Gegner nicht zu packen
VC Gebesee - Schmalkalder VV 3:1
(23:25, 25:21, 25:22, 25:15)

Die 3:1-Niederlage gegen den SV Blau Weiß Gebesee war für die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) die erste Partie ohne Punktgewinn in der laufenden Thüringenliga-Saison.

Die Schmalkalder Damen wussten um die Heimstärke der „Blau-Weißen“ und startet entsprechend verhalten in den ersten Satz. Erst nach dem erreichten Ausgleich legten sie den Respekt ab und trauten sich mehr zu. Mit 21:19 erkämpften sie sich ein kleinen Vorsprung, den sie bis zum 25:23-Satzgewinn nicht mehr abgaben.

Auch der zweite Durchgang war ein enges Spiel. Die SVV-Damen blieben immer einen Punkt zurück (3:4, 14:15). Mit einer Aufschlagsserie konnte sich Gebesee schließlich entscheidend absetzen (16:19). Die Abwehrreihen beider Mannschaften standen sicher und so wurde es schwer zu Punkten. Trotz dass sich die Schmalkalderinnen mühten, holten sie nicht entscheidend auf. Manchmal fehlte auch nur das nötige Glück. Mit 21:25 hatten sie am Ende knapp das Nachsehen.

Gebesee übernahm im dritten Satz früh die Führung. Das Angriffsspiel der Schmalkalder Damen war zu vorhersehbar. So ließen sich die Gegnerinnen nicht verunsichern und der Rückstand wuchs im Verlauf an. Auf Seiten der Gastgeberinnen agierte eine ehemalige Bundesliga-Spielerin, die in Angriff und Abwehr fast bei jeden Spielzug am Ball war. Das kostete die Schmalkalderinnen viele Punkte und Nerven. Sie gerieten mit 22:25 in Satzrückstand.

Durch einen Rückstand zu Beginn des vierten Durchgangs schien sich der Schmalkalder Kampfgeist langsam aufzulösen (8:11). Ohne rettende Idee ergaben sie sich ihrem Schicksal und unterlagen mit 15:25 deutlich.

Zum Jahresausklang treffen die SVV-Damen kommenden Samstag auf den HSV Weimar. Ein Sieg wäre ein gelungener Abschluss der ersten Saisonhälfte.

SVV: E. Kämpfer, K. Köhler, T. Henke, S. Ilgen, M. Kirchner, R. Schmölling, J. Tobias
29.11.2014
Damen I - Zu Hause weiter ungeschlagen
Gegen den USV Jena und den SVC Nordhausen konnte sich die Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) am Wochenende über zwei 3:1-Siege in der Thüringenliga freuen.

Trotz Aufschlagsrecht starteten die SVV-Damen schlecht in den ersten Satz gegen den USV (1:5). Nach einer Auszeit fanden sie dann langsam ins Spiel, gelungene Aktionen brachten Sicherheit. Bei 22 hatten die Schmalkalder Damen den Ausgleich erkämpft und es entwickelte sich ein enges Spiel. Am Ende agierten die Schmalkalderinnen etwas glücklos und gaben den Satz 22:25 ab.

Im zweiten Durchgang wurden die Schwächen der Gegnerinnen aus der Unistadt effektiv genutzt. Mit gezielten Aufschlägen und Angriffen konnte so ein komfortabler Vorsprung erspielt werden (18:10). Es wurde munter durchgewechselt und auch die Bankspieler hatten großen Anteil am 25:12-Erfolg.

Die Spielführung ließen sich die SVV-Damen auch im dritten Satz nicht streitig machen. Schon früh hatten sie die USV-Spielerinnen mit einen deutlichen Vorsprung (11:4) demoralisiert. Der 25:13-Satzausgang war da nur noch Formsache.

Im vierten Satz versuchte der USV Jena alles, um eine Niederlage zu verhindern. Vorgewarnt durch das Hinspiel, dass sie erst im Tiebreak für sich entscheiden konnten, hielten die Schmalkalderinnen dagegen. Mit viel Einsatz in der Abwehr hielten sie den Rückstand minimal und blieben so auf Schlagdistanz. In der entscheidenden Schlussphase waren es die Schmalkalder Blockspielerinnen, die durch beherztes Zupacken eine erste Führung sicherten (21:19). Dieser Vorteil konnte bis zum 25:21 gehalten werden.

Im zweiten Spiel des Tages gegen den SVC Nordhausen gelang den Schmalkalderinnen der Start in den ersten Satz. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich beides Abwehrreihen beweisen konnten. Viele verschlagene Aufgaben des Gegners sind geschenkte Punkte für die Hausherrinnen, die 21:19 in Führung gingen und sich diesen Satz mit 25:22 nicht mehr nehmen ließen.

Mit 2:6 bei der ersten Auszeit im zweiten Satz gab es erneut einen Fehlstart der SVV-Damen. Eine veränderte Aufstellung bracht zusätzlich Unruhe ins Spiel. Der Rückstand wuchs an und bei 11:19 schien der Durchgang für die Gastgeberinnen schon verloren. Aber sie ließen nicht locker, glaubten weiterhin an den Sieg und holten tatsächlich auf (20:21). Trotz des gezeigten Kampfgeistes konnten sie den knappen 23:25-Satzverlust nicht verhindern.

Mit der gewohnten Aufstellung kam die Sicherheit im Spielaufbau im dritten Durchgang zurück. Zum 17:13-Vorsprung trugen viele gelungene Aktionen der Mittelblock bei. Der SVV dominierte das Spiel und ließ sich auch nicht von Entscheidungen des Schiedsgericht aus dem Konzept bringen. Der 25:19-Erfolg war ihnen sicher.

Bis zum 8:8 wehrte sich der SVC noch im vierten Satz. Aber im Verlauf übernahmen die Schmalkalder wieder die Führung. Den Erfolg vor Augen verloren sie nach dem 19:14 etwas die Konzentration und so wurde die Partie für die Zuschauer am Ende noch spannend. Die letzten Kraftreserven wurden mobilisiert und mit 25:20 gewannen die Schmalkalderinnen auch die zweite Partie.

Damit bleiben die SVV-Damen zu Hause ungeschlagen und erobern sich den zweiten Tabellenplatz zurück. Am kommenden Samstag treffen sie auf den VC Blau-Weiß Gebesee. Mit den alten Bekannten lieferten sie sich in der Vergangenheit schon spannende Spiele.

SVV: E. Kämpfer, S. Ilgen, F. Lesser, K.Köhler, M. Kirchner, T. Henke, K. Maslowski, J. Tobias
15.11.2014
Damen I mit zweiter Saison-Niederlage
Mit der Minimalbesetzung von sechs Spielerinnen angereist, unterlag die Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) in der Thüringenliga im Südthüringer Duell dem VfB 91 Suhl II mit 2:3 Sätzen. So nahmen die Fachwerkstädterinnen wenigstens einen Zähler mit auf die Heimreise.


Die Schmalkalder Damen gelang der Start in den ersten Satz. Die Abwehr stand sicher und mit Vorteilen im Angriff erspielten sie sich einen 16:10-Vorsprung. Doch Suhl konnte aufholen (21:20) und nur mit Glück gewannen sie den Satz (25:22).

Im zweiten Durchgang begegneten sich die Mannschaften auf Augenhöhe. Die SVV-Damen verschlugen zu viele Aufgaben um sich entscheidend absetzen zu können. Am Satzende lagen die Suhlerinnen knapp vorne (22:23). So wurde mit der 22:25-Satzniederlage trotz guter spielerische Leistung die Aufschlagsschwäche der Schmalkalderinnen bestraft.

Die SVV-Damen kämpfte sich im dritten Satz mit einer 9:3-Führung zurück ins Spiel. Dann verletzte sich die Stammzuspielerin des VfB und musste ausgewechselt werden. Das sollte eigentlich ein Vorteil für die SVV-Akteure sein, mit der Spielweise der neuen Zuspielerin kamen sie aber nicht zurecht und so schmolz der Vorsprung. Die Suhlerinnen wurden mutiger und ihnen gelang fast alles. Die Schmalkalder Damen agierten zu unflexibel im Angriff und waren so ausrechenbarer für die gegnerische Abwehr. Die Gastgeberinnen hielten sich mit dem Ausgleich nicht lange auf, zog vorbei und Schmalkalden geriet mit 20:25 ins Hintertreffen.

Zu Beginn war der vierte Satz ein Spiegelbild des vorherigen Durchgangs: Schnelle Führung des SVV (6:3), Suhl holte auf und die Schmalkalderinnen gerieten unter Druck. Diesmal hielten sie aber dagegen (25:22) und erzwangen, wie an den beiden vergangen Spieltagen, die Entscheidung im fünften Satz.

Den Start verschliefen die Schmalkalderinnen vollkommen. Es fand keine verwertbare Annahme den Weg Richtung Netz, auch nach zwei Auszeiten nicht. Mit 1:8 beim Seitenwechsel war das Spiel eigentlich schon entschieden. Die erste Annahme wurde zwar besser aber mit den harmlosen Angriffen konnten sie Suhl nicht mehr verunsichern. Bei 5:11 gab es ein letztes Aufbäumen, die Enttäuschung über das 8:15-Ergebnis am Ende war dementsprechend groß.

Nach einem spielfreien Wochenende laden die SVV-Damen am 29. November zu ihrem zweiten Heimspiel ein. Im Spiel gegen den USV Jena und dem SVC Nordhausen wollen sie nicht über fünf Sätze gehen.

SVV: M. Kirchner, F. Lesser, K. Maslowski, T. Henke, S. Ilgen, J. Tobias
08.11.2014
Damen I - Tabellenplatz zwei verteidigt
Mit den beiden Punkten vom knappen Erfolg über den USV Jena bleiben die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) auf dem zweiten Tabellenplatz in der Thüringenliga.

Mit viel Spielfreude gestaltete sich die Jagd nach Punkten im ersten Satz sehr unkompliziert. Der USV agierte verhalten und so übernahmen die SVV-Damen die Spielführung (11:8). Ihre Angreifer setzten sich am Netz ohne Probleme durch, der Vorsprung konnte ausgebaut werden und mit 25:17 ging der erste Durchgang an die Gäste aus Schmalkalden.

Im zweiten Satz griffen die Jenaerinnen ins Spielgeschehen ein. Die Schmalkalderinnen ließen sich davon aber nicht irritieren. Nach dem 5:8-Rückstand konnten sie mit guten Aufschlägen den Druck auf die Gegnerinnen wieder erhöhen. Diese hatten dadurch Probleme im Abschluss, bei 12 war der Ausgleich geschafft. Die Schmalkalder Damen übernahmen die Führung (20:14) und gaben sie bis 25:18 nicht mehr ab.

Das Spiel sah nach einem deutlichen Erfolg aus und nach der 6:2-Führung im dritten Satz schlichen sich Nachlässigkeiten beim SVV ein. Es fehlte an Druck und Genauigkeiten bei den Aufschlägen und die Angreifer ließen Chancen auf Punkte ungenutzt. Der USV konnte seine Hauptangreiferinnen besser in Szene setzen. Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, mit langen Ballwechseln, welche die SVV-Damen zu Beginn noch für sich entscheiden konnten. Beim Stand von 19:19 kippte das Spiel zu Gunsten des USV. Nur noch mit der Abwehr beschäftigt fiel es den Schmalkalderinnen schwer selber zu punkten. Gleichauf ging es Richtung Satzende und bei 23:23 vereitelt eine verschlagene Aufgabe die entscheidende Führung. Stattdessen hieß es Satzball für Jena und Schmalkalden unterlag 23:25.

Der vierte Durchgang begann ebenso ausgeglichen. Dennoch waren die SVV-Spielerinnen verunsichert. Das erkämpfte Aufschlagsrecht konnte nicht verwertet werden. Verschlagene und unplatzierte Aufgaben machten es dem USV weiterhin leicht, die Lücken der SVV-Abwehr zu nutzen. Der SVV fand nicht zu alter Stärke und Lockerheit zurück. Zu sehr mit den eigenen Fehlern beschäftigt gaben sie auch diesen Satz mit 20:25 ab und der Tiebreak musste die Entscheidung bringen.

Vor dem fünften Satz erinnerte Kapitänin Juliane Tobias an die eigenen Stärken aus den ersten beiden Sätze und dass es keinen Grund gibt, die Köpfe hängen zu lassen. Das Umdenken gelang und nach dem 3:0-Vorsprung war der Siegeswille zurück. Die SVV-Abwehr hatte sich endlich auf die gegnerischen Angreifer eingestellt und am Netz war Maria Kirchner bei Block und Angriff eine sichere Bank. Sie krönte ihre tolle Leistung noch mit einer Aufschlagsserie zum vorentscheidenden 13:4. Die Schmalkalder hatten es geschafft das Spiel wieder an sich zu reißen und waren am Ende erleichtert über den 15:6-Erfolg.

SVV: M. Kirchner, R. Schmölling, T. Henke, E. Kämpfer, K. Maslowski, J. Tobias
25.10.2014
Damen I mit erster Saison-Niederlage
Jena – Nach drei souveränen Siegen in der Volleyball-Thüringenliga bescherte der 1. VSV Jena der Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) die erste Niederlage in dieser Saison. Durch das knappe 2:3-Satzergebnis sicherten sich die SVV-Damen dennoch einen Punkt und verbleiben damit auf dem zweiten Tabellenplatz.

Gegen den direkten Verfolger in der Tabelle starteten die Schmalkalderinnen nervös in den ersten Satz. Unklar ob dies an der langen Spielpause oder dem ungewohnt späten Spielbeginn lag. Die Partie wurde erst 20.30 Uhr angepfiffen. Die entstandene Unruhe schadete dem Spielaufbau. Die Gastgeberinnen dominierten das Spielgeschehen und gingen nach einer Punkteserie verdient in Führung. Nach dem 9:15-Rückstand versuchten die Schmalkalder Damen dennoch ins Spiel zu finden, Unsicherheiten in allen Mannschaftsteilen verhinderte dieses aber. Der Rückstand blieb bis zum 17:25-Satzverlust.

Im zweiten Durchgang geraten die Schmalkalderinnen ebenfalls früh ins Hintertreffen (4:8). Gelungene Aktionen am Netz waren noch zu vereinzelt. Zudem häuften sich die verschlagenen Angaben. Den Angreifern fehlte das nötige Vertrauen. Erst als der Satz schon entschieden war, mehrten sich auf Seiten der Jenaerinnen die Fehler. Der SVV nutzte die Schwächephase aus, holte auf, scheiterte dennoch bei 23:25 knapp.

Der Knoten schien endlich geplatzt. Im dritten Satz spielten die Schmalkalder Damen befreiter auf. Die nötige Sicherheit und Spielharmonie kamen durch eine Elf-Punkteserie zum 15:4. Der VSV nutzte sein vollen Wechselkontingent aus, konnte den SVV-Satzsieg mit 25:17 aber nicht verhindern.

Der VSV kämpfte sich im vierten Satz zurück ins Spiel und wollte so eine Entscheidung erzwingen. Die Schmalkalder hofften ihrerseits auf eine Spielverlängerung in den Tiebreak. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Mit gezielten Angriffen und sicheren Aufschlägen erarbeiteten sich die Schmalkalder Vorteile (16:12). Ein kleiner Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut. Mit 25:20 glichen sie nach Sätzen aus.

Im fünften Durchgang war beiden Teams die Anspannung anzumerken. Kein Team riskierte zu viel und so kam es zu langen Ballwechseln. Beim Seitenwechsel lagen die SVV-Damen vorne (8:7). Der VSV agierte aber auf Augenhöhe und zog nach drei Punkten in Folge vorbei (12:13). Am Ende waren zwei unglückliche Aktionen am Netz ausschlaggebend und schon war der Satz und damit das Spiel, zum Nachteil der Schmalkalder, mit 13:15 entschieden.

Statt der Niederlage sollten sich die SVV-Spielerinnen aber die Aufholjagd nach dem 0:2-Satzrückstand sowie der Blick auf die Tabelle (zehn Punkte aus vier Partien) im Hinterkopf behalten. Am 8. November geht die Reise erneut nach Jena, zum USV Jena. Im hinteren Tabellendrittel platziert, sind sie aber nicht zu unterschätzen.

SVV: E. Kämpfer, R. Schmölling, K. Maslowski, M. Kirchner, S. Ilgen, K. Köhler, T. Henke, J. Tobias
27.09.2014
Damen I - Klarer Sieg gegen den Aufsteiger
HSV Weimar II - Schmalkalder VV 0:3
(12:25, 17:25, 22:25)

Mit dem 3:0-Sieg über den HSV Weimar II gelang den Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) der dritte Sieg in Folge. Gegen den Aufsteiger galten die Schmalkalder Damen als Favoritinnen und auf Grund der beiden deutlichen Siege zu Hause konnten sie, obwohl schwach besetzt, optimistisch in die Partie gehen.

Trotz der hektischen Anreise fanden die SVV-Damen die nötige Konzentration für den ersten Satz. Sie nahmen das Spiel in die Hand und kamen so zu vielen direkten Punkten. Die HSV-Spielerinnen agierten zurückhaltend und die Schmalkalder bauten ihren Vorsprung (14:9) bis zum Ende (25:15) locker aus.

Der zweite Durchgang gestaltete sich etwas ausgeglichener, weil der HSV mutiger wurde und es so schwieriger für die SVV-Angreifer wurde zu punkten (12:12). Durch gute Aufschläge und das schnelle Angriffsspiel über die Mitte erkämpften sie sich aber eine kleine Punkteserie zur Führung. Nach dem 20:14 war die Spieldominanz zurück und der 25:17-Erfolg nur Formsache.

Auch der dritte Satz schien zunächst eine klare Angelegenheit (13:6). Im Verlauf erlaubten sich die Schmalkader mehr und mehr Unsicherheiten im Spielaufbau. Ein erfolgreicher Abschluss wurde schwierig. Die Weimarer Spielerinnen nutzten die Schwäche und holten auf. Die Thüringenligaerfahrenen Angreiferinnen in ihren Reihen trumpften auf. Die SVV-Abwehr hatte schwer zu tun. Die erste Auszeit der Schmalkalderinnen in dieser Partie war nötig (16:14). Um den Punkteausgleich zu verhindern mussten Kräfte und Konzentration für die finalen Punkte gesammelt werden. Das klappte hervorragend, die Gegner kamen nicht mehr entscheidend heran und so sicherten sich die Schmalkalder Damen mit 25:22 im entscheidenden Satz auch das Spiel.

Die Liga pausiert vier Wochen und am 25. Oktober treffen die SVV-Damen auf den direkten Tabellennachbarn 1. VSV Jena.

SVV: S. Ilgen, K. Köhler, T. Henke, M. Kirchner, K. Maslowski, E. Kämpfer, J. Tobias
13.09.2014
Gelungener Start der 1.Damen-Mannschaft
Zum ersten Spieltag in ihrer achten Thüringenliga-Saison nutzten die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) ihren Heimvorteil und besiegten das SWE Volley-Team III sowie den VC Blau-Weiß Gebesee jeweils klar mit 3:0-Sätzen.

Ab dem Pfiff zum Start für den ersten Satz gegen SWE waren die Schmalkalder Damen mit viel Spielfreude „heiß auf den Ball“. Aus den kurzen Ballwechseln gingen die SVV-Damen immer wieder als Sieger hervor. Sie ließen die Gäste aus Erfurt kaum ins Spiel kommen und übernahmen sofort die Führung (14:6). Die Unerfahrenheit der gegnerischen Zuspielerin machte es ihnen leicht, das Spiel der Erfurterinnen zu durchschauen. Nie gaben sie das Spiel aus der Hand und siegten verdient 25:10.

Überrascht vom deutlichen Satzgewinn agierten die SVV-lerinnen zu beginn des zweiten Durchgangs etwas nachlässig. Das Erfurter Spiel nahm an Fahrt auf und der Kampf um die Punkte wurde enger (8:9). Beim Stand von 11:12 aus Sicht der Gastgeber verletzte sich eine Erfurter Spielerin unglücklich. Ohne Auswechselspielerin angereist hielt die angeschlagene Spielerin zwar noch einige Punkte durch, musste aber dann doch, zum Wohle ihrer Gesundheit, aufgeben. Somit wurde das Spiel mit 3:0 für die Schmalkalder gewertet.

Auch in der folgenden Partie wartete mit dem VC Blau Weiß Gebesee ein erfahrener und alt bekannter Thüringenligist auf die SVV-Damen. Aber mit dem guten Spiel im Rücken starteten sie hoch motiviert in diese Begegnung.

Der erste Satz begann mit lockerem Abtasten, dann konnten sich die Schmalkalder mit einer kleinen Punkteserie auf 15:7 absetzen. Die gute Blockarbeit der Netzspieler ließ die gegnerischen Angreifer verzweifeln. Der Vorsprung wurde weiter ausgebaut und der Satz deutlich gewonnen (25:11).

Weiter konzentriert erspielten sich die Schmalkalder Damen eine erneute Führung im zweiten Satz (14:8). Das verleitete zu Nachlässigkeiten im Abschluss und Gebesee konnte aufholen. Zunächst blieb der Vorsprung, auch weil die eigene Abwehr aufmerksam agierte. Am Ende reichte es mit 25:20 zum zweiten Satzgewinn.

Im dritten Durchgang wollten die SVV-Akteure dann die Entscheidung und damit den perfekten Einstand erzwingen. Zu viel gewollt und schon wurden die Chancen auf Punkte leichtfertig vergeben. Erstmals gerieten die Gastgeberinnen in Rückstand (8:11). Aber davon ließen sie sich nicht verunsichern. Die Angreifer fanden nach mehrfachen Hinweisen von Trainer Micha Henke wieder die Lücken und Schwachstellen beim Gegner und belohnten sich mit dem Ausgleich bei 20. Danach spielten sie ihre ganze Erfahrung aus und sicherten sich routiniert den zweiten Tagessieg mit 25:22.

Diese beiden klaren Siege sind eine echte Überraschung und man wird sehen, wie es weiter geht. Am 27. September müssen sie beweisen, dass die Eroberung der Tabellenspitze in Thüringens höchster Spielklasse kein Zufall war.

SVV: T. Henke, S. Ilgen, M. Kirchner, F. Lesser, K. Maslowski, R. Schmölling, J. Tobias
01.06.2014
Damen I
Die 1. Damenmannschaft sucht für die Saison 2014/15 in der Thüringenliga noch Unterstützung.
Mit einem schlagkräftigen Team wollen wir nochmal vorne angreifen.
Wenn Du erfolgsorientierten Volleyball in einem geselligen Verein spielen möchtest, bist Du beim SVV genau richtig.
Unser Trikotsatz hat noch ein paar Rückennummern frei - trau Dich und melde Dich bei uns!
Über die Pflichtspielfreien Sommermonate sind wir im Freibad Näherstille bei den Beachfeldern zu finden oder wir nehmen an diversen Freizeitturnieren teil. tob
13.05.2014
„Quo vadis SVV-Damen“
Da hat die Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) eine schwierige Saison überstanden, nur um dann vor der Frage zu stehen, ob und wie es weitergeht.
Doch von Anfang an:
Nach dem Vize-Meistertitel im Jahr 2012/13 war eine Umstruckturierung in der vergangenen Saison nötig gewesen. Zur Verstärkung der Mannschaft wurde die damalige Landesklasse des SVV hinzugezogen. Es war allen klar, dass es spielerisch ein großer Schritt zur Thüringenliga ist und das sie auch erstmal als Team zusammenwachsen müssen. Bis zum Saisonende hat beides leider nicht wie gewünscht funktioniert. Schon früh wurden die SVV-Damen in Thüringens höchster Spielklasse an das Tabellenende gedrängt. Die wenigen Siege wurden hauptsächlich im Tiebreak errungen und durch die neue Punkteregelung bedeutet ein Sieg erst im fünften Satz nur zwei Punkte für die Tabelle (anstatt drei).
Ein Höhepunkt waren sicher die beiden Siege, u.a. gegen die amtierenden Thüringenmeisterinnen des SWE Volley-Team III, am vorletzten Heimspieltag.
Dieser Spieltag gehörte zum kleinen Zwischenhoch mit drei Siegen in Folge, wodurch die Hoffnung auf den Klassenerhalt genährt wurde.
Ein gemeinsames Training nur einmal in der Woche reichte aber nicht, um das unterschiedliche Spielniveau anzugleichen. In der Thüringenliga ist das Spieltempo eben ein anderes und der Gegner muss mit viel Druck im Abschluss ständig beschäftigt werden. Auch waren bis zum Ende Abstimmungsprobleme im Spiel der Schmalkalderinnen erkennbar. Aber auch bei einer starken Besetzung mit vielen Thüringenligaerfahrenen Spielerinnen wurden zu oft Nerven gezeigt, zu früh aufgegeben und Sätze deutlich abgegeben. Das zeugte von mangelndem Biss und das sie sich nicht gegenseitig mitreißen konnten.
Aber genug gemeckert.
Insgesamt war zum Saisonende eine Verbesserung klar erkennbar. So kam es zum Kampf unter den letzten drei Mannschaften um einen möglichen Verbleib in der Klasse. Mit dem 11. Platz und nur sechs Siegen waren die Damen des SVV sportlich abgestiegen. Nur durch den Rückzug des VC Altenburg ist den SVV-Damen der Verbleib in der Liga nun aber sicher.
Nicht sicher ist dagegen, ob für die kommende Saison eine spielfähige Mannschaft zustande kommt.
Erneut gibt es viele Abgänge(durch Studium, Ausbildung,...) und im Gegensatz dazu zu wenige Rückkehrer(Schwangerschaft, Verletzung,...).
Das reicht leider nicht für einen saisonfähigen Kader. tob

Interessierte Spielerinnen können sich gern bei Katrin Köhler unter der Telefonnummer 0172/3672372 oder per Email katrinkoehler17@web.de melden !
22.03.2014
Damen I - Chance auf Klassenerhalt vertan
1.VSV Jena - Schmalkalder VV 3:0 (25:18, 27:25, 25:14)

Nach der deutlichen 0:3-Niederlage der Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) im letzten Thüringenligaspiel gegen den 1. VSV Jena 90 steht der Abstieg in die Oberliga so gut wie fest. Angetreten waren die SVV-Damen, um mit einem Sieg die Abstiegsplätze zu verlassen und so die Konkurrentinnen um den Klassenerhalt unter Druck zu setzen. Stattdessen konnten die Schmalkalderinnen, obwohl gut aufgestellt an diesem Tag, über das gesamte Spiel hinweg nicht ihre Nervosität ablegen. Gegen die Oberliga-Aufsteiger, die im sicheren Mittelfeld platzieren konnten, fanden sie nie zu ihrem Spiel.

Im ersten Satz wurden zu viele Aufgaben verschlagen. Punkte wurden in Serie abgegeben und nach dem 7:13 hatten die SVV-Damen den Anschluss verloren. Probleme im Spielaufbau und Abschluss machten jede Aufholjagd zunichte. So war der Satz schnell entschieden und nach dem 18:25 blieb nur zu hoffen, dass es folgenden Durchgang besser läuft.

Aber auch hier gerieten die Schmalkalderinnen früh in Rückstand (5:12). Es lief weiterhin noch nicht rund und Zuspielerin Juliane Tobias schaffte es nicht die nötige Ruhe in die Mannschaft zu bringen. Vieles wirkte hektisch und unüberlegt. Hinzu kamen Probleme in der ersten Annahme, die einen druckvolles Spiel erschwerten. Dabei halfen die Jenaerinnen noch ihren Gegnerinnen zu einfachen Punkten, indem sie nun selber zahlreiche Aufgaben verschlugen. Am Spielende gab es dann doch noch Phasen, in denen die Gäste ihr wahres Spielvermögen zeigten. Sie kämpften sich an die Jenaerinnen heran und zwangen sie so in die Satzverlängerung. Wie am vergangenen Spieltag trug das Spiel über die Mitte in Kombination mit Susan Ilgen viel dazu bei. Am Ende schienen die Schmalkalder Spielerinnen zu viel zu wollen und unterlagen knapp 25:27.

Im dritten Satz wurde viel investiert und auch riskiert. Weiterhin passte leider die Abstimmung zwischen Zuspielerin und Angreiferinnen nicht. So fehlten die wichtigen und sonst so sicheren Punkte der Außenangreiferinnen. Nach einer Aufgabenserie vom VSV (12:18) schien der Satz entschieden. Auf Seiten der Schmalkalder waren Ratlosigkeit und Enttäuschung über die verpasste Chance, statt Spielfreude und Angriffslust in den Gesichtern zu lesen. Nach dem 14:25 war der verkorkste Saisonabschluss perfekt.

Mit diesem Ergebnis bleiben die SVV-Damen auf dem vorletzten Tabellenplatz und je nach Ausgang des Nachholspiels der direkten Konkurrenz könnten sie noch auf den letzten Platz abrutschen. Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft des SVV stark genug ist, diesen Rückschlag auszuhalten, um gemeinsam in der kommenden Saison für den direkten Wiederaufstieg zu kämpfen.

SVV: L.Schubert, E.Kämpfer, M.Holland-Moritz, S.Ilgen, K.Köhler, T.Kowarsch, T.Henke, J.Tobias
08.03.2014
Damen I - Es muss weiter gezittert werden
Schmalkalder VV - 1.Sonneberger VC 1:3 (22:25, 23:25, 25:18, 22:25)

Schmalkalder VV - Geraer VC II 3:2 (25:23, 21:25, 25:14, 23:25, 15:5)

Einen Sieg und eine Niederlage verbuchten die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) am letzten Heimspieltag in der Thüringenliga. Die Gastgeberinnen hatten sich einen Sieg gegen Tabellenschlusslicht 1. Sonneberger VC 04 vorgenommen, während sie sich gegen den Geraer VC II keine Erfolgschancen ausrechneten. Es kam anders: Der 1:3-Niederlage gegen Sonneberg folgte der 3:2-Sieg gegen Gera.

Mit einem Kader von elf Spielerinnen, darunter Rückkehrerin Juliane Tobias für das Zuspiel, waren die Gastgeberinnen an diesem wichtigen Spieltag gut aufgestellt. Im Kampf um den Klassenerhalt und vor eigenem Publikum standen die Spielerinnen mächtig unter Druck. Dennoch gelang der Start in die erste Partie gegen Sonneberg (10:6). Diesen Vorsprung hätten sie sogar noch weiter ausbauen können. Durch zu viele Aufschlagsfehler ließen sie stattdessen Sonneberg aufholen. So konnten sie Schmalkalderinnen den Ausgleich bei 18:18 nicht verhindern. Ein Aufholen wurde durch erneute Fehlaufschläge verhindert, so ließ sich Sonneberg nicht verunsichern. Die Führung wurde verschenkt und der Satz 22:25 abgegeben.

Zu Beginn des zweiten Satzes setzte sich der Abwärtstrend fort und dann musste auch noch Aktivposten Katrin Köhler wegen eines Krampfes vom Feld. Die Sonneberger dominieren das Spiel. Bei 8:18 schien das Spiel schon gelaufen, nach den hängen gelassenen Köpfen auf dem Feld zu urteilen. Erst als Sonneberg Probleme im Spielaufbau bekam, weil die Schmalkalderinnen endlich ihre Aufschläge über das Netz brachten, keimte Hoffnung auf. Der Ehrgeiz schien geweckt, von 17:23 auf 23:25 konnten sie aufholen. Der Satz ging zwar verloren, aber die Formkurve zeigte nach oben.

Trotz des Fehlstarts in den dritten Satz (1:5), zeigten die Schmalkalderinnen Kampfgeist und holten konsequent auf. Im Verlauf erzielten sie Punkte in Serie, gaben aber nur einzelne ab. Nach dem Ausgleich bei 16 waren sie nicht mehr zu stoppen. Sie übernahmen die Führung und das nahmen das Spiel in die Hand. Mit 25:18 sicherten sie sich den Satz deutlich.

Die Schmalkalder Spielerinnen starteten mit einem kleinen Vorsprung in den Satz und ist mit sehenswerten Aktionen der aktivere Part im Spiel. Strittige Schiedsrichterentscheidungen stören den Spielrhythmus und die Spielerinnen ärgern sich zu lange über so verlorene Punkte. Das kostet den Vorsprung und bei 18:21 liegen sie plötzlich hinten. Sonneberg reißt das Spiel wieder an sich die Schmalkalden haben bei 22:25 das nachsehen.

Damit hat Sonneberg seinen zweiten Sieg in der Saison eingefahren, steht dennoch aber als Absteiger fest. Damit sie nicht auch dazugehören, müssen die Schmalkalder wenigstens im Spiel gegen den Tabellenzweiten Geraer VC punkten.

Doch im ersten Satz wirkte die Partie gegen Sonneberg noch nach (0:7). Bis auf Tina Kowarsch stand der alte Stammsechser der vergangenen Saison auf dem Feld, was man der Abstimmung im Spiel anmerkte. Mit gelungen Aktionen kam die Spielfreude auch zurück. Bei 14:14 war der Ausgleich schon geschafft und es begann ein offener Schlagabtausch. Die Angreiferinnen auf beiden Seiten schlugen die Bälle aus alles lagen in das gegnerische Feld. Mit 25:23 gingen die Schmalkalderinnen in Satzführung.

Im zweiten Durchgang gab es erneut einen Fehlstart der Schmalkalderinnen (0:5). Diesen Rückstand liefen sie bis zum Ende hinterher. Ohne entscheidende Aufholjagd unterlagen sie 21:25.

Der Start in den dritten Satz gelang. Der frühe Vorsprung (15:8) war nie gefährdet und auf dem Feld herrscht gute Stimmung. Die große Kombinationsfreude am Netz zahlte sich aus. Durch eine stabile Annahme war am Netz für die Zuspielerin Juliane Tobias einiges möglich. Besonders Susan Ilgen verwandelte fast jeden Angriff in einen direkten Punkt und ließ sich weder vom gegnerische Block noch der Abwehr stoppen. Mit 25:14 ging der Satz deutlich an die Hausherrinnen.

Im vierten Satz wollten sie dann alles klarmachen. Es entwickelte sich aber ein Spiel auf Augenhöhe, mit ständigen Führungswechseln. Trotz der Spielfreude sollte die Konzentration auf Punkte nicht verloren gehen. Mit 23:25 mussten die Schmalkalderinnen den Satz abgeben und wenigstens den anschließenden Tiebreak gewinnen, um sich zwei Punkte für die Tabelle zu sichern.

In den entscheidenden fünften Satz starten die mit eine kleinen Vorteil (3:0), der Sicherheit brachte. Die letzten Kräfte werden mobilisiert und so bleibt das Spiel druckvoll und variabel. Gera wurden kaum Chancen gelassen und so lagen die SVV-Damen beim Seitenwechsel schon 8:4 in Front. Bis zum überraschend klaren 15:5-Ende ließen sie keinen Zweifel am Siegeswillen.

Da die direkten Konkurrenten VC Altenburg ebenfalls am Wochenende siegten, rutschten die SVV-Damen erneut auf einen Abstiegsplatz. Nur ein deutlicher Sieg am letzten Spieltag (22. März) gegen VSV Jena und möglichst keine weiteren Punkte von VC Altenburg in deren verbleibenden beiden Spielen sichern dem SVV den Klassenerhalt.

SVV: K. Köhler, T. Henke, S. Ilgen, T. Kowarsch, M. Kirchner, L. Schubert, L. Messerschmidt, A. Bothe, F. Bastam, U. Wünsch, J. Tobias
28.02.2014
Damen I - 4. Pokalrunde zum Einspielen für das Saisonfinale
Nach drei Wochen Pause vom Punktspielbetrieb der Thüringenliga steigt die Damenmannschaft des SVV am Samstag in den Wettbewerb um den Thüringenpokal ein.
In der vierten Runde sind die Gegner der Gastgebende SV Eisfeld und der Geraer VC II.
Gegen die Landesklassenmannschaft aus Eisfeld (Tabellenführer in der LK Süd) gelten die Schmalkalderinnen als Favoriten.
In der Partie gegen Gera sieht das ganz anders aus: Das Team aus Ostthüringen ist derzeit Tabellenzweiter in der Thüringenliga und konnte auch das Hinspiel gegen die SVV-Damen klar gewinnen.
Für die Schmalkalderinnen dient diese Begegnung auch als Test für die entscheidenden Spiele um Punkte für die Tabelle. Als Tabellenzehnte belegen sie den letzten Nichtabstiegsplatz und mit zwei Spielen mehr haben sie nur zwei Punkte Vorsprung auf den direkten Verfolger VC Altenburg.
Am 8. März treffen die SVVlerinnen dann zum letzten Heimspiel der Saison erneut auf den Geraer VC. Der zweite Gegner ist das Tabellenschlusslicht 1.Sonneberger VC 04, gegen diese konnten die Schmalkalderinnen das Hinspiel allerdings auch erst im Tiebreak knapp für sich entscheiden.
Nach einer erneuten Spielpause folgt dann die letzte Partie der Saison am 22. März gegen den VSV Jena. Hoffentlich ist es nicht das entscheidende Spiel, sondern bis dahin alles klar, d.h. der Klassenerhalt gesichert.
08.02.2014
Damen I - Spitzenreiter war einfach zu stark
VC Gotha - Schmalkalden VV 3:1 (22:25, 25:19, 25:22, 25:19)

In der Thüringenligapartie gegen die Tabllenführer VC Gotha waren die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins nur Außenseiter. Trotz der 1:3-Niederlage schlugen sie sich aber achtbar. Als Stammspielerin für den Mittelblock fehlte Maria Kirchner berufsbedingt. Ihr Position übernahm Tina Henke, die in dieser Saison eigentlich die Zuspielposition inne hatte.

Trotz dieser Umstellung gelang der Start in den ersten Satz. Gute Blockarbeit war an diesem Spieltag das entscheidende Mittel gegen die wuchtigen Angriffe der Gothaerinnen. Erst durch Annahmeprobleme gerieten die Schmalkalderinnen in Rückstand (12:16). Den Ausgleich zu erarbeiten war schwierig, weil im entscheidenden Moment mehrfach die Aufgaben verschlagen wurden. Kurz vor Satzende brachten starke Blockaktionen am Netz dann doch noch den Ausgleich (20:20). Das beflügelt die Angreifer, die mit viel Augenmaß im Abschluss zum 25:22-Erfolg beitragen.

Mit besseren Aufschlägen schafften es die Schmalkalderinnen zu Beginn des zweiten Satzes die Gothaerinnen in Schwierigkeiten zu bringen. Aber auch die eigenen Annahme war weiter zu instabil, um das Angriffsspiel variabel zu gestalten. Das Spiel über die Außenangreifer war zu durchsichtig und bei 7:13 ist schon die zweite Auszeit nötig, um den Rückstand nicht weiter wachsen zu lassen. Die Sprungaufschläger der Gothaer Damen bereiteten aber weiter Probleme und die Angreifer punkteten nicht. Es wurde durchgewechselt, aber erst am Ende entschiedener Widerstand geleistet. Gotha musste sich seinen letzten Punkt (19:25) schwer erkämpfen.

Der Schwung vom Ende wurde mit in den dritten Durchgang genommen (6:3). Zwar schafften des die Schmalkalder Damen weiterhin nicht, mit dem ersten Angriff zu punkten, verschafften sich durch gute Abwehrarbeit aber weitere Möglichkeiten. Der Rückstand konnte geringer gehalten werden (17:20) und am Ende sind sie sogar auf Schlagdistanz (22:23). Leider reichte es am Ende nicht: Denn trotz guter Abwehrarbeit, die Punkte werden am Netz gemacht (22:25).

Im vierten Satz gaben sich die Schmalkalder Damen früh geschlagen. Die Gastgeberinnen konnten früh und ohne viel Gegenwehr davonziehen (5:9). Erst im Verlauf fanden die SVV-lerinnen zurück zum Spiel. Auch wenn die Kräfte schwanden, war Kampfgeist gefragt (11:13). Dennoch sind nicht mehr alle zu vollem Einsatz bereit, wodurch der Rückstand bis zum 19:25 erneut anwuchs.

Das Spiel ist sicher nicht maßgebend, die Gothaer Damen sind nicht umsonst Tabellenführerinnen. Das phasenweise gute Spiel sollte als Anhaltspunkt für das Restprogramm der Saison dienen. Nach einer kleinen Spielpause geht es für die SVV-Damen am 1. März in der vierten Pokalrunde um den Thüringenpokal in Eisfeld weiter. Das nächste Punktspiel folgt dann eine Woche später und ist das letzte Heimspiel der Saison. (tobias)

SVV: L. Niepage, S. Ilgen, L. Schubert, A. Bothe, T. Henke, T. Kowarsch, K. Köhler, M. Holland-Moritz
01.02.2014
Damen I - Dritter Sieg in Folge
VC Altenburg - Schmalkalder VV 0:3 (15:25, 13:25, 18:25)

Mit dem klaren 3:0-Erfolg gegen den VC Altenburg gelang der Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) der dritte Sieg in Folge in der Thüringenliga.

Beide Mannschaften starteten mit druckvollen Angriffen in die Partie. Die Schmalkalderinnen fanden schnell ins Spiel und nutzten die gegnerischen Schwachpunkte gezielt aus. Trotz hoher Fehlerquote bei den Aufschlägen konnten sie sich früh absetzen (15:9). Mit weiteren Punkteserien bauten sie den Vorsprung aus, auch weil die Altenburgerinnen nicht in der Lage waren, Nachlässigkeiten im Spiel der Schmalkalder zu bestrafen. Bis zum 25:15 ließen die SVV-Damen bei den Gegnerinnen keine Hoffnung auf leichte Punkte aufkommen.

Die Spielkontrolle gaben die Schmalkalderinnen auch im zweiten Satz nicht ab. Obwohl sich die Altenburgerinnen mit Spielerwechseln verstärkten, war der Durchgang bei 9:1 für die Gäste eigentlich schon entschieden. Jetzt lief es bei den SVV-lerinnen reibungslos: von einer stabilen Annahme über das variable Passspiel bis zu den platzierten Angriffen. So lagen sie mit 25:13 am Ende erneut deutlich vorne.

Im dritten Satz zeigten die Hausherrinnen mehr Gegenwehr. Die Schmalkalder Angreiferinnen brauchte mehrere Versuche, um die Bälle im gegnerischen Feld zu versenken. Die daraus resultierenden langen Ballwechsel konnten sie oft nur durch Glück für sich entscheiden. Zu Beginn dieses Durchgangs spielten die SVV-Damen nur mit und erkämpften sich erst im Verlauf ihre Dominanz zurück (15:11). Nachdem sie die Altenburgerinnen bis auf 19:17 aufholen ließen, schien das Spiel langsam zu ihren Nachteil zu kippen. Nur mit erhöhtem Einsatz in der Abwehrarbeit und variablen Spiel behielten die Schmalkalderinnen bis 25:18 die Oberhand und entschieden so das Spiel deutlich für sich.

Mit den drei erkämpften Punkten gegen die direkten Konkurrentinnen um den Klassenerhalt konnten sich die SVV-Damen etwas Luft zum Tabellenkeller verschaffen. Am kommenden Samstag haben sie gegen den VC Gotha, aktuelle Tabellenführer in Thüringens höchster Spielklasse, nur Außenseiterchancen. (tobias)

SVV: K. Köhler, T. Henke, S. Ilgen, T. Kowarsch, M. Kirchner, L. Schubert, A. Bothe, F. Bastam, L. Niepage
25.01.2014
Damen I - Unverhoffter Doppelerfolg
Schmalkalder VV - SWE Volley-Team 3:2
(12:25, 21:25, 25:23, 28:26, 15:13)

Schmalkalder VV - SVC Nordhausen 3:2
(23:25, 25:20, 26:24, 15:25, 15:12)

Über zwei Erfolge am vierten Heimspieltag konnte sich die Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) freuen. Sie besiegten in der Thüringenliga gegen das SWE Volley-Team Erfurt und den SVC Nordhausen jeweils mit 3:2-Sätzen.

Im ersten Spiel waren die Damen aus der Landeshauptstadt die klaren Favoritinnen. Die SWE-Damen lagen aktuell auf Platz 2 der Tabelle, hatten das Hinspiel gegen die SVV-Damen deutlich für sich entscheiden können und waren in den vergangenen Jahren Seriensiegerinnen in Sachen Thüringenmeisterschaft. Die Schmalkalderinnen starteten entsprechend nervös in diese Begegnung. Ein früher Rückstand und eine hohe Eigenfehlerquote ließen sie nicht in das Spiel finden. Fast chancenlos gaben sie den ersten Satz 12:25 ab.

Im zweiten Satz trauten sich die SVV-Akteurinnen schon mehr zu. Chancen auf Punkte wurden konsequenter genutzt und so der Gegner zu Fehlern gezwungen. Lange konnten sie so das Spiel offen gestalten (14:14) und gleichauf ging es Richtung Satzende. Hier spielten die SWE-Damen ihre Routine aus. Die Schmalkalderinnen hatten zwar mit 21:25 das nachsehen, hatten spielerisch aber ordentlich zugelegt.

Der Knoten schien endgültig im dritten Durchgang geplatzt. Erstmals konnten sich die Gastgeberinnen einen klaren Vorsprung erarbeiten (14:9). Die Erfurterinnen schienen zu siegessicher und ließ den Schmalkalderinnnen weiterhin Raum zur Spielgestaltung. Mit viel Einsatz konnte die Führung bis zum Ende (25:23) verteidigt werden.

Nach diesem Erfolg entwickelte sich im folgenden Satz ein offener Schlagabtausch (11:11). Dann folgte wieder eine Schwächphase, in der selbst die beiden Auszeiten nicht verhindern konnten, dass sechs Punkte in Folge abgegeben wurden. Aber die SVV-Damen gaben sich nicht geschlagen. Mit viel Einsatz und dem nötigen Glück schafften sie rechtzeitig den Ausgleich bei 20. Auch in der Satzverlängerung zeigten sie den größeren Siegeswillen und wurden mit dem 28:26-Erfolg belohnt.

Damit haben sie nicht nur einen Punkt für die Tabelle sicher, sondern auch die Partie gedreht. Im entscheidenden Tiebreak schienen sie dafür eine kurze Verschnaufpause zu benötigen. Beim Seitenwechsel war SWE schon auf 3:8 enteilt. Aber durch bärenstarke Blockarbeit und ein glänzend aufgelegte Tina Kowarsch holten sie durch fünf Punkte in Folge entscheidend auf. Plötzlich lief es wie geschmiert und gleich der erste Satzball konnte zum 15:13 verwandelt werden. Der Jubel über diese gelungen Überraschung war natürlich groß.

Im zweiten Spiel gegen den SVC Nordhausen folgte nach der Kür nun die Pflicht. Gegen die Aufsteiger wurde ebenfalls das Hinspiel verloren, aber Chancen hatten sich die SVV-Spielerinnen damals schon gemacht. Vor allem sollten die erfahrenen Spielerinnen im SVV-Kader ihre Erfahrung gegenüber den Thüringenliga-Neulingen ausspielen. Schon gut eingespielt durch die vorhergehende Partie übernahmen die Schmalkalderinnen im ersten Satz die Spielführung. Sie dominieren das Spiel und bei 22:18 sah alles nach einem sicheren Sieg aus. Erneute Probleme in der Annahme ermöglichte den Nordhäuserinnen den Ausgleich (22:22). Die SVV-Netzspielerinnen sind nicht in der Lage, eine Entscheidung zu erzwingen und der Satz wird mit 23:25 noch verloren.

Im zweiten Durchgang mussten sich die Schmalkalderinnen vom Verlust des sicher geglaubten Satzes erst erholen (1:7). Der SVC blieb in Front und der SVV befand sich in Lauerstellung. Kurz vor Satzende schlugen sie zu: sie übernahmen die Führung und siegten 25:20.

Beide Mannschaften hatten sich im dritten Durchgang aufeinander eingestellt und es fiel beiden schwer, direkt zu punkten. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Den Sieg in der Satzverlängerung entschieden die Schmalkalderinnen für sich durch leichte Vorteile im Angriff (26:24).

Im vierten Satz schienen sie sich dann erneut eine Auszeit zu gönnen, statt die Entscheidung zu suchen. Der kräfteraubende Heimspieltag hinterließ Spuren und so gab es lange Phasen ohne Punktgewinn. Sie ließen die Gäste aus Nordhausen weiter davonziehen und nach dem deutlichen 15:25-Satzverlust musste erneut der Tiebreak die Entscheidung bringen.

Da wurden die letzte Kräfte mobilisiert und eine 4:0-Führung war der Lohn für den Einsatz. Beim Seitenwechsel hatten die Nordhäuserinnen allerdings aufgeschlossen (8:7). Die SVVlerinnen kämpften und retteten am Ende einen kleinen Vorsprung (15:12) zum Spielsieg.

Nach jeweils fast zwei Stunden Spieldauer können sich die SVV-Damen mit den erspielten vier Punkten erstmals wieder aus den Abstiegsrängen befreien. Am Samstag treffen sie auf den VC Altenburg. Ein entscheidendes Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Denn mit zwei Spielen weniger liegen die Altenburgerinnen nur einen Punkt hinter den Schmalkalderinnen in der Thüringenliga-Tabelle.

SVV: T. Henke, S. Ilgen,T. Kowarsch, M. Kirchner, L. Schubert, L. Messerschmidt, A. Bothe, F. Bastam, L. Niepage, K. Köhler
18.01.2014
Damen I - Auch im Rückspiel unterlegen
Im Rückspiel gegen SV Blau-Weiß Gebesee unterlag die Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins im Punktspiel der Volleyball-Thüringen-Liga in 1:3-Sätzen.

Dabei gelang den Schmalkalder Damen mit gelungenen Aktionen ein toller Start in den ersten Satz der Partie. Lisa Messerschmidt setzte die Gegnerinnen mit guten Aufschlägen unter Druck und brachte ihre Mannschaft 10:6 in Front. Das gab Selbstvertrauen. So ließen sich die Schmalkalderinnen auch von dem zwischenzeitlichen Ausgleich (16:16) nicht aus dem Konzept bringen. Zuspielerin Tina Henke bediente ihre Angreiferinnen gut und diese hatten keine Probleme, die Bälle im gegnerischen Feld unterzubringen. Bis zum 25:22-Erfolg hatte der früh erarbeitete Vorsprung Bestand.

Ebenso ging es im zweiten Durchgang weiter. Die schnelle Führung (4:0) konnte durch gute Block- und Abwehrarbeit gehalten werden. Gebesee hatte Schwierigkeiten am Netz durchzukommen und die Annahmespielerinnen des Schmalkalder Teams kämpften um jeden Ball. Im weiteren Verlauf gingen die SVV-Damen jedoch mehrfach zu leichtsinnig mit ihren Chancen auf Punkte am Netz um. Gebesee holte auf und übernahm beim 22:20 sogar die Führung. Nach einer Ansprache von Trainer Thomas Hinz in der Auszeit und Anfeuerungen von den Bankspielerinnen kämpften sich die Akteurinnen auf dem Feld zurück ins Spiel. Sie konnten den ersten Satzball nicht nutzen und auch weitere Chancen wurden durch unnötige Unsicherheiten zunichte gemacht. So wurde der Satz in der Verlängerung unglücklich 27:29 abgegeben.

Dieser Verlust wirkte noch lange im dritten Satz nach. Dadurch wurden zu Beginn viele Punkte verschenkt. Unsicherheiten auf allen Positionen machten einen kontrollierten Spielaufbau schwierig. Nach dem 6:12 vergrößerte sich der Rückstand auf 12:20 durch fehlende Absprache in der Abwehr und mangels gezielter Aktionen am Netz. Es lief nicht mehr viel zusammen im Schmalkalder Spiel.

Nach dem deutlichen 16:25 musste die nötige Konzentration für den entscheidenden vierten Satz wieder gefunden werden. In dem folgenden Durchgang beteiligten sich die SVV-Spielerinnen wieder aktiver. Aber Gebesee hatte seine Abwehr besser auf die Schmalkalder Angreiferinnen eingestellt (10:13). Es wurde schwer für sie zu punkten. Annahmeprobleme kamen hinzu, dadurch konnten nur die Außenangreiferinnen bedient werden. Das war jedoch leicht zu durchschauen. Punkte wurden in Serie abgegeben, aber von den Schmalkalderinnen nur einzeln erkämpft. So ging auch der vierte Satz verloren (14:25).

Es sollten die erfolgreichen Aktionen und Spielzüge von den ersten beiden Sätzen mitgenommen werden, um zu versuchen darauf aufzubauen. Vielleicht gelingt eine Überraschung am kommenden Samstag zum Heimspiel ab 11 Uhr in der Hans-Dieter-Clemen-Sporthalle gegen die Zweitplatzierten des SWE Volley-Team und den Aufsteiger SVC Nordhausen. (tob)

Schmlkalder VV mit: S.Ilgen, T.Kowarsch, M.Kirchner, F.Bastam, E.Kämpfer, L.Messerschmidt, T.Henke, K.Köhler
11.01.2014
Damen I - Erneut keine Punkte in Jena
Wie schon im Hinspiel unterlag die Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) in der Thüringenliga gegen USV Jena mit 1:3-Sätzen. Auf Grund der knappen Satzergebnisse im Hinspiel, einem Kader von neun Spielerinnen und guten Trainingsfortschritten hatten sich die Schmalkalder Damen berechtigte Hoffnungen auf Punkte gemacht. Zudem bestritt Katrin Köhler ihr erstes Spiel nach überstandenem Kreuzbandriss und sollte so zusätzlich für den nötigen Druck am Netz sorgen.

Mit den ersten Bällen im ersten Satz übernahmen aber die Hausherrinnen der Universitätsstadt die Spielführung. Ständig unter Druck fanden den Schmalkalderinnen nicht zu ihrem Spielrhythmus (8:12). Der Rückstand stieg schnell auf sechs Punkte an und konnte bis zum 19:25-Satzverlust nicht entscheidend minimiert werden.

In den zweiten Durchgang starteten die Schmalkalder Damen offensiver. Bis zum 9:9 konnten sie gut mithalten. Danach offenbarte die Annahmeriege große Schwächen und acht Punkte in Folge wurden abgegeben. Davon erholten sich die SVV-Spielerinnen allmählich, um sich am Ende bis auf 19:21 heranzukämpfen. Die Aufholjagd kam leider zu spät, auch dieser Satz ging verloren (22:25).

Die aufsteigende Form wurde im dritten Durchgang beibehalten, trotz veränderter Aufstellung. Endlich zeigten auf die druckvollen Aufschläge Wirkung bei den Gegnerinnen. Ein kleiner Vorsprung vom Beginn (13:6) konnte kontinuierlich ausgebaut werden endete im 25:17-Erfolg.

Um wenigstens einen Punkt aus Jena mitzunehmen, war ein weiterer Satzgewinn nötig. Entsprechend motiviert starteten die Schmalkalderinnen in den entscheidenden vierten Satz. Es begann ein offener Schlagabtausch, mit leichten Vorteilen für den USV (11:13). Nach einer Serie von abgegebenen Punkte schienen die Schmalkalder Damen zu viel zu wollen. Ihr Spiel wirkte verkrampft und nicht mehr variabel genug, um die Jenaer Spielerinnen von ihrem Siegkurs abzubringen. Mit 19:25 gaben sie den Satz und damit auch die Chance auf die erhofften Punkte ab.

Am kommenden Samstag findet das Hoffen im Spiel gegen VC Blau Weiß Gebesee seine Fortsetzung. (tobias)

SVV mit: T. Henke, S. Ilgen, T. Kowarsch, M. Kirchner, L. Schubert, L. Messerschmidt, A. Bothe, E. Kämpfer, K. Köhler
07.12.2013
Damen I - „Versöhnlichem Abschluss“
Gera – Gegen den aktuellen Tabellenzweiten der Volleyball-Thüringenliga Gera VC II unterlagen die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) zwar mit 1:3 nach Sätzen. Mit der gezeigten Leistung und den knappen Satzergebnissen in ihrem letzten Spiel des Jahres können sie aber zuversichtlich in die Spielpause gehen.
Die Gastgeberinnen gingen auf Grund der Tabellenplatzierung als Favoritinnen in diese Partie. Die Schmalkader Damen waren ohne Betreuer angereist. Sie spielten im ersten Satz locker auf und gingen verdient in Führung (6:1). Mit guten Angriffen ließen sie den Gegnerinnen keine Chance, ins Spiel zu finden. Die SVV-Damen blieben bis zum Ende in Front. Auch wenn es am Ende wieder etwas knapper wurde, sicherten sie sich den ersten Satz 25:23.
Nach diesem gelungen Auftakt nahmen sie die gute Form und einen Vorsprung mit in den zweiten Durchgang (5:0). Durch Probleme in der Annahme gab es Schwierigkeiten im Spielaufbau der Schmalkalderinnen. Die Geraer Damen nutzen diese Phase, um auszugleichen und um in Führung zu gehen. Von dieser Aufholjagd ließen sich die SVV-Spielerinnen zu sehr beeindrucken. Nur noch einzelne Punkte wurden erspielt, während die Gegnerinnen mit Punkteserien davonzogen. Am Ende wurde der Satz deutlich abgegeben (15:25).
Weiterhin motiviert und mit großem Zusammenhalt begann auch der dritte Satz mit Vorteilen für den SVV (5:3). Nachdem Gera bei 16 ausglich, gingen beide Mannschaften Punkt für Punkt auf Augenhöhe Richtung Satzende. Im entscheidenden Satzfinale fehlte es den jungen Schmalkalderinnen an Abgebrühtheit. Gut erkämpfte Satzbälle landeten so auch mal im Netz. Nach einem tollen Kampf ging der Satz in der Verlängerung leider an Gera (26:28).
Diesen unglücklichen Satzverlust hing den Schmalkalder Spielerinnen noch zu Beginn des vierten Satzes nach. Nach einem Fehlstart (0:4) war es schwer, wieder zurück ins Spiel zu finden. Gera kam nun richtig in Fahrt zog weiter davon (8:16). Bei den Schmalkaldern wurde durchgewechselt und die Spielerinnen von der Bank brachten neuen Schwung ins Team. Trotz deutlichem Rückstand waren Spielfreude und Kampfeswille zu spüren. Bis zum knappen 20:25 gab es viel Freude über gelungene Aktionen.
Für die Schmalkalder Damen geht die Jagd nach den Punkte gegen den Abstieg am 11. Januar in Jena weiter. tob

SVV: Tina H., Frauke B., A. Bothe, L. Niepage, S. Ilgen, T. Kowarsch., M. Holland-Moritz, M. Kirchner, L. Schubert
30.11.2013
„Noch zwei Heimniederlagen“
Schmalkalden – An ihrem dritten Heimspieltag in der Thüringenliga musste die Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins jeweils eine 1:3-Niederlage gegen den VfB 91 Suhl II und die Volley Juniors Thüringen einstecken.
Mit elf Spielerinnen stand Trainer Thomas Hinz nahezu der gesamte Kader für die beiden Rückspiele zur Verfügung. Dennoch wurden die Punkte, wie schon in den Hinspielen, den Gegnerinnen überlassen.
Im ersten Satz gegen den Bundesliga-Nachwuchs aus Suhl brauchte die Schmalkalder viele Ballwechsel für den ersten Punkt und um langsam ins Spiel zu finden. Die Gegnerinnen begannen druckvoll und ließen den SVV-Spielerinnen keine Möglichkeit, den frühen Rückstand aufzuholen (4:9). Bis zum 16:25-Endstand wurden Punkte in Serie abgegeben, aber selber nur einzelne Zähler erkämpft.

Der Spielaufbau gelang den Schmalkalder Damen im folgenden Durchgang viel flüssiger. Sie konnten mit ihren Angriffen dadurch die jungen Gegnerinnen mehr beschäftigen. Gezieltere Aufschläge trugen ebenfalls zur 8:4-Führung bei. Erfolgreiche Ballwechsel besserten auch die Stimmung bei den Gastgeberinnen auf, die Führung bis zum 25:20 verteidigten.

Der dritte Satz begann mit langen Ballwechseln. Es entwickelte sich ein kampfbetonten Spiel, mit guten Rettungsaktionen auf beiden Seiten. Die Suhlerinnen konnten sich als erstes absetzen, die Schmalkalderinnen kämpften aber weiter (9:13). Am Ende schien den Gastgeberinnen eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters über die Aufstellung die nötige Konzentration genommen zu haben und der Satz wurde mit 15:25 abgegeben.

Den vierten Satz wollten die Schmalkalderinnen unbedingt gewinnen, um mit dem Einzug in den Tiebreak wenigstens etwas zählbares für die Tabelle mitzunehmen. Sie spielten mutig auf und konnten den kleinen Rückstand vom Beginn bei 12 ausgleichen. Auf Augenhöhe ging es dann Richtung Satzende. Zuspielerin Tina Henke setzte ihre Angreiferinnen gut in Szene und diese bewiesen Cleverness im Abschluss. Bei 22:15 fehlten noch drei Punkte zum Satzgewinn und damit zum Einzug in den Tiebreak. Die Suhlerinnen erkämpften sich das Aufschlagsrecht und plötzlich klappte bei den Hausherrinnen nichts mehr. Die erste Annahme hatte große Probleme, sich zu organisieren. Konnte ein Ball mal zugespielt zu werden, gelang es den Angreiferinnen nicht, den Ball im gegnerischen Feld zu versenken. Genommene Auszeiten, Spielerinnenwechsel und Zureden von außen halfen nichts. Die SVV-Damen erzielten keinen weiteren Punkt und verschenkten den Satz 22:25.

Den Frust über diese Niederlage schienen einige Schmalkalder Spielerinnen noch mit in die nächste Partie gegen die Volley-Juniors genommen zu haben. So brauchte es einige Zeit, bis sich im ersten Satz die Mannschaft wiederfand. Gegen das schnelle, druckvolle Spiel des Thüringer Volleyballnachwuchses fand der SVV jedoch kein Mittel (19:25).
Die zwischenzeitliche Führung im zweiten Durchgang brachte noch keine echte Spielfreude zurück. Die Schmalkalder Spielerinnen kostet es viel Kraft, bei ständigen Führungswechsel nicht abreißen zu lassen. Die Juniorinnen machten die deutlicheren Punkte und schaffen es am Ende doch, sich abzusetzen (15:19). Die Gastgeberinnen kämpften sich erneut heran, konnten das Aufbauspiel des Gegners aber nicht entscheidend stören und unterlagen knapp 20:25.

Erst im dritten Satz befreiten sich die Schmalkalder spielerisch aus ihrem Tief (13:9). Punkt für Punkt kehrte das Miteinander zurück und sie blieben in Führung. Die Angreifer variierten ihr Spiel besser. Diesmal gab es keine Unsicherheiten, es gab kein Einbruch im Spiel und es wurden auch keine Punkteserien abgegeben, Schmalkalden sicherte sich den Satz deutlich (25:15).
Dieser Schwung wurde nur teilweise mit in den vierten Durchgang gerettet. Zu viele Fehler in der Abwehr und schon war ein Rückstand da (8:12). Die Volley-Juniors waren effektiver im Abschluss und setzten sich weiter ab. Der Kampf der Schmalkalder Damen blieb ohne zählbares und somit keine Möglichkeit zum Ausgleich. Damit ging der Satz und auch das zweite Spiel verloren (14:25).
Im letzten Spiel des Jahres gegen den Geraer VC am morgigen Samstag hoffen die Schmalkalderinnen auf einen guten Abschluss.
Text von Jule Tobias

SVV: T. Henke, T. Kowarsch, L. Messerschmidt, L. Schubert, S. Ilgen, M. Kirchner, F. Bastam, E. Kämpfer, A. Bothe, L. Niepage, M. Holland-Moritz
23.11.2013
Damen I - „Schmerzliche Niederlage für den SVV“
Jena – Nach der deutlichen 0:3-Niederlage im Punktspiel gegen den 1. VSV Jena 90 rutschten die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) auf einen Abstiegsplatz in der Thüringenliga.
Dabei war der Start in den ersten Satz aus Sicht der Schmalkalder opimal. Druckvoll erspielten sie sich einen 8:1-Vorsprung gegen die noch sieglosen Tabellenschlusslichter aus Jena. Nachdem die Gegnerinnen das Aufschlagsrecht erneut erkämpft hatten, ging bei den Schmalkalderinnen plötzlich gar nichts mehr. Je mehr Punkte abgegeben wurden, umso verunsicherter wurden die Spielerinnen. Auch die beiden genommenen Auszeiten, mit deutlichen Worten von Trainer Thomas Hinz, verhinderten den Ausgleich nicht (11:11). Weiterhin gab es Probleme bei der Annahme und dem Spielaufbau. In der Abwehr fielen die Bälle einfach zwischen zwei Akteurinnen zu Boden. Jede Spielerin schien auf eine Aktion der anderen zu warten, um diesen Abwärtstrend zu stoppen. Erst nach vereinzelt gelungen Aktionen fanden die SVV-Damen zurück ins Spiel (18:20). Doch zu viele verschlagene Aufgaben verhinderten den Ausgleich. Trotz des großen Vorsprungs am Beginn wurde der Satz mit 20:25 abgegeben.
Auch im zweiten Durchgang fanden die Schmalkalderinnen nicht zu alter Form zurück. Früh verloren sie den Anschluss (2:11). Zuspielerin Lisa Schubert hatte einen schlechten Tag und schaffte es nicht, mit den wenigen gelungen Annahmen die Angreifer zu bedienen. Einzig der Schmalkalder Block schien sich auf die gegnerischen Angreiferinnen besser eingestellt zu haben. Der Rückstand wurde von den Schmalkalderinnen kaum minimiert. Am Ende ging der Satz mit 15:25 deutlich verloren.
Für den dritten Durchgang wurde komplett umgestellt, mit Tina Henke im Zuspiel und mit der Hoffnung auf Besserung. Zu Beginn schien das auch zu klappen. Alle bemühten sich, den Rückstand möglichste klein zu halten (6:9). Ab Mitte des Satzes mussten sie aber erneut abreißen lassen (12:17) und schon standen wieder sechs Einzelspielerinnen auf dem Feld. So blieben die Schmalkalderinnen auch im letzten Satz unter ihrer Normalform und gingen mit 13:25 unter.
Nach acht Spieltagen stehen die Damen des SVV damit erstmals auf einem Abstiegsplatz und müssen den Glauben und Willen zum Klassenerhalt auch gemeinsam auf dem Parkett zeigen.
Ob das gelingt können sie schon am kommenden Samstag beim dritten Heimspieltag in der Hans-Dieter Clemen-Sporthalle ab 11 Uhr beweisen.
Jule Tobias

SVV: T. Henke, T. Kowarsch, M- Kirchner, L. Schubert, L. Messerschmidt, F. Bastam, A. Bothe, E. Kämpfer, M. Holland-Moritz
16.11.2013
Damen I - Wichtiger Sieg gelungen
1.Sonneberger VC - Schmalkalder VV 2:3
(25:20, 24:26, 19:25, 25:23, 8:15)

Sonneberg – Gegen den direkten Tabellennachbarn in der Volleyball-Thüringenliga, dem 1.Sonneberger VC 04, gelang der Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) ein wichtiger Sieg, um sich weiter von den Abstiegsrängen befreien zu können.

Die Sonnebergerinnen begannen engagiert im gegen die Schmalkalderinnen und erzielten die ersten drei Punkte der Partie. Im Angriff und bei den Aufschlägen fehlte den Gästen die Aggressivität, um den VC unter Druck zu setzen. So wuchs der Rückstand der Schmalkalder Damen (5:9). Erst am Ende fanden sie in den Satz und konnten aufholen (19:22). Nach einer Auszeit der Gastgeberinnen war die Aufholjagd vorbei und die Schmalkalder verloren 20:25.

Nach einer Ansprache von Trainer Thomas Hinz starteten die SVV-Damen aktiver in den Satz. Sie dominierten das Spielgeschehen und gingen verdient in Führung. Aber die Sonnebergerinnen hielten dagegen und nach dem 21:20 folgte der Ausgleich bei 23. Mit Glück erkämpften sich die Schmalkalderinnen den Satz mit 26:24 Punkten.

Kampfbetont ging es im dritten Durchgang weiter. Die Schmalkalder Abwehr mit Libera Lisa Messerschmidt hatte sich besser auf die Gegner eingestellt. Die Angreiferinnen setzten sich am Netz besser durch. Dennoch konnte sich kein Team entscheidend absetzen (15:15). Bei 18:19 erkämpften sich die SVV-lerinnen das Aufschlagsrecht. Und mit einer Serie von Lisa Schubert, unterstützt von einem stabilen Block und sicheren Abwehr, gaben die Schmalkalder Damen keinen Punkt mehr ab und siegten 25:19.

Mit leichten Vorteilen starteten die Schmalkalderinnen auch in den vierten Satz (8:6). Dann nahmen die Fehler in allen Spielelementen überhand und daraus resultierte der erste Rückstand (17:20). Der wurde zwar schnell egalisiert aber die Dominanz war dahin (23:25).

In den entscheidenden fünften Satz starten die Gastgeberinnen mit einem Fehlaufschlag. Die Schmalkalder agierten dagegen konzentriert. Es gelang ihnen fast alles und so hatten sie beim Seitenwechsel schon einen komfortablen 8:0-Vorsprung. Der führte zur Leichtsinnigkeit und Sonneberg erzielte nicht nur seine ersten Punkte, sondern holte schnell auf (13:8). Nach einer Auszeit ließ sich der SVV den Satz aber nicht mehr nehmen (15:8).

Mit einem weiteren Erfolg kommenden Samstag gegen das Tabellenschlusslicht VSV Jena sollen weitere Punkte folgen.

SVV: L. Niepage, S. Ilgen. M. Kirchner, T. Henke, L. Schubert, T. Kowarsch, L. Messerschmidt, M. Holland-Moritz
09.11.2013
Damen I - „Mit dem Punktgewinn durchaus zufrieden“
Erfurt – Obwohl die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) ihr Spiel in der Thüringenliga gegen die Volley-Juniors Thüringen mit 2:3 verloren, können sie mit dem Ergebnis und dem erspielten Punkt zufrieden sein.
Erneut ersatzgeschwächt angereist, starteten die Schmalkalderinnen etwas nervös in den ersten Satz gegen den Thüringer Volleyballnachwuchs vom Sportgymnasium. Das führte zu Abstimmungsproblemen und einem frühen Rückstand. Durch wuchtige Aufschläge der Gegnerinnen ständig unter Druck, blieb den Schmalkalder Damen kaum Zeit zum kontrollierten Spielaufbau. Mit 15:25 war der erste Satz schnell abgehakt.
Auch im zweiten Durchgang wirkte das Spiel der Schmalkalderinnen noch unruhig und die erste Annahme bereitete weiterhin Probleme. Mit mehr Risiko im Aufschlag schafften sie es, die Volley-Juniors zu Fehlern zu zwingen und das Spiel damit offen zu gestalten (16:16). Am Ende erkämpften sie sich einen kleinen Vorsprung, den sie bis zum 25:20-Satzgewinn halten konnten.
Nach gutem Beginn folgte im dritten Satz, wie schon öfter in dieser Saison, ein spielerischer Einbruch. Die erste Annahme brachte kaum einen verwertbaren Ball zur Zuspielerin und nach acht abgegebenen Punkten in Folge scheuten sich die Angreiferinnen davor, Verantwortung zu übernehmen und den Abschluss zu suchen. Zu leicht wurde der Satz mit 11:25 verschenkt.
Um wenigstens einen Punkt für die Habenseite zu erzielen, musste der vierte Satz gewonnen werden. Der Wille zum Satzgewinn war mit den ersten Ballwechseln zu spüren. Der verdiente Vorsprung (15:10) machte die jungen Gegnerinnen nervös. Die SVV-Spielerinnen wehrten sich mit viel Einsatz erfolgreich gegen den drohenden Ausgleich und gewannen den Satz 25:20.
Auch im entscheidenden fünften Satz blieb die Spannung greifbar (3:3). Im Verlauf schafften es die Schmalkalder Angreiferinnen nicht mehr, den Ball im gegnerischen Feld zu versenken. Bei den Erfurterinnen lief das Spiel nur noch über die Außenangreiferinnen, welche die Schmalkalder weder im Block noch in der Abwehr in den Griff bekamen. Mit 6:15 ging der Tiebreak deutlich an die Gastgeber aus der Landeshauptstadt.
Jule Tobias

SVV: L. Niepage, A. Bothe, E. Kämpfer, M. Holland-Moritz, L. Messerschmidt, L. Schubert, T. Kowarsch, S. Ilgen, T. Henke
02.11.2013
Damen I - „Fünfte Niederlage in Folge für SVV-Damen“
Suhl – Im Punktspiel in der Volleyball-Thüringenliga gegen den Bundesliga-Nachwuchs VfB´91 Suhl II konnte die Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) erneut keine Zähler erspielen. Sie unterlag den Suhlerinnen mit 0:3-Sätzen.
Gegen die in der Tabelle direkt vor ihnen gelegenen jungen Suhlerinnen starteten die Schmalkalder Damen offensiv in den ersten Satz. Die druckvollen Aufschläge waren das richtige Mittel, um den Gegner unter Druck zu setzen und am Spielaufbau zu hindern. Im Verlauf des Satzes stellten sich die Gastgeber aber immer besser darauf ein. Die Schmalkalderinnen hatten in der Folge mit Annahmeprobleme zu kämpfen und verloren den Anschluss (14:18). Statt den schnellen Kombinationen der Gegner etwas entgegenzusetzen wurden die Köpfe hängen gelassen. Verschlagene Aufschläge verhinderten ein Aufholen und bescherten auch den 20:25-Satzverlust.
Im zweiten Durchgang mangelte es an erfolgreichen Abschlüssen und der sonst sichere Block offenbarte große Lücken. Es wurde immer schwieriger, den großen Rückstand vom Satzbeginn noch entscheidend zu minimieren. Die Suhlerinnen spielten sich in einen Rausch und die Schmalkalderinnen produzierten zu viele Fehler auf allen Positionen um gegenzuhalten. Der 12:25-Endstand war ernüchternd für den SVV.
Im dritten Satz gab es bei gewohnter Aufstellung ein ganz anderes Spiel. Mit mehr Risiko und Motivation schien der vorhergehende Satz vergessen. Mit langen Ballwechseln und cleveren Angriffen entwickelte sich endlich das geforderte Spiel auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen (15:15). Auf der Zielgerade ging den SVV-Damen allerdings die Lockerheit und Euphorie vom Satzbeginn verloren. Drei Annahmefehler in Folge bescherten den VfB-Spielerinnen den ersten Satzball und letztendlich auch das Spiel (21:25).
Nach der fünften Niederlage in Folge müssen die SVV-Damen aufpassen, nicht den Anschluss zum Mittelfeld zu verlieren.
von Jule Tobias

SVV: Henke, Ilgen, Kowarsch, Schubert, Messerschmidt, Beez, Bastam, Kämpfer, Holland-Moritz
26.10.2013
Damen I - „Je nur einen Satz gewonnen“
Schmalkalden – Die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) musste sich an ihrem zweiten Heimspieltag in der Thüringenliga jeweils mit 1:3 gegen den USV Jena und SV Blau-Weiß Gebesee geschlagen geben.

Im ersten Satz gegen den USV Jena hatten die Schmalkalderinnen Probleme im Spielaufbau. Das Zuspiel wurde abgepfiffen oder die Abstimmung stimmte in der Abwehr noch nicht. Aber diese Schwierigkeiten wurden schnell abgestellt und mit einer kleinen Punkteserie zum 14:11 die Führung übernommen. Durch gute Blockarbeit und einer aufmerksamen Abwehr konnte die Führung gehalten werden. Die Schmalkalderinnen kontrollierten das Spielgeschehen bis zum 24:18. nur der letzte Punkt wollte nicht gelingen. Jena holte noch einmal auf. Die SVV-Spielerinnen retteten mit großem spielerischen Einsatz den ersten Durchgang mit 25:22.
Zu Beginn des zweiten Satz agierten die Gastgeberinnen etwas kopflos im Abschluss. Jena wurde nicht genügend unter Druck gesetzt und konnte befreit aufspielen (3:9). Die Schmalkalderinnen gaben das Spiel aus der Hand und schafften es nicht, ebenfalls Punkte in Serie zu erzielen, um entscheidend aufzuholen. Nach 20:25 war die Satzführung dahin.
Der Start in den dritten Durchgang misslang (0:5). Aber es wurde alles versucht um den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Gute Aufschläge brachten die Schmalkalder rechtzeitig zurück ins Spiel (11:10). Bis 22:22 war das Spiel ausgeglichen. Leider fehlten den Schmalkalder Damen am Ende die nötige Aggressivität im Abschluss. Trotz toller Aufholjagd mussten sie den Satz 22:25 abgeben.
Einen ähnlichen Verlauf nahm auch der nächste Satz. Nach verhaltenem Beginn der Schmalkalder wurde ein Rückstand allmählich minimiert (11:16). Bei 18:19 war die Chance zum Ausgleich da, leider waren die Aufschläge zu unplatziert und ohne Druck geschlagen. So konnte Jena locker aufbauen und blieb in Führung. Durch gutes Angriffsspiel, Tina Kowarsch als sichere Punktelieferantin, war nach dem 22:22 sogar die Möglichkeit auf den Satzball gegeben (24:23). Doch diese Chance wurde unglücklich vergeben. Die Jenaerinnen machten es besser und die SVV-Damen gaben den Satz und damit das Spiel 25:27 ab.

Wieder nur der erste Satz
Im ersten Satz gegen den SV Blau-Weß Gebesee nutzten die Schmalkalderinnen ihre Chancen zu Punkten gut aus. Lange Ballwechsel konnten sie für sich entscheiden und im Abschluss spielten sie selbstbewusst auf. Nur Annahmeprobleme am Ende ließen die Gegner aufholen und den 25:23-Sieg noch gefährden.
Die Probleme setzten sich im zweiten Satz nach einem klassischen Fehlstart fort (2:11). Die Abwehr war oft einen Schritt zu spät und die Angriffe landeten häufiger im Aus. Der Rückstand wuchs weiter an (6:17). Selbst Spielerwechsel setzten keine neuen Impulse. Mit 18:25 ging der Satz deutlich verloren.
Der Start in den dritten Durchgang gelang diesmal. Nachlässigkeiten im Abschluss waren aber unnötige Geschenke an den Gegner. Immer nah am Ausgleich ging der Satz 20:25 verloren.
Im entscheidenden vierten Satz warfen die Schmalkalderinnen nochmal alles nach vorne. Dieser Mut wurde mit einem kleinen Vorsprung (13:10) belohnt. Mit viel Einsatz blieben sie mit Gebesee auf Augenhöhe (24:24). Die Gegner hatten am Ende die besseren Nerven und die Schmalkalder musste auch diesen Satz und damit das Spiel 24:26 abgeben.
Gegen zwei erfahrene Thüringenligamannschaften konnten die SVV-Spielerinnen gut mithalten. Mit einem Punkt für die Tabelle belohnten sie sich aber nicht.
von Juliane Tobis

SVV: Henke, T., Wünsch, U., Ilgen S., Kowarsch T., Kirchner M., Schubert L., Messerschmidt L., Bastam F., Holland-Moritz M., Kämpfer E., Bothe A.,
12.10.2013
Damen I - Beim Aufsteiger gepatzt
Nordhausen – Gegen den Aufsteiger SVC Nordhausen wollten die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) ihr nächsten Punkte in der Thüringenliga sichern. Doch nach neunzig Minuten mussten sie sich mit 1:3 geschlagen geben.

Die Gastgeberinnen starteten hochmotiviert und druckvoll in den ersten Satz. Dadurch fanden die Schmalkalderinnen nie wirklich ins Spiel. Die Abstimmung untereinander, besonders in den Abwehrreihen sorgte für Probleme. Die guten Aufschläge der jungen Nordhäuserinnen bekamen die SVV-Damen nicht unter Kontrolle. Punkte wurden in Serie abgegeben und so stieg der Rückstand rasch an (11:17). Die eigenen Angriffe und Aufschläge blieben oft wirkungslos. Bis zum 13:25 gab es keine entscheidende Aufholjagd.

Im zweiten Durchgang gab es nach mäßigem Beginn einen Wechsel auf der Zuspielposition. Tina Henke ist nach ihrer Verletzungspause zurück im Team und bekam nach guter Trainingsleistung gleich ihren ersten Einsatz. Diese Veränderung setzte neue Impulse im Angriff. Trotz Rückstand blieben die Schmalkalderinnen, auch durch die gute Blockarbeit der Mittelangreifer, in Schlagdistanz. Der Kampfgeist wurde belohnt und in der entscheidenden Satzphase erstmals die Führung erspielt (20:17). Nordhausen holte zwar nochmal auf, aber mit 25:23 schafften die Schmalkalderinnen den Satzausgleich.

Der folgende Satz war lange ein Spiel auf Augenhöhe. Im Gleichschritt ging es Richtung Satzende (20:20). Am Ende hatten leider die Spielerinnen aus Nordhausen die durchschlagenderen Argumente. Die Schmalkalderinnen hatten Probleme im Spielaufbau und mussten sich nach aussichtsreichem Beginn mit 21:25 geschlagen geben.

Im vierten Satz konnten die SVV-Damen nur kurz mithalten (7:9). Mit nur zwei Punkteserien setzten sich die SVC-Spielerinnen ab (8:13 und 9:20). Es fehlte an Kraft und Ideen, um ebenfalls Punkte in Serie zu erkämpfen. Wie schon in den Spielen zuvor ging der letzte Satz deutlich verloren (13:25).

Am Heimspieltag am 26. Oktober, ab 11 Uhr in der Hans-Dieter-Clemen-Sporthalle gegen die erfahrenen Mannschaften USV Jena und VC Blau-Weiß Gebesee werden zwei schwere Spiele erwartet. (tob)

SVV: S. Ilgen, T. Henke, T. Kowarsch, M. Kirchner, L. Schubert, L. Messerschmidt, F. Bastam, K. Beez, L. Niepage, A. Bothe, M. Holland-Moritz, E. Kämpfer
05.10.2013
Damen I - Die ersten Punkte erspielt
In der Thüringenliga der Volleyballerinnen konnte der Schmalkalder VV sein Heimspiel gegen den VC Altenburg gewinnen. Im Duell mit dem VC Gotha gab es eine Niederlage.
Die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) siegte gegen Altenburg 3:2, unterlag aber dem VC Gotha deutlich mit 0:3.

Im ersten Satz agierten die Gegnerinnen aus Altenburg zurückhaltend, was den Schmalkalder Mädels Zeit gab, ins Spiel zu finden. Den so erspielten Vorsprung konnten sie lange halten (17:15). Durch verschlagene Aufgaben und Nachlässigkeiten im Abschluss konnten die Gäste am Satzende erstmals die Führung übernehmen. Das verunsicherte die Schmalkalderinnen, ihr Spiel wurde von der Annahme bis zum Angriff ungenau, sodass der Satz am Ende noch 23:25 abgegeben wurde.
Im folgenden Durchgang spielten die Gastgeber mutiger auf. Die Abwehrreihen hatten sich gut auf die Gegnerinnen eingestellt und die Bälle am Netz wurden besser verwertet. Kontinuierlich wurde der Vorsprung ausgebaut (18:11). Diesmal wurde die Anspannung gehalten, Nachlässigkeiten minimiert und so der Satz gewonnen (25:17).
Mit dieser kämpferischen Einstellung wurde auch im folgenden Durchgang ein früher Vorsprung erkämpft (11:6). Die Altenburgerinnen versuchten, dagegenzuhalten. So kam es zu langen Ballwechseln, bei denen die SVV-Spielerinnen nicht selten unterlegen waren. Die VC-Spielerinnen holten auf, bis die Schmalkalderinnen mit einem Ass zum 25:21 den Satz retteten. Auch im vierten Abschnitt wurde das Spiel von den Hausherrinnen dominiert, kein Zweifel sollte am Siegeswillen aufkommen (8:4). Doch die Durchsetzungskraft und Genauigkeit im Abschluss ließen abermals nach. Die Bälle wurden nur noch irgendwie über das Netz gebracht und so das Spiel aus der Hand gegeben. (20:25). Aus den durch die spielerische Dominanz sicher geglaubten drei Punkte, konnten so mit einem Sieg im Tiebreak höchstens noch zwei Zähler werden.
Wieder gelang der Start den Gastgeberinnen besser. Beim Seitenwechsel lagen sie 8:2 in Front. Mit Glück konnten sie die Führung bis zum Ende verteidigen. Ein Fehler der Altenburgerinnen zum 15:11 beendete diese Zitterpartie zugunsten des SVV.

Gegen die gut eingespielten und aufschlagsstarken Gothaerinnen wurde es das erwartete schwerere Spiel für die SVV-Damen. Im ersten Satz hielten sie bis zu einer Aufschlagsserie der Gothaer gut mit. Nach den sechs abgegebenen Punkten verloren sie aber völlig den Faden (10:16). Erst langsam kämpften sie sich zurück in die Partie. Mit einer Sieben-Punkte-Serie holten sie zwar auf und es gelangen ihnen auch sehenswerte Punkte, den 20:25-Satzverlust konnten sie aber nicht verhindern.
Der nächsten Durchgang verlief ähnlich: ambitionierter Beginn und eine Aufschlagsserie von Gotha führte zu einem deutlichen Rückstand. Diesmal blieb allerdings der Gegenangriff aus. Ohne gelungene Annahmen war keine geordneter Spielaufbau möglich. So gab es nur vereinzelt geglückte Aktionen und die Spielerinnen ließen ihre Köpfe hängen. Auch Trainer Thomas Hinz schaffte es nicht, seine Damen bis zum 14:25 noch mal mitzureißen.
Dieser Abwärtstrend setzte sich im dritten Satz fort. Die wenigen Punkte kamen nur durch Fehler der VC-Damen zustande. Keine Gegenwehr oder Spielfreude war mehr auf dem Feld zu sehen. Der Satz und damit das Spiel wurden abgegeben (9:25). Mit mehr Stabilität im Spiel sollen kommendes Wochenende gegen den Aufsteiger SVC Nordhausen weitere Punkte folgen.
Von Juliane Tobias

SVV: S. Ilgen, M. Kirchner, L. Messerschmidt, U. Wünsch, T. Kowarsch. L. Schubert, F. Bastam, M. Holland-Moritz, E. Kämpfer
05.10.2013
Unsere Zurückgekehrte
Meine ersten Schritte im Volleyball habe ich in Schmalkalden, in der „harten“ Volleyballschule des Micha Henke, gemacht! Von der Landeklassen-Mannschaft habe ich mich dann bis in die Thüringenliga hochgespielt. Durch mein Studium habe ich meine Heimatstadt Schmalkalden verlassen und mit dem Volleyball pausiert. Erst nach erfolgreicher Beendigung meines Studiums habe ich bei der Eintracht Frankfurt in der Landesliga wieder mit dem Spielen begonnen. Nun bin ich zurück in der Heimat und zurück in der Thüringenliga mit den Schmalkalder Mädels.
05.10.2013
Unsere Neue
Aufgewachsen in der Nähe von Erfurt wurde ich schon früh mit dem Volleyball-Virus von meinem Vater infiziert.
Über das Sportgymnasium in Erfurt hat mich mein Weg dann bis in die Regionalligamannschaft der Landeshauptstadt geführt.
Nach tollen Erfahrungen und Erfolgen im Sport, rückte nach dem Abitur meine berufliche Zukunft in den Mittelpunkt und ich pausierte mit dem Volleyballsport.
Als Ausgleich zu meinem Studium an der Fachhochschule der öffentlichen Verwaltung in Meiningen hat mich allerdings der Volleyball nie losgelassen.
Mit dem SVV erhoffe ich mir eine erfolgreiche Saison mit einer sympathischen Mannschaft und eine Menge Spaß, nicht nur auf dem Spielfeld.
21.09.2013
Damen I - Den Meisterinnen unterlegen
In ihrem ersten Spiel der noch jungen Thüringenligasaison unterlag die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) den amtierenden Thüringenmeisterinnen vom SWE Volley-Team III mit 0:3.

Im ersten Satz spielte das neu formierte SVV-Team mutig auf. Die Mischung aus erfahrenen Thüringenligaspielerinnen (Ilgen, Kirchner, Wünsch) ehemaligen Landesklassespielerinnen (Schubert, Beez, Bastam) und externen Zugängen (Messerschmidt, Kowarsch) harmonierte gut. Erst Probleme im Spielaufbau durch ungenaue Annahmen führten zu sechs abgegebenen Punkten in Folge. Gute Aufschläge und ein besseres Passspiel von Zuspielerin Lisa Schubert hielten die SVV-Damen aber weiter im Rennen. Am Satzende erkämpften sie sich mit 21:19 sogar einen kleinen Vorsprung. Doch am Ende spielten die Landeshauptstädterinnen ihre ganze Routine aus und zogen erneut mit einer Punkteserie vorbei. Am Ende unterlagen die Schmalkalderinnen knapp mit 22:25.

Auch im zweiten Durchgang nutzten die Schmalkalderinnen ihre Chancen, auch wenn es für die Angreiferinnen schwieriger wurde, direkte Punkte zu erzielen. Wieder nutzten die Gegnerinnen die Schwächen in der ersten Annahme und zogen davon (8:11). Punkt für Punkt kämpften sich die SVVlerinnen wieder heran. Den entscheidenden Ausgleich schafften sie aber nicht. Mit 19:25 mussten sie sich erneut geschlagen geben.

Im dritten Satz gerieten die Schmalkalderinnen schon früh in Rückstand (4:13). Nur vereinzelt gab es gelungene Aktionen, die aber nicht ausreichten, um die gesamte Mannschaft zu mehr Gegenwehr zu motivieren. Auch die Mahnenden Worte von Trainer Thomas Hinz in den Auszeiten, sich nicht zu früh geschlagen zu geben, nutzten nicht. Mit 8:25 wurde der Satz und damit das Spiel an die SWE-Damen verschenkt.

Das Spiel gegen die erfahrenen Erfurterinnen sollte dennoch nicht zu hoch bewertet werden. Neben den guten Ansätzen wurden aber auch Fehler aufgezeigt, die in den nächsten Wochen, bei intensiven Training beseitigt werden sollten.
Dann präsentiert sich das neu formierte Team zu Hause gegen den VC Altenburg und den VC Gotha am 5. Oktober ab 11 Uhr in der „Hans-Dieter Clemen-Sporthalle“.

SVV: S. Ilgen, M. Kirchner, U. Wünsch, L. Messerschmidt, K. Beez, T. Kowarsch, L. Schubert, F. Bastam
26.08.2013
SVV Damen vor schwierigen Saison
Nach dem sensationellem Erfolg: erneut wurde der Vize-Thüringenmeister-Titel erkämpft und als einziges Team in der Liga konnten die SVV-Damen den Thüringenmeister SWE Volley Team III schlagen (deutlich mit 3:1), steht die erste Damen Mannschaft des SVV in der folgenden Saison vor einer großen Herausforderung.
Von den bisherigen Stammspielerinnen gibt es drei Ausfälle zu vermelden, wenn auch teilweise nur vorrübergehend. Die Mannschaftskapitänin Katrin Köhler befindet sich nach ihrer schweren Knieverletzung noch in der Reha-Phase, Mittelblockerin Franziska Lesser sieht Mutterfreuden entgegen und Zuspielerin Juliane Tobias hat ihre sportliche Laufbahn beendet.
Die Mannschaft der kommenden Spielzeit wird ein Mix aus den verbleibenden „Alten“ und der Landesklassemannschaft des SVV. Einige Spielerinnen der Jugend haben schon in der letzten Saison Thüringenligaluft schnuppern können. Ihre Landesklassen-Saison beendete die 2. Damenmannschaft des SVV auf dem fünften Platz, wobei sicher mehr möglich gewesen wäre. Auf diesen Platz im Mittelfeld wurden sie von ihrem Trainer Thomas Hinz geführt. Er wird auch die Geschicke der neu formierten SVV-Damen leiten. Bisher waren die Damen hauptsächlich auf sich gestellt beim Training und bei Ligaspielen, alle freuen sich auf einen „eigenen“ Trainer.
Ab der kommenden Woche dürfen endlich alle wieder in der Halle trainieren und am 7. September geht es zum Testturnier nach Gebesee. Dort treffen die SVV-Damen hauptsächlich auf direkte Ligakonkurrenz.
Die neue Thüringenliga-Saison beginnt am 14. September, die Schmalkalder steigen eine Woche später mit dem Auswärtsspiel in Erfurt gegen die amtierenden Thüringenmeisterinnen SWE ein.
Das erste Heimspiel findet am 5. Oktober gegen VC Altenburg und VC Gotha, wie gewohnt ab 11 Uhr in der „Hans-Dieter Clemen Sporthalle“ statt. Vorrangiges Ziel ist der Klassenerhalt. Auf Punkte bis zum Saisonende am 22. März 2014 hoffen die Damen natürlich bei den Spielen gegen die Aufsteiger VSV Jena und SVC Nordhausen.
Trotz gemeinsamen Trainings muss sich die Mannschaft auf dem Feld erst einmal finden. Das braucht Zeit, Geduld und natürlich auch den Willen dazu von jeder einzelnen Spielerin.
Die (An-)Spannung und Vorfreude auf die neue Saison steigt also langsam.
16.03.2013
Damen I - „Einzug in nächste Pokal - Runde verpasst“
Friedrichroda – Die Damen der ersten Volleyballmannschaft des Schmalkalder VV sind in der vierten Runde um den Thüringenpokal ausgeschieden. Die Schmalkalderinnen gewannen zwar gegen die Landesklassenvertretung vom SV 05 Friedrichroda mit 3:1, verloren aber das entscheidenden Spiel um den Einzug in die nächste Runde gegen den Ligakonkurrenten USV Jena mit 0:3.
Die Schmalkalder Damen waren nur zu sechst angereist und wurden mit Elisabeth Kämpfer vom eigenen Landesklasse- Nachwuchs unterstützt.
Im ersten Satz dominierten sie dennoch die Partie gegen die zwei Klassen unter ihnen spielenden Gastgeberinnen. Durch gut Aufschläge wurden die Gegnerinnen unter Druck gesetzt und damit der Vorsprung ausgebaut (14:7). Mit viel Spielfreude kamen die SVVlerinnen zu einem ungefährdeten 25:11-Satzerfolg.
Im zweiten Durchgang landeten die Aufschläge serienweise im Netz. Die aufkommenden Unsicherheit steckte die Netzspieler an. Frühe Auszeiten um die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen verpufften ohne Besserung im Spielaufbau. Die Schmalkalderinnen handelten sich einen 7:11-Rückstand ein. Die Damen aus Friedrichroda nutzten die Schwächephase und agierten auf Augenhöhe. Die Gäste brachten erst die Aufgabenserien von Franziska Lesser (20:20) und Elisabeth Kämpfer (24:21)zurück in die Erfolgsspur. Doch die Aufholjagd endete mit dem verschlagenen Satzball. Das rächte sich mit dem 25:27-Satzverlust.
Motiviert durch den Erfolg und unterstützt von den Zuschauern blieben die Damen aus Friedrichroda auch zu Beginn des dritten Satzes an den Schmalkalderinnen dran. Nur langsam kämpften sich die Gäste zurück ins Spiel. Vereinzelt gelungene Spielzüge brachten allmählich Vorteile und einen Vorsprung (12:9). Die vermehrten Eigenfehler der Gegnerinnen half den Schmalkaldern, bis zum 25:14 in Front zu bleiben.
Im entscheidenden Satz war die Spielfreude und damit auch die Spieldominanz der Schmalkalder Damen zurück (12:9). Erst als die Angreifer wieder zu viele Chancen leichtfertig vergaben und das Spiel zu kippen drohte war eine Auszeit nötig. Es gelang den beiden Betreuerinnen Katrin Köhler und Juliane Tobias, den Kampfgeist zu wecken. Die gute Abwehrarbeit wurde mit einer 20:15-Führung belohnt. Am Ende war der Sieg mit 25:15 Punkten deutlich.
Da die Liga-Kontrahenten USV Jena ebenfalls auch Friedrichroda besiegte, ging es im Spiel SVV gegen Jena um das Weiterkommen. Am letzten Punktspieltag unterlagen die Schmalkalder Damen den Jenaerinnen deutlich.
Auch im ersten Satz sah es nach einem leichten Spiel für den USV aus. Vom schnellen Angriffspiel der Gegnerinnen war die Schmalkalder Feldabwehr überfordert. Sie waren immer mindestens einen Schritt zu spät bei Annahme, Block und Abwehr. Zu selten konnten sie so eigene Akzente im Angriff setzen und lebten nur von den Fehlern der Jenaer Spielerinnen. Die Schmalkalder Damen gerieten früh in Rückstand (4:14) und lagen aussichtslos zurück, dennoch wurde bis zum 13:25 gekämpft.
Im zweiten Durchgang führten mehr Spielanteile des SVV zu guten Möglichkeiten die konsequent genutzt wurden. Sehenswerte Spielzüge brachten den Ausgleich bei 20. Dann folgten zwei schlechte Annahmen und ein erneuter Rückstand. Dieser wurde durch eine stabilen Block bis 22:22 egalisiert. Doch am Ende reichten Kraft und Glück nicht um sich selber für den gezeigten Einsatz zu belohnen. Der Satz wurde mit 23:25 abgegeben.
Das variable Spiel wurde beibehalten und ein klasse 5:0-Start in den dritten Durchgang hingelegt. Aber Jena wurde wieder stärker, holte auf (13:11). Wieder häuften sich die Aufschlagsfehler. Beide Mannschaften gingen im Punkte-Gleichschritt Richtung Satzende (21:21). Die Spielerinnen aus der Universitätsstadt ließen sich nicht verunsichern und die Schmalkalder Damen musste sich mit 22:25 erneut knapp geschlagen geben.
Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, können die SVV-Damen mit dem Spiel und der gezeigten Leistung zufrieden sein.

SVV: F. Lesser, K. Maslowski, U. Wünsch, S. Ilgen, M. Böttger, E. Kämpfer
09.03.2013
Schmalkalder Volleyballdamen vermasseln Saisonabschluss
Jena - Bei ihrem letzten Spiel in der Volleyball-Thüringenliga unterlag die erste Damenmannschaft des Schmalkalder VV deutlich mit 0:3-Sätzen gegen den USV Jena.
Die Gastgeberinnen waren motiviert, denn mit einem Sieg gegen die Schmalkalderinnen konnten sie noch bis auf den dritten Tabellenplatz klettern. Für die SVV-Damen war es schwierig, in die Partie zu finden. Die Abwehr war angesichts des aggressiven Spiels der Jenaerinnen überfordert. Bei 7:13 hatte der SVV bereits den Anschluss verloren. Den Angreiferinnen fehlte es an Durchschlagskraft und der Block war praktisch nicht existent. Bis zum 21:25-Satzverlust konnten die Gäste nicht entscheidend aufholen.
Der Start in den zweiten Durchgang misslang (0:7). Selbst den erfahrenen Spielerinnen gelang keine verwertbare erste Annahme. Es fehlte der Blick für das eigene Spiel und das Spiel des Gegners. Jena zog routiniert und uneinholbar vornweg (4:16). Einzige Lichtblicke waren die wenig verschlagenen Angaben und Ulrike Wünsch, die als Einzige annähernd Normalform erreichte. Erst spät im Satz kämpften sich die Schmalkalderinnen, auch vom Spielniveau her, wieder heran. Mit 15:25 ging der Satz dennoch deutlich verloren.
Der blamable Auftritt ging im dritten Satz weiter. Es war keine Besserung in Sicht und beim Rückstand von 1:10 wären einige SVV-Spielerinnen am liebsten im Boden versunken. Mit Glück konnte das Ergebnis noch zweistellig gestaltet werden (11:25).
Bei den letzten beiden Spielen der Saison können die SVV-Damen nicht nur mit den Ergebnissen, sondern auch vom gezeigten Spielniveau nicht zufrieden sein. Allerdings waren diese Spiele nicht entscheidend für die Platzierung. Der Vize-Titel ist sicher. Am Samstag beginnen die Spiele um den Thüringenpokal. Für die Schmalkalderinnen geht es in der 4. Runde nach Friedrichroda, zur dortigen Landesklassen-Vertretung und als zweiter Gegner wartet erneut der USV Jena. tob

Schmalkalder VV: F. Lesser, M. Kirchner, U. Wünsch, S. Ilgen, K. Maslowski, E. Kämpfer, M. Holland-Moritz
02.03.2013
Damen I - „Unsicherheiten auf allen Positionen“
Gotha – Gegen die Damen des VC Gotha kassierte die erste Damenmannschaft des Schmalkalder VV im Punktspiel der Volleyball-Thüringenliga eine 3:1-Niederlage. Nach einer zweiwöchigen Spielpause und dem sicheren Vize-Titel ist die Spannung beim SVV wohl raus.
Im ersten Satz fiel es den Schmalkalder Spielerinnen schwer, in die Partie zu finden. Unsicherheiten gab es auf allen Positionen, was einen Spielaufbau schwierig machte. Die Gothaerinnen konnten sich locker absetzen und dominierten das Spiel (11:16). Die Abwehr der Schmalkalderinnen agierte zu behäbig und die Angreiferinnen erzielten keine direkten Punkte. So vergaben die Gäste die Möglichkeit bis zum 18:25 aktiver ins Spielgeschehen einzugreifen.
Zum Beginn des zweiten Durchgangs gab es mit 0:4 einen klassischen Fehlstart. Mit viel Einsatz wurde der Rückstand egalisiert (5:5). Erstmals erkämpften sich die Schmalkalder sogar einen kleinen Vorsprung (9:5). Durch zu viele verschlagene Angaben, sonst ein sicherer Punktelieferant, hatte die Führung nicht lange Bestand. Durch weitere Unsicherheiten in der Annahme wurde der Rückstand größer und dieser konnte bis zum 18:25 nicht entscheidend minimiert werden.
Im dritten Satz riskierten die Gäste mehr, um den Punkteabstand geringer zu halten. Bei 11:11 war der Ausgleich geschafft. Der Schmalkalder Block stand mehrfach goldrichtig und die Abwehr ackerte sich die Knie blau. Die Gothaer Damen ließen die Schmalkalderinnen gewähren und das nutzten sie zur 17:15-Führung. Erst am Satzende wurden wieder Chancen auf Punkte liegengelassen und es wurde noch einmal knapp. Fast hätte eine strittige Schiedsrichterentscheidung die Schmalkalderinnen um den verdienten Erfolg gebracht. Am Ende hieß es dann aber 25:23 für die Gästemannschaft.
Stimmung und Kampfgeist stimmten auch im vierten Satz. Nur die Chancenauswertung war erneut mangelhaft. Bei 9:12 war eine Auszeit nötig, um die nötige Konzentration wiederzufinden. Es kam leider keine vernünftige Annahme mehr zustande und so konnte am Netz kein Druck aufgebaut werden. Bei 12:20 schien der Satz schon abgehakt. Doch nach einer Punkteserie zum 19:21 erwachte der Kampfgeist. So leicht wollten sich die Schmalkalder Damen nicht geschlagen geben. Allerdings wurde der Einsatz nicht belohnt und der Satz und damit das Spiel 22:25 verloren.
Bevor es am 16. März mit den Spielrunden um den Landespokal weitergeht, haben die Schmalkalder Damen am nächsten Samstag noch ein Nachholspiel gegen den USV Jena zu absolvieren.

SVV: Ilgen, Wünsch, Maslowski, Böttger, Lesser, Kirchner
09.02.2013
Damen I "Vizemeister - Titel schon sicher"
Nach dem 3:0-Erfolg der Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyballvereins I über die Volley-Juniors Thüringen II sind die Schmalkalderinnen vom zweiten Platz in der Thüringenliga nicht mehr zu verdrängen.
Erfurt - Noch durch verletzungsbedingte Ausfälle geschwächt, wollten die Schmalkalder Damen mit einem Sieg gegen den derzeitigen Tabellenletzten den Vize-Titel sichern. Da der Volleyball-Nachwuchs aus Thüringen zuletzt aber siegreich gegen die Tabellendritten aus Suhl war, wurden die jungen Gegnerinnen nicht unterschätzt.
So starteten die Schmalkalder Damen konzentriert in den ersten Satz, zwangen die Gegnerinnen zu Fehlern und gingen verdient in Führung (13:9). Die Spielerinnen vom Erfurter Sportgymnasium kamen immer besser ins Spiel und bereiteten den Schmalkalder Gästen durch schnelles Passspiel zunehmend Probleme. So gab der SVV das Spiel aus der Hand und geriet in Rückstand (16:19). Erst nach der zweiten Auszeit agierten die Schmalkalderinnen wieder überlegter im Angriff und glichen auf 20:20 aus. Ihre Erfahrung rettete ihnen den Satz knapp (25:22).
Zu Beginn des zweiten Durchgangs gingen die SVV-Damen zu nachlässig mit ihren Chancen um. Den Rückstand (6:8) hatten sie durch eine gute Feldabwehr aber bald wieder egalisiert. Bei 11:11 war wieder alles offen. Es folgte eine Aufgabenserie von Susan Ilgen, welche die jungen Gegnerinnen aus dem Konzept brachte. Der Block ließ zudem kaum noch Angriffe durch und schon stand es 25:13 für die Schmalkalderinnen.
Die Dominanz des SVV setzte sich im dritten Satz fort. Früh gaben sich die Volley-Juniors geschlagen und die SVVlerinnen hatten leichtes Spiel. Dennoch blieben sie konzentriert und erlaubten sich nur wenige Fehler (8:2). Zuspielerin Katrin Maslowski verteilte die Bälle gut. So hatte jede Spielerin ihren Anteil am deutlichen 25:12.

Nach diesem Erfolg ist den Schmalkalderinnen zwei Spieltage vor Saisonende der zweite Platz in Thüringens höchster Spielklasse rein rechnerisch nicht mehr zu nehmen.

Schmalkalder VV: S. Ilgen, F. Lesser, M. Kirchner, U. Wünsch, M. Böttger, K. Maslowski
02.02.2013
Damen I - „SVV-Damen beweisen Nervenstärke“
Erfurt – Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge für die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins in der Thüringenliga, konnten sie gegen den SV Martinus Erfurt einen 3:1-Sieg feiern.
Diesmal lief der SVV mit Mittelblockerin Franziska Lesser als Zuspielerin und hatte mit Lena Niepage, Elisabeth Kämpfer zwei Spielerinnen aus der Nachwuchsmannschaft der Landesklasse in seinen Reihen.
Im ersten Satz ging es dann vor allem darum, sich an die ungewohnte Aufstellung zu gewöhnen, denn ein gemeinsames Training gab es vor der Partie nicht. Ein klarer Rückstand war die Folge (9:14). Es fehlte die Konzentration auf die eigene Aufgabe beim Spielaufbau. Als am Ende durch einen Spielerinnenwechsel noch ein Aufstellungsfehler produziert wurde, war der Satz verloren (19:25).
Im folgenden Durchgang kam die Spielsicherheit zurück. Sehenswerte Aktionen am Netz, durch gute Ballverteilung von Franziska Lesser brachten die Führung (11:7). Der Einsatz in der Abwehr stimmte und so hatten es die Erfurterinnen schwer, Punkte zu erzielen. Als es am Ende eng wurde (21:22), kämpften sich die Schmalkalderinnen durch eine Aufschlagsserie von Elisabeth Kämpfer zurück in die Partie. Den Schlusspunkt setzte Ulrike Wünsch mit einem tollen Angriff zum 25:23.
Dem dritten Satz war anzusehen, dass die SVV-Damen die Gewöhnungsphase überstanden hatten und der nötige Spielfluss da war, um das Spiel zu dominieren. Diesmal setzten die Angriffe und der Block mit Susan Ilgen die entscheidenden Akzente. Die Aufschlagsserien von Maria Kirchner und anschließend von Lena Niepage schafften den entscheidenden Punkteabstand (22:16). Der Vorsprung war den Schmalkalderinnen bis zum 25:17-Erfolg nicht mehr zu nehmen.
Der entscheidende Satz war eine engere Angelegenheit. Die Schmalkalder Damen mussten mehr kämpfen, um ihre Dominanz nicht zu verlieren. Nur durch verschlagene Aufgaben der Erfurterinnen wurde der Rückstand nicht zu groß (10:12). Mit mehr Risiko kämpften sich die SVVlerinnen immer wieder heran. Das kostet Kraft und Nerven. Lobenswert war, dass sich die SVV-Spielerinnen auch bei 18:23 noch nicht geschlagen gaben und schließlich ausglichen. In der Satzverlängerung zeigten sie weiter Nervenstärke und siegten verdient 27:25.

SVV: F. Lesser, M. Kirchner, S. Ilgen, U. Wünsch, M. Böttger, L. Niepage, E. Kämpfer
26.01.2013
Damen I - „Unerwartete Niederlage“
Geraer VC - Schmalkalder VV 3:1 (25:22, 25:19, 18:25, 25:14)
Gera – Die erste Damenmannschaft des Schmalkalder
Volleyball-Vereins (SVV) galt nach dem Tabellenstand vor der Partie in der Thüringenliga gegen den Geraer VC II als Favorit. Aufgrund der Verletzung von Katrin Köhler, die nach einem Kreuzbandriss länger ausfallen wird, und weil der SVV nur mit sechs Spielerinnen angereist, sahen die Vorzeichen aber ganz anders aus.
Nachdem sich der Geraer VC in der ersten Partie gut eingespielt hatten und fulminant gegen den HSV Weimar gewinnen konnte, waren die Dame des SVV gewarnt. Die Schmalkalderinnen hatten Probleme ins Spiel zu finden. Zwar lagen sie immer leicht vorne, agierten aber nicht zielstrebig genug, um sich entscheidend abzusetzen. Sie führten 21:19 und hätten das Spiel für sich entscheiden müssen. Stattdessen verließ sie der Mut im Angriff. Die Damen aus Gera konnten die Bälle gut abwehren und leicht ihr eigenes Angriffsspiel aufbauen. Sie zogen nach Punkten vorbei und die SVV-Damen hatten bei 22:25 das Nachsehen.
Der gute Start der Schmalkalderinnen in den zweiten Durchgang wurde durch einfache Fehler leichtfertig verschenkt. Durch Probleme bei der ersten Annahme ließ sich kein Druck aufbauen. Der eigene Block stand dagegen gut und sicherte einige Punkte. Wieder erwies sich Gera effektiver im Angriff und ging erneut in Führung (17:20). Die Schmalkalder Damen kämpften sich zwar immer wieder heran, durch verschlagene Angaben blieb ihnen der ersehnte Ausgleich aber verwehrt. So mussten sie auch diesen Satz abgeben (19:25).
Der folgende Satz startete mit langen Ballwechseln. Leider mit nachteiligem Ausgang für die SVV-Damen. Mit viel Kampfgeist und begünstigt durch einer Schwächephase der VC-Damen, gingen die Schmalkalder in Führung (12:6). Diese wurde konsequent ausgebaut. Erneute lange Ballwechsel zum Ende des Satzes sicherten sich diesmal die nervenstärkeren Schmalkalder Mädels und konnten dadruch einen 25:18-Satzerfolg feiern.
Wie erwartet warfen die Geraer Damen im entscheidenden vierten Durchgang alles nach vorne. Die Schmalkalderinnen hatten dem kaum etwas entgegenzusetzen (2:6). Um den Rückstand Punkt für Punkt abzuarbeiten, war Kampfgeist gefragt. Aber durch eine löchrige Abwehr wurde es Gera zu leicht gemacht, in Front zu bleiben. Die Spielerinnen des SVV verließ der Mut im Angriff und beim Aufschlag wurden die Bälle nur noch über das Netz gezittert. Bis zum 14:25 fanden sie nicht zur gewohnten Sicherheit zurück.

SVV: S. Ilgen, U. Wünsch, M. Kirchner, F. Lesser, K. Maslowski, M. Böttger
12.01.2013
Thüringenliga Damen - Revanche nicht geglückt
Sieg und Niederlage lautet die Bilanz der Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) an ihrem letzten Heimspieltag der laufenden Saison in der Volleyball-Thüringenliga.
Schmalkalden - Die erste Damenmannschaft des SVV gewann ihr Spiel mit 3:0-Sätzen gegen den VC Altenburg. In der zweiten Begegnung mussten sie sich wie schon im Hinspiel dem 1. Sonneberger VC 04 geschlagen geben (1:3). Durch den kurzfristigen Ausfall der Stammzuspielerin Juliane Tobias musste improvisiert werden, da für dieses Schlüsselposition kein Ersatz im Kader vorhanden ist. Mit Katrin Maslowski wurde unter den Diagonalangreiferinnen aber ein mehr als nur "Notersatz" gefunden.

Schmalkalder VV - VC Altenburg 3:0

Gleich mit den ersten Bällen im Spiel war die nötige Harmonie gefunden. Die Angreiferinnen reagierten gut auf die veränderte Spielsituation. Auch die Annahmereihe unterstützte die Zuspielerin beim gelungenen Spielaufbau. So konnte eine frühe Führung weiter ausgebaut werden (15:10). Bei den Gästen aus Altenburg lief noch nicht viel zusammen und auch dadurch ging der erste Satz deutlich 25:16 an den SVV.
Im zweiten Durchgang agierten die Schmalkalderinnen insgesamt zu harmlos im Abschluss. Nur durch gute Aufschläge konnten sie ihren Rückstand minimieren. Die Altenburgerinnen kamen in Fahrt und die Schmalkalder Damen mussten für ihre Punkte mehr kämpfen. Gelungene Kombinationen am Netz und ein stabilerer Block halfen, das Spiel ausgeglichen zu halten. Am Ende konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen (21:21). Nur mit Glück ging der Satz 27:25 an die SVV-Damen.
Auch im folgenden Durchgang war die Verunsicherung zu spüren. Lange Ballwechsel durch unüberlegte Aktionen und verschlagene Aufgaben zeugten davon. Es schien, als wollten einige ihre Kräfte für das nächste Spiel aufsparen. Das ließ den Gegner wieder erstarken. Aber auch der VC zeigte Schwächen im Spielaufbau und bei der Abstimmung. So blieben die Schmalkalder Damen dennoch in Front und gewannen den Satz und damit das Spiel (25:14).

Schmalkalder VV - Sonneberger VC 1:3

Da das Hinspiel knapp 2:3 nach Sätzen verloren wurde, war für die SVV-Damen eine Revanche das Ziel. Hoch motiviert erkämpften sie sich gleich zu Beginn des ersten Satzes einen Vorsprung (7:5). Durch die gute Abwehrarbeit der Gegnerinnen war der aber schnell nahezu egalisiert (15:17). Das eigene Angriffsspiel musste schneller werden, um Lücken in das gegnerischen Abwehrbollwerk zu reißen. Das gelang, und so gingen die Schmalkalderinnen nach fünf Punkten in Folge in Führung. Bis zum 25:20 konnten sie die Sonnebergerinnen auf Abstand halten.
Der zweite Satz begann mit zwei Aufschlagfehlern der Gastgeberinnen. Am Netz setzten sich die Probleme fort, aber gerade dort werden die Punkte gemacht. Zu halbherzig wurde nur noch mitgespielt, statt das Spiel zu dominieren. Der frühe Rückstand konnte nicht minimiert werden. Der Satz wurde 19:25 abgeben.
Im dritten Abschnitt wirkte der Spielaufbau der SVV-Damen chaotisch. Der Einsatz stimmte, aber es fehlte der zählbare Erfolg. Die Abwehr war zu undiszipliniert und statisch. Die Sonnebergerinnen hatten keine Probleme, ihre Bälle zu versenken. Zunächst lagen die Schmalkalderinnen noch in Schlagdistanz. Mitte des Satzes wurden jedoch fünf Punkte in Serie abgegeben. Damit war der Satz entschieden (19:25).
Der vierte Durchgang war ausgeglichen. Beide Mannschaften kämpften und konnten sich abwechselnd mit nur einem Punkt absetzen. Richtung Satzende hatte der SVV das Nachsehen, weil es die Angreiferinnen der gegnerischen Abwehr zu einfach machten. Die Bälle wurden zu schwach oder nicht gezielt genug geschlagen und schon war der Rückstand da (20:23). Der Kampfgeist wurde nicht belohnt und ein Aufschlagfehler brachte den Satzball für die Sonnebergerinnen. Den verwandelten sie eiskalt. Mit dem 20:25 war die Niederlage besiegelt. Erstmals in dieser Spielzeit verloren die Schmalkalderinnen gegen eine Mannschaft im Hin- und Rückspiel. tob

SVV: S. Ilgen, M. Böttger, U. Wünsch, F. Lesser, K. Maslowski, M. Kirchner, K. Köhler
08.01.2012
Thüringenliga Damen „Start ins Saisonfinale“
Schmalkalden - Am kommenden Samstag, ab 11 Uhr in der Hans-Dieter Clemen-Sporthalle, startet die erste Damenmannschaft des SVV in das neue Jahr mit einem Heimspiel.
Nur noch fünf Spieltage, plus ein Nachholspiel gegen USV Jena, haben die Schmalkalderinnen noch vor sich. Nach zuletzt fünf Siegen in Folge, wie auch beim letzten Heimspiel, wollen sie die Serie gerne verlängern. Das wäre auch gut für die aktuelle Tabellensituation.
Nach sechzehn absolvierten Spielen stehen die SVV-Damen auf dem zweiten Platz in der Thüringenliga. Dazu trug besonders der letzte Spieltag im alten Jahr bei. Mit dem Sieg über den direkten Tabellenverfolger VfB 91 Suhl II konnten sie ihren Vorsprung auf zwei Siege ausbauen.
An der Tabellenspitze im Thüringer Volleyball-Oberhaus steht souverän das SWE Volley Team III. Mit bisher nur einer Niederlage, gegen die SVV-Damen, wird ihnen die Titelverteidigung wohl nicht mehr zu nehmen sein.
Dahinter liegen Platz zwei bis vier noch relativ eng zusammen. Die Siege zu Hause gegen den VC Altenburg und den 1. Sonneberger 04 wären vielleicht schon vorentscheidend für die Schmalkalder Damen.
Gegen VC Altenburg (Platz 6) konnte das Hinspiel klar gewonnen werden, Sicher auch, weil die Altenburgerinnen durch Verletzungen geschwächt sind.
Gegen die Sonnebergerinnen (Platz 7) kassierten die SVVlerinnen ihre letzte Niederlage. Sie unterlagen zu Hause knapp mit 2:3-Sätzen.
Mit Unterstützung der Fans wird der Start in das Saisonfinale sicher gelingen und damit geht es vielleicht ein Stück näher Richtung Vize-Meister-Titel. tob
15.12.2012
Thüringenliga Damen „So kann es weitergehen“
Schmalkalden – Ein perfekter Jahresabschluss in der Volleyball Thüringenliga gelang der ersten Damenmannschaft mit den beiden Heimsiegen. Gegen den Tabellensechsten VC Altenburg gewannen sie 3:0 Sätzen. Anschließend bezwangen die SVV-Frauen den direkten Tabellenverfolger VfB ´91 Suhl II mit 3:1 Sätzen.

Schmalkalden – Altenburg
Ein Sieg gegen die Altenburgerinnen war Pflicht. Für die Kür gegen Suhl sollten möglichst Kräfte gespart werden.
Der Start in den ersten Satz gelang den SVV-Spielerinnen gut. Konzentriert nutzten sie jede Chance, um zu punkten. Der durch Verletzungspech geschwächte Gegner machten es ihnen leicht. Der 25:10-Erfolg gab die Richtung für die weiteren Durchgänge vor.
Im zweiten Satz verschaffte den Schmalkalderinnen eine 6:0-Führung weitere Sicherheit. Die eigene Abwehr wurde kaum gefordert und am Netz wurden die Gegnerinnen ausgespielt. Der komfortable Vorsprung (18:11) war auch nach Spielerwechseln nicht gefährdet. Weiterhin aufmerksam und ohne Anflug von Leichtsinn war den Schmalkalder Damen auch dieser Satz (25:16) sicher.
Die Altenburgerinnen wehrte sich im dritten Durchgang kaum noch. Aufschläge und Angriffe landeten im Netz. Das bedeutete leichte Punkte für die Gastgeberinnen. Jede Spielerin konnte sich gut in Szene setzen und die Zuschauer quittierten die Leistung nach dem 25:11 mit viel Applaus.
Es war eine schnelle Partie, die dennoch diszipliniert zu Ende gespielt wurde.

Schmalkalden - Suhl
Gegen den VfB Suhl waren die Gastgeberinnen mehr gefordert, denn das Hinspiel konnten die SVV-Damen erst im Tiebreak für sich entscheiden.
Die VfB-Spielerinnen hatten sich einiges vorgenommen. Im ersten Satz waren die VfB- Spielerinnen aktiver und gingen verdient in Führung. Die Schmalkalderinnen fanden die Lücken in der gegnerischen Abwehr zu selten (9:12). Vereinzelt gute Aktionen führten zu direkten Punkten. Es waren aber aus SVV-Sicht zu wenige, um den Rückstand entscheidend zu minimieren. Den ersten Durchgang mussten sie mit 20:25 abgeben.
Die heimischen Angreifer mussten sich also etwas einfallen lassen, um die VfB-Abwehr aus dem Konzept zu bringen. Mitte des zweiten Satzes schien das zu gelingen. Die Tipps von Trainer Michael Henke wurden umgesetzt und schon gingen die Schmalkalder Damen mit einer Serie 17:8 in Führung. Die Außenangreifer Katrin Köhler und Katrin Maslowski variierten ihre Angriffe geschickt und waren so für die Gegner nicht ausrechenbar. Die gewonnene Dominanz gaben die SVVlerinnen bis zum 25:16 nicht mehr ab.
Zu Beginn des dritten Durchgangs lagen wieder die Suhlerinnen vorne. Die Schmalkalder zeigten Schwächen in ihren Aufschlägen. Aber auf die beiden Mittelblocker Franziska Lesser und Susan Ilgen war Verlass. Sie brachten ihre Angriffe sicher im gegnerischen Feld unter. Bei 14:14 war der Ausgleich geschafft. Mit langen Ballwechseln und tollen Abwehraktionen ging es im Gleichschritt Richtung Satzende. Den ersten Satzball verschenkten die Schmalkalder zwar, aber diese Nachlässigkeit wurde zum Glück nicht bestraft und die zweite Chance zum 26:24 verwandelt.
Die Damen des SVV suchten im vierten Satz die Entscheidung und begannen entschlossen. Der Block fischte viele Angriffe schon am Netz weg und die Gegnerinnen verzweifelten zusehends. Hinzu kamen noch Geschenke in Form von verschlagenen Aufgaben (13:8). Schon die Körpersprache ließ keinen Zweifel daran, dass der SVV den Vorsprung mit allen Mitteln verteidigen würden. Mit 25:20 war der Erfolg deutlich.
Die beiden Heimsiege sind ein gelungener Jahresabschluss. Damit wird der Anspruch auf Platz zwei in der Thüringenliga untermauert. Im kommendem Jahr, das mit einem Heimspiel am 12. Januar beginnt, soll es genauso weitergehen.

SVV: K. Köhler, S. Ilgen, F. Lesser, M. Kirchner, K. Maslowski, M. Böttger, M. Holland-Moritz, J.Tobias
08.12.2012
Damen I - Tabellenplatz 2 verteidigt
VfB 91 Suhl II - Schmalkalder VV I 2:3 (20:25, 26:24, 16:25, 26:24, 11:15)

Suhl – Durch den 3:2-Sieg über den VfB 91 Suhl II konnte die 1. Damenmannschaft des Schmalkalder VV ihren zweiten Platz in der Volleyball-Thüringenliga gegen den direkten Verfolger aus der Waffenstadt verteidigen. Die Damen aus Schmalkalden lagen vor dem „Gipfeltreffen“einen Platz vor dem VfB, zwar punktgleich, aber mit einem Satz mehr auf der Habenseite.
Mit Beginn des ersten Satzes wussten die SVV-Damen gut gegen den stürmischen Start der Herausforderer aus Suhl zu bestehen. Die Abwehr war sehr aufmerksam und die Angreifer variierten ihre Schläge geschickt (17:12). Die jungen Gastgeberinnen vergaben viele Chancen. Die VfB-Spielerinnen wurden immer nervöser und Gäste konnte dadurch leicht ihre Führung bis zum 25:20 erfolgreich verteidigen.
Nach der 5:0-Führung im zweiten Durchgang wurden die Schmalkalder leichtsinnig und es fehlte ihnen an der nötigen Durchschlagskraft. Dadurch hatten es die Suhler Spielerinnen leichter im Spielaufbau. Nach dem Ausgleich zum13:13 entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Zur Schwäche im Abschluss kamen noch eine Reihe verschlagene Angaben und als es zum Satzende ging, lagen die SVV-Damen 21:23 zurück. Mit Mühe schafften sie den Ausgleich (24:24). Doch die knappe 24:26-Niederlage konnten sie nicht mehr abwehren.
Dieser Satzverlust wirkte auch im folgenden noch nach (0:4). Erst langsam kämpften sich die Gäste zurück in die Partie. Aus einer Punkteserie resultierte eine 16:11-Führung. Das deutlich schnellere Spiel am Netz und mutigere Angriffe aus der zweiten Reihe trugen zum verdienten 25:16 bei.
Auch der vierte Satz sah lange nach einem Erfolg für die SVV-Damen aus (14:8). Dann schienen sie etwas den Faden verloren zu haben. Lange Ballwechsel wurden verloren, Chancen im Angriff wurden leichtfertig vergeben und bei 17:17 war alles wieder offen. Im Gleichschritt und mit großem Kampf auf beiden Seiten ging es Richtung Satzende. Mit Glück erspielten sich die VfB-Spielerinnen einen Vorsprung. Die Schmalkalderinnen konnten zwar bei 24 ausgleichen, aber wieder reicht es nicht. Erneut verloren sie den Satz in der Verlängerung 24:26.
Das Aufschlagsrecht im entscheidenden fünften Satz erkämpften sich die Schmalkalder Damen auf ihrer sonnenärmeren Siegesseite sofort. Hoch konzentriert ging es weiter und beim Seitenwechsel lagen sie schon 8:4 vorne. Diesen Abstand konnte der VfB nicht mehr entscheidend minimieren. Mit der geringeren Fehlerquote erkämpften sich die SVV-Spielerinnen den wichtigen Auswärtssieg mit 15:11.
Am kommenden Samstag zum Heimspiel gibt es schon ein Wiedersehen. Ab 11 Uhr in der „Hans-Dieter Clemen-Sporthalle“ treffen die Damen des SVV erneut auf den VfB 91 Suhl II. Zweiter Gegner bei ihrem letzten Heimspiel in diesem Jahr (und vor dem Weltuntergang) wird der fünftplatzierten VC Altenburg sein.

SVV: M. Kirchner, F. Lesser, S. Ilgen, U. Wünsch, K. Köhler, K. Maslowski, J. Tobias
24.11.2012
Thüringenliga Damen - SVV-Damen bezwingen HSV Weimar II klar
Weimar – Zwei Wochen nach dem klaren 3:0-Sieg gegen den HSV Weimar II konnte die erste Damenmannschaft des Schmalkalder VV ihren Erfolg mit demselben Ergebnis wiederholen.
Gegen den Tabellenvorletzten der Thüringenliga war ein Sieg, möglichst ohne Satzverlust, für die zweitplatzierten Schmalkalderinnen das Ziel. Dabei standen ihren berufsbedingt die Kapitänin Katrin Köhler nicht zur Verfügung und auch die Mittelblockerin Franziska Lesser fehlte wegen eines Hexenschusses.
Den ersten Satz begannen die SVV-Damen verhalten. Sie spielten ohne ernsthafte Anstrengungen, das Spiel in die eigene Hand zu nehmen. Als es Richtung Satzende ging, konnte sich der HSV Weimar sogar absetzen. Die Schmalkalderinnen mussten kämpfen, um nicht den Anschluss zu verlieren (15:19). In der Auszeit wurde dann zu mehr Aggressivität im Angriff gemahnt. Auch sollten die Lücken in der gegnerischen Abwehr besser genutzt werden. Die Umsetzung zeigt Wirkung und die SVV-Damen holten auf. Jetzt wurden die Gastgeberinnen nervös und sie nahmen ihre beiden Auszeiten kurz nacheinander. Nach dem Ausgleich bei 22 war der SVV aber bis zum 25:23-Sieg nicht mehr zu halten.
Mit Start des zweiten Satzes lief das Spiel der Schmalkalder besser. Jede Spielerin hatte ihren Anteil an der Führung der Mannschaft. Bei 17:15 schien das Spiel dann bereits entschieden. Die SVV-Spielerinnen gaben keinen einzigen Punkt mehr ab und gewannen 25:15.
Im entscheidenden dritten Durchgang gab sich der HSV frühzeitig geschlagen (12:3). Der SVV nutzte die spielerischen Vorteile und wechselte Maria Holland-Moritz ein, die sich sofort gut ins Spiel einfügte und dem Angriffsspiel neue Impulse gab. Im Verlauf führte der große Vorsprung aber zu Nachlässigkeiten bei den Schmalkalderinnen. Das konnte der HSV Weimar durch zu viele Eigenfehler aber nicht für Punkte nutzen. Der SVV gewann den Satz mit 25:21 Punkten und damit das Spiel in drei Sätzen.

SVV: M. Kirchner, M. Böttger, U. Wünsch, S. Ilgen, K. Maslowski, M. Holland-Moritz, J. Tobias
17.11.2012
Thüringenliga Damen „Am Schluss fehlte die Kraft“
Schmalkalden – Am dritten Heimspieltag in der Thüringenliga besiegte die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins den VC Gotha mit 3:2 Sätzen, unterlag aber dem 1. Sonneberger VC 2:3.
Beide Partieen wurden erst im fünften Satz entschieden.
Schmalkalder VV - VC Gotha
Mit den langen Ballwechseln gleich zu Beginn der Partie gegen Gotha war allen klar, das sich zwei auf Augenhöhe gegenüberstanden. Die Gothaerinnen übernahmen die Initiative und die Schmalkalderinnen hatte Probleme mitzuhalten (0:4). Der Satz war bestimmt von starken Aufschlägen und Schwächen in der ersten Annahme. Erst am Ende holten die Schmalkalder auf und verkürzten bis auf 22:25.
Im zweiten Durchgang nutzten die Gastgeberinnen ihr Aufschlagsrecht, um Punkte zu machen. Ein besseres Block- und Angriffsverhalten tat ihr übriges zur 12:4-Führung. Die erkämpfte Spielkontrolle gaben die Gastgeberinnen nicht mehr ab, bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus und mit 25:13 sicherten sie sich den Satz deutlich.
Dieser Schwung konnte leider nicht in den dritten Durchgang gerettet werden (0:5). Der Rückstand vom Start konnte zwar minimiert werden, die beiden Mittelblocker Susan Ilgen und Maria Kirchner trugen entscheidend dazu bei, der Ausgleich blieb ihnen leider bis zum 23:25 verwehrt.
Diese knappe Satzniederlage war der Hypothek durch den Verschlafenen Satzbeginn geschuldet. Mit mehr Stabilität in der ersten Annahme und Aufmerksamkeit in der Abwehr waren die Schmalkalderinnen im vierten Durchgang die bestimmendere Mannschaft. Der früh erkämpfte Vorsprung war bis zum 25:17 nie gefährdet.
Der Start in den fünften, entscheidenden Satz war optimal. Sofort wurde das Aufschlagsrecht erkämpft und eine 5:0-Führung erarbeitet. Beim Seitenwechsel lagen die SVV-Damen mit 8:3 vorentscheidend in Front. Die Gäste aus Gotha bekamen keine Möglichkeit, zurück ins Spiel zu finden und mit 15:8 wurde die Partie vom SVV kontrolliert gewonnen.
Schmalkalder VV - 1. Sonneberger VC
Im zweiten Spiel gegen die Tabellenachten 1. Sonneberger VC waren die Schmalkalder klarer Favorit, denn auch in der vergangenen Saison waren sie bei beiden Aufeinandertreffen erfolgreich.
Davon ließen sich die Spielzeugstädterinnen allerdings nicht beeindrucken und begannen fulminant den ersten Satz. Die SVV-Spielerinnen wirkten überrascht und überfordert. Nur mit der Abwehr beschäftigt, kamen die sie zu selten zum eigenen Angriff (9:12). Es dauerte zu lange, bis sie sich auf den neuen Gegner eingestellt hatten. Der Satz wurde früh abgehakt. Mit 22:25 gaben die Schmalkalderinnen den Spielauftakt aus der Hand.
Im zweiten Satz war die SVV-Abwehr war besser formiert und sehenswerte Aktionen am Netz führten zum Erfolg. Mit zwei Punkteserien konnten sie sich auf 18:7 absetzen. Die Sonnebergerinnen holten nicht mehr entscheidend auf und mit 25:17 ging der Satz deutlich an den SVV.
Der dritte Durchgang begann auf Augenhöhe, dann reichte erneut eine Punkteserie und der SVV zog davon (16:11). Diesmal hielt der Sonneberger VC aber dagegen und bei 20:20 war wieder alles offen. Die SVV-Spielerinnen kämpften. Mit gesundem Risiko und großer Kraftanstrengung retteten sie den Satz 25:21 für sich.
Im folgenden Durchgang lief nicht mehr viel zusammen: keine verwertbare Annahme, Unsicherheiten im Spielaufbau und Ungenauigkeit im Abschluss. Kaum eigene Punkte wurden erspielt und über die Stationen 5:16 und 12:19 ging es in großen Schritten zum chancenlosen 13:25. Statt die Entscheidung zu suchen, wurde viel Kraft gelassen, die im folgenden Tiebreak fehlte.
In diesem entscheidenden fünften Durchgang hatte der Sonneberger VC immer die bessere Antwort. Zwar holten die Schmalkalderinnen nach dem 3:6 bis zum 8:8 nochmal auf, der SVC konnte aber im Gegensatz zum SVV noch zulegen und zog erneut davon (8:11). Dann war die Luft endgültig raus. Neben der Kraft ging allmählich der Glaube verloren, das Spiel nochmal herumzureißen. Mit 10:15 mussten die Schmalkalderinnen diesmal den Sonnebergerinnen den Sieg überlassen.
Am kommenden Samstag sollen gegen den HSV Weimar II keine Sätze abgegeben werden.

SVV: K. Maslowski, S. Ilgen, K. Köhler, M. Kirchner, M. Böttger, M. Holland-Moritz, U. Wünsch, J. Tobias
10.11.2012
Thüringenliga Damen „Deutlicher Sieg beim Aufsteiger“
Weimar – Mit einem deutlichen 3:0-Satzerfolg gegen den Tabellenvorletzten HSV Weimar II sicherte die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Verein (SVV) ihren zweiten Platz in der Thüringenliga ab.
Als klarer Favorit angetreten, taten sich die Schmalkalder zu Beginn des ersten Satzes schwer. Sie brauchten einige Zeit, bis sie ab dem 9:9 das Spiel offener gestalten konnten. Dann funktionierte die Abstimmung zwischen der Zuspielerin und den Angreiferinnen besser und die Bälle wurden im gegnerischen Feld versenkt. Durch gute Aufschläge wurden die Gegnerinnen unter Druck gesetzt, selten gelang ihnen ein gezielter Spielaufbau. Mit sechs Punkten in Folge setzten sich Schmalkalder Damen auf 16:11 ab und gaben das Spiel bis zum 25:17 nicht mehr aus der Hand.
Im zweiten Durchgang war die Dominanz der Schmalkalderinnen von Start an gegeben. Nach der deutlichen 15:9-Führung nahmen die SVV-Spielerinnen etwas den Druck aus der Partie. Das nutzte Weimar und holte kontinuierlich auf (20:17). Erst nach mahnenden Worten in der Auszeit retteten die Schmalkalderinnen den Satz mit 25:21.
Im entscheidenden Satz konnten die Weimarer Spielerinnen nur zu Beginn Kontakt halten (11:9). Dann zogen die SVV-Damen das Tempo an. Durch eine erneute Punkteserie mit gezielten Aufschlägen und sehenswerten Angriffen setzten sie sich entscheidend auf 23:10 ab. Am Ende brachten sie die Partie locker mit 25:11 nach Hause.
Durch viele Eigenfehler der Gegner wurde die SVV-Leichtsinnigkeit, besonders in Satz zwei, nicht bestraft. Beim nächsten Spieltag, am 17. November zu Hause, gegen den VC Gotha und dem 1. Sonneberger VC 04 können sie sich das allerdings nicht erlauben.

SVV: K. Maslowski, S. Ilgen, F. Lesser, U. Wünsch, M. Böttger, K. Köhler, J. Tobias
27.10.2012
Thüringenliga Damen - „Tabellenführer besiegt“
Schmalkalden – In der Volleyball-Thüringenliga feierten die Damen des Schmalkalder VV zwei Heimsiege. Sie schlugen das SWE Volley-Team III 3:1 und gewannen gegen Blau-Weiß Gebesee 3:0.
Mit den beiden Siegen am zweiten Heimspieltag der laufenden Thüringenligasaison, gelangen der ersten Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) zwei echte Überraschungen. Bei den Hinspielen waren sie noch deutlich unterlegen und nun gewannen sie diese Begegnungen.
Im ersten Satz gegen die bisher ungeschlagenen SWE-Damen war der Respekt noch zu groß. Die Schmalkalderinnen überließen ihren Gegnerinnen die Spielführung. Diese zogen auf 14:7 davon und damit schien die Partie schon entschieden. Es gab kaum Gegenwehr, Aktionen am Netz wurden nicht clever zu Ende gespielt und so blieb der Rückstand bis zum 18:25 erhalten.
Der zweite Satz verlief den Punkten nach ausgeglichen. Die Gastgeberinnen fanden endlich ins Spiel und erkämpften sich gut heraus gespielte Punkte (15:15). Ein großes Manko waren die vielen verschlagenen Angaben. Auch als sich die Schmalkalderinnen erstmals absetzen konnten und bei 24:22 sogar Satzball hatten, fehlte die nötige Konzentration und die Angabe landete im Netz. Diese Schwäche wurde zum Glück nicht bestraft und so retteten sie den Satz 26:24.
Dieser Erfolg beflügelte. Der Respekt wurde abgelegt und der gesamte Spielaufbau auf Seiten der Schmalkalderinnen wirkte gelöster. Mit einer kleinen Serie (5:0) konnten sie sich früh absetzen. Am Netz beherrschten sie die Gegner und auch die Angabenfehler wurden fast abgestellt. Der erkämpfte Vorsprung war nie gefährdet und wurde bis zum 25:17 noch ausgebaut.
Im vierten Satz gab es einen offenen Schlagabtausch mit Vorteilen für die Schmalkalder Damen. Die Angreifer fanden die Lücken in der gegnerischen Abwehr und der Block ärgerte ein ums andere Mal die Erfurter Hauptangreiferinnen (16:11). Mit dem Sieg und damit auch einer kleinen Sensation vor Augen, wurden die Gastgeberinnen nervös. Die SWE-Damen konnten zum 24:24 ausgleichen. Bei einem spannenden Finale hielten die zahlreichen Fans den Atem an, bis der Angriff einer SWE-Spielerin im Aus landete und Schmalkalden das Spiel mit 28:26 in der Satzverlängerung für sich entscheiden konnte.
Damit hatten die SVVlerinnen als bisher einzige Mannschaft die auch weiterhin souverän Tabellenführenden aus Erfurt geschlagen.
Gegen Gebesee nachgelegt
Im Spiel gegen VC Blau Weiß Gebesee mussten die Schmalkalderinnen auf Kapitänin und Aktivposten Katrin Köhler berufsbedingt verzichten. Sie nahmen aber die Euphorie vom ersten Spiel mit in den ersten Satz gegen die direkten Tabellenverfolger. Gut eingespielt dominierten sie das Spielgeschehen und gingen deutlich in Führung (16:5). Diese Sicherheit führte aber zu Leichtsinnigkeit in der Chancenverwertung. Über die verschenkten Punkte ärgerte sich Trainer Michael Henke besonders. Mit 25:13 war das Ergebnis dennoch deutlich.
Die schwache Spielmoral setzte sich auch im folgenden Satz fort. Die Aktionen am Netz waren zu harmlos und die Abwehr war unaufmerksam. Gebesee erkannte seine Chance und ging in Front (12:17). Die Schmalkalderinnen erkannten die Gefahr zu spät und gerieten weiter ins Hintertreffen (16:21). Erst durch eine gelungene Angabenserie fanden sie wieder ins Spiel und der Kampfgeist kehrte zurück. Nach neun Punkten in Folge gehörte der Satz mit 25:21 am Ende doch ihnen.
Das war allen eine Warnung. Im dritten Durchgang fanden die Schmalkalderinnen zu alter Form und Dominanz zurück. Nach 12:5 gaben sich Gäste aus Gebesee geschlagen und die Schmalkalder Damen spielten die Partie konzentriert bis zum 25:11-Ende aus.
Damit gelang die Revanche für die ebenso klare Niederlage im Hinspiel.
Für die Schmalkalderinnen geht die Saison am 10. November beim Aufsteiger HSV Weimar II weiter.

SVV: K. Maslowski, S. Ilgen, F. Lesser, U. Wünsch, M. Böttger, M. Kirchner, K. Köhler, J.Tobias
19.10.2012
Thüringenliga Damen - Vorankündigung
Nach einem spielfreien Wochenende warten auf die 1. Damenmannschaft vor heimischer Kulisse zwei echte Herausforderungen.
Am 27. Oktober ab 11 Uhr in der „Hans-Dieter Clemen-Sporthalle“ treffen sie auf das SWE Volley-Team III und auf den VC Blau Weiß Gebesee.
In der laufenden Thüringenliga-Saison waren die SVV-Damen jeweils unterlegen (0:3 Gebesee und zuletzt 1:3 SWE). Anders, als die Ergebnisse vermuten lassen, waren es beide Male knappe Entscheidungen. In der Tabelle liegen die Damen des SWE Volley-Teams weiter ungeschlagen an der Spitze. Die Blau-Weißen aus Gebesee stehen mit zwei Spielen mehr direkt hinter den SVV-Spielerinnen auf Platz 5.
Die Schmalkalderinnen werden alles versuchen und wollen ihren Heimvorteil nutzen, um die Partien diesmal für sich zu entscheiden.
Mit Hilfe der lautstarken Unterstützung von unseren Fans wird das hoffentlich gelingen.
Wir freuen uns auf euer kommen ...
13.10.2012
Thüringenliga Damen „Niederlage gegen den Tabellenführer“
Erfurt – Gegen den bisher unbesiegten Tabellenführer der Volleyball-Thüringenliga der Damen, das SWE Volley-Team III, musste sich die Damenmannschaft des Schmalkalder VV (SVV) 1:3 geschlagen geben.
Hoch motiviert starteten die Gäste aus Schmalkalden gegen die Landeshauptstädterinnen in den ersten Satz. Früh übernahmen sie die Führung. Die Erfurterinnen waren noch nicht im Spiel: Angriffe und Aufgaben wurden verschlagen. Davon profitierten die SVV-Damen (14:8). Konsequent nutzten sie ihre Chancen zu punkten und siegten am Ende verdient mit 25:19.
Im zweiten Satz mussten sie um ihre Punkte mehr kämpfen (7:3). Die SWE-Damen spielten jetzt besser mit und übernahmen Mitte des Satzes die Führung (12:17). Bei den Schmalkalderinnen stieg die Fehlerquote und damit die Zweifel an der eigenen Leistung. Mit dem erhöhten Druck von den Gegnerinnen konnten sie nicht umgehen und gerieten weiter ins Hintertreffen. Der Satz ging 17:25 verloren.
Aber auch der folgende Durchgang brachte keine Besserung. Die SVV-Annahmeriegen hatten Probleme und so war ein kontrollierter Spielaufbau fast unmöglich. Der Satz wurde zu früh aufgegeben, mit großen Schritten ging es Richtung Ende (5:13). Die Schmalkalderinnen hatten Mühe, wenigstens ein zweistelliges Ergebnis (15:25) zu erreichen.
Auch den vierten Satz dominierten die SWE-Spielerinnen. Diesmal kämpften die Schmalkalderinnen aber um den Anschluss. Auch wenn der Rückstand blieb, durch gut herausgespielte Punkte kam wenigstens die Spielfreude zurück. Beim Stand von 16:19 war spürbar, dass doch noch eine Wende im Spiel möglich ist. Das Erfurter Volley-Team machte Fehler, wirkte nervös und brauchte beide Auszeiten. Bis auf 21:23 kamen die Schmalkalderinnen heran. Die Aufholjagd kam aber zu spät. Mit 22:25-Ergebnis konnten sich die SVV-Damen aber gut von der Partie verabschieden.
Am 27. Oktober erwarten die Schmalkalder Damen, und hoffentlich zahlreiche Zuschauer, das SWE-Team und den Blau Weiß Gebesee zu Hause in der „Hans-Dieter Clemen-Sporthalle“ ab 11 Uhr.

SVV: M. Kirchner, M. Böttger, U. Wünsch, F. Lesser, S. Ilgen, K. Maslowski, K. Köhler, J. Tobias
06.10.2012
Thüringenliga Damen - „Kampfgeist wurde belohnt“
Gera – Mit ihrem vierten Sieg im fünften Spiel konnte die erste Damenmannschaft des Schmalkalder VV ihren Tabellenplatz zwei in der Volleyball-Thüringenliga zurückerobern. Der 3:1-Erfolg über den Geraer VC II gelang dem Gästeteam durch großen Kampfgeist.
Der Start in den ersten Satz gelang den Schmalkaldern gut. Es waren aber die Damen aus Gera, die sich entscheidend absetzen konnten (8:12). Eine Auszeit war nötig, um taktische Feinheiten zu besprechen, damit der Rückstand nicht weiter anwächst. Die Umsetzung der Tipps von Kapitänin Katrin Köhler und der Bankspielerinnen gelang. Bei 20:16 hatten sich die Schmalkalderinnen einen komfortablen Vorsprung erkämpft. Durch Schwächen in der Annahme war über lange Strecken kein gezielter Spielaufbau möglich, sechs Punkte in Folge wurden abgegeben (21:23). Mit Glück bekamen die SVV-Damen das Aufschlagsrecht und nutzten dies zum 25:23.
Im zweiten Durchgang handelten sich die Schmalkalderinnen einen frühen Rückstand ein. Der gegnerische Block hatte es leicht, da das Angriffsspiel nicht variabel genug war. Diesmal nutzten die Auszeiten nichts, am Ende stand es 19:25 gegen die Schmalkalder Damen.
Mit Beginn des dritten Satzes meldeten sich die SVV-Spielerinnen zurück im Spiel. Das Angriffsspiel wurde umgestellt und die eigene Abwehr kämpfte um jeden Ball verbissen. Der Vorsprung und das Spiel wurden nicht aus der Hand gegeben. Zum Schluss flatterten wieder die Nerven und mit 25:23 fiel der Satz knapp aus.
Im vierten Satz lagen die Schmalkalderinnen lange zurück. Alles wurde versucht, aber bis auf zwei Punkte konnte der Rückstand nicht minimiert werden. Bei 19:19 wurde der erlösende Ausgleich endlich gemeinsam errungen. Mit 22:21 liegen die SVVlerinnen erstmals in Front. Wieder hatte Gera danach die Nase vorne und erspielte sich den ersten Satzball. Dieser konnte abgewehrt werden. Das bessere Blockverhalten der Schmalkalder Netzspieler entschied die Partie zu Gunsten der SVV-Damen.
Am Samstag, den 13.10. treffen die SVV-Spielerinnen auf den souveränen, weil ungeschlagenen, Tabellenführer und amtierenden Thüringenmeister aus Erfurt: SWE Volley-Team III.

SVV: K. Maslowski, S. Ilgen, F. Lesser, U. Wünsch, M. Böttger, M. Kirchner, K. Köhler, J. Tobias
29.09.2012
Thüringenliga Damen - Erfolg gegen Erfurterinnen
Schmalkalden – Vor heimischer Kulisse siegten die Schmalkalderinnen erst gegen SV Martinus Erfurt mit 3:1 Sätzen, mussten sich danach aber mit 0:3 dem SV Blau Weiß Gebesee geschlagen geben.
SVV: SV Martinus Erfurt
Gegen die Thüringenliga-Aufsteiger aus Erfurt hatten sich die SVV-Damen einen Sieg vorgenommen, auch um Kräfte zu sparen für das vermeintlich schwere zweite Spiel. Im ersten Satz gegen Martinus bekamen sie genügend Freiraum, um ins Spiel zu finden (12:7). Die Erfurterinnen erkämpften sich im Verlauf mehr Spielanteile. Die Schmalkalder Damen mussten sich ihre Punkte hart erarbeiten. Spätestens, als sie erstmals in Rückstand gerieten, war klar, dass sie nichts geschenkt bekommen (14:16). Die Schmalkalderinnen hatten den ersten Satzball, konnten ihn aber nicht nutzen. Martinus war konsequenter und nutzt den zweiten Satzball. Mit 25:27 unterlagen die SVV-Damen.
Der zweite Durchgang begann so eng, wie der erste endete. Erst eine Aufschlagserie brachte Abstand (10:4). Der Druck auf die Gegnerinnen wurde erhöht, es lief im Spielaufbau aber noch nicht rund. Nach dem 20:16 war endlich der nötige Biss spürbar. Mit 25:20 holten sich die Schmalkalderinnen die nötige Sicherheit für die Folgesätze.
Doch im darauf folgenden Durchgang agierten die Teams auf Augenhöhe. Der SVV konnte sich nicht absetzen und gab Punkte in Serie ab (10:15). Trainer Michael Henke versuchte, mit taktischen Wechseln neue Impulse zu setzen. Angreiferin Susan Ilgen und Zuspielerin Juliane Tobias fügten sich gut ins Team ein und bei 15 war der Ausgleich geschafft. Die Spieldominanz war da und mit 25:18 fiel das Ergebnis deutlich aus.
In den entscheidenden Satz gab es mit 1:6 einen Fehlstart. Verschlagene Aufgaben kosteten unnötig Punkte. In der Folge wurde der Rückstand aber egalisiert; mit elf Punkten in Folge (17:11). Damit war die Partie entschieden. Den Vorsprung ließen sich die SVV-Damen bis zum 25:16 nicht mehr nehmen.
SVV: SV Blau Weiß Gebesee
In der vergangenen Spielzeit gelang den Schmalkalderinnen kein Sieg gegen die Damen aus Gebesee. Diesmal wollten sie den Heimvorteil nutzen.
Die Hausherrinnen waren im ersten Satz aber zu unkonzentriert. Gebesee war die aktivere Mannschaft und ging verdient in Führung (9:13). Erst am Satzende holten die Damen des SVV auf, aber zu spät, der Satz ging mit 23:25 verloren.
So ging es im zweiten Durchgang weiter. Der Abschluss wurde konsequent gesucht. Der zwischenzeitliche Vorsprung hielt nicht lange. Gebesee hatte eine gut formierte Abwehr. Die Schmalkalder Angreiferinnen schienen gegen eine „Gummiwand“ zu spielen. Immer wieder kamen die Bälle zurück. Das kostet Kraft und Nerven. Bei 18:18 war wieder alles offen. Gebesee spielte effektiver und so gab Schmalkalden das Spiel doch noch aus der Hand und unterlag 22:25.
Im dritten Satz schienen die Kräfte zu schwinden. Nur zu Beginn konnte die Heimmannschaft noch dagegen halten. Das erkämpfte Aufschlagsrecht und damit die Chance zu punkten, wurde leichtfertig vergeben. In Serie landeten die Aufschläge leider im Netz. Die Blau-Weißen ließen sich nicht mehr vom Siegkurs abbringen. Auch diesen Satz und damit das Spiel mussten die Schmalkalderinnen den Gästen überlassen.
Heute geht es für die SVV-Damen gegen den Geraer VC II, die im Tiebreak schon gegen Gebesee gewinnen konnten.

SVV: K. Maslowski, S. Ilgen, F. Lesser, U. Wünsch, M. Böttger, M. Kirchner, T. Henke, K. Köhler, J. Tobias
22.09.2012
Thüringenliga Damen - Klarer Sieg gegen Thüringen-Auswahl
Erfurt – Die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) erzielte in der Thüringenliga mit dem klaren 3:0-Erfolg gegen die Volley Juniors Thüringen II aus Erfurt ihren zweiten Sieg im zweiten Spiel.
Der Start in den ersten Satz der Partie gelang den Volley Juniors besser. Erst eine Aufgabenserie von Marie Böttger brachte die SVV-Damen auf Siegeskurs (13:7). Das schnelle, variable Spiel der Schmalkalderinnen überforderte die gegnerische Abwehr (20:8). Am Ende kosteten verschlagene Aufgaben und einige unsichere Annahmen Punkte, der 25:16-Sieg war aber nie gefährdet.
Der zweite Durchgang endete, wie er begann: mit einer Aufgabenserie. Dazwischen fing der Block viele gegnerische Angriffe ab und die Sicherheit im Schmalkalder Spiel war spürbar (17:8). Mit 25:11 gewann auch die Erfahrung gegen die Thüringer Nachwuchsspielerinnen der Jahrgänge 1998/1999.
Im dritten Satz fehlte die Dominanz der Schmalkalderinnen. Sie spielten mehr mit und ließen dadurch die Erfurterinnen immer wieder aufholen (11:8). Der Block stand nicht mehr sicher, zu unplatzierte geschlagene Angriffe erkämpften sich die flinken Juniors und mit 25:20 wurde die Partie am Ende zu einer knappen Entscheidung.
Zum Heimspiel am kommenden Samstag, ab 11 Uhr in der „Hans-Dieter Clemen-Sporthalle“, können sich die Schmalkalder Damen so eine laxe Spielweise wie im dritten Satz nicht erlauben. Die Gegner Martinus Erfurt, der als Tebellensiebte anreist, und VC Blau Weiß Gebesee (auf Platz acht) würden so etwas sofort bestrafen.

SVV: S. Ilgen, F. Lesser, U. Wünsche, M. Böttger, T. Henke, K. Köhler, J. Tobias
15.09.2012
Schmalkalder Volleyballerinnen gewinnen Auftakt-Krimi
Jena - In ihrem ersten Saisonspiel in der Volleyball-Thüringenliga gewannen die Damen des Schmalkalder VV mit 3:1 Sätzen beim USV Jena.
In der vergangenen Spielzeit wurden die Spielerinnen der Universitätsstadt Vizemeister in der Thüringenliga.
Dennoch gelang den Schmalkalderinnen ein fulminanter Start in den ersten Satz. Mit 3:0 starteten sie mit einer Punkteserie in die neue Saison. Beim eigenen Spielaufbau war die Nervosität der SVV-Spielerinnen noch deutlich zu spüren. Daraus resultierten Fehler und Jena schaffte den 8:8-Ausgleich. Durch gut herausgespielte Punkte eroberten sich die Schmalkalderinnen nicht nur die Führung zurück, sondern auch die Sicherheit im Spiel nahm zu (17:11). Die Abwehr und der Block waren sehr aufmerksam, nur die erste Annahme machte noch Probleme. Bei 22:20 war eine Auszeit nötig, um wieder Ruhe in die Partie zu bringen und an die schon gezeigten Stärken zu erinnern. Ein sicherer Block punktete zum 25:21 Erfolg.
Auch der zweite Satz begann mit einem Vorsprung für den Schmalkalder VV. Bis kurz vor Satzende blieben sie in Front, auch weil Jena, wenn es mal eng wurde, die Angaben verschlug (16:9). Dann fehlte den Schmalkalderinnen die nötige Aggressivität im Abschluss und schon konnte Jena wieder aufholen. Beim Stand von 22:23 hatte der USV sieben Punkte in Folge erzielt. Bis zum 23:25 Satzverlust wurde ein großer Vorsprung der Schmalkalder einfach verschenkt.
Der dritte Durchgang verlief ähnlich: Eine frühe Führung und bei 19:11 wäre eigentlich alles entschieden gewesen. Wieder spielten die Nerven beim SVV-Sechser nicht mit und es ging in die Satzverlängerung. Jena erkämpfte sich sogar einen Satzball, den die Schmalkalderinnen mit viel Glück abwehren konnten (24:25). Mit 30:28 endete der Satz dann doch erfolgreich für den SVV.
Der entscheidende Satz verlief lange ausgeglichen. Bis zum 19:19 setzte sich keine Mannschaft entscheidend ab und beide Abwehrreihen konnten sich durch gute Aktionen auszeichnen. Auch der Jenaer Block hatte sich gut auf die Schmalkalder Angreiferinnen eingestellt, sodass diese besonders gefordert waren. Nach dem 20:21 Rückstand wurden aber keine Punkte der Gegnerinnen mehr zugelassen. Bis zum 25:21 dominierten die SVVlerinnen den Satz und erkämpften so den ersten Sieg im ersten Spiel. tob

Schmalkalden: S. Ilgen, T. Henke, M. Böttger, M. Kirchner, F. Lesser, K. Maslowski, J. Tobias
13.09.2012
„Es kann losgehen“
Schmalkalden - Am Samstag startet die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) in ihre sechste Thüringenliga-Saison.
Nach der vergangenen Spielzeit mit vielen Verletzungen hoffen alle Schmalkalder Volleyballfreunde auf eine Saison in Thüringens höchster Spielklasse ohne verletzungsbedingte Ausfälle. Dann ist sicher einiges möglich, wobei das Ziel lautet: In der Endabrechnung unter die besten fünf zu kommen.
Davor liegt eine Saison mit 17 Spieltagen, davon fünfmal zu Hause. Bei den Heimspielen, die wieder allesamt ab 11 Uhr in der „Hans-Dieter Clemen-Sporthalle“ stattfinden, kann sich die Mannschaft um Kapitänin Katrin Köhler der Unterstützung ihrer Anhänger sicher sein.
Morgen starten die Schmalkalder Damen beim USV Jena. Die Vertretung der Universitätsstadt belegte in der abgelaufenen Saison den zweiten Platz und wird für SVV-Damen gleich zu Beginn eine Herausforderung. Entscheidender werden aber die Spiele gegen die Aufsteiger Martinus Erfurt und HSV Weimar II. Hier sollen wichtige Punkte geholt werden, um den Klassenerhalt früh zu sichern und um den Kontakt zu den vorderen Plätzen zu halten.
Insgesamt stehen dem Schmalkalder VV zehn Spielerinnen im Laufe der Saison zur Verfügung. Für den Auftakt sind alle fit, berufsbedingt werden Katrin Köhler und Ulrike Wünsch fehlen. Die beiden Nachwuchsspielerinnen Marie Böttger und Maria Holland-Moritz wurden durch die Ausfälle im Stammkader der ersten Mannschaft in der letzten Spielzeit gut eingebunden und haben ihre Aufgaben sicher gemeistert. Die Integration wird konsequent fortgesetzt und sicher auch weiterer SVV-Nachwuchs durch gemeinsames Training herangeführt. Der Kampf um die Position fördert hoffentlich die Leistungsbereitschaft jeder einzelnen Spielerin. Neue taktische Möglichkeiten ergeben sich auch dadurch, dass mit Tina Henke und Juliane Tobias erstmals zwei Zuspielerinnen zur Verfügung stehen.
Die Gewöhnung an den neuen Ball ist auch fast abgeschlossen. Die Vorfreude auf die erste Annahme, den ersten Pass und den ersten Angriff und am meisten natürlich auf den ersten Punkt in der neuen Saison ist da.
Es kann losgehen!
25.03.2012
DANKE
Die Damen des Schmalkalder Volleyballvereins beenden die Saison 2011/12 in der Thüringenliga nach 13 gewonnenen und 9 verlorenen Spielen auf den 5. Rang.

Mit einem Mannschaftskader von 10 Spielerinnen wurde die Saison im September 2011 eröffnet. Dann plagte die Mannschaft das Verletzungspech und eine Spielerin nach der anderen nahm auf der Auswechselbank platz. Trotzdem bissen sich die Mädels durch und sind mit ihrer Leistung und dem Tabellenplatz 5 zufrieden.
Ein Dankeschön gilt unseren Familien und Fans, welche uns zu den Heimspielen tatkräftig unterstützt haben. Ebenfalls sagen wir „Danke“ unseren Sponsoren Herr Köhler und Herr Michaels.

DANKE sagen

MASO, KAKÖ, TINA, JULE, FRANZI, MARIA, MIA, MARIE, ULLI und SUSAN
17.03.2012
4. Pokalrunde „Knapp ausgeschieden“
Suhl – Für die Volleyball-Thürinenliga-Spielerinnen des Schmalkalder VV hieß es in der vierten Runde um den Pokal des Thüringer Volleyball-Verbandes Abschied zu nehmen. Dabei stiegen die Thüringenliga-Vertreter erst in eben dieser vierten Runde ins Geschehen um den Thüringenpokal ein. Die 1.Damenmannschaft des Schmalkalder VV traf auf den Vfb ´91 Suhl III und auf den VC Altenburg.
Nach dem 3:1-Sieg gegen den Oberligisten aus Suhl unterlagen die Schmalkalderinnen mit 0:3 Sätzen gegen die Thüringenliga -Konkurrenten aus Altenburg und schieden somit aus.
Da die Mehrzahl der Stammkräfte der SVV-Thüringenliga-Mannschaft verletzungs- oder krankheitsbedingt ausgefallen war, wurde das Team kurzerhand um die zukünftigen Landesklasse-Spielerinnen des Vereins ergänzt.
Trotz ihres Geburtstages ließ sich Maria Kirchner das Spiel nicht entgehen und übernahm, quasi als Geschenk, das Kapitänsamt an diesem Tag. Zusammen mit Franziska Lesser, als die beiden Stammspielerinnen aus der Thüringenliga, hatte sie die meiste Verantwortung und Spielanteile.
Gegen die Gastgeberinnen aus der niedrigeren Spielklasse legten die Schmalkalderinnen ein super Start hin. Die klare Führung (11:5) beflügelte die gute Stimmung. Mit 25:14 sicherten sich die Schmalkalder den ersten Durchgang.
Im zweiten Satz geriet der SVV in Rückstand und war verunsichert.Erst nach einer Auszeit gab es eine kurze Aufholjagd der Schmalkalder Damen. Das reichte nicht und der Satz ging mit 17:25 verloren.
Für den dritten Satz wurde die SVV-Aufstellung verändert. Auf ihren gewohnten Positionen übernahmen die Stammspielerinnnen mehr Verantwortung, vor allem in der Annahme. Bis zum 22:18 beherrschten sie den Gegner klar. Erst zum Ende wurde es durch Leichtsinnigkeit wieder knapp, sie gewannen aber 27:25.
Im vierten Durchgang war die Moral des Gegner nach der frühen 11:8-Führung gebrochen. Den erkämpften Vorsprung gaben die Schmalkalderinnen (25:19) nicht mehr her.
Da der VC Altenburg ebenfalls gegen Suhl gewann, entschied das letzte Spiel über das Weiterkommen in die nächste Runde um den Thüringenpokal. Im Liga-Punktspiel konnten die Schmalkalderinnen, freilich unter anderen Voraussetzungen, beide Spielen gewinnen.
Der erste Satz verlief lange ausgeglichen. Eine Punktserie von Altenburg reichte jedoch aus, um die Schmalkalder so zu verunsichern, dass sie den Satz schließlich mit 16:25 abgaben.
Für die folgenden Sätze gab Trainer Michael Henke mindestens 15 Punkte in jedem Satz als Zielvorgabe aus. Das wurde in Durchgang zwei und drei erfüllt. Die Schmalkalderinnen lagen zwar immer leicht in Rückstand, hielten durch viel Kampfgeist das Spiel aber spannend. Am Ende waren sie in beiden Sätzen mit 21:25 unterlegen.
Das SVV-Experiment mit dem neu zusammengestellten Mannschaft verlief trotz der Niederlage zufriedenstellend.

SVV: F. Lesser, M. Kirchner, M. Böttger, M. Holland-Moritz, E. Kämpfer, L. Niepage, A. NgoNgoc
10.03.2012
„Letztes Saisonspiel abgesagt“
Schmalkalden - Die 1. Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) musste ihr letztes Spiel in der Thüringenliga kampflos aufgegeben. Für die Partie gegen den klaren Thüringenmeister SWE Volley-Team kam aufgrund der vielen Verletzten kein spielfähiges Schmalkalder Team zustande.
Die Schmalkalder Damen beenden die Saison als fünftbeste Mannschaft in Thüringen.
03.03.2012
„Schwieriger als gedacht“
Schmalkalden – In den letzten Thüringeliga-Heimspielen der ersten Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) siegten die Gastgeberinnen mit 3:1 Sätzen gegen SV TU Ilmenau, unterlagen aber 0:3 gegen BSG Einheit Sömmerda.
Nach der Tabellenplatzierung war das Punktspiel für die Schmalkalder Damen gegen die beiden Letztplatzierten eine klare Sache. Aber aufgrund des Verletzungspechs standen aufseiten der Gastgeberinnen nur sechs Spielerinnen zur Verfügung, darunter vier Stammspielerinnen. Für die eigene Platzierung (5. Platz) waren die Spielergebnisse nicht entscheidend. Dennoch wollten sich die Schmalkalderinnen mit einer guten Leistung von ihren Fans verabschieden.
Der erste Satz gegen Ilmenau war von ständigen Führungswechseln geprägt. Somit nichts für schwache Nerven. Die Schmalkalderinnen agierten nervös und im Abschluss fehlte ihnen manchmal der Mut. Dennoch gehörte der Satz mit 25:22 ihnen.
Der zweite Durchgang endete, wie er begann: mit einem langen Ballwechsel. Dazwischen kosteten die Gastgeberinnen viele Aufschlagfehler Punkte. Ilmenau fand besser ins Spiel und erarbeitete sich Vorteile am Netz. Der Rückstand vergrößert sich (11:17). Der Kampfgeist fehlte, einige Spielerinnen hatten den Satz lange vor dem 18:25-Verlust aufgegeben.
Für den folgenden Satz wurde die Aufstellung verändert. Das verhinderte den frühen Rückstand nicht (2:7). Nachdem sie aber mit den Aufschläge endlich punkteten, kamen die Schmalkalderinnen in Fahrt. Die Ordnung auf dem Feld stimmte, der Wille war da und damit die 18:15-Führung. Ilmenau konnte zwar bei 21 ausgleichen, das schadete der Schmalkalder Spielsicherheit bis zum 25:21-Erfolg jedoch nicht.
Dieses befreite aufspielen setzte sich auch im vierten Satz fort. Durch Annahmeprobleme verspielten die Schmalkalder Damen ihren Vorsprung und es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In der entscheidenden Schlussphase gelang die Konzentration auf die eigenen Stärken (22:22). Der Satzball wurde erkämpft, aber verschlagen. Diese Nachlässigkeit wurde vom Gegner nicht bestraft. Der anschließende Angriff zum 25:23-Endstand passte wieder.
Das Spiel gegen die BSG Einheit Sömmerda war schon eine größere Herausforderung, denn auch mit Bestbesetzung waren die Schmalkalder Damen im Hinspiel erst im Tiebreak siegreich.
Schon im ersten Satz verloren die Gastgeberinnen früh den Anschluss (2:9). Die eigenen Angreifer machten es der gegnerischen Abwehr zu einfach und es fehlten die direkten Punkte (5:15). Die eigene Annahme wurde ausgespielt, der Satz war früh entschieden und ging mit 10:25 an Sömmerda.
Auch im zweiten Durchgang konnten die SVV-Damen nur kurz mithalten. Sie hielten weiter respektvoll Abstand zum Gegner. Um den BSG-Vorsprung ernsthaft zu gefährden, hätten sie mehr riskieren müssen. Erst am Ende profitierten die Schmalkaderinnen von Leichtsinnsfehlern der Gegner und konnten so noch etwas Ergebniskosmetik bis zum 20:25-Endstand betreiben.
Im dritten Satz gab es ein kurzes Aufbäumen, dann war die Luft raus. Den Damen aus Schmalkalden fehlten einfach die Mittel, um Sömmerda entscheidend unter Druck zu setzen. Sie spielten locker mit und nach einem hohen Rückstand kam die Motivation abhanden. Mit 12:25 waren die SVV-Damen auch im letzten Satz unterlegen.

SVV: T. Henke, M. Kirchner, F. Lesser, U. Wünsch,
M. Holland-Moritz, M. Böttger
18.02.2012
„Zweiter Sieg in Folge“
Sonneberg – In der Volleyball-Thüringenliga waren die Damen des Schmalkalder VV erneut erfolgreich. Mit 3:1 besiegten sie, wie schon im Hinspiel, die Damen des 1. Sonneberger VC 04.
Wie bereits in der Vorwoche wurden die Schmalkalderinnen auch in Sonneberg vom Verletzungspech heimgesucht. Bereits im ersten Satz konnte Marie Böttger verletzungsbedingt die Partie nicht fortsetzen und fehlte den Schmalkalderinnen in den folgenden Sätzen. Glück im Unglück, vorraussichtlich steht Marie Böttger ihrer Mannschaft für die beiden letzten Spieltage der Saison wieder zur Verfügung.
Die verbliebenen SVV-Damen gelang es, sich schnell wieder aufs Spiel zu konzentrieren. Sie setzten die Sonnebergerinnen mit einer guten Angriffsleistung unter Druck und sie fanden die Lücken in der Feldabwehr der Spielzeugstädterinnen. In dieser Phase zogen die Schmalkalderinnen auf 14:9 davon. Diese Führung brachte allerdings keine Sicherheit ins SVV-Spiel. Kurz darauf gaben sie neun Punkte in Folge ab (18:19). Erst nach einer Auszeit und ermahnenden Worten von SVV-Trainer Michael Henke fanden seine Mädels zu alter Stärke zurück und sicherten sich den Satz mit 25:21.
Der zweite Durchgang begann ausgeglichen. Geschenke vom Gegner in Form von verschlagenen Angaben konnten die Schmalkalderinnen nicht zur Führung nutzen (12:12). Die Abwehrriegen beider Teams bewiesen ihre Stärke. So überquerter der Ball mehrmals das Netz, nicht immer zu Gunsten der SVV-Spielerinnen. Den 15:19-Rückstand konnten sie aber minimieren und schafften schafften mit ihrem 20. Punkt den Ausgleich. Nach einer Angabenserie von Katrin Maslowski übernahmen sie nicht nur die Führung, sondern gewannen auch den zweiten Satz (25:20).
Die langen Ballwechsel gab es zur Freude der zahlreichen Zuschauer auch im dritten Durchgang. Um den entscheidenden Satz kämpften beide Teams verbissen (10:10). Wieder waren es die guten Angaben, welche die Schmalkalderinnen in Führung brachten (16:12). Aber die Gastgeberinnen hielten besser mit und witterten bei 18:18 ihre Chance. Erneut zogen die Damen aus Schmalkaldern 21:19 weg. Das hätte reichen müssen, um den Satz konzentriert zu Ende zu bringen. Wieder zeigten die Gäste Unsicherheiten im Abschluss und unterlagen 22:25.
Der vierte Satz begann für die SVV-Damen mit Annahmeproblemen und einem daraus resultierenden 6:10-Rückstand. Die eindeutigen Aktionen fehlten und der Spielaufbau wirkt konfus. So waren keine Angriffe und damit keine Punkte möglich. Erst langsam fanden die Schmalkalderinnen zu alter Form zurück, holten auf und setzten damit die Gegnerinnen unter Druck (12:12). Auch nach der 19:16-Führung blieb es spannend. Diesmal fanden die Schmalkalder Damen mit 25:20 das besseren Ende.
Nach diesem Erfolg sind die Schmalkalderinnen Punktgleich mit dem Viertplatzierten aus Suhl. Stehen noch drei Spiele aus, um sich diesen Platz endgültig zu sichern. Weiter geht es am 3. März mit dem letzten Heimspiel in dieser Saison gegen BSG Einheit Sömmerda und SV TU Ilmenau.

SVV: K. Maslowski, F. Lesser, M. Kirchner, T. Henke, K. Köhler, U. Wünsch, M. Böttger, M. Holland-Moritz
11.02.2012
„Knapper, schwer erkämpfter Sieg“
Sömmerda – In der Volleyball-Thüringenliga der Frauen setzte sich die Mannschaft des Schmalkalder VV mit 3:2-Sätzen bei der BSG Einheit Sömmerda durch und festigte damit Platz fünf.
Schon im ersten Satz dieser Nachholpartie hatten die Schmalkalderinnen Probleme, sich gegen die Tabellenvorletzten zu behaupten. Das Spiel begann ausgeglichen und durch Annahmeschwächen der Schmalkalder Damen konnten sich die BSG-Damen leicht absetzen (8:11). In dieser Phase verletzte sich Spielführerin Susan Ilgen. Auch sie steht für den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung, die Personaldecke wird damit bedrohlich dünn. Die Mannschaft kämpfte für die verletzte Mitspielerin und behaupteten sich auch bei langen Ballwechseln. Den erspielten Vorsprung konnten sie bis zum 25:19 halten.
Im zweiten Satz gelang den Gastgeberinnen mehr. Die SVV-Spielerinnen verloren früh den Anschluss. Sie versuchten viel, mussten aber eine Zunahme des Rückstands auf bis zu acht Punkten hinnehmen und verzweifelten zusehends. Mit 20:25 waren sie den Damen aus Sömmerda klar unterlegen.
Der folgende Durchgang gestaltete sich offener. Die Schmalkalderinnen kämpften und blieben so auf Schlagdistanz. Bei 18 war der Ausgleich durch mehr Dominanz am Netz geschafft. Anschließend konnten sie sogar die Führung übernehmen. Sie schafften es, die gegnerische Abwehr so zu beschäftigen, dass Sömmerda selten zum entscheidenden Angriff kam. Beim Stand von 24:22 schien der Erfolg für den SVV reine Formsache. Doch weit gefehlt. Auf Schmalkalder Seite begann das große Nervenflattern. Im Angriff ging die Kaltschnäuzigkeit verloren und folglich ging der bereits sicher geglaubte Satz noch mit 24:26 Punkten verloren.
Das sollte den SVV-Damen im vierten Satz nicht passieren. Die BSG-Spielerinnen schienen in der Folge von der Angriffslust der Schmalkalder überrascht. Mit gut platzierten Angaben setzten die Gäste ihre Kontrahentinnen unter Druck und auch der SVV-Block erwies sich als entscheidendes Mittel. Die Damen aus Sömmerda konnten nicht mehr mithalten. Bei der sicheren 20:12-Führung hieß es trotzdem: Spannung halten und nicht nachlässig werden. Am Ende war es spielerisch keine Glanzleistung aber mit 25:22-Satzsieg retteten sich die Schmalkalderinnen in den Tiebreak.
Diesen Entscheidungssatz dominierten die SVVlerinnen von Beginn an. Beim Seitenwechsel hatten sie sich schon einen kleinen 8:5-Vorsprung erarbeitet. Von der Annahme bis zum Angriff gelang ihnen das Spiel in dieser Phase besser. Die SVV-Mädels kämpften gemeinsam und belohnten sich mit einem 15:9-Satzerfolg.
Dieser Sieg war ein harter Kampf, den sich die SVV-Spielerinnen leichter vorgestellt hatten.
Am kommenden Samstag wird es beim Sonneberger VC, der auf Rand sieben der Tabelle steht, sicher nicht einfacher für die Schmalkalderinnen, den Erfolg einzufahren.

SVV: S. Ilgen, T. Henke, M. Kirchner, K. Maslowski, F. Lesser, U. Wünsch, M. Böttger
04.02.2012
„Sieg und Niederlage“
Schmalkalden – Die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) unterlag bei ihrem fünften Heimspieltag in der Thüringenliga überraschend deutlich 0:3 gegen den Geraer VC, siegte anschließend aber gegen die Volley Juniors Thüringen 3:1.
Die Schmalkalder Damen hatten die Hinspiele gewonnen und waren auch laut Tabellenplatzierung die Favoriten in beiden Partien.
Die Gastgeberinnen fanden in den ersten Satz gegen den Geraer VC gut ins Spiel, aber keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Erst zum Ende des Satzes erspielte sich Gera leichte Vorteile am Netz und setzte sich ab (16:19). Die Schmalkalder Angreiferinnen agierten zu nachlässig und fanden die Lücken in der gegnerischen Abwehr nicht. Mit 23:25 mussten sich die SVVlerinnen geschlagen geben.
In den zweiten Durchgang starteten die Schmalkalder etwas verunsichert. Es fehlte an der nötigen Konzentration auf den eigenen Spielaufbau. Fehler bei der Abstimmung untereinander und starke Aufgaben vom Gegner ließen die Gastgeberinnen schnell ins Hintertreffen geraten (10:15). Auch wenn ihr Kampfgeist nicht immer belohnt wurde, muss weiter mutig gespielt werden. So minimierten die Schmalkalder allmählich den Rückstand. Sie profitierten zudem von Fehlern des Gegners und schafften den Ausgleich bei 24. Am Ende reichte es nicht und mit 24:26 wurde der verschlafene Satzbeginn bestraft.
Auch im dritten Satz lagen die Schmalkalderinnen schnell hinten (2:10). Sie müssten das Spiel endlich in die Handnehmen, um den Verlauf noch zu ihren Gunsten zu wenden. Bei 16:17 waren sie ganz nah dran, versäumten es aber bei eigenem Angriff, den Gegner weiter unter Druck zu setzen. Mit 21:25 gaben sie den Satz und damit das Spiel ab.
Insgesamt hat sich die Abwehr zu leicht ausspielen lassen und der eigene Angriff war zu harmlos.
Das änderte sich im Spiel gegen die Volley-Juniors. Mit Beginn des ersten Satzes zeigten die Schmalkalderinnen mehr Aggressivität. Sie setzten die jungen Gegnerinnen unter Druck und kamen so zu leichten Punkten. Die SVV-Abwehr bediente die Zuspielerin Tina Henke gut und damit hatte sie mehr Freiheiten für ein variables Spiel. Erst am Ende wurden sie etwas nachlässig und ließen die Juniorinnen bis auf 17:25 aufholen.
Den erspielten Schwung nahmen sie mit in den zweiten Satz. Auch wenn die Schmalkalderinnen mehr gefordert wurden, behielten sie die Führung (10:3). Unsicherheiten gab es in der Annahme und schon witterten die Volley-Juniors ihre Chance (14:14). Erst nach einer Auszeit, zur Besinnung auf die eigenen Stärken, führte zu einem erneuten Vorsprung. Danach übernahmen die Gastgeberinnen wieder die Initiative und sicherten sich den Satz 25:21.
Im folgenden Durchgang mussten sie SVV-Spielerinnen die Entscheidung suchen. Aber stattdessen überlassen sie den Juniors mehr und mehr Spielanteile. Sie gaben das Spiel langsam aus der Hand und gerieten 12:16 in Rückstand. Dieser wuchs noch an und damit sank der Glaube an einen Erfolg. So folgte der unnötige Satzverlust mit 20:25.
Auch im vierten Satz blieb es eine enge Entscheidung. Die Geschenke in Form von verschlagenen Aufgaben der Volley-Juniors nutzten die Schmalkalder Damen zu selten, um sich vielleicht abzusetzen. Bei 16:19 verloren sie selber den Anschluss. Erst, als sich die Schmalkalder Angreiferinnen wieder mehr zutrauten war bei 20:19 tatsächlich die Wende geschafft. Die Stimmung, auch auf den Zuschauerrängen, war da. Nur noch ein Punkt wurde abgeben, dann war der Satz- und Spielgewinn mit 25:20 geschafft.
Am Samstag folgt das Nachholspiel gegen die BSG Einheit Sömmerda. In dieser Partie hegen die Schmalkalderinnen berechtigte Hoffnung auf den nächsten Sieg.


SVV: K. Köhler, S. Ilgen, T. Henke, M. Kirchner, K. Maslowski, F. Lesser, U. Wünsch, M. Böttger
21.01.2012
„In Gebesee ohne Satzgewinn geblieben“
Gebesee – Bei Blau Weiß Gebesee, Tabellenzweiten der Volleyball-Thüringenliga der Damen, unterlag der Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) 0:3.
Gebesee hatte schon das Hinspiel gegen den SVV gewonnen.
Dennoch gingen die Schmalkalderinnen durch eine Aufgabenserie von Franziska Lesser gegen den Favoriten 6:1 in Führung. Der Vorsprung hielt aber nicht lange, denn die bekamen Annahmeprobleme. So gelangen keine druckvollen Angriffe. Gebesee wurde es leicht gemacht, sein Spiel aufzubauen. Die Schmalkalder Damen gerieten immer weiter in Rückstand und mussten sich 18:25 geschlagen geben.
Im zweiten Satz hielten die Schmalkalderinnen besser dagegen. Das eigene Angriffsspiel führt zu direkten Punkten. In entscheidenden Spielsituationen hatten sie aber weiterhin das Nachsehen. Sobald sie sich etwas herangearbeitet hatten, unterliefen ihnen erneut Fehler in der Annahme und, schon hatte sich Gebesee wieder abgesetzt. Am Ende stand ein 16:25.
Im ersten Spielzug des dritten Satzes verletzte sich Maria Kirchner an der Hand und musste ausgewechselt werden. Der Mannschaft gelang es aber, die Konzentration wieder auf das Spiel zu lenken. Die eingewechselte Marie Böttger fügte sich gut ein. Endlich schien der Kampfgeist geweckt. Mit mehr Risiko im Angriff erspielten sie sich einen Vorsprung (15:10). Die Führung hielt lange , doch der mögliche Satzgewinn schien die Mannschaft unnötig nervös zu machen. Durch einfache Fehler kam der Gegner wieder heran (21:24). Eine klare Fehlentscheidung der Schiedsrichterin kostete den Schmalkalderinnen nicht nur Nerven, sondern auch den entscheidenden Punkt zum Satzgewinn. Nach dem Ausgleich (24:24) fanden die Schmalkalder Damen nicht zurück ins Spiel. Gebesee bewies danach Nervenstärke und Schmalkalden unterlag knapp 25:27.

SVV: S. Ilgen, T. Henke, M. Kirchner, K. Maslowski,
F. Lesser, U. Wünsch, M. Holland-Moritz, M. Böttger
14.01.2012
„Sieg nach Anfangsproblemen“
Altenburg – Nach drei Niederlagen in Folge erspielte sich die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) in der Thüringenliga einen 3:1-Sieg gegen den VC Altenburg.
Im ersten Satz lief bei den Schmalkalderinnen nur wenig. Zu selten kamen die Angreifer zum Abschluss. Da sich auch die Abwehr der Schmalkalderinnen noch nicht auf den Gegner eingestellt hatte, wuchs der Rückstand an (9:16). Mit 25:15 waren sie den Altenburgerinnen deutlich unterlegen.
Für den zweiten Satz wurde die Aufstellung umgestellt. Zu Beginn sah es auch vielversprechend aus. Nach einigen guten Aktionen, war das erste Angriffs-Feuer auch schon wieder erloschen. Diesmal konnte der Rückstand aber kleiner gehalten werden. Aus dieser Lauerstellung heraus, übernahm der SVV mit 18:17 erstmals die Führung. Danach passte von der Annahme, über das Zuspiel, bis zum Angriff alles. Auch mit etwas Glück konnte die Schmalkalden den Vorsprung bis zum 25:23 halten.
Das gute Zusammenspiel konnte im dritten Satz noch gesteigert werden. Der Block der Schmalkalder Damen ließ die Altenburger Angreifer verzweifeln. Ihre Aufgaben verschlugen die Altenburger zudem in Serie. Schmalkaden konnte mit eigenen Aktionen gut mithalten und entschied auch lange Ballwechsel für sich (17:12). Nach elf Aufgaben-Punkte in Folge von Marie Böttger war das Spiel entschieden und Schmalkalden ging mit 25:15 Führung.
Ihren Schwung nahmen die Schmalkalderinnen mit in den vierten Durchgang. Auch nach der 11:2-Führung wurde die Konzentration weiter hochgehalten. So gelang den SVV-Damen fast alles und entsprechend deutlich gewannen sie auch diesen Durchgang (25:14) und damit das Spiel.
Nach dem ersten Satz hätte wohl niemand damit gerechnet, dass die Damen des SVV sich das Spiel so deutlich gewinnen.

SVV: S. Ilgen, T. Henke, K. Maslowski, F. Lesser, U. Wünsch, M. Böttger
07.01.2012
„Mit Fehlstart ins neue Jahr“
Schmalkalden – Beim ersten Heimspiel im neuen Jahr unterlag die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball- Vereins (SVV) in der Thüringenliga dem USV Jena mit 0:3 und dem VfB ´91 Suhl II mit 2:3.
Nach den beiden Niederlagen belegen die Schmalkalder Damen nun den fünften Tabellenplatz in Thüringens höchster Spielklasse.
In den Hinspielen konnten sich die Spielerinnen des SVV noch gegen ihre direkten Tabellennachbarn behaupten. Neben der Stammzuspielerin verletzte sich auch noch die Hauptangreiferin und Mannschaftsführerin Katrin Köhler. Die Mannschaft wird alles versuchen, um den Anschluss an die vorderen Plätze zu halten.
Der Start in den ersten Satz gegen den USV Jena gelang den Gastgeberinnen gut. Danach brachte eine Fehlentscheidung des Schiedsgerichtes etwas Unruhe aufs Feld. Oft war die erste Annahme zu ungenau und damit kein geordneter Spielaufbau beim SVV möglich (8:13). Zwar hielten die Gastgeberinnen gut mit, konnten den frühen Rückstand aber bis zum 18:25-Endstand nicht mehr aufholen.
Den zweiten Satz begannen die Schmalkalderinnen mit einer kleinen Serie uns setzten sich erstmals mit 5:2 ab. Mit viel Einsatz konnte der Vorsprung gehalten werden. Erst als die Annahme wieder Probleme bereitete, konnte Jena aufholen und schließlich vorbeiziehen (13:15). Bei 17 hatten die Schmalkalder den USV zwar wieder eingeholt, das Ziel Satzausgleich wurde aber verfehlt. Am Ende stand es 22:25 gegen die Fachwerkstädterinnen.
Der dritte Satz begann für die Schmalkalder durchwachsen. Oft haderten sie zu sehr mit ihrem Spiel und mussten Jena auf 8:11 davon ziehen lassen. Zu selten forderten sie den Gegner. Am Netz waren gute Aktionen dabei, aber insgesamt zu wenig. Mit fehlender Konstanz in der Annahme konnten die SVV-Spielerinnen nicht genug Druck aufbauen. Für die Jenaerinnen war es somit leicht, sich den dritten Satz (16:25) und damit das Spiel zu sichern.
Die Probleme in der Annahme setzten sich auch im zweiten Spiel gegen den VfB ´91 Suhl fort. Es dauerte, bis sich die Schmalkalder Abwehr im ersten Satz auf das schnelle Spiel der Gegners eingestellt hatte. Nachdem der Ausgleich bei 11 geschafft wurde, war das Spiel eigentlich wieder offen. Aber zu selten wurde das Spiel in die Hand genommen, stattdessen wurde bis zum 20:25-Satzverlust nur mitgespielt.
Erst im folgenden Durchgang wurde mit mehr Risiko im Angriff und bei den Aufgaben die entscheidenden Spielzüge gewonnen. Das Spiel konnte lange offen gehalten werden, blieb also spannend. Diesmal behielten die SVV-Damen die Kontrolle über das Spiel und siegten 25:22.
Der Start in den dritten Satz wurde komplett verschlafen. Bis aus 1:6 ließen die Gastgeberinnen die Suhler Mädels enteilen. Langsam kämpften sich die SVVlerinnen wieder heran. Die Spielzüge wurden besser, die Stimmung auf und neben dem Feld half und die 15:12-Führung konnte auf 19:12 ausgebaut werden. Entschieden war dennoch nichts. Die Suhlerinnen hielten dagegen und die Schmalkalder ließen ihre zuvor gezeigte Cleverness im Abschluss vermissen. Die sichere Führung reichte nicht, mit 22:25 gaben die Gastgeberinnen diesen Satz ab.
Im vierten Durchgang bewiesen sie Moral und kämpften weiter. Suhl machte es ihnen mit vielen Eigenfehlern leichter. Der 20:7-Vorsprung reichte, damit sich die Schmalkalderinnen mit 25:11 in den Tiebreak retten konnten.
Dieser fünfte Entscheidungssatz begann ausgeglichen. Beide Vertretungen schenkten sich nichts und nutzten am Netz jede Chance zu punkten. Beim Wechsel lag Suhl schon mit 8:5 in Front, da den Schmalkaldern in der ersten Annahme erneut die Nerven versagten. Nur noch mit der Abwehr beschäftigt, war kein Spielaufbau und damit kein eigener Angriff möglich. Suhl spielte immer befreiter auf. Schmalkalden konnte nicht mehr zulegen und verlor deutlich 7:15.
An diesem Heimspieltag wurde es den Gegnern zu einfach gemacht. Statt das Spiel selber in die Hand zu nehmen und zu bestimmen, wurde nur mitgespielt.

SVV: S. Ilgen, T. Henke, M. Kirchner, K. Maslowski, F. Lesser, U. Wünsch, M. Holland-Moritz, M. Böttger
17.12.2011
18. Weihnachtsturnier - „Erfurt und Delitzsch als Sieger“
Schmalkalden - Am zweiten Tag der Volleyball-Festspiel in der Sporthalle „Am neuen Teich“ kämpften die aktiven Spieler um die begehrten Pokale bei der 18. Auflage des Schmalkalder Weihnachts-Turniers.
Unter den sechs Damen und zwölf Herrenteams waren viele Altbekannte. Für die meisten ist es zur Tradition geworden, zum Jahresabschluss nach Schmalkalden zu reisen. Da geht es weniger um den verbissenen Kampf nach Punkten, sondern vielmehr um das Wiedersehen alter Freunde.
Neben den Mannschaften aus der Thüringen gesellten sich der GSVE Delitzsch mit zwei Herrenteams und je ein Herren- und Damenteam vom USV TU Dresden. Dabei reichte die spielerische Klasse von Teams, die sich extra für dieses Turnier zusammenfinden, über Ober- und Thüringenliga bis zur Regionalliga und der 2. Bundesliga.
Da der weihnachtliche Schnee auf sich warten ließ, konnten die Spiele fast pünktlich beginnen. Die leichte Verspätung wurde aber unter Leitung des „Zeremonien“- und Turniermeisters Ingo Ronis geschickt aufgeholt. Um die Menge an Spielen an einem Tag zu schaffen, wurde die Partien in zwei Sätzen 15 Minuten ausgespielt. Den Überblick über Zeit und Ergebnisse behielten dabei die beiden Spielerinnen von der Verletzungsbank der ersten Damenmannschaft: Katrin Köhler und Juliane Tobias.
Bei den Damen erlaubte das Starterfeld den Modus „Jeder gegen jeden“. Am Ende sicherte sich erneut ein Erfurter Team den ersten Platz. Diesmal war es der Erfurter VC, der ohne Niederlage die Nase vorne hatte. Lediglich gegen die Gastgeberinnen des SVV gaben sie einen Satz ab.
Die Schmalkalderinnen nutzte das Turnier, um den Nachwuchs noch stärker einzubinden.
Das klappte mit Beginn des Turniers hervorragend. Den ersten Satz gegen den Erfurter VC mussten sie deutlich mit 7:25 abgeben. Weniger aus spielerischen Gründen, auf dem Feld wurde einfach zu viel diskutiert. Als sie sich im zweiten Satz wieder mehr auf das Spielen konzentrierten, gewannen sie 25:17. Beide Sätze mussten sie dagegen beim Spiel gegen den USV TU Dresden abgeben. In der Endabrechnung platzierten sie sich dennoch vor den Sachsen, nur um zwei Spielpunkte Unterschied.
Die zwölf Herrenmannschaften wurden in vier Staffeln aufgeteilt. Über eine Zwischenrunde wurden dann die Gegner für die Platzierungsspiele ermittelt. Hier war der GSVE Delitzsch als Seriensieger klarer Favorit. Und tatsächlich schafften sie es ohne Satzverlust bis ins Finale. Dort trafen sie auf den VC Gotha. Die hatten ebenfalls ihr Staffel klar dominiert, setzten sich im Halbfinale aber mit nur einem Punkt gegen den Erfurter VC durch. Das Finale wurde dann als Einzelspiel auf zentralem Feld, ohne Zeitbeschränkung mit zwei Gewinnsätzen ausgespielt. Der SVV-Vorsitzender und Landesschiedsrichterwart Michael Henke ließ es sich nicht nehmen, das Endspiel persönlich als Schiedsrichter zu leiten. Die vielen Zuschauer wurden Zeuge eines offenem Schlagabtauschs mit tollen Aktionen am Netz. Delitzsch legte immer wieder vor und Gotha musste den Rückstand aufholen. Die Führung wechselte ständig und es sah sehr nach einem dritten Satz aus. Am Ende konnten die Sachsen mehr zulegen und sicherten sich beide Sätze gegen den VC Gotha mit 25:21.
Die Heimmannschaft des SVV erwischte eine schwere Gruppe und landete auf dem letzten Platz in ihrer Staffel. Sie wechselten ebenfalls locker durch, sodass jeder seinen Einsatz bekam. Leider konnten sie sich in keinem Spiel durchsetzen. Als guter Gastgeber ließen sie den anderen Teams den Vortritt und landeten auf dem letzten Platz.
Spätestens nach der Siegerehrung bei der anschließenden Abendveranstaltung, spielten die Ergebnisse keine Rolle mehr. Wichtiger war dann: Wer tanzt mit wem.
26.11.2011
Überraschende Niederlage
Gotha – Im ersten Rückspiel der Saison in der Volleyball-Thüringenliga musste sich die erste Damenmannschaft des Schmalkalder VV überraschend mit 1:3 dem VC Gotha geschlagen geben.
Das Hinspiel konnten die Schmalkalderinnen noch mit 3:1 für sich entscheiden, entsprechend zuversichtlich waren sie.
Mit Beginn des ersten Satzes waren die Schmalkalderinnen unter Druck. Die Damen des VC spielten aggressiv und ließen den Gästen keine Chance, ins Spiel zu finden. Die Partie blieb hart umkämpft, ständig wechselte die Führung. Am Ende sicherten sich die Schmalkalder den Satz mit einem gelungenen Block zum 25:23.
Im folgenden Durchgang erspielten sich die SVV-Damen einen 8:3-Vorsprung durch starke Aufschläge. Der Spielaufbau gelang besser: die Abwehr war aufmerksam, bediente die Zuspielerin gut und damit waren schnelle Kombinationen möglich. Aber die Gothaerinnen gaben sich noch nicht geschlagen und holten auf. Die Schmalkalderinnen reagierten mit Hektik und kopflosen Aktionen am Netz. Sie gaben sieben Punkte in Folge ab und unterlagen 22:25.
Der dritte Satz verlief ähnlich. Wieder startete der SVV stark. Die Bälle wurden gut von Tina Henke verteilt, sodass jede Spielerin einen Anteil an der 10:4-Führung hatte. Trotz des beruhigenden 18:14-Vorsprungs gaben die Schmalkalderinnen das Spiel aus der Hand, die Ruhe war weg und bei 20:20 wieder alles offen. Eine strittige Schiedsrichterentscheidung tat ihr Übriges und wieder mussten sie sich 22:25 geschlagen geben.
Im vierten Durchgang war die Luft dann raus. Der Verlauf des letzten Satz spukte noch in den Köpfen, sodass diese hängen gelassen wurden. Der Punktegarant Aufschlag kam nicht und der Glaube an den Sieg war abhanden gekommen. Lange Spielzüge kosteten Kraft und blieben ohne Punktegewinn für die Schmalkalderinnen. Der Satz ging klar 25:14 verloren.
Es fehlte diesmal die nötige Ruhe und Abgeklärtheit, um die Sätze nach den erkämpften Führungen für sich zu entscheiden. Das sie es besser können, wollen die SVVlerinnen in Sömmerda am kommenden Wochenende beweisen.


SVV: K. Köhler, S. Ilgen, T. Henke, M. Kirchner, K. Maslowski, F. Lesser, U. Wünsch, M. Böttger
26.11.2011
Damen rutschen auf Platz 4
Am Samstag begann die Rückrunde für die Schmalkalderinnen bei den Damen des VC Gotha.
Mit 8 Spielerinnen und einem Trainerstamm von 4 Betreuern um Trainer Micha Henke liesen die Damen um Kapitänin Köhler guter Dinge sein. Aber schon die Einstellung zum Spiel einzelner Spielerinnen spiegelte sich in der Partie wieder.
Mit einer 3:1 Niederlage hatte an diesem Tag wohl niemand gerechnet.
Nun Bedarf es einer ernsthaften internen Analyse um wieder zu alter Stärke und Selbstsicherheit zu gelangen.
Ein ausführlicher Bericht zum Punktspieltag folgt in den nächsten Tagen.

1.__SWE Volley Team III________________20:4
2.__VC Blau Weiß Gebesee I____________18:6
3.__USV Jena I_______________________16:4
4.__Schmalkalder Volleyballverein I_______16:6
5.__VfB 91 Suhl III_____________________14:8
19.11.2011
Topspiel und Tabellenspitze verloren
In der Volleyball Thüringenliga gabes für die Frauen des Schmalkalder VV zu Hause einen Sieg und eine Niederlage.

Schmalkalden – Im Spitzenspiel der Thüringenliga musste sich die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) mit 1:3 dem SWE Volley-Team aus Erfurt geschlagen geben. Mit dem anschließenden 3:0-Sieg über TU Ilmenau halten sie aber den Kontakt zum Führungsduo in Thüringens höchster Spielklasse.
Die Vertretung aus der Landeshauptstadt war in Bestbesetzung angetreten, um sich die Tabellenführung zu erobern. Mit Beginn des ersten Satzes war die Anspannung bei den Gastgebern zu spüren. Im Angriff agierten sie oft unglücklich und verloren früh den Anschluss (6:10). Die Erfurterinnen fanden besser ins Spiel und kamen so zu leichten Punkten. Bei den Schmalkalderinnen fehlte der nötige Biss, um entscheidend aufzuholen. Mit 25:16 mussten sie sich geschlagen geben.
Im zweiten Durchgang bereiteten die SVV-Angreiferinnen der gegnerischen Abwehr mehr Probleme. Mit einem stabilen Block sicherte sich die Heimmannschaft eine 13:9-Führung. Nach Problemen in der SVV-Annahme konnte Erfurt ausgleichen. Aber der Kampfgeist der Schmalkalderinnen war geweckt. Sehenswerte Long-Line-Angriffe von Katrin Köhler führten zur erneuten Führung. Darauf konnten sich die SVVlerinnen aber nicht ausruhen. Die Erfurt agierte effektiver in der Chancenauswertung und zog vorbei (22:23). Dann zeigten die Aufschlagspielerinnen beider Teams Nerven. In der Satzverlängerung erspielten sich die Schmalkalder Damen durch den größeren Siegeswillen mit 29:27 den Satzausgleich.
Auch im dritten Satz war die Spielfreude da, nur die Ergebnisse stimmten nicht. SWE erspielte sich acht Punkte in Folge. Wieder waren die Annahmen des SVV nicht optimal und dadurch kaum Kombinationen am Netz möglich. Mehr als eine Satzkosmetik zum 16:25 gelang den Südthüringerinnen nicht.
Der Start in den vierten Durchgang gelang des SVV-Damen besser (8:4). Aber zu leicht schenkten die Gastgeberinnen den sicheren Vorsprung her. Mit den alten Annahme-, Angriff-Problemen handelten sie sich sogar einen Rückstand ein (11:15). Diesmal gelang die Aufholjagd und bei 18:18 war der Satz wieder offen. Die Erfurterinnen legten erneut vor und die Schmalkalderinnen befanden sich nur in der Abwehr. Sie retteten mit tollen Aktionen viele Bälle, gezielte Angriffe waren aber nicht möglich (20:23), sodass der vierte Satz 22:25 an die Gäste ging.
Im zweiten spiel setzten sich die Schmalkalderinnen mit platzierten Aufschlägen gegen die Ilmenauerinnen 5:0 im ersten Satz ab. Nach sicheren Annahmen konnte der SVV das Spiel schnell gestalten und dominierte die Partie bis zum25:10.
Auch im folgenden Durchgang gingen sie konzentriert zu Werke. Die Gäste hielten diesmal mehr dagegen und die Schmalkalder Angreifer kamen nicht mehr so leicht zum Erfolg (10:9). Das Spiel entglitt ihnen langsam. In die Passivität gedrängt handelten sie sich sogar einen Rückstand ein (19:20). Es war keine Linie mehr im Spiel zu erkennen, mit 25:23 retteten sie den Satz gerade noch.
Auch im dritten Satz war es mehr Krampf als Kampf. Druckvolle Aufschläge und einige gute Aktionen reichten dennoch zur Führung (12:3). Die Ilmenauerinnen bekamen keine Chance, das Spiel wieder an sich zu reißen. Wenn es auch kein ansehnliches Spiel war, so wurde doch der Vorsprung bis zum 25:18 gehalten und letztlich ein 3:0-Sieg eingefahren.

SVV: M. Kirchner, K. Köhler, T. Henke, K. Maslowski, S. Ilgen, F. Lesser, U. Wünsch
05.11.2011
„Führung zurückerobert“
Gera – Durch dem 3:2-Erfolg gegen den Geraer VC konnte die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) wieder die Tabellenführung in der Thüringenliga besetzen.
Gegen Gera konnten sich die Schmalkalder Damen in der vergangenen Saison immer klar behaupten. Dennoch wurden sie von den Südthüringerinnen nicht unterschätzt, denn die Geraerinnen haben in der laufenden Saison schon für Überraschungen gesorgt.
Im ersten Satz lagen die Schmalkalderinnen bis zum Ausgleich bei 10 leicht zurück. Nachdem sie aber ihren Spielrhythmus gefunden hatten, übernahmen sie die Führung. Mit platzierten Aufschlägen konnte der Vorsprung ausgebaut werden und bis zum 25:18 war der Sieg nie gefährdet.
Den zweiten Durchgang dominierten die Damen des SVV von Beginn an. Gera bekam kaum eine Chance zu punkten, dagegen erspielten die Gäste ihre Punkte in Serien. Bei 16:6 war der Satz entschieden. Nachwuchsspielerin Maria Holland-Moritz wurde eingewechselt, fügte sich gut ins Team ein und trug so zum 25:9-Erfolg bei.
Im dritten Satz hatten sich die Gerarer Abwehrspieler besser auf die Schmalkalder Angreifer eingestellt. Mit 17:12 lagen die SVV-Damen in Führung, auch wenn sie jetzt mehr um die Punkte kämpfen mussten. Sie ließen den Gegner langsam aufholen und gaben so das Spiel aus der Hand. Auf den Ausgleich bei 21 folgte eine Auszeit, um die Punkteserie von Gera zu unterbrechen. Das gelang nur kurz und Schmalkalden gab den Satz 23:35 ab.
Im folgenden Durchgang konnten die Damen des SVV sich keine entscheidende Führung herausarbeiten. Die Annahme bekam Probleme, am Netz waren keine Kombinationen mehr möglich, so hatte es die gegnerische Abwehr leicht. Mit 15:17 geriet Schmalkalden erstmals in Rückstand und wurde weiter von Gera unter Druck gesetzt. Die eigene Abwehr wurde von den Geraer Angreifern ausgespielt und das Team fand nicht zurück in die Erfolgsspur. Nach der 21:25-Niederlage musste der Tiebreak die Entscheidung bringen.
Das erste Mal in der Saison mussten die Schmalkalderinnen in den Tiebreak und das nach einer sicheren 2:0-Satzführung. Der Start gelang dem SVV besser, den Geraerinnen unterliefen viele Fehler. Es gelang ihnen nicht, an die Leistungen in den vorangegangenen Sätzen anschließen. Die SVV-Damen fanden durch die 8:5-Führung beim Seitenwechsel zu alter Sicherheit zurück. Die Gastgeber schienen kräftemäßig geschlagen und der SVV kam mit 15:11 doch noch zum Erfolg.
Die Partie hätte mit mehr Cleverness im dritten Satz entschieden werden müssen.
Für den nächsten schweren Spieltag (19.11.) gegen SWE Volley-Team und SV TU Ilmenau vor heimischer Kulisse müssen sie sich gut vorbereiten.

SVV: T. Henke, K. Maslowski, M. Kirchner, U. Wünsch, S. Ilgen, F. Lesser, M. Holland-Moritz
29.10.2011
„Tabellenführung abgegeben“
Schmalkalden – Am zweiten Heimspieltag dieser Saison unterlag die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) dem VC Blau Weiß Gebesee klar 0:3 und siegte anschließend 3:1 gegen den VC Altenburg.
Für Stammzuspielerin Juliane Tobias, die sich im letzten Training verletzt hatte und länger ausfallen wird, sprang Tina Henke ein. Wenn auch auf einer ungewohnten Position, ist sie doch spielerfahren genug um diese Herausforderung, zusammen mit der Mannschaft, zu meistern.
Im ersten Satz brachte die veränderte Aufstellung zu viel Unruhe. Die Annahme war nicht stabil genug und so gerieten die Gastgeberinnen früh in Rückstand (5:8). Lange Ballwechsel kosteten viel Kraft und brachten doch nicht die ersehnten Punkte. Die Damen aus Gebesee dominierten das Spiel und zogen auf 18:6 davon. Mit 9:25 gingen die SVV-Damen unter und legten einen klassischer Fehlstart hin.
Der 3:0-Vorsprung vom Start des dritten Satzes wurde zu leicht hergegeben. Diesmal war es aber ein Kampf auf Augenhöhe. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und die Angreifer zeigten ihr Können. Als die Schmalkalder Damen bei den Angaben ihre gewohnte Sicherheit wiederfanden, gingen sie erneut in Führung (16:13). Wieder konnte Gebesee aufholen und zog sogar vorbei. Die Auszeit beim Stand von 19:22 sollte nochmal an die Chance zum Satzgewinn erinnern. Tatsächlich wurde Boden gutgemacht. Aber am Ende stand ein 22:25.
Der Wille zum Sieg war auch im dritten Durchgang zu spüren. Gute Blockarbeit brachte die ersten Punkte. Dann wackelte erneut die erste Annahme und schon war der Rückstand da (12:17). Die Führung wurde geschickt vom Gegner verwaltet. Die Schmalkalder Angreifer hatten Schwierigkeiten, die Bälle zu versenken, und so blieb eine entscheidende Aufholjagd aus. Mit 20:25 mussten die Damen des SVV den Satz, das Spiel und damit die Tabellenführung an den VC Gebesee abgeben.

Spielfreude noch da

Die Spielfreude für das Spiel gegen VC Altenburg ließen sich die Gastgeberinnen aber nicht nehmen. Das war mit Beginn des ersten Satzes zu spüren. Klare Aktionen am Netz führten zu leichten Punkten. Die Altenburgerinnen waren noch nicht im Spiel, was die Schmalkalder für einen 18:11-Vorsprung nutzten. Diesmal wurde ihr Einsatz belohnt und der 25:15-Sieg war ungefährdet.
Der Start in den zweiten Durchgang war etwas holprig. Fehler machten den Gegner stark. Die passieren, müssen aber schnell abgehakt werden und wieder Vertrauen in die eigene Leistung gefunden werden. Alle waren weiter aufmerksam bleiben. Bälle wurden von der Abwehr gut gerettet und so der Gegner am Punkten gehindert. Mit 25:23 war das Ergebnis knapp.
Im dritten Satz verschenkten die Schmalkalder Punkte in Form von verschlagenen Angaben. Auch im Spielverlauf setzten sie die Altenburger nicht genug unter Druck. Die Gäste konnten ihr Spiel locker aufziehen und die Schmalkalderinne hatten das Nachsehen (14:16). Der 19:25-Satzverlust war unnötig, aber verdient.
Mit einem Sieg im vierten Durchgang sollte der Tiebreak unbedingt verhindert werden. Dafür mussten die Schmalkalderinnen aber wieder mehr tun, auch wenn der Spieltag viel Kraft gekostet hat. Die 8:3-Führung gab erst einmal Sicherheit. Der Spielaufbau war jetzt flüssiger und so kam die Dominanz der Gastgeberinnen zurück. Sie konnten den Vorsprung ausbauen und siegten deutlich 25:14.

SVV: M. Böttger, U. Wünsch, F. Lesser, S. Ilgen, K. Köhler, T. Henke, M. Kirchner
08.10.2011
Tabellenspitze erobert
Schmalkalden – Die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) rückte mit den beiden 3:1-Heimsiegen gegen VC Gotha und den 1. Sonneberger VC 04 auf den ersten Tabellenplatz der Thüringenliga.
Auch wenn die Schmalkalder Mannschaft unter der Woche wegen leichten Verletzungen und Krankheit nicht komplett trainieren konnte, zu beiden ersten Heimspielen in dieser Saison war die Mannschaft vollzählig.
Die Stammkräfte des SVV sind gut eingespielt. Gegen die Aufsteiger aus Sonneberg erkämpften die Schmalkalderinnen im ersten Satz eine schnelle Führung (14:5). Die Abwehr stand sicher und am Netz agierten die Schmalkalder Angreiferinnen nach belieben. Bis zum 25:16 dominierten sie das Spiel klar.
Der zweite Durchgang verlief ausgeglichener. Die Abwehrreihen beider Mannschaften standen gut und sorgten so für lange Spielzüge. Nach dem ersten Rückstand (16:19) wurden die heimischen Angreifer langsam nervös und hatten Schwierigkeiten die Bälle im gegnerischen Feld zu versenken. Erst nach einer Auszeit (18:23) lief es besser. Nur knapp verfehlte der SVV am Ende den Ausgleich und verloren 23:25.
Das sollte den Hausherrinnen im dritten Satz nicht noch einmal passieren. Mit einer Punktserie konnten sie sich früh mit 13:4 absetzen. Platzierten Aufschläge und eine beweglichere Feldabwehr sicherten den Vorsprung. Auch die Abstimmung beim Schnellangriff über die Mitte war besser und und wurde damit Garant zum 25:14-Erfolg.
Auch im vierten Satz waren die SVVlerinnen weiter gefordert. Nur knapp lagen sie in Front und mussten aufmerksam bleiben, um dem Sonnebergern keine Hoffnung auf eine Wende im Spiel zu geben. Die Schmalkalderinnen fanden ihre Sicherheit wieder. Bis zum erlösenden 25:18-Satzende mussten alle gemeinsam kämpfen.
Das zweite Spiel bestritten die Schmalkalderinnen mit Tina Henke als Libera. Als sichere Annahmespielerin sollte sie die Abwehr weiter stabilisieren. Das klappte mit Beginn des ersten Satzes gegen den VC Gotha super. Leider haperte es erneut am Netz und die Gastgeber starteten mit einem großen 1:9-Rückstand ins Spiel. Zudem führte die veränderte Aufstellung zu Abstimmungsschwierigkeiten. Im Verlauf kämpften sie sich zwar heran, konnten aber nicht entscheidend aufholen. Mit 21:25 mussten sie den ersten Satz abgeben.
Der Start in den zweiten Durchgang gelang Gotha erneut besser. Diesmal schaffte Schmalkalden den Ausgleich bei 8. Danach legte Gotha wieder vor und Schmalkalden kämpfte sich heran. Das kostete Kraft. Erst eine kleine Punkteserie mit Sehenswerten Kombinationen brachte etwas Ruhe. Besonders Ulrike Wünsch konnte den gegnerischen Block einige Male ausspielen. Bei 21:13 war der Satz gelaufen und der SVV siegte mit 25:17.
Im Spielverlauf glich der dritte Satz dem vorherigen: Der SVV lässt Gotha gewähren, um sich dann mit viel Aufwand wieder heranzuarbeiten. Auch mit etwas Glück erkämpften sich die Schmalkalderinnen am Ende doch eine Führung und den 25:19-Erfolg.
Mit 11:8 startete erstmals der SVV mit einem Vorsprung in den Satz. Die Führung hielt aber nicht lange und Gotha ging in Front (12:15). Bei 19:22 gegen den SVV wurde es dann eng. Sie behielten aber die Nerven, besannen sich auf ihre Stärken und brachten so den Satz mit einem gelungenen Schnellangriff von Franziska Lesser mit 25:23 zu ihren Gunsten zu Ende.
Mit den beiden Siegen können die Damen des SVV zufrieden sein, mit der Leistung insgesamt aber noch nicht. An den Nachwuchsspielerinnen lag es sicher nicht, die fügten sich gut ein, werden im Saisonverlauf sicher eine Bereicherung sein.
Mit den beiden Erfolgen setzen sich die Schmalkalder, als einziges noch ungeschlagenes Mannschaft an die Tabellenspitze.
Am 29. Oktober, steht erneut ein Heimspiel auf dem Plan. Dort treffen sie mit dem VC Gebesee auf einen direktenVerfolger und auf die starke Vertretung aus Altenburg.

SVV: K. Köhler, S. Ilgen, T.Henke, M. Kirchner, K. Maslowski, F.Lesser, U. Wünsch, M. Böttger, M. Holland-Moritz, J. Tobias
01.10.2011
„Dritter Sieg im dritten Spiel für SVV-Damen“
Erfurt – Der ersten Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) schafften mit dem 3:0-Erfolg über die Volley Juniors Thüringen der dritte Sieg in Folge in der Thüringenliga.
Den Schmalkalderinnen gelang es gut, die Schwachstellen des unerfahrenen Gegners zu erkennen und für sich zu nutzen. Die Führung vom Beginn des ersten Satzes wurde von den SVV-Spielerinnen kontinuierlich ausgebaut. Die Volley-Juniors produzierten zudem viele eigene Fehler und schenkte den Gästen aus Schmalkalden zusätzlich Punkte. Die letzten Zähler zum 25:16-Satzgewinn waren direkte Aufschlagpunkte von Mannschaftsführerin Katrin Köhler.
Im zweiten Durchgang taten sich die Schmalkalderinnen schwerer, die Führung zu behaupten. Das Spiel wurde grundlos hektisch und im Spielniveau passten sie sich zu sehr dem Gegner an. Die Dominanz war weg und der Vorsprung schmolz ebenso. Erst zum Ende kam etwas Routine zurück und der Satz ging mit 25:20 an die Damen des SVV.
Auch im entscheidenden dritten Durchgang hatten sich die Schmalkalderinnen noch nicht richtig „freigespielt“. Nur selten konnten sie ihre spielerische Klasse beweisen. Zum Glück bestrafte der Gegner nicht die eigenen Schwierigkeiten. Nach nicht einmal einer Stunde Spieldauer sicherten sie sich mit 25:19 die Partie.
Morgen haben die Schmalkalder Damen ihr erstes Heimspiel ab 11 Uhr in der „Hans-Dieter- Clemen“-Sporthalle. Gegen die nicht zu unterschätzenden Aufsteiger des 1. Sonneberger VC und VC Gotha wollen die SVV-Damen nicht nur gewinnen, sondern ihren Zuschauern attraktiven Volleyball bieten. Die Gäste aus Gotha konnten ebenfalls schon zwei Siege feiern, Konzentration ist beim SVV angesagt.


SVV: F. Lesser, S. Ilgen, K. Maslowski, T. Henke, K. Köhler, U. Wünsch, J. Tobias
24.09.2011
„Sieg in der Wolfsgrube“
Suhl – Wie in der vergangenen Saison besiegte die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) die jungen Damen des VfB 91 Suhl II in der Thüringenliga mit 3:0 Sätzen.
Von ihrem Trainer Michael Henke gut auf den Gegner eingestellt, erkämpften sich die Schmalkalder mit Beginn des ersten Satzes einen kleinen Vorsprung. Mit der nötigen Aggressivität im Angriff machten sie den Suhlern einen Spielaufbau schwer. Der Vorsprung stieg auf 14:10 an. Bis zum 25:15-Sieg ließen die SVVlerinnen keinen Zweifel aufkommen, die Partie schnell beenden zu wollen.
Zu Anfang des zweiten Durchgangs schlichen sich einige Leichtsinnsfehler ins Schmalkalder Spiel ein und die Suhlerinnen bekamen die Oberhand. In der Auszeit mahnte der SVV-Trainer zu mehr Konzentration im Spielaufbau, denn entschieden ist noch nichts. Es kostete danach einige Kraft den 7:11-Rückstand aufzuholen. Mit Stabilisierung der Abwehr war am Netz wieder ein schnelles, variables Spiel möglich. Suhl schien überfordert und musste sich letztendlich doch geschlagen geben. Einmal zurück in der Erfolgsspur, sicherten sich die Damen des SVV den Satz mit 25:17.
Im entscheidenden dritten Durchgang ließen die Schmalkalderinnen ihre Gegner erneut auf 8:12 davonziehen. Diesmal hatten sie die Suhlerinnen aber schon bei 14 Punkten eingeholt. Kurz versuchte der Bundesliga-Nachwuchs mitzuhalten, musste sich aber erneut geschlagen geben. Schmalkalden zeigte seine Cleverness im Abschluss und zog auf 25:19 davon.
Die Satz-Ergebnisse sind zwar eindeutig und die Rückstände am Satzbeginn wurden aufgeholt, die Schmalkalderinnen machen es sich damit aber unnötig schwer und nicht immer gelingt so eine Aufholjagd.
Nächste Woche folgt das Spiel bei den neu formierten Volley Juniors Thüringen. Dort wollen sie ihre Erfolgsserie aber fortsetzen.

SVV: F. Lesser, U. Wünsch, S. Ilgen, M. Holland-Moritz, T. Henke, K. Köhler, M. Kirchner, J. Tobias
10.09.2011
„Gelungener Saisonauftakt“
Jena – Mit einem 3:1- Sieg gegen den USV Jena startete die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) in die neue Volleyball-Saison. In der vergangenen Spielzeit waren sie zum Auftakt an gleicher Stelle deutlich unterlegen. Als amtierender Vize-Thüringenmeister hatten sie die Favoritenrolle inne, brauchten aber Zeit um das im Spiel zu belegen.
Zunächst war bei beiden Mannschaft im Spielaufbau die Nervosität noch deutlich zu spüren. Die Schmalkalder waren mit ihren Chancen auf Punkte zu nachlässig und gerieten in Rückstand (7:13). Erst eine Aufschlagserie von Maria Kirchner brachte die Gäste zurück ins Spiel. Der Glaube an den Satzgewinn war zurück. Mit mehr Druck im Angriff erkämpften die Schmalkalderinnen in der Satzverlängerung (26:24) den Sieg.
Im folgenden Durchgang wurde der Punkte-Vorsprung durch Probleme in der Annahme wieder hergeschenkt. Eine entschlossene Aufholjagd blieb aus und der Rückstand vergrößerte sich (14:20). Mit guten Einzelaktionen am Satzende erspielten sie sich zumindest die nötige Motivation für den nächsten Durchgang. Mit 18:25 war der Satzverlust deutlich.
Der Start in den dritten Satz verlief erneut verhalten. Erst ab 14:14 war es ein Spiel auf Augenhöhe. Viel Kampf auf beiden Seiten des Netzes führte zu langen und spannenden Spielzügen. Block und Annahme standen bei den SVVlerinnen jetzt besser und so konnten sie viele Ballwechsel zu ihren Gunsten entscheiden. Erneut ging der Satz in die Verlängerung und Schmalkalden siegte 28:26.
Im vierten Durchgang suchten die SVV-Damen die Entscheidung und Jena hielt dagegen, vergab aber mehr und mehr Chancen. Die Schmalkalder spielten befreit auf und vieles gelang. Besonders die Kurzangriffe über die Mitte bekamen die Gegner nicht in den Griff. Mit 25:20 sicherten sich die Schmalkalderinnen das Spiel und einen guten Start in die neue Saison.

SVV: F. Lesser, M. Kirchner, S. Ilgen, K. Köhler, K. Maslowski, U. Wünsch, J. Tobias
31.08.2011
Saisonergebnisse von 2000 bis heute













Saison Liga Platzierung

2000/2001 Oberliga 4. Platz
2001/2002 Oberliga 1. Platz -> Aufstieg TL
2002/2003 Thüringenliga 6. Platz
2003/2004 Thüringenliga 12. Platz -> Abstieg OL
2004/2005 Oberliga 4. Platz
2005/2006 Oberliga 3. Platz
2006/2007 Oberliga 2. Platz -> Aufstieg TL
2007/2008 Thüringenliga 8. Platz
2008/2009 Thüringenliga 7. Platz
2009/2010 Thüringenliga 8. Platz
2010/2011 Thüringenliga 2. Platz
2011/2012 Thüringenliga 5. Platz
02.04.2011
Im Halbfinale ausgeschieden - 5. Pokalrunde des TVV
Nordhausen
Im Halbfinale um den Pokal des Thüringer Volleyball-Verbandes traf die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins auf den SVC Nordhausen aus der Oberliga und die beiden Regionalligateams SWE Volley-Team II und Post SV Gera. Bei vier teilnehmenden Mannschaften wird die Entscheidung in nur zwei Sätzen, jeder gegen jeden, ausgespielt.
Die erste Partie bestritten die Schmalkalderinnen gegen die Gastgeber aus der Oberliga. Im ersten Satz wirkten die Schmalkalder nervös, wollten am Netz zu viel und verkrampften. Der frühe Rückstand tat sein Übriges (12:16). Sie hatten Mühe, den SVC zu kontrollieren. Erst im Verlauf des Satzes gelangen immer mehr Spielzüge und die Sicherheit kam zurück. Nach dem Ausgleich zum 19:19 übernahmen die SVV-Damen die Führung und gaben sie bis zum 25:22 nicht mehr ab.
Auch den zweiten Satz begannen die SVVlerinnen verhalten. Ihr Spiel war noch zu einfallslos und sie konnten den Gegner nicht richtig unter Druck setzen. Durch 3:10-Rückstand ließen sie sich allerdings nicht entmutigten und kämpften weiter um jeden Punkt. Dabei war der Block, vor allem von Tina Henke, in brenzligen Situationen eine sichere Bank. Langsam arbeiteten sie sich an Nordhausen heran und schafften erneut kurz vor Ende den Ausgleich. Nordhausen wurde nervös und produzierte viele eigene Fehler. Die Schmalkalder Damen profitierten davon und gingen in Front. Das genügte, um den Satz und damit das Spiel mit 25:21 für sich zu entscheiden.
Da SWE II gegen Post SV Gera ebenfalls 2:0 gewann, sollte das Spiel der Sieger über das weiterkommen in das Finale entscheiden. Diesmal waren die Schmalkalderinnen die Außenseiter und konnten dementsprechend unbefangen aufspielen.
Sie glichen einen 0:4-Rückstand aus und hielten mit viel Spielfreude den Anschluss. Das Spiel der Landesligisten gegen den Bundesliganachwuchs wirkte flüssiger und die Schmalkalder schafften es, die Abwehr des SWE einige Male zu überraschen. Dennoch dominierte Erfurt das Spiel und zeigte schnellen und präzisem Volleyball. Von der klaren 15:25-Niederlage im ersten Satz ließen sich die SVVlerinnen aber nicht irritieren.
In den zweiten Durchgang starteten sie weiter motiviert. Mit viel Risiko nutzten sie ihre kleine Chance und gingen sogar in Führung (12:9). Verloren geglaubte Bälle wurden im Spiel gehalten und jeder kämpfte am Limit. Bis 16 konnte die Führung gehalten werden, dann zog Erfurt mit einer Serie auf 16:21 davon. Am Ende hieß es 20:25.
Trotz des Ausscheidens war dies ein gelungener Saisonabschluss der Damen des SVV. Sie setzten sich am Netz öfters durch und bewiesen in der Abwehr Kampfgeist.

SVV: K. Köhler, T. Henke, F. Lesser, S. Ilgen, M. Kichner, K. Maslowski, J. Tobias
26.03.2011
Die nächste Runde erreicht - 4. Pokalrunde des TVV
Erfurt
Den Landesliga-Volleyballerinnen des Schmalkalder VV reichte ein 3:2-Sieg gegen den Ligakontrahenten SV TU Ilmenau, um sich für das Halbfinale im Thüringer Landespokal zu qualifizieren. Das SWE Volley-Team III trat nicht an.
Im ersten Satz taten sich die Schmalkalder in der flachen Halle schwer. Bis 18:18 konnten sie das Spiel ausgeglichen halten. Beim 18:21 verloren die SVVlerinnen den Anschluss und mussten sich überraschend 22:25 geschlagen geben.
Der folgende Durchgang beginnt dann besser. Schon mit den Aufschlägen werden die Gegner unter Druck gesetzt und die Angreiferinnen nutzen die Lücken in der gegnerischen Abwehr gezielter (10:7). Die Ilmenauer riskierten in der folge mehr, holten dadurch nicht nur auf, sondern gingen an den Schmalkaldern vorbei (15:18). Mit viel Einsatz erkämpften sich die Gäste aber kurz vor Satzende die Führung zurück (22:20). Dieser Vorsprung wurde bis zum 25:21 clever verteidigt.
Beide Mannschaften schienen im dritten Satz auf die Fehler des Gegners zu lauern. Die Damen aus Schmalkalden agierten dabei im Abschluss zu locker und gerieten mit 10:15 ins Hintertreffen. Gute Angaben und ein gut positionierter Block reichten für eine 12-Punkte-Serie des SVV, der sich damit die Führung (22:15) eroberte. Schließlich gewannen die Schmalkalderinnen den Satz mit 25:20 Punkten.
Mit dem vierten Durchgang wollten die Gäste das Spiel für sich entscheiden, sie verschliefen aber den Start (1:5). Der SVV bekam Probleme in der Abwehr und auch im Abschluss. Ilmenau gewann zunehmend an Sicherheit und gewann 25:27.
Den zweiten Tiebreak in Folge wollten die Fachwerkstädterinnen aber für sich entscheiden.
Die schnelle 5:2-Führung gab Vertrauen. Ein Vorsprung zum Seitenwechsel wurde als Ziel ausgegeben und auch alles dafür getan, dieses Ziel zu erreichen. Die SVV-Abwehr war besser aufgestellt, im eigene Angriff waren sie aktiver – endlich passte alles. Lockerheit und vor allem Spielfreude kehrten zurück. So spielt es sich leichter und der 15:7-Satzgewinn war eindeutig.
Mit diesem Arbeitssieg schafften die Schmalkalder Damen es in die 5. Runde um den Thüringenpokal. Dort treffen sie auf die Mannschaften Post SV Gera und SWE Volley-Team II aus der Regionalliga und auf den SVC Nordhausen aus der Oberliga.

SVV: F. Lesser, S. Ilgen, K. Maslowski, T. Henke, K. Köhler, M. Kirchner, J. Tobias

19.03.2011
Trotz Niederlage den Silberplatz verteidigt
Erfurt
Trotz der 2:3-Niederlage im letzten Saisonpunktspiel gegen SWE Volley-Team III konnte die erste Damenmannschaft des Schmalkalder VV ihren zweiten Tabellenplatz behaupten.
Das Spiel gegen die Landeshauptstädter war entscheidend im Fernduell mit dem punktgleichen USV Jena. Nur mit einem Sieg wären die Schmalkalder sicher Vizemeister der Thüringenliga.
Die Nervosität war schon im ersten Satz spürbar. Erst im Verlauf gelang es den Schmalkaldern ihr Spiel dem Gegner aufzuzwingen. Trotz des starken gegnerischen Blocks konnte sich der SVV am Netz durchsetzen und eine 15:12-Führung erarbeiten. Bei 23:17 machten sie es unnötig spannend und die Erfurter kamen mit einer Serie bis auf 24:23 ran. Erst durch eine verschlagene Aufgabe des Gegners bekamen die SVVlerinnen den Satzball zum 25:23 quasi geschenkt.
Auch im zweiten Durchgang hatten die Schmalkalderinnen Mühe, ihren Vorsprung zu halten. Der klare 6:1-Vorsprung brachte nicht die erhoffte Sicherheit. Die Annahme offenbarte erneut Unsicherheiten und ließ die Erfurter erstarken. Der knappe 25:23-Endstand hätte nach der 24:19-Führung wieder nicht seien müssen.
Die Unsicherheit setzte sich im dritten Satz fort. Die Schmalkalder ließen Erfurt bis auf 0:4 enteilen und konnten den Ball nicht im gegnerischen Feld versenken. Die Zuspielerin wollte es an diesem Tag wohl zu genau machen und bediente ihre Angreifer dadurch nicht optimal. Die Schmalkalder Damen waren nur mit der Abwehr beschäftigt, bauten selten ein eigenes Spiel auf und kamen so nicht zum Abschluss. Das spielte Erfurt in die Karten und der Punkteabstand wuchs an (13:17). Die Erfurter dominierten nun das Spiel und behielten verdient die Führung. Zum Ende konnte der Rückstand zwar minimiert werden, reichte aber nicht um den 20:25-Satzverlust abzuwenden.
Eine entscheidendere Gegenwehr gab es nur zu Anfang des vierten Satzes. Bei 9:16 schien die nötige Motivation verflogen. Auf dem Schmalkalder Feld kämpfte jeder nur noch für sich. Zu den Annahmeproblemen kamen nun noch zahlreich verschlagene Angaben. Es gelang nicht mehr viel und der Rückstand schien für alle wohl uneinholbar. Mit 12:25 gingen sie regelrecht unter.
Damit musste erst das zweite Mal in der Saison der Tiebreak die Entscheidung bringen. Da Erfurt den 0:2-Satzrückstand ausgleichen konnte, sind sie psychologisch im Vorteil. Die Schmalkalder wollten die Saison aber anständig beenden und ihre alten Stärken Team- und Kampfgeist beweisen. Unnötige Diskussionen in der Satzpause vereitelte dieses Ziel aber schon vor dem Anpfiff.
Nach dem 1:5-Rückstand vom Satzbeginn kämpften sich die SVV-Damen bis zum Seitenwechsel auf 7:8 heran. Erfurt legte wieder vor, Schmalkalden kämpfte und hatte bei 12:13 die Chance zum Ausgleich. Ein ungenaues Zuspiel auf die Netzkannte und das war´s. Mit 12:15 war das Spiel verloren und die Saison vorbei.
Die Tabelle tröstet aber über diese unnötige Niederlage: mit zwei weniger abgegebenen Sätzen bleiben die Schmalkalder Damen vor dem USV Jena auf dem zweiten Tabellenplatz. Am Wochenende haben sie dann in der 4. Pokalrunde die Chance auf die Revanche für diese Spiel. In Erfurt treffen sie erneut auf den SWE und zudem auf den SV TU Ilmenau.

SVV: T. Henke, F. Lesser, K. Köhler, M. Kirchner, K. Maslowski, S. Ilgen, J. Tobias
19.02.2011
Sieg schwer erkämpft
Pößneck – Die Volleyball-Landesliga-Damen des Schmalkalder VV erreichten beim Tabellenletzten SV Fortuna Pößneck einen 3:1-Erfolg.
So souverän, wie es das Ergebnis vermutet, agierten die Schmalkalderinnen in Pößneck nicht.
Im ersten Satz lief noch alles nach Plan. Die Schmalkalderinnen fanden gut ins Spiel. Durch sichere Annahmen konnten sie ihr Spiel schnell gestalten und früh einen Vorsprung erarbeiten (11:8). Sie kontrollierten das Spiel und beschäftigten die Gegner ausreichend. Bis zum 25:16 konnte sich Pößneck nicht dem Druck der Schmalkalder Damen entziehen.
Die Führung im folgenden Durchgang mussten die SVVlerinnen schon mit mehr Einsatz verteidigen. Es war schwieriger, die Bälle direkt zu versenken, denn Pößneck formierte seine Abwehr geschickter. Im Verlauf gaben die Schmalkalder das Spiel immer mehr aus der Hand. Durch ihre Inkonsequenz im Abschluss machten sie es sich selber schwer und hatten ihre Mühe den Sieg zu retten (25:22).
Auch im dritten Satz überließen die Schmalkalder den Gegnern zu viele Spielanteile. Lange Ballwechsel gingen verloren und Pößneck holte auf (16:12). Auch eine Auszeit der Schmalkalderinnen konnte den Ausgleich (20:20) nicht verhindern. Die Gäste fanden keine Möglichkeit den Aufschlag für sich zu gewinnen. Diesmal waren sie es, die sich am Netz nicht durchsetzen konnten. In Führung liegend gaben die SVV-Damen neun Punkte in Folge ab und verloren den Satz 20:25.
Im vierten Satz sollte die Entscheidung erzwungen werden. Es gab einen offenen Schlagabtausch mit gute Aktionen auf beiden Seiten. Die Schmalkalderinnen nutzen ihre Routine zum Erfolg und schaffte es mit einfachen Spielzügen einen kleinen Vorsprung bis zum Ende zu behaupten (25:23).
Ein notwendiger Sieg, der sich schwerer als erwartet gestaltete, um den dritten Tabellenplatz zu verteidigen. Bis zum letzten Heimspiel am 5. März ist etwas Zeit, um zu alter Stärke zurückzufinden.

SVV: F. Lesser, S. Ilgen, T. Henke, K. Köhler, M. Kirchner, J. Tobias
12.02.2011
Den Primus geschlagen
In der Thüringenliga fuhren die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins zwei Siege ein. Dabei gelang ihnen eine echte Überraschung.

Schmalkalden – Im Spiel gegen Post SV Gera wurde die erste Damenmannschaft des SVV ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte 3:1. Mit dem klaren 3:0-Erfolg gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer HSV Weimar gelang ihnen allerdings eine echte Überraschung.
Gegen Gera wollten die Schmalkalder Damen ihren Erfolg vom Hinspiel wiederholen und gingen entsprechend motiviert in das Spiel. Da erneut nur sechs Spielerinnen zur Verfügung standen, sollten mit einem schnellen Erfolg die Kräfte für das Spitzenspiel gespart werden.
Mitte des ersten Satzes erspielten sich die SVV-Damen die erste Führung, die sie bis zum 25:18-Erfolg nicht mehr abgaben.
Auch im zweiten Satz konnten sie sich früh absetzen. Die Abwehr wackelt zwar ab und an, über die sicheren Punkte am Netz glichen sie die Schwäche aus. Mit platzierten Angaben und stabilem Block wurde Gera am Punkten gehindert und das klare 25:14 gesichert.
Nach diesen deutlichen Erfolge ließ das Engagement der Gastgeber im dritten Satz aber nach. So geriet der SVV in Rückstand (4:8). Das wurde ohne große Gegenwehr hingenommen und der Abstand wuchs an (8:16). Als der Satz schon verloren schien, versuchen die Damen sich wieder gegenseitig mitreißen und über die Stimmung, auch von den Zuschauern, wieder zurück ins Spiel zu kämpfen. Trotz des Ausgleichs (22:22) ging der Satz unnötig verloren (23:25).
In den vierten Satz startete Schmalkalden motivierter und aggressiver. Beim 21:10 schien alles entschieden, aber zu früh gefreut! Das Kämpfen wurde erneut eingestellt. Die Annahme misslang mehrfach, das Zuspiel war zu ungenau und am Netz wirkte vieles erzwungen. Gera holte auf (22:19). Mit Glück eroberten sich die Schmalkalderinnen die Angabe und retteten den Satz 25:19.

Sieg gegen Spitzenreiter

Nach dem Pflichtsieg gegen Gera, folgte gegen den HSV Weimar die Kür. Die Vorteile lagen im ersten Satz beim SVV, da dieser schon eingespielt war und der HSV im Abschluss noch ungenau agierte. Überrascht und beflügelt von den gelungenen Aktionen bauten die Schmalkalder ihren Vorsprung aus und gewannen den ersten Satz 25:20.
Im zweiten Durchgang erwarteten die Lutherstädterinnen ein stärkeres Auftreten der Gäste. Sie konnten dennoch mithalten. Der Block entschärfte viele Angriffe und die Abwehr rettete auch noch verloren geglaubte Bälle. Der HSV fand keine Mittel, um sich abzusetzen. Lange lagen beide Teams gleichauf (20:20) und der Satz ging in die Verlängerung. Die Schmalkalder Damen ließen nicht nach und nutzten ihren dritten Satzball zum 27:25.
Die Führung von Weimar im dritten Satz glich Schmalkalden durch eine Punkteserie aus. Die SVV-Damen nutzten die Lücken in der gegnerischen Abwehr, Weimar geriet unter Druck und konnte sich am Netz nicht mehr durchsetzen. Der SVV behielt die Führung bis zum 20:20 und ließ sich auch danach nicht aus der Ruhe bringen. Die Chance auf eine Überraschung war gegeben. Jede spielte am Limit. Die Belohnung für diesen Einsatz war der 25:23-Sieg.
Überglücklich und ziemlich fertig fielen sich alle in die Arme und konnten es kaum glauben. Durch viel Einsatz hatte der SVV dem Tabellenführer keinen Angriffspunkt geliefert und am Netz mit viel Variationen den Gegner überrascht.

SVV: K.Köhler, S. Ilgen, T. Henke, M. Kirchner, F. Lesser, J. Tobias
22.01.2011
Die Serie ist gerissen
Gebesee – Die Niederlage gegen den SV Blau-Weiß Gebesee beendete die Siegesserie der ersten Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) in der Volleyball-Thüringenliga.
Es wurde das erwartet Spiel. Die Schmalkalderinnen konnten nicht an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen. Der erste Satz begann mit einem Schreckmoment für die Gäste, als sich Maria Kirchner beim ersten Punkt verletzte. Sie konnte später weitermachen und auch ihre Mannschaft erholte sich von dem Schreck und kämpfte sich zurück ins Spiel (9:12). Es gab aber weiterhin Schwierigkeiten, mit den eigenen Angriffen zu punkten, und die Abwehr war oft einen Schritt zu spät am Ball. Die Führung von Gebesee war bis zum 16:25 nie gefährdet.
Im zweiten Satz ging der SVV erstmals in Führung. Die platzierten Angaben der Schmalkalder Damen bereiteten den Gastgeberinnen Probleme beim Spielaufbau. So war es leichter für die SVVlerinnen, zu verteidigen (19:13). Als der Satz schon sicher war, bekamen die Gäste Nervenflattern und die Annahme kam nicht mehr ans Netz oder gar nicht. Gebesee holte bis zum 21:19 auf. Nur mit Glück rettete der SVV den Satz für sich (25:22).
Im dritten Durchgang agierte der SVV nur zu Beginn auf Augenhöhe. Nach einer kleinen Serie von Gebesee verloren sie den Anschluss und gerieten mit 9:14 in Rückstand . Es war kein Willen der Spielerinnen zu spüren, etwas daran zu ändern. Bei der Auszeit (11:19) war es schon zu spät, noch an den Kampfgeist zu appellieren. Es wäre mehr Einsatz nötig gewesen, um den 17:25-Satzverlust zu verhindern.
So ging es im vierten Satz weiter. Es gab von den Schmalkaldern kaum noch Gegenwehr. Nur noch selten erarbeiteten sie sich Punkte selber (7:12). Der Rückstand wuchs weiter an und Gebesee hatte alle Freiheiten. Erst am Ende konnte das Satzergebnis noch etwas beschönigt werden, änderte aber nichts an der deutlichen 14:25-Niederlage.
Sicher war Gebesee an diesem Spieltag stark, die Niederlage soll deshalb nicht überbewertet werden. Schließlich reißt jede Serie einmal. Aber, keine Schmalkalder Spielerin erreichte ihr normales Leistungsniveau.

SVV: F. Lesser, S. Ilgen, K. Maslowski, T. Henke, K. Köhler, M. Kirchner, J. Tobias
15.01.2011
Über den Kampf zum Erfolg
Altenburg – Im Landesligapunktspiel gegen den VC Altenburg wurde die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball-Vereins (SVV) ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte 3:1.
Von den knappen Tiebreak-Sieg im Hinspiel wussten die Schmalkalder, dass es kein leichtes Spiel werden würde.
Dies bestätigte sich im ersten Satz. Die SVVlerinnen hatten große Schwierigkeiten, ihre Angriffe durchzubringen, und die Abwehr agierten sie noch zu unbeweglich. Der frühe Rückstand für die Gäste stieg bis zum 13:21 stetig an. Spätestens in dieser Phase mussten sich die Schmalkalderinnen etwas einfallen lassen, um noch eine Chance haben. Bis zur 17:25-Satzniederlage waren einige gute Ansätze zu erkennen.
Im zweiten Durchgang gelang es den Schmalkalderinnen immer wieder, die gegnerische Abwehr auszuspielen und sie kamen so zu einer 12:8- Führung. Aber auch die Altenburgerinnen konnten zulegen und überwanden den Block der Gäste mit schnellen Pässen. Die Spielerinnen des SVV ließen sich davon aber nicht verunsichern und kämpften konsequent weiter. Mit dem 25:21 schien der Knoten geplatzt.
Im dritten Satz war die Abwehr der entscheidende Vorteil auf Seiten der Lutherstädterinnen. Viele Bälle wurden gerettet, besonders Maria Kirchner flog förmlich immer wieder über das Feld um Bälle noch zu erreichen. Daraus resultierten wichtige Punkte und das brachte die gegnerischen Angreifer langsam zur Verzweiflung. Diese zeigten sich so verunsichert, dass sie die Bälle jetzt reihenweise ins Aus schlugen. Die Freude über jede gute Aktion beflügelte die Schmalkalderinnen nach dem 14:7 zum klaren 25:15-Satzerfolg.
Auch im vierten Satz war viel Kampf weiter nötig (8:8). Die Schmalkalderinnen waren cleverer im Abschluss und ließ im Verlauf des Satzes nur noch vereinzelt Punkte für den Gegner zu. Der VCA gab auf und der SVV war erleichtert über den 25:15- Erfolg.
Am kommenden Wochenende soll die Siegesserie gegen SV Blau-Weiß Gebesee fortgesetzt werden und der zweite Tabellenplatz gefestigt werden.


SVV: S. Ilgen, K. Maslowski, T. Henke, K. Köhler, M. Kirchner, J. Tobias
04.12.2010
Gelungener Jahresabschluss
In der Thüringenliga der Volleyball-Damen sichertes sich der Schmalkalder VV in Sömmerda einen Sieg und beendet das Jahr auf dem 4. Tabellenplatz.

Sömmerda – Beim 3:0-Erfolg gegen BSG Einheit Sömmerda tat sich die erste Damenmannschaft des SVV überraschend schwer.
Da sich Sömmerda im hinteren Tabellendrittel der Thüringenliga aufhält, rechneten die Schmalkalder mit einem Sieg. Im letzten Spiel für dieses Jahr hatten sie aber große Probleme, die Bälle im gegnerischen Feld zu versenken.
Zu Beginn des ersten Satzes lief noch alles nach Plan. Der SVV fand schneller ins Spiel und setzte sich ab (13:6). Im Verlauf wurde es für die Angreifer aber immer schwieriger, den gegnerischen Block zu überwinden. Die eigene Blocksicherung hatte viel zu tun, setzte das im letzten Training erlernte aber gut um. Nur mit viel Einsatz konnte der Vorsprung bis zum 25:22 gehalten werden.
Im zweiten Satz schienen die Probleme im Abschluss immer mehr Spielerinnen anzustecken. Erst beim 12:12 schafften die Schmalkalder Damen den Ausgleich. Eine Aufgabenserie verschaffte ihnen dann etwas Luft (18:14). Schnelle Angriffe über die Mitte waren ein sicheres Mittel für Punkte. Nach mäßigem Start erkämpften sich die Gäste auch diesen Durchgang (25:17).
Die Verunsicherung blieb auch im dritten Satz bestehen. Die Annahme begann zu wackeln und der Satz war bei 2:11 schon verloren. Der SVV- Damen waren völlig von der Rolle und als es 10:18 stand, glaubten nur noch wenige an eine Besserung. Erst die platzierten Aufgaben von Maria Kirchner rüttelten die Spielerinnen wach. Langsam fanden sie zurück ins Spiel und verkürzten zunächst auf 16:18. Die Hoffnung auf den Gewinn auch dieses Satzes war wieder da. In dieser Phasen waren es die Sömmerdaer Damen, die nervös waren. Deren Angriffe landeten im Netz oder im Aus. Die Schmalkalder freuten sich über die geschenkten Punkte und konnten es selbst kaum glauben, diesen Satz und somit das Spiel mit 26:24 noch für sich zu entscheiden.
Ein gelungener Jahresabschluss und damit bleibt die Serie erhalten: Auf eine Niederlage folgten in diesem Saisonverlauf immer drei Siege. Erst am 8. Januar geht für die SVV- Damen die Saison mit einem Heimspiel gegen USV Jena und VfB 91 Suhl II weiter.

SVV: K. Köhler, S. Ilgen, M. Kirchner, A. Schünzel, F. Lesser, J. Tobias
27.11.2010
Sieg nach Fehlstart
Ihren achten Saisonsieg feierten die Damen des Schmalkalder Volleyball-Vereins in der Thüringenliga beim Post SV Erfurt.

Erfurt – Die erste Damenmannschaft des SVV gab im Rückspiel gegen Post SV Erfurt nur einen Satz ab und siegte deutlich 3:1.
Im Hinspiel besiegten die Schmalkalder vor heimischer Kulisse die Erfurter mit 3:0. Entsprechend selbstbewusst gingen sie in den ersten Satz. Sie fanden gut ins Spiel und lange war es eine ausgeglichene Partie. Mit sechs Punkten in Folge setzten sich der SVV mit 21:17 ab. Erfurt durchschaute aber langsam die Spielzüge der Gäste und stellte Block und Abwehr entsprechend ein. Am Netz agierte der SVV noch zu behäbig, setzte zu sehr auf ein sicheres Spiel. So war es für die Angreifer schwierig, die Bälle im gegnerischen Feld zu versenken. Am Ende mussten die Schmalkalder den Satz mit 23:25 abgeben.
Schneller kombiniert
Mit Beginn des zweiten Durchganges wurde schneller kombiniert und damit gerieten die Erfurter in Bedrängnis. Die Führung (12:10) konnte weiter ausgebaut werden. Schmalkalden nutzte den sicheren Vorsprung und wechselte munter durch. Die Bankspieler integrierten sich gut ins Team und trugen mit zum 25:16- Erfolg bei.
Auch im dritten Durchgang wurde der Schwung beibehalten. Die Erfurter wurden weiter beschäftigt und konnten nur noch selten Block und Abwehr der Schmalkalder überwinden. Bei 16:10 schien der Satz schon entschieden und der SVV kontrollierte das Spiel bis zum 25:15.
Der vierte Durchgang war ebenso schnell entschieden. Bei 13:10 gab sich Erfurt geschlagen. Die Schmalkalder blieben weiter konzentriert und gingen mit großen Punkteschritten dem 25:11 entgegen.
Auch wenn die Freude über den klaren Erfolg überwog; dass der erste Satz abgegeben wurde, ist ärgerlich.

SVV: F. Lesser, A. Schünzel, S. Ilgen, K. Maslowski, T. Henke, K. Köhler, M. Kirchner, J. Tobias
20.11.2010
Gelungener Heimspieltag
Schmalkalden – Die Damenmannschaft des SVV unterlagen dem Tabellennachbarn SWE Volley-Team mit 1:3 und siegte 3:0 gegen TU Ilmenau.
Im ersten Satz gegen SWE war die Anspannung auf beiden Seiten zu spüren, denn mit einem Sieg würden die Schmalkalder die Erfurter von Platz drei verdrängen. Die Landeshauptstädter legten die Nervosität als erstes ab und gingen mit einer kleinen Punkteserie in Führung (9:14). Da die Feldabwehr der Schmalkalder noch zu viele Lücken aufwies und die Angriffe noch zu zaghaft kamen, war eine Aufholen nicht möglich. Mit 19:25 ging der erste Durchgang an SWE.
Im zweiten Satz geriet der SVV schon früh in Rückstand (4:8). Erfurt durchschaute viele Aktionen und hatte es dann selber leicht im Spielaufbau. Beim Stand von 10:18 schien schon alles entschieden. Erst die taktische Einwechslung von Tina Henke weckte den Kampfgeist. Mit platzierten Angaben wurde der Gegner unter Druck gesetzt. Schmalkalden schaffte den Ausgleich und es ging in die Satzverlängerung. Etwas unglücklich unterlagen der SVV 26:28.
Im folgenden Durchgang schienen endlich die richtigen Mittel gefunden. Mit 12:8 lag Schmalkalden zum ersten Mal im Spiel deutlich in Front. Katrin Köhler führte die Mannschaft mit ihrem variablen Angriffsspiel zum klaren 25:16.
Der vierte Satz war von beiden Teams hart umkämpft. Aus einer sicheren Abwehr heraus gelangen den Einheimischen gute Aktionen am Netz und eine 19:14- Führung. Die Erfurter riskierten bei den Angaben alles und konnten sie deutlich aufholen (20:18). Auch die vom Trainer Michael Henke genommene Auszeit, brachte keine Besserung. Die Erfurter ließen sich nicht mehr verunsichern und Schmalkalden gab den Satz 23:25 ab.
Gegen Ilmenau war ein klarer Sieg fest eingeplant, um den Abstand zum dritten Platz gering zu halten.
Um keine Zweifel aufkommen zu lassen, wurde von Beginn an druckvoll agiert (13:9). Punkte für Ilmenau wurden kaum zugelassen. Ohne Probleme wurde so der erste Satz mit 25:16 gewonnen.
Auch im zweiten Durchgang sollte Ilmenau gar nicht erst ins Spiel finden (14:7). Am Netz konnten die Schmalkalder zwar den Block gut ausspielen, schafften es aber nicht, den Ball direkt zu versenken. Die Ilmenauer Damen hatten ihre Abwehr gut positioniert. So entstanden lange Ballwechsel. Das gefiel den Zuschauern, kostete die Gastgeberinnen aber viel Kraft. Der 25:17- Erfolg war schwer verdient.
Die schwindende Kraft war auch im dritten Satz zu spüren. Die Ilmenauerinnen ließen die Chancen aber ungenutzt und holten nicht mehr entscheidend auf. Am Ende war fast jeder Angriff von Erfolg gekrönt und die zahlreichen Fans fühlten sich gut unterhalten. Mit 25:12 sicherten sich der SVV auch den dritten Satz und damit das Spiel.
Trotz der Niederlage gegen SWE war es ein gelungener Heimspieltag. Die Mannschaft lieferte zwei gute Spiele ab, sicher auch wegen der lautstarken Unterstützung der zahlreichen Fans.


SVV: F. Lesser, S. Ilgen, K. Maslowski, T. Henke, K. Köhler, M. Kirchner, J. Tobias
06.11.2010
Leichtes Spiel in Gera
Gera – Mit dem klaren 3:0-Erfolg gegen Post SV Gera feierte die erste Damenmannschaft des SVV ihren dritten Sieg in Folge.
Im ersten Satz spürte man die Nervosität auf Seiten der Gäste und der Spielaufbau lief noch nicht flüssig. Erst mit der Aufgabenserie zur 12:9-Führung kam die Sicherheit. Ab dann gelangen die Aktionen am Netz leichter. Die Schmalkalder ließen Gera nicht mehr ins Spiel kommen und siegten verdient 25:19.
Mit der frühen Führung im zweiten Satz und der guten Stimmung kam aber auch der Leichtsinn. Die Spielzüge waren nicht mehr zwingend genug und der erarbeitete Vorsprung wurde verspielt. Gera erkämpfte sich Punkt für Punkt und Schmalkalden ließ es zu. Der Rückstand vergrößerte sich und bei 18:23 sah es schon nach einem Satzverlust aus. Durch gezielte Aufgaben von Juliane Tobias geriet Gera aber wieder unter Druck. Am Netz entschärfte der starke Block die Angriffe und so ging der Satz ebenfalls an Schmalkalden (25:23).
Der letzte Durchgang entschied der SVV schon zu Beginn für sich. Dem Gegner wurde keine Chance auf Punkte gewährt und der Post SV gab auf (12:4). Der Rest des Spiel gestaltete sich mühelos für die Schmalkalder. In großen Punkteschritten ging es dem 25:13-Spielsieg entgegen.
Mit zwei Heimsiegen im Rücken und viel Harmonie im Team spielt es sich einfach leichter. So kann es weitergehen.

SVV: M. Kirchner, K. Maslowski, S. Ilgen, F. Lesser, A. Schünzel, J. Tobias
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Mehr vorgenommen
Schmalkalden – Die Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball- Vereins (SVV) landet nach einer durchwachsener Saison in der Thüringenliga auf dem 8. Tabellenplatz.
Für das dritte Jahr in Thüringens höchster Spielklasse hatten sich die Schmalkalder Damen vor Saisonbeginn mehr vorgenommen. Dass dies nicht klappte, hatte verschiedene Gründe.
Kurz vor dem ersten Spieltag verletzte sich Kapitänin Susan Ilgen bei einem Vorbereitungsturnier. Katrin Köhler hat ihr Amt übernommen und mit viel Engagement das Team zusammen gehalten und von jedem einzelnen vollen Einsatz gefordert. Bis auf kleine Zipperlein blieb das Team verletzungsfrei. Viele Spieltage mussten trotzdem mit nur sechs Spielerinnen bestritten werden. So kristallisierte sich schnell eine Stammformation heraus. An den Spieltagen durfte somit niemand schwächeln und am Ende der langen Saison fehlte manchem die Kraft.
Es gab auch vier Neuzugänge bzw. Rückkehrer, die sich gut integrierten und ihren Teil zu den erfolgreichen Partien beitrugen. Leider werden einige berufsbedingt nächste Saison nicht mehr zur Verfügung stehen und Nachwuchs, auch gerne aus den eigenem Verein wird weiterhin gebraucht. So könnten kräftebedingte Schwankungen in der Saison ausgeglichen werden. Die Spiel- und Trainingsbereitschaft muss natürlich gegeben sein, damit sich das Team nicht erst im Verlauf der Saison einspielt und zusammenwächst.
Die beiden Niederlagen gleich zu Beginn warfen die Mannschaft erst einmal ziemlich zurück. Im Laufe der Saison kamen alle besser ins Spiel und die ersten Siege gegen Ilmenau und VSV Jena wurden eingefahren. Der Anschluß ans Mittelfeld gelang aber nicht. Gegen die direkten Tabellenverfolger konnten sich die Schmalkalderinnen klar durchsetzen. Nur gegen Sömmerda unterlagen sie zweimal und landeten am Ende doch vor ihnen. Nur selten konnten sie die besserplatzierten Teams ärgern. Jeweils einmal konnten sie gegen Stützpunkt Erfurt und USV Jena bestehen.

Chancen verspielt

Als dann die direkt vor ihnen liegenden Teams Mitte der Saison schwächelten, war eine bessere Platzierung nahe. Aber auch die SVV- Damen konnten sich in ihrem Spiel nicht mehr steigern und verspielte diese Chance. Vermehrt wurden die Angaben verschlagen und mit einer wackeligen ersten Annahme wird der Spielaufbau schwierig. Das sind eigentlich grundlegende Aktionen, die auch im Training nicht zu kurz kommen. Vielleicht fehlte es eher an der nötigen Konzentration oder Kondition.
Insgesamt waren die Spiele eindeutig, nach drei oder vier Sätzen war die Partie entschieden. Tiebreak wurde selten gespielt und wenn, dann war der SVV unterlegen. Der erste Satz schien der entscheidende zu sein, wurde der gewonnen, dann das ganze Spiel und umgekehrt. Seit Januar wurde dann der achte Tabellenplatz nicht mehr verlassen. Nach vorne war am
Schluß nicht mehr viel möglich. Wichtiger schien jetzt die Absicherung nach hinten, dort ging es sehr eng zu. Am Ende machte nur ein Sieg den Unterschied. So stand am Ende mit einer negativen Bilanz von 16:28 der achte Platz, leider eine leichte Verschlechterung zur vergangenen Saison (Platz 7).
Beim Einstieg in die vierte Pokalrunde warteten mit SWE Erfurt und Sömmerda zwei starke Gegner. Die Chance auf die nächste Runde war aber da. Das gute Spiel nutzte aber nichts, verletzungsbedingt mussten die Schmalkalderinnen aufgeben.
Ab August findet das Hallentraining und somit die intensive Saisonvorbereitung statt. An mindestens zwei Vorbereitungsturnieren wird teilgenommen, damit die Spielroutine schon vor der Saison gefunden wird und dann hoffen alle auf einen besseren Start in die Saison.
27.03.2010
Von Verletzung ausgebremst
Erfurt – Zur 4. Runde um den Landespokal traf die 1. Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball- Vereins (SVV) auf die Ligakonkurrenten SWE- Volley Team und BSG Einheit Sömmerda. Nur das beste Team würde sich für die nächste Runde und damit für ein Spiel gegen eine Regionalliga- Mannschaft qualifizieren. In den beiden Punktspielen gegen Erfurt und Sömmerda waren die Schmalkalder jeweils unterlegen gewesen.
So sah es auch im ersten Satz gegen die Gastgeber aus Erfurt aus. Die fehlende Annahme sorgte für einen hohen Rückstand 4:12. Nachdem die Annahme konstanter kam, trafen nun die Angreifer das Feld nicht. Es schien wie verhext, selbst gut rausgespielte Chancen landeten im Netz oder im Aus. Nur die Angabenserie von Maria Kirchner am Ende des Satzes ließ das Satzergebnis nicht ganz so schlimm erscheinen (20:25).
Im zweiten Durchgang schien der Knoten geplatzt. Durch 7 Punkte in Folge konnten sich die Schmalkalder erstmals klar absetzen (11:3). So hatte man sich das vorgestellt. Die Partie wurde komplett gedreht und klar dominiert. Für Erfurt gab es keine Möglichkeit entscheidend heranzukommen. Der Satz ging mit 25:17 deutlich an den SVV.
Auch im dritten Durchgang wurde das Spiel nicht aus der Hand gegeben. Die klare Führung zu Beginn (10:6) brachte weiter Sicherheit. Lange Ballwechsel kosteten zwar Kraft und die Abwehr wurde gefordert, hielt aber stand. Die verschlagenen Angaben zum Satzende hatten noch keine Folge für den 25:18- Erfolg.
Der vierte Satz begann mit ständigen Führungswechseln. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen (22:22). Die Schmalkalder hatten den ersten Satzball. Dieser und noch einige weitere wurden mangels Konzentration bei den Angaben verschlagen. Erst bei 32:30 konnten die SVVler auch den vierten Satz für sich entscheiden.
Die Chance auf ein Weiterkommen musste wegen einer Verletzung von Juliane Tobias begraben werden. Die Ausgangslage war gut, aber mit nur sechs Spielerinnen ist keine Auswechslung möglich. Sömmerda unterlag im Anschlußspiel knapp 2:3 gegen Erfurt, der geschenkte Sieg gegen Schmalkalder reichte aber für die BSG zum Einzug in die nächste Runde.

SVV: K. Köhler, T. Henke, M. Kirchner, F. Offerle, K. Maslowski, J. Tobias
20.03.2010
Noch mal verloren
Gebesee – Trotz der klaren 0:3 Niederlage im letzten Punktspiel der Saison des Schmalkalder Volleyball- Vereins (SVV) gegen SV Blau- Weiß Gebesee können sie den 8. Platz halten.
Ohne Kapitänin Katrin Köhler angereist und die deutliche Niederlage im Hinspiel drückte schon vor der Begegnung auf die Motivation einiger Spielerinnen.
Zu Beginn des ersten Satzes ließen die Gegner noch viel Spielraum für die Schmalkalder. Die nutzten den Freiraum und konnten bis zum 5:5 gut mithalten. Ab dann wurden Punkte in Serien abgegeben und der Rückstand zu Gebesee immer größer. Die ganze Schmalkalder Mannschaft agierte zu statisch es war zu wenig Bewegung auf dem Feld. Am Ende wurde der Satz mit einem blamablen 13:25 abgegeben.
So wollte sich aber keiner aus der Saison verabschieden. Im zweiten Durchgang schien der SVV langsam erwacht und ließ sich nicht so leicht abschütteln. Nach dem 20:20 konnten sie erstmals die Führung übernehmen. Ihr Satzball bei 24:23 landete aber leider im Netz. Die Gastgeber machten es besser. Schmalkalden hatte mit 24:26 erneut das Nachsehen.
Die Enttäuschung über die vertane Chance wirkte auch im dritten Satz noch nach. Viele Angriffe fanden den Weg ins Feld des Gegners nicht (8:13). Jeder war mit den eigenen Chancen beschäftigt, statt den Gegner weiter zu fordern. Die Angaben waren ohne Wirkung und die Köpfe wurden hängen gelassen. Bei 18:25 war die Luft endgültig raus und die Saison gelaufen.
Nur weil die Tabellenverfolger aus Sömmerda ihre letzten Spiele verloren, bleiben die Damen des SVV auf dem 8. Platz. Eigentlich hatten sie sich vorgenommen, die Saison mit einem guten Spiel und so mit einem guten Gefühl zu beenden. Bleibt zu hoffen, dass die Motivation und Angriffslust zum Pokalspiel gegen SWE- Volley und BSG Einheit Sömmerda zurückkehren.

SVV: F. Offerle, K. Maslowski, M. Kirchner, T. Henke, A. Schünzel, J. Tobias
13.03.2010
Erfurt kein gutes Pflaster für den SVV
Erfurt – Gleich zweimal verlief die Reise nach Erfurt für ersten Damenmannschaft des SVV nicht erfolgreich. Sie unterlagen 3:1 gegen Stützpunkt Erfurt und im Nachholspiel genauso gegen das SWE Volley- Team.
Das Stützpunkt ein schwieriger Gegner seien würde, wußte man noch vom Hinspiel. Die Zahl der Spielerinnen ließ es zu, dass einmal wieder mit Libera gespielt werden konnte. Franziska Offerle übernahm den Part um etwas Sicherheit in die Abwehr zu bringen.
Dennoch brauchte es einige Zeit, um sich an das schnelle Spiel der Gegner zu gewöhnen. Die Schmalkalderinnen verloren im ersten Satz früh den Anschluß (6:14)und bekamen keine Zeit, um in die Partie zu finden. Das eigene Spiel war noch zu behäbig und am Netz gelang ihnen nicht viel. Der deutliche 14:25- Satzverlust war die Folge.
Im zweiten Durchgang gestalteten die Schmalkalder den Punktekampf aktiv mit. Die Feldabwehr stand besser und das Spiel wurde insgesamt der Geschwindigkeit des gegnerischen Spiels angepasst. Mitte des Satzes wurde ihr Einsatz belohnt und eine kleine Führung erarbeitet (17:15). Die jungen Erfurterinnen hatten damit ihre Probleme und wurden nervös. Mit 25:22 ging der Satz an den SVV.
Der Start des dritten Satz wurde regelrecht verschlafen. Erfurt fand zurück ins Spiel und die Schmalkalder hatten dem selten etwas entgegen zu setzen. Der Block stellte für die gegnerischen Angriffe keine Hürde da und die eigenen Angreifer fanden die Lücken beim Gegner nicht. Der Rückstand wurde größer und die Punkte bis zum 19:25 zu leicht verschenkt.
Der vierte Durchgang begann viel versprechend (11:8). Dann kam die erste Annahme nicht, die Abwehr schien verunsichert und Erfurt schaffte den Ausgleich. Da schmerzten die Reihenweise verschlagenen Angaben umso mehr. Man lebte nur noch von den Fehlern des Gegners. Davon machte Erfurt aber leider zu wenige und so wurde der entscheidende Satz doch noch mit 17:25 verschenkt.
Im erwartet schweren Spiel haben sich die Schmalkalder einfach unter Wert verkauft und zu viele eigene Fehler gemacht.
Am Montag ging es dann erneut nach Erfurt zum Nachholspiel gegen den direkten Tabellennachbarn SWE.
Die langen Ballwechsel im ersten Satz deuteten auf ein kampfbetontes Spiel hin. Leider zogen die Schmalkalder dabei oft den kürzeren und verlor den Anschluß (10:16). Kapitänin Katrin Köhler forderte mehr Biss, die 15:25- Niederlage konnte aber nicht mehr abgewendet werden.
Den zweiten Satz konnten die SVV- Spielerinnen lange offen gestalten. Der Block stand besser, daran konnte sich die Abwehr orientieren und so das Feld besser verteidigen. Die Entscheidung fiel erst in der Satzverlängerung. Diesmal mit 27:25 für den SVV.
Durch eine kleine Punkteserie im dritten Satz konnte sich SWE- Volley absetzen (10:16). Das versetzte den Gästen so einen Schlag, dass nicht mehr viel zusammen lief. Die deutliche 15:25- Niederlage resultierte daraus.
Zu Beginn des vierten Satzes gab es ein kurzes Aufbäumen. Die Erfurter ließen sich davon aber nicht beeindrucken. So blieb der Erfolg für die Schmalkalder aus, sie gaben sich geschlagen und unterlagen 21:25.
Beide Spiele liefen fast identisch ab. In Erfurt konnten die Spielerinnen des SVV diese Saison keine Punkte machen. Auch im letzte Punktspiel in Gebesee hängen die Trauben sehr hoch.


SVV: Franziska Offerle, Katrin Fischer, Anne-Marie Schünzel, Katrin Maslowski, Tina Henke, Katrin Köhler, Maria Kirchner, Lisa Messerschmidt, Juliane Tobias
27.02.2010
Fortuna Pößneck - SVV 0:3
„Klarer Sieg in fremder Halle“

Pößneck – die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball- Vereins (SVV) konnte den Erfolg vom Hinspiel wiederholen und siegte erneut mit 3:0-Sätzen gegen den SV Fortuna Pößneck.
Als Tabellenletzer war Fortuna bisher nicht mit Pößneck. Sie konnten bisher noch kein Spiel gewinnen, sind aber durch ihre Spielweise nicht zu unterschätzen.
Von Beginn an nahmen die Schmalkalder das Spiel in die Hand. Schon früh erkämpften sie sich im ersten Satz eine kleine Führung (5:2). Die Gegner machte es ihnen leicht Punkte, zu erspielen. Gegenwehr gab es kaum und so war der Satz schnell mit 25:18 zu Ende.
Auch im folgenden Durchgang agierte der SVV nach belieben. Bereits die druckvollen Angaben bereiteten den Gegnern Probleme. Beim Stand von 19:6 gab Pößneck auf. Nur durch Unkonzentriertheit machten die Schmalkalder unnötige Punkte- Geschenke. Der 25:13- Erfolg war aber nie gefährdet.
Mit dem vierten Satz wollten die SVVlerinnen schnell die Entscheidung suchen. Durch eigene Fehler sollten die Gegnerinnen nicht unnötig stark gemacht werden, denn es war zu erwarten, dass sie im entscheidendem Durchgang noch einmal alles geben.
Nach der 9:0- Führung mit einer Angabenserie durch Anne- Marie Schünzel, die gegen Pößneck ihren Einstand gab, schien das Spiel schon entschieden. Die Schmalkalder aber nicht mehr konsequent den Abschluß suchten, holte Pößneck auf (17:14). Diese Aufholjagd kam aber zu spät, Schmalkalden ließ sich nicht verunsichern und siegte 25:18.
Wie erhofft, holten sich die Spielerinnen des SVV durch diesen klaren Erfolg die nötigen Punkte im Kampf um das Mittelfeld in Thüringens höchster Spielklasse.


SVV: Katrin Maslowski, Maria Kirchner, Katrin Köhler, Tina Henke, Anne-Marie Schünzel, Juliane Tobias
20.02.2010
VV70 Meiningen - SVV 3:1
„Trotz Niederlage mit sich zufrieden“

Meiningen – Wie erwartet verlor die erste Damenmannschaft des SVV Schmalkalden gegen den Tabellenführer VV 70 Meiningen. Trotz der Niederlage schafften es die Gäste aber einige Male, die Favoritinnen in Bedrängnis zu bringen.
Im ersten Satz konnten die Schmalkalder überraschend gut mithalten. Die ihnen gebotenen Chancen auf Punkte nutzten sie konsequent und blieben so lange dran (13:16). Bei 23 schafften sie sogar den Ausgleich. In der Folge war das Glück nicht auf ihrer Seite und sie gaben den Satz 23:25 ab.
Beim zweiten Durchgang verloren sie früh den Anschluß (7:12). Die SVV- Spielerinnen erkämpften sich nur vereinzelt Punkte und Meiningen hatte keine Mühe, die Abwehr auszuspielen. Ihre Passivität wurde mit einer deutlichen 17:25- Niederlage bestraft.
Mit mehr Risiko konnten sich die Schmalkalder im dritten Satz erstmals die Führung erobern (7:6). Die Tabellenführerinnen schienen verunsichert, produzierte Fehler und legt sich mit dem Schiedsgericht an. Erst am Ende gerieten die Schmalkalder mit einem Punkt in Rückstand. Die Möglichkeit zum 25:23- Satzerfolg ließen sie sich aber nicht mehr nehmen.
So bestärkt übernahmen sie auch im vierten Satz die Führung (11:7). Die Angreifer konnten sich gut durchsetzen und die Abwehr brachte viele Bälle ans Netz. Eigentlich wäre die Chance zum Tiebreak vorhanden. Aber nach erkämpften Bällen wurde zu viele Angaben verschlagen. Die Meiningerinnen glichen aus (17:17) und wurde wieder selbstbewußter im Spiel. Die Schmalkalderinnen verloren den Faden und konnte nicht mehr viel entgegensetzen. Mit 20:25 mußten sie sich nach gutem Beginn geschlagen geben.
Mit einem Satzgewinn gegen den souveränen Tabellenführer können sie am Ende aber dennoch zufrieden sein.


SVV: Katrin Köhler, Lisa Messerschmidt, Katrin Fischer, Maria Kirchner, Katrin Maslowski, Franziska Offerle, Juliane Tobias
13.02.2010
SVV - VSV Jena 3:0 und SVV - SWE Erfurt 2:3
„Kräfteverschleiß kostet den Sieg“

Schmalkalden – Beim letzte Heimspiel der Saison siegte die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball- Vereins (SVV) mit 3:0 gegen VSV Jena und verlor 2:3 gegen SWE Erfurt.
Im ersten Satz gegen Jena fanden die Schmalkalderinnen überraschend schnell ins Spiel. Sie übernahmen schon früh die Führung konnten sie bis zum 25:23- Satzende behaupten.
Das gute Spiel setzten sie auch im zweiten Durchgang fort (9:3). Bei den Gästen aus Jena lief nicht mehr viel zusammen. Mit starken Angaben war der Schmalkalder Vorsprung nie gefährdet (16:4) und mit 25:5 der Satz schnell zu Ende.
Der dritte Satz bot wieder mehr Spannung. Der VSV riskierte mehr und die Schmalkalderinnen ließen sie gewähren (12:12). Erst nach einer Auszeit traten die Gastgeber wieder dominanter auf und sicherten sich auch den letzten Satz und damit das Spiel mit 25:22.
Das war ein wichtiger Sieg, um die direkten Verfolger in der Tabelle weiter auf Abstand zu halten.
Gegen den SWE war ein anderes Spiel zu erwarten und ein Satzerfolg schon als Gewinn zu werten.
Gleich der erste Satz war hart umkämpft. Erst ein klare Führung der Schmalkalder (11:6) doch im Satzverlauf erspielte sich SWE einen kleinen Vorsprung (16:18). Die Gäste hatten auch den ersten Satzball. Der wurde verschlagen und die SVV- Spielerinnen konnten ausgleichen und nutzten später selbst die erste Chance zum 28:26- Satzerfolg.
Zu Beginn des zweiten Durchgang waren beide Teams wieder gleichauf (8:8). Diesmal schaffte es Schmalkalden sich am Ende etwas abzusetzen (19:15). Geschickt wechselten sie zwischen harten Angriffen und gezielten Legern. Überraschend deutlich sicherten sie sich den zweiten Satz 25:16.
Im dritten Satz hofften die Schmalkalderinnen, die Entscheidung erzwingen zu können. Die Kräfte ließen aber langsam nach und die ersten Krämpfe bereiteten Probleme. Die Erfurter erkannten ihre Chance und übernahmen früh die Führung. Die Schmalkalder gaben nun Punkte in Serie ab und verschlugen zu viele Angaben. Bei 11:20 war der Satz schon verloren und wurde mit 16:25 verschenkt.
Im vierten Durchgang ließ die Leistung der Spielerinnen des SVV weiter nach. Sie verloren die langen Ballwechseln, was zusätzlich demoralisierte. Die Erfurter waren dagegen in Abwehr und Angriff agiler, spielten die Schmalkalder einige mal aus (13:17). Nach dem 22:25 mußte somit der Tiebreak die Entscheidung bringen.
Der SVV startet gut, bäumte sich unter den Zurufen der Fans noch einmal auf. SWE hatte aber immer eine passende Antwort und so lagen die Schmalkalder beim Seitenwechsel mit 6:8 schon leicht zurück. Für einen Ausgleich hat einfach die Kraft gefehlt und so ging die Partie am Ende mit 12:15 an SWE Erfurt.
Das Spiel nach einer 2:0- Satzführung noch aus der Hand zu geben, weil die Kraft nicht reichte, war bitter für die SVV- Damen.
Hoffentlich erholt geht es dann nächstes Wochenende zum Tabellenführer aus Meiningen.

SVV: Katrin Köhler, Lisa Messerschmidt, Maria Kirchner, Tina Henke, Katrin Maslowski, Juliane Tobias
23.01.2010
HSV Weimar - SVV 3:1
„Chancen nicht gut genutzt!

Weimar – Auch im Rückspiel unterlag die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball- Vereins dem HSV Weimar (1:3).
Schon im ersten Satz dauerte es viel zu lange, bis die ersten Aktionen erfolgreich waren. Die Bälle flogen ihnen nur so um die Ohren (8:15). Nur mit der Abwehr beschäftigt schafften sie es selber ihr Spiel aufzubauen. Mit 12:25 gingen sie regelrecht unter.
Auch der zweite Durchgang begann mit einem Rückstand (3:7). Durch eine Angabenserie von Juliane Tobias wurde bei 11 überraschend der Ausgleich geschafft. Die Angreifer konnten jetzt auch einige Bälle versenken und trugen so zu einer leichten 16:13- Führung bei. Das druckvolle Spiel der Schmalkalder bereitete dem HSV nun Probleme im Spielaufbau. Mit 25:19 ging dieser Satz an den SVV und das Spiel war wieder offen.
Auf beiden Seiten wurde um jeden Punkt gekämpft, aber keine Mannschaft konnte sich zu Beginn des dritten Satzes absetzen (11:11). Dann klappte die Abstimmung bei der ersten Annahme nicht (13:17). Die Schmalkalder schienen verunsichert und verlor den Anschluß. Vom Kampf am Anfang war nicht mehr zu spüren und mit 17:25 der Satz verschenkt.
Der Start in den dritten Durchgang war wieder gelungen. Erneut kamen einige Annahmen nicht und es wurde zu schnell aufgegeben und nach Entschuldigungen gesucht, statt den nächsten Punkt zu machen. Auch dieser Satz ging mit 17:25 verloren.
Sicher ist der HSV Weimar in der Tabelle weit besser platziert, aber es bieten sich immer Chancen, den vermeintlichen Favoriten zu ärgern, diese müssen nur besser genutzt werden.
Zu oft wurde nach verlorenen Punkten aufgegeben statt um den nächsten Punkt zu kämpfen.


SVV: Lisa Messerschmidt, Katrin Maslowski, Tina Henke, Katrin Köhler, Maria Kirchner, Anne-Marie Schünzel, Juliane Tobias
01.01.0010
Sieg nach nervösem Beginn
Ilmenau – Mit einem klaren 3:0- Erfolg gegen den SV TU Ilmenau verbesserte sich die erste Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball- Vereins auf den achten Tabellenplatz.
Im ersten Spiel gegen BSG Einheit Sömmerda präsentierte sich Ilmenau sehr stark und konnte 3:2 gewinnen.
Auch die Schmalkalder hatten im ersten Satz so ihre Probleme und mußten einen 0:5- Rückstand aufholen. Die Gewöhnung an die niedrige Hallendecke brauchte Zeit. Erst durch 8 Punkte in Folge schaffte das SVV- Team den Ausgleich (15:15). Aber Ilmenau hielt dagegen und hatte den ersten Satzball. Diesen konnten der SVV abwehren und nutze selbst die erste Chance zum 27:25- Sieg.
Im zweite Durchgang war die Sicherheit im Abschluß da. Bei 24:19 schien alles entschieden. Ilmenau kam aber bis auf 23 heran. Nach einer Auszeit und Besinnung auf die eigenen Stärken wurde der Satz noch mit 25:23 gewonnen.
Im dritten Satz ließ nach der 9:6- Führung die Gegenwehr von Ilmenau deutlich nach. Die Schmalkalderinnen konnte ihre Spielzüge routiniert zu Ende spielen, ohne leichtfertig zu werden. So gewannen sie deutlich 25:17.
Mit diesem Ergebnis, den vielen guten Aktionen und der Stimmung im SVV- Team war das eines der besten Spiele in der bisherigen Saison.

SVV: Tina Engelmann, Katrin Maslowski, Tina Henke, Katrin Köhler, Maria Kirchner, Juliane Tobias
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gelungene Überraschung gegen Tabellenzweiten
Schmalkalden – Zum ersten Spieltag im neuen Jahr empfing die 1. Damenmannschaft des SVV den Post SV Erfurt und USV Jena. Gegen die in der Tabelle deutlich besser Platzierten Mannschaften unterlagen sie 0:3 (Erfurt) und siegten 3:1 (Jena).
Im ersten Satz gegen Erfurt merkte man den Schmalkalderinnen die lange Spielpause deutlich an. Schnell lagen sie 1:7 zurück. Erst langsam fanden sie ins Spiel. Zwar kämpften sie sich zwischenzeitlich noch einmal heran, den Ausgleich schafften sie aber nie und unterlagen 18:25.
Im nächsten Durchgang sollte ein schlechter Start vermieden werden, das Spiel sollte so lange wie möglich offen gehalten werden. Bis 6:6 sah auch alles danach aus. Durch Probleme in der Annahme wurden 5 Punkte in Folge abgegeben. Erst bei 18:22 konnte der Rückstand etwas minimiert werden. Das war aber zu spät, um die 21:25- Niederlage noch zu vermeiden.
Der dritte Satz lief ähnlich. Bis 8:8 gut mitgehalten, mit gute Aktionen Punkte erkämpft. Dann eine kleine Serie von Erfurt und schon lief nicht mehr viel zusammen. Die Köpfe wurden hängen gelassen und es gab kaum noch Gegenwehr. Zum Glück schenkte der Gegner ihnen noch einige Punkte, dann sah der deutliche Endstand mit 16:25 nicht ganz so schlimm aus.
Die Gastgeber hatten sich eigentlich ein besseres Spiel erhofft, zumindest aber wollten sie es dem Gegner nicht so leicht machen. Gegen USV Jena als Tabellenzweiten würde es noch schwerer werden. Doch da lief alles ganz anders.
Auch die Jenaer hatten ihre Anlaufschwierigkeiten und Schmalkalden nutzte das zu einer schnellen 7:0- Führung. Plötzlich liefen die Spielzüge wie im Training. Die Annahmen waren präziser und dadurch das Angriffsspiel viel schneller. Mit 25:14 sicherten sich die Gastgeber den ersten Satz.

Auch im nächsten Satz konnten sie an die gute Leistung anknüpfen. Die Kurzangriffe über die Mitte waren mehrfach erfolgreich und besonders Katrin Maslowski brachte die gegnerische Abwehr zum Verzweifeln. Dann schien der USV langsam zu erwachen. Der 11:5- Vorsprung schmolz und bei 24:24 war das Spiel wieder offen. Aber der SVV ließ sich nicht beirren und schafften den 26:24- Erfolg.
Im dritten Durchgang kam der Lauf der Schmalkalder etwas ins Stocken. Angaben wurden verschlagen, gute Chancen leichtsinnig vergeben. Bei 7:11 gerieten sie das erste Mal in diesem Spiel in Rückstand. Dieser wuchs noch an und die Kräfte ließen langsam nach. Am Ende wurde der Satz mit 18:25 unnötig verschenkt.
Das sollte im nächsten Satz nicht passieren, es sollte schließlich der letzte sein. Von Beginn an wurde konzentrierter und aggressiver gespielt, eine sichere 9:5- Führung war der Lohn. Eine Serie zum 17:7 entschied das Spiel. Bis zum 25:14- Sieg war es dann wieder einfacher.
Eine verdiente Überraschung über die sich die Mannschaft am Ende mit den Fans gemeinsam freuen konnte.
Am nächsten Wochenende wartet mit SV TU Ilmenau ein Gegner, der trotz des 3:1- Sieges im Hinspiel nicht zu unterschätzen ist.


SVV: Maria Kirchner, Katrin Köhler, Tina Henke, Katrin Maslowski, Franziska Offerle, Katrin Fischer, Juliane Tobias
07.11.2009
„Chancen nicht konsequent genutzt“
Schmalkalden – Durch 2 Niederlagen rutschte die 1. Damenmannschaft des SVV auf Platz 9 in der Tabelle ab. Gegen die favorisierten Damen vom HSV Weimar (0:3) und VV 70 Meiningen (1:3) war nichts zu holen.
Dabei sah der Beginn des ersten Satzes gegen Weimar so vielversprechend aus. Überraschend stark im Abschluß war die 7:1- Führung durchaus verdient. Diese konnte sogar noch ausgebaut werden (16:6), weil der HSV einfach noch nicht im Spiel war. Erst als der SVV das Tempo etwas rausnahm und das Zuspiel ungenauer wurde holte der Gegner auf (19:16). Bei 22 lagen dann beide Teams gleichauf. Der verspielte Vorsprung brachte Unsicherheit auf Seiten der Gastgeber und so wurde am Ende der sicher geglaubte Satz doch noch 26:28 verloren.
Auch im folgenden Durchgang war die Enttäuschung noch zu spüren (0:4). Bis zum 11:11 kämpften sich die Schmalkalder dann heran und konnten kleine Rückstände immer wieder aufholen. Bei 21:21 griff der Schiedsrichter sogar zu Gunsten des SVV ein. Es nützte aber nichts, das glücklichere Händchen bewies Weimar zum 23:25.
Der dritte Satz begann mit einer verschlagenen Aufgabe und ließ nichts gutes ahnen. Bis Mitte des Satzes wurde noch gekämpft, dann aber stetig nachgelassen. Sie ließen den HSV zu leicht davonziehen (14:17). Es wurde nur noch mitgespielt und so verloren die Schmalkalderinnen den dritten Satz deutlich mit 17:25.
Vielleicht wäre das Spiel nach dem Gewinn des ersten Satzes anders ausgegangen, so aber wurden Chancen auf den Sieg unnötig vergeben. Das gute Spiel hätte zumindest einen Satzerfolg gerechtfertigt.
Die Damen des VV 70 Meiningen sind diese Saison aufgestiegen und scheinen auch die Thüringenliga ohne Niederlage zu dominieren.
Im ersten Satz, bis zum 5:5 hieß es erst einmal den Gegner kennenlernen. Dann zogen die Meininger auch schon mit einer Aufgabenserie zum 5:12 davon. Davon erholte sich der SVV nicht und unterlag mit 14:25.
Der Start in den nächsten Satz verlief besser (11:7). Mit stärkerem Block und guter Abwehr konnte diese Führung verteidigt werden (18:13). Die Gäste nahmen ihr Spiel etwas zu locker und Schmalkalden konnte die Führung endlich in einen ersehnten Satzerfolg (25:18) umwandeln.
Mit einem 6:4- Vorsprung startete auch der nächste Durchgang vielversprechend. Bis 13 war alles möglich, dann setzte sich Meiningen leicht ab und die Gastgeber verloren den Faden. Es wurden kaum noch Punkte erkämpft, sie waren nur noch mit abwehren beschäftigt. Beim Endstand 16:25 wurde die gute Ausgangsposition verspielt.
Der vierte Satz begann mit verschlagenen Angriffen zum 0:5. Das entmutigte und bei 8:17 schien alles gelaufen. Cornelia Kleitzke kam zu ihrem zweiten Einsatz an diesem Tag und machte gleich ihren ersten Punkt. Leider verhinderte das nicht ein kampfloses Untergehen mit 11:25.
Den Schmalkalderinnen bleibt jetzt die Chance auf Punkte gegen das SWE Volley- Team kommende Woche beim Spiel in Erfurt.

SVV: Franziska Offerle, Katrin Maslowski, Tina Henke, Katrin Köhler, Maria Kirchner, Cornelia Kleitzke, Juliane Tobias
31.10.2009
„Direkten Verfolger besiegt“
Jena – Mit einem deutlichen 3:0- Erfolg besiegte die erste Damenmannschaft des SVV ihren direkten Tabellennachbarn VSV Jena.
Nach vierwöchiger Spielpause waren alle „heiß“ auf den Ball. Das war schon in den ersten Aktionen zu spüren. Die Schmalkalder fanden schnell ins Spiel und erkämpften sich eine 13:10- Führung. Chancen auf Punkte wurden selten vergeben und so der Vorsprung noch ausgebaut (21:15). Am Ende wurde es noch einmal hektisch und ein Auszeit bei 22:18 sollte Sicherheit und Ruhe bringen. Ein 25:22- Sieg war die Belohnung.
Der zweite Satz begann ausgeglichen. Jena spielte druckvoller und ging in Führung. Der SVV hatte leichte Probleme im Abschluß. Erst nach dem Ausgleich bei 16 und der Anschließenden Führung fanden sie zurück in die Erfolgsspur (20:17). Zwei Aufgabenserien brachten den gewünschten 25:20- Erfolg.
Im dritten Satz wurde die frühe Führung leichtfertig verschenkt (9:9). Jetzt noch einmal alles geben, damit das der letzte Satz wird. Bei 20:16 schien dann alles gelaufen. Die Spannung war raus, aber Unaufmerksamkeit wurde vom VSV bestraft. Jena schaffte den Ausgleich zum 22:22. Unnötig knapp und mit etwas Glück konnten die Schmalkalder aber auch diesen Satz für sich entscheiden (25:23).
Dieses Spiel gegen schwächere Gegner wurde über weite Strecken dominiert. Damit können sich die SVVlerinnen auf den 7. Platz in der Tabelle verbessern. Im Heimspiel nächsten Samstag in der Sporthalle am Siechenrasen warten mit dem HSV Weimar und VV 70 Meiningen (3. Und 2. In der Tabelle) aber zwei echte Herausforderungen auf die Lutherstädter.


SVV: Katrin Köhler, Susan Ilgen, Tina Henke, Maria Kirchner, Franziska Offerle, Juliane Tobias, Katrin Maslowski
26.09.2009
„Wie im Vorjahr nichts zu holen“
Jena – Wie schon in den beiden Begegnungen der vergangenen Saison mußte sich die 1. Damenmannschaft des SVV dem USV Jena geschlagen geben.
In den ersten Satz starteten die Schmalkalder etwas nervös (5:11). Der USV schien gut auf sie eingestellt, denn Block und Abwehr wurden nur selten geschlagen. Bei 16:18 konnten die Gäste das erste mal richtig aufholen und das Spiel bis 21:22 offen gestalten. Die Chance zum Satzgewinn war da, aber leider auch die Nervosität vom Beginn. Mit etwas Glück sicherste sich der USV die letzten 3 Punkte zum Sieg. Bei 21:25 war für die Schmalkalder mehr drin.
Den Start vom nächsten Durchgang wurde wohl verschlafen (2:9). Die Probleme wechselten sich in der 1. Annahme und im Abschluß ab. Der Abstand konnte bis zum Ende nicht minimiert werden (11:21). Die 17:25- Niederlage am besten schnell abhaken, die Punkte wurde schon zu Beginn liegen gelassen.
Doch der dritte Satz begann genauso schwach (1:8). Nur einzelne Punkte wurden bis zum 5:16 erkämpft. Die Motivation ließ nach, die Köpfe hingen. Jena nutzte seine Freiheiten und probierte neue Spielzüge. Dem SVV wurden dadurch überraschend Punkte und neues Selbstvertrauen geschenkt (12:16). Sie kamen zurück ins Spiel und nahmen aktiver am Spielgeschehen teil. In einer Auszeit rief der Jenaer Trainer seine Mannschaft zu mehr Ordnung auf. Fast hätten sie den Satz an die SVVlerinnen noch verspielt. So fanden sie zu alter Form zurück und Schmalkalden mußte sich 20:25 geschlagen geben.
Die 0:3- Niederlage ist deutlich, dennoch bleibt das Gefühle, gut gespielt zu haben. Bis Ende Oktober bleibt jetzt Zeit, um in Zukunft nicht nur gut, sondern auch effektiv zu spielen.

SVV: Katrin Maslowski, Tina Engelmann, Tina Henke, Katrin Köhler, Maria Kirchner, Juliane Tobias
19.09.2009
„Deutliche Steigerung zu erkennen“
Schmalkalden – Am Ende des ersten Heimspieltages stand für die 1. Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball- Vereins (SVV) ein 3:1 Sieg gegen SV TU Ilmenau und eine 0:3- Niederlage gegen BSG Einheit Sömmerda.
Im ersten Satz gegen Ilmenau konnten die SVV- Damen schnell die Führung übernehmen (8:2). Ilmenau schien noch nicht wach zu sein. Viele Angriffe gingen ins Aus oder blieben im Netz hängen. Die Schmalkalderinnen kamen leicht zu Punkten. Mit 25:12 war es ein überraschend klarer Sieg .
Dieser Erfolg hob die Stimmung auf dem Feld deutlich. Zu Beginn des nächsten Satzes hielt Ilmenau noch etwas dagegen (8:8). Aber die Gastgeber ließen sich nicht verunsichern und bauten weiter Druck auf. Bei 20:13 schien erneut alles entschieden. Mit 25:16 konnten die Schmalkalder einen weiteren Satz für sich verbuchen.
Nach diesen beiden klaren Erfolgen, konnte der dritte Satz zum Testen einer ungewohnten Aufstellung genutzt werden. Die meisten Spielerinnen sind flexibel genug, um auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden zu können.
Eine ungewohnte Annahmereihe nutzten die Ilmenauer mit einer Angabenserie zur Führung (7:14). Schmalkalden ließ sie weiter gewähren, setzte nicht entscheidend nach. Die Gäste sahen ihre Chance und die Heimmannschaft hatte mit 16:25 das Nachsehen.
So sollte das nicht laufen, es wurde mit der gewohnten Aufstellung begonnen. Das Spiel war nun ausgeglichener und spannender. Den Fans gefiel´s. Erst Mitte des Satzes hatte man die gegnerischen Angreifer mit einem verändertem Block wieder im Griff. Zwei Angabenserien sorgten dann für einen beruhigenden 21:9- Vorsprung. Ilmenau schien endlich geschlagen und der Satz mit 25:16 gewonnen.
Die Aufsteiger aus Sömmerda hatte man noch beim Vorbereitungsturnier in Gebesee hinter sich gelassen. Der erste Satz hier diente dem Abtasten. Die Schmalkalder konnten einen 5:9- Rückstand wettmachen und mit 12:11 sogar in Führung gehen. Dann machte Sömmerda 9 Punkte in Folge und überraschte damit die Schmalkalder. Sie hatten keine Chance aufzuholen und mußten sich mit 15:25 geschlagen geben.
Das war nur der erste Satz, im zweiten wird wieder angegriffen und die Chancen konsequenter genutzt. Aber der starke gegnerische Block ließ nicht viel zu. Lange Ballwechsel entschied immer wieder Sömmerda für sich, manchmal auch nur mit Glück. Bei 7:10 war dann wieder der Rückstand da. Trotz viel Kampf fand man einfach kein Mittel die Führung der Gäste entscheidend zu gefährden. Der Satz ging mit 19:25 verloren.
Zu Beginn des dritten Satz wurde nochmal gekämpft. Doch nach einem erneut deutlichen Rückstand war die Luft einfach raus. Schwindende Kräfte machten sich bemerkbar. Auch dieser Durchgang wurde mit 19:25 abgegeben.
Trotz der Niederlage war es ein gutes Spiel, mit viel Kampf und deutlich besserem Spiel als vergangene Woche. Einsatz und Stimmung haben gestimmt; so kann es weitergehen.


SVV: Maria Kirchner, Katrin Köhler, Tina Henke, Katrin Maslowski, Susan Ilgen, Katrin Fischer, Franziska Offerle, Juliane Tobias
13.09.2009
„Fehlstart hingelegt“
Erfurt – Die 1. Damenmannschaft des Schmalkalder Volleyball- Vereins (SVV) startete mit einer deutlichen 0:3- Niederlage gegen Post SV Erfurt in die Saison. Spielerisch ist eine Steigerung nach oben sicher möglich.
Den 6 Spielerinnen und der verletzten Susan Ilgen als moralische Unterstützung stand Erfurt mit 12 Spielerinnen gegenüber. Viel variieren war somit für die Gäste nicht möglich.
Der erste Satz begann mit einer verschlagenen Angabe. Ob das schon ein schlechtes Omen war? Die folgenden Aktionen waren oftmals erfolgreich und die Mannschaft fand dadurch schneller ins Spiel. Erst nach einer Auszeit der Gegner gab Schmalkalden das Spiel aus der Hand. Aus der 12:10- Führung wurde ein 18:20- Rückstand. Allein mit Problemen in der Annahme wurden dem Gegner 6 Punkte in Folge geschenkt. Bis auf ein 22:23 konnten sie sich noch einmal rankämpfen aber Erfurt machte die entscheidenden Punkte zum 22:25.
In den zweiten Durchgang starteten die Schmalkalderinnen gleich mit einem Rückstand (3:5). Diesem liefen sie auch lange hinterher. Bis ihr Kampfgeist endlich mit dem Ausgleich bei 19 belohnt wurde. Die Möglichkeit, den Satz noch zu gewinnen hätte eigentlich die Wende bringen sollen. Daran glaubten wohl nicht mehr alle, die Aktionen waren einfach zu unsicher. Auch dieser Satz wurde abgegeben (20:25).
Damit war die Luft raus, es gab kaum noch Gegenwehr. Die Auszeit bei 3:9 war fast schon zu spät, um noch einmal die Lebensgeister zu wecken. Erst spät wurde der Spielstand mit 5 Punkten in Folge zum 10:15 aufgebessert. Die Köpfe hingen aber weiter, jeder wollte diesen ersten Spieltag nur noch abhaken. Mit 16:25 war alles schnell überstanden.
Zum Heimspiel am Samstag in der Siechenrasenhalle will sich das Team seinen Fans aber besser präsentieren und den Fehlstart wieder wettmachen.

SVV: Tina Henke, Katrin Köhler, Maria Kirchner, Franziska Offerle, Katrin Fischer, Juliane Tobias
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